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(11) |
EP 0 715 010 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.1997 Patentblatt 1997/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.1995 |
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Verfahren zur Vermeidung von Gewebefehlern in Glatt- und Polgeweben
Method to prevent weaving faults on flat woven or pile fabrics
Méthode pour éviter les fautes de tissage sur les tissus unis et à poils
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
29.10.1994 DE 4438762
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1996 Patentblatt 1996/23 |
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Patentinhaber: LINDAUER DORNIER GESELLSCHAFT M.B.H |
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D-88129 Lindau (DE) |
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Erfinder: |
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- Dornier, Peter D.
D-88149 Nonnenhorn (DE)
- Wahhoud, Adnan, Dr.
D-88131 Lindau-Bodolz (DE)
- Czura, Peter
D-88239 Wangen (DE)
- Scorl, Hans-Dieter, Dr.
D-88131 Lindau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 567 428
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DE-A- 4 137 681
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Vermeidung von Gewebefehlern in Glatt- und
Polgeweben, die z.B. aufgrund einer musterbedingten Änderung von Betriebsparametern,
z.B. einer momentanen Soll-Drehzahl der Webmaschine oder eines momentanen Soll-Betriebsdruckes
der Hilfsdüsen während des Webprozesses entstehen.
[0002] Bekannte Webverfahren zur Vermeidung von Schußstreifen im Gewebe gehen davon aus,
daß derartige Gewebefehler beim Starten der Webmaschine, z.B. nach einer Stillstandsphase,
die nach einer Unterbrechung des Webprozesses, z.B. zwecks Behebung eines Schußfadenbruches
eintritt, verursacht werden, siehe auch DE-OS 41 37 681 A1 und EP 0 567 428 A1.
[0003] Gewebefehler in Form von Schußstreifen entstehen aber nicht nur beim Neustart der
Webmaschine, also nach deren Stillstandsphase, sondern auch während des normalen Webprozesses,
und zwar dann, wenn in Abhängigkeit von den zu verarbeitenden Schußfadentypen Betriebsparameter
der Webmaschine wie z.B. die Drehzahl und der Betriebsdruck der Hilfsblasdüsen zwangsläufig
und automatisch geändert werden oder werden müssen und während dieser Änderungsphase
ein Schußfadeneintrag erfolgt.
So ist bekannt, daß das Eintragen von Schußfäden unterschiedlicher Qualitäten z.B.
Fasergarn und Chenillè-Garn in das Webfach einer Luftdüsenwebmaschine voneinander
abweichende Druckparameter an den Hilfsblasdüsen erfordert oder auch eine Änderung
der Webmaschinen-Drehzahl im Sinne einer Drehzahlreduzierung oder -erhöhung notwendig
macht.
[0004] Bekannt ist in diesem Zusammenhang auch, daß sich während jeder Parameteränderung
innerhalb eines Webprozesses kurzzeitig sogenannte Übergangsbetriebsbedingungen einstellen.
Unter einer Übergangsbetriebsbedingung soll die Zeitdauer verstanden werden, in der
innerhalb der Steuerung z. B. von einem ersten wirksamen Soll-Betriebsdruck der Hilfsblasdüsen
zu einem zweiten, einem dritten oder einem weiteren wirksamen Soll-Betriebsdruck umgeschaltet
wird und der betreffende Parameter zur Wirkung kommt. Auch eine notwendige Drehzahländerung
der Webmaschine ist unter diesem Aspekt zu sehen.
[0005] Es konnte nun anhand von Versuchsreihen festgestellt werden, daß ein während der
Dauer der Übergangsbetriebsbedingungen erfolgtes Schußfadeneintragen zu Fehlern im
Gewebe und/oder zum Stop der Webmaschine führt, weil zwischen dem Schußfadeneintrag
und den übrigen Betriebsfunktionen ein Synchronismus nicht besteht.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verfahrensablauf für eine Luftdüsenwebmaschine
anzugeben, nach welchem eine Veränderung von Betriebsparametern innerhalb eines Webprogrammes
oder Variationen im Musterprogramm während des Webprozesses Fehler im Gewebe nicht
entstehen lassen und ein auf den Programmänderungen oder der Mustervariation beruhender
Webmaschinenstop ausgeschlossen ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale nach dem Patentanspruch
1 gelöst.
[0008] Erfindungswesentlich ist danach, daß während jeder Änderung der Betriebsparameter
innerhalb eines Webprogrammes, die in Abhängigkeit vom zu verarbeitenden Schußfadentyp
oder einer Mustervariation in der Gewebebindungsart und/oder der Polhöhe programmgemäß
erfolgt, der Schußfadeneintrag bei stillstehendem oder wechselndem Webfach unterbrochen
ist und lediglich sogenannte fluidische oder nicht fluidische Leerschüsse abgegeben
werden sowie die Kettablaß- und die Warenabzugseinrichtung in Abhängigkeit von der
Anzahl oder der Zeitdauer der abgegebenen Leerschüsse so gesteuert wird, daß der Warenrand
des Gewebes in einer von der Anschlagposition der Weblade entfernten Position gehalten
wird. Ausgestaltende Merkmale des Hauptanspruches sind in den Unteransprüchen und
in dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel dargestellt.
[0009] Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird es erstmals möglich, innerhalb eines Webprogrammes
Änderungen im Programmablauf vorzunehmen und steuerungstechnisch so darauf zu reagieren,
daß Fehler im Gewebe z.B. Schußstreifen oder Gewebeverdichtungen nicht entstehen.
Auch Maschinenabstellungen z.B. wegen fehlendem Synchronismus zwischen dem Schußfadeneintrag
und den Betriebsparametern wie Drehzahl und Betriebsdruck werden auf ein Minimum reduziert.
Abgesehen von der Drucksteuerung der Haupt- und Hilfsblasdüsen ist das erfindungsgemäße
Verfahren auch auf Webmaschinen mit einem nicht fluidbetriebenen Schußfadeneintrag
übertragbar.
[0010] Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die erfindungsgemäße Lösung näher beschrieben
werden.
[0011] In dem dargestellten Blockschaltbild besitzt die Webmaschine 1 Schußeintragmittel
2, eine Warenabzugeinrichtung 3, eine Kettablaßeinrichtung 4, eine Fachbildeeinrichtung
5, einen Webmaschinenantrieb 6, eine Druckluftversorgung 7 und gegebenenfalls eine
Frottierbildeeinrichtung 8.
Der Webmaschine 1 ist eine Steuerung 9 zugeordnet, die über Signalleitungen 10, 11,
12 die Webmaschinenfunktionen Schußfadeneintrag, Warenablaß und Kettablaß der entsprechenden
Einrichtungen 2, 3, 4 auslöst.
Über weitere Signalleitungen 13, 13a; 14, 14a; 15, 15a; 16, 16a werden die Fachbildeeinrichtung
5, der Webmaschinenantrieb 6, die Druckversorgung 7 und gegebenenfalls eine Frottierbildeeinrichtung
nach einem Webprogramm 17 gesteuert.
[0012] Das Webprogramm 17 gibt über die Signalleitungen 18 bis 21 Programminformationen
(Sollwerte) an die Steuerung 9 ab, in welcher diese einer Verarbeitung insbesondere
im Hinblick auf die Soll-Drehzahl der Webmaschine und den Soll-Betriebsdruck der Schußeintragmittel
unterzogen werden.
Über die Signalleitung 22 erfolgt eine Rückkopplung von der Steuerung 9 zum Webprogramm
17 im Hinblick auf einen Steuerbefehl an den Maschinenantrieb und im Hinblick auf
die Bestätigung des Steuerbefehls, im Hinblick auf die Ansteuerung der Schußfadeneintragmittel
und im Hinblick auf eine Bestätigung des Programmablaufes an das Webprogramm, um dessen
Fortführung zu gewährleisten.
[0013] Der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens ist Folgender:
[0014] Signalisiert das Webprogramm 17 an die Steuerung 9, daß ein Schußfadentyp zur Verarbeitung
ansteht, der im Vergleich zu einem bereits verarbeiteten Fadentyp andere Verarbeitungsparameter
aufweist und folglich eine andere Soll-Drehzahl als die momentane Soll-Drehzahl oder
einen anderen Soll-Betriebsdruck als den momentanen Soll-Betriebsdruck erfordert,
erhält die Steuerung 9 über wenigstens die Leitungen 19, 20 des Webprogramms ein Signal,
wonach eine Drehzahl- und/oder Betriebsdruckänderung im Antrieb 6 und/oder in der
Druckversorgung 7 eingeleitet wird.
Mit den Signalen an die Steuerung 9 stellen sich in der Webmaschine sogenannte Übergangsbetriebsbedingungen
ein, während deren Dauer der Schußfadeneintrag unterbunden ist und die Schußfadeneintragmittel
2 lediglich sogenannte Leerschüsse abgeben.
Mit dem Beginn der Übergangsbetriebsbedingungen werden ferner über die Signalleitungen
11, 12 die Warenabzugseinrichtung und die Kettablaßeinrichtung derart beeinflußt,
daß die Warenanschlagkante des Gewebes von einer der Anschlagposition des Webblattes
entfernten Position gehalten wird. Damit ist gewährleistet, daß während der Übergangsbetriebsbedingungen
das Webblatt nicht an den Warenrand des Gewebes anschlägt und so eine unerwünschte
Gewebeverdichtung im Bereich des Warenrandes herbeiführt.
[0015] Vorzugsweise kann mit Beginn der Übergangsbetriebsbedingungen die Fachbildeeinrichtung
5 über die Leitung 13 ein Signal von der Steuerung 9 erhalten, wonach die Webschäfte
ein geschlossenes Fach ausbilden; die Webschäfte befinden sich also in einer Fachmittelstellung
und können damit keinen Einfluß auf die Kettspannung ausüben.
Derartige Maßnahmen sind handwerklicher Natur, sie unterstützen die erfindungsgemäße
Lösung in ihrer Wirksamkeit.
Übergangsbetriebsbedingungen stellen sich auch automatisch ein, wenn innerhalb des
Webprogrammes die freiprogrammierbaren Musterparameter Bindungsart und Polhöhe eine
Änderung erfahren.
[0016] Wichtig ist also, wenn gem. einem Webprogramm voneinander abweichende Schußfadenparameter
oder unterschiedliche Bindungsparameter oder für die Frottiergewebeherstellung verschiedene
Polhöhenparameter gespeichert sind, die im Verlaufe des Webprogrammes abgerufen werden,
daß sich innerhalb eines bestimmten Zeitintervalles Übergangsbetriebsbedingungen im
Hinblick auf die Webmaschinen-Drehzahl und den Betriebsdruck der Hilfsblasdüsen einstellen,
während deren Dauer ein Schußfadeneintrag nicht erfolgt und statt dessen von den Schußfadeneintragmitteln
sogenannte fluidische oder nicht fluidische Leerschüsse abgegeben werden und während
dessen folglich die Betriebsfunktionen Kettablaß und Warenabzug lediglich für die
Aufrechterhaltung der erforderlichen Spannung in der Webkette und der Ware sorgen.
[0017] Haben sich Webmaschinen-Drehzahl und Betriebsdruck der Hilfsdüsen auf den neuen Sollwert
eingestellt, ist das Ende der Übergangsbetriebsbedingungen erreicht.
Durch Ansteuerung der Warenabzugseinrichtung und der Kettablaßeinrichtung wird der
Warenrand des Gewebes an die Position zurückgeführt, die er vor dem Wirksamwerden
der Übergangsbetriebsbedingungen besaß.
[0018] Mit dem Ende der Übergangsbetriebsbedingungen werden die normalen Betriebsfunktionen
der Webmaschine wieder aufgenommen und so lange aufrechterhalten, bis gem. dem Webprogrammablauf
eine Drehzahl- oder Betriebsdruckänderung erforderlich ist und sich erneut Übergangsbetriebsbedingungen
einstellen.
1. Verfahren zur Vermeidung von Gewebefehlern in Glatt- und Polgeweben, die auf Luftdüsenwebmaschinen
hergestellt werden und wobei die Webmaschine eine Steuereinheit besitzt, die wenigstens
die Betriebsfunktionen Schußfadeneintrag, Kettablaß und Warenabzug steuert und der
Steuerung ein Webprogramm zugeordnet ist, nach welchem in ein aus Unterfach- und Oberfachkettfäden
gebildetes Webfach mittels eines aus Schußfadeneintragmitteln abgegebenen Hauptluftstromes
und mittels Hilfsluftströmen musterabhängig Schußfäden eingetragen werden und mittels
eines Webblattes an die Warenkante des Gewebes angeschlagen werden, wonach in der
Steuerung gespeicherte Sollwert-Betriebsparameter, wert-Betriebsparameter, wie z.B.
Soll-Drehzahlen der Webmaschine und der Hilfsblasdüsen in Korrelation zu den Verarbeitungsparametern
des jeweilig einzutragenden Schußfadentyps stehen, wonach ferner Musterparameter freiprogrammierbar
in die Steuerung eingebbar sind, wie z.B. die Art der Gewebebindung und die Polhöhe
bei der Frottiergewebeherstellung, und wonach die Steuerung im Verlaufe des Webprozesses
wenigstens ein aus den Verarbeitungsparametern der Schußfadentypen und/oder ein aus
dem freiprogrammierbaren Musterparametern abgeleitetes Steuersignal erhält, nach dessen
Verarbeitung sich im Hinblick auf die Sollwert-Betriebsparameter kurzzeitig wirkende
Übergangsbetriebsbedingungen einstellen, dadurch gekennzeichnet, daß während der wirksamen Dauer der Übergangsbetriebsbedingungen wenigstens der
Schußfadeneintrag unterbunden wird und lediglich wahlweise sogenannte fluidische oder
nicht fluidische Leerschüsse von den Schußfadeneintragmitteln (2) abgegeben werden
und gleichzeitig die Betriebsfunktion Kettablaß und Warenabzug in Abhängigkeit von
der Menge oder der Zeitdauer der abgegebenen Leerschüsse derart gesteuert wird, daß
der Warenrand des Gewebes in einer von der Anschlagposition des Webblattes entfernten
Position gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wonach beim Übergang von einem niederen zu einem höheren Soll-Betriebsdruck von
den Schußfadeneintragmitteln (2) ein Luftstrom nicht abgegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, wonach beim Übergang von einem höheren zu einem niederen Soll-Betriebsdruck wenigstens
Hilfsluftströme von den Schußfadeneintragmitteln (2) abgegeben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsbetriebsbedingungen mit wenigstens einem an die Steuerung (9) abgegebenen
Steuersignal eingeleitet und bei Erreichen des betreffenden Sollwert-Betriebsparameters
durch Detektierung beendet werden.
5. Webverfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Übergangsbetriebsbedingungen durch Detektierung des zuletzt realisierten
Sollwert-Betriebsparameters bestimmt ist.
6. Webverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektierung durch Signalisierung des programmierten Sollwert-Betriebsparameters
selbst erfolgt.
7. Webverfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektierung durch Ablauf einer programmierbaren Zeitdauer erfolgt.
1. Method of preventing fabric defects in smooth and pile fabrics manufactured on airjet
looms, in which the loom has a control unit which controls at least the weft-insertion,
warp let-off and fabric take-off operative functions and the control unit is associated
with a weaving programme according to which weft threads are inserted, in dependence
on a pattern, by means of a main air-current supplied by weft-insertion means and
by means of auxiliary air-currents, into a shed formed by lower shed and upper shed
warp threads, and are beaten up at the edge of the fabric by means of a reed, according
to which threshold operating parameters stored in the control unit such as, for example,
threshold loom speeds and threshold operating pressures of the auxiliary nozzles,
are correlated with the processing parameters of the type of weft thread to be inserted
at the time in question, according to which, furthermore, pattern parameters such
as, for example, the type of weave and the pile height in towelling production can
be input into the control unit in a freely-programmable manner, and according to which
the control unit obtains, in the course of the weaving process, at least one control
signal which is derived from the operating parameters of the weft thread types and/or
from the freely-programmable pattern parameters and, after the processing of which,
short-term transitional operating conditions are established with regard to the threshold
operating parameters, characterized in that, during the effective duration of the transitional operating conditions, at least
the weft-insertion is stopped and only selectively so-called fluid or non-fluid misspicks
are generated by the weft-insertion means (2) and, at the same time, the warp let-off
and fabric take-off operative function is controlled, in dependence on the quantity
or the duration of the misspicks generated, in a manner such that the edge of the
fabric is kept in a position remote from the beating-up position of the reed.
2. Method according to Claim 1, characterized in that, upon the transition from a low to a high threshold operating pressure of the weft-insertion
means (2), an air-current is not supplied.
3. Method according to Claim 1, characterized in that upon the transition from a high to a low threshold operating pressure, at least auxiliary
air-currents are supplied by the weft-insertion means (2).
4. Method according to Claim 1, characterized in that the transitional operating conditions are started with at least one control signal
supplied to the control unit (9) and are ended by detection when the threshold operating
parameter is reached.
5. Weaving method according to Claim 4, characterized in that the end of the transitional operating conditions is determined by detection of the
last threshold operating parameter realized.
6. Weaving method according to Claim 5, characterized in that the detection takes place by indication of the programmed threshold operating parameter
itself.
7. Weaving method according to Claim 5, characterized in that the detection takes place by expiry of a programmable period of time.
1. Méthode pour éviter les défauts de tissu ou les fautes de tissage sur des tissus unis
et des tissus à poils, que l'on produit sur des métiers à tisser à buses d'air et
le métier à tisser comportant une unité de commande, qui commande au moins les fonctions
de service d'introduction du fil de trame, de sortie de chaîne et de retrait de la
marchandise réalisée, et dans lequel un programme de tissage est associé ou subordonné
à la commande, méthode selon laquelle des fils de trame sont introduits selon un modèle
dans une foule formée par des fils de chaîne inférieure et des fils de chaîne supérieure,
à l'aide d'un courant d'air principal prélevé sur le moyen d'introduction des fils
de trame et à l'aide de courants d'air auxiliaires, et sont rabattus à l'aide d'un
peigne à tisser sur la lisière du tissu, méthode selon laquelle, les valeurs de consigne
pour les paramètres de fonctionnement mémorisés dans la commande; par exemple les
valeurs de consigne pour les tours de fonctionnement du métier à tisser et les valeurs
de consigne de la pression de fonctionnement des buses auxiliaires, sont en corrélation
avec des paramètres de mise en oeuvre de chaque type de fil de trame à introduire,
et, en outre, des paramètres liés au modèle peuvent être librement introduits dans
la commande, comme par exemple le mode de liage du tissu et la hauteur des poils lors
de la fabrication de tissu éponge, et, au cours des opérations de tissage, la commande
reçoit au moins un signal de commande provenant de ou dérivé des paramètres de mise
en oeuvre des types de fil de trame et/ou un signal de commande provenant de ou dérivé
de paramètres librement programmables selon le modèle, signaux dont la mise en oeuvre
provoque la réalisation de conditions de fonctionnement sortant brièvement du cadre
des valeurs de consigne pour les paramètres de fonctionnement, méthode caractérisée
en ce que, pendant la durée d'action des conditions de fonctionnement sortant du cadre
théorique, au moins l'introduction des fils de trame est bloquée et, au choix, tout
simplement ce que l'on appelle des trames vides fluidiques ou non fluidiques sont
fournies par les moyens (2) d'introduction des fils de trame et, en même temps, la
fonction de sortie de trame et de sortie de la marchandise est commandée, selon la
quantité ou selon la durée de fourniture de trame vide, de manière que le bord du
tissu produit soit maintenu en une position éloignée de la position de rabattement
par le peigne à tisser.
2. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que lors du passage d'une valeur
inférieure à une valeur supérieure de consigne de la pression de fonctionnement, un
courant d'air n'est pas fourni par le moyen (2) d'introduction des fils de trame.
3. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que, lors du passage d'une valeur
supérieure à une valeur inférieure de consigne pour la pression de service, au moins
des courants d'air auxiliaires sont fournis par les moyens (2) d'introduction des
fils de trame.
4. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que les conditions de fonctionnement
de transition sont déclenchées à l'aide d'au moins un signal de commande émis à l'unité
de commande (9) et ces conditions sont terminées par détection, lors de l'obtention
de la valeur de consigne correspondante pour le paramètre de fonctionnement en cause.
5. Méthode de tissage selon la revendication 4, caractérisée en ce que la fin des conditions
de fonctionnement en transition est déterminée par détection de l'application de la
valeur de consigne, réalisée en dernier lieu, du paramètre de fonctionnement.
6. Méthode de tissage selon la revendication 5, caractérisée en ce que la détection se
produit automatiquement par la signalisation de la valeur de consigne du paramètre
programmé pour le fonctionnement.
7. Méthode de tissage selon la revendication 5, caractérisée en ce que la détection a
lieu après l'écoulement d'une période de temps programmable.
