| (19) |
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(11) |
EP 0 716 682 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.08.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9402/778 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9506/708 (09.03.1995 Gazette 1995/11) |
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| (54) |
GERÜSTSTOFFKOMPONENTE FÜR WASCH- ODER REINIGUNGSMITTEL
BUILDER FOR WASHING OR CLEANING PRODUCTS
ADJUVANT DE LAVAGE POUR PRODUITS DE LAVAGE OU DE NETTOYAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
01.09.1993 DE 4329394
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BAUER, Volker
D-40589 Düsseldorf (DE)
- SEITER, Wolfgang
D-41469 Neuss (DE)
- JACOBS, Jochen
D-42349 Wuppertal (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 253 323 EP-A- 0 283 885
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EP-A- 0 262 588 WO-A-92/18594
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gerüststoffkomponente mit sehr hohem Schüttgewicht sowie
Wasch- oder Reinigungsmittel, welche diese Komponente enthalten.
[0002] Kristalline schichtförmige Natriumsilikate der Formel NaMSi
xO
2x+1·yH
2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und y eine
Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte Werte für x 2, 3 oder 4 sind, haben sich als
geeignete Substitute oder Teilsubstitute für die etablierten Gerüststoffe Phosphate
und Zeolithe erwiesen. Derartige kristalline Schichtsilikate werden beispielsweise
in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 164 514 beschrieben. Bevorzugte kristalline
Schichtsilikate sind solche, in denen M für Natrium steht und x die Werte 2 oder 3
annimmt. Insbesondere sind sowohl β- als auch δ-Natriumdisilikate Na
zSi
2O
5·yH
2O bevorzugt, wobei β-Natriumdisilikat beispielsweise nach dem Verfahren erhalten werden
kann, das in der internationalen Patentanmeldung WO-A-91/08171 beschrieben ist. β-Natriumdisilikat
ist unter der Bezeichnung SKS 7
(R), δ-Natriumdisilikat ist unter der Bezeichnung SKS 6
(R) im Handel erhältlich (Handelsprodukte der Hoechst AG, Bundesrepublik Deutschland).
Diese Pulver weisen im allgemeinen ein Schüttgewicht unter 600 g/l auf und besitzen
hohe Feinkornanteile, üblicherweise mehr als 30 Gew.-%, mit einer Teilchengröße unterhalb
0,1 mm. Da kristalline Schichtsilikate gemäß der Offenbarung der internationalen Patentanmeldung
W0-A-92/18594 bei der Sprühtrocknung Wasch- oder Reinigungsmittel-haltiger Slurries
Verluste in ihrer Waschwirkung, hervorgerufen durch die Zerstörung ihrer physikalischen
Struktur, erleiden, sollten sie vorzugsweise über andere Verfahrensmethoden in Wasch-
oder Reinigungsmittel eingearbeitet werden. Aufgrund ihres hohen Feinkornanteils und
damit ihrer staubigen Struktur sind diese Pulver jedoch auch nicht geeignet, als Zumischkomponente
zu anderen granularen Bestandteilen von Wasch- oder Reinigungsmitteln zu dienen. Da
zudem kristalline Schichtsilikate wie kristalline Disilikate eine geringere Lösegeschwindigkeit
in Wasser aufweisen als amorphe Silikate, kann es durch lokale Ablagerungen auf den
Textilien zu einem Anstieg des pH-Werts auf Werte oberhalb von 12 kommen, wodurch
Beschädigungen der Textilfasern entstehen können.
[0003] Die internationale Patentanmeldung W0-A-92/18594 beschreibt, wie diese Nachteile
vermieden werden können: Die kristallinen Schichtsilikate werden in Form einer granularen
Gerüststoffkomponente eingesetzt, die mindestens 10 Gew.-% kristalline Schichtsilikate,
5 bis 90 Gew.-% in Wasser in Form von Ionen vorliegender organischer Säuren und/oder
anorganischer oder organischer Salze, wobei das eingesetzte Material allerdings eine
Größe von im Durchschnitt 300 µm nicht überschreiten soll, sowie gegebenenfalls weitere
Bindemittel, Tenside und weitere übliche Inhaltsstoffe von Wasch- oder Reinigungsmitteln
enthalten. Eine bevorzugte Art der Herstellung dieser Gerüststoffkomponente ist die
Walzenkompaktierung, wobei ein Preßdruck von 10 bis 50 kN/cm Walzenlänge und vorzugsweise
um 25 kN/cm Walzenlänge aufgewendet wird. Derartige Gerüststoffkomponenten weisen
zwar in 1%iger wäßriger Lösung immer noch hohe pH-Werte auf; da diese Komponenten
jedoch gegenüber dem Pulver eine höhere Lösegeschwindigkeit besitzen, wird das Risiko
der lokalen Ablagerungen auf Textilien und damit der Beschädigungen von Textilfasern
verringert.
[0004] Die Walzenkompaktierung von Wasch- oder Reinigungsmitteln oder einzelner Komponenten
von Wasch- oder Reinigungsmitteln ist gesicherter Stand des technischen Wissens. Bereits
aus der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 253 323 ist bekannt, daß Gerüststoffe
wie Zeolith und/oder Phosphat durch Walzenkompaktierung in Granulate mit hohem Schüttgewicht
und sehr guten anwendungstechnischen Eigenschaften überführt werden können. In diesem
druckschriftlichen Stand der Technik werden ausführlich die Bedingungen geschildert,
unter denen eine Walzenkompaktierung üblicherweise durchgeführt wird. Dabei wird ausgeführt,
daß der Preßdruck im Walzenspalt und die Verweildauer des Materials in dem Bereich
des Preßdrucks so einzustellen sind, daß ein gut ausgebildetes Schülpenband mit hoher
Dichte erzeugt wird. Der hohe Verdichtungsgrad ist dabei nicht nur im Hinblick auf
moderne Wasch- oder Reinigungsmittel mit hohem Schüttgewicht, sondern auch hinsichtlich
einer erhöhten Abriebstabilität der Granulate erwünscht. Dabei muß allerdings beachtet
werden, daß zu hohe Preßdrucke die Verfahrenssicherheit beeinträchtigen, da bei ihrem
Einsatz das Material auf den Walzen plastifiziert wird und zu Anklebungen führen kann.
Dieser unerwünschte Effekt tritt dann auf, wenn eine Erhöhung des Preßdrucks keine
weitere Verdichtung des Materials mehr bewirkt und die jetzt zusätzlich eingetragene
Preßkraft überwiegend die Erwärmung und Plastifizierung des Materials - beispielsweise
durch partielles Aufschmelzen wasserhaltiger Bestandteile - verursacht. Dies ist auch
der Grund dafür, daB Walzenkompaktierungen üblicherweise bei nicht zusätzlich extern
erhöhten Temperaturen, sondern bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung bestand darin, das Verfahren der Walzenkompaktierung von
Gerüststoffkomponenten, welche kristalline Schichtsilikate enthalten, dahingehend
weiterzuentwickeln, daß eine weitere Verbesserung des Löseverhaltens von kristallinen
Schichtsilikaten bzw. von Gerüststoffkomponenten, welche kristalline Schichtsilikate
enthalten, erreicht wird.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist dementsprechend ein Verfahren zur Herstellung einer
Gerüststoffkomponente, welche mindestens 10 Gew.-% kristalline Schichtsilikate der
Formel NaMSi
xO
2x+1·yH
2O enthält, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und
y eine Zahl von 0 bis 20 ist, durch Walzenkompaktierung bei Preßdrucken bis 50 kN/cm
Walzenlänge, wobei die kristallinen Schichtsilikate und gegebenenfalls weitere übliche
Inhaltsstoffe von Wasch- oder Reinigungsmitteln bei Walzentemperaturen zwischen 35
und 120 °C kompaktiert werden.
[0007] Die Erfindung umfaBt dabei sowohl ein Verfahren zur Walzenkompaktierung allein von
kristallinen Schichtsilikaten, also ohne Zuschlagstoffe, als auch von Mischungen aus
kristallinen Schichtsilikaten und üblichen weiteren Inhaltsstoffen von Wasch- oder
Reinigungsmitteln. Falls Mischungen aus kristallinen Schichtsilikaten und üblichen
Inhaltsstoffen von Wasch- oder Reinigungsmitteln eingesetzt werden, so ist es bevorzugt,
daß der Gehalt der Mischung an kristallinen Schichtsilikaten 50 bis 99,5 Gew.-% und
insbesondere 60 bis 90 Gew.-% beträgt. Als besonders bevorzugte kristalline Schichtsilikate
werden Disilikate und dabei vor allem β-Natriumdisilikat und/oder δ-Natriumdisilikat
eingesetzt.
[0008] Bevorzugte Mischungen, welche bei der Walzenkompaktierung eingesetzt werden, sind
solche, die kristalline Schichtsilikate und Salze anorganischer und/oder organischer
Säuren, insbesondere mehrbasiger Säuren, enthalten, wobei der Gehalt der Mischung
an diesen Salzen vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-% und insbesondere 10 bis 40 Gew.-%
beträgt. Bevorzugte Salze anorganischer mehrbasiger Säuren sind Sulfate und Carbonate,
wobei Natriumsulfat insbesondere bevorzugt ist, während an Salzen organischer mehrbasiger
Säuren Citrate mit besonderer Bevorzugung von Natriumcitrat bevorzugt sind. Bevorzugte
organische Säuren sind Adipinsäure, Bernsteinsäure, Citronensäure und Glutarsäure,
wobei in besonders bevorzugten Ausführungsformen auch Citrat und ein oder mehrere
organische Säuren eingesetzt werden können. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird dabei die Walzenkompaktierung einer Mischung durchgeführt, die
aus 70 bis 90 Gew.-% β-Natriumdisilikat und/oder δ-Natriumdisilikat und aus 10 bis
30 Gew.-% Natriumsulfat und/oder Natriumcitrat besteht.
[0009] Die zu kompaktierenden Mischungen können jedoch zusätzlich oder anstelle dieser Salze
anorganischer und/oder organischer Säuren andere übliche Inhaltsstoffe von Wasch-
oder Reinigungsmitteln enthalten. Welche Inhaltsstoffe dazu gegebenenfalls geeignet
sind, kann auch der internationalen Patentanmeldung W0-A-92/18594 entnommen werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden dabei Mischungen eingesetzt,
die kristalline Schichtsilikate und herkömmliche Gerüststoffe wie Phosphate und/oder
Zeolithe enthält. Dabei ist es insbesondere bevorzugt, daß der Gehalt der Mischung
an Zeolith vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-% und insbesondere 1 bis 20 Gew.-% beträgt.
Der eingesetzte feinkristalline, synthetisches und gebundenes Wasser enthaltende Zeolith
ist dabei vorzugsweise Zeolith NaA in Waschmittelqualität. Geeignet sind jedoch beispielsweise
auch Zeolith NaX und Zeolith P sowie Mischungen aus NaA, NaX und P. Der Zeolith wird
vorzugsweise als sprühgetrocknetes Pulver mit einer mittleren Teilchengröße von weniger
als 10 µm (Volumenverteilung; Meßmethode: Coulter-Counter) eingesetzt und enthält
vorzugsweise 18 bis 22 Gew.% und insbesondere 20 bis 22 Gew.-% an gebundenem Wasser.
[0010] Weiterhin können bei der Walzenkompaktierung Mischungen eingesetzt werden, welche
0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 0 bis 10 Gew.-% weitere übliche Inhaltsstoffe von
Wasch- oder Reinigungsmitteln enthalten. Bei der Herstellung der Mischungen werden
die Stoffgemische vorzugsweise in Pulverform miteinander vermischt. Es ist zwar möglich,
daß auch flüssige Bestandteile in das Stoffgemisch eingearbeitet werden, es ist jedoch
zur Walzenkompaktierung nicht erforderlich. Im Gegenteil ist es sogar bevorzugt, daß
Bestandteile von Wasch- oder Reinigungsmitteln, die bei der Verarbeitungstemperatur
in flüssiger Form vorliegen, nicht eingesetzt werden; insbesondere ist es bevorzugt,
daß Bestandteile von Wasch- oder Reinigungsmitteln, welche auch bei Raumtemperatur
in flüssiger Form vorliegen, nicht in Mengen oberhalb 5 Gew.-%, bezogen auf die Mischung,
und vorteilhafterweise gar nicht eingesetzt werden. Die Stoffgemische können dabei
in üblichen Mischern oder Granulatoren hergestellt werden. Dabei ist auch eine Vorverdichtung
des Pulvers möglich.
[0011] Die Walzenverpressung selber kann aber ohne oder mit einer Vorverdichtung des vorgemischten
pulverförmigen Gutes erfolgen. Das Walzenpaar kann dabei in jeder beliebigen Raumrichtung,
insbesondere also vertikal oder horizontal zueinander angeordnet sein. Die zu kompaktierende
Mischung oder das alleinige Pulver aus kristallinem Schichtsilikat wird dann entweder
durch Schwerkraftfüllung oder mittels einer geeigneten Einrichtung, beispielsweise
mittels einer Stopfschnecke dem Walzenspalt zugeführt. Das zu kompaktierende Gut wird
dann unter Preßdruck durch den Spalt eines Paares zweier mit etwa gleicher Umfangsgeschwindigkeit
gegensinnig laufender Walzen geführt und dabei zu einem plattenförmigen bzw. bandförmigen
Preßgut, das auch als Schülpenband bezeichnet wird, verdichtet. Bevorzugte Preßdrucke
liegen dabei zwischen 7 und 30 kN/cm Walzenlänge und insbesondere bei Preßdrucken
zwischen 10 und 25 kN/cm Walzenlänge.
[0012] Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Walzenkompaktierung von kristallinen
Schichtsilikaten oder von festen Stoffgemischen, welche kristalline Schichtsilikate
enthalten, nicht nur problemlos bei erhöhten Temperaturen durchgeführt werden kann,
sondern daß durch diese erhöhte Temperatur auch eine weitere Verbesserung des Löseverhaltens
der kristallinen Schichtsilikate bzw. der Gerüststoffkomponenten, welche kristalline
Schichtsilikate enthalten, erreicht wird. Dabei sind Walzentemperaturen zwischen 40
und 100 °C und insbesondere zwischen 45 und 90 °C besonders bevorzugt. Als besonders
vorteilhaft hat sich dabei eine Walzenkompaktierung erwiesen, die bei Walzentemperaturen
zwischen 50 und 70 °C und bei Preßdrucken zwischen 12 und 20 kN/cm Walzenlänge durchgeführt
wird.
[0013] Das Schülpenband wird anschließend einem Zerkleinerungsverfahren unterworfen. Diese
Zerkleinerung oder Mahlung kann dabei beispielsweise in einer Mühle erfolgen. Zweckmäßigerweise
wird das zerkleinerte Material anschließend einem Sichtungsprozeß zugeführt, wobei
grobes Material abgetrennt und in die Zerkleinerungsvorrichtung zurückgeführt wird,
während zu feines Material dem Ansatz der pulverförmigen Mischung oder dem pulverförmigen
Schichtsilikat wieder beigegeben und erneut der Kompaktierung im Walzenspalt zugeführt
wird. Vorzugsweise wird dabei das Schülpenband durch übliche Mahlung in Granulate
mit einem Kornspektrum von 0,05 mm bis etwa 2 mm, vorzugsweise mit einem Kornspektrum,
das zu mindestens 70 Gew.-% aus Granulaten mit einem Teilchendurchmesser zwischen
0,1 und 1,6 mm besteht, eingestellt, während Feinkornanteile mit Granulatdurchmessern
unterhalb 0,05 mm in die Kompaktierung zurückgeführt und Grobkornanteile mit Granulatdurchmessern
oberhalb 2 mm in die Mahlung zurückgeführt werden.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungform der Erfindung wird dabei eine granulare Gerüststoffkomponente
erhalten, welche ein Schüttgewicht zwischen 800 und 1100 g/l aufweist.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die erhaltenen
granularen Gerüststoffkomponenten, welche in diesem Fall vorzugsweise aus 100 Gew.-%
kristallinen Schichtsilikaten bestehen, in einem anschließenden Schritt mit weiteren
Inhaltsstoffen von Wasch- oder Reinigungsmitteln, vorzugweise mit Imprägnierungsmitteln
ausgewählt aus der Gruppe der ethoxylierten nichtionischen Tenside, Mischungen aus
nichtionischen und anionischen Tensiden, pastenförmigen wäßrigen nichtionischen und/oder
anionischen Tensiden, wobei das Wasser gegebenenfalls nachträglich weggetrocknet wird,
sowie der Silikonöle und Paraffinöle, insbesondere mit nichtionischen Tensiden, beaufschlagt.
Im Anschluß an diese Imprägnierung können die Gerüststoffkomponenten dann zusätzlich
mit pulverförmigen Feststoffen, insbesondere mit pulverförmigen kristallinen Schichtsilikaten
abgepudert werden.
[0016] Gegenstand der Erfindung ist in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ein
Wasch- oder Reinigungsmittel, welches die erfindungsgemäßen Gerüststoffkomponenten
enthält. Vorzugsweise enthalten diese Mittel die erfindungsgemäßen Gerüststoffkomponenten
in Mengen von 10 bis 70 Gew.-% und insbesondere in Mengen von 20 bis 60 Gew.-%. Insbesondere
wenn die Wasch- oder Reinigungsmittel weitere übliche anorganische und/oder organische
Gerüststoffe enthalten, sind Gehalte an den erfindungsgemäßen Gerüststoffkomponenten
von 25 bis 50 Gew.-% besonders vorteilhaft. Ansonsten können die Wasch- oder Reinigungsmittel
alle üblichen Inhaltsstoffe wie anionische, nichtionische, amphotere, kationische
und/oder zwitterionische Tenside, weitere Gerüststoffe wie Zeolith und/oder Phosphate,
Schichtsilikate wie Bentonite, Polycarboxylate wie Citrate etc., polymere Polycarboxylate
wie Salze von Homo- oder Copolymeren der Acrylsäure, Bleichmittel und Bleichaktivatoren,
Vergrauungsinhibitoren wie Celluloseether oder Polyvinylpyrrolidon, optische Aufheller,
Farb- und Duftstoffe sowie Enzyme und Enzymstabilisatoren enthalten. Auch Schauminhibitoren
können enthalten sein. Die Mittel können abgesehen von der zugemischten erfindungsgemäßen
Gerüststoffkomponente aus einem Basisgranulat oder aus einem Mehrkomponentengemisch
bestehen, wobei Mehrkomponentengemische von Vorteil sein können. Insbesondere werden
dabei Enzymgranulate und beispielsweise Bleichaktivatorgranulate, aber auch Schauminhibitorgranulate
oder einzelne Bestandteile wie Natriumcarbonat, Natriumsilikat oder Polycarboxylat
nachträglich zugemischt. Die einzelnen Komponenten können durch Sprühtrocknung, Granulierung,
Extrusion oder andere herkömmliche Techniken hergestellt werden. Insbesondere ist
es bevorzugt, daß die Mittel insgesamt ein Schüttgewicht oberhalb 650 g/l, vorzugsweise
oberhalb 700 g/l aufweisen. Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Gerüststoffkomponenten
in hohen Mengen können auch Wasch- oder Reinigungsmittel mit Schüttgewichten oberhalb
800 g/l hergestellt werden, ohne daß diese Mittel zur Entmischung neigen. Diese Mittel
eignen sich ebenfalls zu Konzentraten mit hohen Tensidgehalten. So kann beispielsweise
ein hoher Aniontensidgehalt durch Zumischung eines hochkonzentrierten Aniontensid-Compounds,
das beispielsweise durch Sprühtrocknung, Sprühneutralisation oder durch Granulierung
und gleichzeitige Trocknung in einer Wirbelschicht erhalten wurde, und ein hoher Niotensidgehalt
durch Zumischung der erfindungsgemäßen Gerüststoffkomponenten mit hohen Niotensidanteilen
erreicht werden. Wasch- oder Reinigungsmittel mit 15 bis 40 Gew.-%, insbesondere mit
18 oder 20 bis 35 Gew.-% anionischen und nichtionischen Tensiden sind dabei bevorzugt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die erfindungsgemäß hergestellten
walzenkompaktierten, vorzugsweise mit Niotensiden beaufschlagten Granulate zu extrudierten
Granulaten, welche gegebenenfalls hochkonzentrierte Aniontensid-Compounds enthalten
und vorzugsweise Niotensid-arm bis insbesondere Niotensid-frei sind, hinzugemischt.
Beispiele
[0017] Kristalline Schichtsilikate des Typs SKS 6(R) (δ-Natriumdisilikat, Handelsprodukt
der Hoechst AG, Deutschland) oder die unten angegebenen Mischungen aus SKS 6
(R) und den anorganischen bzw. organischen Salzen mehrbasiger Säuren wurden auf einer
Walzenpresse des Typs WR 50 N/75 (Alexanderwerk AG, Deutschland) bei den unten angegebenen
Temperaturen zu Schülpen von ca. 1 mm Stärke verpreßt. Nach der Zerkleinerung zu einem
Granulat mit einem mittleren Kornspektrum von 0,1 bis 1,6 mm wurden Produkte mit den
unten angegebenen Schüttgewichten erhalten. Die in der Tabelle angegebenen Lösegeschwindigkeiten
wurden für die Siebfraktion 0,6 bis 0,8 mm nach folgendem Test ermittelt:
[0018] In einem doppelwandigen und thermostatisierten 1-1-Gefäß wurden 500 ml demineralisiertes
Wasser (20°C) eingefüllt, der Schrägblattrührer mit einer Drehzahl von 900 Umdrehungen
pro Minute eingeschaltet und die Leitfähigkeitsmeßzelle eingetaucht. Danach wurden
5 g der Gerüststoffkomponente zugegeben. Die Änderung der Leitfähigkeit wurde über
einen Schreiber festgehalten. Die Messung erfolgte, bis kein Anstieg der Leitfähigkeit
mehr feststellbar war. Die Zeit zum Erreichen der Leitfähigkeitskonstanz ist die Lösezeit
der Gerüststoffkomponente (100 %). Die Lösezeiten bei 80%iger, 90%iger und 95%iger
Auflösung wurden rechnerisch ermittelt.
Tabelle:
| Walzenkompaktierung der Zusammensetzungen V1 bis V3 bei 20 °C (zum Vergleich) und
M1 bis M3 bei 60 °C (erfindungsgemäß) |
| |
V1 |
M1 |
V2 |
M2 |
V3 |
M3 |
| SKS 6(R) in Gew.-% |
100 |
100 |
80 |
80 |
80 |
80 |
| |
| Natriumsulfat in Gew.-% |
--- |
--- |
20 |
20 |
-- |
-- |
| |
| Natriumcitrat in Gew.-% |
--- |
--- |
-- |
-- |
20 |
20 |
| Preßdruck in kN/cm |
14 |
14 |
17 |
17 |
17 |
17 |
| Lösezeit in min |
|
|
|
|
|
|
| 80 % |
3,3 |
1,9 |
1,4 |
0,8 |
1,0 |
0,8 |
| 90 % |
5,6 |
3,5 |
3,0 |
1,4 |
2,0 |
1,8 |
| 95 % |
7,9 |
5,3 |
4,6 |
2,1 |
3,0 |
2,4 |
1. Verfahren zur Herstellung einer Gerüststoffkomponente, welche mindestens 10 Gew.-%
kristalline Schichtsilikate der Formel NaMSixO2x+1 ·yH2O enthält, wobei M Natrium oder Wasserstoff bedeutet, x eine Zahl von 1,9 bis 4 und
y eine Zahl von 0 bis 20 ist, durch Walzenkompaktierung bei Preßdrucken bis 50 kN/cm
Walzenlänge, dadurch gekennzeichnet, daß die kristallinen Schichtsilikate und gegebenenfalls
weitere übliche Inhaltsstoffe von Wasch- oder Reinigungsmitteln bei Walzentemperaturen
zwischen 35 und 120 °C kompaktiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Mischung an
kristallinen Schichtsilikaten 50 bis 99,5 Gew.-%, vorzugsweise 60 bis 90 Gew.-%, beträgt
und die Kompaktierung bei Walzentemperaturen zwischen 40 und 100 °C, vorzugsweise
zwischen 45 und 90 °C durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenkompaktierung
bei Preßdrucken zwischen 7 und 30 kN/cm Walzenlänge, vorzugsweise bei Preßdrucken
zwischen 10 und 25 kN/cm Walzenlänge durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung
eingesetzt wird, die kristalline Schichtsilikate und Salze anorganischer und/oder
organischer Säuren, insbesondere mehrbasiger Säuren, enthält, wobei der Gehalt der
Mischung an diesen Salzen vorzugsweise 0,5 bis 50 Gew.-% und insbesondere 10 bis 40
Gew.-% beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung
eingesetzt wird, die kristalline Schichtsilikate und herkömmliche Gerüststoffe wie
Phosphate und/oder Zeolithe enthält, wobei der Gehalt an Zeolith vorzugsweise 0,5
bis 50 Gew.-% und insbesondere 1 bis 20 Gew.-% beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischung
eingesetzt wird, welche 0 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 10 Gew.-% weitere übliche
Inhaltsstoffe von Wasch- oder Reinigungsmitteln enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als kristalline
Schichtsilikate Disilikate und insbesondere β-Natriumdisilikat und/oder δ-Natriumdisilikat
eingesetzt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als anorganische
und/oder organische Salze mehrbasiger Säuren Sulfat und/oder Citrat eingesetzt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walzenkompaktierung
einer Mischung, bestehend aus 70 bis 90 Gew.-% β-Natriumdisilikat und/oder δ-Natriumdisilikat
und aus 10 bis 30 Gew.-% Natriumsulfat und/oder Natriumcitrat, bei Walzentemperaturen
zwischen 50 und 70 °C und bei Preßdrucken zwischen 12 und 20 kN/cm Walzenlänge durchgeführt
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schülpenband
durch übliche Mahlung in Granulate mit einem Kornspektrum von 0,05 mm bis etwa 2 mm,
vorzugsweise mit einem Kornspektrum, das zu mindestens 70 Gew.-% aus Granulaten mit
einem Teilchendurchmesser zwischen 0,1 und 1,6 mm besteht, eingestellt und Feinkornanteile
mit Granulatdurchmessern unterhalb 0,05 mm in die Kompaktierung und Grobkornanteile
mit Granulatdurchmessern oberhalb 2 mm in die Mahlung zurückgeführt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine granulare
Gerüststoffkomponente mit einem Schüttgewicht zwischen 800 und 1100 g/l erhalten wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erhaltenen
granularen Gerüststoffkomponenten, welche vorzugsweise aus 100 Gew.-% kristallinen
Schichtsilikaten bestehen, in einem anschließenden Schritt mit weiteren Inhaltsstoffen
von Wasch- oder Reinigungsmitteln, insbesondere mit nichtionischen Tensiden, beaufschlagt
werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erhaltenen
walzenkompaktierten, vorzugsweise mit nichtionischen Tensiden beaufschlagten Granulate
zu extrudierten Granulaten, welche gegebenenfalls hochkonzentrierte Aniontensid-Compounds
enthalten und vorzugsweise Niotensid-arm bis insbesondere Niotensid-frei sind, hinzugemischt
werden.
14. Wasch- oder Reinigungsmittel, enthaltend Gerüststoffkomponenten hergestellt nach dem
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es die Gerüststoffkomponenten
in Mengen von 10 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise in Mengen von 20 bis 60 Gew.-% und insbesondere
in Mengen von 25 bis 50 Gew.-% sowie gegebenenfalls weitere übliche anorganische und/oder
organische Gerüststoffe enthält.
1. A process for the production of a builder component containing at least 10% by weight
of crystalline layer silicates corresponding to the formula NaMSixO2x+1·yH2O, where M is sodium or hydrogen, x is a number of 1.9 to 4 and y is a number of 0
to 20, by roll compacting under pressures of up to 50 kN/cm roll length, characterized
in that the crystalline layer silicates and optionally other typical ingredients of
detergents or cleaning formulations are compacted at roll temperatures of 35 to 120°C.
2. A process as claimed in claim 1, characterized in that the roll compacting of crystalline
layer silicates alone or of mixtures of crystalline layer silicates and other typical
ingredients of detergents or cleaning formulations, the content of crystalline layer
silicates in the mixture being from 50 to 99.5% by weight and preferably from 60 to
90% by weight, is carried out at roll temperatures of 40 to 100°C and preferably at
roll temperatures of 45 to 90°C.
3. A process as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the roll compacting is
carried out under pressures of 7 to 30 kN/cm roll length and preferably under pressures
of 10 to 25 kN/cm roll length.
4. A process as claimed in any of claims 1 to 3, characterized in that a mixture containing
crystalline layer silicates and salts of inorganic and/or organic acids, more particularly
polybasic acids, is used, the content of these salts in the mixture preferably being
from 0.5 to 50% by weight and more preferably from 10 to 40% by weight.
5. A process as claimed in any of claims 1 to 4, characterized in that a mixture containing
crystalline layer silicates and conventional builders, such as phosphates and/or zeolites,
is used, the zeolite content preferably being from 0.5 to 50% by weight and more preferably
from 1 to 20% by weight.
6. A process as claimed in any of claims 1 to 5, characterized in that a mixture containing
0 to 20% by weight and preferably 0 to 10% by weight of other typical ingredients
of detergents or cleaning formulations is used.
7. A process as claimed in any of claims 1 to 6, characterized in that disilicates and,
in particular, β-sodium disilicate and/or 6-sodium disilicate are used as the crystalline
layer silicates.
8. A process as claimed in any of claims 1 to 7, characterized in that sulfate and/or
citrate is/are used as the inorganic and/or organic salts of polybasic acids.
9. A process as claimed in claims 7 and 8, characterized in that a mixture consisting
of 70 to 90% by weight of β-sodium disilicate and/or 6-sodium disilicate and 10 to
30% by weight of sodium sulfate and/or sodium citrate is roll-compacted at roll temperatures
of 50 to 70°C and under pressures of 12 to 20 kN/cm roll length.
10. A process as claimed in any of claims 1 to 9, characterized in that the compactate
is converted by grinding in the usual way into granules with a particle size distribution
of 0.05 mm to around 2 mm and preferably with a particle size distribution in which
at least 70% by weighty consists of granules between 0.1 and 1.6 mm in diameter, fine-particle
fractions below 0.05 mm in diameter being returned to the compacting stage and coarse-particle
fractions larger than 2 mm in diameter being returned to the grinding stage.
11. A process as claimed in any of claims 1 to 10, characterized in that a granular builder
component with an apparent density of 800 to 1100 g/l is obtained.
12. A process as claimed in any of claims 1 to 11, characterized in that the granular
builder components obtained, which preferably consist of 100% by weight of crystalline
layer silicates, are impregnated in a following step with further ingredients of detergents
or cleaning formulations, more particularly with nonionic surfactants.
13. A process as claimed in any of claims 1 to 12, characterized in that the roll-compacted
granules obtained, preferably impregnated with nonionic surfactants, are added to
extruded granules which contain optionally highly concentrated anionic surfactant
compounds and which are preferably substantially free and, more preferably, completely
free from nonionic surfactants.
14. A detergent or cleaning formulation containing the builder components claimed in any
of claims 1 to 13, characterized in that it contains the builder components in quantities
of 10 to 70% by weight, preferably in quantities of 20 to 60% by weight and more preferably
in quantities of 25 to 50% by weight and optionally other typical inorganic and/or
organic builders.
1. Procédé de fabrication d'un adjuvant contenant au moins 10 % en poids de phyllosilicates
cristallins selon la formule NaMSixO2x+1·yH2O, dans laquelle M représente un sodium ou un hydrogène, x est un nombre compris entre
1,9 et 4 et y est nombre de 0 à 20, au moyen de compactage par laminage à des pression
de serrage allant jusqu'à 50 kN/cm longueur de cylindre,
caractérisé en ce que
les phyllosilicates cristallins et le cas échéant d'autres constituants habituels
de produits de lavage et de nettoyage sont compactés à des températures de laminage
comprises entre 35 et 120°C.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la teneur du mélange en phyllosilicates cristallins soit compris entre 50 et 99,5
% en poids, et en particulier entre 60 et 90 % en poids et en ce que le compactage
soit réalisé à des températures de cylindres comprises entre 40 et 100°C, de préférence
entre 45 et 90°C,
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le compactage par laminage est réalisé à des pressions de serrage comprises entre
7 et 35 kN/cm de longueur de cylindre, de préférence à des pressions de serrage comprises
entre 10 et 25 kN/cm de longueur de cylindre.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre un mélange contenant les phyllosilicates cristallins et des sels
d'acides inorganiques et/ou organiques, en particulier d'acides polybasiques, où la
teneur du mélange en ces sels s'élève de préférence à 0,5 à 50 % en poids et en particulier
à 10 à 40 % en poids.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 a 4,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre un mélange contenant les phyllosilicates cristallins et des adjuvants
conventionnels tels que des phosphates et/ou des zéolithes, ou la teneur du mélange
en zéolithes s'élève de préférence a 0,5 à 50 % en poids et en particulier à 1 à 20
% en poids.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre un mélange contenant 0 à 20 % en poids, de préférence 0 à10 % en
poids d'autres ingrédients habituels de produits de lavage et de nettoyage.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre comme phyllosilicates cristallins des disilicates et en particulier
le β-disilicate de sodium et/ou le δ-disilicate de sodium.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'
on met en oeuvre comme sels inorganiques et/cu organiques d'acides polybasiques des
sulfates et/ou des citrates.
9. Procédé selon les revendications 7 et 8,
caractérisé en ce qu'
on réalise le compactage par laminage d'un mélange composé de 70 à 90 % en poids de
β-disilicate de sodium et/ou de δ-disilicate de sodium et de 10 à 30 % en poids de
sulfate de sodium et/ou de citrate de sodium à des températures de cylindre comprises
entre 50 et 70°C et à des pressions de serrage comprises entre 12 et 20 kN/cm de longueur
de cylindre.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
la bande faite de paillettes est fragmentée au moyen de broyage habituel en granulats
avec une distribution granulométrique de 0,05 mm jusqu'à 2 mm environ, de préférence
avec une distribution granulométrique composée à au moins 70 % en poids de granulats
d'un diamètre granulométrique compris entre 0,1 et 1,6 mm, en ce que les fractions
fines avec des diamètres granulométriques inférieurs à 0,05 mm sont reconduits vers
le compactage et en ce que les fractions grossières avec des diamètres granulométriques
supérieurs à 2 mm sont reconduits vers le broyage.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce qu'
on obtient un adjuvant granuleux qui présente une densité apparente comprise entre
800 et 1100 g/l.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
les adjuvants granuleux obtenus consistant de préférence à 100 % de phyllosilicates
cristallins, sont additionnés en une étape consécutive d'autres ingrédients de produits
de lavage et de nettoyage, en particulier de tensioactifs non ioniques.
13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
les granulats contenus, compactés par laminage, de préférence additionnés de tensioactifs
non ioniques sont mélangés avec des granulats extrudés contenant le cas échéant des
compounds de tensioactifs anioniques très concentrés et étant de préférence pauvres
en niotensioactifs jusqu'à en particulier libres de niotensioactifs.
14. Produit de lavage et de nettoyage contenant des adjuvants fabriqués suivant le procédé
selon une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce qu'
il contient les adjuvants en quantités de 10 à 70 % en poids, de préférence en quantités
de 20 à 60 % en poids et en particulier en quantités de 25 à 50 % en poids et en particulier
en quantités de 25 à 50 % en poids ainsi que le cas échéant d'autres adjuvants habituels
inorganiques et/ou organiques.