[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten der Innenfläche
von eine Öffnung aufweisenden, elektrisch leitfähigen Hohlkörpern, insbesondere von
Verpackungsdosen.
[0002] Bei dem aus der europäischen Patentanmeldung 0 118 756 bekannten Tauchverfahren werden
die Hohlkörper in einem kontinuierlichen Arbeitsgang derart durch ein Elektrotauchbad
hindurchgeführt, daß sie schnell und vollständig mit Tauchbadflüssigkeit geflutet
werden, so daß sie sich im Tauchbad elektrophoretisch mit einem Naßfilm beschichten
lassen. Nach ausreichender Beschichtungszeit werden die Hohlkörper wieder aus dem
Tauchbad ausgehoben und wird die in ihnen befindliche Tauchbadflüssigkeit ausgegossen.
Hiernach werden die so beschichteten Hohlkörper im gegenseitigen Abstand voneinander
einem Trockenofen zugeführt und in diesem getrocknet, woraufhin sie bedruckt oder
etikettiert werden können.
[0003] Bei diesem Tauchverfahren lassen sich die Hohlkörper nur einheitlich außen und innen
elektrophoretisch beschichten und müssen so in das Elektrotauchbad hineingeführt werden,
daß sie mit der Öffnung nach oben eintauchen, um schnell und vollständig geflutet
und beschichtet zu werden, wonach sie aus dem Tauchbad ausgehoben und mit der Öffnung
nach unten gedreht werden müssen, damit die Tauchbadflüssigkeit ablaufen kann. Dies
führt dazu, daß sowohl die Innenoberfläche als auch die Außenoberfläche grundsätzlich
mit demselben Lack beschichtet werden muß, was nicht immer erforderlich ist. Des weiteren
ist eine aufwendige Mechanik zum Eintauchen und Ausheben sowie Wenden der Hohlkörper
vorzusehen.
[0004] Bei dem in der europäischen Patentanmeldung 0 431 711 beschriebenen Verfahren ist
zwar keine aufwendige Mechanik zum Eintauchen und Ausheben der Hohlkörper in ein Tauchbad
erforderlich, da die Hohlkörper mit der Öffnung nach unten über ein elektrisch leitendes
Gitter geschoben werden, wobei der Lack durch die freien Zwischenräume zwischen den
Gitter-bzw. Roststäben in von unten aufsteigenden Strahlen in bzw. über die Hohlkörper
gespült wird und dabei deren gesamte Innen- und Außenoberfläche mit einer ununterbrochenen
Schicht bedeckt. Dabei bildet der aufsteigende Strahl eine ununterbrochene, leitende
Verbindung von einer Anode oder Kathode in einem Auffangbecken zu der die Kathode
oder Anode bildenden Oberfläche der Hohlkörper. Auch bei diesem Verfahren werden jedoch
sowohl die Innen- als auch die Außenoberfläche mit demselben Elektrolack beschichtet.
[0005] Demgegenüber sind in der deutschen Offenlegungsschrift 32 20 310 ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum gleichzeitigen elektrophoretischen Beschichten der Innen- und
Außenflächen eines Hohlkörpers beschrieben, mit denen es möglich ist, die Innen- und
Außenflächen unterschiedlich und mit unterschiedlichen Lacken zu beschichten. Zu diesem
Zweck wird der Hohlkörper bei abwärts gewandter Mündung in ein Gehäuse eingeschlossen
und in seinen Innenraum eine Düseneinrichtung eingeführt, wobei zwischen Gehäuse und
Behälter einerseits und Behälter und Düseneinrichtung andererseits zwei separate Durchlaßkanäle
entstehen, die mit je einem Einlaß und einem Auslaß versehen sind, um sie mit dem
elektrophoretischen Beschichtungsmaterial schnell füllen und dieses schnell aus ihnen
wieder ablassen zu können. Dabei werden die Innen- und Außenflächen des Behälters
mit dem Beschichtungsmaterial überflutet, das sich aufgrund eines zwischen Gehäuse
und Behälter einerseits und Behälter und Düseneinrichtung andererseits angelegten
elektrischen Potential auf den Oberflächen des Hohlkörpers ablagert. Für das Beschichtungsmaterial
sind zwei getrennte Durchlaßkanäle mit je einem eigenen Ein- und Auslaß vorgesehen,
so daß sich die Innen- und Außenflächen des Behälters gleichzeitig mit unterschiedlichen
Beschichtungsmaterialien und auch in unterschiedlichen Schichtdicken beschichten lassen.
[0006] Nachteilig ist bei dieser Vorrichtung, daß sie kompliziert aufgebaut ist, da sie
grundsätzlich für das gleichzeitige Beschichten der Außen- und Innenoberfläche des
Hohlkörpers angelegt ist. Des weiteren muß die bewegliche Düse bis an den Boden des
Hohlkörpers eingeführt werden, so daß durch die bei jedem Hohlkörper vorzunehmenden
Bewegungen erhebliche Zeitverluste entstehen und ein schnelles Beschichten, insbesondere
von Verpackungsdosen, nicht erreichbar ist.
[0007] Die US-A-3922213 beschreibt eine Vorrichtung, bei der das Doseninnere mittels einer
einführbaren Düse mit dem Beschichtungsbad geflutet wird. Das Bad fließt aus dem Zwischenraum
zwischen Dose und Düse wieder aus, wobei im Zwischenraum den Rückfluß verlangsamende
Mittel angebracht sind.
[0008] Da die Anforderungen an die Außenbeschichtung von Verpackungsdosen aber auch von
anderen Hohlkörpern häufig geringer, als an die Innenbeschichtung sind und die elektrophoretische
Beschichtung dann im Grunde nur für die Innenoberfläche erforderlich ist, besteht
ein Bedarf an einer Vorrichtung zum Beschichten nur der Innenoberfläche von Hohlkörpern,
insbesondere Verpackungsdosen, so daß der Erfindung die Aufgabe zugrunde liegt, eine
Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten nur der Innenoberfläche von Hohlkörpern,
insbesondere Verpackungsdosen zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und das Beschichten
einer großen Anzahl von Hohlkörpern je Zeiteinheit zuläßt.
[0009] Ausgehend von dieser Aufgabenstellung wird eine Vorrichtung zum elektrophoretischen
Beschichten der Innenoberfläche von eine Öffnung aufweisenden, elektrisch leitfähigen
Hohlkörpern, insbesondere von Verpackungsdosen vorgeschlagen, die erfindungsgemäß
wenigstens eine die Anode oder Kathode bildende Halterung für wenigstens einen, mit
der Öffnung nach unten weisenden Hohlkörper, wenigstens eine axial relativ zu dem
Hohlkörper bis an die Öffnung bewegliche Düse für einen die Verbindung zu einer Kathode
oder Anode herstellenden, wasserlöslichen Lack als Elektrolytflüssigkeit, eine elektrisch
isolierende an der Hohlkörperöffnung anliegenden Dichtung für die Düse und wenigstens
einen im Bereich zwischen der Düse und dem inneren Rand der Hohlkörperöffnung durch
die Dichtung geführten Rückflußkanal aufweist.
[0010] Die Düse braucht nur bis an die Öffnung des Hohlkörpers herangeführt zu werden und
legt sich mit ihrer elektrisch isolierenden Dichtung an die Hohlkörperöffnung an.
Durch die Düse wird der wasserlösliche Lack zentral in den Hohlkörper eingedüst, strömt
bis an den Boden des Hohlkörpers und dann an den Wandungen nach abwärts und gelangt
durch die Rückflußkanäle aus dem Hohlkörper heraus. Der Hohlkörper bildet aufgrund
der mit einer Gleichspannungsquelle verbundenen Halterung die Anode oder Kathode,
während der wasserlösliche Lack als Elektrolytflüssigkeit mit der Kathode oder Anode
in Verbindung steht. Auf diese Weise läßt sich ein ununterbrochener Elektrolytflüssigkeitsstrom
durch den Hohlkörper führen und innerhalb kurzer Zeit eine qualitativ hochwertige
Beschichtung auf die Innenoberfläche des Hohlkörpers aufbringen, wobei der Lackstrom
durch die Rückflußkanäle abfließt. Selbstverständlich kann die Bewegung auch umgekehrt
erfolgen, d. h., die Düse steht fest, und der Hohlkörper wird mit seiner Öffnung an
die Düse herangeführt.
[0011] Die Halterung für die Hohlkörper kann aus einem oberhalb einer Auffangwanne waagerecht
geführten Transportband mit Greifvorrichtungen, z. B. Saugern, für die Böden einer
Mehrzahl von Verpackungsdosen bestehen oder, falls die Verpackungsdosen aus Stahlblech
bestehen, als ein oberhalb einer Auffangwanne waagerecht geführtes, magnetisierbares
Transportband zum magnetischen Festhalten der Böden einer Mehrzahl von Verpackungsdosen
ausgebildet sein.
[0012] Unterhalb des Transportbandes kann eine Mehrzahl von Düsen an einer Heb- und Senkvorrichtung
angeordnet sein, wobei die Hohlkörper durch das Transportband taktweise in den Bereich
der Düsen transportiert werden, die in dem Moment des Stillstandes des Transportbandes
angehoben werden und sich mit ihren elektrisch isolierenden Dichtungen an die Hohlkörperöffnungen
anlegen. Danach wird der wasserlösliche Lack mittels Pumpen durch die Düsen in den
Innenraum der Hohlkörper gedüst und fließt durch die Rückflußkanäle z. B. in eine
unterhalb der Behälter angeordnete Auffangwanne zurück.
[0013] Vorzugsweise kann jede Düse ein Trägerrohr aufweisen, an dem eine konische Dichtung
mit einem in die Behälteröffnung einführbaren kleineren Durchmesser und einen den
Durchmesser der Öffnung übersteigenden größeren Durchmesser angeordnet ist, wobei
mehrere Rückflußkanäle in der Nähe des inneren Randes der Hohlkörperöffnung beginnend
und im wesentlichen senkrecht außerhalb des Trägerrohrs verlaufend angeordnet sind.
[0014] Diese Rückflußrohre können, wie bereits erwähnt, frei oberhalb einer Auffangwanne
münden oder an eine Saugpumpe angeschlossen sein, die dafür sorgt, daß die in dem
Innenraum des Hohlkörpers befindliche Luft abgesaugt wird, wodurch eine Schaumbildung
vermieden wird.
[0015] Statt das Förderband mit den Hohlkörpern taktweise zu bewegen und die Düse bei Stillstand
des Förderbandes in den Bereich der Behälteröffnungen zu bringen, ist es auch möglich,
das Förderband oder eine entsprechende Transportvorrichtung kontinuierlich zu bewegen
und die Düsen mit den Behältern mitzubewegen. Des weiteren läßt sich statt eines Förderbandes
auch ein Rundtisch mit einer oberen, drehbaren Platte, an der sich Halterungen für
die Hohlkörper und einer unteren Platte auf der sich die Düsen befinden, einsetzen.
Werden die Düsenzuleitungen mit Umschaltventilen versehen, lassen sie sich auch zum
Reinigen und Spülen der Hohlkörper verwenden.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
- Fig. 2
- eine Detailansicht einer Verpackunsdose mit einer Düse in der Arbeitsstellung.
[0017] Von einer elektrophoretischen Beschichtungsvorrichtung, die üblicherweise aus einer
Entfettungsanlage vor der Beschichtungsanlage und einer Lacktrocknungsanlage nach
der Beschichtungsanlage besteht, ist nur ausschnittsweise der Beschichtungsbereich
dargestellt. In eine Auffangwanne 1 ist ein Vorrat 2 an wasserlöslichem Lack als Elektrolytflüssigkeit
eingefüllt. Eine Gleichspannungsquelle 3 ist mit einer in der Auffangwanne 1 angeordneten
Platte 4 als Kathode und mit einem über ein Umlenkrollenpaar 6 geführten Transportband
5 als Anode verbunden. Oberhalb des unteren Trumms des Transportbandes 5 ist eine
Schiene 7 angeordnet, die als Widerlager dient.
[0018] Verpackungsdosen 10 werden mittels eines Transportbandes 8, das über ein Umlenkrollenpaar
9 geführt ist, an das Transportband 5 herangeführt. Die Verpackungsdosen 10 werden
mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung mit ihrer Öffnung 15 nach unten auf
das Transportband 8 aufgesetzt und von dem Transportband 5 aufgenommen, wenn sie in
den Bereich dieses Transportbandes 5 gelangen. Im dargestellten Beispiel bestehen
die Verpackungsdosen 10 aus Stahlblech und sind daher ferromagnetisch, so daß die
Übernahme der Verpackungsdosen 10 vom Transportband 8 auf das Transportband 5 dadurch
erfolgen kann, daß das Transportband 5 magnetisiert ist. Dies läßt sich dadurch erreichen,
daß die Schiene 7 als Elektromagnet ausgebildet ist. Hierdurch werden die Verpackungsdosen
10 vom Transportband 8 abgehoben und hängen mit ihren Böden 14 am Transportband 5.
[0019] Der Transport der Verpackungsdosen 10 durch das Transportband 8, das Transportband
5 und ein nachgeschaltetes Transportband 11, das über ein Umlenkrollenpaar 12 geführt
ist, erfolgt taktweise. Jeweils bei Stillstand der Verpackungsdosen 10, die mit ihren
Böden 14 magnetisch an dem Transportband 5 gehalten sind, werden Düsen 16 mit einer
konischen Dichtung 18 aus elektrisch isolierendem Material, die mittels eines Joches
21 mit einer Heb- und Senkvorrichtung 22 verbunden sind, angehoben und dichtend gegen
umgebördelte Ränder 13 der Verpackungsdose 10 gepreßt. Die konischen Dichtungen 18
sind an Trägerrohren 17 befestigt und weisen einen kleinen Durchmesser auf, der in
die Öffnungen 15 der Verpackungsdosen 10 hineinragen, während der äußere Durchmesser
der konischen Dichtungen 18 größer als der Durchmesser eines umgebördelten Randes
13 der Verpackungsdosen 10 ist.
[0020] Nach dem eine Mehrzahl von Verpackungsdosen 10 durch eine Mehrzahl von konischen
Dichtungen 18 abgeschlossen ist, werden Pumpen 20 in Tätigkeit gesetzt, die wasserlöslichen
Lack als Elektrolyt aus der Auffangwanne 1 abpumpen und Schläuche 23 über die Trägerrohre
17 und die Düsen 16 in den Behälterinnenraum eindüsen. Dieser Elektrolytstrahl steigt
aus den Düsen 16 auf, bis er auf den gewölbten Boden 14 einer jeden Getränkedose 10
trifft. Dort wird er nach außen abgelenkt und fließt entlang der Innenoberfläche der
Verpackungsdose herab und durch die Rückflußkanäle 9, 10 direkt in die Auffangwanne
1.
[0021] Da der von den Pumpen 20 angesaugte wasserlösliche Lack mit der Kathode 4 kontaktiert
ist, während die Verpackungsdosen 10 mit der Anode, d. h. dem Förderband 5 kontaktiert
sind, erfolgt während der Strömung des wasserlöslichen Lacks innerhalb der Verpackungsdosen
10 ein Ladungsausgleich und damit eine elektrophoretische Beschichtung der Innenoberfläche
der Verpackungsdosen 10, ohne daß dabei die Außenoberfläche mit irgendwelchen Lackteilchen
in Berührung kommt. Somit bleiben die Verpackungsdosen 10 auf ihrer Außenoberfläche
völlig unberührt von dem in der Auffangwanne 1 befindlichen wasserlöslichen Lack,
so daß an der Außenoberfläche auch keine Beschichtung stattfindet.
[0022] Je nach Dauer der Bedüsung des Innenraums der Verpackungsdosen 10 und der angelegten
Spannung ergibt sich eine den Bedürfnissen anpaßbare Schichtdicke.
[0023] Das in den Fig. 1 und 2 beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt eine Anlage zum elektrophoretischen
Beschichten, bei der die Kathode 4 in der Auffangwanne 1 angeordnet ist, während das
Transportband 5 die Anode bildet. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Platte
4 als Anode auszubilden und dementsprechend das Transportband 5 als Kathode vorzusehen.
[0024] Des weiteren ist es möglich, die Rückflußkanäle 19 mit nicht dargestellten Saugpumpen
zu verbinden, die sowohl die Luft aus den Verpackungsdosen 10 absaugen als auch den
wasserlöslichen Lack und diesen wieder in die Auffangwanne 1 zurückleiten. Diese Auffangwanne
1 ist auch bei dieser Ausführungsform vorteilhaft, da beim Herabfahren der Düsen 16
mit den konischen Dichtungen 18 stets noch Lackreste abtropfen können, die vorteilhafterweise
in einer darunter angeordneten Auffangwanne 1 aufgefangen werden.
[0025] Es ist auch möglich, die Transportbänder 8, 5, 11 nicht taktweise, sondern kontinuierlich
zu bewegen. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, daß sich die Düsen 16 mit den
konischen Dichtungen 18, dem Joch 21 und der Heb- und Senkvorrichtung 22 mit den Verpackungsdosen
10 mitbewegen, während der wasserlösliche Lack in den Innenraum der Getränkedosen
10 eingedüst wird.
[0026] Da die Außenoberfläche der Verpackungsdosen mit dem Lack nicht in Berührung kommt,
lassen sich bei Verpackungsdosen aus Nichteisenmetall, z. B. aus Aluminium, auch Sauger
als Greifvorrichtung einsetzen. Hierzu lassen sich oberhalb einer Auffangwanne angeordnete
Rundtische mit einer oberen Platte, die die Greifvorrichtung und einer unteren Platte,
die die Düsen aufweist, verwenden, die taktweise gedreht werden, wobei entweder die
Verpackungsdosen taktweise auf die Düsen abgesenkt oder die Düsen angehoben werden.
[0027] Des weiteren ist es möglich, die Zuleitungen zu den Düsen mit Umschaltventilen zu
versehen, so daß sich mittels der Düsen nacheinander das Reinigen, Beschichten und
Spülen durchführen läßt.
[0028] Vorteilhaft ist in allen Fällen, daß es mit geringem Aufwand möglich ist, nur den
Innenraum einer großen Zahl von Verpackungsdosen schnell und sauber zu beschichten,
so daß die Außenoberfläche von dem für das Beschichten der Innenoberfläche vorgesehenen
wasserlöslichen Lack frei bleibt und sich auf andere Weise anforderungsgerecht beschichten
läßt.
1. Vorrichtung zum elektrophoretischen Beschichten der Innenoberfläche von eine Öffnung
aufweisenden, elektrisch leitfähigen Hohlkörpern, insbesondere von Verpackungsdosen,
mit
- wenigstens einer die Anode oder Kathode bildenden Halterung (5) für wenigstens einen,
mit der Öffnung (15) nach unten weisenden Hohlkörper (10),
- wenigstens einer axial relativ zu dem Hohlkörper (10) bis an die Öffnung (15) beweglichen
Düse (16) für einen die Verbindung zu einer Kathode (4) oder Anode herstellenden wasserlöslichen
Lack als Elektrolytflüssigkeit (2),
- einer elektrisch isolierenden, an der Hohlkörperöffnung (15) anliegenden Dichtung
(18) für die Düse (16) und
- wenigstens einem im Bereich zwischen der Düse (16) und dem inneren Rand der Hohlkörperöffnung
(15), durch die Dichtung (18) geführten Rückflußkanal (19).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem oberhalb einer Auffangwanne (1) waagerecht geführten
Transportband (5) mit Greifvorrichtung für die Böden (14) einer Mehrzahl von Verpackungsdosen
(10) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem oberhalb einer Auffangwanne (1) waagerecht geführten,
magnetisierbaren Transportband (5) zum magnetischen Festhalten der Böden (14) einer
Mehrzahl von Verpackungsdosen (10) aus Stahlblech besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Düsen (16) an einer Heb- und Senkvorrichtung (21, 22) unterhalb
des Transportbandes (5) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Düse (16) ein Trägerrohr (17) aufweist, an dem eine konische Dichtung (18)
mit einem in die Behälteröffnung (15) einführbaren kleineren Durchmesser und einem
den Durchmesser der Öffnung (15) übersteigenden größeren Durchmesser angeordnet ist,
wobei mehrere Rückflußkanäle (19) in der Nähe des inneren Randes der Hohlkörperöffnung
(15) beginnend und im wesentlichen senkrecht außerhalb des Trägerrohrs (17) verlaufend
angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflußkanäle (19) frei oberhalb einer Auffangwanne (1) münden.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflußkanäle (19) an eine Saugpumpe angeschlossen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Halterungen für Verpackungsdosen an einer Heb- und Senkvorrichtung
oberhalb der Düsen angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens in den Zuleitungen zu den Düsen Umschaltventile zum Beaufschlager
der Verpackungsdosen mit Reinigungsflüssigkeit, mit Lack und mit Spülflüssigkeit angeordnet
sind.
1. An apparatus for the electrophoretic coating of the inner surface of electrically
conductive hollow bodies which possess an opening, in particular of packaging cans,
comprising
- at least one holder (5), forming the anode or cathode, for at least one hollow body
(10) with the opening (15) pointing downwards,
- at least one nozzle (16) movable axially relative to the hollow body (10) as far
as the opening (15) for a water-soluble paint forming the connection to a cathode
(4) or anode as electroplating solution (2),
- an electrically insulating seal (18), which lies against the opening (15) of the
hollow body, for the nozzle (16) and
- at least one return flow channel (19) passing through the seal (18) in the region
between the nozzle (16) and the inner edge of the opening (15) of the hollow body.
2. An apparatus according to Claim 1, characterised in that the holder consists of a
conveyor belt (5) guided horizontally above a collecting trough (1), with a gripping
device for the bottoms (14) of a plurality of packaging cans (10).
3. An apparatus according to Claim 1, characterised in that the holder consists of a
magnetisable conveyor belt (5) guided horizontally above a collecting trough (1) for
magnetically securing the bottoms (14) of a plurality of packaging cans (10) made
of sheet steel.
4. An apparatus according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that a plurality of nozzles
(16) is arranged on a raising and lowering device (21, 22) beneath the conveyor belt
(5).
5. An apparatus according to one or more of Claims 1 to 4, characterised in that each
nozzle (16) has a holder tube (17) on which a conical seal (18) having a smaller diameter
which can be introduced into the container opening (15) and a larger diameter exceeding
the diameter of the opening (15) is arranged, with a plurality of return flow channels
(19) being arranged beginning in the vicinity of the inner edge of the opening (15)
of the hollow body and extending substantially vertically outside the holder tube
(17).
6. An apparatus according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that the
return flow channels (19) open out freely above a collecting trough (1).
7. An apparatus according to one or more of Claims 1 to 5, characterised in that the
return flow channels (19) are connected to a suction pump.
8. An apparatus according to Claim 1, characterised in that a plurality of holders for
packaging cans are arranged on a raising and lowering device above the nozzles.
9. An apparatus according to one or more of Claims 1 to 8, characterised in that reversing
valves for subjecting the packaging cans to cleaning liquid, paint and rinsing liquid
are arranged at least in the feed lines to the nozzles.
1. Dispositif pour le recouvrement par électrophorèse de la surface intérieure de corps
creux électriquement conducteurs, présentant une ouverture, en particulier de boîtes
d'emballage, avec
- au moins une fixation (5), formant l'anode ou la cathode, pour au moins un corps
creux (10), avec l'ouverture (15) dirigée vers le bas,
- au moins une buse (16) axialement mobile par rapport au corps creux (10), jusqu'à
l'ouverture (15), pour une peinture soluble dans l'eau réalisant la liaison avec une
cathode (4) ou une anode, en tant que liquide d'électrolyte (2),
- une étanchéité (18) électriquement isolante, s'appliquant contre l'ouverture de
corps creux (15), pour la buse (26) et
- au moins un canal de retour (19) passant dans la zone entre la buse (16) et le bord
intérieur de l'ouverture de corps creux (15), à travers l'étanchéité (18).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fixation est constituée
d'une bande de transport (5), guidée horizontalement au-dessus d'un bac de collecte
(1) avec dispositif de préhension pour les fonds (14) d'une pluralité de boîtes d'emballage
(10).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fixation est constituée
d'une bande de transport (5) magnétisable, guidée horizontalement au-dessus d'un bac
de collecte (1), pour la fixation magnétique des fonds (14) d'une pluralité de boîtes
d'emballage (10) en tôle d'acier.
4. Dispositif selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'une pluralité
de boîtes (16) est placée sur un dispositif de levage et d'abaissement (21, 22), au-dessous
de la bande de transport (5).
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
chaque buse (16) comporte un tube de support (17), sur lequel est placée une étanchéité
conique (18) avec un petit diamètre à introduire dans l'ouverture (15) du récipient
et un plus grand diamètre, dépassant le diamètre de l'ouverture (15), plusieurs canaux
de retour (19) commençant à proximité du bord intérieur de l'ouverture (15) du corps
creux et s'étendant sensiblement perpendiculairement, à l'extérieur du tube de support
(17).
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les canaux de retour (19) débouchent librement au-dessus d'un bac de collecte (1).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les canaux de retour (19) sont raccordés à une pompe d'aspiration.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pluralité de fixations
pour des boîtes d'emballage est placée sur un dispositif de levage et d'abaissement,
au-dessus des buses.
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'au
moins dans les conduites d'arrivée aux buses sont prévues des vannes de commutation,
pour l'alimentation des boîtes d'emballage en liquide de nettoyage, en peinture et
en liquide de lavage.