| (19) |
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(11) |
EP 0 723 498 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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19.10.2005 Patentblatt 2005/42 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.08.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1995/003199 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1996/005058 (22.02.1996 Gazette 1996/09) |
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| (54) |
ROTATIONS-SIEBDRUCKZYLINDER UND SEINE VERWENDUNG
ROTARY SCREEN PRINTING CYLINDER AND ITS USE
CYLINDRE ROTATIF D'IMPRESSION SERIGRAPHIQUE ET SON UTILISATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
| (30) |
Priorität: |
12.08.1994 DE 4428670
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.1996 Patentblatt 1996/31 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAULE, Wittich
D-82275 Emmering (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 070 391 US-A- 2 287 122 US-A- 4 401 520
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GB-A- 2 050 104 US-A- 3 981 237 US-A- 4 497 249
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- "The Thames and Hudson Manual of Textile Printing", Joyce Storey, 1974, Nachdruck
1979, Seiten 138-145
- Katalog V "Schablonen Herstellung und Dessinierung", Maschinenfabrik Peter Zimmer,
Kufstein, Seiten 0-14
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Rotations-Siebdruckzylinder, bestehend aus einem zylindrischen
Sieb mit einem Maschengewebe vorbestimmter Maschenweite, wobei das Sieb; zumindest
eine Zone aufweist, welche zumindest in Teilbereichen mit farbdurchlässigen Öffnungen
versehen ist, einem innerhalb des Siebes angeordneten Rakel und zwei Endstücken, die
jeweils in Verlängerung der zylindrischen Mantelfläche an den Siebenden befestigt
sind. Die Erfindung betrifft ferner ein System aus Rotations-Siebdruckzylindern.
[0002] Beim Siebdruck wird die Farbe mit Hilfe eines Rakels durch eine gespannte Siebfläche,
im allgemeinen ein Kunststoff- oder Metallgewebe vorgegebener Maschenweite, gepreßt,
wobei das Gewebe in den nichtdruckenden Bereichen für Farbe undurchlässig ist. Das
Verschließen der Maschen geschieht meist auf fotografischem Wege, indem das Siebmaterial
mit einer Fotoemulsion beschichtet und mit der gewünschten Druckvorlage belichtet
wird. Die belichteten Bereiche werden während der anschließenden Entwicklung der Emulsion
weggewaschen, so daß das Sieb an den belichteten Bereichen farbdurchlässig wird.
[0003] Ursprünglich besteht ein Siebdruckwerk aus einem Metall- oder Holzrahmen, in welchen
das Siebmaterial verzugsfrei eingespannt ist. Im Zuge der wirtschaftlichen Notwendigkeit,
schnellere und rationeller arbeitende Druckmaschinen herzustellen, wurden Rotations-Siebdruckwerke
entwickelt, die ein kontinuierliches Bedrucken von Endlosbahnen erlauben. Das Sieb
ist hier nicht länger plan, sondern als zylindrischer Mantel geformt, in dessen Innerem
das Farbrakel befestigt ist.
[0004] Die Herstellung des zylindrischen Siebes erfolgt beispielsweise durch entsprechendes
Formen eines Kunststoff- bzw. Metallgewebes, das anschließend entlang der Manteloberfläche
verschweißt wird. Diese Schweißnaht bereitet allerdings Probleme beim Druckvorgang,
weshalb Rotations-Siebdruckzylinder sehr häufig galvanisch hergestellt werden, da
bei diesem Herstellungsprozeß eine gleichmäßige Sieboberfläche erreicht werden kann.
[0005] Die EP 0 164 149 beschreibt ein derartiges Herstellungsverfahren. Eine elektrisch
leitende Siebvorlage wird in ein elektrolytisches Bad gelegt und mit der Kathode eines
Stromgebers verbunden. Daraufhin schlägt sich eine Metallschicht auf der Vorlage nieder,
die anschließend von der Vorlage abgenommen und bemustert wird. Vor der Bemusterung
weist das Siebmaterial eine gleichmäßige Perforation auf, die für den Druckvorgang
in den nicht druckenden Bereichen farbundurchlässig gemacht werden muß. Dies geschieht
üblicherweise mit Hilfe der bereits erwähnten fotografischen Verfahren.
[0006] In der EP 0 338 612 A1 ist beispielsweise ein derartiges Verfahren für Rotations-Siebdruckzylinder
beschrieben. Das Sieb besteht in diesem Fall ebenfalls aus einem perforierten Metallzylinder,
der vor der Bemusterung in Verlängerung der zylinderischen Mantelfläche mit jeweils
einem Endstück verklebt wird. Die festmontierten Endstücke erlauben eine einfache
und schnelle Auswechslung des Druckzylinders im Druckwerk, was insbesondere bei kleinen
Druckauflagen von großem Nutzen ist. Erst im Anschluß an die Verklebung der Verbindungselemente
mit dem Sieb wird letzteres mit der Fotoemulsion beschichtet und wie gewohnt belichtet.
Sobald ein neues Druckmuster benötigt wird, kann die unbelichtete Fotoemulsion, welche
die nicht druckenden Bereiche des gleichmäßig perforierten Siebes verschließt, entfernt
und das Sieb erneut beschichtet und belichtet werden.
[0007] Die Druckauflösung beim Siebdruck hängt allein von der Maschenweite und der Faden-
bzw. Drahtdicke des Siebes ab. Je feinmaschiger das Sieb, desto größer ist die Druckauflösung.
Da für hohe Auflösungen Rundsiebe mit Maschenweiten von ca. 120/cm verwendet werden
und ein derartiges Maschengewebe äußerst instabil ist, können hochauflösende Siebe
nur mit kleinen effektiven Druckbreiten (sogenannten Arbeitsbreiten) von weniger als
60 cm hergestellt werden, wenn eine ausreichende Stabilität der Druckwalze gewährleistet
sein soll.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Rotations-Siebdruckzylinder
vorzuschlagen, der einfach und kostengünstig hergestellt werden kann und dennoch die
Bearbeitung von großen Druckbreiten ermöglicht.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den unabhängigen Ansprüchen. Weiterbildungen
sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, daß die druckenden Bereiche des Siebes
durch ausgedehnte nicht druckende Totzonen voneinander getrennt werden und diese Totzonen
so ausgeführt sind, daß der Druckzylinder eine ausreichende Stabilität aufweist.
[0011] Der Siebdruckzylinder kann hierbei, wie üblich, als gleichmäßig perforierter Zylindermantel
ausgeführt werden, wobei im Inneren des Zylinders in bestimmten Abständen Verstärkungsringe
vorgesehen sind. Dieser verstärkte Bereich bildet die oben erwähnte Totzone und darf
selbstverständlich bei der anschließenden Bemusterung nicht belichtet, d. h. farbdurchlässig
gestaltet, werden. Für den Fall, daß durch diese Maßnahme eine Lücke im Druckbild
entsteht, kann ein zweiter Druckzylinder hergestellt werden, der in einem zweiten
Druckvorgang registerhaltig in diese Lücke druckt und damit das Druckbild ergänzt.
[0012] Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform sieht vor, einzelne feinmaschige Rotations-Siebdruckzylinder
kleiner Druckbreite herzustellen und diese Druckzylinder entlang ihrer Achse miteinander
zu verbinden, so daß nahezu beliebig große Bahnbreiten von Bedruckstoff bearbeitet
werden können. Hierzu werden die metallischen Endstücke des Druckzylinders, welche
die Verbindungselemente zum Antrieb des Druckwerks darstellen, zumindest auf einer
Seite durch ein entsprechend geformtes Verbindungselement, z.B. einen Flansch ersetzt.
Der jeweils erste und letzte Druckzylinder einer derartigen Reihe weist selbstverständlich
nach wie vor das entsprechende bekannte Anschlußelement zum Antrieb der Maschine auf.
[0013] Zwischen diesen beiden Druckzylindern können erfindungsgemäß jedoch mehrere Druckzylinder
angeordnet sein, die beidseitig mit einem flanschförmigen Endstück versehen sind.
Durch die nicht druckenden Totzonen im Bereich der Flanschelemente können, wie bereits
erwähnt, Lücken im Druckbild entstehen, die mit Hilfe eines zweiten Druckzylinders
ergänzt werden können.
[0014] Ein Vorteil dieser Austführungsform ist darin zu sehen, daß die einzelnen Druckzylinder
nach wie vor in gewohnter Weise in den Standardmaschinen hergestellt werden können
und somit zusätzliche Kosten für aufwendige Maschinenumrüstungen entfallen.
[0015] Es sind jedoch auch Anwendungen denkbar, für die eine unlösbare Verbindung von Vorteil
ist. In diesem Fall können die Endstücke beispielsweise einfache Rohrelemente sein,
die fest miteinander verschweißt werden.
[0016] Entsprechend einer weiteren Ausführungsform können die Verbindungselemente zwischen
den Siebbereichen auch aus einem Stück gefertigt sein, so daß im Grunde ein einziger
Siebdruckzylinder vorliegt, dessen Siebbereich an bestimmten Stellen durch die stützenden
Verbindungselemente unterbrochen ist.
[0017] Die einzelnen Druckzylinder können selbstverständlich beliebig gestaltet sein. So
kann beispielsweise einer der Zylinder aus einem Vollmaterial bestehen, das lediglich
in bestimmten Zonen siebförmig ausgefüht ist, während ein anderer aus einem in üblicher
Weise bemusterten Maschengewebe besteht.
[0018] Die Erfindung bietet demnach die Möglichkeit, einen Rotations-Siebdruckzylinder mit
einer beliebigen axialen Zylinderlänge herzustellen, der aufgrund der verstärkten
Zonen unabhängig von der Größe der Öffnungen des drukkenden Siebbereichs eine gute
Stabilität aufweist. Auf diese Weise können die druckenden Zonen des Siebes optimal
auf die Bedürfnisse, z. B. hinsichtlich der Druckauflösung, abgestimmt werden.
[0019] Die Trennung in druckende farbdurchlässige Zonen und farbundurchlässige Totzonen
bietet ferner den Vorteil, daß mehrere Farben nebeneinander in einem Druckvorgang
verdruckt werden können. Sofern die Verstärkung der Druckzonen durch separate Elemente,
wie Verstärkungsringe oder Flansche, gebildet wird, können diese Elemente gleichzeitig
als Farbteiler dienen, die ein Zusammenlaufen der Farben verhindern.
[0020] Die erfindungsgemäßen Rotations-Siebdruckzylinder können zudem besonders vorteilhaft
beim Wertpapierdruck Verwendung finden. Gerade bei der Herstellung von Banknoten ist
es häufig notwendig, einzelne voneinander beabstandete Papierbereiche mit speziellen
Farben, die z. B. mit Fluoreszenz-, Magnetstoffen oder irisierenden Pigmenten versetzt
sind, zu bedrucken. Gemäß der Erfindung kann für die Aufbringung dieser unterschiedlichen
Farbbereiche ein einziger Druckzylinder verwendet werden. Hierfür wird der Druckzylinder
in mehrere farbdurchlässige Zonen aufgeteilt, die durch entsprechend gestaltete über
den gesamten Zylinderumfang farbundurchlässige Totzonen getrennt sind. Die farbdurchlässigen
Zonen werden je nach gewünschtem Druckbild bemustert und anschließend mit der jeweiligen
Farbe in Kontakt gebracht.
[0021] Statt Farben können selbstverständlich auch Lacke oder Klebstoffe in einem bestimmten
Muster verdruckt werden. So wäre es z. B. denkbar, eine oder mehrere Effektfarben
und eine lokal begrenzte Lack- oder Klebstoffschicht in einem Druckvorgang auf das
Sicherheitspapier aufzubringen. Im Bereich der Klebstoffschicht könnte anschließend
ein weiteres Sicherheitselement, wie z. B. ein Hologramm oder ein Interferenzschichtelement,
befestigt werden.
[0022] Weitere Ausführungformen und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figuren erläutert.
[0023] Die Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Wertpapier mit verschiedenen aufgedruckten Merkmalen,
- Fig. 2
- schematische Anordnung der Druckwalzen beim Siebdruck,
- Fig. 3
- Skizze eines Siebdruckzylinders mit Kammerrakel im Querschnitt,
- Fig. 4
- einen nicht erfindungsgemäßen Siebdruckzylinders,
- Fig. 5
- zweite Variante des erfindungsgemäßen Siebdruckzylinders,
- Fig. 6
- Längsschnitt durch eine weitere Variante gemäß der Erfindung.
[0024] Fig. 1 zeigt ein Wertpapier 10, z. B. eine Banknote aus Sicherheitspapier, das mehrere
Sicherheitsmerkmale 1, 2, 3 aufweist. Bei den Merkmalen 1, 2 handelt es sich um gedruckte
Merkmale, die im Siebdruck aufgebracht wurden. Hinsichtlich der Zusammensetzung sind
die verwendeten Druckfarben keinerlei Beschränkungen unterworfen und können neben
Farbpigmenten Merkmalsstoffe, wie Fluoreszenz-oder Magnetpigmente, enthalten oder
lediglich die in einem Bindemittel dispergierten oder gelösten Merkmalsstoffe. Ebenso
denkbar sind irisierende Interferenzschichtpigmente, die einen auffallenden betrachtungswinkel-abhängigen
Farbeffekt zeigen. Das Sicherheitsmerkmal 3 kann dagegen ein Mehrschichtelement, wie
ein Hologramm oder ein beschichteter Kunststoffaden, sein, das mit Hilfe einer Kleber-
oder Lackschicht auf dem Sicherheitspapiefilm befestigt wird. Darüber hinaus kann
das Sicherheitspapier selbstverständlich weitere Sicherheitsmerkmale, wie z. B. einen
eingebetteten Sicherheitsfaden oder dergleichen, aufweisen.
[0025] Fig. 2 veranschaulicht das Prinzip des Siebdrucks bei Verwendung von Rotations-Siebdruckzylindem.
Der Siebdruckzylinder 4 ist lediglich im Bereich des zu übertragenden Druckmusters
farbdurchlässig, während der übrige Siebanteil farbundurchlässig ausgeführt ist. Innerhalb
des Druckzylinders 4 ist ein Rakel 5 befestigt, welches im allgemeinen aus einer Holz-
oder Metallstange 6 besteht; die in axialer Richtung des Druckzylinders 4 verläuft
und an welcher in radialer Richtung ein Gummi- oder Kunststoffstreifen, das eigentliche
Rakelelement 7 befestigt ist. Das Rakeielement 7 drückt die ebenfalls in das innere
des Druckzylinders 4 eingebrachte Farbe 8 durch die durchlässigen Öffnungen im Zylinder
4. Der Farbübertrag auf den Bedruckstoff 9, z. B. Papier oder Kunststoff, findet im
Bereich der Gegendruckwalze 11 statt.
[0026] Anstelle des streifenförmigen Rakels 5 kann auch ein Kammerrakel 12 verwendet werden,
dessen Funktionsweise in Fig. 3 veranschaulicht wird. Das Kammerrakel 12 besteht aus
zwei Gummi- oder Kunststofflippen 13, 14, die an der Innenseite des Siebdruckzylinders
4 anliegen und die Farbe 8 durch die Sieböffnungen pressen. Die gegenüberliegenden
Enden der Lippen 13, 14 sind mit einem abgedichteten Gehäuse 15 verbunden, in welches
die Farbe 8 über ein Ventil 16 elektronisch geregelt eingepumpt wird.
[0027] Fig. 4 zeigt schematisch einen bemusterten nicht erfindungsgemäßen Rotations-Siebdruckzylinders
20 in Aufsicht, mit welchem die Druckfarben für die in Fig. 1 gezeigten Bereiche 1,
2 sowie für die Kleberschicht des Elements 3 in einem einzigen Druckvorgang aufgebracht
werden können. Die zylindrische Mantelfläche 21 ist entlang der Rotationsachse a in
farbdurchlässige oder zumindest teilweise farbdurchlässige Zonen 22 und zwischen diesen
angeordneten farbundurchlässige Totzonen 23 unterteilt, die sich jeweils rotationssymmetrisch
über die Manteloberfläche erstrecken. Diese Zonen 22, 23 definieren sich allein durch
das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von farbdurchlässigen Öffnungen im Zylindermantel
21. Die strichlierten Linien 24 dienen daher lediglich der Anschaulichkeit und sind
auf dem Druckzylinder 20 nicht vorhanden.
[0028] Die farbdurchlässigen Öffnungen in den Bereichen 25 stellen das eigentliche Sieb
dar, da nur durch sie die Farbe auf den Bedruckstoff gelangen kann. Die farbdurchlässigen
Öffnungen können auf verschiedene Weisen entstehen. So kann für den Siebzylinder 21
beispielsweise ein kompaktes, d. h. noch nicht perforiertes Kunststoff-, Metall- oder
Blechmaterial, verwendet werden, in das mittels eines elektronisch gesteuerten Lasers
die gewünschten Öffnungen eingebracht werden. Dies hat den Vorteil, daß die Größe,
d. h. der Durchmesser der Öffnungen, unterschiedlich gestaltet werden kann und damit
für unterschiedliche Druckbilder die Auflösung und der Farbauftrag variiert werden
können, obwohl sie sich auf einem Druckzylinder befinden. Bei dieser Variante bestehen
die Totzonen 23 aus nichtperforiertem Vollmaterial, das dem Druckzylinder 20 eine
ausreichende Festigkeit verleiht, so daß keine zusätzlichen Verstärkungselemente in
diesem Bereich notwendig sind.
[0029] Analoges gilt für den Fall, daß der Druckzylinder 20 mittels Ätztechniken oder galvanisch
hergestellt wird. Bei der Ätztechnik wird z. B. ein Blech mit einer säureresistenten
Beschichtung versehen, die alle Bereiche bis auf die zu erzeugenden Sieböffnungen
abdeckt. Anschließend wird das beschichtete Blech in eine ätzende Flüssigkeit gebracht,
welche die freiliegenden nichtbeschichteten Metalmächen angreift und auflöst.
[0030] Erfindungsgemäß wird ein regelmäßiges Maschengewebe, vorzugsweise aus Metalldrähten
verwendet werden. Die Maschenöffnung beträgt in der Regel etwa das 1,5- bis 2,5-fache
des Drahtdurchmessers. Fig. 5 zeigt einen Druckzylinder 30, dessen Mantelfläche aus
einem regelmäßigen Maschengewebe besteht, was aus Anschaulichkeitsgründen nicht dargestellt
wird. Der Zylindermantel 31 wird ebenfalls entlang der Rotationsachse a in farbdurchlässige
Zonen 32 und farbundurchlässige Totzonen 33 untergliedert. Die Zonengrenzen sind emeut
durch die strichlierten Linien 34 angedeutet. Die Totzonen 33, welche bei dieser Ausführungsform
ebenfalls Öffnungen aufweisen, werden zur Erhöhung der Stabilität im Inneren des Druckzylinders
30 mit Verstärkungselementen, hier Verstärkungsringen 35, versehen. Diese können direkt
in das Material eingearbeitet oder aufgeklebt werden. Bei der anschließenden fotografischen
Bemusterung des Zylindermantels 31 wird der gesamte Zylinder 31 mit Fotoemulsion beschichtet
und in den Zonen 32 zumindest teilweise belichtet. Die belichteten Bereiche werden
schließlich weggewaschen, so daß an diesen Stellen das Maschengewebe freigelegt und
farbdurchlässig wird.
[0031] Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 6 dargestellt. Sie zeigt einen Längsschnitt
durch zwei zusammengeflanschte Rotations-Siebdruckzylinder 40, 50 gemäß der Erfindung.
Auf der dem Druckwerk zugewandten Seite weisen die Druckzylinder 40, 50 die üblichen
Endstücke 41 bzw. 42 auf, welche für die Verbindung zum Antriebssystem 43 des Druckwerks
sorgen. Diese Elemente 41, 42 sind selbstverständlich auch bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen vorhanden, auch wenn sie in den Figuren nicht gezeigt werden. Die
gegenüberliegenden Enden der Siebzylinder 40, 50 sind mit Flanschelementen 44 versehen,
über welche die Druckzylinder 40, 50 miteinander verbunden werden. Die Flanschelemente
44 können hierbei eventuell mit einem Dichtungsring oder einer Führungsnut ausgestatttet
sein, um ein passergenaues Zusammenführen der Druckzylinder zu gewährleisten. Zwischen
den Druckzylindern 40, 50 können nach Bedarf weitere Druckzylinder angeordnet werden,
die beidseitig mit Flanschelementen 44 versehen sind, und so in axialer Richtung mit
den Druckzylindern 40, 50 verbunden werden können. Das Rakel besteht in diesem Fall
aus einer allen Druckzylindern 40, 50 gemeinsamen Rakelstange 46, die im Bereich der
einzelnen Druckzylinder 40, 50 mit den eigentlichen Rakelelementen 47 versehen ist,
die den Farbübertrag auf den Bedruckstoff gewährleisten. Die gleiche Rakelanordnung
kann selbstverständlich bei der anhand von Fig. 5 beschriebenen Ausführungsform verwendet
werden. Auch die Gegendruckwalze 48 wird sinnvollerweise über die gesamte Druckbreite
verlaufen. In der Flanschzone kann das aus den einzelnen Sieben 40, 50 bestehende
Drucksieb im Druckwerk durch Stützrollen unterstützt werden.
[0032] Statt der Flanschelemente, die eine einfach lösbare Verbindung ermöglichen, können
an beliebigen Stellen auch andere weniger einfach bis überhaupt nicht lösbare Verbindungselemente
eingesetzt werden. So ist es beispielsweise denkbar, einen oder mehrere der Einzeldruckzylinder
mit unterschiedlichen Endstücken zu versehen. Sollen beispielsweise 2 von 4 Einzeldruckzylindem
unlösbar miteinander verbunden werden, so kann zwischen diesen ein einteiliges Verbindungselement
vorgesehen werden, während die Verbindungselemente zu den übrigen zwei Einzelzylindem
möglicherweise als Flanschelemente ausgebildet sind. In diesem Fall erfolgt die Verbindung
der ersten zwei Siebelemente, die durch das einteilige Verbindungselement verbunden
werden, sinnvollerweise vor der Bemusterung der Siebe, da das aus einem Stück gefertigte
Verbindungselement beiden Sieben als stabilisierendes Endstück dient. Die umgekehrte
Vorgehensweise, die Siebe einzeln ohne das gemeinsame Verbindungselement herzustellen
und zu bemustern und im Anschluß daran das Verbindungselement zwischen die Siebelemente
einzusetzen, kann jedoch unter Umständen ebenfalls angemessen sein, z. B. wenn die
vorhandene Maschinenausrüstung zur Herstellung der Siebe nicht für die Länge der verbundenen
Siebelemente ausgelegt ist.
[0033] All diese Ausführungsformen haben den großen Vorteil, daß das einzelne Sieb speziell
der geforderten Druckqualität angepaßt werden kann und die erforderliche Druckbreite
durch Verbinden mehrerer einzelner Druckzylinder erreicht wird, wobei die Verbindungselemente
gleichzeitig als Stützelemente für den zusammengesetzten Druckzylinder dienen. So
ist es anhand der Erfindung möglich, Siebdruckzylinder mit einer Arbeitsbreite von
80 cm und mehr herzustellen, obwohl Siebe mit Maschenweiten von ca. 120/cm eingesetzt
werden.
[0034] Aufgrund der Möglichkeit, beliebige Druckzylinder kombinieren zu können, ist es auch
denkbar, Druckzylinder aus einzelnen Sieben unterschiedlicher Maschenweite zusammenzusetzen.
Ebenso können auf unterschiedliche Arten hergestellte Druckzylinder kombinert werden.
[0035] Die Erfindung ermöglicht es femer, mehrere Farben parallel zu verdrucken, wenn die
farbdurchlässigen Zonen jeweils mit einer anderen Farbe in Kontakt gebracht werden.
Hierbei ist selbstverständlich darauf zu achten, daß die verschiedenen Druckfarben
sich nicht mischen. Sofern in die nichtdruckenden Totzonen Verstärkungselemente, wie
Verstärkungsringe oder Flanschelemente eingebracht werden, können diese gleichzeitig
als Farbteiler fungieren. Bei den Ausführungsformen nach Fig. 5 und 6 ist es daher
problemlos möglich, voneinander getrennte Siebkammern zu bilden, in welche die Farbe
z. B. mittels getrennter elektrischer Pumpsysteme eingebracht werden kann.
[0036] Die Erfindung läßt sich zudem überall dort gut einsetzen, wo Farben sehr fein und
über große Breiten verdruckt werden, wie z.B. bei der Bedruckung von Kunststoffolien,
die anschließend in schmale Bänder mit einer Breite im Bereich von einigen mm zerschnitten
und als Sicherheitsfäden in Sicherheitspapier eingebettet werden. Derartige Fäden
weisen sehr häufig einen Mikroschriftzug auf, der in entsprechenden Abständen auf
die breite Folienbahn leserlich aufgedruckt werden muß. Bisher war dies nur im Tiefdruck
möglich, der angesichts der komplizierten und aufwendigen Druckplattenherstellung
die Produktionskosten verteuerte.
[0037] Ebenso vorteilhaft läßt sich die Erfindung natürlich bei der Bedruckung von Sicherheitsdokumenten
aus Kunststoff, wie z. B. Ausweiskarten, einsetzen.
1. Rotations-Siebdruckzylinder (4, 20, 30, 40, 50), bestehend aus einem zylindrischen
Sieb (21, 31) mit einem Maschengewebe vorbestimmter Maschenweite, wobei das Sieb zumindest
eine druckende Zone (22, 32) aufweist, welche zumindest in Teilbereichen (25) mit
farbdurchlässigen Öffnungen versehen ist, einem innerhalb des Siebes (21, 31) angeordneten
Rakel (5, 12) und zwei Endstücken (41, 42, 44), die jeweils in Verlängerung der zylindrischen
Mantelfläche (21, 31) an den Siebenden befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (21, 31) entlang der Zylinderachse (a) wenigstens zwei druckende Zonen (22,
32) aufweist, die durch eine nichtdruckende Totzone (23, 33, 44) vorbestimmter Breite
ge-trennt sind, wobei die Totzone so ausgeführt ist, daß sie dem Siebdruckzylinder
Stabilität verleiht, indem die Totzone im Inneren des Siebdruckzylinders Verstärkungselemente,
insbesondere Verstärkungsringe (35), aufweist.
2. Rotations-Siebdruckzylinder (4, 20, 30, 40, 50) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Rakel als Kammerrakel ausgeführt ist.
3. Rotations-Siebdruckzylinder (4, 20, 30, 40, 50) nach wenigstens einem der Ansprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die farbdurchlässigen Öffnungen unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
4. System aus Rotations-Siebdruckrylindem (40, 50), wobei jeder Rotations-Siebdruckzylinder
(40, 50) aus einem zylindrischen Sieb (21, 31) besteht, das zumindest eine Zone (22,
32) aufweist, welche zumindest in Teilbereichen (25) mit farbdurchlässigen Öffnungen
versehen ist, einem innerhalb.des Siebes angeordneten Rakel (5, 12) und zwei Endstükken
(41, 42, 44), die jeweils in Verlängerung der zylindrischen Mantelfläche (21, 31)
an den Siebenden befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rotations-Siebdruckzylinder (40, 50) des Systems zumindest ein Endstück in
Form eines Verbindungselements (44) aufweist, und daß die Rotatians-Siebdruckzylinder
(40, 50) längs ihrer Achse über die Verbindungselemente (44) miteinander verbunden
sind.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Verbindungselemente (44) ein Flanschelement ist.
6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Verbindungselemente (44) aus einem Stück gefertigt ist.
7. System nach wenigstens einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß das System eine allen Siebdruckzylindem (40, 50) gemeinsame Rakelstange (46) aufweist,
welche sich in axialer Richtung durch das System erstreckt, und daß im Bereich jedes
Siebdruckzylinders (40, 50) an dieser Stange (46) ein Rakelelement (47) befestigt
ist
8. System nach wenigstens einem der Ansprüche 4-7 dadurch gekennzeichnet, daß jeder Druckzylinder (40, 50) mit einem Kammerrakel (12) versehen ist.
9. System nach wenigstens einem der Ansprüche 4-8 dadurch gekennzeichnet, daß die farbdurchlässigen Öffnungen unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
10. System, nach wenigstens einem der Ansprüche 4-9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Siebdruckzylinder (40, 50) aus einem kompakten Material besteht,
das nur innerhalb der farbdruchlässigen Zonen (22) mit Öffnungen versehen ist.
11. System nach wenigstens einem der Ansprüche 4-10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Siebdruckzylinder (40, 50) aus einem Maschengewebe vorbestimmter
Maschenweite besteht.
12. Verwendung eines Rotations-Siebdruckzylinders nach wenigstens einem der Ansprüche
1-3 für die Bedruckung von Sicherheitsdokumenten (10).
13. Verwendung eines Systems von Rotations-Siebdruckzylindem (40, 50) nach wenigstens
einem der Ansprüche 4-11 für die Bedruckung von Sicherheitsdokumenten (10).
1. A rotary screen printing cylinder (4, 20, 30, 40, 50) comprising a cylindrical screen
(21, 31) with a mesh fabric of predetermined mesh width, the screen having at least
one printing zone (22, 32) provided with color-permeable openings at least in partial
areas (25), a squeegee (5, 12) disposed within the screen (21, 31), and two end pieces
(41, 42, 44) each fastened to an end of the screen as an extension of the cylindrical
surface (21, 31), characterized in that the screen (21, 31) has along the cylinder axis (a) at least two printing zones (22,
32) separated by a nonprinting dead zone (23, 33, 44) of predetermined width, the
dead zone being designed so as to give the screen printing cylinder stability in that the dead zone has reinforcing elements, in particular reinforcing rings (35), within
the screen printing cylinder.
2. A rotary screen printing cylinder (4, 20, 30, 40, 50) according to claim 1, characterized in that the squeegee is designed as a chamber-type squeegee.
3. A rotary screen printing cylinder (4, 20, 30, 40, 50) according to at least one of
claims 1 and 2, characterized in that the color-permeable openings have different diameters.
4. A system of rotary screen printing cylinders (40, 50), each rotary screen printing
cylinder (40, 50) comprising a cylindrical screen (21, 31) having at least one zone
(22, 32) provided with color-permeable openings at least in partial areas (25), a
squeegee (5, 12) disposed within the screen, and two end pieces (41, 42, 44) each
fastened to an end of the screen as an extension of the cylindrical surface (21, 31),
characterized in that each rotary screen printing cylinder (40, 50) of the system has at least one end
piece in the form of a connecting element (44), and the rotary screen printing cylinders
(40, 50) are interconnected along their axis via the connecting elements (44).
5. A system according to claim 4, characterized in that at least one of the connecting elements (44) is a flange element.
6. A system according to claim 4 or 5, characterized in that at least one of the connecting elements (44) is manufactured from one piece.
7. A system according to at least one of claims 4 to 6, characterized in that the system has a squeegee rod (46) common to all screen printing cylinders (40, 50)
which extends through the system in the axial direction, and a squeegee element (47)
is fastened to said rod (46) in the area of each screen printing cylinder (40, 50).
8. A system according to at least one of claims 4 to 7, characterized in that each printing cylinder (40, 50) is provided with a chamber-type squeegee (12).
9. A system according to at least one of claims 4 to 8, characterized in that the color-permeable openings have different diameters.
10. A system according to at least one of claims 4 to 9, characterized in that at least one of the screen printing cylinders (40, 50) is made of a compact material
provided with openings only within the color-permeable zones (22).
11. A system according to at least one of claims 4 to 10, characterized in that at least one of the screen printing cylinders (40, 50) is made of a mesh fabric of
predetermined mesh width.
12. Use of a rotary screen printing cylinder according to at least one of claims 1 to
3 for printing security documents (10).
13. Use of a system of rotary screen printing cylinders (40, 50) according to at least
one of claims 4 to 11 for printing security documents (10).
1. Cylindre rotatif d'impression sérigraphique (4, 20, 30, 40, 50), constitué d'un écran
(21, 31) cylindrique, comprenant un tissu à mailles, de largeurs de mailles prédéterminées,
lequel écran présente au moins une zone imprimante (22, 32) dotée, au moins dans des
zones partielles (25), d'ouvertures perméables à l'encre, d'une racle (5, 12), disposée
à l'intérieur de l'écran (21, 31), et de deux pièces d'extrémité (41, 42, 44), fixées
chacune dans le prolongement de la surface enveloppe cylindrique (21, 31) sur les
extrémités d'écran, caractérisé en ce que l'écran (21, 31) présente, le long de l'axe de cylindre (a), au moins deux zones
imprimantes (22, 32), séparées par une zone morte (23, 33, 44) non-imprimante, de
largeur prédéterminée, dans lequel la zone morte est réalisée de façon telle qu'elle
confère une stabilité au cylindre d'impression sérigraphique par le fait que la zone
morte présente des éléments de renforcement, notamment des anneaux de renforcement
(35), disposés à l'intérieur du cylindre d'impression sérigraphique.
2. Cylindre rotatif d'impression sérigraphique (4, 20, 30, 40, 50) selon la revendication
1, caractérisé en ce que la racle est réalisée sous forme de racle à chambre.
3. Cylindre rotatif d'impression sérigraphique (4, 20, 30, 40, 50) selon la revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que les ouvertures perméables à l'encre ont des diamètres différents.
4. Système constitué de cylindres rotatifs d'impression sérigraphique (40, 50), chaque
cylindre rotatif d'impression sérigraphique (40, 50) étant constitué d'un écran cylindrique
(21, 31), présentant au moins une zone (22, 32) dotée, au moins dans des zones partielles
(25), d'ouvertures perméables à l'encre, d'une racle (5, 12), disposée à l'intérieur
de l'écran, et de deux pièces d'extrémité (41, 42, 44), fixées chacune dans le prolongement
de la surface d'enveloppe cylindrique (29, 31) sur les extrémités d'écran, caractérisé en ce que chaque cylindre rotatif d'impression sérigraphique (40, 50) du système présentant
au moins une pièce d'extrémité réalisée sous la forme d'un élément de liaison (44),
et en ce que les cylindres rotatifs d'impression sérigraphique (40, 50) sont reliés ensemble le
long de leur axe, par l'intermédiaire des éléments de liaison (44).
5. Système selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments de liaison (44) est un élément formant bride.
6. Système selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments de liaison (44) est fabriqué d'une seule pièce.
7. Système selon au moins l'une des revendications 4-6, caractérisé en ce que le système présente une barre de racle (46) commune du cylindre d'impression sérigraphique
(40, 50), barre s'étendant à travers le système en direction axiale, et en ce qu'un élément de racle (47) est fixé sur cette barre (46) dans la zone de chaque cylindre
d'impression sérigraphique (40, 50).
8. Système selon au moins l'une des revendications 4-7, caractérisé en ce que chaque cylindre d'impression (40, 50) est doté d'une racle à chambre (12).
9. Système selon au moins l'une des revendications 4-8, caractérisé en ce que les ouvertures perméables à l'encre ont des diamètres différents.
10. Système selon au moins l'une des revendications 4-9, caractérisé en ce qu'au moins l'un des cylindres d'impression sérigraphique (40, 50) est constitué d'un
matériau compact doté d'ouvertures uniquement à l'intérieur des zones perméables à
l'encre (22).
11. Système selon au moins l'une des revendications 4-10, caractérisé en ce que qu'au moins l'un des cylindres d'impression sérigraphique (40, 50) est constitué
d'un tissu à mailles, d'une largeur de maille prédéterminée.
12. Utilisation d'un cylindre rotatif d'impression sérigraphique selon au moins l'une
des revendications 1-3, pour imprimer des documents de sécurité (10).
13. Utilisation d'un système constitué de cylindres rotatifs d'impression sérigraphique
(40, 50) selon au moins l'une des revendications 4-11, pour imprimer des documents
de sécurité (10).