| (19) |
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(11) |
EP 0 721 807 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.12.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07C 5/36 |
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Fördertechnische Anlage
Handling installation
Installation de manutention
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES GB NL |
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Priorität: |
11.01.1995 DE 19501996
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.1996 Patentblatt 1996/29 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hoene, Albrecht, Dr.-Ing.
D-63322 Rödermark (DE)
- Vogl, Wolfgang, Dipl.-Ing.
D-63303 Dreieich (DE)
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Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner
Patentanwaltsbüro
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 255 353 DE-A- 3 522 437
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EP-A- 0 489 267
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steuerung für fördertechnische Anlagen, insbesondere
für Stückgut-Sortieranlagen, bei der Förderdaten des Fördergutes in einem Datenspeicher
abgelegt sind und den Stelleinrichtungen der Förderstrecken-Vorrichtungen zuleitbar
sind.
[0002] Bei den bekannten fördertechnischen Anlagen, die Sortieranlagen bilden, kann man
zwischen
a) direkter Datenverfolgung
b) und indirekter Datenverfolgung
unterscheiden. Bei der direkten Datenverfolgung befindet sich die Information z.B.
in Form eines Barcodes auf dem Fördergut und wird durch ein Gerät gelesen, während
bei der indirekten Datenverfolgung die Fördergutinformation in der Anlagensteuerung
abgelegt wird. Die Speicherung der Daten in der Anlagensteuerung erfordert
a) die Ablage von Daten über den momentanen Aufenthaltsort des betreffenden Fördergutstückes
und
b) eine Daten-Vorgabe über das weitere Ziel, zu dem das Fördergut befördert werden
soll.
[0003] Um die indirekte Datenverfolgung zu gewährleisten (realisiert durch z.B. Schieberegister,
mitlaufende Pointer u.dgl.), muß ein bedeutender Aufwand in der Steuerungs-Software
betrieben werden, und unkontrollierte Fördergutbewegungen auf dem Fördermedium (z.B.
Förderband) müssen soweit wie möglich durch mechanische oder elektrische Vorkehrungen
unterbunden werden. So werden z.B. mechanische Geschwindigkeitskopplungen durch Getriebe,
Geschwindigkeitsregler, Servomotore u.dgl. eingesetzt. Trotzdem sind oft Abweichungen
von der theoretisch gewollten Lage nicht zu vermeiden. So tritt zwischen Fördermedium
und Fördergut nicht selten Schlupf auf. Auf Rollenförderern ist die Fördergeschwindigkeit
vom Fördergut abhängig. In Kurvenfahrten tritt ein nachteiliger Versatz auf. Auf Steigungs-
und Gefällestrecken sind Verschiebungen zwischen dem Fördergut und dem Fördermedium
oft unvermeidlich. Bei Übergabe des Fördergutes von einem vollbesetzten und damit
langsamer laufenden Bandförderer auf einen leeren, schneller laufenden, sind ebenfalls
Abweichungen der Lage des Fördergutes zu verzeichnen.
[0004] Die EP-A-0 489 267 befasst sich mit einer Sortiereinrichtung für Mehrwegverpackungen,
die durch eine Erkennungseinrichtung und eine Einrichtung zur warengerechten Zuordnung
gekennzeichnet ist. Dabei erfolgt zunächst eine Erkennung beispielsweise einer Flasche
hinsichtlich deren Form und Farbe, wobei dieser Flasche ein Identifikationsindex gegeben
wird. Dieser Index wird mit einem in einem Rechner abgelegten Index verglichen, so
dass bei Übereinstimmung die Flasche einem bestimmten zugeordneten Sorter zugeordnet
werden kann.
[0005] Das Prinzip dieser Lösung besteht also darin, bestimmte Warenkriterien von vornherein
im Rechner abzulegen, beispielsweise braune Flasche - grüne Flasche; hohe Flasche
- niedrige Flasche; dicke Flasche - dünne Flasche. Durch die Identifikation der über
den Förderer zugeführten Flasche kann nun die jeweils in Form, Farbe und Größe richtige
Flasche an den richtigen Lagerplatz geleitet und dort ausgelagert werden. Dieses System
setzt allerdings unabdingbar voraus, dass die zu befördernde und zu sortierende Ware
vorher bekannt ist und die bekannten Identifikationsmerkmale so abgelegt sind, dass
sie bestimmten Sortiereinrichtungen zuordenbar sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die elektrisch und/oder mechanisch aufwendige
Datenverfolgung des Fördergutes durch eine den elektrischen und/oder mechanischen
Aufwand verringernde Lösung zu ersetzen.
[0007] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fördergut mittels
einer Aufnahme-Kamera, deren Signale über Bildverarbeitung aufbereitbar sind, einer
optischen Eingangs-Identifikation unterzogen wird und Charakteristika des Fördergutes
in einem Charakteristika-Datenspeicher abgespeichert werden, dass Daten über eine
ortsabhängige Position und eine Befehlsvergabe für die nachfolgenden Förderstreckenabschnitte
fortlaufend in dem Charakteristika-Datenspeicher verwaltet und derart verarbeitet
werden, dass das Fördergut jeweils mittels an mehreren Stellen der Förderstreckenabschnitte
an festgelegten Standorten angeordneter Aufnahme-Kameras erneut optisch identifiziert
und mit den bereits gespeicherten Daten verglichen wird und bei Übereinstimmung der
Daten sofort anschließend die weiteren Befehle an die Stelleinrichtungen der Förderstrecken-Vorrichtungen
für Sortiervorgänge gegeben werden. Dadurch entfällt eine elektrisch und mechanisch
aufwendige Datenverfolgung. Ferner ist der Umstand, einen höheren mechanischen Aufwand
betreiben zu müssen, um das Fördergut gegen Verschiebungen abzusichern, nicht mehr
relevant. Damit werden insgesamt der Aufwand und die Kosten gesenkt aufgrund eines
geringeren Aufwandes in der Mechanik der fördertechnischen Anlagen, eines geringeren
Steuerungsaufwandes sowie der Ersparung besonderer Informationsträger am Fördergut.
[0008] Vorteilhaft ist weiterhin, daß diese optische Identifikation jeweils mittels einer
an einem festgelegten Standort angeordneten Aufnahme-Kamera erfolgt, deren Signale
über Bildverarbeitung aufbereitbar sind.
[0009] Nach weiteren Merkmalen wird vorgeschlagen, daß über die Aufnahme-Kameras jeweils
Signale der Farbsättigung, der Formgebung, Grauwerte, Reflexionswerte u.dgl. auswertbar
sind.
[0010] Diese optische Identifikation kann erforderlichenfalls unterstützt werden, indem
zusätzlich Signale von induktiven Metallsensoren, kapazitiven Sensoren, Lichttastem,
Impulsgebern u.dgl. im Datenspeicher verwaltet und nach Verarbeitung auf die Stelleinrichtungen
gegeben werden.
[0011] In der einzigen Figur der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das
im folgenden näher beschrieben wird.
[0012] Die bisherige indirekte Datenverfolgung an sich und die dafür notwendigen elektrischen
und mechanischen Voraussetzungen können aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahmen unterbleiben.
In der Zeichnung ist in Form eines Blockschaltbildes als fördertechnische Anlage eine
Stückgut-Sortieranlage 1 ausschnittsweise dargestellt. Förderdaten des Fördergutes
2 sind in einem Datenspeicher 3 abgelegt. Das Fördergut 2 besteht aus Stückgut der
unterschiedlichsten Form 2a bzw. Farbe bzw. Farben 2b. Es wird an einer Fördergut-Aufabe
4 auf ein Förderband 5 aufgegeben. An einem festgelegten Standort 6, wie z.B. der
Fördergut-Aufgabe 4, ist jeweils eine Aufnahme-Kamera K1, K2, K3 usw. fest installiert.
[0013] Aufgrund dieser Kameras K1, K2, K3 usw. wird das Fördergut 2 einer optischen Eingangs-Identifikation
7 unterzogen, wobei je nach Fördergut-Form 2a und/oder Fördergut-Farbe 2b u.dgl. Kriterien,
die Eigentümlichkeiten des Fördergutes 2 in einem Datenspeicher 8 für Charakteristika
abgelegt werden. Diese Daten werden, solange sich das Fördergut 2 auf einem der Förderstrecken-Abschnitte
9a, 9b, 9c, 9d usw. befindet, in dem Datenspeicher 8 gehalten, der z.B. durch assoziative
Speicher oder neuronale Netze gebildet sein kann. So kann das Fördergut 2 bei Erreichen
der Aufnahme-Kamera K2 oder K3 identifiziert werden, indem die neu aufgenommenen Daten
mit den bereits in der Aufnahme-Kamera K1 ermittelten und im Datenspeicher 8 vorhandenen
Daten verglichen werden. Bei Übereinstimmung der Daten - wobei ein Grad der Übereinstimmung
in wesentlichen Kriterien genügt - können daraufhin die weiteren Befehle an die Stelleinrichtungen
von Förderstrecken-Vorrichtungen 11, wie z.B. an einen Pusher 10 gegeben werden. Dabei
wird durch eine Vorgabe einer Zielidentifikation 12 eine Ansteuerung 13 betätigt,
die ihrerseits die Stelleinrichtungen einer Förderstrecken-Vorrichtung 11 beaufschlägt.
[0014] Die Arbeit der Aufnahme-Kameras K1, K2, K3 ist völlig unabhängig von dem auftretenden
Schlupf des Fördergutes 2 auf dem Förderband 5, ebenso von vom Fördergut abhängiger
Fördergeschwindigkeit auf Rollenförderern, ebenso vom Versatz in Kurvenfahrt und von
Verschiebungen des Fördergutes 2 auf Steigungs- und Gefällestrecken. Auch eine Übergabe
von einem vollbesetzten und damit langsamer laufenden Bandförderer auf einen leeren,
schneller laufenden Bandförderer oder anderen Förderer ist im Hinblick auf die durch
die Aufnahme-Kameras K1, K2, K3 usw. gegebene Identifikation praktisch ohne Bedeutung.
[0015] Die über die Kameras K1, K2, K3 erhaltene Identifikation als grobe Kenntnis der Fördergut-Reihenfolge
kann die Identifikation wesentlich erleichtern. Das Kamera-System "weiß", worauf es
achten muß. Auch der Nachteil der bei der direkten Datenverfolgung notwendigen Kennzeichnung
oder Codierung des Fördergutes 2 kann umgangen werden. Die bisher verwendeten Barcodes,
Transponder, Responder (lesbare bzw. schreib-lesbare Codeträger) u.dgl. sind daher
nicht mehr erforderlich und bedeuten eine erhebliche Aufwandsersparnis.
[0016] Die Funktionsweise der Steuerung ist wie folgt:
[0017] Das Fördergut 2 wird bei Einspeisung in die Anlage, z.B. in die Fördergut-Aufgabe
4 des Förderbandes 5, von der Aufnahme-Kamera K1 identifiziert, d.h. "vermessen" und
die Charakteristika des Fördergutes 2 werden im Charakteristika-Datenspeicher 8 abgespeichert.
Sobald das Fördergut 2 den Standort 6 der Aufnahme-Kamera K2 erreicht hat, wird es
erneut identifiziert, Wesensdaten werden mit denen bereits im Charakteristika-Datenspeicher
8 vorhandenen Daten verglichen und entsprechend dem vorgegebenen Transportweg könnte
das Fördergut 2 dort sofort anschließend über den Pusher 10 ausgeschleust werden.
Der Vorgang findet analog für die Aufnahme-Kamera K2 und beliebig viele weitere Ausschleusstellen
statt. Während des Transportvorganges ist der Steuerung die genaue Lage des Fördergutes
2 und die Zuordnung der Daten nicht bekannt. Jegliche Datenverfolgung und alle Vorkehrungen,
damit das Fördergut 2 sich nicht unzulässig zueinander bewegt und verschiebt, können
unterbleiben.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1
- Stückgut-Sortieranlage
- 2
- Fördergut
- 2a
- Fördergut-Form
- 2b
- Fördergut-Farbe(n)
- 3
- Datenspeicher
- 4
- Fördergut-Aufgabe
- 5
- Förderband
- 6.
- Standort
- K1,K2,K3
- Aufnahme-Kameras
- 7
- Eingangs-Identifikation
- 8
- Charakteristika-Datenspeicher
- 9a, 9b, 9c, 9d
- Förderstrecken-Abschnitte
- 10
- Pusher
- 11
- Förderstrecken-Vorrichtung
- 12
- Ziel-Identifikation
- 13
- Ansteuerung
1. Fördertechnische Anlage, insbesondere Stückgut-Sortieranlage, bei der Förderdaten
des Fördergutes in einem Datenspeicher abgelegt sind und den Stelleinrichtungen der
Förderstrecken-Vorrichtungen zuleitbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das Fördergut (2) mittels einer Aufnahme-Kamera, deren Signale über Bildverarbeitung
aufbereitbar sind, einer optischen Eingangs-Identifikation (7) unterzogen wird und
Charakteristika des Fördergutes in einem Charakteristika-Datenspeicher (8) abgespeichert
werden, dass Daten über eine ortsabhängige Position und eine Befehlsvergabe für die
nachfolgenden Förderstreckenabschnitte (9a, 9b, 9c, 9d) fortlaufend in dem Charakteristika-Datenspeicher
(8) verwaltet und derart verarbeitet werden, dass das Fördergut (2) jeweils mittels
an mehreren Stellen der Förderstreckenabschnitte (9a, 9b, 9c, 9d) an festgelegten
Standorten angeordneter Aufnahme-Kameras (K 1, K 2, K3, usw.) erneut optisch identifiziert
und mit den bereits gespeicherten Daten verglichen wird und bei Übereinstimmung der
Daten sofort anschließend die weiteren Befehle an die Stelleinrichtungen der Förderstrecken-Vorrichtungen
(11) für Sortiervorgänge gegeben werden.
2. Fördertechnische Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die Aufnahme-Kameras (K1, K2, K3) jeweils Signale der Farbsättigung, der Formgebung,
von Grauwerten, Reflexionswerte u.dgl. auswertbar sind.
3. Fördertechnische Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich Signale von induktiven Metallsensoren, kapazitiven Sensoren, Lichttaster,
Impulsgeber o.dgl. im Datenspeicher verwaltet und nach Verarbeitung auf die Stelleinrichtungen
gegeben werden.
1. Materials handling plant, in particular a sorting plant for mixed goods, in which
data on the goods which are being handled are held in a data memory and can be passed
to the setting controls of the conveyor,
characterised by the fact that
the goods being conveyed (2) are subjected to an initial optical identification process
(7) by means of a camera, the signals from which are processed by image processing,
and characteristics of the goods are stored in a characteristics data memory (8),
that data relating to a location-dependent position and to the issue of instructions
for subsequent sections of the conveyor (9a, 9b, 9c, 9d) are continuously handled
in the data memory (8) and are processed in such a way that the goods (2) are again
identified optically by means of cameras (K1, K2, K3 etc.) placed at fixed locations
at several places in the conveyor sections (9a, 9b, 9c, 9d) and are compared with
the stored data, and if the data match, further instructions are passed immediately
to the setting controls of the conveyor (11) for the sorting processes.
2. Materials handling plant as in Claim 1,
characterised by the fact that
the cameras (K1, K2, K3) permit the evaluation of signals showing colour saturation,
shape, grey-scale values, reflectance values and similar.
3. Materials handling plant as in one of Claims 1 or 2,
characterised by the fact that
signals from inductive metal sensors, capacitance sensors, light scanners, pulse generators
or similar are additionally handled in the data memory and are passed to the setting
controls after being processed.
1. Installation de transport, en particulier installation de triage pour des produits,
dans laquelle des données de transport des produits transportés sont stockées dans
une mémoire de données et peuvent être amenées aux moyens de réglage des dispositifs
des étendues de transport,
caractérisée en ce que les produits transportés (2) sont soumis, au moyen d'une caméra de réception, dont
les signaux peuvent être traités par un traitement d'image, à une identification d'entrée
optique (7) et des caractéristiques des produits transportés sont mémorisées dans
une mémoire de données de caractéristiques (8), en ce que des données sur une position dépendant du lieu et une transmission d'ordres pour
les tronçons d'étendue de transport suivants (9a, 9b, 9c, 9d) sont gérées et traitées
de façon continue dans la mémoire de données de caractéristiques (8), de sorte que
les produits transportés (2) sont à nouveau identifiés de façon optique, à chaque
fois, au moyen de caméras de réception (K1, K2, K3 et ainsi de suite) agencées en
plusieurs endroits des tronçons d'étendue de transport (9a, 9b, 9c, 9d) en des lieux
déterminés et sont comparés avec les données déjà mémorisées et, lorsque les données
correspondent, immédiatement ensuite les autres ordres sont fournis aux moyens de
réglage des dispositifs (11) des étendues de transport pour des processus de triage.
2. Installation de transport selon la revendication 1,
caractérisée en ce que, à chaque fois, des signaux de la saturation de couleur, de la conformation, de valeurs
de gris, de valeurs de réflexion et analogues peuvent être exploités par les caméras
de réception (K1, K2, K3).
3. Installation de transport selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que des signaux supplémentaires de capteurs métalliques inductifs, de capteurs capacitifs,
de détecteurs à spot mobile, de générateurs d'impulsions ou analogues sont gérés dans
la mémoire de données et, après traitement, amenés aux moyens de réglage.
