TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Öffnen von Flachbeuteln und eine Flachbeutelmaschine
zum Durchführen des Verfahrens, nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3. Eine derartige
Flachbeutelmaschine besitzt mehrere nacheinander angeordnete Arbeitsstationen. In
diesen Arbeitsstationen werden oben offene Beutel durch Umschlagen einer von einer
endlosen Rolle abgezogenen Kunststoffbahn und durch anschließendes Längs- und Querverschweißen
dieser Bahn hergestellt, oder es werden vorgefertigte Beutel von einem Stapel entnommen
und anschließend mit zum Beispiel Lebensmitteln befüllt. Anschließend wird die Öffnung
der Beutel verschweißt. Die in die Beutel eingefüllten Lebensmittel können in pulveriger,
bröckchenweiser oder sonstiger Konsistenz vorhanden sein. Die Bahn ist materialmäßig
so ausgestattet, daß ihre beispielsweise durch eine Längsfaltung aufeinanderliegenden
Bahnbereiche durch Versiegeln oder Verschweißen miteinander verschlossen werden können.
[0002] Die durch Zusammenfalten entstandene, oben offene, doppellagige Kunststoffbahn wird
nach ihrem abschnittsweisen vertikalen und unteren horizontalen Verschweißen innerhalb
ihrer vertikalen Schweißnähte zertrennt. Dadurch entstehen einzelne, oben noch nicht
verschlossene Beutel. Bevor der Beutel befüllt werden kann, müssen seine oberen freien
gegenüberliegenden Ränder auseinandergezogen werden. Ist der Beutel nicht korrekt
geöffnet, kann die vorgesehene Befüllung nicht oder nicht vollständig durchgeführt
werden.
STAND DER TECHNIK
[0003] Bekannt sind getaktet arbeitende Flachbeutelmaschinen, bei denen die einzelnen Arbeitsschritte
im Zusammenhang mit dem Herstellen, Öffnen und Befüllen der einzelnen Beutel nacheinander
taktweise erfolgen. So ist aus der WO-A-91 17924 eine gattungsgemäße Flachbeutelmaschine
zum Befüllen von nacheinander zugeführten Flachbeuteln sowie ein gattungsgemäßes Verfahren
zum Öffnen solcher Flachbeutel auf einer derartigen Flachbeutelmaschine bekannt. Zum
Öffnen der Beutel werden die den jeweiligen Beutel an seinen gegenüberliegenden beiden
Seitenrändern haltenden Greiforgane, die den Beutel in einer ersten Arbeitsstation
ergriffen haben, während ihrer Transportbewegung zu einer zweiten Arbeitsstation aufeinander
zu bewegt. Während der Transportbewegung wird Luft gezielt seitlich an dem Beutel
vorbeigeblasen. Ein dadurch erzeugter Luftunterdruck kann ein gewisses gegenseitiges
Wegbewegen der Beutelwände bewirken. Der durch ein aufeinander zu Bewegen der Greiforgane
bewirkte geöffnete Zustand des Beutels kann dadurch stabilisiert und aufrecht gehalten
werden.
[0004] Aus der EP-A-129 502 ist es hinsichtlich des Öffnens von zu befüllenden Beuteln bekannt,
die gegenüberliegenden Beutelwände durch Sauger nach außen zu bewegen. Bei dieser
voneinander weg Bewegung der oberen Beutelränder müssen sich die Seitenränder des
betreffenden Beutels aufeinander zu bewegen. Das bedeutet, daß die beiden Greiforgane,
die die beiden gegenüberliegenden Seitenränder des Beutels zwischen sich einklemmen
und dadurch den Beutel halten, sich entsprechend aufeinander zu bewegen müssen. Das
Auseinanderfahren der Sauger muß bewegungsmäßig koordiniert werden mit dem aufeinander
zu Bewegen der Greiforgane. Dies bedeutet einen recht erheblichen Steuerungsaufwand.
Dazu kommt, daß aufgrund der unterschiedlichen Größen der Beutel diese Steuerungsabstimmung
in der Praxis variabel sein muß. Diese sich in der Praxis ergebenden Probleme haben
dazu geführt, daß die Beutel im allgemeinen in einer anschließenden dritten Arbeitsstation
nochmals geöffnet werden, beziehungsweise die vorhandene Öffnung nachgeformt wird.
Dieses vollständige Öffnen kann durch in die bereits vorhandene Öffnung eintauchende
Glieder erfolgen, durch die Luft in das Innere und insbesondere in den Bodenbereich
des Beutels geblasen wird.
[0005] Aus der vorbekannten BE-A-437 129 ist es bekannt, die den jeweiligen Beutel haltenden
beiden Greifer zunächst mechanisch gesteuert zusammenzufahren. Erst anschließend wird
von oben Luft in den geöffneten Beutel geblasen, um eine noch weitere Öffnung des
Beutels zu erreichen.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine wirtschaftlich günstige und dabei möglichst platzsparende Flachbeutelmaschine
zum Befüllen von nacheinander zugeführten Flachbeuteln sowie ein entsprechendes Verfahren
zum Öffnen dieser Flachbeutel auf einer derartigen Flachbeutelmaschine anzugeben.
[0007] Diese Erfindung ist für das Verfahren durch die Merkmale des Anspruchs 1 und für
die bei dem Verfahren benutzte Flachbeutelmaschine durch die Merkmale des Anspruchs
3 gegeben. Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, daß dann, wenn bereits in der
ersten Arbeitsstation Luft sowohl von oben gegen die obere Seite des Beutels als auch
gleichzeitig an dem Beutel seitlich vorbeigeblasen wird, sich der Beutel optimal öffnen
läßt. Dadurch läßt sich eine spezielle Beutelöffnungsstation einsparen. Dies ermöglicht
bei zum Stand der Technik vergleichbaren Raumverhältnissen das Anordnen einer zusätzlichen
Arbeitsstation, wie beispielsweise einer zusätzlichen Befüllstation. Die Beutel werden
nämlich oftmals nicht mit einer einzigen Art von Lebensmittel befüllt, so daß dann
mehrere Füllstationen nacheinander angeordnet sein müssen. Auf diese Weise kann das
Füllgut dann aus mehreren Mischungskomponenten zusammengesetzt werden.
[0008] Die in dem Zwischenraum zwischen den Arbeitsstationen vorhandene Vorrichtung zum
Öffnen der Beutel enthält Einrichtungen, um die beiden Seitenränder des Beutels zumindest
im Bereich seiner Öffnung aufeinander zu zu bewegen. In Kombination dazu wird auch
Blasluft zum Öffnen der Beutel verwendet. Die Vorrichtungsteile, die an den Seitenrändern
der Beutel anliegen oder die deren Seitenränder ergreifen, werden relativ zueinander
bewegt. Die Bewegung der beiden Vorrichtungsteile kann vorzugsweise in Führungen erfolgen,
die beispielsweise V-förmig oder auch parallel zueinander ausgerichtet sein können.
[0009] Beim Einwirken von Blasluft auf die zu öffnende Seite des Beutels wird diese Blasluft
auch während des Zeitraums aktiviert, in dem der Beutel von der einen Arbeitsstation
zur anderen Arbeitsstation transportiert wird. Die Luftausblasdüse ist daher vorzugsweise
so ausgebildet, daß sie entweder eine den Zwischenraum mehr oder weniger übergreifende
schlitzartige Ausblasöffnung besitzt, oder entsprechend mehrere, nebeneinander angeordnete
einzelne Ausblasöffnungen aufweist.
[0010] Nachdem es im Gegensatz zu dem aus der WO-A-91 17924 bekannten Beutelöffnungsverfahren
nicht darauf ankommt, daß die Luft immer genau seitlich an dem zu öffnenden Beutel
vorbeistreicht, kann eine Flachbeutelmaschine auch ohne größeren Aufwand als Rundläufermaschine
ausgebildet werden.
[0011] Der konstruktive Aufwand, der erforderlich ist, um die genaue Ausrichtung der Luftströmung
nur an den Seitenwänden der Beutel bei einer bogenförmigen Transportbewegung sicherzustellen,
ist nämlich entbehrlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0012] Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben und erläutert. Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung
einen Teil einer getaktet arbeitenden Flachbeutelmaschine.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0013] In Fig. 1 sind zwei Arbeitsstationen 12, 14 einer Flachbeutelmaschine 10 teilweise
dargestellt.
[0014] In der ersten Arbeitsstation 12 ist ein Flachbeutel 16 vorhanden. Er ist an seinen
beiden Seitennähten 18, 20 von je einem Greiforgan 22, 24 zangenartig ergriffen. In
seinem Bodenbereich ist der Beutel durch eine Bodennaht 26 verschlossen. Auf seiner
oberen Seite 28 ist der Beutel noch nicht verschlossen.
[0015] In diese Arbeitsstation 12 ist der Beutel in nicht dargestellter, an sich bekannter
Weise hineintransportiert worden. Der Beutel ist dabei vorher durch einmal Falten
einer von einer endlosen Rolle abgezogenen Bahn und durch anschließendes Verschweißen
der Seitennähte 18, 20 sowie der Bodennaht 26 hergestellt worden.
[0016] Aus einer ersten Arbeitsstation 12 wird der von seitlichen Greiforganen 22, 24 in
seinem oberen Bereich gehaltene Beutel 16 längs eines Weges 30 zu der nachfolgenden
zweiten Arbeitsstation 14 versetzt. Während der Transportbewegung längs des Weges
30 werden die beiden Greiforgane 22, 24 nicht nur parallel zur Transportbewegung aus
ihrer ersten Position in der Arbeitsstation 12 zu ihrer zweiten Position in der Arbeitsstation
14 verschoben, sondern sie werden während ihrer Bewegung zusätzlich relativ aufeinander
zu bewegt (Pfeil 32, 34). Die beiden Greiforgane 22,24 besitzen daher in ihrer Position
in der Arbeitsstation 14 einen gegenseitigen Abstand a, der kleiner ist als der entsprechende
Abstand A in der Arbeitsstation 12. Längs des Weges 30 sind die Greiforgane 22, 24
in jeweils einer nicht dargestellten Führung geführt. Der gegenseitige Abstand der
Greiforgane 22, 24 kann kleiner werden, je weiter sich die Greiforgane 22, 24 von
der Arbeitsstation 12 wegbewegen, oder er kann sich auf einen bestimmten kleineren
Wert verkleinern. In Transportrichtung sich im vorliegenden Beispielsfall V-förmig
um ein bestimmtes Maß verändernde Führungen für die beiden Greiforgane 22, 24 können
derartige Öffnungsbewegungen des Beutels bewirken. Auf Grund des relativ hohen Angriffspunktes
der beiden Greiforgane 22, 24 an den Seitennähten 18, 20 neigen sich die Seitennähte
18, 20 beim Öffnen aufeinander zu.
[0017] Oberhalb der ersten Arbeitsstation 12 ist ein Düsenkörper 36 vorhanden, der im vorliegenden
Beispielsfall auch den Bereich zwischen den beiden Arbeitsstationen 12, 14 überdeckt.
In diesem Düsenkörper 36 sind auf seiner Unterseite 38 mehrere Öffnungen 40 vorhanden.
Diese Öffnungen sind teilweise oberhalb der jeweiligen Position der oberen Seite 28
des Beutels 16 als auch seitlich quer versetzt zu dieser oberen Seite 28 vorhanden.
Über eine Luftzuleitung 42 kann Luft in den Düsenkörper 36 eingeleitet und aus den
Öffnungen 40 nach unten (Pfeile 44) herausgeblasen werden. Die Menge der längs des
Weges 30 jeweils austretenden Luft wächst längs des Weges 30 an. So sind im vorliegenden
Fall die Anzahl und die Querschnittsgröße der Öffnungen 40 am Anfang des Weges 30
kleiner als am Ende des Weges 30. Diese Luft strömt gegen die obere Seite 28 des Beutels
16 im Bereich der ersten Arbeitsstation 12 und im vorliegenden Beispielsfall auch
im Bereich zwischen den beiden Arbeitsstationen 12, 14. Die Luft strömt folglich auch
seitlich an den beiden Wänden 46, 48 des Beutels 16 entlang, während dieser sich in
der ersten Arbeitsstation 12 und im Zwischenraum zwischen den beiden Arbeitsstationen
12, 14 befindet.
[0018] In der ersten Arbeitsstation 12 wird Luft durch die Öffnungen 40 von oben gegen die
obere Seite 28 des Beutels 16 geblasen. Dies bewirkt ein teilweises Öffnen des Beutels
16 durch zumindest geringfügiges Voneinanderwegbewegen der beiden Beutelwände 46,
48 im Bereich der oberen Seite 28.
[0019] Während der anschließenden Bewegung des Beutels 16 längs des Weges 30 verkleinert
sich der relative Abstand zwischen den beiden Greiforganen 22, 24 (Pfeile 32, 34)
bis auf einen Mindestabstand a. Gleichzeitig wird von oben nach wie vor Luft durch
die Öffnungen 40 auf den Beutel 16 geblasen. Der Öffnungsvorgang verstärkt sich, da
Luft von oben auch in den Beutel hineingeblasen wird und gleichzeitig die Seitennähte
18, 20 insbesondere im Bereich der oberen Seite 28 des Beutels 16 aufeinander zubewegt
werden.
[0020] In der Arbeitsstation 14 kommt der Beutel 16.1 bereits geöffnet an. Die Greiforgane
22, 24 haben in dieser Arbeitsstation 14 einen gegenseitigen Abstand a voneinander,
der kleiner ist als ihr Abstand A in der ersten Arbeitsstation 12. Der Beutel 16.1
kann in dieser Arbeitsstation 14 also sofort befüllt werden. Der Befüllvorgang kann
gegenüber dem Stand der Technik damit eine Arbeitsstation früher erfolgen. Sofern
ein Beutel mit Bodenfaltung vorhanden ist, kann in der zweiten Arbeitsstation 14 ein
derartiger Beutel auch im Bereich seiner Bodenfaltung geöffnet werden, was beim Stand
der Technik erst in einer dritten Arbeitsstation durchgeführt werden kann.
[0021] Das Einsparen einer Arbeitsstation ist vor allem bei sogenannten Rundläufermaschinen
auch deswegen besonders vorteilhaft, da die Masse des Rundläufers verkleinert werden
kann, bzw. bei Anordnung einer zusätzlichen weiteren Füllstation gegenüber dem Stand
der Technik nicht vergrößert zu werden braucht. Eine zu große Masse des Rundläufers
könnte eine Reduzierung der möglichen Taktzahl erzwingen.
1. Verfahren zum Öffnen von auf einer Flachbeutelmaschine (10) zu befüllenden, nacheinander
zugeführten Flachbeuteln (16) mit Hilfe von auf die Beutel (16) von oben geblasener
Luft (Pfeile 44), wobei das Öffnen zwischen einer ersten Arbeitsstation (12) der Flachbeutelmaschine
(10), in der die Beutel (16) an ihren gegenüberliegenden beiden Seitenrändern (18,
20) durch aufeinander zu bewegbare Greiforgane (22, 24) ergriffen werden, und einer
sich anschließenden zweiten Arbeitsstation (14), in der die Beutel (16) gefüllt werden,
durch Aufeinanderzubewegen der Greiforgane (22, 24) erfolgt, derart, daß der jeweilige
Beutel (16.1) beim Eintreffen in der zweiten Arbeitsstation (14) bereits geöffnet
ankommt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- in einem ersten Verfahrensschritt, in der ersten Arbeitsstation (12), Luft sowohl
von oben gegen die obere Seite (28) des Beutels (16) als auch gleichzeitig an dem
Beutel (16) seitlich vorbeigeblasen wird, und anschließend
- in einem zweiten Verfahrensschritt, während des Transports des Beutels (16) von
der ersten Arbeitsstation (12) zur anschließenden nächsten Arbeitsstation (14), sowohl
die Greiforgane (22, 24) aufeinander zu bewegt werden, als auch gleichzeitig Luft
von oben auf den Beutel (16) geblasen und an dem Beutel (16) seitlich vorbeibewegt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine Rundläufermaschine als Flachbeutelmaschine verwendet wird.
3. Flachbeutelmaschine (10) zum Durchführen des Verfahrens zum Befüllen von nacheinander
zugeführten Flachbeuteln (16) nach Anspruch 1 oder 2,
- mit zumindest einer ersten Arbeitsstation (12) zum Ergreifen der Beutel (16),
- mit zumindest einer zweiten Arbeitsstation (14) zum Befüllen der Beutel (16),
- mit einer Einrichtung (22, 24) zum Transportieren der Beutel zwischen den einzelnen
Arbeitsstationen,
- mit einer Einrichtung (32, 34, 44) zum zumindest teilweisen Öffnen der Beutel (16)
im Bereich zwischen der ersten (12) und der nachfolgenden zweiten (14) Arbeitsstation,
die sowohl Greiforgane (22, 24) umfaßt, mit denen die gegenüberliegenden Seitenränder
(18, 20) des Beutels (16) faßbar und zumindest im Bereich seiner Öffnung aufeinander
zu bewegbar (32, 34) sind, als auch einen Luftstrom (Pfeil 44) umfaßt, der von oben
auf die zu öffnenden Beutel (16) gerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Luftstrom bereits im Bereich der ersten Arbeitsstation (12) herstellbar ist,
- längs des Transportweges (30) zwischen den beiden Arbeitsstationen (12, 14) die
aufeinander zu Bewegung der Greiforgane (22, 24) und der Luftstrom (44) auf den Beutel
gleichzeitig herstellbar sind,
- der Luftstrom sowohl außen an den beiden Seitenwänden des Beutels (16) vorbeigerichtet
als auch in den Innenraum des Beutels (16) hineingerichtet ist.
4. Flachbeutelmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das an dem einen Seitenrand (18) und das an dem anderen Seitenrand (20) jeweils
vorhandene Greiforgan (22, 24) im Bereich zwischen den beiden Arbeitsstationen (12,
14) so geführt ist, daß ihr gegenseitiger Abstand (a) bis auf ein einstellbares Mindestmaß
kleiner wird, je größer ihr zurückgelegter Weg (30) von der ersten Arbeitsstation
(12) ist.
5. Flachbeutelmaschine nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Luftstrom auch im Bereich der zweiten Arbeitsstation herstellbar ist.
6. Flachbeutelmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine schlitzförmige Ausblasöffnung für den Luftstrom vorhanden ist.
7. Flachbeutelmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Ausblasöffnungen (40) vorhanden ist.
8. Flachbeutelmaschine nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Luftstrom jeweils durch eine vorgegebene Gruppe von Ausblasöffnungen (40) hindurchleitbar
ist.
9. Flachbeutelmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Luftstrom getaktet durch die Ausblasöffnung beziehungsweise die Ausblasöffnungen
(40) hindurchleitbar ist.
10. Flachbeutelmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Ausblasöffnungen (40) so vorhanden sind, daß die Menge der längs des Weges (30)
zwischen den beiden Arbeitsstationen (12, 14) austretenden Luft (Pfeil 44) anwächst.
1. Method of opening successively fed flat bags (16), which are to be filled in a flat-bag
machine (10), with the aid of air (arrows 44) blown onto the bags (16) from above,
it being the case that between a first operating station (12) of the flat-bag machine
(10), in which the bags (16) are gripped on their two opposite side borders (18, 20)
by gripping elements (22, 24) which can be moved towards one another, and an adjoining,
second operating station (14), in which the bags (16) are filled, opening takes place,
by virtue of the gripping elements (22, 24) being moved towards one another, such
that the respective bag (16.1) is already open when it enters the second operating
station (14), characterized in that
- in a first method step, in the first operating station (12), air is blown against
the top side (28) of the bag (16) and, at the same time, blown laterally past the
bag (16), and then
- in a second method step, during transportation of the bag (16) from the first operating
station (12) to the next, adjoining operating station (14), the gripping elements
(22, 24) are moved towards one another and, at the same time, air is blown onto the
bag (16) from above and is blown laterally past the bag (16).
2. Method according to Claim 1, characterized in that
- a circulating machine is used as the flat-bag machine.
3. Flat-bag machine (10) for implementing the method for filling successively fed flat
bags (16) according to Claim 1 or 2,
- having at least one first operating station (12) for gripping the bags (16),
- having at least one second operating station (14) for filling the bags (16),
- having a device (22, 24) for transporting the bags between individual operating
stations,
- having a device (32, 34, 44) which is intended for at least partially opening the
bags (16) in the region between the first operating station (12) and the following,
second operating station (14) and comprises gripping elements (22, 24), by means of
which the opposite side borders (18, 20) of the bag (16) can be gripped and can be
moved towards one another (32, 34) at least in the region of the opening of said bag,
and also comprises an air stream (arrow 44) which is directed from above onto the
bags (16) which are to be opened,
characterized in that
- the air stream can be produced as early as in the region of the first operating
station (12),
- along the transporting path (30) between the two operating stations (12, 14) it
is possible to produce, at the same time, the movement of the gripping elements (22,
24) towards one another and the air stream (44) onto the bag,
- the air stream is directed past the outside of the two side walls of the bag (16)
and directed into the interior of the bag (16).
4. Flat-bag machine according to Claim 3, characterized in that
- the gripping element (22, 24) provided in each case on one side border (18) and
on the other side border (20) is guided in the region between the two operating stations
(12, 14) such that the distance (a) between the two gripping elements decreases to
an adjustable minimum amount as the size of the path (30) between the gripping elements
and the first operating station (12) increases.
5. Flat-bag machine according to either of Claims 3 and 4, characterized in that
- it is also possible to produce the air stream in the region of the second operating
station.
6. Flat-bag machine according to one of Claims 3 to 5, characterized in that
- there is a slit-like discharge opening for the air stream.
7. Flat-bag machine according to one of Claims 3 to 6, characterized in that
- there are a plurality of discharge openings (40) arranged one beside the other.
8. Flat-bag machine according to Claims 6 or 7, characterized in that
- the air stream in each case can be directed through a predetermined group of discharge
openings (40).
9. Flat-bag machine according to one of Claims 6 to 8, characterized in that
- the air stream can be directed cyclically through the discharge opening or the discharge
openings (40).
10. Flat-bag machine according to one of Claims 6 to 9, characterized in that
- the discharge openings (40) are provided such that the quantity of air (arrow 44)
emerging along the path (30) between the two operating stations (12, 14) increases.
1. Procédé pour l'ouverture de sachets plats (16) à remplir, amenés les uns après les
autres sur une machine pour sachets plats (10) à l'aide d'air soufflé par le dessus
(flèches 44) dans le sachet, l'ouverture s'effectuant entre une première station de
travail (12) de la machine pour sachets plats (10), dans laquelle station les sachets
(16) sont saisis sur leurs deux bords latéraux (18, 20) opposés au moyen d'organes
de saisie (22, 24) déplaçables l'un vers l'autre, et une seconde station de travail
adjacente (14), dans laquelle les sachets (16) sont remplis au moyen d'organes de
saisie (22, 24) par déplacement l'un vers l'autre, de telle sorte que chaque sachet
(16.1) arrive déjà ouvert à la seconde station de travail (14), caractérisé en ce que lors d'une première étape du procédé, dans la première station de travail (12), l'air
est soufflé par le haut contre le côté supérieur (28) du sachet (16) et en même temps
latéralement sur le sachet (16), et qu'enfin lors d'une seconde étape du procédé,
pendant le transport du sachet de la première station de travail (12) à la seconde
station de travail suivante adjacente (14), les organes de saisie (22, 24) sont déplacés
l'un vers l'autre et l'air est soufflé simultanément par le haut sur le sachet (16)
et déplacé latéralement le long du sachet (16).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une machine rotative est utilisée comme machine pour sachets plats.
3. Machine pour sachets plats (10) pour la réalisation du procédé pour remplir des sachets
plats (16) amenés l'un après l'autre, selon la revendication 1 ou 2, avec au moins
une première station de travail (12) pour saisir les sachets (16), avec au moins une
seconde station de travail (14) pour remplir les sachets (16), avec un dispositif
(22, 24) pour transporter les sachets entre les différentes stations de travail, avec
un dispositif (32, 34, 44) pour ouvrir au moins partiellement les sachets (16) dans
la partie entre la première station de travail (12) et la seconde station de travail
(14) suivante, qui comprend aussi bien des organes de saisie (22, 24) avec lesquels
les bords latéraux (18, 20) opposés du sachet (16) peuvent être saisis et qui sont,
au moins dans la partie de son ouverture, déplaçables (32, 34) l'un vers l'autre,
qu'un courant d'air (flèche 44) dirigé du haut vers les sachets à ouvrir (16), caractérisée en ce que le courant d'air peut être créé déjà dans la partie de la première station de travail
(12), que le long de la trajectoire de transport (30) entre les deux stations de travail
(12, 14), le déplacement des organes de saisie (22, 24) l'un vers l'autre et le courant
d'air (44) sur le sachet peuvent être créés en même temps, que le courant d'air (44)
est dirigé aussi bien à l'extérieur sur les deux parois latérales du sachet (16) qu'à
l'intérieur du sachet (16).
4. Machine pour sachets plats selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'organe de saisie (22, 24) respectivement présent sur un bord latéral (18) et sur
l'autre bord latéral (20) est mené de telle façon dans la partie entre les deux stations
de travail (12, 14) que leur écart réciproque (a) diminue jusqu'à un minimum réglable,
plus leur course parcourue (30) depuis la première station de travail (12) est grande.
5. Machine pour sachets plats selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisée en ce que le courant d'air peut être aussi créé dans la partie de la seconde station de travail.
6. Machine pour sachets plats selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce qu'une ouverture de soufflage en forme de fente est présente pour le courant d'air.
7. Machine pour sachets plats selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en ce qu'il existe un grand nombre d'ouvertures de soufflage (40) disposées les unes à côté
des autres.
8. Machine pour sachets plats selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le courant d'air peut être amené à traverser respectivement un groupe prédéfini d'ouvertures
de soufflage (40).
9. Machine pour sachets plats selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le courant d'air peut être amené à traverser l'ouverture de soufflage ou les ouvertures
de soufflage (40) par cadence.
10. Machine pour sachets plats selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que les ouvertures de soufflage (40) sont présentes de telle sorte que la quantité d'air
sortant (flèche 44) augmente le long de la trajectoire (30) entre les deux stations
de travail (12, 14).