| (19) |
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(11) |
EP 0 726 588 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.04.1999 Patentblatt 1999/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.01.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 51/06 |
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| (54) |
Schutzkappe für Starteranschlussklemmen
Protective cap for terminals of starter
Capuchon protecteur pour bornes de démarreur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
10.02.1995 DE 19504375
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.08.1996 Patentblatt 1996/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Deere & Company |
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Moline,
Illinois 61265-8098 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Heim, Werner
D-67159 Friedelsheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feldmann, Bernhard et al |
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DEERE & COMPANY
European Office
Patent Department 68140 Mannheim 68140 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 535 632
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DE-B- 1 178 129
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 017, no. 501 (E-1429), 9.September 1993 & JP-A-05 128954
(SUZUKI MOTOR CORP), 25.Mai 1993,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzkappe zur Abdeckung elektrischer Anschlüsse eines
Starters für Verbrennungskraftmaschinen mit einer Öffnung in einer Schutzkappenwandung,
die dem Durchgriff des Feldanschlußbolzens des Starters dient. Die Schutzkappe ist
durch Aufschrauben einer Mutter auf den Feldanschlußbolzen an dem Starter befestigbar.
[0002] Zur Erfüllung von Sicherheitsvorschriften sind an Startern für Verbrennungskraftmaschinen
von Kraftfahrzeugen häufig Trennwände als Berührungsschutz zwischen dem Batterieanschlußbolzen
und dem Feldanschlußbolzen sowie zwischen dem Batterieanschlußbolzen und den Steueranschlußklemmen
vorgesehen. Insbesondere der Feldanschlußbolzen und die Steueranschlußklemme sind
durch eine Schutzkappe aus elektrisch isolierendem Kunststoff wenigstens teilweise
abgedeckt. Die Schutzkappe soll die Feldwicklung, den Feldanschlußbolzen sowie Steueranschlüsse
mechanisch und elektrisch gegen Berührung schützen.
[0003] Es wurde eine Schutzkappe vorgeschlagen, die sich über die Anschlußklemmen des Starters
stülpen läßt, wobei der Feldanschlußbolzen durch eine Öffnung in der Schutzkappenwandung
nach außen tritt. Auf den Feldanschlußbolzen läßt sich eine Mutter aufdrehen, wodurch
die Schutzkappe am Starter befestigbar ist. Da bei dieser Ausbildung sowohl der Batterieanschlußbolzen
als auch der Feldanschlußbolzen von außen zugänglich bleiben, ist es bei unsachgemäßer
Handhabung möglich, die beiden Bolzen elektrisch miteinander zu verbinden und dadurch
ungewollt den Starter und die Verbrennungskraftmaschine in Gang zu setzen. Ferner
läßt sich die Mutter mit einer Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge lösen, was die
Gefahr einer unsachgemäßen Entfernung der Schutzkappe und gefährlicher Manipulationen
erhöht.
[0004] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Schutzkappe
der eingangs genannten Art anzugeben, durch die die genannten Probleme und Gefahren
vermieden werden. Insbesondere soll die Schutzkappe einfach herstellbar sein und sich
einfach am Starter montieren lassen. Sie soll einen hohen Sicherheitsstandard hinsichtlich
einer unbeabsichtigten oder unerlaubten Manipulation erfüllen und insbesondere die
Feldwicklung, den Feldanschlußbolzen sowie Steueranschlüsse des Starters mechanisch
und elektrisch gegen Berührungen schützen.
[0005] Die Aufgabe wird ausgehend von dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie er z.B.
aus der EP-A-0 535 632 bekannt ist, durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0006] In die erfindungsgemäße Schutzkappe ist ein Kanal integriert, der sich an eine Öffnung
in der Schutzkappenwandung, durch die der Feldanschlußbolzen nach außen ragt, derart
anschließt, daß bei montierter Schutzkappe das freie Ende des Feldanschlußbolzens
und die auf diesen aufgeschraubte Mutter in dem Kanal der Schutzkappe eingeschlossen
sind. Dabei ist vorzugsweise der Kanal im wesentlichen zylindrisch und konzentrisch
zum Feldanschlußbolzen ausgebildet und nur in Richtung der Stirnseite des Feldanschlußbolzens
offen, so daß sich ein Werkzeug zum Verdrehen der Mutter einführen läßt.
[0007] Durch diese Ausbildung kann der Feldanschlußbolzen zur Befestigung der Schutzkappe
genutzt werden. Dabei bleibt der Feldanschlußbolzen jedoch unzugänglich und gegen
Berührung oder unsachgemäße Verwendung geschützt. Dies gilt insbesondere dann, wenn
die Mutter aus isolierendem Kunststoff besteht und eine Gewindesackbohrung aufweist,
so daß das freie Ende des Feldanschlußbolzens innerhalb der Sackbohrung endet. Wegen
der eingeschränkten Zugänglichkeit läßt sich die Mutter nur mit einem hierfür vorgesehenen
Werkzeug, beispielsweise einem Sechskantsteckschlüssel lösen, und nicht mit beliebig
anderen Werkzeugen wie Zangen, Gabelschlüsseln und dergleichen. Durch die erfindungsgemäßen
Maßnahmen ist ein Überbrücken des Batterieund des Feldanschlußbolzens durch den Anwender
nicht möglich. Ferner ergibt sich eine erhöhte Sicherheit gegen unsachgemäße Handhabung.
[0008] Die Schutzkappe wird vorzugsweise derart ausgebildet, daß sie die Trennwände zwischen
Batterieanschlußbolzen und Feldanschlußbolzen bzw. zwischen Batterieanschlußbolzen
und Steuerklemme sowie den Feldanschlußbolzen des Starters voll abdeckt. Im Bereich
des Batterieanschlußbolzens kann die Schutzkappe jedoch so ausgebildet sein, daß der
Batterieanschlußbolzen ohne weiteres zugänglich bleibt. Es ist insbesondere eine Ausbildung
der Schutzkappe ohne Probleme möglich, die eine relativ freie Verlegung der Batteriezuleitung
in einem Winkelbereich von jeweils 45 Grad nach links und nach rechts erlaubt.
[0009] Die Schutzkappe läßt sich gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung mittels
einer speziell ausgebildeten Mutter an dem Feldanschlußbolzen des Starters befestigen.
Dabei sind die Schu-tzkappe und die Mutter vorzugsweise derart ausgebildet, daß die
Mutter auch dann, wenn die Schutzkappe von dem Starter entfernt wird, unverlierbar
an der Schutzkappe verbleibt.
[0010] Zu diesem Zweck weist die Mutter zweckmäßigerweise wenigstens eine radiale, umlaufende
Einkerbung auf, in die ein im Kanal angeordnetes Rastmittel eingreift, so daß die
Mutter unverlierbar in dem Kanal angeordnet ist. Als Rastmittel kann beispielsweise
eine in den Kanal integrierte zur Kanalachse hinweisende Rastnase, ein in den Kanal
ragender Nietkopf oder ein in den Kanal ragender Teil einer Schraube vorgesehen sein.
[0011] Vorzugsweise weist die Kunststoffmutter an einem Ende eine Gewindesackbohrung und
an dem anderen Ende ein Außensechskant auf und ist mit zwei umlaufenden Rippen oder
Bünden versehen, von denen sich die erste Rippe am Gewindeende und die zweite Rippe
unter dem Sechskant befindet. Die Vertiefung zwischen den Rippen bildet eine Einkerbung,
deren Breite wenigstens der Aufschraublänge der Mutter entspricht. Die umlaufenden
Rippen oder Bünde können zylindrische Außenflächen aufweisen, die in einer zylindrischen
Innenfläche des Kanals geführt werden. Zur Montage der Schutzkappe wird die Mutter
in den Kanal eingeschoben. Dabei verrastet das in dem Kanal integrierte Rastmittel
hinter der ersten Rippe, so daß die Schutzkappe und die Mutter unverlierbar mechanisch
miteinander verbunden sind.
[0012] Liegen der Feld- und Batterieanschlußbolzen in einer durch die Achse des Starters
verlaufenden Ebene, so läßt sich die Schutzkappe in vorteilhafter Weise hinsichtlich
der genannten Ebene im wesentlichen achssymmetrisch ausbilden. Dies ermöglicht es,
daß sich die Schutzkappe gleichermaßen an einem Starter, bei dem der Feld- bzw. der
Steueranschluß rechts und/oder links angebracht ist, einsetzen läßt.
[0013] Vorzugsweise ist die Schutzkappe im Bereich der Steuerleitung (rechts und/oder links)
so aufgeweitet, daß die Steuerleitung am Starter montagefreundlich vormontierbar ist
und die Schutzkappe anschließend leicht aufgeschoben und befestigt werden kann. Durch
diese Maßnahme läßt sich auch in diesem Bereich ein relativ hoher Berührungs- und
Mißbrauchsschutz erreichen.
[0014] Zur Fixierung der Steuerleitungen sind zweckmäßiger Weise an der Schutzkappe Leitungsklemmen
angeformt. Ferner ist es von Vorteil, an der Schutzkappe einen Rastmechanismus vorzusehen,
in den ein Kabelbinder verrastbar ist. Der Kabelbinder kann beispielsweise an dem
Starter oder einem anderen Teil des Fahrzeuges befestigt sein. Durch die Verrastung
des Kabelbinders mit der Schutzkappe bleibt letzterer in ständiger Verbindung mit
dem Starter oder Fahrzeug und ist somit unverlierbar.
[0015] Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, werden nachfolgend
die Erfindung sowie weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung näher beschrieben und erläutert.
[0016] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Starter mit erfindungsgemäßer Schutzkappe zur Abdeckung der elektrischen Starteranschlüsse
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die an den teilweise dargestellten Starter montierte Schutzkappe im Teilschnitt,
- Fig. 3
- den Starter mit montierter Schutzkappe in stirnseitiger Ansicht,
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Schutzkappe im Teilschnitt und
- Fig. 5
- die in Fig. 4 dargestellte Schutzkappe in stirnseitiger Ansicht.
[0017] Aus Fig. 1 geht ein Starter 10 hervor, der im wesentlichen einen Startermotor 12
und ein Starterrelais 14 enthält. An einer Stirnseite des Starterrelais 14 tritt ein
Batterieanschlußbolzen 16 und ein Feldanschlußbolzen 18 (der in Fig. 1 nicht sichtbar
ist) aus. Ferner ist hier eine Steuerklemme 20 (ebenfalls in Fig. 1 nicht sichtbar)
angeordnet. Zwischen dem Batterieanschlußbolzen 16 und dem Feldanschlußbolzen 18 befindet
sich als Berührungsschutz eine Trennwand 22 aus isolierendem Material, wie sie beispielsweise
durch die Norm SAE J1493 OCT91 gefordert wird.
[0018] Der Batterieanschlußbolzen 16, der mit einer Mutter 17 als Batterieklemme ausgebildet
ist, ist durch ein Batteriezuleitung 24 mit einer nicht dargestellten Fahrzeugbatterie
verbindbar. Der Feldanschlußbolzen 18 ist durch eine durch die Mutter 19 festgeklemmte
Leitung 23 mit der Feldspule des Startermotors 12 verbunden. An die Steuerklemme 20
ist zur Ansteuerung des Starterrelais 14 ein Steuerkabel 26 anschließbar.
[0019] Die Anschlußbolzen 16 und 18 und die Steuerklemme 20 sind durch eine lösbare Schutzkappe
28 aus isolierendem Material abdeckbar. Um einem Verlust der Schutzkappe vorzubeugen,
ist an dem Starterrelais ein Ende eines Kabelbinders 30 befestigt. Das andere Ende
des Kabelbinders 30 ist in einen geeigneten, an der äußeren Wandung der Schutzkappe
28 angeformten Rastmechanismus 32 eingerastet.
[0020] Die Schutzkappe 28 ist so geformt, daß sie sich an die Stirnseite des Starterrelais
14 und an die zylindrische Umfangsfläche 33 des Startermotors 12 anschmiegt und den
Bereich der Anschlußbolzen 16, 18, der Trennwand 22 und der Steuerklemme 20 weitgehend
abdeckt. Lediglich der Batterieanschlußbolzen 16 tritt durch eine U-förmig ausgebildete
Ausnehmung 34 der Schutzkappe 28 ins Freie und ist auch bei aufgesetzter Schutzkappe
28 für den Anschluß einer Batteriezuleitung 24 frei zugänglich. Die Ausnehmung 34
ist mit einer Gehäusestufe 36 der Schutzkappe 28 derart ausgebildet, daß eine relativ
freie Verlegung der Batteriezuleitung 24 in einem Winkelbereich um die Batterieanschlußbolzenachse
von ca. 45° nach rechts und ca. 45° nach links möglich ist.
[0021] Bei aufgesetzter Schutzkappe 28 tritt das Ende des Feldanschlußbolzens 18 durch eine
Öffnung 38 der Schutzkappenwandung in einen an die Schutzkappe 28 angeformten, in
Umfangsrichtung geschlossenen, zylindrischen Kanal 40. Dieser Kanal 40 nimmt eine
auf das Ende des Feldanschlußbolzens 18 aufschraubbare Mutter 42 auf. Zur Befestigung
der Schutzkappe 28 stützt sich die Mutter 42 an der Bodenfläche 44 des Kanals 40 ab
und drückt die Kappe 28 gegen die Stirnseite des Starterrelais 14.
[0022] Die Mutter 42 weist auf ihrer dem Feldanschlußbolzen 18 zugewandten Seite eine Gewindesackbohrung
46 und auf ihrer gegenüberliegenden Seite ein Außensechskant 48 auf. Auf das Außensechskant
48 ist ein Sechskantschlüssel zum Verdrehen der Mutter 42 aufsetzbar ist. Die Schutzkappe
28 läßt sich somit mittels der Mutter 42 an dem Feldanschlußbolzens 18 derart an der
Stirnseite des Starterrelais 14 befestigen, daß sie die Feldwicklung, den Feldanschlußbolzen
18, die Steuerklemme 20 und die Trennwand 22 vollständig mechanisch und elektrisch
abdeckt und gegen Berührung schützt.
[0023] Auf ihrer Umfangsfläche trägt die Mutter 42 zwei axial zueinander beabstandete, radial
nach außen vorstehende, umlaufende Rippen oder Bünde 50, 52, zwischen denen eine Vertiefung
oder Einkerbung 54 ausgebildet ist. Die Bünde 50, 52 weisen zylindrische Umfangsflächen
auf, die in der zylindrischen Innenfläche des Kanals 40 geführt werden. Der lichte
axiale Abstand der Bünde 50, 52 entspricht mindestens der Aufschraublänge der Mutter
42. Ein Bund 50 befindet sich an einem Ende der Mutter 42 und dient ihrer Abstützung
auf der Bodenfläche 44 des Kanals 40. Der andere Bund 52 schließt sich an das Außensechskant
48 an und dient der axialen Abstützung des Sechskantschlüssels bei der Montage.
[0024] Radial in das Kanalinnere ragt eine in die Kanalwandung eingelassene Rastnase 56,
deren der Kanalöffnung zugewandte Seite als schräge Rampe ausgebildet ist. Beim Einsetzen
der Mutter 42 in den Kanal 40 wird die Rastnase 56 durch den an der Rampe angreifenden
vorderen Bund 50 radial nach außen gedrückt bis die Mutter axial so weit verschoben
wurde, daß die Rastnase 56 zur Kanalachse zurückfedert und in die Einkerbung 54 eingreift.
Damit rastet die Rastnase 56 zwischen den Bünden 50, 52 ein. Jetzt läßt sich die Mutter
zwar axial über eine Länge verschieben, die dem lichten Abstand zwischen den Bünden
50, 52 entspricht, nicht jedoch aus dem Kanal 40 entfernen. Die Mutter ist damit unverlierbar
im Kanal 40 angeordnet.
[0025] Die Mutter 42 besteht aus isolierendem Kunststoff. Durch die Art ihrer Ausbildung
ist sichergestellt, daß sie nur mit dafür vorgesehenen Werkzeugen (hier Sechskantsteckschlüssel)
betätigt werden kann, und daß eine Überbrückung des Batterieanschlußbolzens 16 und
des Feldanschlußbolzens 18 durch die Bedienungsperson bei richtiger Montage der Schutzkappe
28 nicht möglich ist.
[0026] Die Schutzkappe 28 ist hinsichtlich der Ebene, die durch die Achsen der beiden Anschlußbolzen
16, 18 aufgespannt wird, symmetrisch ausgebildet. Sie kann daher gleichermaßen an
Startern 10 bei denen der Feld- bzw. der Steueranschluß 20 rechts und/ oder links
angebracht ist, eingesetzt werden. In Fig. 3 wurde lediglich eine linke Steuerklemme
20 angedeutet. Der entsprechende rechte Platz 21 ist leer. Die vielseitige Einsatzmöglichkeit
der Schutzkappe 28 erhöht die Fertigungsstückzahlen und senkt die Kosten.
[0027] Die Schutzkappe 28 ist im Bereich der Steuerklemmen 20, von denen in Fig. 3 eine
linke dargestellt ist, so aufgeweitet, daß das Steuerkabel 26 am Starter 10 montagefreundlich
vormontierbar ist und die Schutzkappe 28 nach der Vormontage leicht aufgeschoben und
befestigt werden kann. Durch diese Maßnahme wird ein hohes Maß an Berührungs- und
Mißbrauchsschutz in diesem Bereich erreicht. Die dargestellte Schutzkappe 28 enthält
auf ihren beiden Seiten je eine nach außen gewölbte, sich aufweitende Ausbuchtung
60, die zur Stirnseite des Starterrelais 14 hin offen ist und über die zylindrische
Begrenzung des Starterrelais 14 hinaus ragt, so daß das Steuerkabel 26 axial aus der
Schutzkappe 28 herausgeführt werden kann, wie es in Fig. 2 angedeutet wurde.
[0028] Seitlich an der Schutzkappe 28 sind ferner zwei hakenförmige Leitungsklemmen 62 angeformt,
unter denen Steuerkabel 26 einklemmbar sind, so daß diese ortsfest verlegbar sind.
Die Leitungsklemmen 62 dienen auch der Zugentlastung der Steuerkabel 26 an den Steuerklemmen
20.
1. Schutzkappe zur Abdeckung elektrischer Anschlüsse eines Starters mit einer Öffnung
(38) in einer Schutzkappenwandung, die dem Durchgriff des Feldanschlußbolzens (18)
des Starterrelais (14) dient, so daß durch Aufschrauben einer Mutter (42) auf den
Feldanschlußbolzen (18) die Schutzkappe (28) an dem Starter (10) befestigbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Öffnung (38) ein in die Schutzkappe (28) integrierter
Kanal (40) anschließt, der bei montierter Schutzkappe (28) das freie Ende des Feldanschlußbolzens
(18) und die aufgeschraubte Mutter (42) einschließt.
2. Schutzkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (40) im wesentlichen
zylindrisch ausgebildet und nur in Richtung der Stirnseite des Feldanschlußbolzens
(18) offen ist.
3. Schutzkappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (40) eine
auf den Feldanschlußbolzen (18) aufschraubbare Mutter (42), die vorzugsweise aus einem
elektrisch isolierenden Kunststoff besteht, unverlierbar aufnimmt.
4. Schutzkappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (42) an ihrem
einen Ende eine Gewindesackbohrung (46) und an ihrem anderen Ende ein Sechskant (48)
aufweist.
5. Schutzkappe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (42) wenigstens
eine radiale, umlaufende Einkerbung (54) aufweist, in die ein im Kanal (40) angeordnetes
Rastmittel (56) eingreift, so daß die Mutter (42) unverlierbar in dem Kanal (40) angeordnet
ist.
6. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter
(42) wenigstens zwei axial zueinander beabstandete radial nach außen vorstehende Bünde
(50, 52) trägt, deren lichter Abstand wenigstens der Aufschraublänge der Mutter (42)
entspricht.
7. Schutzkappe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bünde (50, 52) zylindrische
Außenflächen aufweisen, die in einer zylindrischen Innenfläche des Kanals (40) geführt
werden.
8. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe
(28) hinsichtlich der - durch die Achse des Feld- und des Batterieanschlußbolzens
(16, 18) aufgespannten Ebene im wesentlichen symmetrisch ausgebildet ist.
9. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwandung
der Schutzkappe (28) wenigstens eine Klemme (62) angebracht ist, die der Fixierung
von elektrischen Leitungen, insbesondere elektrischer Steuerleitungen (26) dient.
10. Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenwandung
der Schutzkappe (28) ein Rastmechanismus (32) vorgesehen ist, der der Verrastung eines
an einer anderen Fahrzeugkomponente, beispielsweise an dem Starter (10), fixierbaren
Kabelbinders (30) dient.
11. Starterrelais mit Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schutzkappe (28) an der Stirnseite des Starterrelais (14), aus der der
Feldanschlußbolzen (18) austritt, abstützt.
12. Starterrelais mit Schutzkappe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe
(28) den Batterieanschlußbolzen (16) im wesentlichen frei zugänglich läßt.
13. Starterrelais mit Schutzkappe nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schutzkappe (28) wenigstens im Bereich einer Steuerklemme (20) eine zum Starterrelais
(14) hin offene, im wesentlichen parallel zu der Achse des Feldanschlußbolzens (18)
ausgerichtete Ausbuchtung (60) aufweist, die der Aufnahme von Steuerkabeln (26) innerhalb
der Schutzkappe (28) dient.
1. A protective cap for covering electric terminals of a starter, with an opening (38)
in a protective cap wall which serves to allow passage ofthe field connecting pin
(18) ofthe starter relay (14), so that the protective cap (28) can be fixed on the
starter (10) by screwing a nut (42) on to the field connecting pin (18), characterized
in that a channel (40) integrated in the protective cap (28) adjoins the opening (38)
and encloses the free end of the field connecting pin (18) and the nut (42) screwed
thereon when the protective cap (28) is fitted.
2. A protective cap according to claim 1, characterized in that the channel (40) is of
substantially cylindrical form end is open only in the direction towards the end of
the field connecting pin (18).
3. A protective cap according to claim 1 or 2, characterized in that the channel (40)
receives a captive nut (42), preferably of an electrically insulating plastics material,
which can be screwed on to the field connecting pin (18).
4. A protective cap according to claim 3, characterized in that the nut (42) has a threaded
blind bore (46) at one end and a hexagon head (48) at the other end.
5. A protective cap according to claim 3 or 4, characterized in that the nut (42) has
at least one radial, surrounding indentation (54), in which detent means (56) arranged
in the channel (40) engages, so that the nut (42) is disposed captive in the channel
(40).
6. A protective cap according to any of claims 3 to 5, characterized in that the nut
(42) has two radially projecting collars (50, 52) spaced axially from one another,
whose clear spacing corresponds to at least the threaded engagement length of the
nut (42).
7. A protective cap according to claim 6, characterized in that the collars (50, 52)
have cylindrical outer faces, which are guided in a cylindrical inner face of the
channel (40).
8. A protective cap according to any of claims 1 to 7, characterized in that the protective
cap (28) is of substantially symmetrical shape relative to the plane spanning the
axes of the field and battery connecting terminals (16, 18).
9. A protective cap according to any of claims 1 to 8, characterized in that at least
one clamp (62) is formed on the outer wall ofthe protective cap (28) and serves to
fix electric lines, especially electric control lines (26).
10. A protective cap according to any of claims 1 to 9, characterized in that the a detent
mechanism (32) is provided on the outer wall ofthe protective cap (28) and serves
for snap fitting a cable binder (30) which can be fixed on another vehicle component,
for example on the starter (10).
11. A starter relay with a protective cap according to any of claims 1 to 10, characterized
in that the protective cap (28) engages the end ofthe starter relay (14) from which
the field connecting pin (18) emerges.
12. A starter relay with a protective cap according to claim 11, characterized in that
the protective cap (28) leaves the battery connecting pin (16) essentially freely
accessible.
13. A starter relay with a protective cap according to claim 11 or 12, characterized in
that the protective cap (28) has an indentation (60) at least in the region of a control
terminal (20), open towards the starter relay (14) and aligned substantially parallel
to the axis of the field connecting pin (18), which serves to receive control lines
(26) within the protective cap (28).
1. Capuchon protecteur destiné à recouvrir des bornes électriques d'un démarreur, comportant
une ouverture (38), qui est formée dans une paroi du capuchon protecteur et permet
le passage du boulon (18) de la borne de champ du relais (14) du démarreur de sorte
que sous l'effet du vissage d'un écrou (42) sur le boulon (18) de la borne de champ,
le capuchon protecteur (28) peut être fixé sur le démarreur (10), caractérisé en ce
qu'à l'ouverture (38) se raccorde un canal (40) qui est intégré dans le capuchon protecteur
(28) et qui, lorsque le capuchon protecteur (28) est monté, enserre l'extrémité libre
du boulon (18) de la borne de la champ et l'écrou vissé (42).
2. Capuchon protecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le canal (40)
est agencé avec une forme essentiellement cylindrique et est ouvert uniquement en
direction de la face frontale du boulon (18) de la borne de champ.
3. Capuchon protecteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le canal
(40) reçoit d'une manière imperdable un écrou (42), qui peut être vissé sur le boulon
(18) de la borne de champ et est réalisé de préférence en une matière plastique électriquement
isolante.
4. Capuchon protecteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'écrou (42) comporte,
à l'une de ses extrémités, un perçage taraudé borgne (46) et, à son autre extrémité,
un embout hexagonal (48).
5. Capuchon protecteur selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'écrou (42)
possède au moins une encoche périphérique radiale (54), dans laquelle s'engage un
moyen d'encliquetage (56) disposé dans le canal (40) de sorte que l'écrou (42) est
disposé d'une manière imperdable dans le canal (40).
6. Capuchon protecteur selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'écrou
(42) porte au moins deux collets (50,52), qui font saillie radialement vers l'extérieur
et sont distants axialement l'un de l'autre et dont l'écartement correspond au moins
à la longueur de vissage de l'écrou (42).
7. Capuchon protecteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les collets (50,52)
comportent des surfaces extérieures cylindriques, qui sont guidées dans une surface
intérieure cylindrique du canal (40).
8. Capuchon protecteur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le
capuchon protecteur (28) possède un agencement essentiellement symétrique par rapport
au plan, qui passe par l'axe du boulon (16) de la borne de champ et du boulon (18)
de la borne de batterie.
9. Capuchon protecteur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que sur
la paroi extérieure du capuchon protecteur (28) est disposée au moins une borne (62),
qui est utilisée pour la fixation de conducteurs électriques, notamment de conducteurs
de commande électriques (26).
10. Capuchon protecteur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que sur
la paroi extérieure du capuchon protecteur (28) est prévu un mécanisme d'encliquetage
(32), qui est utilisé pour réaliser l'encliquetage d'un connecteur de câble (30) qui
peut être fixé sur un autre composant du véhicule, par exemple sur le démarreur (10).
11. Relais de démarreur comportant un capuchon protecteur selon l'une des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que le capuchon protecteur (28) prend appui sur la face
frontale du relais (14) du démarreur, d'où ressort le boulon (28) de la borne de champ.
12. Relais de démarreur comportant un capuchon protecteur selon la revendication 11, caractérisé
en ce que le capuchon protecteur (28) laisse le boulon (16) de la borne de batterie
essentiellement librement accessible.
13. Relais de démarreur comportant un capuchon protecteur selon l'une des revendications
11 ou 12, caractérisé en ce que le capuchon protecteur (28) comporte, au moins au
voisinage d'une borne de commande (20), une identation (60) qui est ouverte en direction
du relais (14) du démarreur, et est essentiellement parallèle à l'axe du boulon (18)
de la borne de champ et est utilisé pour loger des câbles de commande (26) à l'intérieur
du capuchon protecteur (28).