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EP 0 717 173 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.1998 Patentblatt 1998/33 |
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Anmeldetag: 07.10.1995 |
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Stössel für ein schaltbares Ventil einer Brennkraftmaschine
Tappet for a switchable valve of an internal combustion engine
Poussoir pour une soupape débrayable d'un moteur à combustion interne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
15.12.1994 DE 4444699
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
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Patentinhaber: Dr.Ing.h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft |
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70435 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Schwarzenthal, Dietmar
D-51467 Bergisch Gladbach (DE)
- Grünberger, Joachim
D-74343 Sachsenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 668 436 DE-A- 4 219 435 US-A- 4 770 137
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DE-A- 2 952 037 DE-A- 4 405 189
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stößel für ein schaltbares Ventil nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Stößel ist aus der DE-A-29 52 037 bekannt. Der darin beschriebene
Stößel für ein schaltbares Ventil einer Brennkraftmaschine weist ein Kupplungsglied
auf, durch das das Ventil in einer ersten Schaltstellung abgeschaltet und in einer
zweiten Schaltstellung zur Gaswechselsteuerung aktiviert ist. Das Kupplungsglied ist
im Stößel verschiebbar und dazu als hydraulisch betätigbarer Kolben ausgebildet. Dieses
Kupplungsglied ist in zwei den Schaltstellungen des Stößels zugeordneten Endstellungen
durch eine Sperreinrichtung verriegelbar, die in jeweils eine Vertiefung am Kupplungsglied
eingreift. Diese Verriegelungseinrichtung besteht beispielsweise aus einer federbelasteten
Kugel oder einem hydraulisch beaufschlagbaren Kolben. Durch Druckbeaufschlagung des
als Kolben wirkenden Kupplungsgliedes werden diese Sperreinrichtungen überdrückt bzw.
gelöst, so daß die Möglichkeit besteht, daß bei der Ventilerhebung und druckbeaufschlagtem
Kolben zwischen Ventilschaft und Bohrung im Kupplungsglied keine eindeutige Lage festgelegt
ist, was dazu führen kann, daß der Ventilschaft unter hoher verschleißträchtiger Reibung
in diese Bohrung eintaucht. Außerdem kann das Kupplungsglied bei entsprechend ungünstiger
Ausrichtung des Ventilschaftes relativ zur Bohrung des Kupplungsgliedes zwar das Ventil
mitnehmen, jedoch nur über einen Teilbereich der Hubhöhe, von wo aus das Ventil unter
der Wirkung der Ventilfeder in den Ventilsitz ungedämpft zurückschlägt, was stark
störende Geräusche und zusätzlichen Verschleiß verursacht.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Stößel zu schaffen, dessen Kupplungsglied
sicher und definiert in festgelegten Zeitspannen bzw. bei bestimmten Nockenwinkeln
aus seinen Endstellungen heraus schaltbar ist, so daß ein verschleißarmes, sicheres
und schnelles Schalten ermöglicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0005] Eine hohe Schaltsicherheit eines derartigen Stößels wird durch die entsperrbare Verriegelung
des Kupplungsgliedes in zwei, den Schaltstellungen des Ventils zugeordneten Endstellungen
erreicht. Durch die Verriegelung des Kupplungsgliedes in diesen beiden Endstellungen
wird erreicht, daß der jeweilige Schaltvorgang erst nach Entriegelung der jeweiligen
am Kupplungsglied angreifenden Sperreinrichtung möglich ist. Dadurch, daß die Sperreinrichtungen
jeweils durch den Ventilschaft entriegelbar sind, ist die Entsperrung des Kupplungsgliedes
in Abhängigkeit von der Position des Ventilschaftes und damit vom Drehwinkel des Nockens
bzw. zu einem definierten Zeitpunkt möglich. Damit läßt sich sicherstellen, daß der
Schaltvorgang in beide Richtungen jeweils zu einem festgelegten Zeitpunkt beginnt
bzw. in einer festgelegten Zeitspanne erfolgt. Dies entspricht einer definierten Winkelstellung
des Nockens . Somit wird der Schaltvorgang sicher und definiert in kurzer Zeit ausgeführt.
Erhöhter Verschleiß durch übermäßige Reibkräfte bzw. Kantenpressungen ist damit ausgeschlossen.
Dadurch, daß die Entriegelung der Sperreinrichtungen des Kupplungsgliedes durch den
Ventilschaft des Ventils erfolgt, ist der Einsatz von Standardnockenwellen möglich.
Der Ventiltrieb läßt sich damit entsprechend einfach ausbilden, da insbesondere auf
eine aufwendige Betätigungshydraulik im drehenden System der Nockenwelle verzichtet
werden kann.
[0006] Die Verriegelung des Kupplungsgliedes in den beiden Endstellungen wird besonderes
sicher, wenn diese jeweils bei Erreichen der Endstellungen durch Einwirken eines Federelementes
erfolgt. Damit läßt sich ein quasi selbsttätiges Verriegeln bei Endstellungen ermöglichen,
ohne daß über den Eingriff des Ventilschaftes weitere von außen einwirkende Schalt-
bzw. Verriegelungsmechanismen nötig werden. Die Federelemente lassen sich in platzsparender
Weise in den Stößel integrieren.
[0007] Eine Entriegelung einer der Sperreinrichtungen im oberen Bereich der Hubkurve des
entsprechenden Nockens läßt sich auf vorteilhafte Weise erreichen, wenn das Kupplungsglied
eine Bohrung aufweist, in die der Ventilschaft bei entsprechender Stellung des Kupplungsgliedes
eintauchen kann. Ist die entsprechende Sperreinrichtung so positioniert, daß sie durch
den Ventilschaft im eingetauchten Zustand entsperrt wird, wird eine entsprechend im
oberen Hubbereich wirksame Entriegelung erreicht. Über die Eintauchlänge des Ventilschaftes
läßt sich der Schaltzeitpunkt festlegen.
[0008] Eine Entriegelung der zweiten Sperreinrichtung vor dem Durchlaufen des Grundkreisbereiches
des Nockens wird erreicht, wenn der Ventilschaft in der zweiten Endstellung des Kupplungsgliedes
an diesem anliegt.
[0009] Der Schaltvorgang wird durch Verschieben des Kupplungsgliedes auf vorteilhafte Weise
erreicht, wenn dieses beabstandete Stützflächen aufweist, an denen sich der Kolben
einerseits und andererseits ein Federelement abstützen, durch deren Zusammenwirken
das Kupplungsglied in seine jeweiligen Endstellungen (bei entriegelter Sperreinrichtung)
verschiebbar ist. Wird der Stößel nach Art einer Tasse aufgebaut, lassen sich in den
Innenraum auf vorteilhafte Weise der Kolben, die Sperreinrichtungen, das Kupplungsglied
und ein Federelement einsetzen, so daß der Stößel mit dem gleichen Bauraum wie herkömmliche
Tassenstößel auskommt.
[0010] Eine mögliche Form der Sperreinrichtung läßt sich in vorteilhafter Weise ausbilden,
wenn im Stößel ein federnder Sperriegel ausgebildet ist, der in der entsprechenden
Endstellung am Kupplungsglied angreift. Eine andere vorteilhafte Form der Ausbildung
der Sperreinrichtung ergibt sich durch Zusammenwirken zweier ineinandergreifender
Teile des Kupplungsgliedes und der dieses führenden Führungsbahn. Die Entriegelung
erfolgt dabei in vorteilhafter Weise durch Anheben des Kupplungsgliedes relativ zur
Führungsbahn.
[0011] Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und der Beschreibung.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnung
näher erläutert. Letztere zeigt in
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Brennkraftmaschine im Bereich eines Nockentriebes,
- Fig. 2 - 6
- Schnitte durch einen erfindungsgemäßen Stößel mit teilweise angedeuteten Nocken in
verschiedenen Arbeitsstellungen.
[0013] Eine nicht näher gezeigte Brennkraftmaschine weist in dem in Fig. 1 dargestellten
Bereich einen zylindrischen Stößel 1 auf, der einem schaltbaren Ventil 2 zugeordnet
ist und mittels einer einen Nocken 3 aufweisende Nockenwelle 4 betätigt wird. Der
Stößel 1 ist in eine Bohrung 5 eines Zylinderkopfes 6 eingesetzt und stützt sich mit
einer Druckfeder 7 ab. Das Ventil 2 umfaßt einen mit dem Ventilsitz 8 des Zylinderkopfes
6 zusammenwirkenden Ventilteller 9 sowie einen Ventilschaft 10, der mit einem Ventilfederteller
11 versehen ist. Zwischen Ventilfederteller 11 und Zylinderkopf 6 ist eine Ventilfeder
12 wirksam, die das Ventil 2 in der geschlossenen Stellung hält bzw. es in diese Stellung
bewegt. Innerhalb des Stößels 1 ist eine Einrichtung 13 angeordnet, mit der zwei Schaltstellungen
für das Ventil 2 einstellbar sind. In der ersten Schaltstellung (Fig. 2) ist das Ventil
2 aktiviert, d.h. der Ventilschaft folgt der Bewegung des vom Nocken aufgebrachten
Hubes des Stößels. In der anderen Schaltstellung (Fig. 5) ist das Ventil 2 abgeschaltet,
d.h. der Stößel 1 folgt der Hubbewegung des Nockens 3, während der Ventilschaft seine
Lage beibehält.
[0014] Die Einrichtung 13 zur Schaltung des Ventils 2 wird durch einen Kolben 14 und ein
Kupplungsglied 15 gebildet, die in den Stößel 1 integriert sind. Der Stößel 1 hat
die Form einer zylindrischen Tasse 16, d.h. er besitzt ein Mantelteil 17 und einen
Tassenboden 18, der sich mit geringem Abstand zum Nocken 3 erstreckt. Der Tassenboden
18 dient zur Aufnahme einer Einstellplatte 19, auf deren Oberseite 20 der Nocken 3
einwirkt. Vom Mantelteil 17 der Tasse 16 ragt ein Fortsatz 21 in den Innenraum 22,
der eine Bohrung 23 zur Aufnahme und Führung des Kolbens 14 aufweist. Die Bohrung
23 geht aus von einer am Außenumfang des Mantelteils 17 umlaufenden Ringnut 24, über
die auf an sich bekannte Art und Weise die Druckmittelbeaufschlagung des in der Bohrung
23 geführten Kolbens 14 erfolgt.
[0015] In den Innenraum 22 der Tasse 16 ist ein Formteil 25 eingesetzt, das am Tassenboden
18 anliegt und auf der dem Fortsatz 21 gegenüberliegenden Seite einen nach unten gezogenen
Abschnitt 26 aufweist. Im mittleren Bereich des Formteils 25 ist eine Federzunge 27
ausgestanzt und nach unten abgebogen. Der Innenraum 22 wird an seiner Unterseite durch
eine Führungsplatte 28 abgeschlossen, die an einer innen umlaufenden Schulter 29 des
Mantelteils 17 anliegt. Die Oberseite der Führungsplatte 28 dient als Führungsbahn
30 des etwa senkrecht zur Ventilbewegung verschieblichen Kupplungsgliedes 15. Durch
nicht näher dargestellte Führungen am Formteil 25 läßt sich eine gradlinige Bewegung
des Kupplungsteils 15 ermöglichen. Die Führungsplatte 28 hat eine Öffnung 31, die
dem Ventilschaft 10 gegenüberliegt und die von diesem bei entsprechender Bewegung
durchdrungen werden kann.
[0016] Das Kupplungsglied 15 hat zwei einander gegenüberliegende Stützflächen 32, 33. An
der dem Fortsatz 21 zugewandten Stützfläche 32 liegt der Kolben 14 an, während sich
an der gegenüberliegenden Stützfläche 33 eine Druckfeder 34 abstützt, deren anderes
Ende am Mantelteil 17 anliegt. Durch Druckbeaufschlagung des Kolbens 14 über die Bohrung
23 bzw. die Ringnut 24 läßt sich das Kupplungsglied 15 gegen die Wirkung der Druckfeder
34 verschieben. Das Kupplungsglied 15 ist in Richtung der Ventilbewegung durchgehend
von einer Bohrung 35 durchdrungen, deren Durchmesser D größer ist als der Durchmesser
d des Ventilschaftes. Das Kupplungsglied 15 hat an seiner Oberseite eine nach oben
und zum Fortsatz 21 hin offene Vertiefung 36, die auf der dem Fortsatz 21 abgewandten
Seite durch einen Anschlag 37 begrenzt ist. Auf diesem Anschlag 37 liegt in der in
Fig. 2 dargestellten Stellung des Kupplungsgliedes 15 die Federzunge 27 des Formteils
25 auf. In der in Fig. 5 dargestellten zweiten Endstellung des Kupplungsgliedes 15
ragt die Federzunge 27 am Anschlag 37 vorbei in die Vertiefung 36. Das Kupplungsglied
15 hat an seiner der Führungsplatte 28 zugewandten Unterseite einen Fortsatz 38, der
in der in Fig. 2 dargestellten Endstellung in die Öffnung 31 der Führungsplatte ragt.
Der Fortsatz 38 ist in dieser Ausführungsform auf der dem Kolben 14 abgewandten Seite
der Bohrung 35 ausgebildet.
[0017] Befindet sich das Kupplungsglied 15 bei drucklosem Kolben 14 unter der Wirkung der
Druckfeder 34 in seiner (linken) Endstellung (Anlage am Fortsatz 21), ragt der Fortsatz
38 in die Öffnung 31 der Führungsplatte 28. Der Ventilschaft 10 liegt am Fortsatz
38 des Kupplungsgliedes 15 an. Gelangt bei Drehung des Nockens 3 der zwischen diesem
und der Einstellplatte 19 wirkende Bereich in den Übergang zwischen Grundkreis 39
und Flankenbereich 40, wird der Stößel 1 durch die Hubwirkung des Nockens 3 nach unten
gedrückt, bis das Kupplungsglied 15 gegen die Wirkung der Federzunge 27 nach oben
angehoben und am Formteil 25 anliegt. Nach diesem Anheben des Kupplungsgliedes 15
ergibt sich eine starre Verbindung zwischen Nocken 3, Stößel 1 mit Kupplungsteil 15
und Ventilschaft 10, so daß entsprechende Hubbewegungen des Ventils ausgelöst werden.
Der Nocken 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß der Grundkreis
39 etwa einen Winkel von 180° umfaßt und der Flankenbereich 40 ebenfalls etwa 180°
umfaßt. Andere Nockenformen und andere Winkelbereiche sind natürlich ohne weiteres
möglich. Kommt nach Durchlaufen des Flankenbereiches 40 der Wirkbereich zwischen Nocken
3 und Einstellplatte 19 wieder in den Bereich des Grundkreises 39, befindet sich das
Ventil 2 wieder im geschlossenen Zustand und das Kupplungsglied 15 wird durch die
Wirkung der Federzunge 37 nach unten gedrückt, bis der Fortsatz 38 in die Öffnung
31 eindringt.
[0018] Soll das Ventil 2 dagegen abgeschaltet werden, wird der Kolben 14 über die Ringnut
24 und die Bohrung 23 mit Druck beaufschlagt. Durch die Wirkung des hydraulischen
Druckes wird das Kupplungsglied 15 gegen die Wirkung der Druckfeder 34 so lange nach
rechts verschoben, bis der Fortsatz 38 an der Wandung der Öffnung 31 anliegt. Ein
Verschieben darüber hinaus ist nicht möglich. Fortsatz 38 und Öffnung 31 wirken zusammen
als Sperreinrichtung 41. Wird im Zusammenwirken zwischen Nocken 3 und Einstellplatte
19 der Übergang vom Grundkreisbereich 39 in den Flankenbereich 40 erreicht, wird das
Kupplungsglied 15 - wie zuvor beschrieben (Fig. 3) - angehoben, so daß der Fortsatz
38 vollständig aus der Öffnung 31 austaucht. Aufgrund der beim Ventilhub (Durchlaufen
des Flankenbereiches 40) wirkenden Reibkräfte zwischen Ventilschaft 10 und Kupplungsglied
15 einerseits und zwischen Kupplungsglied 15 und Formteil 25 bzw. Tassenboden 18 wird
das Kupplungsglied 15 trotz wirksamem hydraulischem Druck am Kolben 14 in dieser Lage
gehalten. Gelangt der zwischen Nocken 3 und Einstellplatte 19 wirksame Bereich nach
einer Drehung um etwa 180° in den Übergang zwischen Flankenbereich 40 und Grundkreis
39, kann bei nachlassenden Reibkräften (geschlossenes Ventil) das Kupplungsglied 15
vom Kolben 14 gegen die Wirkung der Druckfeder 34 verschoben werden, so daß der Fortsatz
38 über die Öffnung 31 auf die Führungsplatte 28 verschoben wir (Fig. 4). Das Kupplungsglied
15 wird dann durch den Kolben 14 bis in die in Fig. 5 dargestellte (rechte) Endlage
gedrückt und liegt an dem als Endanschlag dienenden Abschnitt 26 des Formteils 25
an. In dieser Endstellung kann die Federzunge 27 des Formteils 25 am Anschlag 37 vorbei
in die Vertiefung 36 eintauchen. Die Federzunge 27 wirkt zusammen mit dem Anschlag
37 als zweite Sperreinrichtung 42, und verhindert ein Zurückstellen des Kupplungsgliedes
15. In dieser rechten Endstellung des Kupplungsgliedes 15 kann der Ventilschaft 10
in die Bohrung 35 des Kupplungsgliedes 15 eintauchen, so daß zwar der Stößel 1 der
Hubbewegung des Nockens 3 folgt, der Ventilschaft 10 und damit das Ventil 2 jedoch
nicht bewegt werden. Das Ventil 2 ist demzufolge abgeschaltet. Das Ventil 2 verbleibt
in der abgeschalteten Stellung, solange der Kolben 14 mit Druck beaufschlagt ist.
[0019] Anstelle der Federzunge 27 kann ohne weiteres ein anderes winkelbewegliches Sperrelement
(z.B. eine Sperrklinke) eingesetzt werden, das von einer Federkaft oder der Schwerkraft
beaufschlagt wird.
[0020] Soll das Ventil 2 aus dieser Schaltstellung wieder aktiviert werden, muß der Kolben
14 durch entsprechende Ansteuerung des ihn versorgenden Hydraulikkreises drucklos
geschaltet werden. Ein Zurückschieben des Kupplungsgliedes 15 durch die Druckfeder
34 ist jedoch erst möglich, wenn die zweite Sperreinrichtung 42 gelöst wird. Bis dahin
verhindert das am Anschlag 37 anliegende Ende der Federzunge 27 das Zurückschieben.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Endstellung des Kupplungsgliedes 15 taucht (bei drucklosem
Kolben 14) der Ventilschaft 10 in die Bohrung 35 des Kupplungsgliedes 15 ein. Erreicht
der Nocken 3 im Zusammenwirken mit der Einstellplatte 19 den Bereich seiner höchsten
Nockenerhebung (Nbll) ist der Ventilschaft 10 durch entsprechendes Herunterdrücken
des Stößels 1 nahezu vollständig in die Bohrung 35 eingetaucht und liegt an der Federzunge
27 an. Durch vollständiges Herunterdrücken des Stößels 1 im Bereich der Nockenspitze,
d.h. im Nockenbereich mit der höchsten Erhebung, wird die Federzunge 27 bis an den
Tassenboden 18 angehoben (Fig.6). Das Kupplungsglied 15 kann nach der Entriegelung
der zweiten Sperreinrichtung 42 durch die Druckfeder 34 nach links verschoben werden.
Dieses Verschieben trotz eingetauchtem Ventilschaft 10 ist aufgrund der unterschiedlichen
Durchmesser von Ventilschaft 10 und Bohrung 35 möglich. Das Kupplungsglied 15 wird
durch die Druckfeder 34 so weit nach links verschoben, bis die Wandung der Bohrung
35 am Ventilschaft 10 anliegt. In dieser Zwischenstellung Zs liegt das Ende der Federzunge
27 auf dem Anschlag 26 auf, so daß kein erneutes Verriegeln möglich ist. Ein vollständiges
Zurückschieben des Kupplungsgliedes 15 in die erste (linke) Endstellung ist möglich,
nachdem der Ventilschaft 10 vollständig aus der Bohrung 35 ausgetaucht ist, d.h. im
Bereich des Zusammenwirkens des Grundkreises 39 mit der Einstellplatte 19. Das Kupplungsglied
15 wird so weit nach links verschoben, bis es am Fortsatz 21 anliegt und der Fortsatz
38 wieder in die Öffnung 31 gedrückt wird. Das Ventil 2 bzw. der Stößel 1 befindet
sich wieder in der in Fig. 2 dargestellten aktivierten Stellung.
[0021] Durch die zuvor beschriebene Verriegelung des Kupplungsgliedes 15 in den beiden Endstellungen
bzw. den beiden Schaltstellungen des Ventils 2 und die Entriegelung durch den Ventilschaft
10 wird ein definierter Schaltvorgang sichergestellt, bei dem die Verschiebung des
Kupplungsgliedes 15 im wesentlichen während des Zusammenwirkens von Grundkreis 39
und Einstellplatte 19 erfolgt.
[0022] Die zuvor beschriebene Zuordnung von Endstellungen des Kupplungsgliedes und Schaltstellungen
des Ventils sowie die Zuordnung zwischen den Schaltstellungen bzw. Endstellungen und
den einzelnen Sperreinrichtungen ist als eine mögliche Ausführungsvariante zu sehen.
Abweichende bzw. andere Zuordnungen sind natürlich ohne weiteres möglich. So kann
beispielsweise das Ventil 2 in der ersten (linken) Endstellung des Kupplungsgliedes
abgeschaltet und in der zweiten (rechten) Endstellung aktiviert sein.
[0023] Weiterhin sind auch Abwandlungen der Sperreinrichtungen ohne weiteres möglich. So
kann beispielsweise das mit der ersten Sperreinrichtung 41 zusammenwirkende Federelement
unabhängig von der zweiten Sperreinrichtung 42 ausgebildet sein.
1. Stößel für ein schaltbares Ventil (2) einer Brennkraftmaschine mit einer einen hydraulisch
betätigten Kolben (14) und ein durch den Kolben betätigtes Kupplungsglied (15) umfassenden
Einrichtung, durch die das Ventil in einer ersten Schaltstellung abgeschaltet und
in einer zweiten Schaltstellung zur Gaswechselsteuerung aktiviert ist, wobei der Stößel
mit einem Nocken (3) einer Nockenwelle (4) zusammenwirkt und das Kupplungsglied (15)
in zwei, den Schaltstellungen zugeordneten Endstellungen durch eine erste (41) und
eine zweite Sperreinrichtung (42) verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtungen jeweils durch den Ventilschaft (10) des Ventils (2) entriegelbar
sind.
2. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des Kupplungsgliedes (15) jeweils bei Erreichen der Endstellungen
durch Einwirken eines Federelementes (27) erfolgt.
3. Stößel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (15) eine Bohrung (35) aufweist, in die in einer (ersten)
Endstellung der Ventilschaft (10) eintaucht, und daß der Ventilschaft (10) im eingetauchten
Zustand eine der Sperreinrichtungen (Sperreinrichtung (41) oder Sperreinrichtung (42))
entriegelt.
4. Stößel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer (zweiten) Endstellung des Kupplungsgliedes (15) der Ventilschaft (10)
an diesem anliegt, und daß der Ventilschaft (10) bei Betätigung des Stößels (1) durch
den Nocken (3) eine der Sperreinrichtungen (Sperreinrichtung (42) oder Sperreinrichtung
(41)) entriegelt.
5. Stößel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (15) beabstandete Stützflächen (32, 33) besitzt, an denen
sich der Kolben (14) und ein Federelement (34) abstützen.
6. Stößel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (15) in einem ersten Nockenbahnbereich (Nbl) und in seiner
ersten Endstellung durch die zugeordnete Sperreinrichtung (42) festgelegt wird, wogegen
die Sperreinrichtung (42) in einem zweiten Nockenbahnbereich (Nbll) bei dieser Schaltstellung
vom Ventilschaft (10) entriegelt wird, wodurch das Kupplungsglied (15) durch Zusammenwirken
des Kolbens (14) und der Wirkung eines Federelementes (34) aus der ersten Endstellung
zunächst in eine Zwischenstellung (Zs) und in dem folgenden ersten Nockenbahnbereich
(Nbl) in eine zweite Endstellung bewegt wird, aus der es im ersten Nockenbahnbereich
(Nbl) bei entgegengesetztem Zusammenwirken des Kolbens (14) und des Federelementes
(34) in die erste Endstellung zurückgeführt wird.
7. Stößel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D) der Bohrung (35) im Kupplungsglied (15) zur Erzielung der
Zwischenstellung (Zs) größer ist als der Durchmesser (d) des Ventilschafts (10).
8. Stößel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (1) nach Art einer Tasse (16) aufgebaut ist und ein Mantelteil (17),
einen Tassenboden (18) und einen davon umschlossenen Innenraum (22) umfasst, und daß
in dem Innenraum (22) der Kolben (14), die Sperreinrichtungen (41, 42), das Kupplungsglied
(15) und das Federelement (34) eingesetzt sind.
9. Stößel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Sperreinrichtung (42) zwischen Tassenboden (18) und Kupplungsglied
(15) angeordnet ist.
10. Stößel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (15) auf einer Führungsbahn (30) verschieblich und vom Ventilschaft
(10) etwa senkrecht dazu anhebbar ist, und daß eine der Sperreinrichtungen (41) durch
lösbar ineinandergreifende Teile (30, 31) des Kupplungsgliedes (15) und der Führungsbahn
(30) gebildet ist.
11. Stößel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (15) gegen die Wirkung eines Federmittels (27) vom Ventilschaft
(10) anhebbar ist.
12. Stößel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Federmittel (27) durch einen Teil der am Tassenboden (18) angeordneten Sperreinrichtung
(42) gebildet ist.
13. Stößel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) eine Öffnung (31) aufweist, in die in der Verriegelungsstellung
der zugeordneten Sperreinrichtung (41) ein Fortsatz (38) des Kupplungsgliedes (15)
eingreift.
14. Stößel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der am Tassenboden (18) angeordneten Sperreinrichtung (41) an einem
in die Tasse (16) eingesetzten Formteil (25) als Federzunge (27) ausgebildet ist.
15. Stößel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) auf einer Führungsplatte (28) ausgebildet ist, die in
die Tasse (16) eingesetzt ist, daß diese Führungsplatte (28) vom Ventilschaft (10)
durchdringbar ist, und daß auf der Führungsplatte das Kupplungsglied (15) verschiebbar
ist.
1. A tappet for a switchable valve (2) of an internal-combustion engine with a device
which comprises an hydraulically actuated piston (14) and a coupling member (15) actuated
by the piston and by which device the valve is switched off in a first switching position
and is activated for gas-exchange control in a second switching position, wherein
the tappet cooperates with a cam (3) on a camshaft (4) and the coupling member (15)
can be locked by a first locking device (41) and a second locking device (42) in two
end positions associated with the switching positions, characterized in that the locking devices can each be unlocked by the stem (10) of the valve (2).
2. A tappet according to Claim 1, characterized in that the locking of the coupling member (15) is carried out in each case by the action
of a spring member (27) when the end positions are reached.
3. A tappet according to Claim 1 or 2, characterized in that the coupling member (15) is provided with a bore (35) which the valve stem (10) enters
in one (first) end position, and in the inserted state the valve stem (10) unlocks
one of the locking devices (locking device (41) or locking device (42)).
4. A tappet according to one of Claims 1 to 3, characterized in that in one (second) end position of the coupling member (15) the valve stem (10) rests
thereon, and when the tappet (1) is actuated by the cam (3) the valve stem (10) unlocks
one of the locking devices (locking device (42) or locking device (41)).
5. A tappet according to one of the preceding Claims, characterized in that the coupling member (15) has spaced support faces (32, 33) on which the piston (14)
and a spring member (34) are supported.
6. A tappet according to Claim 3, characterized in that the coupling member (15) is fixed in a first cam-path area (NbI) and in its first end position by the associated locking device (42), whereas the
locking device (42) is unlocked in a second cam-path area (NbII) in this switching position by the valve stem (10), as a result of which the coupling
member (15) is moved by the cooperation of the piston (14) and the action of a spring
member (34) from the first end position first into an intermediate position (Zs) and in the following first cam-path area (NbI) into a second end position, from which it is returned in the first cam-path area
(NbI) into the first end position with an opposite cooperation of the piston (14) and the
spring member (34).
7. A tappet according to Claim 6, characterized in that the diameter (D) of the bore (35) in the coupling member (15) for reaching the intermediate position
(Zs) is larger than the diameter (d) of the valve stem (10).
8. A tappet according to one of the preceding Claims, characterized in that the tappet (1) is constructed in the manner of a cup (16) and comprises a jacket
part (17), a cup base (18) and an interior (22) surrounded thereby, and the piston
(14), the locking devices (41, 42), the coupling member (15) and the spring member
(34) are inserted in the interior (22).
9. A tappet according to Claim 8, characterized in that one locking device (42) is arranged between the cup base (18) and the coupling member
(15).
10. A tappet according to one of the preceding Claims, characterized in that the coupling member (15) can be displaced on a guide path (30) and can be lifted
by the valve stem (10) substantially at a right angle thereto, and one of the locking
devices (41) is formed by releasably interlocking parts (30, 31) of the coupling member
(15) and the guide path (30).
11. A tappet according to Claim 10, characterized in that the coupling member (15) can be lifted by the valve stem (10) against the action
of a spring means (27).
12. A tappet according to Claim 11, characterized in that the spring means (27) is formed by part of the locking device (42) arranged on the
cup base (18).
13. A tappet according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the guide path (30) has an opening (31) into which an extension (38) of the coupling
member (15) engages in the locking position of the associated locking device (41).
14. A tappet according to one of the preceding Claims, characterized in that part of the locking device (41) arranged on the cup base (18) is constructed in the
form of a resilient tongue (27) on a moulded part (25) inserted into the cup (16).
15. A tappet according to one of the preceding Claims, characterized in that the guide path (30) is formed on a guide plate (28) which is inserted into the cup
(16), the said guide plate (28) can be traversed by the valve stem (10), and the coupling
member (15) can be displaced on the guide plate.
1. Poussoir pour une soupape débrayable (2) d'un moteur à combustion interne, comportant
un dispositif englobant un piston (14) actionné hydrauliquement et un organe d'accouplement
(15) actionné par le piston, dispositif au moyen duquel la soupape est débrayée dans
une première position de commutation et activée dans une deuxième position de commutation,
pour assurer la commande de la fourniture de gaz, le poussoir coopérant avec une came
(3) appartenant à un arbre à cames (4), et l'organe d'accouplement (15) étant verrouillable
dans deux positions finales associées aux positions de commutation, au moyen d'un
premier (41) et d'un deuxième (42) dispositifs de blocage, caractérisé en ce que les
dispositifs de blocage sont chacun déverrouillables au moyen de la tige (10) de la
soupape (2).
2. Poussoir selon la revendication 1, caractérisé en ce que le verrouillage de l'organe
d'accouplement (15) s'effectue chaque fois, lors de l'atteinte des positions finales,
par action d'un élément élastique (27).
3. Poussoir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'organe d'accouplement
(15) présente un perçage (35), dans lequel plonge, dans une (première) position finale,
la tige de soupape (10) et en ce que la tige de soupape (10), à l'état plongé, déverrouille
l'un des dispositifs de blocage (dispositif de blocage (41) ou dispositif de blocage
(42)).
4. Poussoir selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans une (deuxième)
position finale de l'organe d'accouplement (15), la tige de soupape (10) appuie sur
celui-ci, et en ce que la tige de soupape (10), lors de l'actionnement du poussoir
(1) par la came (3), déverrouille l'un des dispositifs de blocage (dispositif de blocage
(42) ou dispositif de blocage (41)).
5. Poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe
d'accouplement (15) comporte des faces d'appui (32, 33) espacées sur lesquelles prennent
appui le piston (14) et un élément élastique (34).
6. Poussoir selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'organe d'accouplement (15)
est fixé dans une première zone de piste de came (NbI) et dans sa première position
finale, au moyen du dispositif de blocage (42) associé, alors que, par contre, le
dispositif de blocage (42) dans une deuxième zone de piste de came (NbII) pour cette
position de commutation est déverrouillé de la tige de soupape (10), faisant que l'organe
d'accouplement (15) est déplacé, par une coopération du piston (14) et par l'effet
de l'élément élastique (34), depuis la première position finale, d'abord dans une
position intermédiaire (Zs) et dans la première zone de piste de came (NbI) suivante,
dans une deuxième position finale, d'où l'organe d'accouplement est ramené à la première
position finale, dans la première zone de piste de came (NbI), lorsque se produit
une coopération en sens inverse du piston et de l'élément élastique (34).
7. Poussoir selon la revendication 6, caractérisé en ce que le diamètre (D) du perçage
(35) dans l'organe d'accouplement (15), en vue d'atteindre la position intermédiaire
(Zs), est supérieur au diamètre (d) de la tige de soupape (10).
8. Poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le poussoir
(1) est configuré à la façon d'une tasse (16) et comprend une partie enveloppe (17),
un fond de tasse (18) et un espace intérieur (22) entouré par ceux-ci, et en ce que
le piston (14), les dispositifs de blocage (41, 42), l'organe d'accouplement (15)
et l'élément élastique (34) sont insérés dans l'espace intérieur (22).
9. Poussoir selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un premier dispositif de blocage
(42) est disposé entre le fond de tasse (18) et l'organe d'accouplement (15).
10. Poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe
d'accouplement (15) peut être déplacé sur une piste de guidage (30) et être levé de
la soupape (10), à peu près perpendiculairement par rapport à celle-ci, et en ce que
l'un des dispositifs (41) est constitué par des parties (30, 31), s'engageant les
unes dans les autres de façon désolidarisable, de l'organe d'accouplement (15) et
de la piste de guidage (30).
11. Poussoir selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'organe d'accouplement
(15) peut être soulevé de la tige de soupape (10), à l'encontre de l'effet d'un moyen
élastique (27).
12. Poussoir selon la revendication 11, caractérisé en ce que le moyen élastique (27)
est constitué par une partie du dispositif de blocage (42) disposé sur le fond de
tasse (18).
13. Poussoir selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la piste de
guidage (30) présente une ouverture (31) dans laquelle un prolongement (38) de l'organe
d'accouplement (15) s'engage lorsque le dispositif de blocage (41) associé est en
position de verrouillage.
14. Poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une partie
du dispositif de blocage (41) disposé sur le fond de tasse (18) est réalisée sur une
pièce profilée (25), insérée dans la tasse (16) et faisant office de languette élastique
(27).
15. Poussoir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la piste
de guidage (30) est réalisée sur une plaque de guidage (28) qui est insérée dans la
tasse (16), en ce que cette plaque de guidage (28) peut être traversée par la tige
de soupape (10), et en ce que l'organe d'accouplement (15) est déplaçable sur la plaque
de guidage.