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(11) | EP 0 718 460 A3 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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| (54) | Drehkreuzanlage |
| (57) 2.1. Bei bekannten Drehkreuzanlagen ist jeweils ein in horizontaler Sperrposition
befindlicher Sperrarm mittels eines federkraftbeaufschlagten Sperriegels gehalten.
Im Falle einer Stromunterbrechung wird ein eine Entriegelungsvorrichtung in Vorspannlage
haltender Elektromagnet stromlos und dadurch wird der Sperriegel von der Entriegelungsvorrichtung
außer Eingriff mit dem Sperrarm geschwenkt. In der Folge schwingt der Sperrarm in
eine den Durchgang freigebende Abklapplage. Anschließend muß der Sperrarm von Hand
wieder eingerichtet werden und der Elektromagnet die Entriegelungsvorrichtung wieder
in die Betriebsstellung bewegen. 2.2. Dadurch, daß der Sperriegel (30) jeweils als zweiarmiger Hebel (34, 35) ausgebildet ist, wobei der eine Hebelarm (34) mit einem Rastmittel (29) zur Arretierung des Sperrarmes (14) und der andere Hebelarm (35) mit einer Rückstelleinrichtung (36) für die Entriegelungsvorrichtung (40) versehen ist und der Sperriegel (30) ebenfalls von dem in seine Abklapplage schwingenden Sperrarm verschwenkt wird, kann die Drehkreuzanlage (10) durch bloßes Weiterschalten nach einer Stromunterbrechung wieder eingerichtet werden. Der Elektromagnet (52) der Entriegelungsvorrichtung (40) muß lediglich für eine Haltefunktion dimensioniert sein. 2.3. Die Drehkreuzanlage (10) ist zur Sicherung jeder Art von Personendurchgängen fernsteuerbar und/oder motorisch angetrieben einsetzbar. |