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(11) |
EP 0 726 982 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.1998 Patentblatt 1998/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.11.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9403/603 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9607/788 (14.03.1996 Gazette 1996/12) |
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| (54) |
GEWEBTER GURT FÜR EINE WELLPAPPENMASCHINE
WOVEN BELT FOR A CORRUGATED CARDBOARD MACHINE
SANGLE TISSEE POUR MACHINE A FAIRE LE CARTON ONDULE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
03.09.1994 DE 9414344 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Mühlen Sohn GmbH & Co. |
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D-89134 Blaustein (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BIRZELE, Armin
D-89073 Ulm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wasmuth, Rolf, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 922 025 US-A- 2 612 190
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DE-A- 4 127 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen gewebten Gurt für eine Wellpappenmaschine nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Gurt ist aus der DE 41 27 164 A1 bekannt. Dieser Gurt weist eine große
Laufruhe und somit einen deutlich geringeren Geräuschpegel am Einsatzort auf. Er zeigt
eine hohe Standzeit, wobei sich mit wachsender Einsatzzeit auf der der Papierseite
zugewandten Gewebelage Oberflächenveränderungen ergeben haben, welche die Qualität
der Wellpappenoberfläche beeinträchtigen können. Daher wird oft schon ein vorhandener
Gurt aufgrund geringfügiger Änderung der Oberflächenqualität ausgetauscht, obwohl
er aufgrund seines Aufbaus für eine noch längere Einsatzzeit geeignet wäre.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gurt für eine Wellpappenmaschine
derart auszubilden, daß auch nach längerer Einsatzzeit eine gleichmäßig Oberflächenqualität
der Wellpappe gewährleistet ist.
[0004] Diese Aufgabe wird nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Es hat sich überraschend gezeigt, daß ein Gurt mit so gestärkten Längsrändern auch
nach langer Einsatzzeit eine gleichbleibende hohe Oberflächenqualität der Wellpappe
gewährleistet. Diese Oberflächenqualität nimmt erst dann signifikant ab, wenn auch
der Wellpappengurt an sich verschlissen ist und gegen einen neuen Gurt ausgetauscht
werden muß. Die erfindungsgemäße Ausbildung gewährleistet so eine noch längere Einsatzzeit
des Gurtes bei unverminderter Oberflächenqualität der Papierseite des Gurtes.
[0006] Bevorzugt ist der unmittelbar der Längskante benachbart liegende Kettfaden aus verschleißfesterem
und/oder temperaturfesterem Material vorgesehen. Zweckmäßig sind mehrere benachbart
zur Längsachse des Gurtes liegende, äußere Kettfäden angeordnet, die aus einem verschleißfesteren
oder temperaturfesteren Material bestehen, als die zwischen den Randbereichen des
Gurtes angeordneten anderen Kettfäden der oberen Gewebelage.
[0007] Bevorzugt besteht der im Randbereich angeordnete äußere Kettfaden aus einem aromatischen
Polyamid (Aramid). Für höhere Belastungen kann ein äußerer Kettfaden aus Kevlar gewählt
sein; zur Erzielung eines erhöhten Abriebschutzes können dem Material des äußeren
Kettfadens Metallfasern beigemischt sein. Dabei hat sich eine Zusammensetzung der
Mischung - bezogen auf deren Gewicht - aus etwa 96,5% Polyamid und 3,5% nichtrostende
Stahlfaser als vorteilhaft erwiesen.
[0008] Außer den äußeren Kettfäden der oberen Gewebelage ist der übrige Gurt in der oberen
und den weiteren Gewebelagen aus Kunststoffäden bevorzugt gleichen Materials wie einer
Mischung aus etwa 65% Polyester und etwa 35% Viskose (Zellwolle) gewebt.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und ist
im folgenden eingehend erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen gewebten Gurt im Längsschnitt,
- Fig. 2
- eine Teildraufsicht auf die obere, der Papierseite zugewandte Gewebelage ,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Außenseite der unteren Gewebelage des Gurtes,
- Fig. 4
- eine schematische Draufsicht auf einen Gewebegurt gemäß Fig. 1.
[0010] Der bevorzugt aus Kunststoffäden hergestellte Gurt besteht - wie Fig. 1 zeigt - aus
einer oberen Gewebelage 10, einer mittleren Gewebelage 20 und einer unteren Gewebelage
30. Die der mittleren Gewebelage 20 abgewandte Seite der oberen Gewebelage 10 bildet
die der Wellpappe zugewandte Papierseite des Gewebegurtes 1.
[0011] In den Gewebelagen 10, 20, 30 verlaufen die Schußfäden 4 quer zur Längsrichtung 5
(Fig. 2) des Gurtes 1.
[0012] In der oberen Gewebelage 10 sind vier gegeneinander versetzt verlaufende Kettfäden
11, 12, 13, 14 (Fig. 1, 2) vorgesehen, die sowohl nach innen zur mittleren Gewebelage
20 hin als auch nach außen zur Papierseite hin über jeweils mindestens zwei Schußfäden
4 laufen.
[0013] Die mittlere Gewebelage 20 weist zwei zueinander versetzt verlaufende Kettfäden 21,
22 auf, die über jeweils zwei Schußfäden 4 laufen.
[0014] Die untere Gewebelage 3 besteht aus vier jeweils versetzt zueinander laufenden Kettfäden
31, 32, 33, 34, die nach innen - zur mittleren Gewebelage 20 - über nur einen Schußfaden
4 und nach außen über zumindest drei Schußfäden 4 laufen.
[0015] Die drei Gewebelagen 10, 20, 30 sind über Bindefäden 40, 41, 42, 43 miteinander verwebt.
Die Bindefäden sind in jeweils zwei Fadengruppen unterteilt, wobei die eine Fadengruppe
bildenden Bindefäden 42, 43 zueinander versetzt laufen und die obere Gewebelage 10
an die mittlere Gewebelage 20 binden. Die Bindefäden 42 und 43 sind jeweils abwechselnd
um einen Schußfaden 4 in der oberen Gewebelage 10 und einen Schußfaden 4 in der mittleren
Gewebelage 20 geführt. In entsprechender Weise bindet die aus den Bindefäden 40 und
41 bildende Fadengruppe die untere Gewebelage 30 an die mittlere Gewebelage 20.
[0016] Wie sich aus Fig. 4 in Verbindung mit Fig. 2 ergibt, ist im Randbereich 7 des Gurtes
1 in dessen oberer Gewebelage 10 mindestens ein äußerer, in Längsrichtung 5 des Gurtes
1 verlaufender Kettfaden 11', 12', 13', 14' angeordnet, der aus einem verschleißfesteren
und/oder temperaturfesteren Material besteht als die zwischen den Randbereichen 7
des Gurtes 1 über den Zwischenraum Z angeordneten inneren Kettfäden 11, 12, 13, 14
der oberen Gewebelage 1. Ein äußerer Kettfaden 13' aus verschleißfesterem und/oder
temperaturfesterem Material liegt unmittelbar benachbart zur Längskante 2 (Fig. 4)
des Gurtes 1. Bevorzugt sind eine Vielzahl benachbart zur Längskante 2 liegender,
äußerer Kettfäden 11', 12', 13', 14' aus einem verschleißfesterem und/oder temperaturfesterem
Material vorgesehen. Dabei können die Kettfäden 11', 12', 13', 14' aus verschleißfesterem
und/oder temperaturfesterem Material eine Fadengruppe bilden, wobei die Bindefäden
42 und 43 zwischen dieser und einer nächsten Fadengruppe von Kettfäden 11', 12', 13',
14' aus einem verschleißfesterem und/oder temperaturfesteren Material liegen. Bevorzugt
sind auch die im Randbereich 7 in Längsrichtung 5 des Gurtes 1 verlaufenden Bindefäden
42 und 43 aus einem verschleißfesteren und/oder temperaturfesteren Material vorgesehen.
[0017] Um über eine lange Betriebszeit des Gurtes über dessen gesamte Breite eine weitgehend
gleichmäßige Oberflächenqualität zu gewährleisten, sind alle in einem Randbereich
7 verlaufenden Längsfäden 11', 12', 13', 14', 42, 43 aus einem temperaturfesteren
bzw. verschleißfesteren Material ausgebildet. Der Randbereich 7 hat bevorzugt eine
Breite R von etwa 200 mm.
[0018] Als verschleißfesteres bzw. temperaturfesteres Material hat sich aromatisches Polyamid
gezeigt, welches auch als Aramid bezeichnet wird. Aus der Gruppe der Polyamide ist
insbesondere Kevlar besonders geeignet, bei dessen Verwendung ein hoch belastbarer
Gurt erzielt ist. Auch wenn die genannten Polyamide bereits eine gute Abriebfestigkeit
und Temperaturbeständigkeit zeigen, kann durch Beimischung von Metallfasern eine weitere
Steigerung der Standzeit bei gleichmäßiger Oberflächenqualität erreicht werden. Neben
dem erhöhten Abriebschutz ist durch die Metallfasern eine erhöhte thermische Leitfähigkeit
gegeben, wodurch der Hitzetransfer verbessert ist. Als Metallfasern sind bevorzugt
nichtrostende Metallfasern, zweckmäßig nichtrostende Stahlfasern eingesetzt, die in
einer Menge von bis etwa 3,5 Gewichtsprozenten dem Grundmaterial aromatisches Polyamid
(96,5 Gewichtsprozente) beigemischt werden können.
[0019] Die übrigen Fäden des Gewebegurtes der oberen, mittleren und unteren Gewebelage bestehen
aus Kunststoff bzw. einem Material aus etwa 65% Polyester und 35% Viskose (Zellwolle).
1. Gewebter Gurt für eine Wellpappenmaschine, mit einer die Zugkräfte aufnehmenden mittleren
Gewebelage (20), in der die Kettfäden (21, 22) über mindestens jeweils zwei Schußfäden
(4) laufen und diese Gewebelage (20) von einer oberen Gewebelage (10), die die Papierseite
bildet und einer unteren Gewebelage (30) abgedeckt ist, wobei in der oberen Gewebelage
(10) die Kettfäden (11, 12, 13, 14) nach innen und außen über zumindest zwei Schußfäden
(4) laufen und in der unteren Gewebelage (30) die Kettfäden (31, 32, 33, 34) nach
innen über nur einen Schußfaden (4) und nach außen über zumindest drei Schußfäden
(4) laufen, sowie in der oberen und der unteren Gewebelage (10, 30) die Kettfäden
(11 bis 14, 31 bis 34) innerhalb einer Fadengruppe jeweils gegeneinander versetzt
angeordnet sind, alle Gewebelagen (10, 20, 30) über Bindefäden (40, 41, 42, 43) miteinander
verwebt sind und die Schußfäden (4) in den Gewebelagen (10, 20, 30) abgebunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß im Randbereich (7) des Gurtes (1) in dessen oberer Gewebelage
(10) mindestens ein äußerer, in Längsrichtung des Gurtes (1) verlaufender Kettfaden
(11', 12', 13', 14') aus einem aromatischen Polyamid angeordnet ist, welches verschleißfester
und/oder temperaturfester ist als das Material der zwischen den Randbereichen (7)
des Gurtes (1) angeordneten inneren Kettfäden (11, 12, 13, 14) der oberen Gewebelage
(10).
2. Gurt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Kettfaden (13') aus verschleißfesterem und/oder
temperaturfesterem Material unmittelbar benachbart zur Längskante (2) des Gurtes (1)
liegt.
3. Gurt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß benachbart zur Längskante (2) mehrere äußere Kettfäden
(11', 12', 13', 14') aus temperaturfesterem und/oder verschleißfesterem Material angeordnet
sind.
4. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Längsrichtung (5) zwischen den Fadengruppen
der Kettfäden (11', 12'; 13', 14') vorgesehenen Bindefäden (42, 43) aus dem gleichen
Material wie die äußeren Kettfäden (11', 12', 13', 14') bestehen.
5. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß alle in einem Randbereich (7) mit einer Breite (R) von
vorzugsweise etwa 200 mm liegenden Längsfäden aus einem verschleißfesteren und/oder
temperaturfesteren Material ausgebildet sind.
6. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Längsfäden (11', 12', 13', 14', 42, 43) aus
einem aromatischen Polyamid (Aramid) bestehen.
7. Gurt nach der Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das aromatische Polyamid Kevlar ist.
8. Gurt nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß dem aromatischen Polyamid Metallfasern, vorzugsweise nichtrostende
Stahlfasern (Bekinox) beigemischt sind.
9. Gurt nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus etwa 96,5% aromatischem Polyamid und
etwa 3,5% Metallfasern besteht, bezogen auf das Gewicht der Mischung.
10. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt (1) aus Kunststofffäden gewebt ist, die aus einer
Mischung aus etwa 65% Polyester und etwa 35% Viskose bestehen.
1. Woven belt for a corrugated cardboard machine, with a central ply (20) receiving the
tensile forces, in which the warp threads (21, 22) pass over at least respectively
two weft threads (4) and this ply (20) is covered by an upper ply (10), which forms
the paper side and a lower ply (30), in which case in the upper ply (10) the warp
threads (11, 12, 13, 14) pass towards the inside and outside over at least two weft
threads (4) and in the lower ply (30) the warp threads (31, 32, 33, 34) pass towards
the inside over only one weft thread (4) and towards the outside over at least three
weft threads (4), and in the upper and lower ply (10, 30), the warp threads (11 to
14, 31 to 34) within a group of threads are arranged respectively staggered with respect
to each other, all plies (10, 20, 30) being interwoven by way of binding threads (40,
41, 42, 43) and the weft threads (4) being bound in the plies (10, 20, 30), characterized
in that in the edge region (7) of the belt (1), in its upper ply (10), at least one
outer warp thread (11', 12', 13', 14'), extending in the longitudinal direction of
the belt (1), consisting of an aromatic polyamide is provided, which is more resistant
to wear and/or more resistant to temperature than the material of the inner warp threads
(11, 12, 13, 14) of the upper ply (10), located between the edge region (7) of the
belt (1).
2. Belt according to Claim 1, characterized in that the outer warp thread (13') of material
which is more resistant to wear and/or more resistant to temperatures, lies directly
adjacent to the longitudinal edge (2) of the belt (1).
3. Belt according to Claim 1 or 2, characterized in that arranged adjacent to the longitudinal
edge (2) are several outer warp threads (11', 12', 13', 14') of material which is
more resistant to temperature and/or more resistant to wear.
4. Belt according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the binding threads
(42, 43) provided at right angles to the longitudinal direction (5) between the groups
of threads of the warp threads (11', 12'; 13', 14') consist of the same material as
the outer warp threads (11', 12', 13', 14').
5. Belt according to one of Claims 1 to 4, characterized in that all the longitudinal
threads lying in an edge region (7) with a width (R) of preferably approximately 200
mm are formed from a material which is more resistant to wear and/or more resistant
to temperature.
6. Belt according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the outer longitudinal
threads (11', 12', 13', 14', 42, 43) consist of an aromatic polyamide (Aramide).
7. Belt according to Claim 6, characterized in that the aromatic polyamide is Kevlar.
8. Belt according to Claim 6 or 7, characterized in that added to the aromatic polyamide
are metal fibres, preferably stainless steel fibres (Bekinox).
9. Belt according to Claim 8, characterized in that the mixture consists of approximately
96.5% aromatic polyamide and approximately 3.5% metal fibres, with respect to the
weight of the mixture.
10. Belt according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the belt 1 is woven
from synthetic threads, which consist of a mixture of approximately 65% polyester
and approximately 35% viscose.
1. Sangle tissée pour une machine à faire le carton ondulé, comprenant une couche de
tissu médiane (20) qui absorbe les forces de traction et dans laquelle les fils de
chaîne (21, 22) passent respectivement sur au moins deux fils de trame (4), et dans
laquelle ladite couche de tissu (20) est recouverte par une couche de tissu supérieure
(10) qui forme le côté papier et par une couche de tissu inférieure (30), dans la
couche de tissu supérieure (10), les fils de chaîne (11, 12, 13, 14) s'étendant vers
l'intérieur et vers l'extérieur sur au moins deux fils de trame (4), et dans la couche
de tissu inférieure (30), les fils de chaîne (31, 32, 33, 34) s'étendant vers l'intérieur
sur seulement un fil de trame (4) et vers l'extérieur sur au moins trois fils de trame
(4), ainsi que dans les couches de tissu supérieure et inférieure (10, 30), les fils
de chaîne (11 à 14, 31 à 34) étant respectivement décalés les uns par rapport aux
autres à l'intérieur d'un groupe de fils, toutes les couches de tissu (10, 20, 30)
étant tissées ensemble par l'intermédiaire de fils de liage (40, 41, 42, 43), et les
fils de trame (4) étant liés dans les couches de tissu (10, 20, 30), caractérisée en ce que dans la zone périphérique (7) de la sangle (1), dans la couche de tissu supérieure
(10) de celle-ci, est disposé au moins un fil de chaîne extérieur (11', 12', 13',
14') s'étendant dans la direction longitudinale de la sangle (1) et constitué d'un
polyamide aromatique dont la résistance à l'usure et/ou à la chaleur est supérieure
à celle du matériau des fils de chaîne (11, 12, 13, 14) de la couche de tissu supérieure
(10) entre les zones périphériques (7) de la sangle (1).
2. Sangle selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fil de chaîne extérieur
(13') constitué d'un matériau avec une résistance à l'usure et/ou à la chaleur plus
grande est disposé au voisinage immédiat du bord longitudinal (2) de la sangle (1).
3. Sangle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au voisinage du bord longitudinal
(2) sont disposés plusieurs fils de chaîne (11', 12', 13', 14') constitués d'un matériau
présentant une résistance à l'usure et/ou à la chaleur plus grande.
4. Sangle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les fils de liage
(42, 43) prévus transversalement à la direction longitudinale (5) entre les groupes
de fils (11', 12' ; 13', 14'), sont constitués du même matériau que les fils de chaîne
extérieurs (11', 12', 13', 14').
5. Sangle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que tous les fils
longitudinaux placés dans une zone périphérique (7) présentant de préférence une largeur
(R) d'environ 200 mm, sont constitués d'un matériau présentant une résistance à l'usure
et/ou à la chaleur plus grande.
6. Sangle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les fils longitudinaux
extérieurs (11', 12', 13', 14', 42, 43) sont réalisés à partir d'un polyamide aromatique
(aramide).
7. Sangle selon la revendication 6, caractérisée en ce que le polyamide aromatique est
du Kevlar.
8. Sangle selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce qu'au polyamide aromatique
sont ajoutées des fibres métalliques, de préférence des fibres d'acier inoxydable
(Bekinox).
9. Sangle selon la revendication 8, caractérisée en ce que le mélange contient environ
96,5 % de polyamide aromatique et environ 3,5 % de fibres métalliques, rapportés au
poids du mélange.
10. Sangle selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la sangle (1)
est tissée à partir de fils en matière plastique composés d'un mélange d'environ 65
% de polyester et d'environ 35 % de viscose.

