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EP 0 717 179 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
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Anmeldetag: 01.12.1995 |
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Luftspaltisolierter Abgaskrümmer
Air gap insulation exhaust manifold
Collecteur d'échappement isolé par couche d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
16.12.1994 DE 4444760
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1996 Patentblatt 1996/25 |
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Patentinhaber: J. Eberspächer GmbH & Co. |
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73730 Esslingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Kovar, Oliver
D-73207 Plochingen (DE)
- Nording , Thomas
D-73734 Esslingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 582 985 DE-A- 4 200 611 US-A- 2 125 703 US-A- 5 349 817
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DE-A- 4 127 634 FR-A- 2 549 529 US-A- 5 331 810
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen luftspaltisolierten Abgaskrümmer mit endseitiger Auslaßöffnung,
Sammelleitung und seitlichen Einlaßöffnungen, wobei Außenrohr und Innenrohr Blechformteile
sind.
[0002] Luftspaltisolierte, doppelwandige Abgaskrümmer finden insbesondere bei Abgasanlagen
von Kraftfahrzeugen zunehmend Verwendung, die zusammen mit anderen luftspaltisolierten
doppelwandigen Abgasrohren für einen optimalen Betrieb einer nachgeordneten Abgasentgiftungseinrichtung
(Katalysator) sorgen. Sie bewirken eine Verringerung der Wärmeabgabe des Abgases an
die Umgebung, so daß das Abgas mit höherer Temperatur als bei einfachwandigen Krümmern
und Abgasrohren der Abgasentgiftungseinrichtung zuströmt. Dies ist insbesondere während
der Warmlaufphase des Verbrennungsmotors von Bedeutung, weil der Katalysator dann
rasch seine Arbeitstemperatur erreicht.
[0003] Eingangs genannte, beispielsweise aus EP-A-0 582 985 bekannte doppelwandige Abgaskrümmer
sehen ein Außenrohr und ein ein- oder mehrstückiges Innenrohr vor, welches Blechformteile
in Halbschalenkonstruktion sind. Nach dem Blechumformungsvorgang werden die Halbzeuge
zusammengesetzt und die äußeren Halbschalen des Außenrohrs miteinander verschweißt.
Ein derartiger Fertigungsvorgang ist vergleichsweise aufwendig und verlangt viele
Einzelteile bei erhöhtem Materialaufwand.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines luftspaltisolierten Abgaskrümmers der
eingangs genannten Art, der sehr einfach und insbesondere materialsparend aufgebaut
ist und gleichwohl uneingeschränkt voll funktionsfähig ist.
[0005] Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch einen Abgaskrümmer der
im Anspruch 1 angegebenen Art.
[0006] Vorteilhaft weitergebildet wird der Abgaskrümmer nach den Merkmalen der Ansprüche
2 bis 12.
[0007] Wesen der Erfindung ist, das gasführende Innenrohr nur im Bereich der Sammelleitung
auszubilden, wobei gasführende Außenrohrabschnitte oder gasführende separate Innenrohrabschnitte
im Bereich der Einlaßöffnungen einwandig vorgesehen sind.
[0008] Zwar ist aus DE-A-42 00 611 ein luftspaltisolierter Abgasrohrkrümmer mit Einlaßöffnungen
vorgesehen, von denen zwei einwandig ausgebildet sind. Im Gegensatz zur vorliegenden
Erfindung besitzt der bekannte Abgasrohrkrümmer jedoch auch eine doppelwandige Einlaßöffnung.
[0009] Die Erfindung sieht mithin einen doppelwandigen Abgaskrümmer nur in Teilbereichen
vor, und zwar an denjenigen Stellen, die während eines Betriebs eines Verbrennungsmotors
thermisch hochbelastet sind. Die thermisch hochbelasteten Zonen eines Abgaskrümmers
sind insbesondere die Außenseite, welche den seitlichen Einlaßöffnungen des Abgaskrümmers
entgegengesetzt ist, und generell die Sammelleitung des Abgaskrümmers selbst, da dort
der Durchsatz wesentlich größer ist als in den Einzelrohren, welche an dem Zylinderkopfflansch
eines Verbrennungsmotors befestigt sind. Die dem Zylinderkopf nachgeordneten Einzelrohre
sind also thermisch weniger stark belastet.
[0010] Ersichtlich kann durch die nur teilweise Ausbildung eines doppelwandigen Abgaskrümmers
Material in erheblichem Umfang eingespart werden. Außerdem können die thermisch hochbelasteten
Zonen des Innenrohres sehr dünnwandig ausgebildet werden, welche sich am Außenrohr
abstützen. Dadurch entsteht wenig "thermische Masse", welche im Betrieb insbesondere
in der Warmlaufphase eines Motors von Vorteil ist. Bei einem Kaltstart werden mithin
die Abgase schnell und sehr heiß zu einem Katalysator geführt. Ein geringer Materialeinsatz
bringt mithin nicht nur Kostenvorteile, sondern sorgt auch für ein geringes Gesamtgewicht
eines Abgaskrümmers.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Innenrohr nach einem hydrostatischen Umformverfahren
gefertigt ist. Bei einem derartigen Verfahren werden das ein- oder mehrteilige Innenrohr
aus umfangsmäßig geschlossenen Rohrstücken hergestellt, die vorzugsweise geradlinig
sind. Hierbei wird ein Rohrstück in eine zweiteilige Kalibrierform gelegt, deren Innenraum
der Sollkontur des endgefertigten Innenrohres ist. Beide Rohrenden werden druckdicht
durch Dichtdorne verschlossen, wobei zumindest ein Dichtdorn mit einer Druckquelle
in Verbindung steht. Durch die Druckquelle wird durch ein flüssiges Druckmittel, insbesondere
eine Wasseremulsion, sehr hoher Druck im Innern des Innenrohres ausgeübt, welches
sich entsprechend der Kalibrierform verformt.
[0012] Die Anwendung eines vorgenannten Innenhochdruckverfahrens für eine Verformung des
Innenrohrs ist deshalb besonders geeignet, da die Innenrohre gemäß der Erfindung vergleichsweise
kurze Abzweige hat, welche in Richtung der Einlaßöffnungen des Abgaskrümmers weisen.
Es muß wenig Rohrmaterial verformt werden, so daß die Wandstärke des Innenrohres schon
beim Halbzeug sehr dünn gewählt werden kann. Die Technik einer Innenhochdruckverformung
hat nämlich ihre Grenzen in der Domhöhe und in der Richtung der Dome, die als Abzweige
aus dem Rohr gezogen werden können. Bei Abgaskrümmern sind diese Abzweige in der Regel
aus Gründen der Strömungsführung spitzwinklig, eine ungünstige Voraussetzung bezüglich
der erreichbaren Domhöhe. Eine große geforderte Domhöhe bedingt prinzipiell auch eine
große Wandstärke des Ausgangsmaterials, was bei der Erfindung gerade nicht der Fall
ist. Durch die kürzere Domhöhe kann bei der Erfindung wesentlich besser eine spitzwinklige
Rohrführung erzielt werden. Dadurch entsteht eine strömungsgünstigere Abgasführung,
welche die Motorleitsung weiter opimiert.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben; es zeigen:
- Fig. 1
- einen luftspaltisolierten Abgaskrümmer in schematischer aufgeschnittener Draufsicht,
und
- Fig. 2
- einen luftspaltisolierten Abgaskrümmer ähnlich Fig. 1 in anderer Ausführungsvariante.
[0014] Gemäß Fig. 1 ist ein luftspaltisolierter Abgaskrümmer 1 vorgesehen, welcher seitlich
an einem nicht veranschaulichten Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors angeflanscht
ist. Er besitzt drei Einlaßöffnungen 4, durch welche Abgas eines Verbrennungsmotors
über eine Sammelleitung 3 zu einer zentralen Auslaßöffnung 2 gelangt. Die Auslaßöffnung
2 ist über ein Verbindungsrohr mit einem Katalysator und einer nachgeordneten Schalldämpferanlage
eines Kraftfahrzeugs verbunden.
[0015] Der Abgaskrümmer 1 umfaßt insbesondere ein Außenrohr 5 bestehend aus zwei Halbschalen.
In Fig. 1 ist lediglich die untere Halbschale schematisch dargestellt.
[0016] Ferner besitzt der Abgaskrümmer 1 ein Innenrohr 6 bestehend aus zwei Rohrabschnitten
7 und 8, welche großenteils gleich konfiguriert sind, insbesondere im Hinblick auf
die beiden Rohrabzweige 9 eines jeden Rohrabschnitts 7 und 8, welche in Richtung zweier
Zylinder des Verbrennungsmotors weisen.
[0017] Jeder Rohrabschnitt 7, 8 wird aus einem geradlinigen einstückigen Rohr als Halbzeug
hergestellt, und zwar nach einem Innenhochdruckverformungsverfahren. Dabei wird im
Versuch eine günstige Domhöhe ermittelt. Entsprechend dieser Domhöhe der Rohrabzweige
9 erfolgt dann die Formgebung der äußeren Isolierhalbschalen des Außenrohrs 5.
[0018] Die Rohrabzweige 9 sind vergleichsweise kurz. Die Anordnung ist so getroffen, daß
das gasführende Innenrohr nur im Bereich der Sammelleitung 3 ausgebildet ist, wobei
gasführende Außenrohrabschnitte im Bereich der drei Einlaßöffnungen 4 und der Auslaßöffnung
2 vorgesehen sind. Mithin ist die Doppelwandigkeit des Abgaskrümmers nur im zentralen
Bereich der Sammelleitung 3 vorgesehen, im Bereich der Einzelrohre jedoch nur eine
einwandige Gasführung. Dadurch ergibt sich eine kostengünstige Ausführung eines luftspaltisolierten
Abgaskrümmers. Gleichwohl sind die thermisch hochbelasteten Zonen des Abgaskrümmers
doppelwandig ausgebildet. Die kurzen Rohrabzweige 9 eines jeden Innenrohrabschnitts
7, 8 haben eine geringe Domhöhe. Mithin muß auch wenig Material des Innenrohres 6
bei einem Innenhochdruckverfahren umverformt werden, so daß bereits das Halbzeug eines
geradlinigen Rohrs sehr dünnwandig ausgebildet sein kann.
[0019] Für eine Montage werden zuerst die vorgefertigten Rohrabschnitte 7, 8 des Innenrohres
6 an ihrer Verbindungsstelle 11 formschlüssig ineinandergesteckt und zusammen in die
untere Halbschale des Außenrohrs 5 in einem Paßsitz eingelegt. Hierbei sind die Rohrabzweige
9 und die gemäß Fig.1 linke Rohröffnung 12 des Rohrabschnitts 7 sowie das Rohrende
bei der Auslaßsöffnung 2 formschlüssig im Außenrohr 5 geführt.
[0020] Im Bereich der Verbindungsstelle 11 befinden sich zwischen Außenrohr 5 und Innenrohr
6 flächige lokale Distanzanordnungen in Form von Einprägungen, welche entweder am
Außenrohr 5 oder am Innenrohr 6 befestigt oder integrierter Bestandteil dieser Teile
sind. Die Distanzanordnungen können auch als Drahtgeflecht-Formteil ausgebildet sein.
[0021] Die Rohrabschnitte 7, 8 des Innenrohrs 6 können auch durch Schweißung im Dombereich
der Rohrabzweige 9 fixiert sein.
[0022] Die Anordnung ist so getroffen, daß das Innenrohr 6 grundsätzlich bezüglich des Außenrohres
5 verschieblich geführt ist, um unterschiedliche Wärmedehnungen zwischen Innenrohr
und Außenrohr auszugleichen.
[0023] Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsvariante eines luftspaltisolierten Abgaskrümmers
1 sieht als gasführende Außenrohrabschnitte separate Rohrstücke 20 vor, welche bezüglich
der Rohrabschnitte der erstgenannten Ausführungsvariante gem. Fig. 1 länger und fest
mit dem Grundkörper des Außenrohrs befestigt sind. Hierdurch ergeben sich folgende
Vorteile: Zum einen ist man nicht gezwungen, die gasführenden Außenrohrabschnitte
im Bereich der Einlaßöffnungen tatsächlich bis zum Motor-Anschlußflansch zu führen.
Zum anderen ist es durch Anwendung derartiger separater Rohrstücke 20 möglich, diese
in ihrer Länge den jeweiligen baulichen Erfordernissen anzupassen, d.h. mit ein und
derselben (kompakten) Außenrohr/Innenrohr-Anordnung nach der Erfindung sind unterschiedliche
Rohrstücke 20 baukastenartig kombinierbar.
1. Luftspaltisolierter Abgaskrümmer (1), mit endseitiger Auslaßöffnung (2), Sammelleitung
(3) und seitlichen Einlaßöffnungen (4), wobei Außenrohr (5) und Innenrohr (6) Blechformteile
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gasführende Innenrohr (6) nur im Bereich der Sammelleitung (3) ausgebildet
ist, wobei gasführende Außenrohrabschnitte oder gasführende separate Innenrohrabschnitte
(20) im Bereich aller Einlaßöffnungen (4) einwandig vorgesehen sind.
2. Abgaskrümmer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (6) aus Teilstücken zusammengesetzt ist.
3. Abgaskrümmer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (6) dünnwandig ausgebildet ist.
4. Abgaskrümmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (6) nach einem hydrostatischen Umformverfahren gefertigt ist.
5. Abgaskrümmer nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (6) einstückige Rohrabschnitte (7, 8) mit zumindest einem Rohrabzweig
(9) umfaßt, welcher in Richtung Einlaßöffnung (4) weist.
6. Abgaskrümmer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rohrabzweig (9) in einem Paßsitz im Außenrohr (5) gelagert ist.
7. Abgaskrümmer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenrohr (6) in einem Verschiebesitz im Außenrohr (5) gelagert ist.
8. Abgaskrümmer nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Außenrohr (5) und Innenrohr (6) flächige örtliche Distanzanordnungen
(10) angeordnet sind.
9. Abgaskrümmer nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzanordnungen (10) Einprägungen des Außenrohres (5) oder des Innenrohres
(6) sind.
10. Abgaskrümmer nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzanordnungen (10) als Drahtgeflechtformteil ausgebildet sind.
11. Abgaskrümmer nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das ein- oder mehrstückige Innenrohr (6) an zumindest einer Stelle bezüglich des
Außenrohrs (5) fixiert, insbesondere verschweißt ist.
12. Abgaskrümmer nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gasführenden Außenrohrabschnitte separate Rohrstücke (20) sind (Fig. 2).
1. Air gap insulation exhaust manifold (1) with an outlet opening (2) at the end, a common
conduit (3) and lateral inlet openings (4), the outer tube (5) and the inner tube
(6) being formed sheet-metal parts, characterized in that the gas-carrying inner tube
(6) is formed only in the region of the common conduit (3), gas-carrying outer-tube
sections or gas-carrying separate inner-tube sections (20) being provided in single-walled
form in the region of all inlet openings (4).
2. Exhaust manifold according to Claim 1, characterized in that the inner tube (6) is
made up of component pieces.
3. Exhaust manifold according to Claim 1 or 2, characterized in that the inner tube (6)
is of thin-walled design.
4. Exhaust manifold according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the inner
tube (6) is manufactured by a hydrostatic forming method.
5. Exhaust manifold according to Claim 4, characterized in that the inner tube (6) comprises
one-piece tube sections (7, 8) with at least one tube branch (9), which points in
the direction of the inlet opening (4).
6. Exhaust manifold according to Claim 5, characterized in that each tube branch (9)
is a snug fit in the outer tube (5).
7. Exhaust manifold according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the inner
tube (6) is a sliding fit in the outer tube (5).
8. Exhaust manifold according to one of Claim 1 to 7, characterized in that local, surface-forming
spacing arrangements (10) are disposed between the outer tube (5) and the inner tube
(6).
9. Exhaust manifold according to Claim 8, characterized in that the spacing arrangements
(10) are indentations of the outer tube (5) or the inner tube (6).
10. Exhaust manifold according to Claim 8, characterized in that the spacing arrangements
(10) are designed as a formed wire-mesh part.
11. Exhaust manifold according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the one-
or multiple-piece inner tube (6) is fixed, in particular welded, relative to the outer
tube (5) at at least one location.
12. Exhaust manifold according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the gas-carrying
outer-tube sections are separate pieces (20) of tube (Fig. 2).
1. Collecteur d'échappement (1) isolé par couche d'air, avec une ouverture d'évacuation
terminale (2), une conduite collectrice (3) et des ouvertures d'admission latérales
(4), le tube extérieur (5) et le tube intérieur (6) étant des pièces façonnées en
tôle,
caractérisé en ce que le tube intérieur (6) conduisant les gaz n'est réalisé que dans la région
de la conduite collectrice (3), des parties de tube extérieur conduisant les gaz ou
des parties séparées (20) de tube intérieur conduisant les gaz étant prévues à paroi
simple dans la région de toutes les ouvertures d'admission (4).
2. Collecteur d'échappement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube intérieur (6) est composé de plusieurs tronçons.
3. Collecteur d'échappement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube intérieur (6) est réalisé à paroi mince.
4. Collecteur d'échappement selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tube intérieur (6) est fabriqué selon un procédé de formage hydrostatique.
5. Collecteur d'échappement selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tube intérieur (6) comprend des parties de tube (7, 8) d'un seul tenant,
pourvues d'au moins un raccord tubulaire (9) qui est tourné en direction de l'ouverture
d'admission (4).
6. Collecteur d'échappement selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque raccord tubulaire (9) est monté en ajustement fin dans le tube extérieur
(5).
7. Collecteur d'échappement selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube intérieur (6) est monté en ajustement coulissant dans le tube extérieur
(5).
8. Collecteur d'échappement selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des dispositifs d'espacement locaux (10) plans sont disposés entre le tube
extérieur (5) et le tube intérieur (6).
9. Collecteur d'échappement selon la revendication 8, caractérisé en ce que les dispositifs d'espacement (10) sont des régions repoussées du tube extérieur
(5) ou du tube intérieur (6).
10. Collecteur d'échappement selon la revendication 8, caractérisé en ce que les dispositifs d'espacement (10) sont réalisés sous forme de pièce façonnée
en treillis métallique.
11. Collecteur d'échappement selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le tube intérieur (6), d'un seul tenant ou en plusieurs tronçons, est fixé
en position par rapport au tube extérieur (5) en au moins un endroit, notamment par
soudage.
12. Collecteur d'échappement selon une des revendications 1 à 11, v en ce que les parties
du tube extérieur conduisant les gaz sont des tronçons de tube (20) séparés (figure
2).

