[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Zuschnitt für einen Transportbehälter-Unterteil
nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, einen Transportbehälter-Unterteil nach dem Oberbegriff des Anspruches
6, sowie auf einen Transportbehälter nach dem Anspruch
7.
[0002] Bei bisher bekannten Transportbehältern ergibt sich insbesondere bei Packgut mit
konischer Packungen wie Standbeuteln ein Platzverlust beim Transport, da die Packungen
nicht ineinander verkeilt, also liegend, eingepackt werden, weil sie sonst nach dem
Öffnen des Transportbehälters nicht die richtige stehende Lage einnehmen und es daher
notwendig wird, sie zum Ausstellen aus dem Transportbehälter zu entfernen.
[0003] Aus diesem Grunde wurden Transportbehälter geschaffen, die sich in einfacher Weise
in Ausstellbehälter transformieren lassen, in denen das Packgut sowohl beim Transport
wie auch beim Ausstellen eine günstige Lage einnimmt.
[0004] Aus der
DE-U-91 10 184 entspricht dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist ein Zuschnitt für einen Transportbehälter
bekannt, der in einen Ausstellbehälter transormierbar ist. Zu diesem Zweck ist im
Mittelteil des Zusachnitts, der den Boden des Transportbehälters bildet, eine Transformations-Faltlinie
vorgesehen, und in zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen des Zuschnitts, die die
Rückwand und die Frontwand des Transportbehälters bilden, sind in Fortsetzung der
Transformations-Faltlinie Transformations-Perforationen angebracht. Um den Transportbehälter
in den Austellungsbehälter zu transformieren, erfolgt eine Trennung längs der Transformations-Perforationen
und eine Faltung längs der Transformatiuons-Faltlinie, wobei die beiden den Boden
des Transportbehälters bildendenden Bodenhälften mit ihren Aussenflächen aneinander
zu liegen kommen und eine doppellagige Trennwand von zwei spiegelsymmetrischen Abteilen
des Ausstellbehälters bilden.
[0005] Die
US-A-2,315,999 beschreibt ebenfalls einen Transportbehälter, der auf die oben beschriebene Weise
in einen Ausstellbehälter transformierbar ist.
[0006] Die
FR-A-1 467 157 beschreibt ebenfalls einen Transportbehälter, der sich durch Faltung in einen Ausstellbehälter
mit zwei Abteilen transformieren lässt. Allerdings erfolgt die Faltung nicht wie bei
den beiden oben beschriebenen Transportbehältern durch Faltung des Bodens, also längs
einer horizontalen Transformations-Faltlinie, sondern durch Faltung längs einer vertikalen,
die Rückwand teilenden Transformations-Faltlinie. Beim dabei entstehenden Ausstellbehälter
weisen die beiden Abteile an ihren parallel zur genannten Rückwand liegenden Seiten
keine Seitenwandungen auf.
[0007] Ein weiterer zu einem Austellbehälter transformierbarer Transportbehälter ist beschrieben
in der
FR-A-1 562 868. Er ist nicht ohne integralen deckel herstellbar, da die Seitenwandungen des Ausstellbehälters
im wesentlichen durch Bereiche des Deckels gebildet sind.
[0008] Die
FR-A-1 152 875 hat einen weiteren Transportbehälter, der sich in einen Ausstellbehälter transformieren
lässt, zum Inhalt. Der Transportbehälter wird durch Steckung und nicht durch Klebung
erstellt.
[0009] Der in der
US-A-3,653,495 beschriebene Transportbehälter lässt sich in gleicher Weise wie einige der bereits
erwähnten Transportbehälter durch Faltung um eine horizontale Transformations-Faltlinie
in einen Ausstellbehälter transformieren. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen
Transportbehältern ist aber dieser Transportbehälter so konzipiert, dass sein Boden
nicht aus einem Teil besteht sondern durch vier ineinandersteckbare Bodenteile gebildet
ist.
[0010] Auch aus der
EP-A1-0 422 179 ist ein Transportbehälter bekannt, der sich in einen Ausstellbehälter transformieren
lässt. Dazu wird lediglich der Deckel entfernt, wobei allerdings nicht ein Ausstellbehälter
mit zwei ggfs. voneinander trennbaren Abteilen sondern nur ein solcher mit einem einzigen
Abteil entsteht.
[0011] Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Zuschnitt der eingangs
genannten Art zu schaffen, welcher auf platzsparende Weise sowohl für den Transport
als auch zum Ausstellen von Packgut, insbesondere aus konischen Packungen verwendet
werden kann, wobei die Packungen nach der Verwandlung des Transportbehälters in einen
Ausstellungsbehälter die richtige Lage einnehmen sollen. Es ist eine weitere Aufgabe
der Erfindung, einen entsprechenden Transportbehälter vorzuschlagen.
[0012] Dies wird erfindungsgemäss erzielt durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
1 bzw.
6 bzw.
7. Bevorzugte Weiterbildungen der Zuschnitte werden durch die von den Ansprüchen
1 abhängigen Ansprüche
2 bis
5 definiert.
[0013] Mit den erwähnten Zuschnitten gemäss Anspruch 1 lässt sich ein Unterteil für den
in einen Ausstellbehälter transformierbaren Transportbehälter herstellen, das ggfs
auch einen integrierten Deckel aufweisen kann.
[0014] Der Transportbehälter wird in den Ausstellbehälter transformiert, indem der integrierte
oder separate, am Unterteil befestigte Deckel des Transportbehälters mindestens teilweise
entfernt wird, worauf der Unterteil um eine mittlere Falzlinie umgeklappt wird. Es
werden zwei Abteile gebildet, in welchen das Füllgut im Ladengeschäft ausgestellt
werden kann. Wird anstelle der Falzlinien eine Perforationslinie hergestellt, so kann
der Transportbehälter zu zwei getrennten Ausstellbehältern umfunktioniert werden,
indem der Unterteil entlang der Perforationslinie getrennt wird. Eine besondere Platzersparnis
ergibt sich, wenn das Packgut ineinandergeschachtelt eingefüllt wird. Dadurch lassen
sich Packmaterial und Transportvolumen reduzieren.
[0015] Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnung Ausführungs-beispiele der Erfindung
sowie deren Verwendung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Zuschnitt für einen Trtansportbehälter-Unterteil eines ersten Ausführungsbeispiels
nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Zuschnitt für einen zum Transportbehälter-Unterteil gemäss Fig. 1 passenden,
separaten Transportbehälter-Deckel;
Fig. 3 die entsprechend gefalteten Zuschnitte gemäss Fig. 1 und Fig. 2 zur Bildung des Transportbehälter-Unterteils
und des separaten Transportbehälter-Deckels für den in einen Ausstellbehälter transformierbaren
Transportbehälter;
Fig. 4 den verschlossenen, das hier nicht sichtbare Packgut enthaltenden Transportbehälter:
Fig. 5 den in Fig. 4 dargestellten Transportbehälter mit teilweise aufgerissenem und aufgebogenem
Transportbehälter-Deckel;
Fig. 6 den umgeklappten Transportbehälter-Unterteil des in Fig. 5 dargestellten Transportbehälters,
d.h. in Ausstellkonfiguration, mit vollständig entferntem Mittelteil des Transportbehälter-Deckels;
Fig. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel eines zusammengefügten Tansportbehälters mit separatem,
teilweise entfernten Transportbehälter-Deckel, wobei der entfernte Deckelteil in abgehobener
Lage sichtbar ist;
Fig. 8 den in Fig. 7 dargestellten, in Austellkonfiguration umgeklappten Transportbehälter;
Fig. 9 ein drittes Ausführungsbeispiel eines zusammengefügten Transportbehälters, mit teilweise
entferntem Deckel, wobei der entfernte Teil des Deckels in abgehobener Lage sichtbar
ist;
Fig. 10 den in Fig. 9 dargestellten Transportbehälter, in seine Ausstellkonfiguration umgeklappt;
Fig. 11 den Zuschnitt für den separaten Deckel des Transportbehälters gemäss Fig. 7;
Fig. 12 den Zuschnitt für den separaten Deckel des Transportbehälters gemäss Fig. 9;
Fig. 13 ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Transportbehälters, in verschlossenem
Zustand;
Fig. 14 den in Fig. 13 dargestellten Transportbehälter Behälter mit teilweise entferntem
Deckel, wobei der entfernte Teil des Deckels in seitlich verschobener Lage sichtbar
ist;
Fig. 15 den in Fig. 14 dargestellten Transportbehälter, in seine Ausstellkonfiguration umgeklappt;
Fig. 16 ein fünftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Transportbehälters. mit dem
Transportbehälter-Unterteil und dem daneben angeordneten separaten Transportbehälter-Deckel;
Fig. 17 ein sechstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Transportbehälters, wobei
der Transportbehälter-Unterteil und der teilweise eingezeichnete Transportbehälter-Deckel
sichtbar ist;
Fig. 18 den in Fig. 17 dargestellten Transportbehälter-Unterteil, ausschnittweise, in seine
Ausstellkonfiguration umgeklappt;
Fig. 19 den Transportbehälter-Unterteil des Transportbehälters gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel
in Transportkonfiguration, mit eingefüllten, konischen Beuteln als Packgut, in Draufsicht;
Fig. 20 den in Fig. 20 dargestellten Transportbehälter-Unterteil, in seine Austellkonfiguration
umgeklappt; mit dem Packgut aus konischen Beuteln;
Fig. 21 ein siebtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Transportbehälters mit entferntem,
in abgehobener Lage sichtbarem Deckel;
Fig. 22 den in Fig. 21 dargestellten Transportbehälter in verschlossenem Zustand, wobei kein
Packgut sichtbar ist;
Fig. 23 ein achtes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Transportbehälters, mit entferntem,
in abgehobener Lage sichtbarem Deckel,
Fig. 24 den in Fig. 23 dargestellten Transportbehälter in verschlossenem Zustand, wobei kein
Packgut sichtbar ist;
Fig. 25 einen Zuschnitt, bestimmt für einen Unterteil und einen integralen Deckel, für ein
neuntes Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Transportbehälters;
Fig. 26 einen Zuschnitt für ein zehntes Ausführungsbeispiel der Erfindung, ebenfalls
mit Unterteil und Deckel an einem Stück.
[0016] Fig. 1 zeigt den ungefalteten Zuschnitt 1 für den Unterteil des ersten Ausführungsbeispiels
des Behälters. Der Zuschnitt weist einen sechsteiligen Mittelteil 2 und zwei vierteilige,
symmetrisch zum Mittelteil angeordnete Seitenteile 3 und 4 auf. Der Mittelteil 2 weist
zwei zentrale Teile 5 und 6 auf, die durch eine Falzlinie 55 verbunden sind, damit
der Unterteil umgeklappt werden kann. An die zentralen Teile 5 und 6 schliessen sich
äussere Teile 7 und 8 und an diese Randteile 9 und 10 an. Die Seitenteile 3 und 4
weisen zentrale Teile 11, 12, 13 und 14 sowie Randteile 15, 16, 17 und 18 auf. Die
zentralen Teile 5 und 6 des Mittelteiles 2 sind mit Falzlinien 19 und 20 mit den äusseren
Teilen 7 und 8 des Mittelteiles 2 und mit Falzlinien 21, 22, 23 und 24 mit den zentralen
Teilen 11, 12, 13 und 14 der Seitenteile 3 und 4 verbunden. Die äusseren Teile 7 und
8 sind mit Falzlinien 25 und 26 mit den Randteilen 9 und 10 verbunden. Die zentralen
Teile 11, 12, 13 und 14 der Seitenteile sind mit Falzlinien 27, 28, 29 und 30 mit
den Randteilen 15, 16, 17 und 18 der Seitenteile 3 und 4 verbunden. Die zentralen
Teile 11 und 12 resp. 13 und 14 der Seitenteile 3 und 4 sind durch eine Schnittlinie
31 resp. 32 getrennt. Die Randteile 15, 16, 17 und 18 der Seitenteile 3 und 4 sind
nicht mit den äusseren Teilen 7 und 8 des Mittelteiles verbunden.
[0017] Fig. 2 zeigt den ungefalteten Zuschnitt 33 für den Deckel des Behälters gemäss dem
ersten Ausführungsbeispiel. Der Deckelmittelteil 34 umfasst einen zentralen Teil 35
und zwei äussere Teile 36 und 37, die mit dem zentralen Teil 35 durch Falzlinien 38
und 39 verbunden sind. Die Seitenteile 40 und 41 weisen zentrale Teile 42 und 43 auf,
die durch Perforationslinien 44 und 45 mit dem zentralen Teil 35 des Mittelteiles
34 verbunden sind. Die äusseren Teile 46, 47, 48 und 49 der Seitenteile 40 und 41
sind durch Perforationslinien 50, 51, 52 und 53 mit den äusseren Teilen 36 und 37
des Mittelteiles 34 verbunden. Der Zuschnitt ist an den schmalen Seitenrändern in
der Mitte mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt 135 versehen, die das Abreissen des
Mittelteiles des Deckels erleichtern.
[0018] Fig. 3 zeigt den Unterteil 1 des Behälters in Einfüllstellung sowie den gefalteten
Zuschnitt für den Deckel. In dieser Stellung sind die beiden äusseren Teile 7 und
8 des Mittelteiles 2 um 90 ° gegenüber den zentralen Teilen 5 und 6 aufgerichtet.
Die Seitenteile 3 und 4 sind ebenfalls um 90 ° gegenüber den zentralen Teilen 5 und
6 des Mittelteiles 2 umgebogen. Die Randteile 15, 16, 17 und 18 der Seitenteile 3
und 4 sind um 90 ° gegenüber den Seitenteilen 3 und 4 umgebogen und mit den unteren
Bereichen der äusseren Teile 7 und 8 des Mittelteiles 2 verklebt. Zum Herstellen des
Behälters werden die beiden Randteile 9 und 10 des Mittelteiles 2 um 90 ° umgeklappt,
der Deckel 33 auf den Behälterunterteil 1 gestülpt und die unteren Bereiche der äusseren
Teile 46, 47, 48 und 49 der Seitenteile des Deckels 33 mit den zentralen Teilen 11,
12, 13 und 14 der Seitenteile des Unterteiles 1 verklebt.
[0019] Aus Fig. 4 ist der versandbereite Behälter 54 ersichtlich.
[0020] Fig. 5 zeigt den Behälter gemäss Fig. 4, wobei die Deckelteile 35 und 36 abgerissen
sind. Der Deckelteil 37 wird ebenfalls noch abgerissen, damit der Unterteil in die
Ausstellposition gemäss Fig. 6 umgeklappt werden kann. Die Falzlinie 55 kann als Rillung
oder vorzugsweise als Doppelrillung ausgebildet sein.
[0021] Fig. 6 zeigt den Unterteil 1 in umgeklapptem Zustand. Die zentralen Teile 5 und 6
des Unterteiles sind um die Falzlinie 55 umgeklappt. Die zentralen Teile 42, 43 sowie
die äusseren Teile 46, 47, 48 und 49 des Deckels 33 sind mit dem Unterteil gemäss
Fig. 3 verklebt. Der Unterteil befindet sich in der Ausstellposition. Das Füllgut
liegt an den Teilen 5 und 7 resp. 6 und 8 an.
[0022] Für den Behälter 56 des zweiten Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 7 wird derselbe
Zuschnitt 57 für den Unterteil verwendet, wie für den Behälter des ersten Ausführungsbeispieles
gemäss Fig. 1. Der Deckel 58 entspricht abgesehen vom aufreissbaren Teil 59 ebenfalls
dem Deckel 33 gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel. Die äusseren Teile 60, 61, 62
und 63 sind in ihrem unteren Bereich mit dem Unterteil 57 verklebt. Der aufreissbare
Teil 59 des Deckels 58 wird entlang den Perforationslinien 64, 65, 66 und 67 vom restlichen
Deckelteil abgerissen, um den Unterteil 57 umklappen zu können. Die äusseren Teile
62 und 63 des Deckels sind durch eine Schnittlinie 68 voneinander getrennt.
[0023] In Fig. 8 ist der Behälter gemäss Fig. 7 ohne den abreissbaren Teil 59 in umgeklapptem
Zustand dargestellt. Die äusseren Teile 62 und 63 des Deckels bilden eine Rückwand
und die Teile 69 und 70 Seitenwände des Behälters in Ausstellposition. Der Unterteil
wird auch in diesem Falle um die mittlere Falzlinie 71 umgeklappt. Die mittlere Falzlinie
71 kann wie auch die mittlere Falzlinie 55 beim ersten Ausführungsbeispiel als Rillung
oder Doppelrillung ausgebildet sein.
[0024] In Fig. 9 ist ein Behälter 72 eines drittes Ausführungsbeispiels dargestellt. Ein
abreissbarer Deckelteil 73 ist dabei entfernt. Ein äusserer Teil 74 und der mittlere
Teil 75 des Deckels werden entlang zweier Perforationslinien 76 und 77 von den restlichen,
mit dem Unterteil 78 verklebten Deckelteilen 80, 81, 82, 83, 84, 85 abgerissen. Der
Zuschnitt für den Unterteil 78 ist gleich ausgebildet wie beim ersten und zweiten
Ausführungsbeispiel. Es ist ebenfalls eine mittlere Falzlinie 79 vorgesehen.
[0025] Gemäss Fig. 10 ist der Unterteil 78 mit den verbleibenden Teilen des Deckels um die
Falzlinie 79 umgeklappt. Die äusseren Deckelteile 80, 81, 82 und 83 bilden den horizontalen
Rahmen des umgefalteten Unterteils in Ausstellposition. Die äusseren Deckelteile 84
und 85, die durch eine Schnittlinie 86 getrennt sind, bilden die Rückwand des Unterteils
in Ausstellposition.
[0026] In Fig. 11 ist der Zuschnitt für den Deckel 58 des zweiten Ausführungsbeispieles
gemäss den Fig. 7 und 8 dargestellt. Es sind noch die Falzlinien 87 und 88 dargestellt.
[0027] In Fig. 12 ist der Zuschnitt 89 für den Deckel des dritten Ausführungsbeispieles
gemäss den Fig. 9 und 10 dargestellt. Es sind noch die Falzlinien 90 und 91 sowie
die Perforationslinie 92 dargestellt.
[0028] Fig. 13 zeigt den verschlossenen Behälter 93 des vierten Ausführungsbeispieles. Die
auf drei Seiten des Behälters befindlichen, mit Perforationslinien versehenen Teile
94, 95 und 96 werden zum Öffnen des Behälters abgerissen.
[0029] In Fig. 14 ist der Behälter 93 mit abgerissenem Deckelteil 94, 95, 96 dargestellt.
Der Unterteil dieses Behälters ist nach den gleichen Prinzipien aufgebaut wie bei
den Ausführungsbeispielen 1 bis 3.
[0030] Fig. 15 zeigt den Unterteil des Behälters 93 mit den restlichen Deckelteilen in umgeklapptem
Zustand. Die Umklappung erfolgt ebenfalls wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
um eine mittlere Falzlinie 97. Der Unterteil weist die zentralen Teile 98 und 99,
die äusseren Teile 100 und 101 sowie die Randteile 102 und 103 auf. Der Behälter in
Ausstellposition gemäss Fig. 15 umfasst noch die mittleren Teile 104 und 105 sowie
die äusseren Teile 106, 107, 108, 109 des Deckels 110 gemäss Fig. 14. Wenn anstelle
der Falzlinie 97 eine Perforationslinie vorgesehen wird, so kann der Behälter in zwei
in der Zeichnung nicht dargestellte Behälterteile aufgeteilt werden.
[0031] Fig. 16 zeigt den Behälterunterteil 111 und den Behälterdeckel 112 eines fünften
Ausführungsbeispiels gemäss der Erfindung. Der Unterteil 111 ist im Prinzip gleich
aufgebaut wie bei den Ausführungsbeispielen 1 bis 4. Er umfasst ebenfalls einen sechsteiligen
Mittelteil 113, wobei zwischen den einzelnen Teilen Falzlinien vorgesehen sind. Die
mittlere Falzlinie 114 mit Rillung oder Doppelrillung dient wiederum zur Umklappung
des Unterteils von der Transport- in die Ausstellposition. An den Mittelteil 113 schliessen
die Seitenteile 115 und 116 an. Der Deckel 112 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
vierteilig, mit einem oberen Teil 117, einem unteren Teil 118 und zwei Seitenteilen
119 und 120, ausgebildet und wird mit dem Unterteil nicht verklebt sondern lediglich
über denselben geschoben. Der Seitenteil 119 des Deckels 112 weist einen umgebogenen
Fortsatz 121 auf, der mit dem unteren Teil 118 verklebt wird.
[0032] Fig. 17 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel des Behälters mit Unterteil 122 und
dem teilweise eingezeichneten Deckel 123. Der Deckel 123 ist dreiteilig ausgebildet
und wird in den inneren Bereich der Seitenteile 124 und 125 des Unterteiles hineingeschoben.
Dazu ist der Deckel in den Endbereichen am äusseren Rand mit Einschnitten 126 versehen.
Der mittlere Teil des Unterteiles weist zwei zentrale Teile 127 und 128 auf, zwischen
denen eine Falzlinie 133 verläuft. Daran schliessen äussere Teile 129 und 130 und
an diese Randteile 131 und 132 an. Wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
werden die zentralen Teile 127 und 128 um die Falzlinie 133 umgeklappt, wobei der
Unterteil 122 des Behälters von der Transportposition gemäss Fig. 17 in die Ausstellposition
gemäss Fig. 18 gebracht wird.
[0033] Unterschiedlich bei den Ausführungsbeispielen 1 bis 6 sind jeweils die Teile des
Deckels, welche am Unterteil verbleiben resp. die Form des Deckels.
[0034] Fig. 19 zeigt eine Draufsicht auf den Behälterunterteil gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel
mit eingefüllten konischen Beuteln 134, beispielsweise Standbodenbeutel. Aus dieser
Figur ist ersichtlich, dass durch diese Verpackung eine Platzersparnis erzielt werden
kann. Der Unterteil 1 gemäss Fig. 19 befindet sich in Transportposition.
[0035] Fig. 20 zeigt den umgeklappten Unterteil 1 in Ausstellposition. Die Behälter gemäss
allen Ausführungsformen 1 bis 6 eignen sich für den Transport und das Ausstellen von
beliebigem Füllgut.
[0036] Der Unterteil ist im Prinzip bei allen Ausführungsformen gleich ausgebildet, wogegen
die Perforationslinien im Deckel verschieden angeordnet sind. Durch diese verschiedene
Anordnung der Perforationslinien ergeben sich verschiedene Öffnungsmöglichkeiten und
dadurch verschiedene Präsentationsmöglichkeiten. Die Deckel gemäss den Ausführungsformen
5 und 6 gemäss den Fig. 17 und 18 weisen keine Perforationslinie auf.
[0037] In Fig. 21 ist der Unterteil 136 des Behälters in Einfüllstellung dargestellt. Weiterhin
ist in dieser Figur der gefaltete Zuschnitt 137 für den Deckel dargestellt. Die äusseren
Teile 138 und 139 des Mittelteiles 140 des Unterteils sind um 90 ° gegenüber den zentralen
Teilen 141 und 142 des Mittelteiles aufgerichtet. Die zentralen Teile 143, 144, 145
und 146 der Seitenteile 147 und 148 sind ebenfalls um 90 ° gegenüber den zentralen
Teilen 141 und 142 des Mittelteiles 140 umgebogen. Die Seitenteile 147 und 148 sind
breiter ausgebildet als beim ersten Ausführungsbeispiel. Die Breite der Seitenteile
147, 148 entspricht der Länge der äusseren Teile 138, 139 des Mittelteiles. Die Randteile
149, 150, 151 und 152 der Seitenteile 147 und 148 sind um 90 ° gegenüber den Seitenteilen
147 und 148 umgebogen und mit den äusseren Teilen 138 und 139 des Mittelteiles 140
verklebt.
[0038] Der ungefaltete Zuschnitt 137 für den Deckel weist einen Mittelteil 155 und zwei
an diesen anschliessende äussere Teile 156 und 157 auf. Senkrecht zu den Falzlinien
158 und 159, welche den mittleren Teil und die äusseren Teile 156 und 157 unterteilen,
verlaufen in den äusseren Bereichen des Deckels 137 Perforationslinien 160 und 161.
[0039] Zur Herstellung des versandbereiten Behälters gemäss Fig. 22 werden die beiden Randteile
153 und 154 des Mittelteiles 140 um 90 ° umgeklappt, der Deckel 137 auf den Behälterunterteil
136 gestülpt und die äusseren Bereiche 162, 163, 164 und 165 mit den zentralen Teilen
143, 144, 145 und 146 der Seitenteile des Unterteiles 136 verklebt. Zum Öffnen des
Behälters wird derselbe entlang den Perforationslinien 160 und 161 aufgerissen. Zum
Umklappen in die Ausstellposition wird der Behälterunterteil um die mittlere Falzlinie
166 umgefaltet. Die Schnittlinien 167 und 168 ermöglichen ein Auseinanderklappen der
Seitenteile 147 und 148.
[0040] Der wesentliche Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass die
Seitenteile 147 und 148 des Unterteils 136 breiter und die äusseren Teile 156 und
157 des Deckels 137 schmäler ausgebildet sind.
[0041] Fig. 23 zeigt den gefalteten Deckel 169 und den Unterteil 170 eines achten Ausführungsbeispieles
der Erfindung. Auf eine detaillierte Beschreibung der Einzelteile soll verzichtet
werden, da auf das siebte Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 21 und 22 verwiesen
werden kann. Der Unterschied zum siebten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass der
Deckel 169 einen breiten äusseren Teil 171 und einen schmalen äusseren Teil 172 aufweist.
Der Unterteil 170 weist entsprechend einen schmalen Seitenteil 173 und einen breiten
Seitenteil 174 auf.
[0042] Die Zusammensetzung des versandfertigen Behälters 175 gemäss Fig. 24 erfolgt auf
der Seite des breiten äusseren Teiles 171 des Deckels wie beim ersten Ausführungsbeispiel
und auf der Seite des schmalen äusseren Teiles des Deckels wie beim siebten Ausführungsbeispiel.
[0043] Fig. 25 zeigt ein neuntes Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung. Der Zuschnitt
176 gemäss diesem Ausführungsbeispiel stellt eine Kombination des Zuschnitts 177 für
den Unterteil und des Zuschnitts 178 für den Deckel dar. Der Zuschnitt 177 für den
Unterteil weist ebenfalls wie bei den anderen Ausführungsbeispielen einen Mittelteil
179 mit den zentralen Teilen 180 und 181, daran anschliessenden äusseren Teilen 182
und 183 und an diese anschliessende Randteile 184 und 185 auf. Im Gegensatz zu den
anderen Ausführungsbeispielen weist der Zuschnitt 177 für den Unterteil lediglich
einen Seitenteil 186 auf. Dieser ist mit zwei durch eine Schnittlinie 187 getrennten
zentralen Teilen 188 und 189 versehen. An die zentralen Teile schliessen sich Randteile
190 und 191 an. Die zentralen Teile 180 und 181 des mittleren Teiles 179 des Zuschnitts
177 für den Unterteil sind durch eine mittlere Falz- oder Perforationslinie 192 verbunden.
Anstelle eines zweiten Seitenteiles ist der Zuschnitt 178 für den Deckel mit den zentralen
Teilen 180 und 181 des Mittelteiles 179 des Zuschnitts 177 für den Unterteil verbunden.
Der Zuschnitt für den Deckel weist drei durch zwei Falzlinien 193 und 194 verbundene
Teile 195, 196 und 197 auf. Senkrecht zu den Falzlinien verlaufen in den äusseren
Bereichen des Zuschnitts 178 zwei Perforationslinien 198 und 199. Die an den Teil
197 anschliessenden Randteile 200 und 201 werden beim Auffalten des Zuschnittes zur
Herstellung des Behälters mit den äusseren Teilen 182 und 183 des Zuschnittes 177
verklebt, wie ebenfalls die Randteile 190 und 191 des Seitenteils 186. Die äusseren
unteren Bereiche des Teils 195 des Zuschnitts 178 werden beim Bilden des Behälters
mit dem Seitenteil 186 verklebt. Zum Öffnen des Transportbehälters wird der mittlere
Bereich der Teile 195, 196 und 197 des Zuschnitts 178 entlang der Perforationslinien
198 und 199 abgerissen. Danach kann der Behälter durch Umklappen um die Mittellinie
192 des Zuschnitts 177 in die Ausstellposition gebracht werden.
[0044] In Fig. 26 ist das zehnte Ausführungsbeispiel dargestellt. Beim Zuschnitt 202 gemäss
diesem Ausführungsbeispiel ist ebenfalls der Zuschnitt 203 für den Unterteil mit Zuschnitten
204 und 205 kombiniert, die anstelle der Seitenteile gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel
mit dem Zuschnitt 203 für den Unterteil verbunden sind. Der Zuschnitt 203 für den
Unterteil weist zwei durch eine Falz- oder Perforationslinie 206 getrennte zentrale
Teile 207 und 208 auf. Daran schliessen äussere Teile 209 und 210 an und an diese
Randteile 211 und 212. An die zentralen Teile 207 und 208 des Zuschnittes 203 für
den Unterteil schliesst auf der einen Seite ein Deckelteil 213 an. Dieser ist in seinem
äusseren Bereich mit Perforationslinien 214 und 215 versehen. An den Rand des Deckelteils
213 schliessen Randteile 216 und 217 an. Der Deckelteil 213 ist mit den zentralen
Teilen 207 und 208 des Zuschnitts für den Unterteil verbunden. Auf der anderen Seite
schliessen sich an die zentralen Teile 207 und 208 des Zuschnitts 203 für den Unterteil
zwei Deckelteile 218 und 219 an. In den äusseren Deckelteil 219 schliesst sich ein
Klebelappen 220 an. Die Deckelteile 218, 219 und der Klebelappen 220 sind in ihrem
äusseren Bereich mit Perforationslinien 221 und 222 versehen. Der innere Deckelteil
218 ist in seinem dem Zuschnitt 203 benachbarten Randbereich mit zwei Randteilen 223
und 224 versehen. Zum Bilden des Transportbehälters werden die Randteile 216, 217,
223 und 224 mit den umgeklappten äusseren Teilen 209 und 210 des Zuschnitts 203 verklebt.
Die Deckelteile 213 und 218 werden dabei ebenfalls um 90 ° umgeklappt und der äussere
Deckelteil 219 wird um 90 ° gegenüber dem inneren Deckelteil 218 umgefaltet. Der Klebelappen
220 wird in seinen äusseren Bereichen mit den äusseren Bereichen des Deckels 213 verklebt.
[0045] Die Zuschnitte müssen nicht geklebt und gefalzt sein zur Lieferung. Sie können flach
ausgeliefert werden.
[0046] Wird der Transport- und Ausstellbehälter beispielsweise mit konischen Standbodenbeuteln
gefüllt, so können dieselben geschachtelt im Transportbehälter angeordnet sein, wodurch
sich eine grössere Platzersparnis ergibt. Im umgeklappten Ausstellbehälter stehen
dann die Beutel über die Seitenränder hinaus ab, wodurch sie noch besser ersichtlich
sind.
1. Zuschnitt für durch Falzung und Klebung erstellbaren Transportbehälter-Unterteil,
der einen einteiligen Boden (
5/6), zwei Seitenwände (
7/8), eine Rückwand (
13/14) und eine Frontwand (
11/12) aufweist und in einen, zwei spiegelsymmetrische Abteile enthaltenden, Ausstellbehälter
transformierbar ist, umfassend
- einen rechteckigen, durch eine mittige Transformationslinie (55) in zwei spiegelbildliche Hälften unterteilten zentralen Teil (5/6), der zur Bildung des Bodens (5/6) des Transportbehälter-Unterteils und, nach Falzung längs der Transformationslinie
(55), zur Bildung einer doppellagigen, die beiden Abteile trennenden Trennwand (5, 6) des Ausstellbehälters bestimmt ist,
- zwei über Vorfalzlinien (19, 20) an den zentralen Teil (5/6) anschliessende Mittelteile (7, 8) und zwei über Vorfalzlinien (21/22, 23/24) an den zentralen Teil (5/6) angrenzende Seitenteile (11/12, 13/14), welche Mittelteile an jeder ihrer zur Transformationslinie (55) parallelen Seiten (25, 26) einen Randteil (9,10) aufweisen, von denen sie durch zur Transformationslinie (55) parallele Vorfalzlinien (25, 26) getrennt sind, wobei
- die einander gegenüberliegenden Seitenteile (11/12, 13/14) je eine die Transformationslinie (55) fortsetzende Transformations-Vorperforationslinie (31, 32) aufweisen und zur Bildung der Front- bzw. der Rückwand des Transportbehälter-Unterteils
und, nach Durchtrennung ihrer Transformations-Vorperforationslinie (31, 32), zur Bildung der Front- bzw. Rückwände der Abteile des Ausstellbehälters bestimmt
sind,
- die einander gegenüberliegenden Mittelteile (7, 8) zur Bildung der zwei Seitenwände des Transportbehälter-Unterteils und, nach der
genannten Falzung des zentralen Teils (5/6), zur Bildung von zwei kongruenten Bodenteilen der Abteile des Ausstellbehälters
bestimmt sind, und wobei
- die Randteile (9,10) der beiden Mittelteile (7, 8) zur Bildung von seitlichen Deckelstreifen des Transportbehälter-Unterteils und,
nach der Transformation des Transportbehälter-Unterteils, zur Bildung von Seitenwänden
des Ausstellbehälters,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile an jeder ihrer zur Transformationslinie
(55) parallelen Seiten (27, 28, 29, 30) einen Randteil (15, 16; 17, 18) aufweisen, von denen sie durch zur Transformationslinie (55) parallele Vorfalzlinien (27, 28; 29, 30) getrennt sind, und daß
- die Randteile (15,16; 17,18) der beiden Seitenteile (11/12, 13/14) zur Verklebung an den Seitenwänden (7, 8) des Transportbehälter-Unterteils vorgesehen
sind.
2. Zuschnitt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transformationslinie (55) eine Falzlinie oder eine Perforationslinie ist, längs welcher die Abteile des Ausstellbehälters
voneinander trennbar sind.
3. Zuschnitt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transformationslinie (55) eine Doppelrillung aufweist.
4. Zuschnitt nach einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Seitenteil (11, 12; 13, 14) als ganzer oder teilweiser Zuschnitt
zur Bildung eines Transportbehälter-Deckels bestimmt und ausgebildet ist.
5. Zuschnitt nach mindestens einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Bildung der Frontwand und der Rückwand vorgesehenen Seitenteile (11,
12; 13, 14) in Richtung der Transformationslinie (55) verschiedene Breiten aufweisen.
6. Transportbehälter-Unterteil für einen in einen Austellbehälter transformierbaren Transportbehälter,
aus einem Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittelteile (7, 8) aufgeklappt und die Randteile (15, 16, 17, 18) der Seitenteile (3, 4) mit Randbereichen der Mittelteile (7, 8) verbunden sind.
7. Transportbehälter, umfassend einen Transportbehälter-Unterteil und einen integralen
Deckel aus einem Zuschnitt nach Patentanspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die seitlichen Randbereiche des für den Transportbehälter-Deckels bestimmten
Bereichs des Zuschnitts mindestens teilweise mit den Seitenteilen des den Transportbehälter-Unterteil
bildenden Bereich des Zuschnitts verbunden sind.
1. A blank for a transport container bottom part which can be erected by folding and
adhesive bonding, which has a one-piece base (5/6), two sidewalls (7/8), a back wall
(13/14) and a front wall (11/12) and which can be transformed into a display container
which contains two mirror-symmetrical compartments, comprising
- a rectangular central part (5/6), which is subdivided by a central transformation
line (55) into two mirror-inverted halves, and which is intended for the formation
of the base (5/6) of the transport container bottom part, and, after folding along
the transformation line (55), is intended for the formation of a double-layer partition
wall (5, 6) of the display container which separates the two compartments,
- two middle parts (7, 8) which adjoin the central part (5/6) via preliminary fold
lines (19, 20) and two side parts (11/12, 13/14) which adjoin the central part (5/6)
via preliminary fold lines (21/22, 23/24), which middle parts have an edge part (9,
10) on each of their sides parallel to the transformation line (55), from which edge
parts they are separated by preliminary fold lines (25, 26) which are parallel to
the transformation line, wherein
- the mutually opposite side parts (11/12, 13/14) each have a transformation preperforation
line (31, 32) which continues the transformation line (55), and are intended for the
formation of the front and back wall, respectively, of the transport container bottom
part, and, after the severance of their transformation pre-perforation line (31, 32),
are intended for the formation of the front and back walls, respectively, of the compartments
of the display container,
- the mutually opposite middle parts (7, 8) are intended for the formation of the
two sidewalls of the transport container bottom parts and, after said folding of the
central part (5/6) are intended for the formation of two congruent bottom parts of
the compartments of the display container, and wherein
- the edge parts (9, 10) of the two middle parts (7, 8) are intended for the formation
of lateral covering strips for the transport container bottom parts, and, after the
transformation of the transport container bottom parts, are intended for the formation
of sidewalls of the display container,
characterised in that
the side parts have an edge part (15, 16; 17, 18) on each of their sides parallel
to the transformation line (55), from which edge part they are separated by preliminary
fold lines (27, 28; 29, 30) which are parallel to the transformation line (55), and
that
- the edge parts (15,16; 17,18) of the two side parts (11/12, 13/14) are provided
for adhesive bonding to the sidewalls (7, 8) of the transport container bottom parts.
2. A blank according to claim 1,
characterised in that
the transformation line (55) is a fold line or a perforation line, along which the
compartments of the display container can be separated from each other.
3. A blank according to claim 1,
characterised in that
the transformation line (55) has a double corrugation.
4. A blank according to any one of the above claims,
characterised in that
at least one side part (11, 12; 13, 14) is intended and constructed as a complete
or partial blank for the formation of a transport container lid.
5. A blank according to at least one of the above claims,
characterised in that
the side parts (11, 12; 13, 14) which are provided for the formation of the front
wall and of the back wall have different widths in the direction of the transformation
line (55).
6. A transport container bottom part for a transport container which can be transformed
into a display container, comprising a blank according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
the middle parts (7, 8) are folded up and the edge parts (15, 16, 17, 18) of the side
parts (3, 4) are joined to edge regions of the middle parts (7, 8).
7. A transport container, comprising a transport container bottom part and an integral
lid made of a blank according to claim 5,
characterised in that
the lateral edge regions of the region of the blank which is intended for the transport
container lid are joined, at least in part, to the side parts of the region of the
blank forming the transport container bottom part.
1. Flan pour une partie inférieure d'un récipient de transport, qui peut être érigée
par pliage et collage et qui possède un fond monobloc (5/6), deux parois latérales
(7/8), une paroi arrière (13/14) et une paroi avant (11/ 12) et peut être transformée
en un récipient de présentation d'étalage qui contient deux compartiments symétriques,
comprenant
- une partie centrale rectangulaire (5/6) subdivisée en deux moitiés symétriques par
une ligne médiane de transformation (55) et qui est destinée à former le fond (5/6)
de la partie inférieure du récipient de transport et, après pliage le long de la ligne
de transformation (55), à former une paroi de séparation (5, 6) à deux couches qui
sépare les deux compartiments du récipient de présentation à l'étalage,
- deux parties médianes (7, 8) qui se raccordent à la partie centrale (5/6) par l'intermédiaire
de lignes de pliage préalable (19, 20), et deux parties latérales (11/12, 13/14) qui
se raccordent à la partie centrale (5/6) par l'intermédiaire de lignes de pliage préalable
(21/22, 23/24), lesquelles parties médianes comportent, au niveau de chacun de leurs
côtés (25, 26) parallèles à la ligne de transformation (55), une partie de bord (9,
10) dont elles sont séparées par des lignes de pliage préalable (25, 26) parallèles
à la ligne de transformation (55), dans lequel
- les parties latérales (11/12, 13/14), qui sont situées réciproquement en vis-à-vis,
comportent chacune une ligne de perforation préalable de transformation (31, 32) qui
prolonge la ligne de transformation (55) et sont destinées à former la paroi avant
ou la paroi arrière de la partie inférieure du récipient de transport et, après séparation
de leur ligne de perforation préalable de transformation (31, 32), sont destinées
à former les parois avant ou les parois arrière des compartiments du récipient de
présentation à l'étalage,
- les parties médianes (7, 8), qui sont situées réciproquement en vis-à-vis, sont
destinées à former les deux parois latérales de la partie inférieure du récipient
de transport et, après ledit pliage de la partie centrale (5/6), sont destinées à
former deux parties de fond congruentes des compartiments du récipient de présentation
à l'étalage, et
dans lequel
- les parties de bord (9, 10) des deux parties médianes (7, 8) sont destinées à former
des bandes latérales de recouvrement de la partie inférieure du récipient de transport
et, après la transformation de la partie inférieure du récipient de transport, sont
destinées à former des parois latérales du récipient de présentation à l'étalage,
caractérisé en ce que les parties latérales comportent, sur chacun de leurs côtés
(27, 28, 29, 30) parallèles à la ligne de transformation (55), une partie de bord
(15, 16 ; 17, 18), dont elles sont séparées par des lignes de pliage préalable (27,
28 ; 29, 30) parallèles à la ligne de transformation (55), et
que les parties de bord (15, 16 ; 17, 18) des deux parties latérales (11/12, 13/14)
sont destinées à être collées sur les parois latérales (7, 8) de la partie inférieure
du récipient de transport.
2. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ligne de transformation (55)
est une ligne de pliage ou une ligne de perforation, le long de laquelle les compartiments
du récipient de présentation à l'étalage peuvent être séparés l'un de l'autre.
3. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ligne de transformation (55)
comporte un double rainurage.
4. Flan selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une
partie latérale (11, 12 ; 13, 14) est prévue et agencée en tant que flan complet ou
partiel pour la formation d'un couvercle du récipient de transport.
5. Flan selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
parties latérales (11, 12 ; 13, 14) prévues pour la formation de la paroi avant et
de la paroi arrière possèdent des largeurs différentes dans la direction de la ligne
de transformation (55).
6. Partie inférieure de récipient de transport pour un récipient de transport pouvant
être transformé en un récipient de présentation à l'étalage, constitué par un flan
selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les parties médianes (7,
8) sont rabattues et les parties de bord (15, 16, 17, 18) des parties latérales (3,
4) sont reliées aux zones de bord des parties médianes (7, 8).
7. Récipient de transport, comprenant une partie inférieure de récipient de transport
et un couvercle d'un seul tenant formés à partir d'un flan selon la revendication
5, caractérisé en ce que les parties de bord latérales de la partie du flan qui est
destinée à former le couvercle du récipient de transport, sont reliées au moins partiellement
aux parties latérales de la partie du flan qui forme la partie inférieure du récipient
de transport.