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(11) | EP 0 724 760 B1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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VORRICHTUNG ZUR TONABNAHME FÜR AKUSTISCHE SAITENINSTRUMENTE, INSBESONDERE GITARREN SOUND PICK-UP DEVICE FOR ACOUSTIC STRINGED INSTRUMENTS, IN PARTICULAR GUITARS CAPTEUR PHONOGRAPHIQUE POUR INSTRUMENTS ACOUSTIQUES A CORDES, NOTAMMENT DES GUITARES |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
1. TECHNISCHES GEBIET:
2. STAND DER TECHNIK
2.1. Sehr weit verbreitet für die Tonabnahme von Instrumenten mit Stahlsaiten sind elektromagnetische Tonabnehmer, welche das von den Saiten erregte Wechselfeld als elektrische Signale abbilden. Sie sind in der Regel unmittelbar unter den Saiten fest eingebaut oder, als Zubehör erhältlich, in das Rundschalloch einzuklemmen (z.B.: US-A-4501186, DE-A-4406942 oder DE-A-2 906 429). Obgleid sie klanglich nicht in der Lage sind, den Naturklang als hochspezifische akustische Mischung von direkten Saiten- bzw. Korpusklängen und indirekten Korpus- bzw. Luftmassenresonanzen in seiner Gesamtheit aufzunehmen, ist der von ihnen erzeugte eigene Klangtyp für viele Anwendungen sehr beliebt bzw. ausdrücklich erwünscht. Hinsichtlich der Handhabung sind die als Zubehör erhältlichen Ausführungen nicht ganz befriedigend und die festeingebauten Systeme sind in der Regel nur von einem Fachmann zu verändern, oder erfordern gar größere Eingriffe am Instrument.
2.2. Ebenfalls sehr weit verbreitet sind hochohmige piezolektrische Konakt-Schwingungsaufnehmer, welche sich nach der Anbringungsart wie folgt unterscheiden:
a) Am Steg/Saitenhalter angebrachte Vorrichtung mit einzelnen Abnehmern für jede Saite, wobei im Wesentlichen lediglich die unmittelbare Saitenschwingung abgebildet wird oder
b) an einer geeigneten Wandung des Resonanzkorpus punktuell angebrachter Abnehmer, wobei im Wesentlichen lediglich die an diesem Punkt vorliegende Wandungsschwingung abgebildet wird. Im Unterschied zu 2.1. benötigen diese keine Stahl saiten, neigen aber zu einer die Dynamikvarianz komprimierenden Wiedergabe bei relativ geringer Frequenzganglinearität unter Erzeugung von relativ großen komplexen Klirranteilen. In klanglicher und handhabungstechnischer Hinsicht gelten sinngemäß die entsprechenden Ausführungen unter 2.1, wobei allerdings, zumindest bei der nachträglichen Anbringung und der Nutzungsmöglichkeit für traditionelle Saiteninstrumente ein piezoelektrischer Tonabnehmer vorzuziehen ist.
2.3. Mit Luftschallwandlern, welche, anders als die unter 2.1. bzw. 2.2. genannten, prinzipiell auch die anderen relevanten Schallanteile, wie z.B. perkussiver Korpusschall, aufnehmen können. Eine insbesondere im Tonstudioeinsatz sehr gängige Technik, deren Verbreitungsgrad aber im Bühnenbetrieb und persönlichen Gebrauch, im Vergleich zu 2.1. u. 2.2., eher gering ist (vgl. Michael Dickreiter: Mikrofonaufahmetechnik, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1984, S. 116-117). Sie sind speziell zur Erzielung einer vergleichsweise naturgetreuen Wiedergabe unverzichtbar, zeigen aber im Vergleich zu 2.1. u. 2.2. eine deutlich größere Anfälligkeit für akustische Rückkopplung und können, von Fall zu Fall stark unterschiedliche, meist interdependente Probleme und Handhabungsnachteile mit sich bringen:
2.3.1. Extern auf Ständer positioniertes Richtmikrofon:
Bei Bühnenaufführungen bekannter Künstler (z.B. Paco de Lucia) das immer noch weitestverbreitete
Verfahren. Erlaubt unter Einsatz von sehr hochwertigen Richtmikrofonen bei qualifizierter
Plazierung sowie Anpassung der Beschallungsanlage und Monitorlautsprecher eine relativ
naturgetreue Reproduktion, insbesondere des Saiten- und Deckendirektschwingungsanteils.
Nachteile: Rückkopplungsanfällig, komplizierte Bedienung, Vielzahl aufwendiger Komponenten
(z.B.:Ständer, Equalizer, spezifische Monitorlautsprecher), Einschränkung des Bewegungsspielraumes
für den Musiker (z.B. Klangcharakteristik stark abhängig vom Einspiel-Abstand bzw.
- Punkt und Mikrofonwinkel)
2.3.2. Mit am Instrument außen befestigtem Mikrofon: Mit Ansteckclip oder ähnl. an der Instrumentoberfläche befestigtem Mikrofon; relativ gute Klangergebnisse sind bei geringen Lautstärken zwar möglich, außerdem kann u.U. der Bewegungsspielraum des Musikers gegenüber 2.3.1. verbessert sein, jedoch ergibt sich in der Kombination der gegebenen Parameter (geringe Fremdschalldämpfung, bevorzugter Einsatz v. Kugelcharakteristikmikrofonen, Zwang zu elektroakustischen Kompromissen bei der Befestigung, u.s.w.) eine Beeinträchtigung der Klangtreue und deutliche Rückkopplungsanfälligkeit. Schwerwiegende Handhabungsnachteile, z.B.: kritische Befestigung, überstehende Teile und fliegende" Leitungen im Bedienfeld, Beschädigungsrisiko von Mikrofon und Instrument, können kaum umgangen werden. Einstell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument, sowie vielseitige Normanpassung kaum möglich. Wenig oder kein Platz für Batteriestromversorgung bzw. weiteres Zubehör.
2.3.3. Mit im Resonanzraum befindlichen Mikrofon:
Hierzu wird eine spezielle einsetzbare oder montierbare Vorrichtung benötigt, welche
zwar im Korpusinneren gut geschützt außerhalb des vom Musiker zu bedienenden Bereiches
liegt, andererseits aber mit einigen ganz besonders komplexen akustisch-mechanischen
Problemen behaftet ist. Außerdem ergeben sich verschiedene neue Fragen hinsichtlich
der gleichwohl notwendigen Bedienbarkeit und Anbringung.
2.3.3.1. An der Anschlussbuchse u.U. mit Schwanenhals befestigtes Mikrofon (US 5010805), relativ gute Klangergebnisse ohne Beeinträchtigung des Primärklanges sind zwar möglich, jedoch sind einige Aspekte elektroakustisch bzw. mechanisch schwer befriedigend lösbar: Die bestmöglichen Abnahmepunkte, Winkel und Mikrofonkapselarten (siehe auch 3.4.) sind nur umständlich zu erreichen bzw. zu betreiben, Montage-Eingriff am Instrument erforderlich, bei vielen hier relevanten Instrumenten (z.B. Gitarren ohne Block) nicht montierbar, vorübergehende Anbringung kaum möglich, Einstell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument sowie vielseitige Normanpassung problematisch, wenig bzw. schwer zugänglicher Platz für Batteriestromversorgung und weiteres Zubehör.
2.3.3.2. Mit Montage in einem zwischen Decke und Boden geklemmten elastischen Körper (De Byl EP-B-0198043): Beim Einsetzen bzw. Herausnehmen des Körpers werden die Saiten gedehnt, wodurch das Instrument meist nachgestimmt werden muß. Bei eingesetztem Körper wird der Instrumentprimärklang wesentlich bedämpft bzw. verändert. Der vom Mikrofon aufzunehmende Instrument-Primärklang kann durch unharmonische Überlagerung von sekundär erregten Frequenzspektren eine teilweise sehr unangenehme Veränderung erfahren. Das Instrument kann ohne umständliches Herausnehmen der Vorrichtung kaum zum unverstärkten Gebrauch genutzt werden. Unbefriedigend sind aus dem Schalloch herausgeführte lose verlegte Leitungen, nicht gängige Kabel- und Steckernormen, mangelnde Einstell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument.
3. AUFGABENSTELLUNG:
3.1. KLANGLICHE VIELSEITIGKEIT:
Natürlicher Klang und ggfs. Ausgabe anderer verbreiteter Klangfarben; keine Beeinträchtigung
des instrumenttypischen Primärklanges, Möglichkeit zur gleichzeitigen Nutzung verschiedener
Aufnahmewandler (z.B. Kondensatormikrofone, 2.1. u. 2.2.), u.U. mit Anpassung für
geschmackliche Besonderheiten, bei Mikrofonbetrieb größtmögliche Rückkopplungssicherheit
und naturgetreue Wiedergabe (auch ohne externe Klangregelstufen bzw. Equaliser)
3.2. PRAKTISCHE HANDHABUNG UND BETRIEBSSICHERHEIT:
extrem einfache Anbringung ohne jegliche Veränderung des Instrumentes um auch z.B.
den vorübergehenden Einsatz im Beschallungsservice zu ermöglichen, Anschlußkabelzugentlastung,
Verwendung von gängigen Normbuchsen ( 6,3mm Klinke und/oder XLR) möglichst ohne Zwischenschaltung
von losen Leitungen zwischen Gitarre und Normstecker, Unterbringungsmöglichkeit für
Symmetrieübertrager, Lautstärkeregler und ggfs. weitere Einstellmöglichkeiten mit
ergonomischer Anordnung, bei Batteriebetrieb Verwendung von bes. günstigen und gängigen
Standards, ggfs. regelbare integrierte Mischmöglichkeit bei mehreren Wandlern.
3.3. INTEGRATION VON ZUBEHOR UND ANDERE OPTIONEN:
Möglichkeiten zur Integration verschiedener komfortabler Zubehöre, wie z.B. Stimmgerät,
drahtloser Sender, u.U. mit selbst aufladenden Akkumulatoren (Solarzellen), Baugruppen
für Wandlung der Toninformation in digitale Signale zur Steuerung von elektronischen
Klangerzeugern bzw. zur Erzeugung weiterer Klangtypen, weitere Zubehöre welche zweckmäßig
am Instrument zu bedienen sind.
3.4. BESONDERE ELEKTROAKUSTISCHE BETRACHTUNGEN:
Die eigentliche Tonabnahme erfolgt vorzugsweise im Inneren der Gitarre, da das Mikrofon(bzw.
der Wandler) hier besonders geschützt ist und der Musiker nicht durch Aufbauten im
Bedienbereich behindert wird, außerdem ist hierbei im Mikrofonbetrieb eine gewisse
Fremdschallvordämpfung erreichbar Besondere Bedeutung wird dem Aspekt der naturgetreuen
Wiedergabe klassischer Gitarren mit einem Kondensatormikrofon beigemessen. Es muß
auf den schalldruckstärksten Bereich gerichtet sein, insbesondere um durch Erreichen
eines möglichst großen Verhältnisses Originalschall zu Fremdschall störende akustische
Rückkopplungen bei Live-Darbietungen zu minimieren; eine optimale Lösung muß zunächst
einen möglichst großen Originalschallbetrag bei der Aufnahme erreichen. Aus der Studioaufnahmetechnik
ist weiterhin bekannt, daß ganz besonders beim Plazieren von Richtmikrofonen in geringem
Aufnahmeabstand dem richtigen Abnahmepunkt und -winkel eine besondere Bedeutung hinsichtlich
der instrumenttypischen natürlichen Wiedergabe zukommt; außerdem werden in diesem
Zusammenhang andere Anforderungen an das Mikrofon hinsichtlich des maximal verträglichen
Schalldrucks gestellt, welche insbesondere oft nicht von Kondensatormikrofonen mit
kleiner Membran erfüllt werden. Problematisch ist weiterhin die Tatsache, daß im Inneren
des Instrumentes eine vom Außenschall deutlich abweichende Klangcharakteristik erzeugt
wird, welche einen erheblich höheren Korpusschwingungsanteil (ca. 100Hz bis 800Hz)
im Verhältnis zum Saitendirektschall enthalten. Weiterhin ist zu beachten, daß bei
Einsatz eines Kondensatorrichtmikrophones auch die seitlichen Mikrofon- Schall-Eintrittsöffnungen
bestimmten Schallereignissen zugänglich sein müssen und daß die auf den Außenschall
bezogene Abweichung des Schallspektrums, wie auch die Plazierung, nicht zuletzt in
mechanischer Hinsicht, unter Umständen von der Bauart (z.B.:Verleistungen) des verwendeten
Instrumentes abhängig sein können.
4. BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG:
4.1. AUFLAGEANKER AM SCHALLOCH
Der Auflageanker ist entlang eines Umfangabschnittes des Schalloches an bzw. unter
der Instrumentdecke führbar und an diese anlegbar. Durch geeignete Ausgestaltung dient
er als Halter für einen oder mehrere Tonabnehmer samt der zugehörigen Zuleitungen
sowie u.U. erforderlicher Steckverbinder, Regler und Schalter, und ist an den Saiten
vorbei durch das Schalloch in das Instrument einführbar.
4.1.1. Aufbau des Auflageankers bei Verwendung eines Mikrofons:
4.1.1.1. Mikrofonplazierung mit Haltestab:
Der Auflageanker ist mit einem stabförmigen Halter für das Mikrofon verbindbar, welcher
ebenfalls am Saitenstrang vorbei in das Schalloch leicht einführbar ist. Das Mikrofon
wird durch den Stab vorzugsweise mittig zwischen Schalloch und Steg dicht unter der
Gitarrendecke und auf diese gerichtet positioniert.
4.1.1.2. Tonabnahme mit Mikrofon:
Dieser Bereich liefert bei fast allen traditionellen Saiteninstrumenten, respektive
Gitarren nicht nur den größtmöglichen Schalldruck, sondern erlaubt auch aufgrund der
Nähe zu den Saiten und der Art der Deckenkonstruktion fast aller hier relevanten Saiteninstrumente
eine besonders gute Aufnahme der Saitenschwingungs- und Hochtonanteile bei gleichzeitiger
Unterdrückung des Korpusschallanteils, welcher bevorzugt durch die seitlichen Schalleintrittsöffnungen
von der Klangraummitte herkommend zur gewünschten Auslöschung durch Interferenz gebracht
wird. Von Vorteil ist in diesem Zusammenhang weiterhin, daß freischwingende Luftmassen
im Helmholtz-Resonator besonders abseits der Gehäusewandungen in der Klangraummitte
und zur Schallaustrittsöffnung hin auftreten, das Mikrofon also nicht in diesem Bereich
besonders großer Amplituden zwischen 60 u. 200Hz montiert ist. Indem die Kapsel gegen
die Decke unter den freischwingenden Saiten gerichtet ist, wird nicht nur eine, hier
erwünschte, Vorzugsrichtung der Aufnahme in Bezug auf die Saiten eingestellt, sondern
auch hinsichtlich der Richtungen aus denen üblicherweise ein zu unterdrückendes lautes
Fremdschallereignis, wie z.B. durch Bühnenlautsprecher, zu erwarten ist. Als Mikrofon
dient vorzugsweise ein Kondensatorrichtmikrofon mit größerer Membran. Unter den Gesichtspunkten
der kostengünstigen Massenfertigung und der erforderlichen Möglichkeit zur Batteriespeisung
können auch entsprechende sehr preisgünstige Elektretkondensatorrichtmikrofone verwendet
werden, welche in der Gesamtbetrachtung bei fast allen gängigen Gitarrentypen eine
gleichfalls hervorragend naturgetreue Wiedergabe ohne zusätzliche Entzerrung bzw.
Klangregelung liefern.
4.1.2. Aufbau bei Verwendung eines elektromagnetischen Tonabnehmers
4.1.2.1. Tonabnehmer für Kopplung mit Stahlseiten
Der Auflageanker ist durch geeignete Ausgestaltung mit einem Halter für den im Schalloch
anzubringenden Tonabnehmer verbindbar.
4.1.3. Aufbau bei Verwendung eines piezoelektrischen Tonabnehmers
4.1.3.1. Piezoelektrische Kontakt-Tonabnehmer
Der Auflageanker ist durch geeignete Ausgestaltung mit einer Halte- bzw. Auflagefläche
für die Befestigung eines Piezo-Kontakttonabnehmers verbindbar, so daß der Tonabnehmer
beim Anlegen und Spannen an die Instrumentdecke gepresst wird und somit nicht an dem
Instrument unmittelbar befestigt ist.
4.1.3.2. Piezoelektrischer Stegtonabnehmer:
Für den Betrieb mit einem piezolektrischen Stegtonabnehmer kann an dem Anker an geeigneter
Stelle eine Anschlußbuchse angebracht sein.
4.2. SPANNBARER RIEMEN
Der Auflageanker ist mit dem spannbaren Riemen verbunden. Durch geeignete Ausgestaltung
von Riemen und Anker zieht der Riemen beim Spannen entlang einer parallel zur Instrumentdecke
verlaufenden Achse den Auflageanker gegen die Instrumentdecke, so daß der Anker entlang
eines Schallochumfang-Abschnittes an diese gepresst wird und somit fixiert ist. Der
Riemen kann zur Führung der Zuleitungen, zur Anbringung von Bedienteilen und Kontakttonabnehmern
sowie zur Befestigung eines Formteiles an der Instrumentwandung genutzt werden. Die
Arretierung des Riemens in seiner auf den Auflageanker Zug ausübenden Position kann
an jedem beliebigen Punkt der Riemenstrecke erfolgen bzw. umgeleitet sein.
4.3. WICHTIGSTE GESTALTUNGSVARIANTEN: (in Stichpunkten)
4.3.1. Stabhalter:
a) Gebogener Draht in einem Stück mit dem Auflageanker gefertigt und als Einlegeteil mit elastischem Kunststoff umgossen. Ein Beispiel ist in FIG 3 dargestellt.
b) mit zweiter Mikrofonkapsel, Anordnung beispielsweise wie [19]
c) als gebogenes Rohr mit innenliegenden Zuleitungen
d) Zusätzliche Befestigung eines Tonabnehmers, u.U. mit 2-fach ausgeführtem Stabhalter
e) Biegsame bzw. verstellbare Ausführung
f) Modulartig auswechselbar mit ankerseitig angebrachtem Steckverbinder [80] und Verriegelungsmöglichkeit.
g) Varianten für f-Loch, vorzugsweise Ausführungen für Mikrofonbetrieb.
4.3.2. Auflageanker:
a) Gebogener Draht in einem Stück mit dem Stabhalter gefertigt und als Einlegeteil mit elastischem Kunsstoff umgossen, ein Beispiel ist in FIG.3 dargestellt.
b) mit tangentialer Arretierung am Rundschalloch durch Anschlag mittels verzweigter Ausführung des dem Stabhalter abgewandten Bügelarmes, beispielsweise [12]
c) mit Halterung für elektromagnetischen Tonabnehmer im Rundschalloch; ein Beispiel ist in FIG.10 u. 11 dargestellt. Der Tonabnehmer [97]/[97] wird mit seinen Befestigungsbohrungen [92],[92] mittels der Teile [86], [88],[91],[92],[93],[94],[95],[96] und optionalen Spiralfedern [90] unter den Blechlaschen [89],[87],[87],[89] des Halters [99] gehalten.Der Halter ist ein gekantetes Blech, vorzugsweise aus Edelstahl. Mit seiner oberen Montageebene [100] wird er an der Unterseite der Riemenauflagefläche mit dem Auflageanker [11] mittels der durch die Bohrung [101] führenden Schraube [81] und der Teller-Mutter [98] befestigt.
d) mit zusätzlichem Anschlag gegen Verdrehen um die eigene Achse, empfehlenswert bei 4.3.2.c), riemenseitiger, gegen die Instrumentdecke stützbarer, vorzugsweise gummierter Innenfortsatz des Auflageankers [11] z.B. ähnlich wie [74].
e) als U-Profil mit Biegeradius des Schallochs zum Aufsetzen auf die Schallochkante (Decke zwischen U-Schenkeln)
f) Klappdübelähnlich, d.h. die beiderseitig des Riemenbefestigungspunktes gelegenen Abschnitte des Auflageankers sind am Verbindungspunkt feststellbar, mit den Bügelenden beweglich verbunden, sodaß sie in Richtung zum Riemen zusammenlegbar sind.
g)Piezo-Kontakttonabnehmer in besonders fest an der Decke anliegende Bügelteile, vorzugsweise in Richtung zum Stabhalter oder Riemen, z.B. in Verbindung mit der Umbiegung des Innenfortsatzes [74], und durch Umgießen des Auflageankerabschnittes mit einer zähelastischen Masse ergibt sich zwischen den U-Schenkeln der Umbiegung eine geeignete Auflage zur Anbringung des Tonabnehmers [75].
h) Aufhänger mit Zuleitungskontakten, in der Nähe des Riemenbefestigungspunktes, z.B. seitlich an das Riemenauflagegummiteil [28] angegossene Buchse (s.a.[80]) zum Anschluß der vom Riemen kommenden Leitungen mittels Steckverbinder.
i) Variante für f-Loch-Montage
j) 2-fach Aufhänger mit den Verbindungspunkten [81],[83] ermöglicht die tangentiale Arretierung auch ohne 4.3.2.b)
k) Am Schallochrand befindliche von außen bedienbare Schalter, Regler, Taster bzw. Sensoren, ähnlich einer zusätzlichen Saite erreichbar, z.B. der Bügelfortsatz [79] kann zu einem Träger [77] verlängert und mit Kunststoff umgossen ausgeführt sein, wobei er z.B. eine gedruckte Schaltung mit Rändelpotentiometer oder Drehschalter[76] trägt, welche mit einer Abdeckung [78] versehen sein kann.
l) Aus Draht ggfs. mit 4.2.1. als HF-Dipolantenne
4.3.3. Spannbarer Riemen:
b) Auswechselbare Ausführung für auswechselbaren Anker mit Zuleitungskontakten für 4.2.2.h)
c) Piezo-Kontakttonabnehmer, wird im gespannten Zustand auf die Decke gedrückt, vorzugsweise in der Nähe des Schallochrandes anzuordnen, z.B. [82], ggfs. mit Einlageplättchen zur Versteifung.
d) Mit am Riemen angeordneten bedienbaren Schaltern, Tastern oder Sensoren, z.B.in den Riemen eingelassene Taster [72],[73],[74].
e) Längenverstellbar, vorzugsweise in Bezug auf das Formteil, z.B. Riemen [51],[10] mit Nieten [41] u. Kunstoff-U-Scheiben [40] im Langloch [39],[46] befestigt, wobei die Zuleitungen [38] ebenfalls durch ein Langloch geführt sind.
f) mit fest verbundenem Rundum-Gurt und steck- bzw. verriegelbarem Anschluß für auswechselbares Formteil.
4.3.4. Gehäuse-Formteil:
4.3.4.1. Mechanische Varianten:
a) mit Adapterpasstücken, ggfs. weichelastisch-rutschfest insbes. für bauchige Instrumente, wie z.B. moderne Gitarren der Marke "Ovation", oder Mandoline, Boozooki.
b) mit saugnapfähnlicher Befestigung am Instrument, ohne 4.2.5., d.h. die Riemenabschnitte [51] bis [3] können entfallen, vorzugsweise im Bereich des hinteren Riemenbefestigungspunktes [40] vorzusehen.
c) für am Instrument anbringbaren Einhak-Mechanismus, z.B. mit Klettband, Wirkung u.Bedingungen ähnl. 4.2.4.1.b)
d) als weichelastisches gegossenes Gehäuse-Oberteil, vorzugsweise aus Polyurethankautschuk, mit komplett montiert einzusetzendem Bodenteil (FIG.5), so daß diese in die Nuten [65],[67],[68]leicht einschnappt.
e) zweiteilig, d.h. mit steckbarem Zusatzgehäuse, z.B. ein Zusatzgehäuse mit HF-Sender, welches mit seinem Stecker in die Anschlussbuchse [64] steckbar ist und in den zwischen der Buchse [64] und der angrenzenden Wandung[63] gegebenen Formteil-Rücksprung zu liegen kommt.
4.3.4.2. Schnittstellen und Bedienelemente:
Mit dem Formteil steht der Abnahmevorrichtung an einer, besonders hinsichtlich Bedienbarkeit
und mechanischer Tragfähigkeit, sehr wertvollen Stelle vergleichsweise reichlich Platz
zur Aufnahme von elektronischen Baugruppen (z.B. [57][8],[54],[52] o.ä.) zur Verfügung.
Indem es vorzugsweise in die während des Spielbetriebs oben befindliche Buchtung gebracht
wird, eignet es sich vorzüglich zur Aufnahme von ergonomisch übersichtlich bedienbaren
Stell- und Anzeigeeinheiten. An der dem Instrumentboden zugewandten Formteilaußenseite
finden sogar vergleichsweise klobige Normbuchsen (XLR) ausreichend Platz und Halt;
das abgehende Kabel [15] kann dann vom Bediener vorzugsweise zwischen Gitarrenboden
und Körper sicher geführt werden, was eine vorzügliche rucksichere Zugentlastung darstellt.
4.3.4.3. Ausrüstungsvarianten:
Das Aufsatzteil eignet sich weiterhin zur Integration einer breiten Vielfalt bereits
bekannter Baugruppen, wie z.B. elektronisches Stimmgerät, Solarzellen für Akkupufferung,
(häufiges Akkuwechseln entfällt auch bei Einbau von Geräten mit erhöhtem Stromverbrauch),
drahtlose Sendeanlage, Effektgeräte (z.B. Verzerrer, Hall, Chorus, Sampler etc.),
Signalwandlung u. Ausgabe von digitalen Steuersignalen (z.B. MIDI-Format), Displays
zur Ausgabe von digital gespeicherten Informationen für den Bediener (z.B.: Noten,
Text, etc.) oder andere Personen (z.B.: Statusanzeigen für Bediener von Beschallungsanlagen,
Informationsausgabe durch Infrarotlicht), Klangregelung, Mischverstärker, (automatisch)
veränderbare Kerbfilter zur elektronischen Rückkopplungsunterdrückung, Verstärkungsvorrichtungen
für Mithör-Monitor-Zwecke (z.B: Verstärker für Ohrhörer), Mikrofonmontage an der Formteilaußenseite
[29], z.B. Kapsel in einer Bohrung der oberen Gummiwandung des Formteils, Kapsel unterseite
[71] in einer Aussparung im Formteil und die Zuleitungen [69] werden dann durch eine
Bohrung in das Formteil-Innere geführt (von besonderem Interesse zur gleichzeitigen
Schallaufnahme der Gesangsstimme des Bedieners), separates Mikrofon als Außensensor
zur (autom.) Steuerung komplexer elektroakustischer Funktionen (z.B.: Regelschleife
zur optimierten Rückkopplungsursachenerkennung und deren Ausregelung ), u.s.w. Wegen
der den Funktionsgehalt des Musikinstrumentes nicht beeinträchtigenden Art dieser
Anordnung in Verbindung mit der Lage im immer sicht- und bedienbaren sowie Schall-
Licht- und Verkabelungszugänglichen Bereich, welcher nicht zuletzt auch in der Regel
für die dem darbietenden Musiker gegenüberbefindlichen Personen (z.B. Bediener von
Beschallungsanlagen) sichtbar ist, kann praktisch jedes aktuelle oder zukünftige gewünschte
Zubehör ( hinreichend kleiner aber gleichwohl vergleichsweise umfangreicher Bauart)
sinnvoll integriert und somit einfach und wirkungsvoll in unmittelbare Nähe des Bedieners
gebracht werden. In mancherlei Hinsicht kann sich durch Kombination eine grundsätzlich
neue Qualität der Folgeprodukte ergeben.
4.3.5. Spanngurt:
a) verstellbar oder mit gummielastischem Abschnitt, vorzugsweise am Instrumentboden verlaufend [14]
b) auswechselbar, bedruckt in verschiedenen Mustern erhältlich
c) mit Kabelführungsclipsen
d) mit passend dazu a ngebotenen (individuell) bedruckbaren Tüllen zum Überschieben
e) aus haftfähigem gummielastischem Material zur besseren Haftung auch auf rundbauchigen Instrumenten
f) geteilte Ausführung mit (ggfs. mehreren) Enden zum Einhängen in die für einen Tragegurt am Instrument vorhandenen Armaturen
g) mit zusätzlicher Schlaufe als Not-Tragegurt
5. AUSFÜHRUNGSBEISPIEL GEMÄß FIGUREN 12a u. 12b
5.1. STABHALTER UND ANKERBÜGEL
Stabhalter und Ankerbügel sind aus einem gebogenen Stahldraht mit ca. 2 mm0̸ gefertigt;
er besteht aus den Funktionsabschnitten Kapselhaltering [102], Haltestab [103], Ankerarm
1 [5], nach außen geführter Aufhänger [108], Ankerarm 2 [11], nach außen geführter
Bügelfortsatz [12]. FIG 12b stellt den Querschnitt entlang der Stabhalterachse [103]
dar; auf den Kapselhaltering [102] ist ein Weichgummiprofil [107] aufgestülpt, welches
einen sicheren Sitz der eingesetzten Kapsel [6] gewährleistet. Die Membran [104] der
Kapsel wird von dem Halter ca. 1cm unter der Gitarrendecke gehalten, wobei die seitlichen
Schalleintrittsöffnungen [18] frei zugänglich bleiben. Die Zuleitungen [38] werden
an den Drahtabschnitten [103],[5] mit Schrumpfschlauch befestigt und bis vor den Aufhänger
[108] geführt. Die Abschnitte [108],[11] und [12]werden ebenfalls mit Schrumpfschlauch
versehen um das Verkratzen des Instrumentes zu verhindern. Die Abschnitte [5] und
[11] bilden zusammen ein Kreissegment mit einem Radius von ca. 52 mm; der in FIG 12b
dargestellte vertikale Abstand zwischen [103] und dem Übergang zu [5] beträgt ca.
35 mm und umgeht damit eventuell vorhandene Deckenverleistungen. Der Durchmesser von
[102] beträgt bei der hier verwendeten Kapsel 20 mm, sodaß sie leicht zwischen Schallochrand
und äußerer Saite hindurchpasst. Die Ebene der außen liegenden Enden von [108] und
[12] ist ca.7mm höher als die entsprechende von [11] bzw. [5], sodaß die Instrumentdecke
zwischen die V-förmigen Schenkel der Drahtumbiegung zu liegen kommt.
5.2. SPANNBARER RIEMEN
Der spannbare Riemen [10] ist 20mm breit und ca 170mm lang; er besteht aus etwa 1,5mm
starkem Kunstleder an dessen rückwärtigen Längsrändern je ein etwa 5mm breite und
2mm starke Kunstlederstreifen angenäht ist. In der somit gebildeten rückwärtigen Vertiefung
wird die Zuleitung [38] eingeklebt. Am aufhängerseitigen Ende ist ein ca. 10mm breiter
Lederstreifen [105] angenäht, welcher um das die Abschnitte [5] und [11] verbindende
Querstück des Aufhängers [108] umgeschlagen und vernäht ist. Am anderen Ende des Riemens
[10] ist ein ca. 10-15mm breites und ungespannt etwa 300mm langes Wäsche-Gummizugband
angenäht, dessen zweites Ende [3] um das Instrument herum gedehnt werden kann und
dort mit einem breiten Haken [106] verklebt ist.
5.3. FORMTEIL
Das Formteil [9] ist ein Gehäuse aus ABS (Akrylnitril-Butadien-Styrol-Mischpolymerisat)
mit einer rückseitigen Aussparung zur Aufnahme des in die rückwärtig abgehende Klinkenbuchse
[8] eingesteckten Klinkensteckers. An der Vorderseite befindet sich ein Potentiometer
[54] zur Lautstärkeabsenkung. Der Gehäuseboden ist mit 2 Hohlnieten in den Riemenvertiefungen
am Kunstlederriemen befestigt, sodaß die Gehäusevorderkante ca. 80mm vom Aufhänger
zu liegen kommt. Die Zuleitungen [38] werden durch eine Bohrung in das Gehäuse geführt.
Im Inneren befindet sich eine Standard-9-Volt Transistorbatterie sowie eine gedruckte
Schaltung mit einem Operationsverstärker.
6. VORTEILHAFTE WIRKUNGEN:
6.1. KLANG:
Die Vorrichtung ermöglicht bei Mikrofonbetrieb eine weitgehend naturgetreue Wiedergabe
des Instrumentes ohne die sonst üblichen Nachteile der unter 2.3. beschriebenen Verfahren.
Sie bietet die Möglichkeit verschiedene Klangabnahmetechniken (Piezoelektr. bzw. Elektromagnetisch
) wirkungsvoll mit der Mikrofonabnahme zu kombinieren; die Bereitstellung dieser Option
bringt dem Musiker die Möglichkeit die Vorzüge der bekannten Arten individuell zu
vereinen.
6.2. HANDHABUNG:
Die Vorrichtung kann samt der zugehörigen Ausstattung innerhalb von 5-10 Sekunden
(in der Ausführung ohne elektromagnetischen Tonabnehmer: 3-5 Sekunden) ohne Veränderung
am Instrument angebracht bzw. abgenommen werden und erfordert keine weitergehenden
spezifischen Kenntnisse (z.B. über elektroakustische Zusammenhänge bei der Mikrofonpositionierung
im Instrument). Derartige Eigenschaften werden von keinem der bekannten Verfahren
für Mikrofonabnahme erreicht. Obgleich der Wunsch nach Tonabnahme der Korpusklänge
auch bei vielen Nutzern von mit Tonabnehmern nach 2.1.,2.2. werkseitig ausgerüsteten
Instrumenten besteht, konnte er bisher, insbesondere wegen spezifischer Handhabungsnachteile
von 2.3. im Vergleich zu 2.1. u. 2.2., kaum sinnvoll umgesetzt werden, dies oft schon
alleine deswegen, weil die bereits eingebauten Schnittstellen u. Bedienelemente zwar
einerseits den üblicherweise benötigten Platz besetzt halten, andererseits aber die
Integration von Zubehören nicht ohne Weiteres zulassen. Mittels dieser Vorrichtung
ergibt sich auch in dieser Hinsicht für viele Anwender erstmalig eine sinnvolle Zusatzlösung.
Die bisher bekannten zusätzlich anbringbaren Systeme erfordern entweder den Einbau
einer Anschlußbuchse oder bedingen lose verlegte Leitungen. Dieses Dilemma wird mit
dieser Erfindung äußerst vorteilhaft gelöst, da sie nicht nur eine besonders rucksichere
Zugentlastung und Kabelführung bereitstellt, sondern darüberhinaus u.a. auch die geeigneten
Voraussetzungen bietet zur Nutzung von XLR-Verbindern und weiteren naheliegenden Schnittstellen
(z.B. MIDI), sowie einer Vielzahl von zweckmäßigerweise am Instrument anzuordnenden
Bedienteilen.
6.3. AUFWERTUNG DES INSTRUMENTES:
Etliche grundsätzlich neue Dimensionen werden auf der Basis dieser Vorrichtung dem
Musiker neueröffnet; sie kann dem Musiker zusätzliche, bisher nicht für möglich gehaltene,
ergonomische Bedienungsmöglichkeiten bieten. Dies ist, allein bei der großen Zahl
der bisher bekannten elektronischen Gitarrenzubehöre mit Bedienungsbedarf, eine neue
Qualität von Vielfalt mit Bedienungskomfort. Durch Nutzung der teilweise weit darüberhinausgehenden
Qualitäten können viele neue Applikationen (wie z.B.: ortsunabhängige Gesangs- und
Gitarrenabnahme mit Regelmöglichkeit aller wichtigen Parameter für Alleinunterhalter)
erstmalig befriedigend und kostengünstig gelöst werden.
7. KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:
FIG.1: Totale der am Instrument angebrachten Vorrichtung
FIG.2: Bevorzugte Lage der/des Mikrofone(s)im Korpus anhand einer Schnittzeichnung in Bezug auf die Schalleintrittsrichtung [10]
FIG.3: Ausführungsbeispiel eines Auflageankers mit Mikrofonhalter
FIG.4: Ausführungsbeispiel für das Formteil, Darstellung des Bodenbleches mit Riemenbefestigung
FIG.5: Ausführungsbeispiel für das Formteil, Darstellung des mit Baugruppen ausgerüsteten Bodenblechteiles.
FIG.6: Ausführungsbeispiel für das Formteil, Darstellung der sichtbaren Oberseite
FIG.7: Ausführungsbeispiel für das Formteil, Darstellung von unten mit eingesetztem Bodenblech und ohne Riemen.
FIG.8: Ausführungsbeispiel für Anker und Riemen mit Bedienteilen und Piezoelektrischen Tonabnehmern
FIG.9: Ausführungsbeispiel für Anker und Riemen mit Mehrpunkt-Befestigung
FIG.10: Ausführungsbeispiel für Halterung eines elektromagnetischen Tonabnehmer
FIG.11: Ausführungsbeispiel für Plazierung eines elektromagnetischen Tonabnehmers
FIG.12: Ausführungsbeispiel für eine einfach aufzubauende Vorrichtung
FIG.13: Schaltplan für das unter 8. beschriebene Ausführungsbeispiel
8. BESTER WEG ZUR AUSFÜHRUNG
- mit einem Auflageanker [11], der entlang eines Umfangabschnitts des Schallochs unter der Instrumentdecke dieser entlang führbar, an einer ersten Stelle des Schallochs anlegbar, und an dem ein Tonabnehmer befestigt ist,
- mit einem am Instrument spannbaren Riemen [10], der mit dem Auflageanker so verbunden ist, daß dieser durch Spannen des Riemens gegen eine zweite Stelle der Schallochumfassung der Instrumentdecke gepresst und dort fixiert wird.
- with a bearing anchor [11] that can be moved or set along a section of the circum-ference of the sound-hole along or under the instrument's soundboard. It can be placed on a first point of the sound-hole, and it has a sound pickup fastened to it,
- with a belt [10] that can be stretched on the instrument, which can be connected to the bearing anchor in such a way that, by tensing the belt, it is pressed against a second point of the circumference of the sound-hole and is fixed there in place.
- avec un ancre de support [11], susceptible d'être dressé le long d'une section du périmètre de la ouïe en dessous et le long de la table de l'instrument, qui peut être placé à un premier point, et auquel est rattaché un capteur phonographique,
- avec une courroie que l'on peut tendre sur l'instrument [10], qui est attachée à l'ancre de support de façon, qu'en tendant la courroie ceci est serré et fixé contre un second point de la table à l'entourage de la ouïe.