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(11) |
EP 0 717 158 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.05.2001 Patentblatt 2001/22 |
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Anmeldetag: 16.11.1995 |
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Raumbausteinsystem für das Erstellen von Bauwerken
System of constructional volumes for the erection of buildings
Système de volumes constructifs pour l'édification de bâtiments
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI PT |
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Priorität: |
16.12.1994 DE 4444921
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
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Patentinhaber: Gewie Technologietransfer GmbH |
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76275 Ettlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Gärtner, Franz
D-76275 Ettlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Geitz, Heinrich, Dr.-Ing. |
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Geitz & Truckenmüller
Patentanwälte,
Kriegsstrasse 234 76135 Karlsruhe 76135 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 366 543 DE-A- 1 559 234 DE-A- 2 431 029 DE-A- 2 438 489 DE-A- 2 557 043 DE-U- 8 507 607
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WO-A-91/06720 DE-A- 2 331 746 DE-A- 2 431 424 DE-A- 2 461 485 DE-A- 4 314 714 US-A- 3 742 660
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Raumbausteinsystem für das Errichten von Bauwerken,
das raumbildende und auch statische Funktion erfüllende Raumbausteine jeweils gleicher
Höhe aus Stahlbeton oder dergleichen umfaßt, bei denen sich um im Grundriß rechteckige
Raumzellen mit wenigstens drei seitlichen Wänden und jeweils einer randseitige Aussparungen
aufweisenden Bodenplatte und Decke handelt und in die Bodenplatte und Decke Längs-
und Querstäbe eingegossen sind.
[0002] Aus der DE-A-24 38 489 ist ein Gebäude aus vorgefertigten, transportablen Stahlbetonzellen
vorbekannt. Die Stahlbetonzellen, die auch statische Funktion erfüllen, haben rechteckigen
Grundriß und besitzen jeweils eine Längswand sowie ein oder zwei sich an die Längswand
anschließende Querwände und je eine Bodenplatte und eine Decke. Die Bodenplatte und
Decke sind mit Unter- bzw. Oberzügen ausgerüstet und in letztere sind Bewehrungseisen
eingegossen, die randseitig vorstehen bzw. sich durch randseitige Aussparungen der
Bo-denplatte bzw. Decke hindurcherstrecken. Bei den Raumzellen mit einer Längswand
und einer sich daran anschließenden Querwand ist in der Ecke, die der von den genannten
Wänden gebildeten Ecke diagonal gegenüberliegt, eine Stütze angeordnet, die in hier
nicht weiter interessierender Weise mit den Bewehrungseisen des Oberzugs der Decke
und des Unterzugs der Bodenplatte fest oder lösbar verbunden ist.
[0003] Das in der DE-A-24 38 489 vorbeschriebene Gebäude ist aus zwei spiegelbildlich zueinander
ausgebildeten Raumzellen mit jeweils einer Längs- und Querwand und einer Raumzelle
mit einer Längswand und zwei stirnendigen Querwänden aufgebaut. Die spiegelbildlich
zueinander ausgebildeten Raumzellen sind so angeordnet, daß ihre Oberzüge über der
fehlenden Längswand parallel zueinander verlaufen. Die Längswände der Raumzellen liegen
außen und die Querwände bilden eine Stirnwand des Gebäudes. Die dritte Raumzelle hat
eine der Breite der beiden erstgenannten Raumzellen entsprechende Länge und ist mit
ihrer offenen Längsseite an die offene Stirnseite der beiden erstgenannten Raumzellen
angefügt. Beim Aufbau des Gebäudes bleibt der Knotenpunkt durch die in den freien
Ecken der zwei seitliche Wände aufweisenden Raumzellen angeordneten Stützen unterstützt,
bis eine tragende Verbindung der Oberzüge hergestellt ist. Zu diesem Zwecke stehen
an der Stirnseite der Oberzüge der letztgenannten Raumzellen Bewehrungseisen vor,
die mit sich durch eine Ausnehmung des Oberzuges der stirnendig angefügten weiteren
Raumzelle hindurcherstreckende Bewehrungseisen verflochten werden, worauf die Ausnehmung
mit den Bewehrungseisen mit Ortbeton ausgegossen wird. Danach können die Stützen entfernt
werden, so daß die drei aneinandergefügten Raumzellen einen durchgehenden großen Raum
bilden.
[0004] Unter Verwendung der vorbekannten Raumzellen ist ein rationelles Errichten von Rohbauten
möglich. Unbefriedigend ist jedoch, daß es nach dem Errichten derartiger Rohbauten
bis zu einem fertigen Gebäude noch erheblicher Baumaßnahmen bedarf, die konventionell
ausgeführt werden müssen.
[0005] Ferner ist aus der DE-A-1 759 242 ein zum Errichten von Bauwerken bestimmter Bauteilsatz
mit raumbildenden und auch die Funktion des Tragwerks im Baukörper erfüllenden Großbauteilen
aus Stahlbeton vorbekannt. Diese Großbauteile bilden jeweils ein an beiden Seitenflächen
offenes, rechteckiges Hohlprofil in der Art von Raumscheiben. Der Bauteilsatz umfaßt
mehrere Standardgrößen derartiger Raumscheiben jeweils gleicher Höhe und Tiefe, aber
unterschiedlicher Längen. Diese Raumscheiben können aneinander oder auch rechtwinklig
zueinander aufgestellt bzw. eingebaut werden und sollen eine Vielzahl von Grundrissen
sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen Bau mit ineinander übergehenden Räumen
unterschiedlicher Größe ermöglichen. Die benötigten Öffnungen sollen durch die offenen
Seitenflächen und durch Verschiebung verschiedener Raumscheibentypen gegeneinander
geschaffen werden, aus welchem Grunde die Wandbereiche der Raumscheiben weder Türen
noch Fenster haben.
[0006] Der vorbekannte Bauteilsatz ermöglicht durch das Neben-oder auch Übereinanderstellen
der Raumscheiben ebenfalls die rationelle Errichtung ein- oder auch mehrgeschossiger
Rohbauten. Unbefriedigend erscheint aber auch hier, daß nach dem Erstellen derartiger
Rohbauten bis zu einem fertigen Gebäude noch erhebliche Baumaßnahmen erforderlich
sind, die konventionell ausgeführt werden müssen. Auch sollen beispielsweise die offenen
Querschnitte im Außenbereich der jeweils äußeren Raumscheiben eines Rohbauwerks durch
andere bekannte Montageelemente kaschiert werden, wie durch Fenster-, Fenstertür-
und Brüstungselemente.
[0007] Weiter ist aus der DE-A- 34 26 119 ein ebenfalls zum Errichten von Bauwerken bestimmter
Bauteilsatz vorbekannt, der raumbildende und statisch tragende Elemente in Form rechteckige
Querschnitte aufweisender Hohlprofile mit jeweils zwei zueinander parallelen Wänden
sowie einer Boden-und Deckenplatte, spezielle Abschlußteile und wenigstens ein Lichtelement
umfaßt. Bei den Abschlußteilen handelt es sich um ein Frontelement mit wenigstens
einem angeschlagenen Falttor und das Endelement ist mit einer Rückwand versehen und
demgemäß kastenartig ausgebildet. Im einfachsten Falle können Bauwerke aus den beiden
Abschlußelementen erstellt werden, wobei zur Belichtung das Falttor zumindest teilweise
aus lichtdurchlässigem Material bestehen soll. Bei der Aneinanderreihung mehrerer
Elemente können zwischen allen oder einigen benachbarten Elementen Lichtelemente eingefügt
werden, die eine Belichtung des von den Elementen umschlossenen Raums vermitteln.
[0008] Dieser Bauteilsatz ist ausschließlich auf die Errichtung von Zweckbauten, insbesondere
von Gewerbebauten gerichtet und beispielsweise nicht für die Erstellung von Wohnbauten,
Hotels oder Verwaltungsbauten geeignet.
[0009] Ausgehend von dem vorstehend erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Raumbausteinsystem zu schaffen, das den rationellen Aufbau von
Bauwerken unterschiedlichster Zweckbestimmung und mit vielfach variierbaren Grundrissen
in ein- oder mehrgeschossiger Bauweise ermöglicht.
[0010] Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei dem Raumbausteinsystem nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 die Innenräume der Raumbausteine durch der jeweiligen Zweckbestimmung
entsprechend wählbar angeordnete und gegebenenfalls von Türaussparungen durchbrochene
Zwischenwände unterteilt, und letztere in einem Guß mit der Decke und den übrigen
Wänden hergestellt sind, daß wenigstens eine Wand eines jeden Raumbausteins zumindest
eine Türaussparung und diese Wand und/oder wenigstens eine andere Wand zumindest eine
Fensteraussparung aufweist, daß die Tür- und Fensteraussparungen nach Lage und Größe
in Abhängigkeit von der Zweckbestimmung des jeweiligen Raumbausteins wählbar angeordnet
sind, daß die in die Bodenplatte und in die Decke eingegossenen Längs- und Querstäbe
mit ihren Enden in die randseitigen Aussparungen der Bodenplatte und Decke vorstehen
und daß zum Verbinden jeweils benachbarter Raumbausteine miteinander und/oder zum
Verankern vorgesetzter Fassadenelemente und/oder zum Anschließen vorstehender Balkonplatten
mit den in die randseitigen Aussparungen vorstehenden Enden der Längs- und Querstäbe
Zuganker verbindbar sind.
[0011] Das erfindungsgemäße Raumbausteinsystem umfaßt somit einzeln oder in einer Ebene
nebeneinander aufstellbare bzw. zum Errichten mehrgeschossiger Bauwerke auch übereinander
stellbare Raumbausteine jeweils gleicher Höhe, deren Wände in Abhängigkeit von der
jeweiligen Zweckbestimmung mit Tür-und/oder Fensteraussparungen versehen sind. Diese
Raumbausteine sind zur Errichtung von ein- oder Mehrraumbauten einsetzbar sowie mit
Mitteln zum Verbinden vorgesetzter Fassadenelemente im Bereich der Außenwände oder
auch zum Anschließen von vorstehenden Balkonplatten ausgerüstet. Der Aufbau derartiger
Bauwerke reduziert sich an der Baustelle auf das Aufstellen der für das jeweilige
Bauwerk erforderlichen Raumbausteine, bei aus mehreren Raumbausteinen errichteten
Bauwerken das Verbinden dieser Raumbausteine miteinander und das Anbringen von gegebenenfalls
mit Wärmedämmungen ausgerüsteten Fassadenelementen an den Außenwänden und gegebenenfalls
das Verankern etwaig erwünschter Balkonplatten, wobei die mit ihren Enden in die genannten
Aussparungen der Bodenplatte und Decke vorstehenden Längs- und Querstäbe als Verankerungsmittel
dienen, an die spezielle Zuganker anschließbar sind.
[0012] Als zweckmäßig hat sich erwiesen, die Decken der Raumbausteine mit randseitig umlaufend
über die Deckenebene vorstehenden Aufkantungen zu versehen, so daß bei der Übereinanderanordnung
von Raumbausteinen zwischen diesen Zwischenräume entstehen, in denen beispielsweise
Versorgungsleitungen verlegbar sind. Nach einer anderen Weiterbildung sind die Bodenplatten
kassettenartig mit unterseitig vorstehenden Rippen ausgebildet und diese Rippen können
von quer zu der Längserstreckung der Raumbausteine verlaufenden Kanälen durchbrochen
sein, über welche die genannten Zwischenräume auch nach Fertigstellung eines Bauwerks
zugänglich sind.
[0013] Nach einer besonders wichtigen Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Raumbausteinsystem
wenigstens zwei Raumbausteintypen gleicher Länge, jedoch unterschiedlicher Breiten,
und wenigstens einen weiteren Raumbausteintyp mit abweichender Länge, jedoch gleicher
Breite wie eine der erstgenannten Raumbausteintypen.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Raumbausteinsystem handelt es sich mithin darum, daß Raumbausteintypen
gleicher Längenerstreckung, aber gegebenenfalls unterschiedlicher Breiten, zur Erstellung
von Mehrraumbauten nebeneinander, aber auch im Interesse größerer Raumtiefen stirnseitig
einander zugeordnet werden können. Insbesondere bei der stirnseitigen Zuordnung gleich
breiter, aber unterschiedlicher Länge aufweisender Raumbausteine ergeben sich vielfältige
Variationsmöglichkeiten der Grundrißgestaltung. Von besonderem Interesse dabei ist,
daß die einzelnen Raumbausteintypen hinsichtlich vorzusehender Tür- und/oder Fensteraussparungen
vielfältig variierbar sind, so daß unbeschadet einer naturgemäß notwendigen Begrenzung
der Anzahl der einzusetzenden Raumbausteintypen das erfindungsgemäße Raumbausteinsystem
die Errichtung von Bauwerken ermöglicht, die weitestgehend den Bedürfnissen des jeweiligen
Anwendungsfalles anpaßbar sind.
[0015] Im Rahmen einer sinnvollen Weiterbildung können die Bodenplatten auch mit randseitig
vorstehenden Tragkonsolen versehen sein, etwa für die Lastaufnahme etwaig wandaußenseitig
vorgesetzter Fassadenelemente. Die an die Enden der in die Bodenplatten und Decken
der Raumbausteine eingebetteten Längs- und Querstäbe anschließbaren Zuganker haben
dann lediglich die Funktion von Halteankern.
[0016] Eine andere wichtige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Raumbausteine
jeweils aus wenigstens einer vorgefertigten Bodenplatte und wenigstens einem ebenfalls
vorgefertigten, die Decke und Wände aufweisenden sowie mit der Bodenplatte verbundenen
Hohlkörper bestehen. Ein derartiger Aufbau der Raumbausteine hat sich als fertigungstechnisch
rationell und somit kostengünstig erwiesen. Sofern die Raumbausteine große Breitenerstreckung
aufweisen, können gemäß einer Weiterbildung auch die Bodenplatte und der Hohlkörper
jeweils aus zwei vorgefertigten und in einer in Längsrichtung der Raumbausteine verlaufenden
Teilungsfuge zusammengefügten bzw. erst an der Baustelle zusammenfügbaren Teilen bestehen.
[0017] Eine andere Weiterbildung dieser Ausgestaltung sieht vor, daß die Bodenplatten und
die mit diesen verbundenen Hohlkörper mit sich von den Kontaktflächen aus in die Bodenplatten
und Hohlkörperwände miteinander fluchtend hineinerstreckenden Ausnehmungen versehen
und in letzteren sich über die Kontaktflächen hinwegerstreckende Verbindungsstäbe
unter Ausbildung von mit Vergußmasse ausgegossenen Vergußspalten aufgenommen sind.
Diese Verbindungsstäbe vermitteln nach dem Vergießen der Vergußspalte mit Vergußmasse
eine dauerhaft sichere Verbindung der jeweils zu einem Raumbaustein zusammengefügten
Bodenplatten und Hohlkörper.
[0018] Im Interesse eines einfachen Verbindens der Bodenplatten mit den Hohlkörpern können
zweckmäßigerweise die Hohlkörperwände im Bereich der vertikal in diesen verlaufenden
Ausnehmungen für die Verbindungsstäbe mit jeweils einer Zugriffsöffnung versehen und
diese Zugriffsöffnungen in einem Abstand von den Kontaktflächen zwischen den Bodenplatten
und den Hohlkörperwänden angeordnet sein, der etwa dem Maß entspricht, um das die
Verbindungsstäbe nach dem Umgießen mit Vergußmasse in die Hohlkörperwände hineinragen,
und ferner sollten auf der zur Hohlkörperdecke hinweisenden Seite die Ausnehmungen
sich jeweils um ein Maß wenigstens gleich der Länge der Verbindungsstäbe über die
Zugriffsausnehmungen forterstrecken und in diesen Ausnehmungsabschnitten bis zum Aufsetzen
der Hohlkörperwände auf die jeweilige Bodenplatte die Verbindungsstäbe aufgenommen
und gehalten werden können.
[0019] Nach dem lagerichtigen Aufsetzen eines Hohlkörpers auf eine damit zu verbindende
Bodenplatten bedarf es dann lediglich der Freigabe der Haltestifte, so daß diese nach
unten fallend in den entsprechenden Ausnehmungen der Bodenplatte aufgenommen werden
und mit über die Kontaktflächen vorstehenden Abschnitten in die Hohlkörperwände hineinragen,
sowie des Ausgießens der Vergußspalte mit Vergußmasse, um die Verbindungsstäbe mit
sowohl der Bodenplatte als auch den Hohlkörperwänden und mithin letztere fest miteinander
zu verbinden. Ergänzend dazu können die Bodenplatten mit den Hohlkörperwänden durch
Klebefugen verbunden sein.
[0020] Gleichfalls eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Raumbausteine mit
jeweils in der Bodenplatte und in den sich zwischen dieser und der Decke erstreckenden
Wänden verlaufenden Kanälen für Installationen, Elektroleitungen und dergleichen ausgerüstet
sind. Die Installationskanäle können sich dabei in der Bodenplatte parallel zu den
seitlichen Längswänden erstrecken und zumindest abschnittsweise als zum Innenraum
offene und mittels Abdeckungen verschließbare Kanäle ausgebildet sein. die stirnseitige
Zugängigkeit zu diesen Installationskanälen sollte durch stirnendige Durchbrüche in
den Bodenplatten gewährleistet sein. Um auch die Zugänglichkeit der Installationskanäle
von unten zu gewährleisten, können sich vom Grund der Installationskanäle in deren
Längsrichtung beabstandet voneinander angeordnete Durchbrechungen durch die Bodenplatte
hindurcherstrecken.
[0021] Zweckmäßigerweise sind auch in den Wandungen der Raumbausteine jeweils beabstandet
voneinander vertikale Kabelkanäle angeordnet, die von den Kontaktflächen mit der jeweiligen
Bodenplatte aus rauminnenseitigen Wandaussparungen aufsteigen und somit in einfachster
Weise das Verlegen elektrischer Installationen ermöglichen.
[0022] Gemäß einer anderen äußerst wichtigen Weiterbildung sind zumindest in den Eckbereichen
der Raumbausteine von deren Decke aus zugängige Transporthülsen mit Innengewinde in
den Wänden verankert, in die in einfacher Weise Transportösen einschraubbar sind,
die das Aufnehmen der Raumbausteine mittels geeigneter Hebewerkzeuge ermöglichen.
[0023] Desgleichen können zumindest in den Eckbereichen der Raumbausteine angrenzend an
die jeweilige Bodenplatte Wandaussparungen vorgesehen sowie in den Wänden zu diesen
Wandaussparungen hin offene Zentrierhülsen verankert sein und fluchtend zu jeder Zentrierhülse
eine für die Aufnahme eines Höhenjustierbolzens bestimmte vertikale Ausnehmung sich
durch die Bodenplatte hindurcherstrecken.
[0024] Zweckmäßigerweise kann in den Eckbereichen der Raumbausteine auch jeweils ein vertikal
verlaufender Ankerstab in den Wänden eingebettet und mit den voneinander entfernten
Enden der Ankerstäbe jeweils eine Transporthülse und eine Zentrierhülse fest verbunden
sein.
[0025] Beim Erstellen mehrgeschossiger Bauwerke mit übereinander angeordneten Raumbausteinen
sind jeweils in die Transporthülsen der unteren Raumbausteine Höhenjustierbolzen einschraubbar
und diese Höhenjustierbolzen durchdringen nach dem Übereinanderstellen der Raumbausteine
die Bodenplatte des oberen Raumbausteins in jeweils fluchtend mit der diesem Eckbereich
zugeordneten Zentrierhülse. In Abhängigkeit von der Einschraubtiefe des jeweiligen
Höhenjustierbolzens ist der jeweils obere Baumbaustein im Bereich einer Zentrierhülse
auf den oberen Enden dieser Höhenjustierbolzen aufgenommen und durch mehr oder weniger
tiefes Einschrauben der Höhenjustierbolzen in der Höhe justierbar.
[0026] Für mehrgeschossige Bauwerke bestimmte Raumbausteine können darüber hinaus mit sich
von der Decke aus in die Wände vertikal hineinerstreckenden Ausnehmungen versehen
sein, und damit fluchtend die Bodenplatten des jeweils oben liegenden Raumbausteins
bis in den Bereich von Wandaussparungen reichende Ausnehmungen für die Aufnahme spezieller
Verbindungsstäbe aufweisen. Diese Ausnehmungen können mit Vorteil fluchtend zu in
den Wänden verlaufenden Kabelkanälen angeordnet sein, wobei die Ausnehmungen in den
Bodenplatten bis zu unterseitigen Wandaussparungen der Kabelkanäle reichen.
[0027] Bei mehrgeschossigen Bauwerken mit übereinandergestellten Raumbausteinen sind in
den sich von der Decke aus in die Wände des jeweils unteren Raumbausteins und durch
die Bodenplatte des oberen Raumbausteins erstreckenden Ausnehmungen spezielle Verbindungsstäbe
unter Ausbildung von Vergußspalten aufgenommen und durch Umgießen mit Vergußmasse
fest mit den genannten Wänden und der Bodenplatte verbunden. Diese Verbindungsstäbe,
die sich über die Trennfuge aufeinandergestellter Raumbausteine hinwegerstrecken,
vermitteln eine präzise Positionierung der übereinanderstehenden Raumbausteine.
[0028] Anhand der beigefügten Zeichnungen sollen nachstehend verschiedene Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Raumbausteine sowie deren bestimmungsgemäße Verwendung beim
Erstellen von Bauwerken und so errichtete Bauwerke erläutert werden. In schematischen
Ansichten zeigen:
- Fig. 1
- einen in Stahlbetonausführung als kubischer Hohlkörper mit Tür- und Fensteraussparungen
ausgebildeten Raumbaustein in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 2
- Grundrisse verschiedener Schalungsmaschinen zum Herstellen von Raumbausteinen unterschiedlicher
Typen mit variierbaren Tür- und Fensteraussparungen und ebenfalls variierbaren Zwischenwänden,
- Fig. 3
- Grundrisse verschiedener Raumbausteintypen,
- Fig. 4.1 bis 4.3
- Grundrißansichten von Einraumwohnunen als Verwendungsbeispiele einiger Raumbausteintypen
nach Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Raumbaustein des Typs R6 in Fig. 3 mit einer allseitigen Wärmedämmung und vorgesetzten
Fassadenelementen,
- Fig. 6
- einen Raumbaustein mit einer über ein Stirnende vorstehenden Balkonplatte und einer
vorgesetzten Fassade mit Wärmedämmung am anderen Stirnende in einer seitlichen Ansicht,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf die Decke des in Fig. 6 veranschaulichten Raumbausteins bei Weglassung
der Balkonplatte und der am anderen Stirnende vorgesetzten Fassade,
- Fig. 8
- im Ausschnitt aus Fig. 6 eine denkbare Deckenausbildung mit einer umlaufenden Aufkantung,
- Fig. 9
- den Raumbaustein nach Fig. 6 in einer stirnseitigen Ansicht gemäß Pfeil IX in Fig.
6,
- Fig. 10
- die Verankerung der dem Raumbaustein gemäß Fig. 6 vorgesetzten Fassade in einem der
Schnittlinie X-X in Fig. 7 entsprechenden Vertikalschnitt,
- Fig. 11
- in einem der Schnittlinie XI-XI in Fig. 10 entsprechenden Horizontalschnitt die Verankerung
der dem Raumbaustein stirnseitig und an einer Längsseite vorgesetzten Fassade,
- Fig. 12
- einen der Schnittlinie XII-XII in Fig. 6 entsprechenden Horizontalschnitt durch den
in dieser Figur dargestellten Raumbaustein bei Weglassung der an einem Stirnende auskragenden
Balkonplatte,
- Fig. 13
- wie in Fig. 10 einen Horizontalschnitt durch den Raumbaustein gemäß Fig. 6, jedoch
mit an beiden Stirnenden auskragenden Balkonplatten,
- Fig. 14
- eine vergrößerte Ansicht des Ausschnittes gemäß Ziff. XIV aus Fig. 13,
- Fig. 15
- eine Detailansicht gemäß Pfeil XV in Fig. 14,
- Fig. 16
- eine Detailansicht gemäß Pfeil XVI in Fig. 14,
- Fig. 17
- in einer der Schnittlinie XVII-XVII in Fig. 14 entsprechenden Ansicht die vertikale
Verbindung übereinander angeordneter Raumbausteine,
- Fig. 18
- ein unter Verwendung erfindungsgemäßer Raumbausteine errichtetes zweigeschossiges
Einfamilienhaus mit Giebeldach in einer Ansicht schräg von vorn,
- Fig. 19
- das Einfamilienhaus gemäß Fig. 18 mit Flachdach in einer Ansicht schräg von hinten,
- Fig. 20
- einen Erdgeschoßgrundriß des in den Fig. 18 und 19 gezeigten Einfamilienhauses,
- Fig. 21
- den Obergeschoßgrundriß des in den Fig. 18 und 19 veranschaulichten Einfamilienhauses,
- Fig. 22
- zwei für die Erstellung eines Reihenhausgeschosses bestimmte Raumbausteine unmittelbar
vor dem Zusammenfügen in Grundrißansichten und
- Fig. 23
- den Grundriß einer Reihenhausanlage mit sechs nebeneinander angeordneten zweigeschossigen
Reihenhäusern, deren Geschosse jeweils aus zwei stirnendig aneinandergefügten Raumbausteinen
der in Fig. 22 veranschaulichten Typen aufgebaut sind.
[0029] Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Raumbaustein 10 handelt es sich um einen kubischen
Baukörper in Stahlbetonausführung mit rechteckigem Grundriß, der aus einer einstückig
gefertigten Bodenplatte 11 und einem ebenfalls einstückig hergestellten fünfseitig
geschlossenen Hohlkörper 12 besteht. Der Hohlkörper 12 umfaßt je zwei Längswände 13,
13' und zwei Stirnwände 14, 14' sowie eine Decke 15 und ist in unten noch zu beschreibender
Weise auf der Bodenplatte 11 aufgenommen sowie mit dieser fest verbunden. Ferner sind
die beiden einander gegenüberliegenden Stirnwände 14, 14' mit Fensteraussparungen
16 und in einer Stirnwand einer Türaussparung 17 vorgesehen.
[0030] Das erfindungsgemäße Raumbausteinsystem umfaßt mittels der in Fig. 2 in Grundrißansichten
schematisch dargestellten Schalungsmaschinen herstellbare Raumbausteine der beispielhaft
in Fig. 3 gezeigten Art, die jeweils aus einer Bodenplatte und einem darauf aufgenommenen
und befestigten fünfseitig geschlossenen Hohlkörper bestehen. Diese Raumbausteine
haben unterschiedliche, jedoch aufeinander abgestimmte Abmessungen sowie je zwei Seiten-und
Stirnwände und eine Decke. In den Wänden können Fenster- und Türausnehmungen variabel
angeordnet sowie den jeweiligen Verwendungszwecken entsprechend variabel anordbare
Zwischenwände vorgesehen sein.
[0031] Fig. 2 zeigt eine Auswahl von fünf Schalungsmaschinen jeweils in Rechts- und Linksausführung,
die mit S1 Rechts / S1 Links bis S5 Rechts / S5 Links bezeichnet sind, und eine mit
S6 bezeichnete Schalungsmaschine. Diese Schalungsmaschinen dienen zum Herstellen der
in Fig. 3 beispielhaft gezeigten Raumbausteintypen R1R/R1L bis R5R/R5L und R6. Alle
Raumbausteine haben gleiche Höhe und die Typen R1 bis R4 und R6 haben gleiche Längenerstreckung,
hingegen die Type R5 die halbe Länge der anderen Typen. Die Rechts- Linksausführungen
des jeweiligen Typs haben gleiche Breite, ebenso die Typen R3, R4 und R5. Die Breiten
der Raumbausteine wachsen vom Typ R1 über R2 und R3 jeweils um vorbestimmte Abmessungssprünge
bis zum Typ R6. Die Fenster- und Türaussparungen in den Wänden der Raumbausteine sind
variabel und dem jeweiligen Verwendungszweck durch entsprechende Einstellung der Schalungselemente
der Schalungsmaschinen wählbar anzuordnen.
[0032] Bei den Raumbausteinen der Typen R1 und R2 sind die Bodenplatten und die mit fünfseitigen
Wandungen versehenen Hohlkörper jeweils einstückig ausgebildet. Angesichts der größeren
Breite der Raumbausteintypen R3 bis R5 können diese zweiteilig ausgebildet sein, also
jeweils aus einer in Längsrichtung geteilten und nachträglich zusammengefügten Bodenplatte
und ebenfalls zwei in Längsrichtung geteilt hergestellten und nachträglich zusammengefügten
Hohlkörpern bestehen. Angesichts seiner größeren Breite ist der Raumbausteintyp R6
grundsätzlich längsgeteilt. Bei dem Typ R6 kann es sich auch um die Zusammensetzung
der Typen R1R und R1L mit jeweils einer weggelassenen Längswand handeln. Allen Raumbausteintypen
gemeinsam ist, daß Tür- und Fensteröffnungen den jeweiligen Verwendungszwecken entsprechend
variabel angeordnet und auch variable Zwischenwände mit Türausnehmungen vorgesehen
sein können.
[0033] Die in den Figuren 4.1 bis 4.3 veranschaulichten Einraumwohnungen, die unter Verwendung
verschiedener Raumbausteintypen gemäß Fig. 2 aufgebaut und jeweils mit Sanitäreinrichtungen
und einer Küchenzeile ausgestattet sind, zeigen in anschaulicher weise die Variationsfähigkeit
des erfindungsgemäßen Raumbausteinsystems.
[0034] So basiert die in Fig. 4.1 gezeigte Einraumwohnung auf dem Typ R1R mit gegenüber
Fig. 3 veränderten Zwischenwänden und ebenfalls variierten Tür- und Fensteraussparungen.
Der Einraumwohnung nach Fig. 4.2 liegt der Raumbausteintyp R2R mit ebenfalls gegenüber
Fig. 3 veränderten Zwischenwänden und gleichfalls abgewandelten Tür-und Fensteraussparungen
zugrunde. Bei der Einraumwohnung nach Fig. 4.3 hingegen ist der Raumbausteintyp R3R
eingesetzt, der im Unterschied zu Fig. 3 Zwischenwände und abgewandelte Tür- und Fensteraussparungen
aufweist.
[0035] Bei der in Fig. 5 ohne Inneneinrichtung im Grundriß gezeigten Einraumwohnung handelt
es sich um den hinsichtlich der eingezogenen Trennwände 18 mit Türaussparungen 19
leicht variierten Raumbaustein des Typs R6 nach Fig. 3, der außenseitig mit einer
wärmedämmschicht 20 und einer vorgesetzten Fassadenelementen 22, 22' aus witterungsbeständigem
Material, wie Betonplatten, versehen ist. Mit dieser Ansicht korrespondiert die Seitenansicht
gemäß Fig. 6, die allerdings einen mit einer stirnseitig von der Bodenplatte 11 vorstehenden
Balkonplatte 24 ausgerüsteten Raumbaustein zeigt. Die Decke 15 ist mit einer randseitig
umlaufend über die Deckenebene vorstehenden Aufkantung 25 versehen.
[0036] Kennzeichnend für das erfindungsgemäße System ist, daß die Raumbausteine mit allen
Anschlußmitteln zum Verbinden der Bodenplatten mit den fünfseitigen Hohlkörpern sowie
zum Verankern der äußeren Fassadenelemente und zum Verbinden benachbarter oder übereinander
angeordneter Raumbausteine beim Erstellen ein- oder mehrgeschossiger Bauwerke versehen
sind, desgleichen aber auch mit Aussparungen zum Herstellen der erforderlichen Verbindungen
und mit allen Kanälen für die Aufnahme von Installationsleitungen.
[0037] So sind in den Fig. 6 und 9 in den Wänden jeweils von der Bodenplatte 11 vertikal
aufwärts verlaufende und etwa über Dreiviertel der Raumhöhe reichende Kabelkanäle
26 mit unterseitigen Wandausnehmungen 27 sowie unten noch näher zu erläuternde Mittel
28 zum festen Verbinden der Wände des Hohlkörpers mit der Bodenplatte angedeutet.
In der Deckenansicht gemäß Fig. 7 sind in der Decke in Längs- und Querrichtung verlaufende
Hauptverbindungsstäbe 30, 30' angedeutet, die im Bereich von randseitigen Aussparungen
31, 31' enden und in ebenfalls unten noch zu beschreibender weise die feste Verbindung
benachbarter Raumbausteine sowie in Verbindung mit von der Bodenplatte 11 vorstehenden
Tragkonsolen 32 das Verankern der äußeren Fassadenelemente ermöglichen.
[0038] Die Verankerung vorgesetzter Fassadenelemente 22, 22' im Deckenbereich zeigen insbesondere
die Figuren 10 und 11. Die in die Decke höhenmäßig versetzt eingegossenen Längs-und
Querstäbe 30, 30', die in Fig. 7 schematisch angedeutet sind, stehen in randseitige
Aussparungen 31, 31' der Decke 15 vor. Es handelt sich dabei um Stäbe mit einer Gewindeprofilierung
zumindest im Bereich der in die randseitigen Deckenaussparungen 31, 31' vorstehenden
Enden, auf die mit Muttern ausgerüstete Ösen 34 aufgeschraubt sind. In diese Ösen
sind mit Spannmuttern 35 versehene und ihrerseits mit in die vorgesetzten Fassadenelemente
22, 22' eingebetteten Ankern 36 verbundene Zugverankerungen 37 eingehängt und mittels
der Spannmuttern so angezogen, daß unter Zwischenlage einer außenseitig auf den Wandungen
des Raumbausteins aufgebrachten Wärmedämmschicht 20 ein zweischaliger Wandaufbau entsteht.
[0039] Bei den in den Fig. 10 und 11 gezeigten Verankerungen handelt es sich um Halteanker.
Die Aufnahme der Traglasten erfolgt mittels von der jeweiligen Bodenplatte 11 vorstehender
Tragkonsolen 32. Dies zeigt Fig. 17. Etwaige Spalte zwischen den stirn- und länswandseitigen
Wärmedämmungen 20 und Fassadenelementen 22, 22' sind, wie Fig. 11 zeigt, in einfacher
Weise mit Dämmstoff ausfüllbar und mittels Fugendichtungen verschließbar.
[0040] In gleicher Weise wie die Verankerung vorgesetzter Fassadenelemente mittels Zuganker
erfolgt die feste Verbindung in einer Geschoßebene benachbart angeordneter Raumbausteine
oder auch der Anschluß vorstehender Balkonplatten 24, 24' im Bereich der Bodenplatten
11. Dafür sind, wie die Fig. 12 und 13 zeigen, auch die Bodenplatten 11 mit in randseitige
Verbindungsaussparungen 39, 39' vorstehenden Längs- und Querstäben 40, 40' ausgerüstet,
die ebenfalls über mit Spannschlössern versehene Zuganker miteinander bzw. mit entsprechenden
Verankerungen der Balkonplatten verbindbar sind. Insoweit sind die Balkonplatten ebenfalls
mit Installationsdurchbrüchen 41 versehen, was die Fig. 13 und 14 zeigen. Analog zu
der in den Fig. 10 und 11 veranschaulichten Verankerung der Fassadenelemente ist in
Fig. 17 eine Fassadenverankerung mittels Zuganker im Bereich der Bodenplatte 11 dargestellt.
Dabei stehen die Fassadenelemente mit aus ihrer Ebene vorstehenden Konsolen 42 auf
stirnseitig von der Bodenplatte 11 vorstehenden Tragkonsolen 32 auf.
[0041] Ferner zeigen die Fig. 12 und 13, daß die Bodenplatten 11 mit in Plattenlängsrichtung
verlaufenden Installationskanälen 44 versehen sind, die sich innenseitig von den Längswänden
13, 13' des mit der Bodenplatte 11 verbundenen Hohlkörpers und etwa in der Mitte der
Bodenplatte erstrecken. Diese Installationskanäle 43 sind zum Innenraum des Raumbausteins
offen, aber mit Abdeckungen 44 versehen, und haben in Richtung ihrer Längserstreckungen
voneinander beabstandete sowie die Bodenplatte nach unten durchdringende Aussparungen
45. Stirnendig münden die Installationskanäle in Durchgängen 46 aus, was in Fig. 16
veranschaulicht ist.
[0042] Insbesondere aus Fig. 17 ist auch die feste Verbindung der jeweils getrennt gefertigten
Bodenplatten 11 mit den Wänden 13, 13', 14, 14' der Hohlkörper mittels spezieller
Verbindungsstäbe 48 ersichtlich. Diese Verbindungsstäbe 48 sind in vertikal verlaufenden
und jeweils über eine Zugriffsöffnung 49 von außen zugänglichen Ausnehmungen 50 der
Hohlkörperwände aufgenommen und werden beim Aufsetzen eines Hohlkörpers auf eine Bodenplatte
11 in der in Fig. 17 strichpunktiert angedeuteten Lage gehalten, nach dem Aufsetzen
der genannten Wände auf ein vorbereitetes Klebebett 51 der Bodenplatte jedoch in dann
mit der jeweiligen Ausnehmung 50 in den Wänden fluchtende Ausnehmungen 52 der Bodenplatte
so abgesenkt, daß ein Teil eines jeden Verbindungsstabes noch in die vertikale Ausnehmung
der zugehörigen Hohlkörperwand hineinragt. Eine feste Verbindung wird dann durch Ausfüllen
der die Verbindungsstäbe umgebenden Vergußspalte 53 mit Vergußmasse hergestellt.
[0043] Ferner zeigt Fig. 6, daß die Bodenplatten 11 mit quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden
Kanälen 21 versehen ist, welche die unterseitigen Rippen der jeweiligen Bodenplatte
durchbrechen und beispielsweise den Zugang zu in oder unter der Bodenplatte verlegten
Versorgungsleitungen ermöglichen. Dieser Maßnahme kommt insbesondere bei mehrgeschossigen
Bauwerken Bedeutung zu.
[0044] Die erfindungsgemäßen Raumbausteine ermöglichen nicht nur den Aufbau eingeschossiger,
sondern auch mehrgeschossiger Bauwerke, wobei jeweils auf der Decke 15 eines einem
unteren Geschoß zugeordneten Raumbausteins 10 ein zum nächstfolgenden Geschoß gehörender
Raumbaustein 10 aufgenommen ist. Die feste Verbindung vermitteln wiederum spezielle
Verbindungsstäbe 55, die in vertikalen Ausnehmungen 56, 57 aufgenommen sind, welche
sich fluchtend zu den Kabelkanälen 26 in den Hohlkörperwänden durch die jeweilige
Bodenplatte 11 hindurch und von der Oberseite eines untergeschossigen Raumbausteins
in dessen seitliche Wandungen hineinerstrecken. Die diese Stäbe umgebende Vergußspalte
58 sind wiederum mit Vergußmasse ausgegossen und dadurch die übereinanderstehenden
Raumbausteine fest miteinander verbunden.
[0045] Schließlich sind zumindest in den Eckbereichen der Hohlkörperwandungen Ankerstäbe
60 mit einer von der Decke des jeweiligen Raumbausteins aus zugänglichen Transporthülse
61 mit Innengewinde eingegossen. Für den Transport der Raumbausteine werden in diese
mit dem jeweiligen Ankerstab 60 fest verschweißten Transporthülsen Ösen eingeschraubt,
die das Anhängen der Raumbausteine an geeignete Hebezeuge ermöglichen.
[0046] Wie Fig. 17 ebenfalls zeigt, enden die zumindest in den Eckbereichen der Raumbausteine
in deren Hohlkörperwandungen eingebetteten Ankerstäbe 60 unterseitig in Wandaussparungen
62 und sind jeweils mit einer zu der Wandaussparung hin offenen Zentrierhülse 63 ausgerüstet.
Fluchtend zu dem jeweiligen Ankerstab 60 erstrecken sich vertikale Ausnehmungen 64
durch die Bodenplatte 11 hindurch, in denen vor dem Aufsetzen des jeweils einem oberen
Geschoß zugeordneten Raumbausteins in die Transporthülsen 61 des unterseitigen Raumbausteins
eingeschraubte Höhenjustierbolzen 65 unter Ausbildung von Vergußspalten 66 aufgenommen
sind. Diese Höhenjustierbolzen ermöglichen vor dem festen Verbinden übereinanderstehender
Raumbausteine durch Vergießen der die speziellen Verbindungsstäbe 55 umgebenden Vergußspalte
58 mit Vergußmasse eine Höhenjustierung in der Weise, daß die mit ihren oberen Enden
in die Wandaussparungen 62 vorstehenden Höhenjustierbolzen 65 durch mehr oder weniger
Einschrauben in die den Bolzen aufnehmende Transporthülse 61 des unteren Raumbausteins
in die zu den genannten Wandaussparungen offenen Zentrierhülsen 63 eingreifen und
innerhalb vorbestimmter Grenzen eine Höhenjustierung des jeweils oberen Raumbausteins
ermöglicht, indem die unterseitigen Enden der Ankerstäbe des oberen Raumbausteins
dann auf den Höhenjustierbolzen 65 aufstehen. Nach der präzisen Höhenjustierung werden
dann die die Höhenjustierbolzen 65 umgebenden Vergußspalte 66 und die Vergußspalte
58 der Verbindungsstäbe 55 in der oben bereits erläuterten Weise mit Vergußmasse ausgegossen.
Nach dem Vergießen und Aushärten der Vergußmasse ist eine feste Verbindung übereinanderstehender
Raumbausteine gewährleistet.
[0047] In den Fig. 18 und 19 sind mittels erfindungsgemäßer Raumbausteine aufgebaute zweigeschossige
Einfamilienhäuser mit Giebeldach und Flachdach veranschaulicht. Die Grundrißansichten
nach den Fig. 20 und 21 zeigen den Aufbau der beiden Geschosse aus erfindungsgemäßen
Raumbausteinen und deren sinnvolle Inneneinrichtung. Das Erdgeschoß dieser Häuser
besteht aus zwei längsseitig aneinander angefügten Raumbausteinen der Typen R3R und
R3L. Das Obergeschoß hingegen ist aus gleichfalls zwei mit ihren Längsseiten aneinandergefügten
Raumbausteinen der Typen R4R und R3L aufgebaut. Analog zu Fig. 5 sind die Einfamilienhäuser
außenseitig mit Wärmedämmschichten und äußeren Fassadenelementen ausgerüstet.
[0048] Fig. 22 veranschaulicht den Aufbau eines Reihenhauses aus stirnendig aneinanderfügbaren
Raumbausteinen der Typen R3L und R5L in einer Sprengansicht, also vor dem Zusammenfügen
der Raumbausteine. Durch Zusammenschieben der beiden genannten Raumbausteine mit ihren
einander zugewandten stirnseitigen Wänden und deren festes Verbinden sind Reihenhausanlagen
der in Fig. 23 veranschaulichten Art aufbaubar, wobei jeweils in beliebiger Anzahl
derartige Reihenhäuser nebeneinander angeordnet werden können. Abweichend von der
Reihenhausanlage gemäß Fig. 23 können die einzelnen Reihenhäuser der Anlage auch versetzt
zueinander angeordnet werden.
1. Raumbausteinsystem für das Errichten von Bauwerken, das raumbildende und auch statische
Funktionen erfüllende Raumbausteine jeweils gleicher Höhe aus Stahlbeton oder dergleichen
umfaßt, bei denen es sich um im Grundriß rechteckige Raumzellen mit wenigstens drei
seitlichen Wänden und jeweils einer randseitige Aussparung aufweisenden Bodenplatte
und Decke handelt und in die Bodenplatte und Decke Längs- und Querstäbe eingegossen
sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenräume der Raumbausteine (10) durch der jeweiligen Zweckbestimmung entsprechend
wählbar angeordnete und gegebenenfalls von Türaussparungen (19) durchbrochene Zwischenwände
(18) unterteilt, und letztere in einem Guß mit der Decke (15) und den übrigen Wänden
(13, 13'; 14, 14') hergestellt sind, daß wenigstens eine Wand eines jeden Raumbausteins
(13, 13'; 14, 14') zumindest eine Türaussparung (17) und diese Wand und/oder wenigstens
eine andere Wand zumindest eine Fensteraussparung (16) aufweist, daß die Tür- und
Fensteraussparungen (16, 17) nach Lage und Größe in Abhängigkeit von der Zweckbestimmung
des jeweiligen Raumbausteins (10) wählbar angeordnet sind, daß in die in die Bodenplatte
(11) und in die Decke (15) eingegossene Längs- und Querstäbe (30, 30' und 40, 40')
mit ihren Enden in die randseitigen Aussparungen (31, 31' bzw. 39, 39') vorstehen
und daß zum Verbinden jeweils benachbarter Raumbausteine (10) miteinander und/oder
zum Verankern vorgesetzter Fassadenelemente (22, 22') und/oder zum Anschließen vorstehender
Balkonplatten (24, 24') mit den in die randseitigen Aussparungen (31, 31' bzw. 39,
39') der Bodenplatte (11) und Decke (15) vorstehenden Enden der Längs- und Querstäbe
(30, 30' und 40, 40') Zuganker (37) verbindbar sind.
2. Raumbausteinsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Decken (15) der
Raumbausteine (10) mit randseitig umlaufend über die Deckenebene vorstehenden Aufkantungen
(25) versehen sind.
3. Raumbausteinsystem, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten
(11) der Raumbausteine (10) kassettenartig mit unterseitig vorstehenden Rippen ausgebildet
sind.
4. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
zwei Raumbausteintypen gleiche Längen, jedoch unterschiedliche Breiten aufweisen und
daß wenigstens ein weiterer Raumbausteintyp eine abweichende Länge, jedoch die gleiche
Breite wie eine der erstgenannten Typen besitzt.
5. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatten (11) mit randseitig vorstehenden Tragkonsolen (32) für die Lastaufnahme
etwa außenwandig vorgesetzter Fassadenelemente (22, 22') versehen sind.
6. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Raumbausteine (10) jeweils aus wenigstens einer vorgefertigten Bodenplatte (11) und
wenigstens einem ebenfalls vorgefertigten, die Decke (15) und Wände (13, 13'; 14,
14') aufweisenden sowie mit der Bodenplatte (11) verbundenen Hohlkörper (12) bestehen.
7. Raumbausteinsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Raumbausteinen
großer Breitenerstrekkung die Bodenplatte (11) und der Hohlkörper 1(12) jeweils aus
zwei vorgefertigten und in einer in Längsrichtung der Raumbausteine verlaufenden Teilungsfuge
zusammengefügten Teilen bestehen.
8. Raumbausteinsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten (11)
und die mit diesen verbundenen Hohlkörper (12) mit sich von den Kontaktflächen aus
in die Bodenplatten (11) und Hohlkörperwände (13, 13'; 14, 14') miteinander fluchtend
hineinerstreckenden Ausnehmungen (50, 52) versehen und in letzteren sich über die
Kontaktflächen hinwegerstreckende Verbindungsstäbe (48) unter Ausbildung von mit Vergußmasse
ausgegossenen Vergußspalten (53) aufgenommen sind.
9. Raumbausteinsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörperwände
(13, 13'; 14, 14') im Bereich der vertikal in diesen verlaufenden Ausnehmungen (50)
für die Verbindungsstäbe (48) mit jeweils ei-ner Zugriffsöffnung (49) versehen und
letztere in einem Abstand von den Kontaktflächen zwischen den Bodenplatten (11) und
den Hohlkörperwänden (13, 13'; 14, 14') angeordnet sind, der etwa dem Maß entspricht,
um das die Verbindungsstäbe (48) nach dem Umgießen mit Vergußmasse in die Hohlkörperwände
(13, 13'; 14, 14') hineinragen, daß die Ausnehmungen (50) sich auf der zur Hohlkörperdecke
(15) hinweisenden Seite jeweils um ein Maß wenigstens gleich der Länge der Verbindungsstäbe
(48) über die Zugriffsöffnungen (49) forterstrecken und daß bis zum Aufsetzen der
Hohlkörperwände (13, 13'; 14, 14') auf die Bodenplatten (11) die Verbindungsstäbe
(48) in den jeweils zur Hohlkörperdecke (15) hinweisenden Abschnitten der genannten
Ausnehmungen (50) aufgenommen und gehalten werden können.
10. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatten (11) mit den Hohlkörperwänden (13, 13'; 14, 14') mittels Klebefugen (51)
verbunden sind.
11. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Raumbausteine mit jeweils in der Bodenplatte (11) und in den Hohlkörperwänden
(13, 13'; 14, 14') verlaufenden Kanälen (26, 43) für Installationen, Elektroleitungen
und dergleichen ausgerüstet sind.
12. Raumbausteinsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Bodenplatte
parallel zu den Hohlkörperwänden (13, 13') zumindest abschnittsweise zum Innenraum
offene und mittels Abdeckungen (44) ver-schließbare Installationskanäle (43) entlang
erstrekken.
13. Raumbausteinsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten
(11) im Bereich der Installationskanäle (43) mit stirnseitigen Durchbrüchen (46) versehen
sind.
14. Raumbausteinsystem nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich vom
Grund der Installationskanäle (43) in deren Längsrichtung beabstandet voneinander
angeordnete Durchbrechungen (45) durch die Bodenplatte (11) hindurcherstrecken.
15. Raumbausteinsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlkörperwänden
(13, 13'; 14, 14') beabstandet voneinander verlaufende Kabelkanäle (26) angeordnet
sind, die von den Kontaktflächen zwischen den Hohlkörperwänden (13, 13'; 14, 14')
und der Bodenplatte (11) aus rauminnenseitigen Wandaussparungen (27) aufsteigen.
16. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest in den Eckbereichen der Raumbausteine (10) von deren Decke aus zugängliche
Transporthülsen (61) mit Innengewinde in den Wänden (13, 13'; 14, 14') verankert sind.
17. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest in den Eckbereichen der Raumbausteine (10) angrenzend an die jeweilige Bodenplatte
(11) Wandaussparungen (62) vorgesehen sowie in den Wänden (13, 13'; 14, 14') zu diesen
Wandaussparungen (62) hin offene Zentrierhülsen (63) verankert sind und daß sich fluchtend
zu jeder Zentrierhülse (63) eine für die Aufnahme eines Höhenjustierbolzens (65),
der sich im Einbauzustand auf einem Fundament oder einem Raumbaustein (10) einer unteren
Etage abstützt, bestimmte vertikale Ausnehmung (64) durch die Bodenplatte (11) hindurcherstreckt.
18. Raumbausteinsystem nach Ansprüchen 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Eckbereichen der Raumbausteine (10) jeweils ein Ankerstab (60) in den Wänden (13,
13', 14, 14') eingebettet ist und daß mit den voneinander entfernten Enden der Ankerstäbe
(60) jeweils eine Transporthülse (61) und eine Zentrierhülse (62) fest verbunden sind.
19. Raumbausteinsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß beim Erstellen mehrgeschossiger
Bauwerke mit übereinander angeordneten Raumbausteinen (10) jeweils in die Transporthülsen
(61) der unteren Raumbausteine (65) Höhenjustierbolzen einschraubbar sind, die nach
dem Übereinanderstellen der Raumbausteine (10) die Bodenplatte (11) des oberen Raumbausteins
in den Ausnehmungen (64), die im jeweiligen Eckbereich fluchtend mit der diesem Eckbereich
zugeordneten Zentrierhülse angeordnet sind, durchdringen sowie durch mehr oder weniger
tiefes Einschrauben in die aufnehmende Transporthülse (61) des unteren Raumbausteins
eine Höhenjustierung des oberen Raumbausteins ermöglichen.
20. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
Raumbausteine (10) für mehrgeschossige Bauwerke mit sich von der Decke (15) aus in
die Wände vertikal hineinerstreckenden Ausnehmungen (57) versehen sind und damit fluchtend
die Bodenplatten (11) des jeweils obenliegenden Bausteins bis in den Bereich von rauminnenseitigen
Wandaussparungen (27) reichende Ausnehmungen (56) für die Aufnahme spezieller Verbindungsstäbe
(55) aufweisen.
21. Raumbausteinsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen
(56, 57) für die Aufnahme der Verbindungsstäbe (58) fluchtend zu den in den Wänden
verlaufenden Kabelkanälen (26) angeordnet sind und daß die Ausnehmungen (57) in den
Bodenplatten bis zu unterseitigen Wandaussparungen (27) der Kabelkanäle (26) reichen.
22. Raumbausteinsystem nach einem der Ansprüche 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
bei mehrgeschossigen Bauwerken mit übereinandergestellten Raumbausteinen (10) in den
sich von der Decke (15) aus in die Wände (13, 13'; 14, 14') des jeweils unteren Raumbausteins
(10) und durch die Bodenplatte (11) des oberen Raumbausteins erstreckenden Ausnehmungen
(56, 57) die Trennfuge zwischen den übereinanderstehenden Raumbausteinen überbrückende
Verbindungsstäbe (55) unter Ausbildung von Vergußspalten (58) aufgenommen sowie die
Raumbausteine durch Umgießen der Verbindungsstäbe mit Vergußmasse fest miteinander
verbunden sind.
1. Room module system for the erection of buildings, which comprises room modules, which
are each of the same height and of reinforced concrete or the like, forming rooms
and fulfilling static functions, the room modules being, in plan, rectangular room
cells with at least three side walls and a floor plate and a ceiling each having a
recess at the edge and longitudinal and transverse rods being cast in place in the
floor plate and ceiling, characterised in that the interior spaces of the room modules
(10) are subdivided by partition walls (18) selectably arranged in correspondence
with the respective intended purpose and optionally interrupted by door cut-outs (19),
the partition walls being produced in one casting with the ceiling (15) and the remaining
walls (13, 13'; 14, 14'), that at least one wall of each room module (13, 13'; 14,
14') has at least one door cut-out (17) and this wall and/or at least one other wall
has at least one window cut-out (16), that the door and window cut-outs (16, 17) are
selectably arranged with respect to position and size in dependence on the intended
purpose of the respective room module (10), that the longitudinal and transverse rods
(30, 30' and 40, 40') cast in place in the floor plate (11) and the ceiling (15) project
by their ends into the edge recesses (31, 31' or 39, 39') and that for the connecting
together of respectively adjacent room modules (10) and/or for anchoring facade elements
(22, 22') placed in front and/or for attaching protruding balcony plates (24, 24')
tie rods (37) are connectible with the ends of the longitudinal and transverse rods
(30, 30' and 40, 40') projecting in the edge recesses (31, 31' or 39, 39') of the
floor plate (11) and ceiling (15).
2. Room module system according to claim 1, characterised in that the ceilings (15) of
the room modules (10) are provided with edge flanges (25) encircling the edge and
protruding above the plane of the ceiling.
3. Room module system according to claim 1 or 2, characterised in that the floor plates
(11) of the room modules (10) are formed in modular manner with ribs protruding at
the underside.
4. Room module system according to one of claims 1 to 3, characterised in that at least
two room module types have the same lengths, but different widths, and that at least
one further room module type has a different length, but the same width, as one of
the first-mentioned types.
5. Room module system according to one of claims 1 to 4, characterised in that the floor
plates (11) are provided with support brackets (32), which protrude at the edge, for
accepting the load of possible facade elements (22, 22') placed on the front of outside
walls.
6. Room module system according to one of claims 1 to 5, characterised in that the room
modules (10) each consist of at least one prefabricated floor plate (11) and at least
one similarly prefabricated hollow body (12) having the ceiling (15) and the walls
(13, 13'; 14, 14') as well as connected with the floor plate (11).
7. Room module system according to claim 5, characterised in that in the case of room
modules of larger widths extent the floor plate (11) and the hollow body (12) each
consist of two prefabricated parts joined together at a dividing joint extending in
longitudinal direction of the room module.
8. Room module system according to claim 7, characterised in that the floor plates (11)
and the hollow bodies (12) connected therewith are provided with recesses (50, 52)
extending in mutual alignment from the contact surfaces out into the floor plates
(11) and hollow body walls (13, 13'; 14, 14'), and connecting rods (48) extend in
the recesses away beyond the contact surfaces whilst forming grouting gaps (53) filled
with a casting mass.
9. Room module system according to claim 8, characterised in that the hollow body walls
(13, 13'; 14, 14') are each provided in the region of the recesses (50), which extend
vertically therein, for the connecting rods (48) with a respective access opening
(49) and the latter are arranged at a spacing from the contact surfaces between the
floor plates (11) and the hollow body walls (13, 13'; 14, 14'), which spacing approximately
corresponds to the dimension by which the connecting rods (48) project into the hollow
body walls (13, 13'; 14, 14') after casting around with a casting mass, that the recesses
(50) each continue on the side, which faces the hollow body ceiling (15), beyond the
access openings (49) by an amount at least equal to the length of the connecting rods
(48) and that until placing of the hollow body walls (13, 13'; 14, 14') on the floor
plates (11) the connecting rods (48) can be received and retained in the sections
of the said recesses (50) respectively facing the hollow body ceiling (15).
10. Room module system according to one of claims 7 to 9, characterised in that the floor
plates (11) are connected with the hollow body walls (13, 13'; 14, 14') by means of
glue joints (51).
11. Room module system according to one of claims 1 to 10, characterised in that the room
modules are furnished with channels (26, 43), which extend in each of the floor plates
(11) and the hollow body walls (13, 13'; 14, 14'), for installations, electrical leads
and the like.
12. Room module system according to claim 11, characterised in that installation channels
(43) which are open relative to the interior at least in sections and are closable
by means of covers (44), extend along in the floor plate parallel to the hollow body
walls (13, 13').
13. Room module system according to claim 12, characterised in that the floor plates (11)
are provided in the region of the installation channels (43) with passages (46) at
the end faces.
14. Room module system according to claim 12 or 13, characterised in that passages (45),
which are arranged at mutual spacings on the base of installation channels (43) in
the longitudinal direction thereof, extend through the floor plate (11).
15. Room module system according to claim 11, characterised in that cable channels (26)
are arranged to extend at mutual spacings in the hollow body walls (13, 13'; 14, 14')
and rise up from the contact surfaces between the hollow body walls (13, 13'; 14,
14') and the floor plate (11) out of wall cut-outs (27) at the side of the room interior.
16. Room module system according to one of claims 1 to 15, characterised in that transport
sleeves (61) with interior threads are anchored in the walls (13, 13'; 14, 14') at
least in the corner regions of the room modules (10) to be accessible from the ceiling
thereof.
17. Room module system according to one of claims 1 to 15, characterised in that wall
cut-outs (62) are provided at least in the corner regions of the room modules (10)
adjoining the respective floor plate (11) as well as centring sleeves (63) open towards
these wall cut-outs (62) are anchored in the walls (13, 13'; 14, 14') and that a vertical
recess (64) aligned with each centring sleeve (63) and intended for the reception
of a height-adjusting bolt (65), which in the installed state is supported on a foundation
or a room module (10) of a lower storey, extends through the floor plate (11).
18. Room module system according to claim 16 or 17, characterised in that a respective
anchoring rod (60) is embedded in the walls (13, 13', 14, 14') in the corner regions
of the room modules (10) and that a transport sleeve (61) and a centring sleeve (62)
are firmly connected with the mutually remote ends of the anchoring rods (60).
19. Room module system according to claim 18, characterised in that on erection of multi-storey
buildings with room modules (10) arranged one above the other, respective height-adjusting
bolts are threadable into the transport sleeves (61) of the lower room modules (65)
and after placing of the room modules (10) one on the other penetrate the floor plate
(11) of the upper room module in the recesses (64), which are arranged in the respective
corner region in alignment with the centring sleeve associated with this corner region,
as well as enable an adjustment in height of the upper room module by a greater or
lesser extent of screwing into the receiving transport sleeve (61) of the lower room
module.
20. Room module system according to one of claims 15 to 19, characterised in that room
modules (10) for multi-storey buildings are provided with recesses (57) vertically
extending from the ceiling (15) into the walls and the floor plates (11) of the modules
respectively lying above have recesses (56), which are in alignment with the recesses
(57) and reach up to the region of wall cut-outs (27) at the side of the room interior,
for the reception of special connecting rods (55).
21. Room module system according to claim 20, characterised in that the recesses (56,
57) for the reception of the connecting rods (58) are arranged in alignment with the
cable channels (26) extending in the walls and that the recesses (57) in the floor
plates reach to underside wall cut-outs (27) of the cable channels (26).
22. Room module system according to one of claims 19 to 20, characterised in that in the
case of multi-storey buildings with room modules (10) placed one above the other,
connecting rods (55) are received in the recesses (56, 57), which extend from the
ceiling (15) out in the walls (13, 13'; 14, 14') of the respective lower room module
(10) and through the floor plate (11) of the upper room module, and bridge over the
separating joint between the room modules standing one above the other whilst forming
grouting gaps (58) and the room modules are fixedly connected together by casting
around the connecting rods with a casting mass.
1. Système de blocs de volume pour l'édification de bâtiments, qui comprend des blocs
de volume formant des pièces et ayant également des fonctions statiques, respectivement
de même hauteur, en béton armé ou analogue, où il s'agit de cellules de pièce rectangulaires
en plan avec au moins trois parois latérales et respectivement une plaque de plancher
présentant un évidement côté bord et un plafond et où des tiges longitudinales et
transversales sont coulées dans la plaque de plancher et le plafond, caractérisé en
ce que
les espaces intérieurs des blocs de volume (10) sont subdivisés, selon l'usage respectif
prévu, par des parois intermédiaires (18) disposées sélectivement et traversées le
cas échéant par des évidements de porte (19), et celles-ci sont réalisées en une coulée
avec le plafond (15) et les autres parois (13, 13'; 14, 14'), en ce qu'au moins une
paroi de chaque bloc (13, 13' ; 14, 14') présente au moins un évidement de porte (17)
et cette paroi et/ou au moins une autre paroi au moins un évidement de fenêtre (16),
en ce que les évidements de porte et de fenêtre (16, 17) sont disposés sélectivement
selon la position et la grandeur en fonction de l'usage prévu du bloc de volume respectif
(10), en ce que les tiges longitudinales et transversales (30, 30' et 40, 40') coulées
dans la plaque de plancher (11) et dans le plafond (15) font saillie avec leurs extrémités
dans les évidements côté bord (31, 31' respectivement 39, 39'), et en ce que pour
relier des blocs respectivement avoisinants (10) les uns aux autres et/ou pour ancrer
des éléments de façade (22, 22') placés devant et/ou pour raccorder des plaques de
balcon saillantes (24, 24'), des tirants d'ancrage (37) peuvent être reliés aux extrémités
des tiges longitudinales et transversales (30, 30' et 40, 40') faisant saillie dans
les évidements côté bord (31, 31' respectivement 39, 39') de la plaque de plancher
(11) et du plafond (15).
2. Système de blocs de volume selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plafonds
(15) des blocs de volume (10) sont pourvus de chants (25) s'étendant côté bord, faisant
saillie sur le plan de plafond.
3. Système de blocs de volume selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
plaques de plancher (11) des blocs de volume (10) sont réalisées à la manière de cassettes
avec des nervures dépassant au côté inférieur.
4. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
qu'au moins deux types de blocs de volume ont les mêmes longueurs, cependant des largeurs
différentes, et en ce qu'au moins un autre type de bloc de volume présente une longueur
différente, cependant la même largeur que l'un des types indiqué en premier.
5. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que les plaques de plancher (11) sont pourvues de consoles de support (32) faisant
saillie côté bord pour la réception de la charge d'éléments de façade (22, 22') éventuellement
placés sur la paroi extérieure.
6. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que les blocs de volume (10) sont constitués chacun d'au moins une plaque de plancher
préfabriquée (11) et d'au moins un corps creux (12) également préfabriqué, présentant
le plafond (15) et les parois (13, 13' ; 14, 14') et relié à la plaque de plancher
(11).
7. Système de blocs de volume selon la revendication 5, caractérisé en ce que dans le
cas de blocs de volume d'une grande extension en largeur, la plaque de plancher (11)
et le corps creux (12) sont constitués chacun par deux parties préfabriquées et assemblées
à un joint de séparation s'étendant dans la direction longitudinale des blocs.
8. Système de blocs de volume selon la revendication 7, caractérisé en ce que les plaques
de plancher (11) et les corps creux (12) reliés à celles-ci sont pourvus d'évidements
alignés (50, 52) s'étendant depuis les faces de contact dans les plaques de plancher
(11) et les parois de corps creux (13, 13' ; 14, 14'), et que sont reçues dans ceux-ci
des tiges de liaison (48) s'étendant sur les faces de contact en réalisant des fentes
de scellement (53) dans lesquelles est coulée une masse de scellement.
9. Système de blocs de volume selon la revendication 8, caractérisé en ce que les parois
de corps creux (13, 13' ; 14, 14') sont pourvues respectivement d'une ouverture d'accès
(49) au voisinage des évidements (50) s'étendant verticalement dans celles-ci, pour
les tiges de liaison (48), et que celles-ci sont disposées à une distance des faces
de contact entre les plaques de plancher (11) et les parois de corps creux (13, 13'
; 14, 14') qui correspond à peu près à la mesure selon laquelle les tiges de liaison
(48), après la coulée de la masse de scellement, font saillie dans les parois de corps
creux (13, 13' ; 14, 14'), en ce que les évidements (50), au côté orienté vers le
plafond de corps creux (15), s'étendent respectivement selon une mesure au moins égale
à la longueur des tiges de liaison (48) au-delà des ouvertures d'accès (49) et en
ce que, jusqu'à la mise en place des parois de corps creux (13, 13' ; 14, 14') sur
les plaques de plancher (11), les tiges de liaison (48) peuvent être reçues et retenues
dans les tronçons des évidements cités (50) orientés respectivement vers le plafond
de corps creux (15).
10. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce
que les plaques de plancher (11) sont reliées aux parois de corps creux (13, 13' ;
14, 14') par des joints collants (51).
11. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce
que les blocs volumiques sont équipés de canaux (26, 43) s'étendant respectivement
dans la plaque de plancher (11) et dans les parois de corps creux (13, 13' ; 14, 14')
pour des installations, des lignes électriques et analogues.
12. Système de blocs de volume selon la revendication 11, caractérisé en ce que s'étendent
dans la plaque de plancher, parallèlement aux parois de corps creux (13, 13'), au
moins par tronçons des canaux d'installation (43) ouverts vers l'espace intérieur
et pouvant être fermés par des recouvrements (44).
13. Système de blocs de volume selon la revendication 12, caractérisé en ce que les plaques
de plancher (11) présentent au voisinage des canaux d'installation (43) des perçages
(46) au côté frontal.
14. Système de blocs de volume selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que,
depuis le fond des canaux d'installation (43) dans leur direction longitudinale, des
perçages (45) espacés les uns des autres s'étendent à travers la plaque de plancher
(11).
15. Système de blocs de volume selon la revendication 11, caractérisé en ce que sont disposés
dans les parois de corps creux (13, 13' ; 14, 14') des canaux de câbles (26) s'étendant
selon un espacement les uns des autres qui remontent depuis les faces de contact entre
les parois de corps creux (13, 13' ; 14, 14') et la plaque de plancher (11) à partir
d'évidements de paroi (27) au côté intérieur de la pièce.
16. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce
que, au moins dans les zones d'angle des blocs (10), des manchons de transport (61)
à filetage intérieur, accessibles depuis le plafond de ceux-ci, sont ancrés dans les
parois (13, 13' ; 14, 14').
17. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce
que sont prévus au moins dans les zones d'angle des blocs (10) des évidements de paroi
(62) avoisinant la plaque de plancher respective et que sont ancrées dans les parois
(13, 13' ; 14, 14') des douilles de centrage (63) ouvertes vers ces évidements de
paroi (62), en ce que s'étend à travers la plaque de plancher (11), en alignement
avec chaque douille de centrage (63), un évidement vertical (64) destiné à recevoir
un boulon d'ajustage en hauteur (65) qui, à l'état de montage, prend appui sur une
fondation ou un bloc (10) d'un étage inférieur.
18. Système de blocs de volume selon les revendications 16 ou 17, caractérisé en ce qu'il
est noyé dans les zones d'angle des blocs (10) respectivement une tige d'ancrage (60)
dans les parois (13, 13', 14, 14'), et en ce que sont reliés aux extrémités espacées
des tiges d'ancrage (60) respectivement un manchon de transport (61) et une douille
de centrage (62).
19. Système de blocs de volume selon la revendication 18, caractérisé en ce que lors de
l'édification de bâtiments à plusieurs étages avec des blocs superposés (10), des
boulons d'ajustage en hauteur peuvent être vissés respectivement dans les manchons
de transport (61) des blocs inférieurs qui, après la superposition des blocs (10),
traversent la plaque de plancher (11) du bloc supérieur dans les évidements (64) qui
sont disposés dans la zone de coin respective d'une manière alignée avec la douille
de centrage associée à cette zone de coin, et qui permettent par un vissage plus ou
moins profond dans le manchon de transport récepteur (61) du bloc inférieur un ajustage
en hauteur du bloc supérieur.
20. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 15 à 19, caractérisé en
ce que des blocs (10) pour des bâtiments à plusieurs étages sont pourvus d'évidements
(57) s'étendant à partir du plafond (15) verticalement dans les parois et qu'en alignement
avec ceux-ci, les plaques de plancher (11) du bloc respectivement supérieur présente
des évidements (56) s'étendant jusque dans la zone d'évidements de paroi (27) au côté
intérieur de la pièce pour la réception de tiges de liaisons spéciales (55).
21. Système de blocs de volume selon la revendication 20, caractérisé en ce que les évidements
(56, 57) pour la réception des tiges de liaison (58) sont disposés selon un alignement
avec les canaux de câble (26) s'étendant dans les parois, et en ce que les évidements
(57) dans les plaques de plancher s'étendent jusqu'aux évidements de paroi (27) au
côté inférieur des canaux de câble (26).
22. Système de blocs de volume selon l'une des revendications 19 à 20, caractérisé en
ce que dans le cas de bâtiments à plusieurs étages avec des blocs superposés (10)
sont reçues, dans les évidements (56, 57) s'étendant depuis le plafond (15) dans les
parois (13, 13' ; 14, 14') du bloc respectivement inférieur (10) et à travers la plaque
de plancher (11) du bloc supérieur, des tiges de liaison (55) passant sur le joint
de séparation entre les blocs superposés, en réalisant des fentes de scellement (58),
et les blocs, par une coulée de la masse de scellement autour des tiges de liaison,
sont reliés solidement entre eux.