[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufschneiden einer ein Spannglied
umgebenden Ummantelung.
[0002] Bauwerke, z.B. aus Beton errichtete Bauwerke, können durch Verwendung von nachträglich
zu spannenden Spanngiiedern bewehrt oder verstärkt werden. Bei dieser Art der Bewehrung
werden ein oder mehrere hochzugfeste Spannglieder eingesetzt, die gespannt werden,
nachdem ein erhärtendes Material, z.B. Beton, eingebracht ist und um sie herum erhärten
konnte. Spannglieder können auch zum Verstärken von Stahlkonstruktionen, wie z.B.
Fachwerken, für Fels- und Erdanker und sonstige Zugspannungen ausübende Mittel verwendet
werden.
[0003] Spannglieder werden häufig mit einer Ummantelung aus Kunststoff, vielfach aus Polyethylen,
versehen. Üblicherweise wird der Zwischenraum zwischen dem Spannglied und der Ummantelung
mit Fett oder fettartigen Verbindungen, z.B. Mikrowachs, gefüllt. Die fettgefüllte
Ummantelung erfüllt den zweifachen Zweck, das Spannglied gegen Korrosion zu schützen
und es außerdem in dem erhärteten Beton noch frei beweglich zu halten.
[0004] Wird ein derart ummanteltes Spannglied zur Bewehrung eines Betonbauteils mit nachträglicher
Vorspannung eingesetzt, dann wird das ummantelte Spannglied üblicherweise auf der
Baustelle eingebaut und zunächst schlaff in seiner Position gehalten, aufgehängt zwischen
zwei Verankerungskörpern oder -vorrichtungen, während der Beton darum herum eingebracht
wird. Nachdem der Beton erhärtet ist, wird eine zugausübende Vorrichtung, z. B. eine
Spannpresse, an dem einen Ende des Spanngliedes angebracht und betätigt, so daß eine
Zugkraft in vorgegebener Höhe auf das Spannglied ausgeübt wird. Sobald die erforderliche
Zugspannung aufgebracht ist, werden Verankerungskeile oder sonstige Haltemittel zwischen
dem Spannglied und dem Verankerungskörper oder der Verankerungsvorrichtung eingesetzt,
um das Spannglied festzulegen und die geforderte Zugspannung aufrecht zu erhalten.
Dann wird die Spannpresse abgenommen.
[0005] Vor dem Ansetzen einer Spannpresse muß die Kunststoffummantelung von dem Ende des
Spannglieds entfernt werden, damit die Klemmbacken der Spannpresse und die Verankerungskeile
das Spannglied unmittelbar berühren und fest angreifen können. Üblicherweise wurde
das Entfernen der Ummantelung vorgenommen, bevor das Spannglied in die Verankerungsvorrichtungen
eingesetzt wird, gewöhnlich deutlich vor dem Einbringen des Betons in das Bauteil.
In der Praxis kann das nichtummantelte Ende des Spannglieds einige Tage bis einige
Wochen der Witterung ausgesetzt sein, bevor die Vorspannung aufgebracht wird, so daß
es korrodieren kann.
[0006] Andererseits kann man die Ummantelung entfernen, nachdem das Spannglied in die Verankerungsvorrichtung
eingesetzt ist. Da es aber erforderlich ist, die Ummantelung an Stellen zu entfernen,
die sich innerhalb der Verankerungsvorrichtung befinden, kann das Entfernen zumindest
Schwierigkeiten bereiten.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um auf einfache
Weise eine Ummantelung aus Kunststoff von einem bereits eingebauten Spannglied möglichst
dicht an einer Verankerungsvorrichtung, gegebenenfalls sogar in dem Bereich innerhalb
einer Verankerungsvorrichtung entfernen zu können.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Vorrichtung mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die Erfindung greift zum Teil zurück auf Vorrichtungen, die im Elektrohandwerk zum
Abisolieren von elektrischen Kabeln verwendet werden. Solche Vorrichtungen, wie sie
beispielsweise in der FR-A-2 528 635 beschrieben sind, umfassen ein aus zwei schalenförmigen
Teilen bestehendes Gehäuse, das um ein noch mit der Isolierung versehenes Kabel geschlossen
werden kann, sowie ein innerhalb des Gehäuses angeordnetes Messer, welches die Isolierung
aufschneidet, wenn das Gehäuse um das Kabel gedreht wird.
[0011] Der Grundgedanke der Erfindung besteht demgegenüber vor allem darin, das Gehäuse
für das Messer mit einem konischen Ansatz zu versehen und das Messer so anzuordnen,
daß es aus diesem konischen Ansatz heraustreten kann. Dadurch wird erreicht, daß durch
Einführen des Gehäuses mit dem konischen Ansatz in eine Ausnehmung einer Verankerungsvorrichtung
die erfindungsgemäße Vorrichtung bezüglich der Spanngliedachse zentriert wird und
daß beim Drehen der Vorrichtung um das Spannglied durch das Messer die das Spannglied
umgebende Ummantelung an einer tief innerhalb der Verankerungsvorrichtung liegenden
Stelle aufgeschnitten werden kann.
[0012] Auf diese Weise wird es möglich, die Spannglieder aus Gründen des Korrosionsschutzes
möglichst lange, d.h. während des Einbaus, im Schutze der Ummantelung zu belassen,
die Ummantelung dann aber möglichst dicht am Austritt des Spannglieds aus der jeweiligen
Verankerungsvorrichtung abzutrennen und so den zum Spannen verwendeten Spannmitteln
eine einwandfreie Angriffsmöglichkeit an dem freigelegten Spannglied zu schaffen.
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
in Verbindung mit den Zeichnungen.
- Fig. 1
- zeigt als Seitenriß, teilweise im Schnitt, eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufschneiden
einer Ummantelung, zusammen mit einem in eine Verankerung eingeführten ummantelten
Spannglied;
- Fig. 2
- zeigt als Seitenriß, teilweise im Schnitt, die Vorrichtung nach Fig. 1 in Schneideposition
und auf das ummanteite Spannglied aufgesetzt;
- Fig. 3
- ist eine mit Fig. 2 vergleichbare Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 im Eingriff
zum Schneiden;
- Fig. 4
- ist eine mit Fig. 1 vergleichbare Ansicht, nach dem Schneiden.
- Fig. 5
- zeigt in größerem Maßstab als Seitenriß die Messerhalterungs- und -ausfahrmechanik
der Vorrichtung nach Fig. 1, wobei zur Verdeutlichung von Einzelheiten einige Teile
weggelassen sind;
- Fig. 6
- ist eine Draufsicht auf die Messerhalterungsund -ausfahrmechanik nach Fig. 5 in größerem
Maßstab;
- Fig. 7
- zeigt in größerem Maßstab das Ende der Vorrichtung, gesehen aus Richtung der Linie
7-7 in Fig. 1;
- Fig. 8
- zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Linie
8-8 in Fig. 1;
- Fig. 9
- zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Linie
9-9 in Fig. 1 und
- Fig. 10
- zeigt in größerem Maßstab einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Linie
10-10 in Fig. 1.
[0014] Wie den Fig. 1 bis 10 zu entnehmen, weist eine insgesamt mit 11 bezeichnete erfindungsgemäße
Vorrichtung zum Aufschneiden einer Ummantelung 14 eines Spannglieds 16 in einer Verkeilungsöffnung
18 einer Verankerungvorrichtung 20 durch ein längliches Gehäuse 23 dargestellte Mittel
zum Aufnehmen eines Messers auf, ein Messer 25 und weitere Mittel zum Halten des Messers
25, dargestellt durch eine insgesamt mit 27 bezeichnete Hesserhalte- und -ausfahrmechanik.
Ein "Spannglied" der hier beschriebenen Art umfaßt sowohl einsträngige als auch mehrsträngige
Spannglieder, die für eine Vielzahl von Anwendungen zum Armieren oder Verstärken von
Betonteilen eingesetzt werden können. Derartige Anwendungen umfassen auch, sind aber
nicht beschränkt auf Fels- und Erdanker sowie Zugglieder.
[0015] Wie den Fig. 1 bis 4 zu entnehmen, weist das längliche Gehäuse 23 der Vorrichtung
11 ein im wesentlichen konisches vorderes Endteil 29 und im wesentlichen zylindrische
Haupt- bzw. hintere Abschnitte 31 bzw. 33 auf. Fig. 7 zeigt, daß an dem vorderen Endteil
29 ein Schlitz 35 vorgesehen ist, aus dem das Messer 25 hervortritt. Wie besonders
in den Fig. 5 und 7 zu erkennen ist, sind an dem vorderen Endteil 29 Außenflächen
37, 39 und 41 zu unterscheiden, die jeweils abgeschrägt oder konisch ausgebildet sind,
sowie ein Bund 43 mit einer im wesentlichen ebenen Fläche 45, die mit der Fläche 41
zusammenhängt. Nach Fig. 3 soll das vordere Endteil 29 mit der Verankerungsvorrichtung
20 derart zusammenwirken, daß die Außenflächen 37 und 41 eine konische Innenfläche
48 berühren, die die Verkeilungsöffnung 18 der Vorrichtung 20 bildet. Die ebene Fläche
45 liegt an einer Stirnfläche 50 der Verankerungsvorrichtung 20 an, wenn die Vorrichtung
11 sich in Schneidposition befindet, wodurch das Gehäuse 23 im wesentlichen koaxial
zu dem Spannglied 16 liegt.
[0016] Das vordere Endteil 29 ist an dem Bund 43 mit dem Hauptteil 31 des Gehäuses 23 verbunden.
Das Hauptteil 31 hat eine im wesentlichen zylindrische Außenfläche 51 und ist baulich
verbunden mit dem hinteren Gehäuseteil 33, der eine Außenfläche 53 aufweist. Die Außenfläche
53 weist Längsnuten 55 auf, die dem Benutzer das Halten der Vorrichtung 11 bei deren
Benutzung erleichtern.
[0017] Nach den Fig. 7 bis 10 sind das vordere Endteil 29, das Hauptteil 31 und das hintere
Teil 33 des Gehäuses 23 hohl und weisen Flächen auf, die eine schlitzförmige Öffnung
57 bilden, deren Breite größer ist als der Durchmesser eines ummantelten Spannglieds
16, dessen Ummantelung von der Vorrichtung 11 aufgeschnitten werden soll. Wie Fig.
7 zeigt, hat eine Innenfläche 59 des vorderen konischen Teils 29 des Gehäuses 23 im
wesentlichen U-Form, bei der der Krümmungsradius eines gebogenen Abschnitts 61 etwas
größer ist als der Radius eines von einer Ummantelung 14 umgebenen Spannglieds 16.
We die Fig. 8 bis 10 zeigen, haben das Hauptteil 31 und das hintere Teil 33 eine Innenfläche
63, die im wesentlichen Rechteckform hat und eine im wesentlichen ebene Berührungsfläche
65 aufweist, die sich gegen die Ummantelung 14 des Spannglieds 16 legen kann.
[0018] Insbesondere die Fig. 5 und 6 zeigen, daß die Messerhalte, und ausfahrmechanik 27
innerhalb des Hauptteils 31 des Gehäuses 11 untergebracht ist. Die Mechanik 27 umfaßt
einen blockförmigen Messerhalter 67, einen ersten und einen zweiten Gelenkarm 71 bzw.
73 und eine zwischen beiden gespannte Zugfeder 75.
[0019] Der Messerhalter 67 besteht aus einem vorderen Teil 77, einem hinteren Teil 79 und
mit dem hinteren Teil 79 baulich verbundenen Seitenteilen 81. Das vordere Teil 77
besitzt eine Ausnehmung 83, in die das Messer 25 aufgenommen ist, und eine Gewindebohrung
85, in die eine Innensechskant-Stellschraube 87 gedreht ist, die sich gegen das Messer
25 legt und dieses in der Ausnehmung festhält.
[0020] Die Fig. 5, 6 und 7 lassen erkennen, daß das Messer 25 aus einem länglichen Korpus
89 mit einem hinteren Ende 91, einer Oberseite 93, einem vorderen Ende 95, einer Schneidkante
97 und einer Einstichspitze 98 besteht. Die Ausnehmung 83 des Messerhalters 67 ist
gegen die Längsachse des Hauptgehäuseteils 31 geneigt, wodurch der Messerkorpus 89
in praktisch der gleichen Richtung verläuft wie die Schrägflächen 37, 39 und 41 des
vorderen Stücks 29.
[0021] Fg. 8 zeigt an dem Hauptgehäuseteil 31 Nuten 99, in denen die Seitenteile 81 des
Messerhalters 67 gleitend verschiebbar sind. Der Messerhalter 67 wird somit in dem
Gehäuseteil 31 aufgenommen und läßt sich in Längsrichtung des Gehäuses 23 verschieben.
[0022] Nach den Fig. 5 und 6 ist der Arm 71 schwenkbar an dem hinteren Teil 79 des Messerhalters
angebracht. Der hintere Teil 79 weist zwei Lagerteile 101 und 103 auf, die jeweils
eine (nicht gezeichnete) Bohrung besitzen, durch die ein Bolzen 105 gesteckt ist.
Ein vorderer Teil 107 des Arms 71 liegt zwischen den Lagerteilen 101 und 103 und besitzt
ebenfalls eine (nicht gezeichnete) Bohrung, durch die der Bolzen 105 hindurchläuft.
[0023] Der Arm 71 ist mit seinem hinteren Teil 109 gelenkig verbunden mit einem vorderen
Teil 111 des Arms 73. Der vordere Teil 111 des Arms 73 besitzt zwei Lagerteile 113
und 115, die jeweils eine (nicht gezeichnete) Bohrung enthalten, durch die ein Bolzen
117 gesteckt ist. Der hintere Teil des Arms 71 liegt zwischen den Lagerteilen 101
und 103 und besitzt ebenfalls eine (nicht gezeichnete) Bohrung, durch die der Bolzen
117 hindurchläuft.
[0024] Wie in den Fig. 5, 6 und 9 dargestellt, besitzt der Arm 73 einen hinteren Teil 119,
der mittels eines Bolzens 121 schwenkbar an den Gehäusehauptteil 31 angelenkt ist.
Insbesondere ist in dem Gehäusehauptteil 31 eine Ausnehmung 123 vorgesehen, in welcher
der hintere Teil 119 untergebracht ist. Der Bolzen 121 führt durch die Bohrungen 125
und 127 des Gehäuses sowie eine Bohrung 129 in dem hinteren Teil 119. Der Bolzen 121
wird mittels einer Innensechskant-Stellschraube 131 in den Bohrungen 125 und 127 des
Gehäuses 31 festgehalten.
[0025] Die Fig. 5 und 6 zeigen, daß die Arme 71 bzw. 73 eine Ausnehmung 133 bzw. 135 an
ihrer Oberseite besitzen, deren Breite größer ist als der Durchmesser der Feder 75.
Jeder Arm 71 bzw. 73 weist ferner eine Ausnehmung 137 bzw. 139 auf, die quer zu den
Ausnehmungen 133 bzw. 135 verlaufen und zwischen der Mitte jedes Arms und einem Ende
141 bzw. 143 liegen. Die beiden Arme 71 bzw. 73 weisen ferner einen Längsstab 145
bzw. 147 auf, der quer zu der Ausnehmung verläuft und eine Öffnung 149 bzw. 151 definiert.
[0026] An die Zugfeder 75 angeformte Ösen 153 bzw. 155 führen durch die Öffnungen 149 bzw.
151 und sind um die Stäbe 145 bzw. 147 gehakt, wodurch die Feder 75 mit den Armen
71 und 73 verbunden ist. Die Feder 75 zieht den Messerhalter 67 in Richtung auf den
hinteren Teil 33 des Gehäuses 23.
[0027] Die Schneidvorrichtung 11 kann aus gehärtetem Werkzeugstahl oder anderen geeigneten,
verschleißfesten Werkstoffen hergestellt sein.
[0028] Vor dem Arbeiten mit der Vorrichtung 11 wird das von der Ummantelung 14 umschlossene
Spannglied 16 auf dem Bauplatz in ein Bauteil z.B. ein Betonbauteil eingelegt und
in die Verankerungsvorrichtung 20 eingeführt. Am entgegengesetzten Ende wird das Spannglied
16 an einer (nicht dargestellten) weiteren Verankerungsvorrichtung befestigt; das
Spannglied 16 wird gestrafft, um ein Durchhängen zu vermeiden. Nachdem der Beton oder
ein sonstiges aushärtendes Material eingebracht und erhärtet ist, muß der über die
Verankerungsvorrichtung 20 hinausragende Teil der Ummantelung 14 entfernt werden,
um das Spannglied 16 freizulegen, damit es gespannt werden kann. Der Entfernung der
Ummantelung 14 dient die erfindungsgemäße Vorrichtung 11.
[0029] Die Vorrichtung 11 wird auf das ummantelte Spannglied 16 an einer frei wählbaren
Stelle aufgesetzt, zweckmäßigerweise in der Nähe der Verankerungsvorrichtung 20, um
zu erreichen, daß die Ummantelung 14 in unmittelbarer Nähe des Bereichs entfernt werden
kann, in dem die konische Innenseite 48 der Verankerungsvorrichtung 20 nahe an das
ummantelte Spannglied 16 heranreicht. Mit dem Entfernen der Ummantelung an einer solchen
Stelle wird gewährleistet, daß anschließend eine (nicht dargestellte) Spannvorrichtung
auf dem freigelegten Spannglied angesetzt werden kann, und wird außerdem gewährleistet,
daß ein ausreichender Reibschluß zwischen dem freigelegten Spannglied und den Verankerungskeilen
entsteht, die zwischen dem Spannglied und der Verankerungsvorrichtung 20 angesetzt
werden, nachdem die vorgeschriebene Zugkraft aufgebracht ist.
[0030] Die Arbeitsweise der Schneidvorrichtung 11 kann anhand der Fig. 1 bis 4 erläutert
werden. Nach den Fig. 1 und 2 wird die Vorrichtung 11 an die eine Seite eines Spannglieds
16 gebracht, mit dem schrägen vorderen Teil 29 der Vorrichtung gegen die Verankerungsvorrichtung
20 gerichtet, wobei die Öffnung 57 (vgl. Fig. 7) des Gehäuses dem Spannglied 16 zugewandt
ist. Zu diesem Zeitpunkt steht das Messer 25 in zurückgenommener Position, wobei das
vordere Messerende 95 sich in dem vorderen schrägen Teil 29 des Gehäuses 23 befindet.
Die Messerhahe- und -ausfahrmechanik 27 ist in einer ersten gewinkelten Position,
wobei die Feder 75 das vordere Ende 107 des Arms 71 gegen das hintere Ende 119 les
Arms 73 zieht.
[0031] Sodann wird die Vorrichtung 11 in Richtung auf das Spannglied 16 bewegt, bis die
Innenflächen 59 und 63 las Spannglied 16 teilweise umfassen, und die Fläche 65 sich
auf die Ummantelung 14 des Spannglieds 16 egt. Wenn die Vorrichtung 11 auf das ummantelte
Spannglied 16 hin geführt wird, berührt der Arm 71 die Jmmantelung 14, und der hintere
Teil 109 des Arms 71 wird zu der Feder 75 hin bewegt, wodurch der vordere Teil 107
des Arms 71 in Längsrichtung in Richtung auf den vorderen Gehäuseteil 29 hin bewegt
wird. Der Arm 71 und der vordere Teil 111 des Arms 73 berühren die Jmmantelung 14
und werden in Richtung auf den Gehäusehauptteil 31 bewegt, und die Seitenteile 81
werden in den Nuten 99 vorwärts geschoben, wodurch das Messer 25 vorwärtsbewegt wird,
so daß das vordere Ende 95 des Messers und ein Teil des Messerkörpers 89 in dem Schlitz
35 verschwinden.
[0032] Wie Fig. 2 erkennen läßt, tritt die Feder 75, wenn die Gehäusekontaktfläche 65 (vgl.
Fig. 9) an die Ummantelung 14 stößt und die Arme 71 und 73 in Längsrichtung vollständig
gestreckt sind, in die Schlitze 133 und 135 ein, und die Messerhalte- und -ausfahrmechanik
27 befindet sich in einer zweiten, gestreckten Position. Wenn die Mechanik 27 diesee
gestreckte Position erreicht hat, steht das Messer 25 in einer vorgesehenen Schneidstellung.
Dabei befindet sich das Messer 89 innerhalb des Schlitzes 35, während die Oberseite
93 des Messers außerhalb der Außenflächen 37, 39 und 41 des Gehäuseteils 29 steht
und das vordere Ende 95 des Messers 25 und die Einstechspitze 98 aus dem nach vorn
abgeschrägten Teil 29 vorstehend gegen die Verankerungsanordnung 20 gerichtet sind.
Wenn das Messer 25 der Vorrichtung 11 in Schneideposition steht, befindet sich die
Schneidkante 97 nahe der Ummantelung 14 oder liegt an ihr an; die Spitze 98 dringt
jedoch noch nicht in die Ummantelung 14 ein.
[0033] Dann wird die Vorrichtung 11 an dem ummantelten Spannglied 16 entlang in Richtung
auf die Verankerungsvorrichtung 20 in dem durch den Pfeil 160 in Fig. 2 angedeuteten
Sinne geschoben, bis die ebene Fläche 45 des Bundes 43 sich gegen die Stirnfläche
50 der Verankerungsvorrichtung 20 legt, wie in Fig. 3 dargestellt. Wenn der vordere
Teil 29 des Gehäuses 23 in die Verkeilungsöffnung 18 eintritt, die durch die konische
Innenfläche 48 der Verankerungsvorrichtung 20 definiert ist, berührt die Oberseite
93 des Messers 25 die konische Fläche 48. Dadurch wird das vordere Ende 95 des Messers
25 in Richtung auf die Ummantelung 14 bewegt, und die Spitze 98 am vorderen Messerende
95 durchsticht die Ummantelung 14 an einer vorgewählten Stelle 162 tief im Inneren
der Verkeilungsöffnung 18 in der Nähe der Stelle, in der die konische Fläche 48 in
unmittelbarer Nähe der Ummantelung steht oder sie berührt. Wenn die Messerspitze 98
an dieser Einstichstelle steht und die Schneidkante 97 sich somit an der vorgesehenen
Schneidstelle befindet, berühren die Außenseiten 37 und 41 des vorderen Endstücks
29 vorzugsweise vollflächig die konische Fläche 48 der Verankerungsvorrichtung 20,
so daß die Vorrichtung 11 im wesentlichen koaxial zu dem Vorspannglied 16 ausgerichtet
ist. Dadurch ist gewährleistet, daß die Schneidkante 97 die Ummantelung 14 vollständig
aufschneidet und die Ummantelung 14 von dem Spannglied 16 abgetrennt wird, wenn die
Vorrichtung 11 um das Spannglied gedreht wird. Die Vorrichtung 11 wird nun gedreht,
wie durch den Pfeil 164 in Fig. 3 angedeutet ist, wobei die Schneidkante 97 die Ummantelung
14 längs einer Umfangslinie des Vorspannglieds 16 aufschneidet.
[0034] Einige Verankerungsvorrichtungen weisen ein (nicht dargestelltes) ringförmiges Abdichtungselement
zwischen dem Spannglied 16 und der Fläche 48 an der Stelle 162 oder in deren Nähe
auf, wo die Fläche 48 an das Spannglied 16 heranreicht. Eine erfindungsgemäße Vorrichtung
11 kann so ausgebildet sein, daß die Messerschneidkante 97 nach Bedarf in eine vorbestimmte
Durchstich-/Schneide-Postion an einen Punkt in der Nähe einer solchen Abdichtung oder
an diese anstoßend gebracht wird.
[0035] Nach dem Drehen der Vorrichtung 11 um das Spannglied 16 wird die Vorrichtung in eine
durch einen Pfeil 166 in Fig. 4 angedeutete Richtung bewegt, wodurch die Messerkante
97 in ihre ursprüngliche Position, von der Ummantelung abgehoben, zurückkehren kann.
Dann wird die Vorrichtung 11 von dem Spannglied 16 abgenommen. Die Feder 75 drückt
den Armteil 107 gegen den Armteil 119, wodurch der Messerhalter 67 rückwärts in Richtung
auf den hinteren Gehäuseteil 33 geschoben und das Messer 25 in die zurückgenommene
Position zurückgeführt wird.
[0036] Die Ummantelung 14 wird dann von dem Spannglied 16 abgenommen, indem sie in Richtung
des Pfeils 166 in Fig. 4 und über das Ende des Spannglieds 16 hinweggeschoben wird.
[0037] Mit der erfindungsgemäßen Schneidevorrichtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird ein schnelles, unkompliziertes und wirksames Mittel zum Abtrennen einer Ummantelung
von einem Spannglied und an einer Stelle, innerhalb der Ausnehmung einer Verankerungsvorrichtung
angegeben. Damit wird ein hervorragender Korrosionsschutz des Spannglieds erreicht,
weil die Ummantelung das Spannglied bis unmittelbar vor dem Schritt des Spannens des
Spannglieds schützt. Nach dem Spannen kann die Ummantelung wieder auf das Spannglied
gezogen werden, so daß weiterhin Korrosionsschutz gegeben ist.
[0038] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet vorteilhafferweise mit den vorhandenen,
typischerweise konische Innenwände aufweisenden Verankerungskörpern oder -vorrichtungen
zusammen, indem ein Messer vorgesehen ist, das sich zu der Ummantelung hin verbiegt
und die Ummantelung durchschneidet, wenn das Messer die Innenwand berührt. Natürlich
ist die Erfindung nicht beschränkt auf die Verwendung eines Schneidmessers, das von
einer Wand abgelenkt wird, um die Ummantelung aufzuschneiden. Beispielsweise läßt
sich die Vorrichtung mit einem Messer ausstatten, das eine feste Position einnimmt,
zur Verwendung in Verankerungsvorrichtungen mit weiten oder nichtkonischen Feststellkeilöffnungen.
[0039] Bei manchen Anwendungen kann die hier beschriebene Vorschub- und Rückführungsmechanik
entbehrlich sein. Die Erfindung muß daher nicht notwendigerweise mit einer derartigen
Mechanik ausgestattet sein.
[0040] Schließlich ist die Erfindung zwar anhand von ummantelten, einsträngigen Spanngliedern
zur Bewehrung von Betonbauteilen beschrieben worden, jedoch soll darin keine Einschränkung
gesehen werden, denn die erfindungsgemäßen Vorrichtungen und Verfahren lassen sich
zum Aufschneiden von Ummantelungen an ein- und mehrsträngigen Spanngliedern bei einer
Vielzahl anderer Anwendungen einsetzen, darunter der Verstärkung von Stahlkonstruktionen,
sowie bei Fels- und Bodenankern.
[0041] Die vorstehende ausführliche Beschreibung dient allein zur Verdeutlichung und zum
besseren Verständnis der Erfindung, und es dürfen daraus keine unnötigen Einschränkungen
abgeleitet werden; im Rahmen der Ansprüche der Erfindung liegende Abänderungen sind
für den Fachmann ohne weiteres erkennbar.
1. Vorrichtung zum Aufschneiden einer ein Spannglied (16) umgebenden Ummantelung (14)
aus Kunststoff, insbesondere PE, gekennzeichnet durch
1. ein auf einem Abschnitt des Spannglieds drehbar anbringbares Gehäuse (23), in dem
ein Messer (25) mit einer Schneidkante (97) und eine Halte- und Betätigungsvorrichtung
(27) für das Messer angeordnet sind,
2. wobei das Gehäuse (23) einen vorderen Teil (29) mit konischer Außenfläche aufweist,
der
- wenn das von der Ummantelung (14) umgebene Spannglied (16) in eine Verankerungsvorrichtung
(20) eingeführt und die Vorrichtung (11) auf dem Spannglied (16) angebracht ist,
- in eine Ausnehmung (18) einer Verankerungsvorrichtung (20) einführbar ist und
- durch Anlage an der Innenfläche (48) der Ausnehmung (18) eine koaxiale Ausrichtung
des Gehäuses (23) und des Spannglieds (16) bewirkt, und daß
3. die Schneidkante (97) des Messers (25) durch Anlage des Messerrückens (93) an der
Innenfläche (48) der Ausnehmung (18) in Kontakt mit der Ummantelung (14) gerät,
4. wodurch die Ummantelung (14) an einer ausgewählten Stelle innerhalb der Verankerungsvorrichtung
(20) aufgeschnitten wird, wenn die Vorrichtung (11) um das Spannglied (16) gedreht
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (23) eine eine
Öffnung (57) definierende Innenfläche (59, 63) aufweist, die das ummantelte Spannglied
(16) teilweise umgibt, wenn die Vorrichtung (11) darauf angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (23) einen
an den vorderen konischen Teil (29) anschließenden, im wesentlichen zylindrischen
Teil (31) umfaßt, in dem die Halte- und Betätigungsvorrichtung (27) für das Messer
(25) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte-
und Betätigungsvorrichtung (27) für das Messer (25) Mittel zum Halten und Ausfahren
des Messers in eine erste und eine zweite Position umfaßt, wobei, wenn die Halterung
in der ersten Position steht, die Schneidkante (97) des Messers (25) sich innerhalb
des Gehäuses (23) befindet und, wenn die Halterung in der zweiten Position steht,
die Schneidkante (97) des Messers (25) aus dem Gehäuse (23) in eine gewählte Schneidstellung
hinausragt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere konische Teil
(29) des Gehäuses (23) einen Schlitz (35) aufweist, aus dem das Messer (25) hinausragt,
wenn die Mittel in der zweiten Position stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel in der
zweiten Position stehen, wenn die Vorrichtung (11) auf dem ummantelten Spannglied
(16) angebracht ist und daß die Mittel selbsttätig von der zweiten Position in die
erste Position übergehen, wenn die Vorrichtung (11) von dem Spannglied (16) abgenommen
wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zum Halten und Ausfahren des Messers (25) einen ersten und einen zweiten Arm (71 bzw.
73) aufweisen, die durch eine Zugfeder (75) miteinander verbunden sind, wobei die
Zugfeder den ersten Arm (71) in Richtung auf den zweiten Arm (73) zieht, daß der erste
Arm (71) gelenkig an dem Gehäuse (29) und der zweite Arm (73) gelenkig an dem ersten
Arm (71) und gelenkig an einer Halterung (67) für das Messer (25) angebracht ist,
die an dem Gehäuse (23) gleitend verschiebbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (25) an der Messerhalterung
(67) lösbar befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite
Arm (71 bzw. 73) sich gegen das ummantelte Spannglied (16) legen, die Zugfeder (75)
dehnen und das Messer (25) in die Schneidposition verlagern, wenn die Mittel zum Halten
und Ausfahren des Messers sich in der zweiten Position befinden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerhalterung (67)
seitliche Vorsprünge (81) und das Gehäuse seitliche Nuten (99) aufweisen, in denen
die Vorsprünge (81) gleitend verschiebbar sind.
1. A device for cutting open a sheathing (14) of plastics material, in particular PE,
surrounding a tendon (16), characterised by
1. a housing (23) which can be mounted on a portion of the tendon and in which are
disposed a cutter (25) with a cutting edge (97) and a retaining and actuating means
(27) for the cutter;
2. wherein the housing (23) has a front part (29) with a conical outer surface, which
- when the tendon (16) surrounded by the sheathing (14) is introduced into an anchoring
device (20) and the device (11) is mounted on the tendon (16),
- can be introduced into a recess (18) of an anchoring device (20) and
- by application against the inner surface (48) of the recess (18) induces a coaxial
alignment of the housing (23) and of the tendon (16), and in that
3. by application of the cutter back (93) against the inner surface (48) of the recess
(18) the cutting edge (97) of the cutter (25) comes into contact with the sheathing
(14),
4. whereby the sheathing (14) is cut open at a selected location inside the anchoring
device (20) when the device (11) is rotated about the tendon (16).
2. A device according to Claim 1, characterised in that the housing (23) has an inner
surface (59,63) defining an opening (57), which surface partly surrounds the sheathed
tendon (16) when the device (11) is mounted thereon.
3. A device according to Claim 1 or 2, characterised in that the housing (23) comprises
a substantially cylindrical part (31) adjoining the front conical part (29), in which
part (31) the retaining and actuating means (27) for the cutter (25) is disposed.
4. A device according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the retaining
and actuating means (27) for the cutter (25) comprises means for holding and extending
the cutter into a first position and second position, wherein when the mounting is
in the first position the cutting edge (97) of the cutter (25) is situated inside
the housing (23) and when the mounting is in the second position the cutting edge
(97) of the cutter (25) protrudes from the housing (23) into a selected cutting position.
5. A device according to Claim 4, characterised in that the front conical part (29) of
the housing (23) has a slot (35) from which the cutter (25) protrudes when the means
are in the second position.
6. A device according to Claim 4 or 5, characterised in that the means are in the second
position when the device (11) is mounted on the sheathed tendon (16), and in that
the means pass automatically from the second position into the first position when
the device (11) is removed from the tendon (16).
7. A device according to any one of Claims 4 to 6, characterised in that the means for
holding and extending the cutter (25) have a first arm and a second arm (71 and 73
respectively), which are connected to one another by a tension spring (75), wherein
the tension spring pulls the first arm (71) towards the second arm (73), in that the
first arm (71) is mounted in articulated manner on the housing (29) and the second
arm (73) is mounted in an articulated manner on the first arm (71) and in an articulated
manner on a holder (67) for the cutter (25), which can be displaced in sliding movement
on the housing (23).
8. A device according to Claim 7, characterised in that the cutter (25) is detachably
secured to the cutter holder (67).
9. A device according to Claim 7, characterised in that the first and/or second arm (71
and 73 respectively) are applied against the sheathed tendon (16), expand the tension
spring (75) and move the cutter (25) into the cutting position when the means for
holding and extending the cutter are situated in the second position.
10. A device according to Claim 7, characterised in that the cutter holder (67) has lateral
projections (81) and the housing has lateral grooves (99), in which the projections
(81) can be displaced in sliding movement.
1. Dispositif pour couper un enrobage (14) entourant un membre de précontrainte (16)
à base de plastique, en particulier du polyéthylène, caractérisé par un boîtier (23)
pouvant être fixé de façon pivotante sur une partie du membre de précontrainte, dans
lequel sont disposés un couteau (25) avec une arête tranchante (97) et un dispositif
de maintien et de commande (27) pour le couteau, le boîtier (23) présentant une partie
avant (29) avec une surface extérieure conique, qui peut être introduite dans une
cavité (18) d'un dispositif d'ancrage (20), lorsque le membre de précontrainte (16)
entouré par l'enrobage (14) est introduit dans un dispositif d'ancrage (20) et que
le dispositif (11) est disposé sur le membre de précontrainte (16), et entraîne une
orientation coaxiale du boîtier (23) et du membre de précontrainte (16) par appui
sur la surface intérieure (48) de la cavité (18), et en ce que l'arête tranchante
(97) du couteau (25) arrive en contact avec l'enrobage (14) par appui du dos du couteau
(93) sur la surface intérieure (48) de la cavité (18), ce qui coupe l'enrobage (14)
à un endroit choisi à l'intérieur du dispositif d'ancrage (20), lorsqu'on fait tourner
le dispositif (11) autour du membre de précontrainte (16).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (23) présente
une surface intérieure (59, 63) définissant une ouverture (57), qui entoure partiellement
le membre de précontrainte (16) enrobé lorsque le dispositif est fixé dessus.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier (23) comprend
une partie (31) sensiblement cylindrique et faisant suite à la partie conique avant
(29), dans laquelle est disposé le dispositif de maintien et de commande (27) pour
le couteau (25).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le dispositif de maintien et de commande (27) pour le couteau (25) comprend des moyens
pour le maintien et le déploiement du couteau dans une première et une deuxième position,
l'arête tranchante (97) du couteau (25) se trouvant à l'intérieur du boîtier (23)
lorsque le support est dans la première position, et l'arête tranchante (97) du couteau
(25) dépassant du boîtier (23) dans une position de coupe choisie lorsque le support
est dans la deuxième position.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie conique avant
(29) du boîtier (23) présente une fente (35) de laquelle le couteau (25) dépasse lorsque
les moyens se trouvent dans la deuxième position.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les moyens se trouvent
dans la deuxième position lorsque le dispositif (11) est disposé sur le membre de
précontrainte (16) enrobé et que les moyens passent automatiquement de la deuxième
position à la première position, lorsque le dispositif (11) est enlevé du membre de
précontrainte (16).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que
les moyens pour maintenir et faire sortir le couteau (25) présentent un premier et
un deuxième bras (71 et 73), qui sont reliés entre eux par un ressort de traction
(75), le ressort de traction tirant le premier bras (71) en direction du deuxième
bras (73), en ce que le premier bras (71) et de façon articulée sur le boîtier (29),
et le deuxième bras (73) de façon articulée sur le premier bras (71) et de façon articulée
sur un support (67) pour le couteau (25), lequel support peut coulisser en glissant
sur le boîtier (23).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le couteau (25) est fixé
de façon amovible sur le support de couteau (67).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le premier et/ou le deuxième
bras (71 et 73) se posent contre le membre de précontrainte (16) enrobé, allongent
le ressort de traction (75) et déplacent le couteau (25) dans la position de coupe,
lorsque les moyens pour maintenir et déployer le couteau se trouvent dans la deuxième
position.
10. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le support de couteau (67)
présente des saillies (81) latérales, et le boîtier des rainures (99) latérales, dans
lesquelles les saillies (81) peuvent coulisser en glissant.