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(11) |
EP 0 718 210 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
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Anmeldetag: 01.11.1995 |
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Stapelbarer Palettenbehälter
Stackable box pallet
Caisse palette gerbable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
07.12.1994 DE 4443447 26.01.1995 DE 19502364 29.05.1995 DE 19518997 11.07.1995 DE 19525152
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.1996 Patentblatt 1996/26 |
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Patentinhaber: SOTRALENTZ S.A. |
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F-67320 Drulingen (FR) |
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Erfinder: |
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- Hermann, Francis
F-57370 Mittelbronn (FR)
- Roser, Philippe
F-67290 Volksberg (FR)
- Decroix, Claude
F-67700 Saverne (FR)
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| (74) |
Vertreter: Honke, Manfred, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Sozien,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 542 110 DE-U- 9 417 965
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DE-U- 9 407 343
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen stapelbaren Palettenbehälter mit rechteckförmigem Grundriß
mit einer Palette, einem Drahtgittermantel aus horizontalen sowie vertikalen Rundstahlstäben,
der sich unter Last ausbaucht, und einem Kunststoffbehälter, wobei der Drahtgittermantel
mit seinem unteren Rand an die Palette angeschlossen ist sowie am oberen Rand einen
Einfassungsrahmen aufweist, und wobei der Kunststoffbehälter sich zumindest im gefüllten
Zustand an dem Drahtgittermantel abstützt. Die horizontalen und die vertikalen Rundstahlstäbe
sind an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißt. Im allgemeinen wird der Drahtgittermantel
aus einer einzigen Drahtgittermantelmatte durch Biegen und Verschweißen der Enden
geformt. Der Begriff rechteckförmig umfaßt auch eine quadratförmige Gestaltung. Die
Ecken des rechteckförmigen Grundrisses können verrundet sein. Der Kunststoffbehälter
ist in Grenzen flexibel so eingerichtet, daß die beschriebene Abstützung im gefüllten
Zustand an dem Drahtgittermantel deutlich stattfindet. Der Drahtgittermantel besteht
aus einem Drahtgitter, wie es für die Bewehrung von Betonkonstruktionen üblich ist,
und wird im Rahmen dieser Bewehrungsfunktion in den Beton eingebettet. - Solche Palettenbehälter
dienen insbesondere zum Transport von schweren Lasten (DE-U-9 417 965). Der Kunststoffbehälter,
der zumeist im Wege der Blasformgebung oder durch Sintern hergestellt ist, hat z.B.
ein Fassungsvermögen von 1000 Litern und mehr. Die Kantenlänge des Kunststoffbehälters
ist beispielsweise 1 m. Hat das Füllgut ein spezifisches Gewicht von 1 oder größer
als 1, so resultiert daraus eine Last von 1 t oder mehr. Im Stapel aus z.B. drei gefüllten
Palettenbehältern ist der unterste durch eine Last von 2 t und durch das Eigengewicht
belastet. Da der gefüllte Kunststoffbehälter sich an dem Drahtgittermantel abstützt,
erfährt der Drahtgittermantel mit zunehmender Last zunehmende Zugbeanspruchungen,
die zu störenden Ausbauchungen führen. Andererseits stehen die gefüllten Palettenbehälter
beim Transport und im Lager auch im Stapel, in bezug auf die Paletten, dicht an dicht.
Sind die Ausbauchungen groß, so kommt es zu Ausbauchungskontakten der dicht an dicht
stehenden Palettenbehälter und dadurch zu Verhakungen und Verklemmungen, was die Manipulation
behindert.
[0002] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Palettenbehälter des eingangs
beschriebenen Aufbaus sowie der eingangs beschriebenen Zweckbestimmung so weiter auszubilden,
daß störende Ausbauchungen nicht mehr auftreten. Anders ausgedrückt lautet das technische
Problem der Erfindung, die Verformungsfestigkeit und die Gestaltfestigkeit der Palettenbehälter
zu verbessern.
[0003] Zur Lösung dieses technischen Problems ist Gegenstand der Erfindung ein stapelbarer
Palettenbehälter mit rechteckförmigem Grundriß mit einer Palette, einem Drahtgittermantel
aus horizontalen sowie vertikalen Rundstahlstäben, der sich unter Last ausbaucht,
und einem Kunststoffbehälter, wobei der Drahtgittermantel mit seinem unteren Rand
an die Palette angeschlossen ist sowie am oberen Rand einen Einfassungsrahmen aufweist,
und wobei der Kunststoffbehälter sich zumindest im gefüllten Zustand an dem Drahtgittermantel
abstützt. Der erfindungsgemäße stapelbare Palettenbehälter ist dadurch gekennzeichnet,
daß die horizontalen Rundstahlstäbe des Drahtgittermantels im Bereich der Grundrißecken
sowie mit Abstand von den Grundrißecken konforme, abgekantete und zum Kunststoffbehälter
hin gerichtete Versteifungsabschnitte aufweisen, die die ausbauchungen, die durch
das abstützen des Kunststoffbehälters am Drahtgittermantel verursacht werden, reduzieren,
und daß an die Versteifungsabschnitte gerade Abschnitte der horizontalen Rundstahlstäbe
anschließen. Die Länge der Versteifungsabschnitte beträgt z. B. 3 bis 5 cm. Die Gestaltung
kann im Detail so ausgeführt sein, daß die abgekanteten Versteifungsabschnitte in
der Draufsicht mit den angeschlossenen geraden Abschnitten der horizontalen Rundstahlstäbe
eine Stufe bilden. Die Gestaltung kann im einzelnen aber auch so getroffen sein, daß
die abgekanteten Versteifungsabschnitte in der Draufsicht eine U-förmige, V-förmige
oder bogenförmige Ausformung bilden, die nach innen gerichtet ist, und daß die geraden
Abschnitte der horizontalen Rundstahlstäbe an diese Ausformungen angeschlossen sind.
[0004] Ein Palettenbehälter des eingangs beschriebenen Aufbaus und der eingangs beschriebenen
Zweckbestimmung ist in statischer und stabilitätsmäßiger Hinsicht ein komplexes Gebilde.
Das beruht darauf, daß der Drahtgittermantel nicht nach der Baulehre oder Bemessungslehre
für Behälter, die aus einem Stahlblechzuschnitt geformt sind, d. h. nicht nach der
klassischen Behältertheorie, eingerichtet werden können. Die Baulehre und die Bemessungslehre
für Behälter aus einem Stahlblechzuschnitt sind nicht anwendbar. Der Drahtgittermantel
besteht aus einem Netz oder Gitterwerk aus Rundstahlstäben, die sich kreuzen und an
den Kreuzungsstellen miteinander verschweißt sind, und damit aus einem System von
singulären Elementen, die singuläre Beanspruchungen erfahren und die keinesfalls im
Sinne einer Gleichverteilung auf alle Rundstahlstäbe und Verschweißungspunkte gleichmäßig
verteilt sind. Ein Behälter oder Behältermantel, der aus einem Stahlblechzuschnitt
aufgebaut ist, kann durch eingepreßte Rippen oder Rillen ausgesteift werden, wobei
sich die dadurch bedingte Vergrößerung des als Abstandsintegral über den gesamten
Querschnitt gebildeten Flächenträgheitsmomentes positiv auswirkt. Bei einem Drahtgittermantel
kann eine solche analytische Betrachtung schon aus mathematischen Gründen nicht stattfinden.
Um so überraschender ist es, daß die beschriebenen Ausformungen der horizontalen Rundstahlstäbe
bei einem erfindungsgemäßen Palettenbehälter die Verformungsfestigkeit und die Gestaltfestigkeit
so verbessern, daß störende Ausbauchungen nicht mehr auftreten. Die Ausformungen lassen
sich fertigungstechnisch leicht herstellen. Zusätzlicher Materialaufwand ist nicht
erforderlich. Im Gegenteil, es besteht die Möglichkeit, je nach den aufzunehmenden
Lasten, für die der stapelbare Palettenbehälter auszulegen ist, einige der Rundstahlstäbe
entfallen zu lassen. Stets wird eine Optimierung dadurch erreicht, daß in den Winkeln
oder auf den Winkeln, die durch die Abkantungen an den horizontalen Rundstahlstäben
gebildet sind, vertikale Rundstahlstäbe angeordnet sind. Sie sind durch Verschweißen
mit den horizontalen Rundstahlstäben verbunden.
[0005] Im allgemeinen wird man bei einem erfindungsgemäßen Palettenbehälter die geraden
Abschnitte der horizontalen Rundstahlstäbe in der Draufsicht gegenüber der zugeordneten
Kante der Palette zurückspringen lassen und den Drahtgittermantel so auslegen, daß
die Bereiche des Drahtgittermantels, die durch die geraden Abschnitte der horizontalen
Rundstahlstäbe gebildet sind, in der Draufsicht nicht über die Kante dieser Palette
vorkragen können. Im Rahmen der Erfindung liegt es, über die Seitenlänge des Drahtgittermantels,
z. B. äquidistant, mehrere der U-förmigen, V-förmigen oder bogenförmigen Ausformungen
anzuordnen und den Drahtgittermantel insgesamt so auszulegen, daß die Bereiche des
Drahtgittermantels, die durch die geraden Abschnitte der horizontalen Rundstahlstäbe
gebildet sind, in der Draufsicht nicht über die zugeordnete Kante der Palette vorkragen.
[0006] Die Effekte, die die Erfindung nutzt, lassen sich dadurch verbessern, daß zusätzlich
die vertikalen Rundstahlstäbe in horizontalen Richtung konforme, abgekantete Versteifungsabschnitte
aufweisen, an die gerade Abschnitte der vertikalen Rundstahlstäbe anschließen und
die in der Seitenansicht eine Stufe bilden oder wobei die Versteifungsabschnitte derartig
ausgebildet sind, daß die in der Seitenansicht ein U-förmiges, V-förmiges oder bogenförmiges
Profil bilden.
[0007] Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls ein stapelbarer Palettenbehälter mit den Merkmalen
des Anspruchs 9. Die Gestaltung des Kunststoffbehälters ist im Rahmen der Erfindung
grundsätzlich beliebig. Insbesondere kann der Palettenbehälter einen Kunststoffbehälter
aufweisen, der glatte Außenwände aufweist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den
Kunststoffbehälter so zu gestalten, daß der Kunststoffbehälter den stufenförmigen
Ausformungen und/oder der U-förmigen, V-förmigen oder den bogenförmigen Ausführungen
komplementäre Ausformungen aufweist. Vorzugsweise ist insoweit die Anordnung so getroffen,
daß der Kunststoffbehälter im Wege der Blasformgebung geformt ist, und daß der Kunststoffbehälter
einerseits und die Maschenweite des Drahtgittermantels andererseits So ausgelegt sind,
daß der Kunststoffbehälter die aufzunehmenden Beanspruchungen unter Abstützung an
dem Drahtgittermantel, ohne störende Verformungen des Kunststoffbehälters, aufnimmt.
[0008] Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Palette als Holzpalette ausgeführt ist
und der Drahtgittermantel mit der Holzpalette mit Hilfe von metallischen Befestigungsarmaturen
verbunden ist, die einen unteren Abschlußrahmen des Drahtgittermantels überfassen
und die ihrerseits mit der Holzpalette verbunden sind.
[0009] Zweckmäßigerweise wird der untere Abschlußrahmen des Drahtgittermantels von dem unteren
horizontalen Rundstahlstab des Drahtgittermantels gebildet. Vorzugsweise werden Befestigungsarmaturen
in Form von Flachstahltraversen nach dem DE-U-94 17 965 zur Befestigung des Drahtgittermantels
mit der Holzpalette verwendet.
[0010] Besondere Bedeutung kommt im Rahmen der Erfindung einer Ausführungsform zu, die gekennzeichnet
ist durch eine Stahlpalette mit den Merkmalen
die Stahlpalette besitzt eine obere Palettenplatte, deren Umriß mit dem rechteckförmigen
Grundriß des Drahtgittermantels im wesentlichen übereinstimmt,
die Stahlpalette besitzt einen Bodenrahmen, dessen Umriß gegenüber dem Umriß des Drahtgittermantels
zur Grundrißmitte hin zurückspringt,
die Stahlpalette besitzt im Bereich der Ecken die obere Palettenplatte und den Bodenrahmen
verbindende Eckelemente aus Stahlblech, die nach außen weisende Abstützvorsprünge
aufweisen, und weist zusätzliche Abstützvorsprünge an den Seiten auf,
wobei die Abstützvorsprünge eine Vorsprunglänge mit der Maßgabe aufweisen, daß im
gestapelten Zustand mehrerer Palettenbehälter die Abstützvorsprünge jedes oberen Palettenbehälters
den Einfassungsrahmen des Drahtgittermantels des jeweils unteren Palettenbehälters
überfassen, und wobei im gestapelten Zustand der Bodenrahmen der Stahlpalette des
oberen Palettenbehälters in den darunter angeordneten Drahtgittermantel formschlüssig
einfaßt. - Daß der Umriß der oberen Palettenplatte der Stahlpalette im wesentlichen
mit dem Grundriß des Drahtgittermantels übereinstimmt, meint, daß die seitliche Ausdehnung
der oberen Palettenplatte mit der des Drahtgittermantels im wesentlichen übereinstimmt.
Die Seitenabschnitte der oberen Palettenplatte müssen also nicht den Versteifungsabschnitten
der Rundstahlstäbe entsprechende Ausformungen aufweisen. Vorzugsweise ist die obere
Palettenplatte in ihrer Plattenfläche mit schwingungshemmenden Versteifungsprofilierungen
versehen. Der Drahtgittermantel kann an die obere Palettenplatte der Stahlpalette
über an der oberen Palettenplatte angeformte U-förmige Umbiegungen oder Überfassungszungen
angeschlossen sein.
[0011] Vorzugsweise ist der Bodenrahmen der Stahlpalette aus einem Rohr oder aus mehreren
Rohrabschnitten gebildet. Der Bodenrahmen kann auch aus einem Profilstababschnitt
oder mehreren Profilstababschnitten gebildet sein. Vorzugsweise kann der Bodenrahmen
auch aus einem Flachstahlzuschnitt oder aus mehreren Flachstahlzuschnitten geformt
sein.
[0012] Daß im gestapelten Zustand der Bodenrahmen der Stahlpalette des oberen Palettenbehälters
in den darunter angeordneten Drahtgittermantel formschlüssig einfaßt, meint, daß der
Umriß des Bodenrahmens gegenüber den Versteifungsabschnitten zurückspringt, die in
dem Einfassungsrahmen am oberen Rand des darunter angeordneten Drahtgittermantels
ausgebildet sind. Im Rahmen der Erfindung meint Einfassungsrahmen am oberen Rand des
Drahtgittermantels den oberen horizontalen Rundstahlstab oder einen speziellen abschließenden
oberen Rahmen. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung berührt im gestapelten
Zustand von mehreren Palettenbehältern der Bodenrahmen der Palette die Versteifungsabschnitte
des darunter angeordneten Drahtgittermantels dabei nicht. Vorzugsweise faßt im gestapelten
Zustand der Bodenrahmen der Palette in den darunter angeordneten Drahtgittermantel
etwa nach Maßgabe der Dicke des Bodenrahmens ein.
[0013] Durch die im Bereich der Ecken des Drahtgittermantels vorgesehenen abgekanteten Versteifungsabschnitte
wird das Flächenträgheitsmoment der Drahtgittermantelecken beträchtlich erhöht. Die
Bereiche der Ecken des Drahtgittermantels werden so gleichsam zu versteifenden Stützen,
die bei aufeinandergestapelten Palettenbehältern die Kräfte aufnehmen und die Ausbauchungen
reduzieren. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der erfindungsgemäßen
Merkmalskombination zu, wonach einerseits Versteifungsabschnitte im Bereich der Ecken
des Drahtgittermantels ausgebildet sind und andererseits Abstützvorsprünge im Bereich
dieser Ecken vorgesehen sind, die eine Vorsprunglänge mit der Maßgabe aufweisen, daß
im gestapelten Zustand mehrerer Palettenbehälter die Abstützvorsprünge jedes oberen
Palettenbehälters den Einfassungsrahmen am oberen Rand des Drahtgittermantels des
jeweils unteren Palettenbehälters überfassen. Auf diese Weise werden die Kräfte im
Stapel insbesondere auf die stützenden Ecken des jeweils unteren Drahtgittermantels
konzentriert. Überraschenderweise führt die erfindungsgemäße Ausbildung dazu, daß
selbst bei einer Mehrzahl von übereinandergestapelten Palettenbehältern auch bei dem
untersten Palettenbehälter störend große Ausbauchungen nicht mehr auftreten können.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung von Drahtgittermantel einerseits und Stahlpalette
andererseits wird somit erreicht, daß im Vergleich zu den herkömmlichen bekannten
Palettenbehältern eine größere Zahl von Palettenbehältern übereinandergestapelt werden
kann, ohne daß störende Ausbauchungen auftreten.
[0014] Dadurch, daß im gestapelten Zustand der Bodenrahmen der Palette in einen darunter
angeordneten Drahtgittermantel formschlüssig einfaßt, wird ein besonders funktionssicheres
Übereinanderstapeln der Palettenbehälter gewährleistet, indem unerwünschte Verschiebungen
des jeweils oberen Palettenbehälters unterbunden werden. Insoweit bleibt eine gleichmäßige
Verteilung der Kräfte im Stapel insbesondere auf die stützenden Ecken des jeweils
unteren Drahtgittermantels gewährleistet.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen stapelbaren Palettenbehälter in perspektivischer Darstellung
mit Holzpalette,
- Fig. 2
- den Drahtgittermantel aus dem Gegenstand der Fig. 1, ebenfalls in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 2 mit angedeutetem Kunststoffbehälter,
- Fig. 4
- entsprechend der Fig. 2 eine andere Ausführungsform des Drahtgittermantels für einen
erfindungsgemäßen Palettenbehälter,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 4 mit unterschiedlichen, eingesetzten
Kunststoffbehältern,
- Fig. 6
- entsprechend der Fig. 1 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Palettenbehälters,
- Fig. 7
- entsprechend der Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Palettenbehälter mit Stahlpalette,
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht der Unterseite eines erfindungsgemäßen Palettenbehälters
mit Stahlpalette,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf die Unterseite der Stahlpalette in der Ausführungsform nach Fig.
8,
- Fig. 10
- den Gegenstand nach Fig. 9 in einer anderen Ausführungform der Stahlpalette eines
erfindungsgemäßen Palettenbehälters,
- Fig. 11
- eine perspektivische Ansicht zweier aufeinandergestapelter erfindungsgemäßer Palettenbehälter
mit Stahlpalette im Bereich der Stahlpalette des oberen Palettenbehälters.
[0016] Der in den Figuren dargestellte Palettenbehälter 1 ist ein stapelbarer Palettenbehälter
mit rechteckförmigem oder quadratischem Grundriß. Er ist für den Transport und die
Lagerung von schweren Lasten in Form von Flüssigkeit oder von Schüttgut ausgelegt.
Zum grundsätzlichen Aufbau gehören eine Palette 2, ein Drahtgittermantel 3, der aus
horizontalen sowie vertikalen Rundstahlstäben aufgebaut ist, und ein Kunststoffbehälter
4. Der Drahtgittermantel 3 ist mit seinem unteren Rand an die Palette 2 angeschlossen
und besitzt am oberen Rand einen Einfassungsrahmen 5. Der Kunststoffbehälter 4 stützt
sich zumindest im gefüllten Zustand an dem Drahtgittermantel 3 ab. Die Fig. 1 und
6 zeigen einen erfindungsgemäßen Palettenbehälter mit Holzpalette, die Fig. 7 bis
11 zeigen einen erfindungsgemäßen Palettenbehälter mit Stahlpalette.
[0017] In dem Drahtgittermantel 3 eines erfindungsgemäßen Palettenbehälters 1 sind die horizontalen
Rundstahlstäbe 6 des Drahtgittermantels 3 im Bereich der Grundrißecken 7 sowie mit
Abstand von den Grundrißecken 7 mit konformen, abgekanteten und zum Kunststoffbehälter
4 hin gerichteten Versteifungsabschnitten 8 von einigen Zentimetern Länge versehen.
Insoweit wird auch auf die vergrößerten Ausschnitte bei den Fig. 3 und 5 verwiesen.
Konform bezeichnet die Tatsache, daß diese Versteifungsabschnitte 8 identisch übereinstimmen
oder im Sinne konformer Abbildungen gleich sind. Die abgekanteten Versteifungsabschnitte
8 erhöhen das Flächenträgheitsmoment der Drahtgittermantelecken, wobei an die Versteifungsabschnitte
8 gerade Abschnitte 9 der horizontalen Rundstahlstäbe 6 anschließen. Auf diese Weise
sind die Bereiche der Ecken des Drahtgittermantels 3 gleichsam zu versteifenden Stützen
geworden, die im Stapel die Kräfte aufnehmen und die Ausbauchungen reduzieren.
[0018] Aus den Fig. 1, 2, 3 und 7 entnimmt man, daß die abgekanteten Versteifungsabschnitte
8 in der Draufsicht mit den angeschlossenen geraden Abschnitten 9 der horizontalen
Rundstahlstäbe 6 eine Stufe 10 bilden. Aus den Fig. 4 und 5 entnimmt man, daß die
abgekanteten Versteifungsabschnitte 8 mit inversen abgekanteten Versteifungsabschnitten
11 in der Draufsicht eine U-förmige, V-förmige oder bogenförmige Verformung 8, 11
bilden, die nach innen gerichtet ist, wobei die geraden Abschnitte 9 der horizontalen
Rundstahlstäbe 6 an diese Ausformungen 8, 11 angeschlossen sind. Die Fig. 4 und 5
zeigen, daß über die Seitenlänge des Drahtgittermantels 3 äquidistant mehrere U-förmige,
V-förmige oder bogenförmige Ausformungen 8, 11 angeordnet sind. Die Fig. 1, 2, 4 und
7 machen deutlich, daß in den Winkeln, die durch die Abkantungen an den horizontalen
Rundstahlstäben 6 gebildet sind, oder an diesen Winkeln, vertikale Rundstahlstäbe
12 angeschweißt sind. In den Fig. 3 und 5 wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit
die vertikalen Rundstahlstäbe 12 nicht gezeichnet.
[0019] Betrachtet man die Fig. 3, die den Drahtgittermantel 3 und einen eingesetzten Kunststoffbehälter
4 zeigt, so erkennt man, daß die geraden Abschnitte 9 der horizontalen Rundstahlstäbe
6 in der Draufsicht gegenüber der zugeordneten Kante der Palette 2 zurückspringen.
Der Drahtgittermantel 3 insgesamt ist hier so ausgelegt, daß die Bereiche des Drahtgittermantels
3, die durch die geraden Abschnitte 9 der horizontalen Rundstahlstäbe 6 gebildet sind,
in der Draufsicht nicht über diese Kante der Palette 2 vorkragen können. Entsprechend
erkennt man in der Fig. 5, wie bereits erwähnt, daß über die Seitenlänge des Drahtgittermantels
3 äquidistant mehrere der U-förmigen, V-förmigen oder bogenförmigen Ausformungen 8,
11 angeordnet sind, und daß der Drahtgittermantel 3 insgesamt so ausgelegt ist, daß
die Bereiche des Drahtgittermantels 3, die durch die geraden Abschnitte 9 der horizontalen
Rundstahlstäbe 6 gebildet sind, in der Draufsicht nicht über die zugeordnete Kante
der Palette 2 vorkragen.
[0020] Von besonderer Bedeutung ist auch die Ausführungsform nach Fig. 6. Hier weisen die
vertikalen Rundstahlstäbe 12 des Drahtgittermantels 3 in horizontaler Richtung konforme,
abgekantete Versteifungsabschnitte 13 auf, an die gerade Abschnitte 14 der vertikalen
Rundstahlstäbe 12 anschließen, die in der Seitenansicht eine Stufe 15 bilden, oder
die in der Seitenansicht U-förmige, V-förmige oder bogenförmige Ausformungen 13, 16
bilden. Diese Gestaltung ist sowohl in Kombination mit den Ausführungsformen nach
den Fig. 1 bis 5 sowie 7 bis 11 als auch von selbständiger Bedeutung. Die Ausformungen
16 können in Abweichung von der Darstellung in Fig. 6 auch nach außen weisen.
[0021] In der Fig. 5 ist im oberen Teil ein Kunststoffbehälter 4 erkennbar, der anders geformt
ist als der Kunststoffbehälter 4 im unteren Teil. Es versteht sich, daß entweder der
eine oder der andere Kunststoffbehälter 4 in den Drahtgittermantel 3 eingesetzt wird
und in der Fig. 5 nur zur Verdeutlichung zwei Hälften unterschiedlich gestalteter
Kunststoffbehälter 4 erkennbar sind. Der obere Kunststoffbehälter 4 in Fig. 5 zeigt,
daß der Kunststoffbehälter 4 glatte Außenwände 17 aufweist. Der untere Teil zeigt,
daß der Kunststoffbehälter 4 den U-förmigen, V-förmigen oder bogenförmigen Ausformungen
13, 16 komplementäre Ausformungen aufweist. In der Fig. 3 wurde verdeutlicht, daß
unter Last zwar noch Ausbauchungen 19 auftreten können, diese kragen jedoch in der
Draufsicht über die begrenzende Kante der Palette 2 nicht vor.
[0022] In den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 6 ist die Palette 2 des Palettenbehälters
1 als Holzpalette 2 ausgeführt. Der Drahtgittermantel 3 ist mit der Holzpalette 2
mit Hilfe von metallischen Befestigungsarmaturen 30 verbunden, die einen unteren Abschlußrahmen
31 des Drahtgittermantels 3 überfassen und die ihrerseits mit der Holzpalette 2 verbunden
sind. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 6 wird der untere
Abschlußrahmen 31 des Drahtgittermantels 3 von dem unteren horizontalen Rundstahlstab
6 des Drahtgittermantels 3 gebildet.
[0023] Die Fig. 7 bis 11 zeigen einen erfindungsgemäßen Palettenbehälter 1, bei dem die
Palette 2 als Stahlpalette 2 ausgeführt ist. Die Stahlpalette 2 wirkt nach Maßgabe
der Patentansprüche 14 bis 19 mit dem Drahtgittermantel zusammen.
[0024] Die Stahlpalette 2 besitzt eine obere Palettenplatte 20, deren Umriß mit dem rechteckförmigen
oder quadratischen Grundriß des Drahtgittermantels 3 im wesentlichen übereinstimmt.
Der Drahtgittermantel 3 ist an die obere Palettenplatte 20 der Stahlpalette 2 angeschlossen.
Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 bis 10 weist die obere Palettenplatte
20 Versteifungsprofilierungen 21 auf. Die Stahlpalette 2 besitzt einen Bodenrahmen
22, dessen Umriß gegenüber dem Umriß des Drahtgittermantels 3 zur Grundrißmitte hin
zurückspringt. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 und 9 ist der
Bodenrahmen 22 aus einem Rohr 23 gebildet. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ist
der Bodenrahmen 22 aus einem Flachstahlzuschnitt 24 geformt. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel
weist die Stahlpalette 2 im Bereich ihrer Mitte einen schwingungshemmenden Fuß 25
auf. Im Ausführungsbeispiel besteht der schwingungshemmende Fuß 25 aus einem Profilstab,
der unterseitig an die obere Palettenplatte 20 angeschweißt ist.
[0025] Die Stahlpalette 2 besitzt im Bereich der Ecken 7 die obere Stahlpalette 20 und den
Bodenrahmen 22 verbindende Eckelemente 26 aus Stahlblech, die nach außen weisende
Abstützvorsprünge 27 aufweisen. Die Stahlpalette 2 besitzt an den Seiten zusätzliche
Abstützvorsprünge 28. Die Abstützvorsprünge 27, 28 weisen eine Vorsprunglänge mit
der Maßgabe auf, daß im gestapelten Zustand mehrerer Palettenbehälter 1 die Abstützvorsprünge
27, 28 jedes oberen Palettenbehälters 1a den Einfassungsrahmen 5 des Drahtgittermantels
3 des jeweils unteren Palettenbehälters 1b überfassen. Zumindest die Abstützvorsprünge
27 der Eckelemente 26 weisen eine Vorsprunglänge auf, die größer ist als die Versteifungstiefe
der Versteifungsausformungen bzw. Versteifungsabschnitte 8. Auch die Abstützvorsprünge
28 an den Seiten der Stahlpalette 2 können eine Vorsprunglänge aufweisen, die größer
ist als die Versteifungstiefe der Versteifungsabschnitte 8. Die Vorsprunglänge der
Abstützvorsprünge 28 an den Seiten der Stahlpalette 2 kann aber auch kleiner oder
gleich der Versteifungstiefe der Versteifungsabschnitte 8 sein. Im Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 8 bis 11 ist die Vorsprunglänge der Abstützvorsprünge 28 so ausgelegt,
daß im gestapelten Zustand mehrerer Palettenbehälter die Abstützvorsprünge 28 des
oberen Palettenbehälters 1a den Einfassungsrahmen 5 des Drahtgittermantels 3 des unteren
Palettenbehälters 1b im Bereich eines Versteifungsabschnittes 8 überfassen können.
Hierzu wird insbesondere auf die Fig. 11 verwiesen, in der erkennbar ist, daß die
Abstützvorsprünge 28 den Einfassungsrahmen 5 des unteren Palettenbehälters 1b im Bereich
einer U-förmigen Verformung überfassen.
[0026] Im gestapelten Zustand faßt der Bodenrahmen 22 der Stahlpalette 2 des oberen Palettenbehälters
1a in den darunter angeordneten Drahtgittermantel 3 formschlüssig ein (s. Fig. 11).
[0027] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 bis 11 berührt im gestapelten
Zustand von mehreren Palettenbehältern 1 der Bodenrahmen 22 der Stahlpalette 2 des
oberen Palettenbehälters 1a die Versteifungsausformungen bzw. Versteifungsabschnitte
8 des darunter angeordneten Drahtgittermantels 3 nicht. Hierzu wird insbesondere auf
die Fig. 11 verwiesen. Zu diesem Zweck weist der Bodenrahmen 22 ebenfalls Ausformungen
29 im Bereich der Ecken sowie mit Abstand zu den Ecken auf, die den Bodenrahmen 22
gegenüber den Versteifungsausformungen 8 des unteren Palettenbehälters 1b zurückspringen
lassen. Nach bevorzugter Ausführungsform (Fig. 11) faßt im gestapelten Zustand der
Bodenrahmen 22 der Stahlpalette 2 in den darunter angeordneten Drahtgittermantel 3
etwa nach Maßgabe der Dicke des Bodenrahmens 22 ein.
[0028] Durch das formschlüssige Einfassen des Bodenrahmens 22 in den darunter angeordneten
Drahtgittermantel 3 wird eine funktionssichere Stapelbarkeit der erfindungsgemäßen
Palettenbehälter 1 gewährleistet, ein seitliches Verrutschen der gestapelten Palettenbehälter
1 vermieden und eine gleichmäßige Kräfteverteilung, insbesondere auf die stützenden
Ecken 7 der unteren Palettenbehälter 1b, erzielt. Insofern bedingt die erfindungsgemäße
Ausbildung des Drahtgittermantels 3 in Kombination mit der erfindungsgemäßen Ausbildung
der Stahlpalette 2, daß eine funktionssichere Stapelbarkeit mehrerer Palettenbehälter
1 mit gefülltem Kunststoffbehälter 4 möglich ist und dabei störende Ausbauchungen
am Drahtgittermantel 3 vermieden werden.
1. Stapelbarer Palettenbehälter (1) mit rechteckförmigem Grundriß, - mit
einer Palette (2),
einem Drahtgittermantel (3) aus horizontalen sowie vertikalen Rundstahlstäben, der
sich unter Last ausbaucht, und
einem Kunststoffbehälter (4),
wobei der Drahtgittermantel (3) mit seinem unteren Rand an die Palette (2) angeschlossen
ist sowie am oberen Rand einen Einfassungsrahmen (5) aufweist und wobei der Kunststoffbehälter
(4) sich zumindest im gefüllten Zustand an dem Drahtgittermantel (3) abstützt,
dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Rundstahlstäbe (6) des Drahtgittermantels (3) im Bereich der
Grundrißecken (7) sowie mit Abstand von den Grundrißecken (7) konforme, abgekantete,
zum Kunststoffbehälter (4) hin gerichtete Versteifungsabschnitte (8) die die ausbauchungen,
die durch das abstützen des Kunststoffbehälters am Drahtgittermantel verursacht werden,
reduzieren, und daß an die Versteifungsabschnitte (8) gerade Abschnitte (9) der horizontalen
Rundstahlstäbe (6) anschließen.
2. Palettenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgekanteten Versteifungsabschnitte
(8) in der Draufsicht mit den angeschlossenen geraden Abschnitten (9) der horizontalen
Rundstahlstäbe (6) eine Stufe (10) bilden.
3. Palettenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgekanteten Versteifungsabschnitte
(8) in der Draufsicht eine U-förmige, V-förmige oder bogenförmige Ausformung (11)
bilden, die nach innen gerichtet ist, und daß die geraden Abschnitte (9) der horizontalen
Rundstahlstäbe (6) an diese Ausformungen (11) angeschlossen sind.
4. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Winkeln, die durch die Abkantungen an den horizontalen Rundstahlstäben (6) gebildet
sind, vertikale Rundstahlstäbe (12) angeordnet sind.
5. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf
den Winkeln, die durch die Abkantungen an den horizontalen Rundstahlstäben (6) gebildet
sind, vertikale Rundstahlstäbe (12) angeordnet sind.
6. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
geraden Abschnitte (9) der horizontalen Rundstahlstäbe (6) in der Draufsicht gegenüber
der zugeordneten Kante der Palette (2) zurückspringen und der Drahtgittermantel (3)
insgesamt so ausgelegt ist, daß die Bereiche des Drahtgittermantels (3), die durch
die geraden Abschnitte (9) der horizontalen Rundstahlstäbe (6) gebildet sind, in der
Draufsicht nicht über diese Kante der Palette (2) vorkragen können.
7. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß über
die Seitenlänge des Drahtgittermantels (3) verteilt mehrere der U-förmigen, V-förmigen
oder bogenförmigen Ausformungen (8, 11) angeordnet sind, und daß der Drahtgittermantel
(3) insgesamt so ausgelegt ist, daß die Bereiche des Drahtgittermantels (3), die durch
die geraden Abschnitte (9) der horizontalen Rundstahlstäbe (6) gebildet sind, in der
Draufsicht nicht über die zugeordnete Kante der Palette vorkragen.
8. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
vertikalen Rundstahlstäbe (12) des Drahtgittermantels (3) in horizontaler Richtung
konforme, abgekantete Versteifungsabschnitte (13) aufweisen, an die gerade Abschnitte
(14) der vertikalen Rundstahlstäbe (12) anschließen und die in der Seitenansicht eine
Stufe (15) bilden, oder wobei die Versteifungsabschnitte (13,16) derartig ausgebildet
sind, daß die in der Seitenansicht eine U-förmige, V-förmige oder bogenförmige Ausformung
(13, 16) bilden.
9. Stapelbarer Palettenbehälter (1) mit rechteckförmigem Grundriß, - mit
einer Palette (2),
einem Drahtgittermantel (3) aus horizontalen sowie vertikalen Rundstahlstäben, der
sich unter Last ausbaucht, und
einem Kunststoffbehälter (4),
wobei der Drahtgittermantel (3) mit seinem unteren Rand an die Palette (2) angeschlossen
ist sowie am oberen Rand einen Einfassungsrahmen (5) aufweist, und wobei der Kunststoffbehälter
(4) sich zumindest im gefüllten Zustand an dem Drahtgittermantel (3) abstützt, dadurch
gekennzeichnet, daß die vertikalen Rundstahlstäbe (12) im Bereich der Grundrißecken
sowie mit Abstand von den Grundrißecken in horizontalen Richtung konforme, abgekantete,
Versteifungsabschnitte (13, 16) aufweisen, daß die Versteifungsabschnitte (13, 16)
derartig ausgebildet sind, daß die ausbauchungen die durch das abstützen des Kunststoffbehältens
am Drahtgittermantel verursacht werden, reduziert werden daß an die Versteifungsabschnitte
(13, 16) gerade Abschnitte (14) der vertikalen Rundstahlstäbe (12) anschließen und
daß die Versteifungsabschnitte (13,16) in der Seitenansicht eine U-förmige, V-förmige
oder bogenförmige Ausformung (13, 16) bilden.
10. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoffbehälter (4) glatte Außenwände (17) aufweist.
11. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 2,3,7,8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoffbehälter (4) den stufenförmigen Ausformungen und/oder den U-förmigen,
V-förmigen oder den bogenförmigen Ausformungen komplementäre Ausformungen aufweist.
12. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoffbehälter (4) im Wege der Blasformgebung geformt ist und daß der Kunststoffbehälter
(4) einerseits und die Maschenweite des Drahtgittermantels (3) andererseits so ausgelegt
sind, daß der Kunststoffbehälter (4) die aufzunehmenden Beanspruchungen unter Abstützung
an dem Drahtgittermantel (3) aufnimmt.
13. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Palette als Holzpalette (2) ausgeführt ist und der Drahtgittermantel (3) mit der Holzpalette
(2) mit Hilfe von metallischen Befestigungsarmaturen (30) verbunden ist, die einen
unteren Abschlußrahmen (31) des Drahtgittermantels (3) überfassen und die ihrerseits
mit der Holzpalette (2) verbunden sind.
14. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Stahlpalette
(2) mit den Merkmalen
die Stahlpalette (2) besitzt eine obere Palettenplatte (20), deren Umriß mit dem rechteckförmigen
Grundriß des Drahtgittermantels (3) im wesentlichen übereinstimmt,
die Stahlpalette (2) besitzt einen Bodenrahmen (22), dessen Umriß gegenüber dem Umriß
des Drahtgittermantels (3) zur Grundrißmitte hin zurückspringt,
die Stahlpalette (2) besitzt im Bereich der Ecken (7) die obere Palettenplatte (20)
und den Bodenrahmen (22) verbindende Eckelemente (26) aus Stahlblech, die nach außen
weisende Abstützvorsprünge (27) aufweisen, und weist zusätzliche Abstützvorsprünge
(28) an den Seiten auf,
wobei die Abstützvorsprünge (27, 28) eine Vorsprunglänge mit der Maßgabe aufweisen,
daß im gestapelten Zustand mehrerer Palettenbehälter (1) die Abstützvorsprünge (27,
28) jedes oberen Palettenbehälters den Einfassungsrahmen (5) des Drahtgittermantels
(3) des jeweils unteren Palettenbehälters überfassen, und wobei im gestapelten Zustand
der Bodenrahmen (22) der Stahlpalette (2) des oberen Palettenbehälters in den darunter
angeordneten Drahtgittermantel (3) formschlüssig einfaßt.
15. Palettenbehälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (22)
aus einem Rohr (23) oder aus mehreren Rohrabschnitten gebildet ist.
16. Palettenbehälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (22)
aus einem Profilstababschnitt oder mehreren Profilstababschnitten gebildet ist.
17. Palettenbehälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen (22)
aus einem Flachstahlzuschnitt (24) oder aus mehreren Flachstahlzuschnitten geformt
ist.
18. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß im
gestapelten Zustand der Bodenrahmen (22) der Palette (2) die Versteifungsausformungen
(8) des darunter angeordneten Drahtgittermantels (3) nicht berührt.
19. Palettenbehälter nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß im
gestapelten Zustand der Bodenrahmen (22) der Palette (2) in den darunter angeordneten
Drahtgittermantel (3) etwa nach Maßgabe der Dicke des Bodenrahmens (22) einfaßt.
1. A stackable palletised container (1) which is rectangular in horizontal projection,
having
a pallet (2),
a wire grid cage (3) made of horizontal and vertical round steel rods, which bulges
under load, and having
a plastics container (4),
wherein the wire grid cage (3) is attached at its bottom edge to the pallet (2) and
comprises a surrounding frame (5) at its top edge, and wherein the plastics container
(4), at least in its filled state, is supported on the wire grid cage (3), characterised
in that in the region of the corners (7) in horizontal projection and at a distance
from the corners (7) in horizontal projection the horizontal round steel rods (6)
of the wire grid cage (3) comprise conformal, bevelled stiffening sections (8) which
are oriented towards the plastics container (4) and which reduce the bulging which
is caused by the support of the plastics container on the wire grid cage, and that
straight sections (9) of the horizontal round steel rods (6) adjoin the stiffening
sections (8).
2. A palletised container according to claim 1, characterised in that in plan view the
bevelled stiffening sections (8) form a step (10) with the attached straight sections
(9) of the horizontal round steel rods (6).
3. A palletised container according to claim 1, characterised in that in plan view the
bevelled stiffening sections (8) form a U-shaped, V-shaped or arcuate formation (11)
which is oriented inwards, and that the straight sections (9) of the horizontal round
steel rods (6) are attached to these formations (11).
4. A palletised container according to any one of claims 1 to 3, characterised in that
vertical round steel rods (12) are disposed in the corners which are formed by the
bevels on the horizontal round steel rods (6).
5. A palletised container according to any one of claims 1 to 4, characterised in that
vertical round steel rods (12) are disposed on the corners which are formed by the
bevels on the horizontal round steel rods (6).
6. A palletised container according to either one of claims 2 or 4, characterised in
that in plan view the straight sections (9) of the horizontal round steel rods (6)
stand back in relation to the associated edge of the pallet (2) and the wire grid
cage (3) as a whole is designed so that in plan view the regions of the wire grid
cage (3) which are formed by the straight sections (9) of the horizontal round steel
rods (6) cannot project beyond this edge of the pallet (2).
7. A palletised container according to either one of claims 3 or 5, characterised in
that a plurality of the U-shaped, V-shaped or arcuate formations (8, 11) is disposed
distributed over the side length of the wire grid cage (3), and that the wire grid
cage (3) as a whole is designed so that in plan view the regions of the wire grid
cage (3) which are formed by the straight sections (9) of the horizontal round steel
rods (6) do not project beyond the associated edge of the pallet (2).
8. A palletised container according to any one of claims 1 to 7, characterised in that
the vertical round steel rods (12) of the wire grid cage (3) comprise bevelled stiffening
sections (13) which are conformal in a horizontal direction, which are adjoined by
straight sections (14) of the vertical round steel rods (12), and which form a step
(15) in side view, wherein the stiffening sections (13, 16) are constructed in such
a way that they form a U-shaped, V-shaped or arcuate formation (13, 16) in side view
9. A stackable palletised container (1) which is rectangular in horizontal projection,
having
a pallet (2),
a wire grid cage (3) made of horizontal and vertical round steel rods, which bulges
under load, and having
a plastics container (4),
wherein the wire grid cage (3) is attached at its bottom edge to the pallet (2) and
comprises a surrounding frame (5) at its top edge, and wherein the plastics container
(4), at least in its filled state, is supported on the wire grid cage (3), characterised
in that in the region of the corners (7) in horizontal projection and at a distance
from the corners (7) in horizontal projection the vertical round steel rods (12) comprise
conformal, bevelled stiffening sections (13, 16), that the stiffening sections (13,
16) are constructed in such a way that the bulging is reduced which is caused by the
support of the plastics container on the wire grid cage, that straight sections (14)
of the vertical round steel rods (12) adjoin the stiffening sections (13, 16), and
that the stiffening sections (13, 16) form a U-shaped, V-shaped or arcuate formation
in side view.
10. A palletised container according to any one of claims 1 to 9, characterised in that
the plastics container (4) has smooth external walls (17).
11. A palletised container according to any one of claims 2, 3, 7, 8 or 9, characterised
in that the plastics container (4) comprises formations which are complementary to
the step-shaped formations and/or to the U-shaped, V-shaped or arcuate formations.
12. A palletised container according to any one of claims 1 to 11, characterised in that
the plastics container (4) is formed by a blow-moulding route, and that the plastics
container (4) on the one hand and the mesh aperture of the wire grid cage (3) on the
other hand are designed so that the plastics container (4) withstands the stresses
to be absorbed whilst supported on the wire grid cage (3).
13. A palletised container according to any one of claims 1 to 12, characterised in that
the pallet is constructed as a wooden pallet (2) and the wire grid cage (3) is joined
to the wooden pallet (2) by means of metal fixing fittings (30), which fit above a
bottom end frame (31) of the wire grid cage (3) and which themselves are joined to
the wooden pallet (2).
14. A palletised container according to any one of claims 1 to 12, characterised by a
steel pallet having the features
the steel pallet (2) comprises a top pallet plate (20), the contour of which substantially
corresponds to the rectangular horizontal projection of the wire grid cage (3),
the steel pallet (2) has a base frame (22), the contour of which is set back towards
the middle of the horizontal projection in relation to the contour of the wire grid
cage (3),
in the region of the corners (7), the steel pallet (2) has corner elements (26) made
of sheet steel, which join the top pallet plate (20) to the base frame (22), which
comprise outwardly pointing supporting projections (27), and which comprise additional
supporting projections (28) on their sides,
wherein the supporting projections (27, 28) have a projection length with the proviso
that in the stacked state of a plurality of palletised containers (1) the supporting
projections (27, 28) of each upper palletised container fit over the surrounding frame
(5) of the wire grid cage (3) of the palletised container underneath in each case,
and wherein in the stacked state the base frame (22) of the steel pallet (2) of the
upper palletised container fits positively into the wire grid cage (3) disposed below
it.
15. A palletised container according to claim 14, characterised in that the base frame
(22) is formed from a tube (23) or from a plurality of tube sections.
16. A palletised container according to claim 14, characterised in that the base frame
(22) is formed from a profiled steel section or from a plurality of profiled steel
sections.
17. A palletised container according to claim 14, characterised in that the base frame
(22) is formed from a flat steel blank (24) or from a plurality of flat steel blanks.
18. A palletised container according to any one of claims 14 to 17, characterised in that
in the stacked state the base frame (22) of the pallet (2) is not in contact with
the stiffening formations (8) of the wire grid cage (3) disposed underneath it.
19. A palletised container according to any one of claims 14 to 18, characterised in that
in the stacked state the base frame (22) of the pallet (2) fits into the wire grid
cage (3) disposed underneath it approximately in accordance with the thickness of
the base frame (22).
1. Caisse-palette (1) empilable de contour rectangulaire, comportant
une palette (2),
une enveloppe en treillis métallique (3) fait de barreaux ronds d'acier horizontaux
et verticaux, qui se bombe sous charge, et
un conteneur en matière plastique (4),
l'enveloppe en treillis métallique (3) se rattachant, par son bord inférieur, à la
palette (2) et présentant, sur son bord supérieur, un cadre d'entourage (5) et le
conteneur en matière plastique (4) prenant appui, au moins à l'état rempli, contre
l'enveloppe en treillis métallique (3), caractérisée en ce que les barreaux ronds
d'acier (6) horizontaux de l'enveloppe en treillis métallique (3) présentent, à distance
des angles (7) du contour, des portions de renfort (8) conformes, repliées, dirigées
vers le conteneur en matière plastique (4), qui réduisent les bombements, causés par
l'appui du conteneur en matière plastique contre l'enveloppe en treillis métallique,
et en ce qu'aux portions de renfort (8) font suite des portions (9) rectilignes des
barreaux ronds d'acier (6) horizontaux.
2. Caisse-palette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les portions de renfort
(8) repliées forment, vues de dessus, un gradin (10) avec les portions (9) rectilignes
raccordées des barreaux ronds d'acier (6) horizontaux.
3. Caisse-palette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les portions de renfort
(8) repliées forment, vues de dessus, un creux (11) en U, en V ou en arc, qui est
dirigé vers l'intérieur, et en ce que les portions (9) rectilignes des barreaux ronds
d'acier (6) horizontaux se rattachent à ces creux (11).
4. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que dans les
angles, qui sont formés par les barreaux ronds d'acier (6) horizontaux repliés, sont
disposés des barreaux ronds d'acier (12) verticaux.
5. Caisse-palette selon l'une des revendications ! à 4, caractérisée en ce que sur les
angles, qui sont formés par les barreaux ronds d'acier (6) horizontaux repliés, sont
disposés des barreaux ronds d'acier (12) verticaux.
6. Caisse-palette selon l'une des revendications 2 ou 4, caractérisée en ce que les portions
(9) rectilignes des barreaux ronds d'acier (6) horizontaux, vues de dessus, sont en
retrait par rapport à l'arête correspondante de la palette (2) et l'enveloppe en treillis
métallique (3) est conçue dans son ensemble de manière que les zones de l'enveloppe
en treillis métallique (3), qui sont formées par les portions (9) rectilignes des
barreaux ronds d'acier (6) horizontaux, ne peuvent faire saillie, vues de dessus,
par rapport à cette arête de la palette (2).
7. Caisse-palette selon l'une des revendications 3 ou 5, caractérisée en ce que plusieurs
des creux (8, 11) en U, en V ou en arc, sont disposés répartis sur la longueur latérale
de l'enveloppe en treillis métallique (3), et en ce que l'enveloppe en treillis métallique
(3) dans son ensemble est conçue de manière que les zones de l'enveloppe en treillis
métallique (3), qui sont formées par les portions (9) rectilignes des barreaux ronds
d'acier (6) horizontaux, ne font pas saillie, vues de dessus, par rapport à l'arête
correspondante de la palette.
8. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les barreaux
ronds d'acier (12) verticaux de l'enveloppe en treillis métallique (3) présentent
dans la direction horizontale, des portions de renfort (13) conformes, repliées, auxquelles
se raccordent des portions (14) rectilignes des barreaux ronds d'acier (12) verticaux
qui forment, vues de côté, un gradin (15), ou les portions de renfort (13, 16) sont
conformées de manière à former, vues de côté, un creux (13, 16) en U, en V ou en arc.
9. Caisse-palette (1) empilable de contour rectangulaire, comportant
une palette (2),
une enveloppe en treillis métallique (3) fait de barreaux ronds d'acier horizontaux
et verticaux, qui se bombe sous charge, et
un conteneur en matière plastique (4),
l'enveloppe en treillis métallique (3) se rattachant, par son bord inférieur, à la
palette (2) et présentant, sur son bord supérieur, un cadre d'entourage (5) et le
conteneur en matière plastique (4) prenant appui, au moins à l'état rempli, contre
l'enveloppe en treillis métallique (3), caractérisée en ce que les barreaux ronds
d'acier (12) verticaux présentent, dans la zone des angles du contour ainsi qu'à distance
de ceux-ci, des portions de renfort (13, 16) conformes dans la direction horizontale,
repliées, en ce que les portions de renfort (13, 16) sont conformées de manière que
les bombements qui sont causés par l'appui du conteneur en matière plastique contre
l'enveloppe en treillis métallique soient réduits, en ce qu'aux portions de renfort
(13, 16) se raccordent des portions rectilignes (14) des barreaux ronds d'acier (12)
verticaux et en ce que les portions de renfort (13, 16), vues de côté, forment un
creux en U, en V ou en arc (13, 16).
10. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le conteneur
en matière plastique (4) présente des parois extérieures (17) lisses.
11. Caisse-palette selon l'une des revendications 2, 3, 7, 8 ou 9, caractérisée en ce
que le conteneur en matière plastique (4) présente des creux complémentaires, des
creux en gradins et/ou des creux en U, en V ou des creux en arc.
12. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le conteneur
en matière plastique (4) est formé par soufflage et en ce que le conteneur en matière
plastique (4) d'une part et l'ouverture de mailles de l'enveloppe en treillis métallique
(3) d'autre part sont dimensionnés de manière que le conteneur en matière plastique
(4) absorbe les sollicitations à absorber par appui contre l'enveloppe en treillis
métallique (3).
13. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que la palette
est réalisée en tant que palette en bois (2) et l'enveloppe en treillis métallique
(3) est assemblée à la palette en bois (2) à l'aide d'armatures de fixation (30) métalliques,
qui passent sur un cadre de fermeture (31) inférieur de l'enveloppe en treillis métallique
(3) et qui de leur côté sont assemblées avec la palette en bois (2).
14. Caisse-palette selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par une palette
en acier (2) présentant les caractéristiques suivantes :
la palette d'acier (2) possède une plaque de palette (20) supérieure, dont le contour
coïncide sensiblement avec le contour rectangulaire de l'enveloppe en treillis métallique
(3),
la palette d'acier (2) possède un cadre de fond (22), dont le contour est en retrait
par rapport au contour de l'enveloppe en treillis métallique (3), vers le milieu du
contour,
la palette d'acier (2) possède, dans la zone des angles (7), des élément d'angle (26),
reliant la plaque de palette supérieure (20) et le cadre de fond (22), en tôle d'acier,
qui présente des saillies d'appui (27) dirigées vers l'extérieur, et présente des
saillies d'appui (28) supplémentaires sur les côtés,
les saillies d'appui (27, 28) présentant une longueur de saillie telle qu'à l'état
empilé de plusieurs caisses-palettes (1), les saillies d'appui (27, 28) de chaque
caisse-palette supérieure passent sur le cadre d'entourage (5) de l'enveloppe en treillis
métallique (3) de la caisse-palette inférieure, et à l'état empilé, le cadre de fond
(22) de la palette d'acier (2) de la caisse-palette supérieure s'encastrant par concordance
de forme dans l'enveloppe en treillis métallique (3) disposée au-dessous.
15. Caisse-palette selon la revendication 14, caractérisée en ce que le cadre de fond
(22) est formé d'un tube (23) ou de plusieurs portions de tube.
16. Caisse-palette selon la revendication 14, caractérisée en ce que le cadre de fond
(29) est formé d'une portion de barre profilée ou de plusieurs portions de barre profilée.
17. Caisse-palette selon la revendication 14, caractérisée en ce que le cadre de fond
(22) est formé dans une coupe d'acier plat (24) ou dans plusieurs coupes d'acier plat.
18. Caisse-palette selon l'une des revendications 14 à 17, caractérisée en ce qu'à l'état
empilé, le cadre de fond (22) de la palette (2) n'est pas en contact avec les creux
de renfort (8) de l'enveloppe en treillis métallique (3) située au-dessous.
19. Caisse-palette selon l'une des revendications 14 à 18, caractérisée en ce qu'à l'état
empilé, le cadre de fond (22) de la palette (2) s'encastre dans l'enveloppe en treillis
métallique (3), située au-dessous, à peu près dans une mesure correspondant à l'épaisseur
du cadre de fond (22).