| (19) |
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(11) |
EP 0 723 486 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.1997 Patentblatt 1997/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.07.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B22C 9/10 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/808 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9510/374 (20.04.1995 Gazette 1995/17) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM KERNPAKETIEREN
CORE PACKING DEVICE
INSTALLATION POUR LE PAQUETAGE DE NOYAUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
13.10.1993 DE 4334857
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.1996 Patentblatt 1996/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Adolf Hottinger Maschinenbau GmbH |
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D-68219 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- ROMMEL, Reiner
D-68782 Brühl (DE)
- STANGIER, Ulf
D-68775 Ketsch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Gaisbergstrasse 3 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 123 756 EP-A- 0 495 157
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EP-A- 0 209 809 DE-A- 3 624 554
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- HERBERT KNAB 'Automatische Kernherstellung nach dem Maskenformverfahren für Hydraulikguss
in einem verketteten System' , GIESSEREI 79 (1992) 3 FEBRUAR, NO 3, SEITE 98-102 ,
DüSSELDORF siehe Seite 98 - Seite 102
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kernpaketieren mit einer zwischen einer
Entnahmestation einer Kernschießmaschine und einer Übergabestation wirkenden Transporteinrichtung,
einer mindestens einen ersten Manipulator und Klebstoffauftragsmittel aufweisenden
Paketiereinrichtung und ggf. einem angekoppelten Tauchbad sowie einem nachgeschalteten
Trockenofen.
[0002] Vorrichtungen der in Rede stehenden Art sind seit Jahren aus der Praxis bekannt.
Lediglich beispielhaft wird hierzu auf die DE-A-3 526 265 verwiesen. Aus dieser Druckschrift
ist eine Kern-Paketiermaschine für den vollautomatischen Zusammenbau gießfertiger
Kernpakete bekannt. Mit einer Kernschießmaschine gefertigte Kerne werden dort der
Kernschießmaschine entnommen, auf eine Palette verbracht, von dort aus in eine Kern-Schwenkvorrichtung
angehoben, dort von einer Spannvorrichtung seitlich umgriffen und gemeinsam - voneinander
beabstandet - mittels Klebstoffauftragsmitteln mit Klebstoff versehen. Erst danach
werden die Kerne in eine Paketiereinrichtung durch Hubmittel verbracht und nach Rückziehen
der Spannvorrichtung verpreßt.
[0003] Die aus der DE-A-3 526 265 bekannte Vorrichtung ist jedoch in der Praxis problematisch,
da dort ausschließlich Kerne aus einer einzigen Kernschießmaschine paketierbar sind.
Insbesondere bei Kernpaketen mit sehr vielen Kernen oder mit komplexem Aufbau ist
es jedoch erforderlich, die einzelnen Kerne mit unterschiedlichsten Werkzeugen auf
unterschiedlichen Kernschießmaschinen herzustellen und diese zu einem Kernpaket zusammenzufügen.
Des weiteren ist bei der bekannten Vorrichtung die Handhabung der Kerne über den Schritt
des Klebstoffauftrags bishin zum Verpressen aufwendig und erfordert einen erheblichen
apparativen Aufwand.
[0004] Aus der DE-A-3 624 554 ist für sich gesehen eine Vorrichtung zum Kernpaktieren bekannt,
wobei sowohl die Ablage der Kerne als auch des Kernpaketes auf einer Transporteinrichtung
bzw. auf einem Ablagetisch - starr - erfolgt. Folglich ist hier weder vom Einsatz
mindestens zweier Kernschießmaschinen und einer Kombination der Kerne aus unterschiedlichen
Kernschießmaschinen noch von einer schonenden Kernentnahme bzw. Kernablage die Rede.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung
zum Kernpaketieren so auszugestalten und weiterzubilden, daß einerseits ein schnelles
automatisches Zusammenfügen auch aufwendiger Kernpakete mit geringstmöglichem konstruktiven
Aufwand möglich ist und andererseits die Entnahme der Kerne möglichst schonend, d.h.
ohne die Gefahr der Zerstörung beim Greifen oder Aufsetzen auf eine Transporteinrichtung,
möglich ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Kernpaketieren löst die voranstehende Aufgabe
durch die Merkmale des Patentanspruches 1. Danach ist die einganges genannte Vorrichtung
zum Kernpaktieren derart ausgebildet, daß mindestens zwei Kernschießmaschinen vorgesehen
sind, daß die Transporteinrichtung mindestens eine zur Ablage der Kerne dienende Transportpalette
aufweist und daß der Transportpalette für jeden Kern ein zur Ablage dienendes Luftkissen
zugeordnet ist.
[0007] Erfindungsgemäß sind hier zur Realisierung auch aufwendiger Kernpakete mit unterschiedlichen
Kernen mindestens zwei Kernschießmaschinen vorgesehen, deren Kerne einer einzigen
Vorrichtung zum Kernpaketieren zuführbar sind. Ungeachtet von welcher Kernschießmaschine
die Kerne stammen, lassen sich die Kerne einer gemeinsamen Übergabestation zuführen.
Diese Übergabestation bildet sozusagen einen Knotenpunkt vor der eigentlichen Kernpaketierung,
von wo aus die einzelnen Kerne der Paketiereinrichtung - Stück für Stück - zugeführt
werden.
[0008] In weiter erfindungsgemäßer Weise weist die Transporteinrichtung mindestens eine
zur Ablage der Kerne dienende Transportpalette auf, wobei diese Transportpalette wiederum
für jeden einzelnen Kern ein zur Ablage dienendes Luftkissen umfaßt. Nun spielt es
hier keine Rolle, ob jeder Kernschießmaschine eine eigene Entnahmestation oder bspw.
zwei Kernschießmaschinen eine gemeinsame Entnahmestation zugeordnet ist. Jedenfalls
ist hier wesentlich, daß die Kerne in der Entnahmestation auf eine der Transporteinrichtung
zugeordnete Transportpalette abgelegt werden.
[0009] Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten starren Aufnahmen mit anschließender
aufwendiger mechanischer Justierung ist hier dafür Sorge getragen, daß bei einer Übernahme
des Kerns keine mechanischen Spannungen am Kern auftreten und somit die Gefahr einer
Beschädigung des Kerns wirksam vermieden ist. Dies erfolgt durch die zur Ablage dienenden
Luftkissen, wobei sich diese Luftkissen der Position der vor der Entnahme in der Regel
am Werkzeugoberteil "hängenden" Kerne in etwa anpassen können. Mit anderen Worten
können die Luftkissen den vor der Entnahme noch am Werkzeugoberteil "hängenden" Kerne
quasi entgegenschwimmen, wodurch sich eine automatische Justierung ergibt. Eine besondere
- separate - Justierung erübrigt sich demnach. Eine Beschädigung der Kerne ist durch
Vorkehrung der Luftkissen weitgehend ausgeschlossen. Erst wenn die Kerne auf dem Luftkissen
aufliegen, werden sie vom Werkzeugoberteil ab- bzw. ausgestoßen, so daß ein Verspannen
durch eine starre Aufnahme aufgrund der quasi "schwimmenden" Luftkissen wirksam vermieden
ist.
[0010] Hinsichtlich eines besonders einfachen und dabei sicheren Verbringens der Kerne von
der Entnahmestation der Kernschießmaschine zu der als Knotenpunkt dienenden Übergabestation
ist es von besonderem Vorteil, wenn jeder Kernschießmaschine eine eigene Entnahmestation
zugeordnet ist und die Kerne in dieser Entnahmestation auf eine der Transporteinrichtung
zugeordneten Transportpalette ablegbar sind. Diese Transportpalette könnte besondere
- starre - Aufnahmen für den Kern aufweisen. Dies erfordert jedoch eine exakte Justierung
der Aufnahmen, so daß bei einer Übernahme des Kerns keine Spannungen und dadurch hervorgerufene
Zerstörungen des Kerns auftreten.
[0011] Die Kerne könnten jeweils vom Werkzeugoberteil auf die Luftkissen ablegbar sein,
wobei sich die Luftkissen der Position der am Werkzeugoberteil "hängenden" Kerne in
etwa anpassen. Mit anderen Worten könnten die Luftkissen den vor der Entnahme noch
am Werkzeugoberteil "hängenden" Kernen quasi entgegenschwimmen, wodurch sich eine
besondere Justierung erübrigt. Eine Beschädigung der Kerne ist somit weitgehend ausgeschlossen.
Erst wenn die Kerne auf dem Luftkissen aufliegen, würden sie vom Werkzeugoberteil
ab- bzw. ausgestoßen werden. Ein Verspannen ist aufgrund der quasi "schwimmenden"
Luftkissen ausgeschlossen.
[0012] In weiter vorteilhafter Weise und insbesondere zur Verifizierung der zu paketierenden
Kernpakete ist es von besonderem Vorteil, wenn zwei Kernschießmaschinen mit je einer
Entnahmestation vorgesehen sind. Die in der Entnahmestation mit Kernen beladenen Transportpaletten
könnten dann bspw. beidseitig der Übergabestation dieser zugeführt und in der Übergabestation
in etwa nebeneinander positioniert werden. Die Paketiereinrichtung könnte sich dann
aus beiden Transportpaletten bedienen.
[0013] Hinsichtlich einer sicheren Übernahme der Kerne in der Übergabestation ist es von
weiterem Vorteil, wenn die Transportpaletten - ggf. auf einem Transportschlitten -
unter dem ersten Manipulator bzw. der erste Manipulator über die Transportpaletten
verfahrbar ist. Von dort aus lassen sich die Kerne, insbesondere im Rahmen der ebenfalls
als erfindungswesentlich beanspruchten Alternative, unter Zurücklegung kürzester Wege
durch den ersten Manipulator greifen und zur Paketierung ablegen bzw. stapeln. Im
konkreten werden die Kerne dazu auf einem Schlitten oder Fahrwerk - aufeinander -
abgelegt, wobei die Reihenfolge der zu ergreifenden und abzulegenden Kerne über eine
entsprechende Steuerung beliebig vorgebbar ist.
[0014] Hinsichtlich einer wirksamen Verbindung der zu paketierenden Kerne ist es von ganz
besonderem Vorteil, wenn die Kerne mittels eines Klebstoffs zumindest partiell miteinander
verklebt werden. Dazu könnten die Klebstoffauftragsmittel den Klebstoff vor, während
oder nach der Handhabung durch den ersten Manipulator auf die zur gegenseitigen Anlage
bestimmten Flächen der Kerne aufbringen. Im konkreten könnte der erste bzw. unterste
Kern auf seiner oberen Fläche mit Klebstoff versehen werden, auf die dann der zweite
Kern, der auf seiner oberen Fläche ebenfalls mit Klebstoff versehen ist, aufgedrückt
bzw. aufgelegt wird. Nach Stapelung der einzelnen Kerne gemäß der voranstehenden Beschreibung
könnte das Paket nochmals einaxial verpreßt werden, damit nämlich der zwischen den
Kernen befindliche Klebstoff vollends in die Poren der Kerne gedrückt wird. Der Vorgang
des Verpressens könnte jedoch bereits beim Auflegen der Kerne aufeinander erfolgen,
so daß eine weitere Handhabung zum Verpressen nicht mehr erforderlich ist.
[0015] In einem nächsten Schritt werden nun die gestapelten und verklebten Kerne mittels
des ersten Manipulators oder mittels einer nachgeschalteten Schwenkeinrichtung um
vorzugsweise 90° geschwenkt. Folglich werden die Kerne aus der aufeinandergestapelten
Position in eine hintereinander oder nebeneinander liegende Position verbracht. Der
zuvor bereits mehrfach erwähnte erste Manipulator könnte zur Handhabung der Kerne
beidseits wirkende Greifer oder Spannbacken aufweisen, wobei zum Greifen bzw. Spannen
erforderliche Anpreßdrücke auf die geringe Festigkeit der Kerne einzustellen sind.
Gleiches gilt für die Schwenkeinrichtung, die ebenfalls beidseits der Kerne wirkende
Greifer oder Spannbacken aufweisen könnte.
[0016] Nachdem nun die Kerne bzw. das gemäß voranstehender Beschreibung hergestellte Kernpaket
um 90° geschwenkt auf einem Schlitten oder Fahrwerk abgelegt ist, dient ein zweiter
Manipulator zur Übernahme des geschwenkten Kernpakets und zur Abgabe an ein nachgeschaltetes
Tauch- bzw. Schwärzebad. Hier erfolgt eine Beschichtung bzw. ein Tränken im Oberflächenbereich
des Kernpakets, wodurch verhindert wird, daß sich beim Gießen flüssiges Eisen in den
Kernsand hineinbrennt. Mit anderen Worten wird hier die Oberfläche des Kernpakets
veredelt. Auch der zweite Manipulator könnte beidseits der Kerne wirkende Greifer
oder Spannbacken aufweisen, für die das zuvor gesagte betreffend den ersten Manipulator
gilt.
[0017] Schließlich könnte der zweite Manipulator auch zur Weitergabe des aus dem Tauchbad
wieder entnommenen Kernpakets an einen Trockenofen dienen. Diesem Trockenofen könnten
in weiter vorteilhafter Weise und insbesondere zur Kompensation der doch erheblichen
Durchlaufzeiten gleichzeitig zwei Kernpakete parallel, d.h. nebeneinander, zuführbar
sein. Hier kämen jedwede Öfen, insbesondere Bandöfen oder Durchstoßöfen, in Frage.
[0018] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die den Patentansprüchen
1 und 2 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung zweier
Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung
mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer schematischen Draufsicht ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Kernpaketieren, wobei von zwei Kernschießmaschinen je drei Kerne geliefert
werden und
- Fig. 2
- in einer schematischen Seitenansicht, teilweise, ein zweites Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei hier einer Kernschießmaschine vier Kerne entnommen
werden.
[0019] Die Fig. 1 und 2 zeigen geringfügig modifizierte Vorrichtungen zum Kernpaketieren
mit einer zwischen einer Entnahmestation 1, einer Kernschießmaschine 2 und einer Übergabestation
3 wirkenden Transporteinrichtung 4 und einer Paketiereinrichtung 5.
[0020] Gemäß der Darstellung in Fig. 1 weist die Paketiereinrichtung 5 zwei Manipulatoren
6, und Klebstoffauftragsmittel 8 auf. Ein Tauchbad 9 sowie ein Trockenofen 10 sind
nachgeschaltet bzw. angekoppelt.
[0021] Erfindungsgemäß sind der Paketiereinrichtung 5 über die Übergabestation 3 Kerne 11
von zwei Kernschießmaschinen 2 zuführbar, was sich insbesondere der Fig. 1 entnehmen
läßt. Bei dem in Fig. 1 gewählten Ausführungsbeispiel liefert jede Kernschießmaschine
2 insgesamt drei Kerne 11.
[0022] Jeder Kernschießmaschine 2 ist gemäß der Darstellung in Fig. 2 eine Entnahmestation
1 zugeordnet, wobei die Kerne 11 in der Entnahmestation 1 auf einer der Transporteinrichtung
4 zugeordneten Transportpalette 12 ablegbar sind. Bei dem in Fig. 2 gewählten Ausführungsbeispiel
liefert die Kernschießmaschine 2 insgesamt vier Kerne 11, wobei die Anzahl der je
Werkzeugsatz gleichzeitig herstellbaren Kerne 11 von der Geometrie bzw. deren Raumbedarf
abhängt.
[0023] Fig. 2 zeigt besonders deutlich, daß die Transportpalette 12 für jeden Kern 11 ein
zur Ablage dienendes Luftkissen 13 aufweist. Die Kerne 11 sind von dem in Fig. 2 lediglich
angedeuteten Werkzeugoberteil 14 auf die Luftkissen 13 ablegbar, wobei sich die Luftkissen
13 der Position der am Werkzeugoberteil 14 hängenden Kerne 11 - bei der Übergabe bzw.
Entnahme - in etwa anpassen.
[0024] Fig. 1 läßt sich wiederum entnehmen, daß die Transportpaletten 12 beidseitig der
Übergabestation 3 zuführbar und in der Übergabestation 3 in etwa nebeneinander positionierbar
sind. Aufgrund der Verfahrbarkeit des ersten Manipulators 6 ist dieser über die bzw.
oberhalb der Transportpaletten 12 verfahrbar und dient zum Ergreifen und Ablegen bzw.
Stapeln der Kerne 11 auf einem Schlitten 15. Die Kerne 11 werden dort aufeinander
abgelegt bzw. gestapelt, wobei die in Fig. 1 lediglich angedeuteten Klebstoffauftragsmittel
8 zum partiellen Auftragen von Klebstoff sowie zur gegenseitigen Anlage bestimmten
Flächen der Kerne dienen. Der Auftrag des Klebstoffes erfolgt wahlweise vor, während
oder nach der Handhabung durch den ersten Manipulator 6.
[0025] Des weiteren ist eine besondere, dem ersten Manipulator 6 nachgeschaltete Schwenkeinrichtung
17 vorgesehen, die zum Schwenken der gestapelten bzw. verklebten Kerne 11 um vorzugsweise
90° dient. Sowohl der erste Manipulator 6 als auch die Schwenkeinrichtung 17 verfügen
über beidseits der Kerne wirkende Spannbacken 18, durch die die Kerne 11 bzw. das
Kernpaket 20 erfaßt werden.
[0026] Ein zweiter Manipulator 19 dient zur Übernahme des geschwenkten Kernpakets 20 und
zur Abgabe an das Tauchbad 9. Dort könnte das Kernpaket 20 auf eine Hubeinrichtung
gelegt und - auf einer entsprechenden Auflage 16 - in das Tauchbad 9 abgesenkt werden.
[0027] Von dem Tauchbad 9 aus wird das Kernpaket 20 durch den zweiten Manipulator 19 wieder
übernommen, der im übrigen ebenfalls beidseits der Kerne 111 wirkende Greifer oder
Spannbacken 18 aufweisen kann und das Kernpaket 20 in üblicher Weise greift bzw. einspannt.
Der zweite Manipulator 19 dient dann schließlich zur Weitergabe des Kernpakets 20
an den Trockenofen 10, in den jeweils zwei nebeneinander positionierte Kernpakete
20 gleichzeitig einbringbar sind.
[0028] Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, daß die voranstehend erörterten Ausführungsbeispiele
lediglich der beispielhaften Erläuterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch
nicht auf die voranstehend erörterten Ausführungsbeispiele einschränken.
1. Vorrichtung zum Kernpaketieren mit einer zwischen einer Entnahmestation (1) einer
Kernschießmaschine (2) und einer Übergabestation (3) wirkenden Transporteinrichtung
(4), einer mindestens einen ersten Manipulator (6) und Klebstoffauftragsmittel (8)
aufweisenden Paketiereinrichtung (5) und ggf. einem angekoppelten Tauchbad (9) sowie
einem nachgeschalteten Trockenofen (10),
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Kernschießmaschinen (2) vorgesehen sind, daß die Transporteinrichtung
(4) mindestens eine zur Ablage der Kerne (11) dienende Transportpalette (12) aufweist
und daß der Transportpalette (12) für jeden Kern (11) ein zur Ablage dienendes Luftkissen
(13) zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne (11) jeweils vom
Werkzeugoberteil (14) auf die Luftkissen (13) ablegbar sind, wobei sich die Luftkissen
(13) der Position der am Werkzeugoberteil (12) hängenden Kerne (11) in etwa anpassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zwei Kernschießmaschinen (2) mit je einer
Entnahmestation (1) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportpaletten
(12) beidseitig der Übergabestation (3) zuführbar in der Übergabestation (3) in etwa
nebeneinander positionierbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportpaletten
(12) - ggf. auf einem Transportschlitten - unter den ersten Manipulator (6) bzw. der
erste Manipulator (6) über die Transportpaletten (12) verfahrbar sind bzw. ist und
daß der Manipulator (6) zum Ergreifen und Ablegen bzw. Stapeln der Kerne (11) in beliebig
vorgebbarer Reihenfolge dient.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne (11) auf einem
Schlitten (15) oder Fahrwerk - aufeinander - ablegbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffauftragsmittel
(8) zum vorzugsweise partiellen Auftrag von Klebstoff auf die Kerne (11) vor, während
oder nach der Handhabung durch den ersten Manipulator (6) dienen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Manipulator (6) oder eine nachgeschaltete Schwenkeinrichtung (17) zum Schwenken der
gestapelten und ggf. verklebten Kerne (11), vorzugsweise um 90°, dient, wobei die
Schwenkeinrichtung (17) beidseits der Kerne (11) wirkende Greifer oder Spannbacken
(18) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Manipulator (6) beidseits der Kerne (11) wirkende Greifer oder Spannbacken (18) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter
Manipulator (19) zur Übernahme des geschwenkten Kernpakets (20) und zur Abgabe an
das Tauchbad (9) dient.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Manipulator (19) beidseits der Kerne (11) wirkende Greifer oder Spannbacken (18) aufweist
und zur Weitergabe des Kernpakets (20) an den Trockenofen (10) dient.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Trockenofen
(10) mindestens zwei Kernpakete (20) parallel, d.h. nebeneinander, zuführbar sind.
1. Apparatus for packing cores, having a transport device (4) operating between a removal
station (1) of a core blaster (2) and a transfer station (3), a packing device (5)
comprising at least one first manipulator (6) and means (8) for applying adhesive,
and, if required, a linked immersion bath (9) and a downstream drying kiln (10), characterized
in that at least two core blasters (2) are provided, that the transport device (4)
comprises at least one transport pallet (12) serving for setting down of the cores
(11) and that for each core (11) the transport pallet (12) has an air-cushion (13)
serving for setting down of the core.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the cores (11) are arranged
to be set down from the tool upper part (14) on respective air-cushions (13), the
air-cushions (13) approximately aligning with the position of the cores (11) hanging
on the tool upper part (12).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, wherein two core blasters (2) each having a removal
station (1) are provided, characterized in that the transport pallets (12) are arranged
to be supplied to the transfer station (3) on both sides thereof and are arranged
to be positioned in the transfer station (3) approximately side by side.
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that the transport pallets
(12), if necessary on a transport carriage, travel beneath the first manipulator (6),
or the first manipulator (6) travels over the transport pallets (12), and the manipulator
(6) serves to grip and set down or stack the cores (11) in any preselectable order.
5. Apparatus according to claim 4, characterized in that the cores (11) are arranged
to be set down, one of top of the other, on a carriage (15) or travelling mechanism.
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5, characterized in that the means for applying
adhesive (8) serves for preferably partial application of adhesive to the cores (11)
before, during or after handling by the first manipulator (6).
7. Apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that the first manipulator
(6) or a downstream swivelling device (17) serves to swivel the stacked and, if required,
cemented cores (11), preferably through 90°, the swivelling device (17) having grippers
or clamping jaws (18) acting on both sides of the cores (11).
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7, characterized in that the first manipulator
(6) has grippers or clamping jaws (18) acting on both sides of the cores (11).
9. Apparatus according to one of claims 1 to 8, characterized in that a second manipulator
(19) serves to transfer the swivelled core assembly (20) and to deliver it to the
immersion bath (9).
10. Apparatus according to one of claims 1 to 9, characterised in that the second manipulator
(19) has grippers or clamping jaws (18) acting on both sides of the cores (11), and
serves to advance the core assembly (20) to the drying kiln (10).
11. Apparatus according to one of claims 1 to 10, characterised in that at least two core
assemblies are arranged to be supplied parallel, that is, side by side, to the drying
kiln (10).
1. Installation pour le paquetage de noyaux avec un dispositif de transport (4) en activité
entre un poste de prélèvement (1) d'une machine à tirer les noyaux (2), et un poste
de transfert (3), avec un dispositif de paquetage (5) présentant au moins un premier
dispositif de manipulation (6) et un moyen d'application d'adhésif (8) et avec le
cas échéant un bain d'immersion (9) ainsi qu'avec un four de séchage (10) accouplé
en aval,
caractérisée en ce que sont prévues au moins deux machines à tirer les noyaux (2),
en ce que le dispositif de transport (4) présente au moins une palette de transport
(12) servant à déposer les noyaux (11) et en ce qu'à la palette de transport (12)
il est associé pour chaque noyau (11) un coussin d'air (13) servant au dépôt.
2. Installation suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les noyaux (11) peuvent
chacun être déposés par la partie supérieure (14) de l'outil sur les coussins d'air
(13), opération au cours de laquelle les coussins d'air (13 s'adaptent sensiblement
à la position des noyaux (11) accrochés à la partie supérieure (14) de l'outil.
3. Installation suivant la revendication 1 ou 2, où deux machines à tirer les noyaux
(2) avec un poste de prélèvement (1) chacune sont prévues, caractérisée en ce que
les palettes de transport (2) pouvant être alimentées de part et d'autre au poste
de transfert (3) peuvent être positionnées sensiblement côte à côte.
4. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 3, caractérisée en
ce que les palettes de transport (12) peuvent - le cas échéant sur un chariot de transport
- être déplacées au-dessous du premier dispositif de manipulation (6) ou encore en
ce que le premier dispositif de manipulation (6) peut être déplacé au-dessus des palettes
de transport (12), et en ce que pour la saisie et le dépôt ou l'empilement des noyaux
(11), le dispositif de manipulation (6) est utilisé dans un ordre choisi à volonté.
5. Installation suivant la revendication 4, caractérisée en ce que les noyaux (11) peuvent
être empilés les uns sur les autres sur un chariot (15) ou un châssis mobile.
6. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 5, caractérisée en
ce que les moyens d'application d'adhésif (8) servent à l'application de préférence
partielle d'adhésif sur les noyaux (11), avant ou après la manipulation par le premier
dispositif de manipulation (6).
7. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 6, caractérisée en
ce que le premier dispositif de manipulation (6) ou un dispositif de pivotement (17)
subséquent sert au pivotement, de préférence de 90°, des noyaux empilés et le cas
échéant déjà collés, le dispositif de pivotement (17) présentant des grappins ou des
mâchoires de serrage (18) agissant de part et d'autre des noyaux (11).
8. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 7, caractérisée en
ce que le premier dispositif de manipulation (6) présente des grappins ou des mâchoires
de serrage (18) agissant de part et d'autre des noyaux (11).
9. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisée en
ce qu'un deuxième dispositif de manipulation (19) sert à la réception du paquet de
noyaux pivoté (20) et à son transfert vers le bain d'immersion (9).
10. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 9, caractérisée en
ce que le deuxième dispositif de manipulation (19) présente des grappins ou des mâchoires
de serrage (18) agissant de part et d'autre des noyaux (11) et sert au transfert du
paquet de noyaux (20) vers le four de séchage (10).
11. Installation suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 10, caractérisée en
ce qu'il est possible de transférer parallèlement, c'est-à-dire côté à côte, au moins
deux paquets de noyaux (20) au four de séchage (10).

