STAND DER TECHNIK
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Antriebsvorrichtung für einen Gurt eines
Rolladens od.dgl. nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Bei einer derartigen, aus der DE-GM 69 46 653 bekannten Antriebsvorrichtung wird
die in der Wandausnehmung ohnehin vorhandene Aufwickelrolle des manuellen Gurtantriebs
verwendet, wobei der Gurt durch ein Motorgehäuse hindurchgeführt wird, das außen an
der Wand befestigt wird.
[0003] Nachteilig an der bekannten Antriebsvorrichtung sind die dort erforderlichen zusätzlichen
Antriebsrollen für den Gurt im Motorgehäuse, die dieses groß und unhandlich machen.
Darüber hinaus beeinträchtigt der an einer Stelle des Motorgehäuses einlaufende und
an einer anderen Stelle auslaufende Gurt, der dann wiederum in die Wand im Bereich
der Aufwickelrolle hineinverläuft, das optische Aussehen der gesamten Anordnung. Bei
einem Defekt einer der Komponenten im Motorgehäuse muß das Gehäuse geöffnet und der
zwischen den Antriebsrollen verlaufende Gurt in umständlicher Weise entnommen werden.
[0004] Aus der DE-PS 32 14 235 ist eine Antriebsvorrichtung für einen Rolladengurt bekannt,
bei der die Aufwickelrolle in einem in die Wandausnehmung einzuschiebenden Gurtkasten
angeordnet ist, der darüber hinaus den Motor und das Getriebe enthält. Bei Stromausfall
oder bei einem Defekt der Antriebseinheit besteht nur noch die Möglichkeit, den Rolladen
manuell hochzuziehen und durch Verknoten des Gurts an einer Rückbewegung zu hindern.
Dann muß der gesamte Antrieb aus der Wandausnehmung entnommen und demontiert werden,
um den Gurt herausziehen zu können. Erst dann kann die Antriebseinheit zur Reparatur
weggegeben werden.
VORTEILE DER ERFINDUNG
[0005] Die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß das leicht lösbare Motorgehäuse problemlos vom Gurtkasten
abgenommen und gegebenenfalls zur Reparatur gegeben werden kann. Auch bei einem Stromausfall
wird das Motorgehäuse vom Gurtkasten abgenommen. Bei der Abnahme des Motorgehäuses
sorgt die Verriegelungseinrichtung dafür, daß die Aufwickelrolle automatisch verriegelt
wird, um zu verhindern, daß sich beispielsweise bei hochgezogenem Rolladenpanzer dieser
in Bewegung setzt und nach unten fällt. Durch manuelle Entriegelung der Verriegelungseinrichtung
kann der Gurt zur Betätigung des Roll-ladens manuell bewegt werden. Nach dem Wiederanbringen
des Motorgehäuses erfolgt eine automatische Entriegelung der Aufwickelrolle, so daß
sofort der gewohnte motorische Betrieb wiederaufgenommen werden kann. Ein Handbetrieb
ist somit jederzeit möglich. Weiterhin kann in vorteilhafter Weise ein defekter oder
veralteter Antrieb durch einfachen und schnellen Austausch des Motorgehäuses ersetzt
werden. Die in der Wandausnehmung gelagerte Aufwickelrolle kann dabei unverändert
bleiben. Schließlich besteht noch der Vorteil, daß verschiedene, an die gängigen Wandausnehmungen
angepaßte, die Aufwickelrolle aufweisende Haspeleinheiten mit jeweils derselben einheitlichen
Antriebseinheit im einheitlichen Motorgehäuse versehen werden können. Die Antriebseinheit
kann daher in größeren Stückzahlen kostengünstiger hergestellt werden. Bei einem Umzug
in eine neue Wohnung, in der Wandausnehmungen einer anderen Norm vorgesehen sind,
brauchen lediglich die Haspeleinheiten ausgetauscht werden, und die Antriebseinheiten
können weiterhin verwendet werden.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Antriebsvorrichtung möglich.
[0007] Bei einer vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung
wird ein Verriegelungselement durch das in seiner Befestigungsposition am Gurtkasten
befindliche Motorgehäuse in seiner entriegelten Stellung gehalten, wobei vorzugsweise
eine das Verriegelungselement bei abgenommenem Motorgehäuse in der Verriegelungsstellung
haltende Feder vorgesehen ist. Durch diese Feder greift das Verriegelungselement in
seiner verriegelten Stellung federbelastet in eine Ausnehmung oder Zahnung der Aufwickelrolle
ein. Bei einem Zahnantrieb der Aufwickelrolle ist eine solche Zahnung ohnehin vorhanden.
Durch die Feder wird gewährleistet, daß das Verriegelungselement sicher in die Verriegelungsstellung
gelangt.
[0008] Als vorteilhaft hat sich auch ein Auslösebereich zur manuellen Entriegelung und/oder
zur Entriegelung durch das Motorgehäuse am Verriegelungselement herausgestellt. Zur
manuellen Entriegelung wird der Auslösebereich mit dem Finger betätigt, während zur
automatischen Entriegelung durch das Motorgehäuse ein Auslöseelement am Auslösebereich
oder am Motorgehäuse angeordnet ist.
[0009] Zur schnellen Anbringung und Abnahme des Motorgehäuses ist dieses in vorteilhafter
Weise am Gurtkasten aufschiebbar oder einsteckbar und/oder einrastbar ausgebildet.
Insbesondere weisen dabei das Motorgehäuse und der Gurtkasten an den gegenseitigen
Berührungsflächen einerseits Einschiebnuten und andererseits in diese einschiebbare
Schiebeleisten auf, die vorzugsweise eine eine senkrecht zur Schieberichtung gerichtete
Bewegung verhindernde Gestalt aufweisen, insbesondere einen schwalbenschwanzartigen
oder T-förmigen Querschnitt.
[0010] Um nach Abnahme des Motorgehäuses und bei der manuellen Betätigung des Gurts ein
Aufwickeln desselben auf der Aufwickelrolle zu gewährleisten, ist diese in vorteilhafter
Weise mit einer ein Drehmoment in die Aufwickelrichtung ausübenden Federanordnung
versehen. Alternativ oder zusätzlich kann die Aufwickelrolle auch mit einer Handkurbel
versehen oder mit einer solchen verbindbar sein.
[0011] Zum Antrieb der Aufwickelrolle dient zweckmäßigerweise ein Rad des Untersetzungsgetriebes,
das an der Aufwickelrolle angreift, vorzugsweise im Bereich des Außenumfangs derselben.
Das Rad kann dabei in vorteilhafter Weise als Zahnrad, jedoch prinzipiell auch als
Reibrad ausgebildet sein.
[0012] Das Motorgehäuse eignet sich vor allem auch noch zur zusätzlichen Aufnahme von Versorgungsbatterien
und/oder einer elektronischen Steuereinrichtung für den Antriebsmotor, so daß der
gesamte Antriebsbereich einschließlich der Steuerung im Motorgehäuse untergebracht
ist.
ZEICHNUNG
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine schematische
Längsschnittdarstellung einer elektrischen Antriebsvorrichtung als Ausführungsbeispiel
der Erfindung im vollständig montierten bzw. eingebauten Zustand.
BESCHREIBUNG DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
[0014] Die in der einzigen Figur dargestellte Antriebsvorrichtung besteht im wesentlichen
aus einem flachen, eine Aufwickelrolle 10 für einen Gurt 11 eines Rolladens enthaltenden
Gurtkasten 12, der so gestaltet ist, daß er in eine ohnehin vorhandene Wandausnehmung
13 für eine manuell bedienbare Aufwickelrolle in einer Gebäudewand 14 eingeschoben
werden kann. Der Gurtkasten 12 besitzt außerhalb der Wandausnehmung 13 im montierten
Zustand eine flach an der Gebäudewand 14 anliegende Halteplatte 24, die gemäß dem
Ausführungsbeispiel einstückig angeformt ist, jedoch prinzipiell auch mit dem übrigen
Bereich des Gurtkastens 12 auf andere Weise verbunden sein kann. Mittels dieser Halteplatte
24 kann der Gurtkasten 12 in der dargestellten Position fixiert werden, beispielsweise
durch nicht dargestellte, in die Gebäudewand 14 einschraubbare Halteschrauben.
[0015] An diesem Gurtkasten 12 ist ein Motorgehäuse 15 so angebracht, daß dieses außerhalb
der Wandausnehmung 13 flach an der Halteplatte 24 anliegt und somit die Begrenzungen
der Wandausnehmung 13 nach allen vier Seiten hin übergreift, so daß die Wandausnehmung
13 vollständig überdeckt ist. Zur Montage des Motorgehäuses 15 an der Halteplatte
24 besitzt dieses im oberen und unteren Bereich Schiebeleisten 25, die in entsprechend
geformte Einschiebnuten in der Halteplatte 24 einschiebbar sind. Die Einschiebnuten
und die Schiebeleisten 25 weisen dabei einen Querschnitt auf, der eine Bewegung senkrecht
zur Schieberichtung, also senkrecht zur Außenfläche der Gebäudewand 14, verhindert.
[0016] Hierfür eignen sich beispielsweise schwalbenschwanzartige oder T-förmige Querschnitte.
Die Schiebeleisten 25 und die entsprechenden Einschiebnuten sind dabei jeweils so
angeordnet, daß das Motorgehäuse von oben her oder seitlich bis in die dargestellte
Stellung eingeschoben werden kann. Dabei können auch mehrere Schiebeleisten 25 bzw.
Einschiebnuten parallel nebeneinander angeordnet sein. Zur Verriegelung des Motorgehäuses
15 in der eingeschobenen Position dienen nicht dargestellte Rastelemente, Riegel oder
Schrauben.
[0017] Der Gurt 11 verläuft von oben her durch eine entsprechende Öffnung 16 im wesentlichen
parallel zur Gebäudewand 14 durch das Motorgehäuse 15 und wird dann über eine Umlenkrolle
17 am Gurtkasten 12 zu dessen Innenraum hin umgelenkt, wo er zum Aufwickeln zur Aufwickelrolle
10 hin verläuft, die dort im wesentlichen mittig drehbar gelagert ist. Die Öffnung
16 ist zur Seite hin (senkrecht zur Bildebene und daher in der Figur nicht erkennbar)
bis zur Außenseite und Seitenwandung des Motorgehäuses 15 so erweitert, daß der Gurt
11 bei abgenommenem Motorgehäuse seitlich aus diesem herausgeschoben werden kann.
Alternativ hierzu kann der an der Halteplatte 24 anliegende Wandbereich des Motorgehäuses
15 oberhalb der Umlenkrolle 17 auch geschlitzt sein, um den Gurt herausnehmen zu können.
[0018] Im Motorgehäuse 15 ist im mittleren Bereich ein Untersetzungsgetriebe 18 angeordnet,
das durch einen darunter angeordneten elektrischen Antriebsmotor 19 angetrieben wird.
Vom Untersetzungsgetriebe 18 aus greift ein Zahnrad 20 in den Gurtkasten 12 ein und
ist dort mit einem zur Vereinfachung nur teilweise dargestellten Zahnkranz am äußeren
Umfangsbereich der Aufwickelrolle 10 verzahnt. Anstelle eines Zahnantriebs kann prinzipiell
auch ein Reibradantrieb, ein Zahnriemenantrieb oder ein sonstiger bekannter Antrieb
treten.
[0019] Zum Antrieb des als Gleichstrommotor ausgebildeten Antriebsmotors 19 dienen Batterien
21 im oberen Bereich des Motorgehäuses 15, die beispielsweise als wiederaufladbare
Batterien ausgebildet sein können. Ein Aufladeanschluß am Motorgehäuse 15 ist zur
Vereinfachung nicht dargestellt. Selbstverständlich kann auch eine Stromversorgung
des Antriebsmotors 19 über Anschlußkabel erfolgen, wobei im Falle einer Wechselstromzuführung
ein entsprechender Spannungswandler im Motorgehäuse 15 angeordnet sein muß.
[0020] Im untersten Bereich des Motorgehäuses 15 ist eine elektronische Steuereinrichtung
22 für den Antriebsmotor 19 untergebracht, die selbstverständlich auch an anderen
Stellen im Motorgehäuse 15 positioniert sein kann. Sie dient in an sich bekannter
Weise zur Steuerung des Antriebsmotors 19 in Abhängigkeit der Uhrzeit und/oder der
Außenhelligkeit, wobei auch elektronische Mittel zur unteren und oberen Endabschaltung
des Rolladens vorgesehen sind. Die Bedienung des Antriebsmotors 19 erfolgt über Bedienungselemente
23 an der von der Gebäudewand 14 wegweisenden flachen Außenseite des Motorgehäuses
15. Elektronische Steuereinrichtungen für derartige Antriebsmotoren sind beispielsweise
aus der DE-OS 28 37 415, der DE-PS 33 04 962 oder der DE-OS 43 01 971 bekannt.
[0021] Anstelle der beschriebenen, leicht lösbaren Verbindung zwischen Motorgehäuse 15 und
Gurtkasten 12 durch eine hintergreifende Schiebeführung können auch sonstige Schnellverbindungsmittel
treten, wie Rastnasen, Rastbolzen, Einsteckelemente, Haken od.dgl.
[0022] Ein hebelartiges Verriegelungselement 26 ist im Gurtkasten 12 schwenkbar gelagert,
wobei die Schwenkachse 27 etwa im mittleren Bereich des Verriegelungselements 26 angeordnet
ist. An einem ersten Endbereich des Verriegelungselements 26 sind zwei Zähne 28 zum
Eingriff in den Zahnkranz 29 am äußeren Umfangsbereich der Aufwickelrolle 10 vorgesehen.
Der von der Schwenkachse 27 aus sich nach der anderen Seite erstreckende Bereich des
Verriegelungselements 26 ist als Auslösebereich 30 ausgebildet, an dem eine Feder
31 so angreift, daß sie das Verriegelungselement 26 in die Verriegelungsstellung der
Zähne 28 mit dem Zahnkranz 29 drücken würde, wenn nicht ein am Motorgehäuse 15 angeordnetes
Auslöseelement 32 den Auslösebereich 30 gegen die Kraft der Feder 31 so betätigen
würde, daß die Zähne 28 außer Eingriff mit dem Zahnkranz 29 stehen.
[0023] Bei aufgesetztem Motorgehäuse tritt somit infolge des Auslöseelements 32 keine Verriegelung
der Aufwickelrolle 10 durch das Verriegelungselement 26 auf. Wird dagegen das Motorgehäuse
15 zur Abnahme vom Gurtkasten 12 nach oben geschoben, so drückt das Auslöseelement
32 nicht mehr gegen den Auslösebereich 30, und das Verriegelungselement 26 verriegelt
die Aufwickelrolle 10 federbelastet durch die Zähne 28. Die Aufwickelrolle 10 wird
daher bei der Abnahme des Motorgehäuses 15 automatisch an einer Drehung gehindert.
Beim Wiederaufschieben des Motorgehäuses 15 gelangt das Auslöseelement 32 wieder in
Anlage an den Auslösebereich 30 und entriegelt die Aufwickelrolle 10.
[0024] Um bei abgenommenem Motorgehäuse 15 den Gurt 11 und damit den Rolladen manuell betätigen
zu können, wird mit Hilfe eines Fingers auf den Auslösebereich 30 des Verriegelungselements
26 gedrückt, so daß die Zähne 28 außer Eingriff mit dem Zahnkranz 29 gelangen. Nun
kann der Gurt 11 von der nunmehr entriegelten Aufwickelrolle 10 abgewickelt bzw. auf
diese aufgewickelt werden. Der Aufwickelvorgang kann dabei durch eine nicht dargestellte
Federanordnung unterstützt werden, die ein Drehmoment auf die Aufwickelrolle in der
Aufwickelrichtung ausübt.
[0025] Alternativ oder zusätzlich kann auch ein strichpunktiert dargestelltes Umlenkgetriebe
33 seitlich an der Aufwickelrolle 10 angeordnet sein. Dieses besitzt zum Motorgehäuse
15 hin eine Kurbelaufnahme zum Einstecken einer Handkurbel 34, mittels derer die Aufwickelrolle
10 über das Umlenkgetriebe 33 in die beiden Drehrichtungen gedreht werden kann, wodurch
der Gurt 11 auf- bzw. abgewickelt wird. In jeder gewünschten Stellung des Rolladens
bzw. des Gurts 11 kann die Aufwickelrolle 10 durch Loslassen des Verriegelungselements
26 verriegelt werden, wodurch die jeweilige Position fixiert wird.
1. Elektrische Antriebsvorrichtung für einen Gurt eines Rolladens od.dgl., mit einer
in einer entsprechenden Wandausnehmung anzuordnenden Aufwickelrolle für den Gurt und
mit einem außerhalb der Wandausnehmung angeordneten Motorgehäuse zur Aufnahme wenigstens
des elektrischen Antriebsmotors und eines Untersetzungsgetriebes, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwickelrolle (10) in einem zur Aufnahme in der Wandausnehmung (13) ausgebildeten
Gurtkasten (12) angeordnet ist, daß das Motorgehäuse (15) mit dem Gurtkasten (12)
leicht lösbar verbunden ist und daß eine nur bei abgenommenem Motorgehäuse (15) automatisch
eine Drehbewegung der Aufwickelrolle (10) hemmende Verriegelungseinrichtung (20 -
32) vorgesehen ist, die manuell zum Aufwickeln oder Abwickeln des Gurts (11) entriegelbar
ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungselement
(26) der Verriegelungseinrichtung durch das in seiner Befestigungsposition am Gurtkasten
(12) befindliche Motorgehäuse (15) in seiner entriegelten Stellung gehalten wird.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Verriegelungselement
(26) bei abgenommenem Motorgehäuse (15) in der Verriegelungsstellung haltende Feder
(31) vorgesehen ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement
(26) in seiner verriegelten Stellung in eine Ausnehmung oder Zahnung (29) der Aufwickelrolle
(10) eingreift.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungselement (26) einen Auslösebereich (30) zur manuellen Entriegelung
und/oder zur Entriegelung durch das Motorgehäuse (15) aufweist.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auslöseelement
(32) zur Entriegelung des Verriegelungselements (26) am Auslösebereich (30) oder am
Motorgehäuse (15) angeordnet ist.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Motorgehäuse (15) am Gurtkasten (12) aufschiebbar oder einsteckbar und/oder
einrastbar ausgebildet ist.
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse
(15) und der Gurtkasten (12) an den gegenseitigen Berührungsflächen einerseits Einschiebnuten
und andererseits in diese einschiebbare Schiebeleisten (25) aufweisen.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleisten
(25) und die Einschiebnuten eine eine senkrecht zur Schieberichtung gerichtete Bewegung
verhindernde Gestalt aufweisen.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleisten
(25) und die Einschiebnuten einen schwalbenschwanzartigen oder T-förmigen Querschnitt
aufweisen.
11. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schiebeleisten (25) und die Einschiebnuten im montierten Zustand parallel zur
die Wandausnehmung (13) aufweisenden Wandfläche angeordnet sind.
12. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwickelrolle (10) mit einer ein Drehmoment in die Aufwickelrichtung ausübenden
Federanordnung versehen ist.
13. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufwickelrolle (10) mit einer Handkurbel (34) versehen oder mit einer solchen
verbindbar ist.
14. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Rad (20) des Untersetzungsgetriebes (18) vom Motorgehäuse (15) aus in den
Gurtkasten (12) eingreift und an der Aufwickelrolle (10) antriebsmäßig angreift.
15. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (20) des
Untersetzungsgetriebes (18) im Bereich des Außenumfangs der Aufwickelrolle (10) an
dieser angreift.
16. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (20) des
Untersetzungsgetriebes (18) als Zahn- oder Reibrad ausgebildet ist.
17. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Motorgehäuse (15) zusätzlich noch Versorgungsbatterien (21) oder -akkus und/oder
eine elektronische Steuereinrichtung (22) für den Antriebsmotor (19) enthält.