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(11) |
EP 0 726 347 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2000 Patentblatt 2000/25 |
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Anmeldetag: 25.11.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D04C 3/40 |
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Flechtmaschine
Braiding machine
Métier à tresser
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
24.12.1994 DE 4446559
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.1996 Patentblatt 1996/33 |
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Patentinhaber: Spirka Maschinenbau GmbH |
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31061 Alfeld (Leine) (DE) |
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Erfinder: |
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- Emmerich, Wolfgang
D-53902 Bad Münstereifel (DE)
- Deiters, Karl
D-31020 Salzhemmendorf (DE)
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Vertreter: Eichler, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Sturies - Eichler - Füssel
Patentanwälte,
Brahmsstrasse 29 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 8 806 229 US-A- 3 362 283
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GB-A- 2 076 435
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Flechtmaschine, insbesondere zum Herstellen von
Draht- und Textilgeflechten nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Flechtmaschinen bzw. Schnellflechtmaschinen dienen zum Herstellen von Geflechten
aus Metalldrähten oder Textildrähten oder Textilfäden, z.B. für die Herstellung von
Kabeln oder Schläuchen. Beim Flechten müssen die Fäden zur Erzielung des Geflechts
gegenläufig verlegt werden. Hierzu hat die Flechtmaschine Spulenträger, die z.B. im
Uhrzeigersinn rotieren, und weitere Spulenträger, die im Gegenuhrzeigersinn rotieren
und eine Verlegevorrichtung, mit der zumindest einige der zu verlegenden Fäden eine
der beiden Spulenträgergruppen der gewünschten Geflechtbindung entsprechend über oder
unter die Fäden der anderen Spulenträgergruppe gehoben werden.
[0003] GB-A-2 076 435 offenbart eine Flechtmaschine, wobei ein Zahnradpaar an einer zur
Säule feststehenden Konsole gelagert ist.
[0004] Aus der DE-U 88 06 229.5 ist eine Flechtmaschine beAus der DE-U 88 06 229.5 ist eine
Flechtmaschine bekannt, die nach dem oben beschriebenen Verfahren zur Herstellung
von Geflechten aus Metalldrähten oder Textilfäden arbeitet. Diese Flechtmaschine weist
ein an einem Gestell angeordnetes Führungsrohr für einen zu umflechtenden Kern auf.
An diesem Führungsrohr ist ein Gleitbahnträger um eine Rotationsachse des Führungsrohres
drehbar gelagert und über einen Motor und einen Zahnriemen angetrieben. Dieser Gleitbahnträger
ist als Hohlwelle ausgebildet und weist eine Spulenumlaufscheibe auf, die vier starr
miteinander gekuppelte Zahnradpaare aufnimmt. An der Hohlwelle ist oberhalb dieser
Umlaufscheibe ein Innenkranz vorgesehen, der über ein Radial- und Axial-Kugellager
zur Hohlwelle drehbar geführt ist. Der Innenkranz und die untere Spulenumlaufscheibe
sind zwangsweise über das Zahnradpaar miteinander verbunden. An dem Innenkranz ist
ein weiteres Getriebe vorgesehen, das einem Käfig zugeordnet ist, der wiederum wenigstens
eine obere Spule aufnimmt. Durch das Getriebe erfolgt eine Drehrichtungsumkehr zwischen
dem Innenkranz und dem Gleitbahnträger bzw. der unteren Spulenumlaufscheibe, so daß
ein Geflecht erzielt werden kann.
[0005] Bei dieser Anordnung ist jedoch problematisch, daß auf den Innenkranz hohe Kräfte
wirken, die von dem Radial- und Axial-Kugellager aufgenommen werden müssen. Zudem
ist der Innenkranz an der Hohlwelle gelagert, so daß die von dem Innenkranz wirkenden
Kräfte ebenso auf die Lager zwischen der Hohlwelle und der Führungssäule wirken, wobei
diese Lager zusätzlich die auftretenden Kräfte der unteren Spulenumlaufscheibe aufnehmen
müssen. Diese Anordnung unterliegt somit einem starken Verschleiß und ist zudem konstruktiv
sehr aufwendig. Des weiteren ist eine Einstellbarkeit der Synchronisation des Übereinanderhinweg-
bzw. Untereinanderhindurchführen der Flechtfäden der unteren Spule zu der oberen Spule
nur schwer möglich.
[0006] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Flechtmaschine der eingangs
genannten Art so zu verbessern, daß ein einfacher Aufbau geschaffen wird, der eine
Anordnung ermöglicht, die kostengünstig ist und bei der nur geringer Verschleiß auftritt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Durch diese Anordnung kann erzielt werden, daß der Gleitbahnträger in seiner Ausgestaltung
relativ einfach aufgebaut sein kann. Die feststehende Anordnung des wenigstens einen
Zahnradpaares ermöglicht, daß der obere rotierende Teil, also der Innenkranz, getrennt
von dem Gleitbahnträger sein kann. Dadurch kann eine einfachere Ausbildung des Gleitbahnträgers
erfolgen, da zum einen geringere Kräfte auf die Lager wirken, die zwischen der Säule
und dem Gleitbahnträger angeordnet sind und zum anderen eine genaue und zusätzliche
Bearbeitung des Gleitbahnträgers zur Aufnahme der Lager für den Innenkranz entfallen
können. Somit kann dadurch eine Verringerung der Kosten erfolgen. Die schnellaufenden
Lager des Gleitbahnträgers werden mit einer verringerten axial wirkenden Kraft beaufschlagt,
da die Kräfte, die von den oberen Spulen ausgehen, nicht auf den Gleitbahnträger wirken,
so daß die Lager einem geringeren Verschleiß unterliegen und somit eine höhere Lebensdauer
aufweisen können. Zudem kann der Gleitbahnträger von der Last der starr gekuppelten
Zahnradpaare befreit sein, die gemäß der Erfindung über wenigstens eine drehfeste
Konsole von der Säule aufgenommen sind. Mit Hilfe der drehfesten Konsole wird erreicht,
daß die Flechtmaschine radial weniger ausladend ist und damit bei gleicher Dimensionierung,
nämlich gleichem Spulenkreisdurchmesser, im Bereich der Säule entschieden stabiler
ausgebildet werden kann. Insbesondere kann auch ein großer Mittendurchlaß der hohlen
Säule erreicht werden, so daß entsprechend starkes zu umflechtendes Gut verarbeitet
werden kann, beispielsweise Kabel mit entsprechend großen Durchmessern. Die zentrale
Stabilität ermöglicht es auch, die Flechtmaschine in horizontaler Anordnung einzusetzen,
so daß das zu beflechtende Gut bei dieser Bearbeitung nicht zum Zwecke der Zuführung
gebogen werden muß, was bei größeren Durchmessern wegen der dann gegebenen Steifigkeit
zu Schwierigkeiten führen würde. Insbesondere kann die Flechtmaschine mit horizontaler
Achse in einer Arbeitsstraße eingesetzt werden, in der an einem längsdurchlaufenden
Produkt, z.B. Kabel, aufeinanderfolgend mehrere Bearbeitungsvorgänge durchgeführt
werden, z.B. Bewicklungen oder Beflechtungen.
[0009] Die Flechtmaschine ist vorteilhafterweise so ausgestaltet, daß der Innenkranz unmittelbar
an der Säule rotierbar gelagert ist. Dadurch kann eine einfache und somit kostengünstige
Lagerung vorgesehen sein, um den Innenkranz rotierbar zur Säule festzulegen. Diese
einfache Ausführung ermöglicht zudem eine schnelle Montage und Austauschbarkeit des
oberhalb des Gleitbahnträger liegenden Innenkranzes an der Säule. Die Lagerung des
Innenkranzes unmittelbar an der Säule hat bei Einsatz eines Wälzlagers den Vorteil,
daß ein stehender Innenring und ein sich drehender Außenring zusammenwirken. Das bedeutet
lagertechnisch vorbestimmbare Verhältnisse. Bei vorbekannten Flechtmaschinen wird
die Säule rotierend angetrieben. Die die Säule umgebende Hohlwelle, die als Gleitbahnträger
fungiert, dreht sich in dieselbe Richtung, so daß es aufgrund unterschiedlicher Differenzgeschwindigkeiten
zu Lagerungsverhältnissen kommt, welche die Wälzkörper in lagerunüblicher Weise ausgleichen
müssen. Derartiges wird bei der oben vorgeschlagenen Ausbildung vermieden.
[0010] Um die Flechtmaschine für die Aufnahme der feststehenden Konsole besonders geeignet
zu machen, ist die Säule so ausgebildet, daß diese Konsole eine Schulter aufweist,
über die sich die Konsole abstützen kann. Dadurch kann die feststehende Konsole in
axialer Richtung definiert zu der Säule anordbar sein. Insbesondere bei einer vertikalen
Anordnung der Säule kann für die feststehende Konsole eine sichere Lagerung gegeben
sein.
[0011] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Flechtmaschine ist so ausgestattet, daß die
feststehende Konsole in ihrer Einbaulage eine nach unten weisende Schulter aufweist,
die an einem oberen Lager, vorzugsweise einem Radiallager des Gleitbahnträgers anliegt
und mit einem unteren Lager, das ebenfalls als Radiallager des Gleitbahnträgers ausgebildet
sein kann und eine O-Lageranordnung bildet. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen,
daß der Außendurchmesser der Säule in dem Bereich für die Aufnahme des Radiallagers
und der feststehenden Konsole gleichbleibend ausgebildet ist. Dadurch kann die Schulter
der feststehenden Konsole an der zu der Säule weisenden Innenschale des Radiallagers
aufliegen, wodurch für diesen Anwendungsfall eine besonders geeignete O-Lagerung erzielt
werden kann. Diese Lagerung ermöglicht, daß gleichzeitig zu den radial wirkenden Kräften
auch axial wirkende Kräfte mit relativ geringem Verschleiß aufgenommen werden können.
[0012] Eine einfache konstruktive Ausbildung der Flechtmaschine ist durch eine an der feststehenden
Konsole vorgesehenen Verdrehsicherung gegeben. Diese kann bevorzugt als eine Klemmschraubverbindung
ausgebildet sein, so daß durch Anziehen einer Schraube zwei einander gegenüberliegende
Keile derart zueinander verschoben werden, daß die Konsole in radialer Richtung zu
der Säule festgeklemmt werden kann. Diese Klemmschraubverbindung kann als bauliche
Einheit in eine mit der Durchgangsbohrung für die Säule in Verbindung stehenden Ausnehmung
einsetzbar sein. Es kann alternativ ebenso vorgesehen sein, daß eine Verdrehsicherung
durch eine Nut- und Federanordnung od.dgl. ausgebildet sein kann.
[0013] Von weiterer Bedeutung für die Flechtmaschine ist, daß das starr gekuppelte Zahnradpaar
an wenigstens einer Zahnrad/Wellenverbindung eine Klemmkeilverbindung aufweist. Dadurch
ist ermöglicht, daß es durch eine Justierung bzw. Synchronisation bezüglich der oberen
und unteren Spulen zu einem nahezu reibungsfreien Flechten der Fäden kommen kann.
Der Gleitbahnträger, der eine untere Spule aufnimmt und der Innenkranz, der wenigstens
einen Spulenträger mit einer oberen Spule antreibt, ist über die Zahnradpaarung unmittelbar
antriebsverbunden. Durch die Klemmkeilverbindung können die oberen und unteren Spulen
relativ zueinander positioniert werden. Dies ist von besonderer Bedeutung, da ein
den Faden schwenkender Hebel den Flechtfaden unter bzw. über die Spulen hinwegführen
und in Einschnitte zwischen Gleitbahnsegmenten eines an dem Gleitbahnträger befestigten
Gleitbahnringes einlegen muß. Dabei darf nicht das den Spulenbereich schützende Fadenleitblech
beaufschlagt werden, weil es sonst zu einer Reibung am Faden kommt, der die Gleichmäßigkeit
des Geflechtes beeinflussen oder den Faden zerreißen würde. Die Einstellung des Innenkranzes
zu dem Gleitbahnträger kann bei gelöster Klemmkeilverbindung erfolgen. Nachdem die
gewünschte präzise Winkelstellung eingestellt ist, kann die Klemmkeilverbindung festgezogen
werden.
[0014] Eine konstruktiv einfache Ausführung der Flechtmaschine ist über einen mit einem
Wellenzapfen des Zahnradpaares lösbaren Verschluß gegeben. Mittels einer einfachen
Schraubverbindung kann der vorzugsweise kappenförmig ausgebildete Verschluß abgenommen
werden. Der Verschluß weist in seinem äußeren Randbereich einen umlaufenden Bund auf,
der im befestigten Zustand des Verschlusses auf einen, vorzugsweise ringförmig ausgebildeten
Keil wirkt, der mit einem weiteren Keilring in Verbindung steht und die Klemmung bewirken
kann.
[0015] Die Flechtmaschine ist vorteilhafterweise so ausgestaltet, daß der Gleitbahnträger
einen das starr gekuppelte Zahnradpaar wenigstens teilweise umgebenden Bereich aufweist,
der mit einer Abdeckung und wenigstens einer Dichtung verschließbar und flüssigkeitsfest
abgeschlossen ist. Dadurch kann in diesem Bereich Schmierflüssigkeit vorgesehen sein,
die zu einer Kühlung der wenigstens einen Zahnradpaarung und der in Verbindung stehenden
Zahnkränze des Gleitbahnträgers und des Innenkranzes dient. Gleichzeitig kann die
in diesem Bereich vorgesehene Schmierflüssigkeit das obere Radiallager des Gleitbahnträgers,
wie auch das untere Radiallager des Innenkranzes kühlen. Der die wenigstens eine Zahnradpaarung
umgebende Bereich ist an einem oberen Abschnitt gegenüber dem rotierenden Innenkranz
über eine Gleitringdichtung od.dgl. abgedichtet. Ferner ist unterhalb des oberen Radiallagers
des Gleitbahnträgers eine Dichtung oder eine Dichtlippe od.dgl. zwischen dem Gleitbahnträger
und der Säule vorgesehen, so daß der Schmierflüssigkeitsbereich zu der Säule flüssigkeitsdicht
abgedichtet sein kann. Zum Befüllen dieses Bereiches mit Schmierflüssigkeit ist eine
obere Abdeckung abnehmbar. Im unteren Bereich kann eine mit einer Ablaßschraube verschließbare
Auslaßöffnung vorgesehen sein, über die die in diesem Bereich befindliche Schmierflüssigkeit
abgelassen werden kann.
[0016] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigt:
- Fig.1
- eine schematische Seitenansicht einer Flechtmaschine,
- Fig.2
- einen teilweisen Längsschnitt durch das Flechtherz der Flechtmaschine der Fig. 1 und
- Fig.3
- eine vergrößerte Darstellung einer Klemmkeilverbindung einer starr gekuppelten Zahnradpaarung.
[0017] Das in Fig.1 schematisch dargestellte Herz der Flechtmaschine 10 ist in einem Gestell
12 des im übrigen nicht dargestellten Gehäuses der Flechtmaschine 10 untergebracht.
Es ist eine mit dem Gestell 12 tragend verbundene Säule 13 vorhanden, die in Fig.2
genauer dargestellt ist und die eine Kappe 14 trägt. Außerdem ist mit dem Gestell
12 über Stützen 16 ein Kurvenring 17 verbunden, der auf seiner Innenseite eine nicht
dargestellte nutenförmige Kulissenbahn zur Führung eines nicht dargestellten Schwinghebels
hat, mit dem in bekannter Weise, und daher ebenfalls nicht dargestellt, Fäden von
Spulen bewegt werden.
[0018] Die Flechtmaschine 10 hat untere Spulen 18 und obere Spulen 19 an Spulenträgern 21.
Der Spulenträger 21 ist an einem Gleitbahnträger 22 bzw. an einem vom letzteren getragenen
Gleitbahnring 23 befestigt. Der Gleitbahnträger 22 ist rotierend angetrieben und koaxial
zur Säule 13 angeordnet. Der Antrieb um die Rotationsachse 33 erfolgt mit einem Zahnriemen
24 über ein an dem Gleitbahnträger 22 angeordnetes Zahnrad 26, das mit dem Gleitbahnträger
22 drehfest verbunden ist.
[0019] Der an dem Gleitbahnträger 22 befestigte Gleitbahnring 23 weist Gleitbahnsegmente
27 auf, wobei Einschnitte 28 zwischen den Gleitbahnsegmenten 27 dazu dienen, bedarfsweise
die Fäden der Spulen 18 mittels der jeweiligen nicht dargestellten Schwinghebel unter
die Fäden der Spulen 19 zu führen. Die Fäden beider Spulen 18,19 verlaufen zu Fadenführungslöchern
29 der Kappe 14, der durch den Führungshohlraum 31 (siehe Fig.2) der Säule 13 ein
zu beflechtender Strang zugeführt wird, wie z.B. ein Schlauch.
[0020] Der Antrieb des Gleitbahnträgers 22 und der Gleitbahn 32 erfolgt beispielsweise im
Uhrzeigersinn, also links einer Rotationsachse 33 senkrecht zur Darstellungsebene
hin und rechts von der Rotationsachse 33 senkrecht von der Darstellungsebene auf den
Betrachtenden zu.
[0021] Damit die Spulen 19 zu den Spulen 18 gegenläufig angetrieben werden, ist folgender
Aufbau des Herzstücks vorgesehen, wie in Fig.2 im Halbquerschnitt dargestellt ist:
[0022] An einem unteren Abschnitt der Säule 13 ist der Gleitbahnträger 22 über Radiallager
34 drehbeweglich abgestützt. Dem unteren Radiallager 34 gegenüberliegend ist ein Zahnrad
26 an dem Gleitbahnträger 22 angeordnet, das mit einem Zahnriemen 24 in Verbindung
steht und über einen nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Dadurch wird der
Gleitbahnträger 22 beispielsweise im Uhrzeigersinn gedreht, wobei in gleicher Drehrichtung
die unteren Spulen 18 und der Gleitbahnring 23 bewegt werden.
[0023] Unterhalb eines an einem oberen Abschnitt der Säule 13 angeordneten Innenkranz 36
ist eine zu der Säule 13 feststehende Konsole 37 angeordnet. Diese trennt einen oberen
von einem unteren Bereich der Säule 13, wobei sowohl der Innenkranz 36 als auch der
Gleitbahnträger 22 drehbar gelagert an der Säule 13 angreifen. Die Konsole 37 ist
drehfest über eine Klemmschraubverbindung 38 zu der Säule 13 angeordnet. Mit Abstand
zu der Rotationsachse 33 nimmt die Konsole 37 wenigstens ein, vorzugsweise vier Zahnradpaare
39 auf. Das Zahnradpaar 39 weist ein unteres Zahnrad 41 auf, das starr mit einem Wellenzapfen
42 verbunden ist. Am gegenüberliegenden Ende des Wellenzapfens 42 ist ein oberes Zahnrad
43 vorgesehen, das über eine Klemmkeilverbindung 61 lösbar und zu dem unteren Zahnrad
41 verdrehbar ist. Der Wellenzapfen 42 ist über beispielweise zwei oder mehrere Rollenkugellager
od.dgl. in einer Durchgangsbohrung 44 der Konsole 37 aufgenommen und über Sicherungsringe
fest in der Durchgangsbohrung 44 angeordnet. Das untere Zahnrad 41 steht mit einem
fest zu dem Gleitbahnträger 22 angeordneten Zahnkranz 46 in Eingriff. Das obere Zahnrad
43 greift in einen an dem Innenkranz 36 angeordneten Zahnkranz 47 ein. Der Innenkranz
36 ist z.B. über Radiallager 48 unmittelbar an der feststehenden Säule 13 gelagert.
[0024] Durch die erfindungsgemäß getrennte Anordnung von Gleitbahnträger 22 und Innenkranz
36 direkt an der Säule 13 können die auf die Lager wirkenden Belastungen relativ gering
gehalten werden, so daß ein nur geringer Verschleiß auftreten kann. Diese getrennte
Anordnung ist durch die an der Säule 13 feststehende Konsole 37 ermöglicht. Das wenigstens
eine darin aufgenommene Zahnradpaar 39 verbindet zwangsweise den Gleitbahnträger 22
mit dem Innenkranz 36, d.h., sobald der Gleitbahnträger 22 über den Zahnriemen 24
in eine Drehrichtung angetrieben wird, erfährt das Zahnradpaar 39 eine Drehrichtungsumkehr,
die wiederum auf den Innenkranz 36 in der Art übertragen wird, daß dieser die gleiche
Drehrichtung wie der Gleitbahnträger 22 aufweist.
[0025] Damit nun eine gegenläufige Rotation um die Rotationsachse 33 zwischen der unteren
und der oberen Spule 18,19 vorliegt, ist an dem Gleitbahnring 23 ein drehbar gelagertes
Zwischenrad 49 vorgesehen, das von dem Innenkranz 36 angetrieben wird. Dieser Antriebsseite
gegenüberliegend ist ein Gleitschlitten 51 auf der Gleitbahn 32 angeordnet und steht
mit dem Zwischenrad 49 über einen an dem Gleitschlitten 51 vorgesehenen Zahnkranz
52 in Verbindung. An dem Gleitschlitten 51 kann in bekannter Weise über einen Spulenträger
21 die obere Spule 19 angeordnet sein. Da die Drehrichtung des Gleitbahnträgers 22
gleich der Drehrichtung des Innenkranzes 36 ist, erfährt der Gleitschlitten 51 durch
das dazwischengeschaltete Zwischenrad 49 eine Drehrichtungsumkehr, so daß die obere
Spule 19 gegenläufig zu der unteren Spule 18 um die Rotationsachse 33 rotiert.
[0026] Der Gleitbahnträger 22 weist einen schmierflüssigkeitsaufnehmenden Bereich 53 auf,
der im wesentlichen das bzw. die Zahnradpaare 39 umgibt. Dieser Schmierflüssigkeitsbereich
53 ist für Aufnahme von Schmierflüssigkeit abgedichtet. Dafür ist eine unterhalb des
oberen Radiallagers 34 des Gleitbahnträgers 22 angeordnete Dichtung 56 vorgesehen,
die den Schmierflüssigkeitsbereich 53 nach unten hin abdichtet. An seinem oberen Bereich
53 ist eine abnehmbare Abdeckung 54 vorgesehen, die an dem Innenkranz 36 anliegt und
über eine weitere Dichtung 56 abgeschlossen ist. Diese Dichtungen 56 können als Gleitringdichtungen
oder Dichtlippen od.dgl. vorgesehen sein, die auch bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten
eine hinreichende Abdichtung gewährleisten können. Des weiteren kann an dem oberen
oder unteren Radiallager 34 des Innenkranzes 36 eine Dichtung 56 vorgesehen sein,
so daß dieser Schmierflüssigkeitsbereich 53 flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist. Um
ein Auswechseln der Schmierflüssigkeit zu ermöglichen, ist in einem unteren Abschnitt
des Bereichs 53 eine Auslaßöffnung vorgesehen, in der eine Ablaßschraube 57 angeordnet
ist.
[0027] Der Gleitbahnträger 22 ist über eine O-Lageranordnung zu der Säule 13 angeordnet.
Dafür ist bevorzugt die feststehende Konsole 37 mit einer im montierten Zustand nach
unten weisenden Schulter 58 ausgebildet, so daß diese direkt an der inneren Lagerschale
des oberen Radiallagers 34 des Gleitbahnträgers 22 anliegen kann. Dadurch kann eine
geeignete Lagerung für die radialen Kräfte durch die hohen Rotationsgeschwindigkeiten
vorgesehen sein, die durch axiale Belastungen aufgrund der Gewichtskräfte der Spulen
18, 19 überlagert werden. Da jedoch die Zahnradpaarungen 39 von der feststehenden
Konsole 37 aufgenommen sind und der Innenkranz 36 unmittelbar an der Säule 13 gelagert
ist, können die hohen Drehabstützkräfte, wie sie im Stand der Technik auftreten, vermieden
werden, so daß ein einfacher Aufbau jeweils von Gleitbahnträger 22, feststehender
Konsole 37 und Innenkranz 36 zu einem einfachen und kostengünstigen Gesamtaufbau einer
Flechtmaschine 10 führt, der gleichzeitig einem geringen Verschleiß unterliegt.
[0028] In Fig.3 ist eine vergrößerte Darstellung des Zahnradpaares 39 gezeigt. Das obere
Zahnrad 43 ist über eine Klemmkeilverbindung 61 mit dem Wellenzapfen 42 verbunden.
Über eine lösbare Verschlußkappe 62, die über eine Schraubverbindung zu dem Wellenzapfen
42 befestigbar ist, kann die Winkelposition des oberen Zahnrades 43 zu dem unteren
Zahnrad 41 und somit zu dem Gleitbahnträger 22 veränderbar und einstellbar sein. Diese
Anordnung ermöglicht, daß der Innenkranz 36 so positioniert werden kann, daß der den
Faden umlenkende Schwenkhebel diesen genau in die Einschnitte 28 der Gleitbahnsegmente
27 einlegt und dabei nicht das den Spulenbereich schützende Fadenleitblech beaufschlagt.
Diese genaue Positionierung bzw. Nachjustierung kann die Einstellung und Synchronisation
des Bewegungsablaufes auf einfache Weise ermöglichen. Nachdem die gewünschte präzise
Stellung erreicht ist, kann die Verschlußkappe 62 über die Schraubverbindung zu dem
Wellenzapfen 42 festgelegt werden, wobei ein umlaufender Bund 63 auf einen oberen
Keilring 64 wirkt und diesen gegenüber einem unteren Keilring 64 verschiebt, so daß
eine Klemmwirkung zwischen dem Wellenzapfen 42 und dem oberen Zahnrad 43 bewirkt wird
und das obere Zahnrad 43 zu dem Wellenzapfen 42 festgelegt ist.
1. Flechtmaschine, insbesondere zum Herstellen von Draht- und Textilgeflechten, mit einer
fest an einem Gestell (12) angeordneten Säule (13), die einen rotierend angetriebenen
Gleitbahnträger (22) aufnimmt, der um eine Rotationsachse (33) drehbar ist und wenigstens
eine untere Spule (18) aufweist, wobei an dem Gleitbahnträger (22) einzelne Gleitbahnsegmente
(27) eines Gleitbahnrings (23) befestigt sind, zwischen denen Einschnitte (28) vorgesehen
sind, um die Fäden der unteren Spule (18) unter die Fäden der oberen Spulen (19) zu
führen, und mit einem um die Rotationsachse (33) rotierend angeordneten Innenkranz
(36), der wenigstens eine obere Spule (19) zur unteren Spule (18) gegenläufig antreibt,
wobei der Gleitbahnträger (22) und der Innenkranz (36) mittels zumindest einem starr
gekuppelten Zahnradpaar (39) im Sinne übereinstimmender Drehrichtung antriebsverbunden
sind, und wobei mit dem Gestell (12) der Flechtmaschine ein Kurvenring mit Kulissenbahn
zur Steuerung eines Schwinghebels verbunden ist, der den Flechtfaden unter beziehungsweise
über die oberen Spulen (19) führt und dabei in die Einschnitte (28) zwischen die Gleitbahnsegmente
(27) einlegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradpaar (39) an einer zur Säule (13) feststehenden Konsole (37) gelagert
ist und daß von dem Zahnradpaar (39) das eine Zahnrad (41) mit einem am Gleitbahnträger
(21) angeordneten Zahnkranz (46) und das andere Zahnrad (43) mit einem am Innenkranz
(36) angeordneten Zahnkranz (47) im Eingriff ist.
2. Flechtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkranz (36) unmittelbar an der Säule (13) rotierbar gelagert ist.
3. Flechtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Konsole (37) vorgesehen ist, die axial auf einer Schulter
der Säule (13) abstützend gelagert ist.
4. Flechtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbahnträger (22) an einem oberen und einem unteren Lager (34), vorzugsweise
an einem Rillenkugellager drehbar angeordnet ist.
5. Flechtmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Konsole (37) in der Einbaulage eine nach unten abstehende Schulter
aufweist, die unmittelbar an dem oberen Lager (34) des Gleitbahnträgers (22) anliegt
und mit dem unteren Lager (34) des Gleitbahnträgers (22) eine vorzugsweise O-Lageranordnung
bildet.
6. Flechtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Konsole (37) wenigstens eine Verdrehsicherung (38) aufweist.
7. Flechtmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsicherung (38) als eine Klemmschraubverbindung ausgebildet ist.
8. Flechtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das starr gekuppelte Zahnradpaar (39) an wenigstens einer Zahnrad/Wellenzapfenverbindung
eine Klemmkeilverbindung (61) aufweist.
9. Flechtmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkeilverbindung (61) über einen mit dem Wellenzapfen (42) des Zahnradpaares
(39) lösbaren Verschluß (62) betätigbar ist.
10. Flechtmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (62) einen den Wellenzapfen (42) wenigstens teilweise umgreifenden
Bund (63) aufweist, der an wenigstens einem Keilring (64) der Klemmkeilverbindung
(61) angreift.
11. Flechtmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitbahnträger (22) einen das starr gekuppelte Zahnradpaar (39) umgebenden
Schmierflüssigkeitsbereich (53) aufweist, der mit Abdekkung (54) und Dichtung (56)
flüssigkeitsfest abgeschlossen ist.
12. Flechtmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitbahnträger (22), vorzugsweise am tiefsten Punkt des Schmierflüssigkeitsbereichs
(53), eine Schmierflüssigkeits-Ablaßschraube (57) vorgesehen ist.
1. Braiding machine, in particular for producing wire mesh and braided textile material,
having a column (13) which is fixedly disposed on a frame (12) and which receives
a sliding way carrier (22) which is driven in such a manner as to rotate about an
axis of rotation (33) and comprises at least one lower spool (18), wherein individual
sliding way segments (27) of a sliding way ring (23) are attached to the sliding way
carrier (22) and provided therebetween are indentations (28) to guide the threads
of the lower spool (18) below the threads of the upper spools (19) and having an inner
ring (36) which is disposed in such a manner as to be able to rotate about the axis
of rotation (33) and drives at least one upper spool (19) in the opposite direction
to the lower spool (18), wherein the sliding way carrier (22) and the inner ring (36)
are drivingly connected in the sense of a corresponding direction of rotation by means
of at least one rigidly coupled tooth wheel pair (39) and wherein a curve ring comprising
a connecting link path is connected to the frame (12) of the braiding machine for
the purpose of controlling a pivot lever which guides the braiding thread respectively
below or above the upper spools (19) and in so doing places said thread in the indentations
(28) between the sliding way segments (27), characterised in that the toothed wheel
pair (39) is mounted on a bracket (37) which is fixed with respect to the column (13)
and that of the toothed wheel pair (39) one toothed wheel (41) engages a toothed ring
(46) which is disposed on the sliding way carrier (39) and the other toothed wheel
(43) engages a toothed ring (47) which is disposed on the inner ring (36).
2. Braiding machine according to claim 1, characterised in that the inner ring (36) is
rotatably mounted directly on the column (13).
3. Braiding machine according to claim I or 2, characterised in that a fixed bracket
(37) is provided which is mounted axially supported on a shoulder of the column (13).
4. Braiding machine according to claim 1, characterised in that the sliding way carrier
(22) is disposed in such a manner as to be able to rotate on an upper and a lower
bearing (34) preferably on a grooved ball bearing.
5. Braiding machine according to claim 4, characterised in that the fixed bracket (37)
comprises in the installed position a shoulder which protrudes downwards and which
lies directly on the upper bearing (34) of the sliding way carrier (22) and together
with the lower bearing (34) of the sliding way carrier (22) forms a preferably O-bearing
arrangement.
6. Braiding machine according to claim 1, characterised in that the fixed bracket (37)
comprises at least one locking device (38) to prevent rotation.
7. Braiding machine according to claim 6, characterised in that the locking device (38)
to prevent rotation is formed as a screw clamping connection.
8. Braiding machine according to claim 1, characterised in that the rigidly coupled toothed
wheel pair (39) comprises a wedge-type clamping connection (61) on at least one toothed
wheel/shaft journal connection.
9. Braiding machine according to claim 8, characterised in that the wedge-type clamping
connection (61) is actuated by way of a lock (62) releasable with the shaft journal
(42) of the toothed wheel pair (39).
10. Braiding machine according to claim 9, characterised in that the lock (62) comprises
a collar (63) which encompasses the shaft journal (42) at least in parts and engages
at least one tapered ring (64) of the wedge-type clamping connection (61).
11. Braiding machine according to any one of the preceding claims, characterised in that
the sliding way carrier (22) comprises a region (53) for lubricating fluid encompassing
the rigidly coupled toothed wheel pair (39) which is sealed in a fluid-proof manner
by means of a cover (54) and seal (56).
12. Braiding machine according to claim 11, characterised in that a lubricating fluid
drainage screw (57) is provided on the sliding way carrier (22), preferably on the
lowest point of the lubricating fluid region (53).
1. Tresseuse, en particulier pour fabriquer des treillis métalliques et des entrelacements
textiles, comportant une colonne (13) qui est solidaire d'un châssis (12) et qui reçoit
un support de glissière (22) entraîné en rotation, apte à tourner autour d'un axe
de rotation (33) et pourvu d'au moins une bobine inférieure (18), étant précisé qu'on
prévoit sur le support de glissière (22) des segments de glissière individuels (27)
d'une glissière annulaire (23), entre lesquels des encoches (28) sont prévues pour
amener les fils de la bobine inférieure (18) sous les fils des bobines supérieures
(19), et comportant une couronne intérieure (36) qui est disposée de manière à tourner
autour de l'axe de rotation (33) et qui entraîne au moins une bobine supérieure (19)
en sens inverse par rapport à la bobine inférieure (18), étant précisé que le support
de glissière (22) et la couronne intérieure (36) sont reliés suivant une relation
d'entraînement en vue d'un sens de rotation concordant à l'aide d'au moins une paire
de roues dentées (39) à accouplement rigide, et qu'il est prévu, relié au châssis
(12) de la tresseuse, un anneau curviligne avec une glissière à coulisse pour commander
un levier oscillant qui amène le fil de tressage sous ou sur les bobines supérieures
(19), en les introduisant dans les encoches (28) entre les segments de glissière (27),
caractérisée en ce que la paire de roues dentées (39) est montée sur une console (37) fixe par
rapport à la colonne (13), et en ce que dans la paire de roues dentées (39), une roue
dentée (41) est en prise avec une couronne dentée (46) disposée sur le support de
glissière (21) tandis que l'autre roue dentée (43) est en prise avec une couronne
dentée (47) disposée sur la couronne intérieure (36).
2. Tresseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couronne intérieure (36) est montée en rotation directement sur la colonne
(13).
3. Tresseuse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il est prévu une console fixe (37) qui est montée axialement sur un épaulement
de la colonne (13) pour offrir un appui.
4. Tresseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support de glissière (22) est disposé en rotation sur des paliers supérieur
et inférieur (34), de préférence sur un roulement rainuré à billes.
5. Tresseuse selon la revendication 4, caractérisée en ce que la console fixe (37) présente, en position de montage, un épaulement saillant
vers le bas qui est appliqué directement contre le palier (34) supérieur du support
de glissière (22) et forme avec le palier (34) inférieur dudit support (22) un agencement
de palier de préférence en O.
6. Tresseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la console fixe (37) comporte au moins un dispositif de blocage de rotation
(38).
7. Tresseuse selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif de blocage de rotation (38) est conçu comme une liaison par
vis d'arrêt.
8. Tresseuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paire de roues dentées (39) à accouplement rigide comporte au niveau
d'au moins une liaison roue dentée/tourillon une liaison par coin de serrage (61).
9. Tresseuse selon la revendication 8, caractérisée en ce que la liaison par coin de serrage (61) est apte à être actionnée grâce à un
obturateur (62) apte à être desserré avec le tourillon (42) de la paire de roues dentées
(39).
10. Tresseuse selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'obturateur (62) comporte une collerette (63) qui enserre au moins partiellement
le tourillon (42) et qui agit sur au moins une bague conique (64) de la liaison par
coin de serrage (61).
11. Tresseuse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le support de glissière (22) comporte une zone de liquide lubrifiant (53)
qui entoure la paire de roues dentées (39) à accouplement rigide et qui est fermée
de manière étanche au liquide à l'aide d'un recouvrement (54) et d'un joint (56).
12. Tresseuse selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le support de glissière (22), de préférence au niveau du
point le plus bas de la zone de liquide lubrifiant (53), une vis de décharge de lubrifiant
(57).