| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 715 581 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.10.1997 Patentblatt 1997/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.07.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61L 29/28 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9400/840 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9505/961 (02.03.1995 Gazette 1995/10) |
|
| (54) |
STEUERUNGSVERFAHREN FÜR EINE SICHERUNGSEINRICHTUNG UND SICHERUNGSEINRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG
DES VERFAHRENS
METHOD OF CONTROLLING A SAFETY DEVICE, AND A SAFETY DEVICE FOR CARRYING OUT THIS METHOD
PROCEDE DE COMMANDE D'UN DISPOSITIF DE SECURITE, ET DISPOSITIF DE SECURITE POUR LA
MISE EN OEUVRE DE CE PROCEDE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
23.08.1993 DE 4328224
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.06.1996 Patentblatt 1996/24 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
80333 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- JOCHIMSEN, Christian
D-90587 Obermichelbach (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 152 749 DE-A- 2 652 233
|
DE-A- 1 918 911 DE-A- 3 837 873
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Steuerungsverfahren für Sicherungseinrichtungen für Bahnübergänge
und eine Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 bzw. 3.
[0002] Es ist bekannt, einen Sicherungsbereich mit den Zugang zu diesem Bereich regelnden
und kontrollierenden Zugangsregeleinrichtungen, wie Sperren und/oder Warnsignalen,
zu umgeben. Es ist weiter bekannt, die Sicherung des Sicherungsbereiches insoweit
zu automatisieren, daß in der näheren Umgebung des Sicherungsbereiches Sensoren angeordnet
werden, die die Annäherung eines Objektes (Zug- oder Fahrzeugverband) an den Sicherungsbereich
erfassen und einer Regelungseinrichtung übermitteln, die mit den Zugangsregeleinrichtungen
in Wirkverbindung steht. Derartige Überwachungseinrichtungen sind immer dann unbefriedigend,
wenn entweder in schneller Folge oder in großer Zahl eine Annaherung von Objekten
erfolgt. Es werden beispielsweise einzelne Objekte nicht erfaßt, oder die Sicherung
des Sicherungsbereiches wird beendet, sobald ein erstes Objekt den Sicherungsbereich
verläßt, obwohl sich noch ein zweites Objekt innerhalb des Sicherungsbereiches befindet.
Ein weiteres Problem derartiger Einrichtungen besteht darin, daß es einerseits erstrebenswert
ist, die Sensoren in möglichst großer Entfernung von dem Sicherungsbereich anzuordnen,
um eine ausreichende Reaktionszeit für die Überwachungseinrichtung zu gewinnen, aber
andererseits hierdurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß sich mehrere Objekte
in dem von den Sensoren überwachten Bereich befinden.
[0003] Aus der DE-A-1 918 911 gehen eine Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang und
ein Steuerungsverfahren für diese hervor, wobei in bestimmten Abständen zu einem Wegübergang
(Sicherungsbereich) an den Gleisen angeordnete Fahrzeugdetektoren mit aktiven Leitschleifen
vorgesehen sind, deren Beeinflussungsbereiche größer als die kleinste Fahrzeuglänge
und kleiner als größte Fahrzeuglänge sind. Die vorstehend beschriebene Problematik
bei in schneller Folge oder in großer Zahl sich annähernder Züge oder Fahrzeugverbände
und hinsichtlich der Entfernung von Sensoren zu dem Sicherungsbereich werden im Rahmen
der DE-A-1 918 911 weder angesprochen noch gelöst.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Steuerungsverfahren für eine Sicherungseinrichtung
für einen Bahnübergang anzugeben, das nahezu unabhängig von der Anzahl der sich an
einen Sicherungsbereich annähernden Objekte (Züge oder Schienenfahrzeuge) und der
Frequenz dieser Ereignisse zuverlässig die Zugangsregelungseinrichtungen dieses Sicherungsbereiches
aktiviert und/oder deaktiviert. Darüber hinaus soll eine Sicherungseinrichtung für
einen Bahnübergang geschaffen werden, die zwischen in einen überwachten Bereich eindringenden
und diesen Bereich verlassenden Objekten unterscheiden kann.
[0005] Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe gelingt durch das im Anspruch
1 beschriebene Steuerungsverfahren sowie durch die im Anspruch 3 beschriebene Sicherungseinrichtung.
Gemäß dem beschriebenen Steuerungsverfahren und bei Anwendung der beschriebenen Sicherungseinrichtung
gelingt es, daß beliebig viele Zählobjekte in einen den Sicherungsbereich umschließenden
Überwachungsbereich eindringen können, ohne daß dadurch der Ablauf des Steuerungsverfahrens
oder der von der Sicherungseinrichtung gebotene Sicherheitsstandard beeinträchtigt
werden würde. Durch diesen Vorteil ergibt sich die Möglichkeit, den Überwachungsbereich
beliebig groß zu wählen, da die hierdurch eventuell erhöhte Anzahl der im Überwachungsbereich
befindlichen Objekte das durch die Erfindung zu erzielende Sicherheitsniveau nicht
herabsetzt.
[0006] Gemäß einer Weiterbildung des Steuerungsverfahrens nach Anspruch 2 liegt der Ansteuerung
der Zugangsregelungseinrichtungen zur Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien ein
leicht zu erfassendes und zu verarbeitendes Merkmal zugrunde.
[0007] Gemäß den Ansprüchen 4 bis 6 wird die Erfassungseinrichtung der Sicherungseinrichtung
in vorteilhafter Weise weitergebildet.
[0008] Dadurch, daß als Detektoren berührungslos arbeitende Kontaktaufnehmer, vorzugsweise
Induktionsschleifen, vorgesehen sind, ist sichergestellt, daß in Abhängigkeit einem
Objekt, das in den Überwachungsbereich eindringt oder aber ihn verläßt, jeweils nur
ein eindeutiges Signal generiert wird.
[0009] Gemäß Anspruch 8 ist die Sicherungseinrichtung zusätzlich mit einer Richtungserkennung
ausgerüstet, die es gestattet, daß die Bewegungsrichtung der in den Überwachungsbereich
eindringenden Objekte und den Überwachungsbereich verlassenden Objekte sicher feststellbar
ist.
[0010] Dadurch, daß der Sicherungsbereich von weiteren Detektoren begrenzt wird, die mit
einem Auswertebaustein verbunden sind, an dessen Ausgang ein der Bewegungsrichtung
des Objektes entsprechendes Richtungssignal und ein Statussignal, welches das Verlassen
des Sicherungsbereiches durch das Objekt repräsentiert, zur Verfügung steht, kann
die Deaktivierung der Zugangsregelungseinrichtungen bereits eingeleitet werden, wenn
der Sicherungsbereich von dem Objekt verlassen wird. Dadurch, daß hierbei auch die
Bewegungsrichtung des Objektes abgefragt wird, ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal
der Sicherungseinrichtung verwirklicht. Die von einem sich in der einen Richtung fortbewegenden
Objekt veranlaßten Sicherheitsmaßnahmen können nur von einem Objekt, das sich in derselben
Richtung fortbewegt, wieder aufgelöst werden. Es erfolgt also eine richtungsabhängige
Überprüfung, ob sich noch Objekte im Sicherungsbereich befinden oder sich diesem annähern.
[0011] Gemäß Anspruch 10 ist die Sicherungseinrichtung derart weitergebildet, daß das Eindringen
von Objekten aus beliebig vielen Richtungen in den Überwachungsbereich sicher beherrscht
wird.
[0012] Dadurch daß die Registrierungseinrichtung aus einzelnen von Modulen gebildeten Bausteinen
aufgebaut ist, kann die Registrierungseinrichtung je nach gewünschtem Sicherheitsstandard
und dem betreffenden Sicherungsbereich entsprechend zusammengestellt werden.
[0013] In den Ansprüchen 12 und 13 werden vorteilhafte Weiterbildungen für einen modularen
Aufbau von Registrierungseinrichtungen genannt.
[0014] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- FIG 1
- eine Prinzipdarstellung einer Sicherungseinrichtung,
- FIG 2
- eine Prinzipdarstellung einer zweiten Sicherungseinrichtung,
- FIG 3
- eine Prinzipdarstellung einer dritten Sicherungseinrichtung
- FIG 4
- ein Prinzipschaltbild zu einem Schaltungsteil eines Kontrollbausteines,
- FIG 5
- ein Prinzipschaltbild eines Details des Kontrollbausteins.
- FIG 6
- ein Prinzipschaltbild zu einem Schaltungsteil des Auswertebausteins,
- FIG 7
- ein Prinzipschaltbild zu einem weiteren Schaltungsteil des Auswertebausteins,
- FIG 8
- ein Prinzipschaltbild eines Details des Auswertebausteins.
[0015] FIG 1 zeigt die Prinzipdarstellung einer Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang.
Ein in zwei Richtungen befahrbarer Gleiskörper 1 kreuzt eine Fahrstraße 2. Der Bereich,
innerhalb dessen der Gleiskörper 1 die Fahrstraße 2 kreuzt, wird als Sicherungsbereich
3 bezeichnet. Der Sicherungsbereich 3 weist eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte
Zugangsregelungseinrichtung 18 auf, die beispielsweise Bahnschranken, und Signaleinrichtungen,
wie z.B. Ampeln, umfaßt, um den Bahnübergang zu sichern. Diese Zugangsregelungseinrichtung
18 wird von einer Registrierungseinrichtung 19 angesteuert. Hierzu wird in Erstreckungsrichtung
des Gleiskörpers 1 der Sicherungsbereich 3 beidseitig von einer ersten und einer zweiten
Ausschaltschleife 4 und 5 begrenzt. Bei den Ausschaltschleifen 4 und 5 handelt es
sich um in den Gleiskörper 1 integrierte Induktionsspulen, deren Schleifenweite idealerweise
zwischen ungefähr 4 m und 7 m gewählt wird. Die Ausschaltschleifen 4,5 sind jeweils
mit einem Auswertebaustein 6 verbunden. Dieser Auswertebaustein 6 umfaßt eine Auswertelogikschaltung
7.
[0016] In geeigneter Entfernung von dem Sicherungsbereich 3 ist im Gleiskörper 1 eine Einschaltschleife
8 integriert. Auf der dem Sicherungsbereich 3 zugewandten Seite der Einschaltschleife
8 ist zusätzlich eine Richtungserfassungsschleife 9 in den Gleiskörper 1 eingelassen.
Die Einschaltschleife 8 und die Richtungserfassungsschleife 9 sind jeweils an einen
Kontrollbaustein 10 angeschlossen. Der Kontrollbaustein 10 besteht im wesentlichen
aus einer Sicherheitslogikschaltung 11, die mit einer Zähleinrichtung 12 in Wirkverbindung
steht. Zusätzlich ist innerhalb des Kontrollbausteins 10 ein UND-Gatter 13 mit der
Zähleinrichtung 12 verbunden. Das UND-Gatter 13 weist zwei mit dem Auswertebaustein
6 in Signalverbindung stehende Eingänge auf. Es besteht eine Wirkverbindung zwischen
dem Kontrollbaustein 10 und der am Bahnübergang befindlichen Zugangsregelungseinrichtung
18.
[0017] Da der Gleiskörper 1 in zwei Richtungen zu befahren ist, ist auch auf der anderen
Seite des Sicherungsbereiches 3 eine weitere Einschaltschleife 14, eine weitere Richtungserfassungsschleife
15 sowie ein analog zu dem Kontrollbaustein 10 aufgebauter weiterer Kontrollbaustein
16 vorgesehen. Der von den Einschaltschleifen 8,14 begrenzte Gleiskörperbereich wird
als Überwachungsbereich 17 bezeichnet.
[0018] Im folgenden wird die Funktion der Sicherungseinrichtung im einzelnen erläutert.
Ein in Richtung des Sicherungsbereiches 3 fahrender Zug passiert zunächst die Einschaltschleife
8 und dann die Richtungserfassungsschleife 9. Beide Schleifenkörper 8 und 9 sind stromdurchflossen.
Das hierdurch gebildete Magnetfeld wird von dem Kontrollbaustein 10 überwacht. Die
infolge der Zugdurchfahrt ausgelösten Veränderungen der Magnetfelder werden von dem
Kontrollbaustein 10 erfaßt und derart ausgewertet, daß in Abhängigkeit von der Reihenfolge,
in der die jeweiligen Magnetfelder durchfahren werden, festgestellt wird, in welche
Richtung der fragliche Zug fährt. Somit wird ermittelt, daß zuerst die Einschaltschleife
8 und dann die Richtungserfassungsschleife 9 passiert wurde. Ein derartiger Signaleingang
bewirkt, daß die Sicherheitslogikschaltung 11 des Kontrollbausteins 10 an die Zähleinrichtung
12 einen Zählimpuls sendet. Dieser Zählimpuls bewirkt das Hochsetzen der Zähleinrichtung
12 um den Faktor 1. Eine etwaige weitere Zugdurchfahrt würde das Zählergebnis um einen
weiteren Faktor 1 erhöhen. Im übrigen werden die Zugangsregelungseinrichtungen 18
von der Registrierungseinrichtung 19 derart aktiviert, daß alle vorgegebenen Sicherheitskriterien
einem vorherbestimmten Ablauf folgend erfüllt werden.
[0019] Der Zug passiert nun den von der ersten und der zweiten Ausschaltschleife 4 und 5
begrenzten Sicherungsbereich 3. Diese Zugdurchfahrt wird von der im Auswertebaustein
6 befindlichen Auswertelogikschaltung 7 ausgewertet. Anhand der Reihenfolge der durchfahrenen
Ausschaltschleifen 4 und 5 wird erneut die Richtung des fahrenden Zuges ermittelt.
Sofern die festgestellte Fahrtrichtung des Zuges von der Einschaltschleife 8 zu der
weiteren Einschaltschleife 14 führt, so wird an den einen Eingang des UND-Gatters
13 ein Signal "high" übermittelt. Zusätzlich wird das Befahren der in Fahrtrichtung
liegenden zweiten Ausschaltschleife 5 als Ausschaltimpuls gewertet, der nach entsprechender
Auswertung durch die Auswertelogikschaltung 7 zur Folge hat, daß auch der zweite Eingang
des UND-Gatters 13 auf "high" gesetzt wird. Sobald beide Eingänge des UND-Gatters
13 auf "high" stehen, gibt das UND-Gatter 13 einen Zählimpuls an einen Herunterzähleingang
der Zähleinrichtung 12. Dieses Signal bewirkt, daß das jeweilige Zählergebnis um 1
erniedrigt wird. Wenn das nun entstandene Zählergebnis 0 lautet, werden die zur Sicherung
des Sicherungsbereiches 3 eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen innerhalb einer vorgebbaren
Zeit zurückgenommen. Falls das Zählergebnis größer 0 ist, bleiben die eingeleiteten
Sicherungsmaßnahmen erhalten, da hierdurch festgelegt ist, daß sich ein weiterer Zug
aus gleicher Richtung kommend in dem Überwachungsbereich 17 befindet.
[0020] Schließlich passiert der Zug im weiteren Verlauf seiner Fahrt zunächst die weitere
Richtungserfassungsschleife 15 und dann die weitere Einschaltschleife 14. Auch diese
Zugdurchfahrt wird in dem weiteren Kontrollbaustein 16 ausgewertet. Immer dann, wenn
zuerst eine Richtungserfassungsschleife 9, 15 durchfahren wird und dann erst die Einschaltschleife
14, 8 bleibt die Zugdurchfahrt ohne Einfluß auf das Zählergebnis der Zähleinrichtung
12.
[0021] Eine Zugdurchfahrt in der anderen Richtung verläuft analog. Die dargestellte Sicherungseinrichtung
würde es sogar zulassen, daß aus beiden Richtungen Züge in den Überwachungsbereich
17 einfahren. Dies ist nur sinnvoll, wenn sich in dem Überwachungsbereich 17 Weichen
und/oder andere Ausweichmöglichkeiten befinden. Dadurch, daß jeder der möglichen Fahrtrichtungen
eine getrennte Zähleinrichtung 12 zugeordnet ist, ist dennoch eine einwandfreie Funktion
der Sicherungseinrichtung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.
[0022] Sofern sichergestellt ist, daß der Gleiskörper 1 nur in einer Fahrtrichtung befahren
wird, kann die Sicherungseinrichtung gemäß FIG 2 wesentlich vereinfacht werden. Es
ist dann lediglich erforderlich, eine Einschaltschleife 8 und eine Ausschaltschleife
5 sowie die zugehörigen Auswerte- und Kontrollbausteine 6,10 anzuordnen. Auch bei
dieser stark vereinfachten Sicherungseinrichtung können mehrere Züge in den Überwachungsbereich
17 einfahren, ohne daß die von der Sicherungseinrichtung gewährleistete Sicherheit
dadurch beeinträchtigt würde.
[0023] FIG 3 zeigt das Prinzipschaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels der Sicherungseinrichtung.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die jeweils einer Fahrtrichtung zugeordneten Zähleinrichtungen
12 und die erforderlichen UND-Gatter 13 in dem Auswertebaustein 6 angeordnet. Der
die Zähleinrichtung 12 hochsetzende Zählimpuls wird je nach Fahrtrichtung entweder
von dem Kontrollbaustein 10 oder dem weiteren Kontrollbaustein 16 übermittelt. Der
die Zähleinrichtung 12 runtersetzende Zählimpuls wird getrennt für jede Richtung von
jeweils einem UND-Gatter 13 gegeben, sobald, wie bei dem in FIG 1 dargestellten Ausführungsbeispiel,
auch das UND-Gatter 13 sowohl einen Ausschaltimpuls als auch ein der betreffenden
Richtung entsprechendes Signal erhalten hat. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die
Zugangsregelungseinrichtung 18 mit dem Auswertebaustein 6 verbunden.
[0024] Für den Fall, daß anstelle der beschriebenen hoch- und runterzählenden Zähleinrichtungen
12, Zähler eingesetzt werden, die nur hoch- oder runterzählen können, bis ein Überlaufreset
erreicht ist und deren Zählperiode dann erneut beginnt, wird die Sicherung des Sicherungsbereiches
3 genau dann aufgehoben, wenn das Zählergebnis für die aus einer Richtung in den Überwachungsbereich
17 eindringenden Züge genau dem Zählergebnis für die den Überwachungsbereich 17 verlassenden
und sich in derselben Richtung bewegenden Züge entspricht.
[0025] Das beschriebene Steuerungsverfahren kann auch im Zusammenhang mit bereits in Betrieb
befindlichen Sicherungseinrichtungen eingesetzt werden. In diesem Fall muß lediglich
durch eine entsprechende Auswerteschaltung sichergestellt werden, daß durch die in
diesen Gleisanlagen befindlichen Sensoren, die beispielsweise mit der in der Bahntechnik
üblichen Achsenzählung arbeiten, ein Signal von solcher Genauigkeit und Güte zur Verfügung
steht, daß ein der Anzahl der tatsächlich in den Überwachungsbereich 17 eindringenden
und/oder diesen Bereich 17 verlassenden Züge entsprechendes Zählergebnis zur Verfügung
steht.
[0026] Die FIG 4 bis 8 zeigen mögliche schaltungstechnische Realisierungen der Kontrollbausteine
10 und 16 und des Auswertebausteins 6. Anstelle einer schaltungstechnischen Realisierung
ist es auch möglich, die ablaufenden Algorithmen mittels einer Softwarelösung zu erzeugen.
In besonders vorteilhafter Weise gelingt dies mittels frei programmierbarer Steuerbausteine,
insbesondere durch Verwendung der unter dem Namen SIMATIC S5 bekannten Steuergeräte
der Anmelderin.
[0027] Das Steuerungsverfahren in Verbindung mit der beanspruchten Sicherungseinrichtung
bietet einen Sicherheitsstandard, der höchsten Ansprüchen genügt. Insbesondere werden
den, in der Verkehrstechnik durch die Zunahme des Verkehrs hinsichtlich der zur Verfügung
stehenden Reaktionszeiten und der Komplexität, zu erfüllenden Sicherheitsstandard
gestiegenen Anforderungen Rechnung getragen. So kann beispielsweise in der Bahntechnik
ein Bahnübergang in der beschriebenen Weise derart ausgestaltet werden, daß er anstelle
des in der Zugleittechnik früher üblichen Blockbetriebes den heute vermehrt üblichen
Zugfolgebetrieb beherrscht.
1. Steuerungsverfahren für eine Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang mit einem
Sicherungsbereich (3), in dem eine Fahrstraße (2) einen Gleiskörper (1) kreuzt,
bei dem der Zugang zu der Fahrstraße (2) in dem Sicherungsbereich (3) geregelt wird,
indem eine diesem Sicherungsbereich (3) zugeordnete Zugangsregelungseinrichtung (18)
den Zugang freigibt oder sperrt,
bei dem ein begrenzter, den Sicherungsbereich (3) umschließender Überwachungsbereich
(17) des Gleiskörpers (1) festgelegt wird und
bei dem durch eine Registrierungseinrichtung (19) jedes Eindringen in den Überwachungsbereich
(17) und jedes Verlassen des Überwachungsbereiches (17) von für den Sicherungsbereich
(3) maßgeblichen Zügen oder Schienenfahrzeugen erfaßt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Ereignisse des Eindringens in den Überwachungsbereich (17) und
des Verlassens des Überwachungsbereichs (17) erfaßt wird und daß die Zugangsregelungseinrichtung
(18) von der Registrierungseinrichtung (19) in Abhängigkeit von dieser Anzahl zur
Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien angesteuert wird.
2. Steuerungsverfahren nach Anspruch 2, bei dem die Registrierungseinrichtung (19) die
Zugangsregelungseinrichtung (18) solange aktiviert, wie sich die erfaßte Anzahl von
in den Überwachungsbereich (17) eingedrungenen Zügen oder Schienenfahrzeugen von der
den Überwachungsbereich (17) verlassenden Zügen oder Schienenfahrzeugen unterscheidet.
3. Sicherungseinrichtung für einen Bahnübergang mit einem Sicherungsbereich (3), in dem
eine Fahrstraße (2) einen Gleiskörper (1) kreuzt, mit einer Zugangsregelungseinrichtung
(18), die den Zugang zu der Fahrstraße (2) im Sicherungsbereich (3) regelt, mit einer
die Zugangsregelungseinrichtung (18) steuernden Registrierungseinrichtung (19) mit
Detektoren (4, 5, 8, 9, 14, 15), welche jedes Eindringen von für den Sicherungsbereich
(3) maßgeblichen Zügen oder Schienenfahrzeugen in einen begrenzten, den Sicherungsbereich
(3) umschließenden Überwachungsbereich (17) des Gleiskörpers (1) und jedes Verlassen
dieses Überwachungsbereiches (17) durch diese Züge oder Schienenfahrzeuge detektieren,
wobei die Detektoren (8, 14) mit einer Erfassungseinrichtung (12) der Registrierungseinrichtung
(19) in Signalverbindung stehen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassungseinrichtung (12) die erfaßten Ereignisse des Eindringens in den
Überwachungsbereich (17) und des Verlassens des Überwachungsbereichs (17) bezüglich
ihrer Anzahl festhält, und daß die Registrierungseinrichtung (19) die Zugangsregelungseinrichtung
(18) in Abhängigkeit von dieser erfaßten Anzahl zur Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien
ansteuert.
4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Erfassungseinrichtung (12) mindestens
einen hoch- und herunterzählenden Zähler aufweist, dessen Zählergebnis inkrementiert
wird, sobald ein Zug oder Schienenfahrzeug in den Überwachungsbereich (17) eindringt
und dessen Zählergebnis dekrementiert wird, sobald ein Zug oder Schienenfahrzeug den
Überwachungsbereich (17) verläßt.
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Erfassungseinrichtung (12) wenigstens
zwei Zähleinrichtungen aufweist, wobei das Zählergebnis der einen Zähleinrichtung
verändert wird, sobald ein Zug oder Schienenfahrzeug in den Überwachungsbereich (17)
eindringt und das Zählergebnis der anderen Zähleinrichtung verändert wird, sobald
ein Zug oder Schienenfahrzeug den Überwachungsbereich (17) verläßt.
6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Erfassungseinrichtung (12) eine
Speichereinrichtung, insbesondere ein Schieberegister, aufweist, bei der ein Eintrag
erfolgt, sobald ein Zug oder Schienenfahrzeug in den Überwachungsbereich (17) eindringt
und ein Austrag erfolgt, sobald ein Zug oder Schienenfahrzeug den Überwachungsbereich
(17) verläßt.
7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei der als Detektoren (4,
5, 8, 9, 14, 15) berührungslos arbeitende Kontaktaufnehmer, vorzugsweise Induktionsschleifen,
vorgesehen sind.
8. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der zwei Detektoren (8,
9 oder 14, 15) in einer auf den Sicherungsbereich (3) zulaufenden Linie hintereinander
derart angeordnet sind, daß in Abhängigkeit von der Reihenfolge in der diese Detektoren
(8, 9 oder 14, 15) von einem Zug oder Schienenfahrzeug passiert werden, ein der Bewegungsrichtung
dieses Zuges oder Schienenfahrzeugs entsprechendes Signal erzeugt wird.
9. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, bei der der Sicherungsbereich
(3) von weiteren Detektoren (4, 5) begrenzt wird, die mit einem Auswertebaustein (6)
verbunden sind, an dessen Ausgang ein der Bewegungsrichtung des Zuges oder Schienenfahrzeugs
entsprechendes Richtungssignal und ein Statussignal, welches das Verlassen des Sicherungsbereiches
(3) durch den Zug oder das Schienenfahrzeug repräsentiert, zur Verfügung steht.
10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3 in Verbindung mit Anspruch 4 und 9, bei der
der Überwachungsbereich (17) in jeder möglichen Annäherungsrichtung von wenigstens
zwei Detektoren (8, 9 oder 14, 15) begrenzt wird und bei der zwischen den Detektoren
(8, 9 oder 14, 15) und der Zähleinrichtung (12) eine Sicherheitslogikschaltung (11)
angeordnet ist, die nur dann genau einen Zählimpuls generiert, wenn in Abhängigkeit
der von den Detektoren (8, 9 oder 14, 15) übermittelten Signale ein sich auf den Sicherungsbereich
(3) zubewegender Zug oder Schienenfahrzeug erkannt wird und bei der ein Runterzähleingang
der Zähleinrichtung (12) mit dem Ausgang eines UND-Gatters (13) verbunden ist, an
dessen einen Eingang das Richtungssignal und an dessen anderen Eingang das Statussignal
von dem Auswertebaustein (6) anliegt.
11. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, bei der die Registrierungseinrichtung
(19) aus einzelnen von Modulen gebildeten Bausteinen aufgebaut ist.
12. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 11, bei der die Registrierungseinrichtung (19)
wenigstens einen Kontrollbaustein (10), der eine Sicherheitslogikschaltung (11), eine
Erfassungseinrichtung (12) sowie ein UND-Gatter (13) umfaßt, und einen Auswertebaustein
(6) aufweist.
13. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 11, bei der die Registrierungseinrichtung (19)
einen Auswertebaustein (6) mit wenigstens einer Erfassungseinrichtung (12) und einem
UND-Gatter (13) sowie wenigstens einen Kontrollbaustein (10) aufweist.
1. Control method for a safety device for a level crossing having a safety zone (3) in
which a highway (2) crosses a track body (1),
in which method the access to the highway (2) in the safety zone (3) is regulated
in that an access-regulating device (18), which is associated with this safety zone
(3), frees or blocks the access,
in which method a delimited monitoring zone (17) of the track body (1), which zone
(17) surrounds the safety zone (3), is established, and
in which method a recording device (19) detects each entry of trains or rail vehicles
applicable to the safety zone (3) into the monitoring zone (17) and each departure
of said trains or rail vehicles from the monitoring zone (17), characterised in that
the number of occurrences of entry into the monitoring zone (17) and departure from
the monitoring zone (17) is detected, and in that the access-regulating device (18)
is triggered by the recording device (19) as a function of this number in order to
meet preselectable safety criteria.
2. Control method according to claim 2, wherein the recording device (19) activates the
access-regulating device (18) as long as the detected number of trains or rail vehicles,
which have entered the monitoring zone (17), differs from the number of trains or
rail vehicles leaving the monitoring zone (17).
3. Safety device for a level crossing having a safety zone (3) in which a highway (2)
crosses a track body (1), having an access-regulating device (18) which regulates
the access to the highway (2) in the safety zone (3), having a recording device (19)
which controls the access-regulating device (18) and has detectors (4, 5, 8, 9, 14,
15) which detect each entry of trains or rail vehicles applicable to the safety zone
(3) into a delimited monitoring zone (17) of the track body (1), which zone (17) surrounds
the safety zone (3), and detect each departure of said trains or rail vehicles from
this monitoring zone (17), with the detectors (8, 14) communicating in terms of signals
with a detecting device (12) of the recording device (19), characterised in that the
detecting device (12) records the detected occurrences of entry into the monitoring
zone (17) and departure from the monitoring zone (17) with regard to the number thereof,
and in that the recording device (19) triggers the access-regulating device (18) as
a function of this number, which has been detected, in order to meet preselectable
safety criteria.
4. Safety device according to claim 3, wherein the detecting device (12) has at least
one counter counting up and down, the count result of which is incremented as soon
as a train or rail vehicle enters the monitoring zone (17) and the count result of
which is decremented as soon as a train or rail vehicle leaves the monitoring zone
(17).
5. Safety device according to claim 3, wherein the detecting device (12) has at least
two counting devices, with the count result of the one counting device being changed
as soon as a train or rail vehicle enters the monitoring zone (17) and the count result
of the other counting device being changed as soon as a train or rail vehicle leaves
the monitoring zone (17).
6. Safety device according to claim 3, wherein the detecting device (12) has a storage
device, in particular a shift register, in which an entry is made as soon as a train
or rail vehicle enters the monitoring zone (17) and from which a deletion is made
as soon as a train or rail vehicle leaves the monitoring zone (17).
7. Safety device according to one of the claims 3 to 6, wherein contact sensors, preferably
induction loops, which operate in a contactless manner, are provided as detectors
(4, 5, 8, 9, 14, 15).
8. Safety device according to one of the claims 3 to 7, wherein two detectors (8, 9 or
14, 15) are arranged one after the other in a line which runs up to the safety zone
(3) in such a way that as a function of the sequence in which these detectors (8,
9 or 14, 15) are passed by a train or rail vehicle a signal is generated that corresponds
to the direction of movement of this train or rail vehicle.
9. Safety device according to one of the claims 3 to 8, wherein the safety zone (3) is
delimited by further detectors (4, 5) which are connected to an evaluating component
(6), available at the output of which there are a directional signal corresponding
to the direction of movement of the train or rail vehicle and a status signal representing
the departure of the train or the rail vehicle from the safety zone (3).
10. Safety device according to claim 3 in conjunction with claims 4 and 9, wherein the
monitoring zone (17) is delimited in each possible direction of approach by at least
two detectors (8, 9 or 14, 15), and wherein arranged between the detectors (8, 9 or
14, 15) and the counting device (12) there is a safety logic circuit (11) which only
generates a counting pulse precisely when as a function of the signals transmitted
by the detectors (8, 9 or 14, 15) a train or rail vehicle moving towards the safety
zone (3) is identified, and wherein an input, which counts downwards, of the counting
device (12) is connected to the output of an AND-gate (13), applied to the one input
of which there is the directional signal and applied to the other input of which there
is the status signal from the evaluating component (6).
11. Safety device according to one of the claims 3 to 10, wherein the recording device
(19) is built up out of individual components which are formed by modules.
12. Safety device according to claim 11, wherein the recording device (19) has at least
one control component (10), which comprises a safety logic circuit (11), a detecting
device (12) and also an AND-gate (13), and one evaluating component (6).
13. Safety device according to claim 11, wherein the recording device (19) has an evaluating
component (6) with at least one detecting device (12) and an AND-gate (13) and also
at least one control component (10).
1. Procédé de commande d'un dispositif de sécurité pour un passage à niveau comportant
une zone de sécurité (3) dans laquelle une route (2) croise une voie ferrée (1),consistant
à
réguler l'accès à la route (2) dans la zone de sécurité (3) en faisant en sorte qu'un
dispositif de régulation d'accès (18) associé à cette zone de sécurité (3) autorise
ou interdise l'accès,
fixer une zone de surveillance (17), délimitée et comprenant la zone de sécurité (3),
de la voie ferrée (1),
détecter, au moyen d'un dispositif d'enregistrement (19), chaque entrée dans la zone
de surveillance (17) et chaque sortie de la zone de surveillance (17) effectuées par
des trains ou des véhicules ferroviaires déterminants pour la zone de sécurité (3),
caractérisé par le fait que l'on détecte le nombre des événements correspondants
à l'entrée dans la zone de surveillance (17) et à la sortie de la zone de surveillance
(17) et que le dispositif de régulation d'accès (18) est commandé par le dispositif
d'enregistrement (19) en fonction de ce nombre afin de satisfaire à des critères de
sécurité pouvant être prescrits.
2. Procédé de commande selon la revendication 1, selon lequel le dispositif d'enregistrement
(19) active le dispositif de régulation d'accès (18) tant que le nombre détecté de
trains ou de véhicules ferroviaires entrés dans la zone de surveillance (17) est différent
du nombre de trains ou de véhicules ferroviaires sortis de la zone de surveillance
(17).
3. Dispositif de sécurité pour un passage à niveau, comportant une zone de sécurité (3)
dans laquelle une route (2) croise une voie ferrée (1), un dispositif de régulation
d'accès (18) qui régule l'accès à la route (2) dans la zone de sécurité (3), un dispositif
d'enregistrement (19) commandant le dispositif de régulation d'accès (18) et comportant
des détecteurs (4, 5, 8, 9, 14, 15) qui détectent chaque entrée de trains ou de véhicules
ferroviaires déterminants pour la zone de sécurité (3) dans une zone de surveillance
(17), limitée et comprenant la zone de sécurité (3), de la voie ferrée (1) et chaque
sortie de cette zone de surveillance (17) effectuées par ces trains ou véhicules ferroviaires,
les détecteurs (8, 14) étant reliés au niveau de leurs signaux à un dispositif d'acquisition
(12) du dispositif d'enregistrement (19),
caractérisé par le fait que le dispositif d'acquisition (12) conserve le nombre
des événements acquis correspondants à l'entrée dans la zone de surveillance (17)
et à la sortie de la zone de surveillance (17) et le dispositif d'enregistrement (19)
commande le dispositif de régulation d'accès (18) en fonction de ce nombre acquis
afin de satisfaire à des critères de sécurité pouvant être prescrits.
4. Dispositif de sécurité selon la revendication 3, selon lequel le dispositif d'acquisition
(12) comporte au moins un compteur croissant et décroissant, dont le résultat de comptage
est incrémenté dès qu'un train ou qu'un véhicule ferroviaire entre dans la zone de
surveillance (17) et dont le résultat de comptage est décrémenté dès qu'un train ou
qu'un véhicule ferroviaire sort de la zone de surveillance (17).
5. Dispositif de sécurité selon la revendication 3, selon lequel le dispositif d'acquisition
(12) comporte au moins deux dispositifs compteurs, le résultat de comptage d'un dispositif
compteur étant modifié dès qu'un train ou qu'un véhicule ferroviaire entre dans la
zone de surveillance (17) et le résultat de comptage de l'autre dispositif compteur
étant modifié dès qu'un train ou qu'un véhicule ferroviaire sort de la zone de surveillance
(17).
6. Dispositif de sécurité selon la revendication 3, selon lequel le dispositif d'acquisition
(12) comporte un dispositif de mémorisation, notamment un registre à décalage, dans
lequel une entrée en mémoire s'effectue dès qu'un train ou qu'un véhicule ferroviaire
entre dans la zone de surveillance (17) et une sortie de mémoire s'effectue dès qu'un
train ou qu'un véhicule ferroviaire sort de la zone de surveillance (17).
7. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 3 à 6, selon lequel on prévoit
comme détecteurs (4, 5, 8, 9, 14, 15) des détecteurs de contacts fonctionnant sans
contact, de préférence des boucles à induction.
8. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 3 à 7, selon lequel deux détecteurs
(8, 9 ou 14, 15) sont agencés l'un derrière l'autre, dans une ligne arrivant sur la
zone de sécurité (3), de telle sorte qu'un signal correspondant à la direction de
déplacement d'un train ou d'un véhicule ferroviaire est produit en fonction de l'ordre
dans lequel ces détecteurs (8, 9 ou 14, 15) sont passés par ce train ou véhicule ferroviaire.
9. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 3 à 8, selon lequel la zone
de sécurité (3) est limitée par d'autres détecteurs (4, 5) qui sont reliés à un composant
d'évaluation (6) à la sortie duquel on dispose d'un signal de direction, qui correspond
à la direction de déplacement du train ou du véhicule ferroviaire, et d'un signal
d'état qui représente la sortie de la zone de sécurité (3) effectuée par le train
ou le véhicule ferroviaire.
10. Dispositif de sécurité selon la revendication 3 en liaison avec les revendications
4 et 9, selon lequel la zone de surveillance (17) est délimitée dans chaque direction
d'approche possible par au moins deux détecteurs (8, 9 ou 14, 15) et selon lequel
un circuit logique de sécurité (11) est agencé entre les détecteurs (8, 9 ou 14, 15)
et le dispositif compteur (12), lequel circuit logique de sécurité (11) ne génère
exactement une impulsion de comptage que lorsqu'un train ou un véhicule ferroviaire
se déplaçant vers la zone de sécurité (3) est détecté en fonction des signaux transmis
par les détecteurs (8, 9 ou 14, 15), et selon lequel une entrée à effet décrémentant
du dispositif compteur (12) est reliée à la sortie d'une porte ET (13) à une entrée
de laquelle se trouve le signal de direction et à l'autre entrée de laquelle se trouve
le signal d'état provenant du composant d'évaluation (6).
11. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications 3 à 10, selon lequel le dispositif
d'enregistrement (19) est constitué de différents composants formés par des modules.
12. Dispositif de sécurité selon la revendication 11, selon lequel le dispositif d'enregistrement
(19) comporte au moins un composant de contrôle (10), qui comprend un circuit logique
de sécurité (11), un dispositif d'acquisition (12) ainsi qu'une porte ET (13), et
un composant d'évaluation (6).
13. Dispositif de sécurité selon la revendication 11, selon lequel le dispositif d'enregistrement
(19) comporte un composant d'évaluation (6) ayant au moins un dispositif d'acquisition
(12) et une porte ET (13), ainsi qu'au moins un composant de contrôle (10).