(57) Ein Kompressor für Kälteanlagen, insbesondere ein Kolbenkompressor für Klimaanlagen,
besitzt in an und für sich bekannter Weise in einem Gehäuse (1) einen Ölsumpf (2),
aus welchem eine Ölförderpumpe od. dgl. zur Schmierung der relativ zueinander beweglichen
Teile kontinuierlich Öl entnimmt. Dieses Öl tritt stets auch zu einem bestimmten Teil
in den Kältemittelkreislauf über. Insbesondere Esteröle, die als Schmieröl zunehmend
Verwendung finden, nehmen aus dem Kältemittel Feuchtigkeit auf. Das über einen Rücklauf
in den Ölsumpf (2) zurückfließende Öl reichert sich daher mit Feuchtigkeit an. Um
dem entgegenzuwirken, ist eine Filtertrocknerkerze (3) vorgesehen, welche durch eine
Öffnung (4) des Gehäuses (1), die vom Hersteller des Kolbenkompressors eigentlich
für einen anderen Zweck, z.B. zur Aufnahme einer Ölsumpfheizung, gedacht ist, in den
Ölsumpf (2) eingeführt und dort durch einen Verschlußstopfen (10) gehalten ist. Diese
Filtertrocknerkerze (3) sorgt dafür, daß der Feuchtigkeitsgehalt des Öles im Ölsumpf
(2) unterhalb eines annehmbaren Wertes gehalten wird; sie kann bei Bedarf ausgetauscht
werden.
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