[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage für die Druckvergasung von feinteiligen Brennstoffen
im Zuge der Erzeugung eines Produktgases, - mit einem Vergasungsreaktor und einem
Quenchapparat für das aus dem Vergasungsreaktor austretende Rohgas, wobei der Quenchapparat
ein Mischrohr und einen das Mischrohr umgebenden Gaskühlungswärmetauscher mit einer
Vorrichtung für die Einspeisung eines von außen zugeführten Gasstromes aufweist und
wobei der aus dem Gaskühlungswärmetauscher austretende Gasstrom als Quenchgas mit
dem Rohgas in das Mischrohr eintritt. - Der Quenchapparat kühlt das Rohgas auf eine
Temperatur, bei der vom Rohgas aus dem Vergasungsreaktor mitgerissene schmelzflüssige
Schlackepartikel erstarren, so daß sie keine Ablagerungen bilden, sondern ausgetragen
werden können. Im allgemeinen erfolgt bei den Anlagen des beschriebenen Aufbaus und
der angegebenen Zweckbestimmung im Quenchapparat eine Abkühlung auf eine Temperatur
von etwa 850° C.
[0002] Die bekannte Anlage der eingangs genannten Art (EP 0 171 351), von der die Erfindung
ausgeht, weist einen Gaskühlungswärmetauscher mit einem ringförmigen Spalt auf, dem
von außen Kühlgas zugeführt wird. Der Strömungsquerschnitt des von dem Kühlgas durchströmten
Ringraumes ist im Verhältnis zu dem Querschnitt des Mischrohres klein. Das Kühlgas
tritt am unteren Ende in das Mischrohr ein und durchströmt das Mischrohr in Form einer
wandnahen Ringströmung, wobei das feststofffreie Kühlgas verhindern soll, daß klebrige
Partikel aus dem Rohgas auf die Wand des Mischrohres auftreffen und dort zu Anbackungen
führen. Bei dem aus dem Ringraum austretenden Kühlgas handelt es sich ausschließlich
um ein von außen zugeführtes Fremdgas, das Anbackungen an der Innenfläche des Mischrohres
verhindern soll. Da im Rahmen der bekannten Maßnahmen mit relativ kleinen Kühlgasmengen
gearbeitet wird, muß die Kühlwirkung durch eine zusätzliche Mantelkühlung des Mischrohres
unterstützt werden. Die Abkühlung des Rohgases im Mischrohr der bekannten Anlage ist
verbesserungsbedürftig. Der durch den Ringspalt zuführbare Kühlgasmengenstrom erlaubt
keine wirksame Mischung zwischen Kühlgas und Rohgas. Daher erfolgt der Wärmeaustausch
zur Kernströmung hin im wesentlichen durch Wärmeleitung. Die wandnahe Kühlgasringströmung
verhindert ferner eine wirksame Wärmeübertragung von einer gekühlten Wandfläche des
Mischrohres auf das Rohgas.
[0003] Bei einer weiteren bekannten Anlage (P 43 10 447.9, PatG § 3 (2)) ist das Mischrohr
des Quenchapparates in Strömungsrichtung des Rohgases vor oder hinter einem Strahlungswärmetauscher
angeordnet. Es ist von einem Wärmetauscher für das Quenchgas nicht umgeben. Als Quenchgas
wird Teilstrom des gekühlten Produktgases verwendet, welches mit Injektoren angesaugt
wird, die ihrerseits mit einem Teilstrom des Gases betrieben werden, der aus einem
Konvektionswärmetauscher austritt.
[0004] Im übrigen ist es bekannt, (US 39 63 457, PatG § 3 (1)), einen Teilstrom des kalten
gereinigten Produktgases hinter einem Gaswäscher abzuziehen und mit Hilfe eines Kompressors
zum Vergasungsreaktor zurückzuführen, wo er dem Rohgas als Quenchgas beigemischt wird.
Die insoweit bekannten Maßnahmen sind in baulicher Hinsicht aufwendig und in energietechnischer
Hinsicht verbesserungsbedürftig.
[0005] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, den Quenchapparat innerhalb
einer Anlage der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß eine sehr wirksame und
schnelle Abkühlung des aus dem Vergasungsreaktor austretenden heißen Rohgases innerhalb
des Mischrohres gewährleistet ist, und zwar bei geringem Energiebedarf für den Quenchprozeß.
[0006] Zur Lösung dieses technischen Problems lehrt die Erfindung eine Anlage der eingangs
beschriebenen Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß der Gaskühlungswärmetauscher
eine den Austritt des Mischrohres ringförmig umgebende Gaseintrittsfläche aufweist,
durch die ein Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten Rohgases eintritt, daß die
Strömungsquerschnitte sowohl des Mischrohres als auch des Gaskühlungswärmetauschers
so bemessen sind, daß sich Gasströmungsgeschwindigkeiten im Bereich von 3 bis 20 m/s
einstellen, daß das durch die Vorrichtung zugeführte Gas als Treibgas in Strömungsrichtung
des den Gaskühlungswärmetauscher durchströmenden Gasstroms und mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von mehr als 40 m/s in den Gaskühlungswärmetauscher eintritt und daß die Vorrichtung
zur Treibgaseinspeisung eine Einrichtung zur Steuerung des Treibgasmengenstroms aufweist
sowie über diese Einrichtung der Teilstrom des mit Quenchgas gemischten Rohgases sowie
dessen Kühlung auf Quenchtemperatur steuerbar sind. Im allgemeinen wird man die Anordnung
so treffen, daß der Gaskühlungswärmetauscher das Mischrohr konzentrisch umgibt. Auch
eine 4-eckige oder beliebig vieleckige Form des Mischrohres mit parallel zu den Wänden
des Mischrohres angeordneten Wärmetauscherflächen ist möglich. Eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung ist in diesem Zusammenhang dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskühlungswärmetauscher
eine Mehrzahl von hohlzylindrischen Wärmetauscherwänden aufweist, die mit radialem
Abstand voneinander angeordnet sind und den Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten
Rohgases in Zylinderschichtströme aufteilt. Die Wärmetauscherwände können Membranwände,
Rohre oder dergleichen sein. Es versteht sich, daß die Vorrichtung zur Treibgaseinspeisung
ebenfalls das Mischrohr umgibt, z. B. eine Mehrzahl von über den Umfang verteilten
Treibdüsen aufweist. Der Treibstrom des mit dem Quenchgas gemischten Rohgases verteilt
sich symmetrisch um die Achse des Mischrohres. Das gilt auch für das Quenchgas bei
Eintritt in das Mischrohr und in den Gaskühlungswärmetauscher, in den die Mischung
aus dem Rohgas und dem Quenchgas eintritt. Diese Mischung kann in dem Gaskühlungswärmetauscher
von unten nach oben oder von oben nach unten strömen. Der Strömungsweg von oben nach
unten ist vorteilhaft, weil erstarrte Schmelzepartikel nach unten abgeführt werden
können.
[0007] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß das Mischrohr eines Quenchapparates
bei einer Anlage des eingangs beschriebenen Aufbaus ohne Schwierigkeiten und ohne
besonderen Aufwand von einem Gaskühlungswärmetauscher umgeben werden kann, in dem
das aus dem Mischrohr austretende Rohgas mit seiner Temperatur von etwa 850° C, die
dieses Rohgas durch die Einführung des Quenchgases erreicht hat, auf eine für den
Quenchprozeß ausreichend niedrige Temperatur gekühlt werden kann. Dabei kann das Treibgas
zur Steuerung des Quenchprozesses und zur Kühlung beitragen.
[0008] Das kann zunächst dadurch geschehen, daß die Vorrichtung zur Treibgaseinspeisung
eine Einrichtung zur Steuerung des Treibgasmengenstromes aufweist und über diese Einreichung
der Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten Rohgases sowie dessen Kühlung steuerbar
sind. Das kann auch dadurch geschehen, daß die Vorrichtung zur Treibgaseinspeisung
an eine Zuführeinrichtung für gekühltes Produktgas angeschlossen und mit gekühltem
Produktgas betreibbar ist.
[0009] Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten zur weiteren
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage. Im Rahmen der Erfindung kann die Vorrichtung
zur Treibgaseinspeisung im Bereich des Gaseintritts des Gaskühlungswärmetauschers
angeordnet sein, sie kann aber auch im Bereich des Gasaustritts des Gaskühlungswärmeaustauschers
angeordnet sein. Im Rahmen der Erfindung liegt es weiterhin, daß in Gasströmungsrichtung
hinter zumindest einem der dem Quenchapparat nachgeschalteten Wärmetauscher ein weiteres
Mischrohr mit umgebendem Gaskühlungswärmetauscher und Vorrichtung zur Treibgaseinspeisung
und Teilstromabzweigung aus der Mischung aus Rohgas und Quenchgas angeordnet ist.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Anlage besteht ohne weiteres die Möglichkeit, den Vergasungsreaktor
und den Quenchapparat in einem gemeinsamen Druckbehälter übereinander anzuordnen.
Die erfindungsgemäße Anlage ist jedoch in bezug auf die Anordnung des Vergasungsreaktors
und des Quenchapparates flexibel. Der Vergasungsreaktor und der Quenchreaktor sowie
der Quenchreaktor einerseits und zumindest ein nachgeschalteter Wärmetauscher andererseits
können auch in selbständigen Druckbehältern angeordnet sein, die durch Gasführungsleitungen
verbunden sind. Dabei kann auch in dem Druckbehälter, in dem sich der Vergasungsreaktor
und der Quenchapparat befinden, ein weiterer Wärmetauscher angeordnet sein.
[0011] Im folgenden werden die Erfindung und durch die Erfindung erreichte Vorteile anhand
einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher behandelt.
Es zeigen
- Fig. 1
- das Schema einer erfindungsgemäßen Anlage,
- Fig. 2
- im gegenüber der Fig. 1 wesentlich vergrößertem Maßstab den Ausschnitt A aus dem Gegenstand
der Fig. 1.
[0012] Die in Fig. 1 dargestellte Anlage ist für die Druckvergasung von feinteiligen Brennstoffen
im Zuge der Erzeugung eines Produktgases bestimmt. Zum grundsätzlichen Aufbau gehören
ein Vergasungsreaktor 1, ein Quenchapparat 2 für das aus dem Vergasungsreaktor 1 austretende
Rohgas und nachgeschaltete Wärmetauscher 3. Bei dem nachgeschalteten Wärmetauscher
3 über dem Quenchapparat 2 mag es sich um einen Strahlungswärmetauscher, z. B. in
Form eines Hochdruckdampfwärmetauschers, handeln, der in Strömungsrichtung nachgeschaltete
Wärmetauscher 3 ist als Konvektionswärmetauscher ausgelegt. Der Quenchapparat 2 besitzt
ein Mischrohr 4 für die Mischung des darin eintretenden Rohgases mit einem Quenchgas.
[0013] Insbesondere aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 entnimmt man,
daß das Mischrohr 4 von einem Gaskühlungswärmetauscher 5 umgeben ist, der eine Vorrichtung
6 zur Treibgaseinspeisung aufweist. Ein Teilstrom des mit Quenchgas gemischten Rohgases
wird durch das aus der Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung austretende Treibgas
in den Gaskühlungswärmetauscher 5 eingeführt und gekühlt und tritt danach in das Mischrohr
4 als Quenchgas ein. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der
Erfindung umgibt der Gaskühlungswärmetauscher 5 das Mischrohr 4 konzentrisch. Angedeutet
wurde in den Fig. 1 und 2, daß der Gaskühlungswärmetauscher 5 eine Mehrzahl von hohlzylindrischen
Wärmetauscherwänden 7 aufweist, die mit radialem Abstand voneinander angeordnet sind
und den Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten Rohgases in Zylinderschichtströme
aufteilt. Die Wärmetauscherwände mögen Membranwände oder Rohre sein. Aus Maßstabsgründen
wurde nicht gezeichnet, daß die Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung eine Einrichtung
zur Steuerung des Treibgasmengenstromes aufweisen kann und daß über diese Einrichtung
der Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten Rohgases sowie dessen Kühlung bis auf
Quenchgastemperatur steuerbar sind.
[0014] Im Rahmen der Erfindung kann grundsätzlich mit den verschiedensten Treibgasen gearbeitet
werden, soweit diese mit dem Produktgas verträglich sind. Im Ausführungsbeispiel und
nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung
an eine Zuführeinrichtung 8 für gekühltes Produktgas angeschlossen, die das Treibgas
aus dem abgehenden Produktgas abzieht. Die Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung ist
auf diese Weise mit gekühltem und gereinigtem Produktgas betreibbar.
[0015] Im Ausführungsbeispiel erkennt man, daß die Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung
im Bereich des Gasaustritts 9 des Gaskühlungswärmetauschers 5 angeordnet ist. Sie
könnte aber auch im Bereich des Gaseintritts 10 angeordnet sein. Es könnte auch zusätzlich
im Bereich des Gaseintritts 10 eine Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung angeordnet
werden. Nicht dargestellt wurde, daß neben dem beschriebenen Quenchapparat 2 ein weiterer
hinter einem nachgeschalteten Wärmetauscher 3 angeordnet werden kann.
[0016] Im Ausführungsbeispiel sind der Vergasungsreaktor 1 und der Quenchapparat 2 sowie
zumindest ein weiterer Wärmetauscher 3 in einem gemeinsamen Druckbehälter 11 übereinander
angeordnet. Nachgeschaltet ist ein weiterer Druckbehälter 12 für einen weiteren Wärmetauscher
3. Die beiden Druckbehälter 11, 12 sind über Gasführungsrohre 13 verbunden.
[0017] Der Quenchapparat 2 und die Vorrichtung 6 zur Treibgaseinspeisung erlauben eine kompakte
Bauweise. Die Druck- und Energieverluste sind außerordentlich klein, lediglich die
Druckverluste im Mischrohr 4 und im Gaskühlungswärmetauscher 5 sind zu überwinden.
Klebrige Schlackepartikel, die das Rohrgas mitbringt, erstarren im Mischrohr 4 und
damit vor dem Eintritt in den Gaskühlungswärmetauscher. Erosionsphänomene, die im
Quenchgas mitgeführte Partikel erzeugen könnten, sind selten und verhältnismäßig klein,
da mit niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten dieses Gases gearbeitet werden kann. Zwar
können sich an den Wärmetauscherwänden 7 Ablagerungen bilden, diese sind jedoch auf
bekannte Art und Weise, z. B. durch Klopfen, Rütteln oder Rußblasen entfernbar. Sie
können den Abkühlungswärmetauscher ungehindert verlassen. Eine Abklopfeinrichtung
14 wurde angedeutet.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Anlage erfolgt die Wärmeauskopplung aus dem Teilstrom der
Gasmischung aus Produktgas und Quenchgas bei hohem Temperaturniveau, so daß mit kleinen
Wärmeaustauschflächen und folglich mit einem kompakten Gaskühlungswärmetauscher 5
gearbeitet werden kann. Für das Treibgas wird nur ein Verdichter 15 verhältnismäßig
geringer Leistung benötigt. Im Mischrohr 4 wird eine annähernd ausgeglichene Gastemperatur
im Bereich 600° C bis 1300° C erreicht, bei der mitgerissene schmelzflüssige Partikel
erstarren. Das Quenchgas tritt aus dem Gaskühlungswärmetauscher mit einer Temperatur
von 200° C bis 900° C aus. Es kann auch durch das Treibgas dem Mischrohr 4 zugeführt
werden.
[0019] Die optimale Geschwindigkeit des Gases im Mischrohr 4 und im Gaskühlungswärmetauscher
5 liegt bei 6 - 10 m/s. Sie kann in einem relativ breiten Bereich von 3 - 20 m/s liegen.
[0020] Deutlich höhere Geschwindigkeit, 40 m/s bis Schallgeschwindigkeit, soll dagegen das
Treibgas haben. Mit der steigenden Geschwindigkeit sinkt der Treibgasmengenstrom.
1. Anlage für die Druckvergasung von feinteiligen Brennstoffen im Zuge der Erzeugung
eines Produktgases, - mit
einem Vergasungsreaktor (1) und
einem Quenchapparat (2) für das aus dem Vergasungsreaktor (1) austretende Rohgas,
wobei der Quenchapparat (2) ein Mischrohr (4) und einen das Mischrohr (4) umgebenden
Gaskühlungswärmetauscher (5) mit einer Vorrichtung (6) für die Einspeisung eines von
außen zugeführten Gasstromes aufweist und wobei der aus dem Gaskühlungswärmetauscher
(5) austretende Gasstrom als Quenchgas mit dem Rohgas in das Mischrohr (4) eintritt,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Gaskühlungswärmetauscher (5) eine den Austritt des Mischrohres (4) ringförmig umgebende
Gaseintrittsfläche (10) aufweist, durch die ein Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten
Rohgases eintritt,
daß die Strömungsquerschnitte sowohl des Mischrohres (4) als auch des Gaskühlungswärmetauschers
(5) so bemessen sind, daß sich Gasströmungsgeschwindigkeiten im Bereich von 3 bis
20 m/s einstellen,
daß das durch die Vorrichtung (6) zugeführte Gas als Treibgas in Strömungsrichtung
des den Gaskühlungswärmetauscher (5) durchströmenden Gasstroms und mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von mehr als 40 m/s in den Gaskühlungswärmetauscher (5) eintritt und
daß die Vorrichtung (6) zur Treibgaseinspeisung eine Einrichtung zur Steuerung des
Treibgasmengenstroms aufweist sowie über diese Einrichtung der Teilstrom des mit Quenchgas
gemischten Rohgases sowie dessen Kühlung auf Quenchtemperatur steuerbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskühlungswärmetauscher (5)
eine Mehrzahl von hohlzylindrischen Wärmetauscherwänden (7) aufweist, die mit radialem
Abstand voneinander angeordnet sind und den Teilstrom des mit dem Quenchgas gemischten
Rohgases in Zylinderschichtströme aufteilen.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (6) zur
Treibgaseinspeisung an eine Zuführeinrichtung (8) für gekühltes Produktgas angeschlossen
und mit gekühltem Produktgas betreibbar ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Quenchapparat
(2) in Strömungsrichtung des Rohgases Wärmetauscher (3) nachgeschaltet sind, wobei
der Vergasungsreaktor (1), der Quenchapparat (2) sowie zumindest ein weiterer Wärmetauscher
(3) in einem gemeinsamen Druckbehälter (11) übereinander angeordnet sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Quenchapparat
(2) in Strömungsrichtung des Rohgases Wärmetauscher (3) nachgeschaltet sind, wobei
der Vergasungsreaktor (1) und der Quenchapparat (2) in einem Druckbehälter (11) und
zumindest ein nachgeschalteter Wärmetauscher (3) in einem weiteren Druckbehälter (12)
angeordnet sind, wobei die beiden Druckbehälter (11, 12) durch Rohrleitungen (13)
verbunden sind.
6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Gasströmungsrichtung
hinter zumindest einem der dem Quenchapparat (2) nachgeschalteten Wärmetauscher (3)
ein weiteres Mischrohr (4) mit umgebendem Gaskühlungswärmetauscher (5) und Vorrichtung
zur Treibgaseinspeisung und Teilstromabzweigung aus dem mit dem Quenchgas gemischten
Rohgas angeordnet ist.
1. An installation for the pressure gasification of fine particulate fuels in the course
of producing a product gas, having
a gasification reactor (1) and
a quenching apparatus (2) for the crude gas which emerges from the gasification reactor
(1),
wherein the quenching apparatus (2) comprises a mixing tube (4) and a gas cooling
heat exchanger (5), which surrounds the mixing tube (4) and which comprises an apparatus
(6) for injecting a gas stream supplied from the outside, and wherein the gas stream
which emerges from the gas cooling heat exchanger (5) enters the mixing tube (4) as
a quench gas with the crude gas, characterised in that the
gas cooling heat exchanger (5) has a gas inlet face (10) which annularly surrounds
the outlet of the mixing tube (4) and through which a partial stream of the crude
gas which is mixed with the quench gas enters,
that the flow cross-sections both of the mixing tube (4) and of the gas cooling heat
exchanger (5) are designed so that gas flow velocities within the range from 3 to
20 m/s are achieved,
that the gas supplied through the apparatus (6) enters the gas cooling heat exchanger
(5) as a propellant gas, in the direction of flow of the gas stream flowing through
the gas cooling heat exchanger (5) and at a velocity of flow of more than 40 m/sec,
and
that the apparatus (6) for injecting propellant gas comprises a device for controlling
the mass now of propellant gas, and that the partial stream of crude gas which is
mixed with quench gas and the cooling thereof to the quench temperature can be controlled
via this device.
2. An installation according to claim 1, characterised in that the gas cooling heat exchanger
(5) comprises a multiplicity of hollow cylindrical heat exchanger walls (7) which
are disposed at a radial spacing from each other and which partition the partial stream
of the crude gas which is mixed with quench gas into cylindrical laminar flows.
3. An installation according to claim 1 or 2, characterised in that the apparatus (6)
for injecting propellant gas is connected to a feeder device (8) for cooled product
gas and can be operated with cooled product gas.
4. An installation according to any one of claims 1 to 3, characterised in that heat
exchangers (3) are disposed downstream of the quenching apparatus (2) in the direction
of flow of the crude gas, wherein the gasification reactor (1), the quenching apparatus
(2) and at least one further heat exchanger (3) are disposed one above the other in
a common pressure vessel (11).
5. An installation according to any one of claims 1 to 3, characterised in that heat
exchangers (3) are disposed downstream of the quenching apparatus (2) in the direction
of flow of the crude gas, wherein the gasification reactor (1) and the quenching apparatus
(2) are disposed in a pressure vessel (11) and at least one downstream heat exchanger
(3) is disposed in a further pressure vessel (12), wherein the two pressure vessels
(11, 12) are connected by pipelines (13).
6. An installation according to claims 4 or 5, characterised in that a further mixing
tube (4) comprising a surrounding gas cooling heat exchanger (5) and an apparatus
for injecting propellant gas and for branching off a partial stream of the crude gas
which is mixed with quench gas is disposed, in the direction of gas flow, behind at
least one of the heat exchangers (3) disposed downstream of the quenching apparatus
(2).
1. Installation pour la gazéification sous pression de combustibles en fines particules
au cours de la production d'un gaz-produit, comportant
un réacteur de gazéification (1) et
un appareil d'extinction (2) pour le gaz brut sortant du réacteur de gazéification
(1),
l'appareil d'extinction (2) comportant un tube de mélange (4) et un échangeur de chaleur
(5) pour le refroidissement du gaz, entourant le tube de mélange (4), avec un dispositif
(6) pour l'alimentation d'un courant de gaz provenant de l'extérieur et le courant
de gaz, sortant de l'échangeur de chaleur (5) pour le refroidissement du gaz, entrant,
en tant que gaz d'extinction avec le gaz brut, dans le tube de mélange (4), caractérisée
en ce que
l'échangeur de chaleur (5) pour le refroidissement du gaz comporte une surface d'entrée
de gaz (10) entourant en anneau la sortie du tube de mélange (4), à travers laquelle
entre un courant partiel du gaz brut mélangé au gaz d'extinction,
en ce que les sections d'écoulement du tube de mélange (5) comme de l'échangeur de
chaleur (5) pour le refroidissement du gaz ont des dimensions telles qu'il s'établit
des vitesses d'écoulement de gaz de l'ordre de 3 à 20 m/s,
en ce que le gaz arrivant par le dispositif (6) pénètre dans l'échangeur de chaleur
(5) pour le refroidissement du gaz, en tant que gaz de propulsion, dans le sens d'écoulement
du courant de gaz traversant l'échangeur de chaleur (5) pour le refroidissement du
gaz et à une vitesse d'écoulement supérieure à 40 m/s et
en ce que le dispositif (6) pour l'alimentation du gaz de propulsion comporte un dispositif
pour la commande du débit du gaz de propulsion et le courant partiel du gaz brut mélangé
au gaz d'extinction ainsi que son refroidissement à la température d'extinction sont
commandables par l'intermédiaire de ce dispositif.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'échangeur de chaleur
(5) pour le refroidissement du gaz comporte une pluralité de parois d'échangeur de
chaleur (7) cylindriques creuses, qui sont espacées radialement les unes des autres
et qui divisent le courant partiel du gaz brut mélangé au gaz d'extinction en courants
stratifiés cylindriques.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le dispositif (6)
pour l'alimentation du gaz de propulsion est raccordé à un dispositif d'arrivée (8)
du gaz-produit refroidi et peut fonctionner avec le gaz-produit refroidi.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que des échangeurs
(3) sont montés en aval de l'appareil d'extinction (2), dans le sens d'écoulement
du gaz brut, le réacteur de gazéification (1), l'appareil d'extinction (2) ainsi qu'au
moins un autre échangeur de chaleur (3) étant superposés dans un réservoir sous pression
(11) commun.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que des échangeurs
de chaleur (3) sont montés en aval de l'appareil d'extinction (2), dans le sens d'écoulement
du gaz brut, le réacteur de gazéification (1) et l'appareil d'extinction (2) étant
montés dans un réservoir sous pression (11) et au moins un échangeur de chaleur (3)
monté en aval étant prévu dans un autre réservoir sous pression (12), les deux réservoirs
sous pression (11, 12) étant reliés par des tuyauteries (13).
6. Installation selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'un autre tube de
mélange (4) avec autour un échangeur de chaleur (5) pour le refroidissement du gaz
et dispositif pour l'alimentation du gaz de propulsion et dérivation d'un courant
partiel à partir du gaz brut mélangé au gaz d'extinction, est prévu derrière au moins
l'un des l'échangeur de chaleur (3) montés en aval de l'appareil d'extinction (2),
dans le sens d'écoulement du gaz.