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<ep-patent-document id="EP96101564B1" file="EP96101564NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0727374" kind="B1" date-publ="19980909" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE....FRGB..ITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
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Patentabteilung/FTB S,
Postfach 10 12 64</str><city>63012 Offenbach</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Bogenzufuhr gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei Bogenoffsetdruckmaschinen der bekannten und heute weit verbreiteten Art werden die Bogen von einem Anlegerstapel entnommen, über einen Fördertisch (Saugbändertisch) zur Anlage transportiert, dort ausgerichtet und sodann von einem Vorgreifer ergreiffen und dem ersten Druckwerk übergeben. Damit einerseits ein registergerechter Druck des Sujets bezüglich dem Druckbogen und andererseits Maschinenschäden durch fehlerhaft eingezogene Bogen vermieden werden, erfolgt an verschiedenen Stellen der zuvor beschriebenen Förderstrecke eine sensorische Überwachung des Bogenlaufes.</p>
<p id="p0003" num="0003">So ist es bekannt, kurz nach dem Abheben des obersten Bogens vom Anlegerstapel den geschuppten Bogenstrom auf das Vorhandensein von Doppelbogen zu überwachen. Zur Doppelbogenkontrolle im geschuppten Bogenstrom finden dabei insbesondere tastende Kontrolleinrichtungen Verwendung. Wird kurz nach der Vereinzelung und nach dem Abheben des obersten Bogens vom Anlegerstapel ein Doppelbogen festgestellt, so erfolgt das unmittelbare Sperren der Anlage und des Vorgreifers sowie das Stillsetzen des Anlegers durch Schalten einer Kupplung, welche den Anleger mit dem Antrieb der Druckmaschine verbindet. Der letzte vor Feststellung eines Doppelbogens noch in die Maschine eingezogene Bogen wird dann noch ausgedruckt, woraufhin das Abstellen der Gummituchzylinder in den einzelnen Druckwerken folgerichtig, d.h. entsprechend dem Bogenlauf eingeleitet wird. Ebenfalls wird auch die Farb- und Feuchtmittelzufuhr auf die Druckplatten in den einzelnen Druckwerken abgeschaltet.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine Kontrollvorrichtung für die Zufuhr von Bogen, welche unmittelbar in Förderrichtung der Bogen hinter dem Anlegerstapel angeordnet ist und zur Erfassung von Doppelbogen dient, ist aus der DE 2 930 270 C2 bekannt. Diese Vorrichtung weist dabei eine<!-- EPO <DP n="2"> --> angetriebene Transportrolle sowie eine beweglich gegenüber dieser gelagerte Tastrolle auf, wobei die Bogen zwischen diesen Rollen hindurchgefördert werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Das nach dem oben beschriebenen Verfahren unmittelbar eingeleitete Stillsetzen des Anlegers, das Druck-Ab-Stellen sowie das Abschalten der Farb- und Feuchtmittelzufuhr hat dabei gerade für die ersten beiden Druckwerke den Nachteil, daß nach dem letzten in die Maschine einlaufenden und bedruckten Bogen der Farb- und Feuchtmittefluß abrupt unterbrochen wird. Wird dann nach Beseitigung der Störungsursache (Entfernen des Doppelbogens aus dem Bogenstrom) wieder ein nächster Bogen in die Maschine eingefördert, so kommt es durch das zuvorige Einfärben und Einfeuchten der Druckplatten sowie der Gummitücher zu einer Überfärbung, die sich erst über mehrere Bogen wieder abbaut, was Makulaturanfall bedeutet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein weiterer Nachteil des unmittelbaren Stillsetzens der Bogerförderung nach Feststellung eines Doppel- oder Fehlbogens direkt nach der Bogenförderung hinter dem Anlegerstapel ist, daß der Drucker die gesamte Bogenschuppe - zwischen Anlage und Transportrolle liegen etwa 5-7 Bogen - vom Fördertisch abräumen muß und ebenfalls auch den Stopperverursacher, also den Doppelbogen zu entfernen hat. Gerade dünne und empfindliche Bedruckstoffe werden bei dieser Entnahme oft beschädigt, so daß auch hier Makulatur anfällt.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der DE-A-2 940 631 ist eine Vorrichtung zum Erkennen von Doppelbogen bekannt, bei welcher eine die Dicke des obersten vom Bogenstapel abgehobenen Bogens messende Meßeinrichtung vorgesehen ist, deren Messungen im Arbeitstakt der bogenverarbeitenden Maschine erfolgt und durch bei Messung eines von der Soll-Bogenstärke abweichenden Wertes eines der Bogentransportorgane abschaltbar ist. Diese Doppelbogenkontrolle sieht insbesondere eine als Lichtschranke ausgebildete Bogenkontrolle vor, welche während des Abnehmens des obersten Bogen vom Anlegerstapel die Ist-Dicke des Bogens erfaßt und mit gespeicherten Werten vergleicht. Wird ein Doppelbogen festgestellt, so erfolgt ein sofortiges Abschalten der Schleppsauger. Die dem Doppelbogen vorausgehenden korrekten Bogen können wohl noch in die Maschine hineingefördert und von dieser bedruckt werden, jedoch sind durch diesen Stand der Technik keine Maßnahmen vorgegeben, durch welche eine Makulatureinsparung beim Wiederanfahren des Druckes erzielbar ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aus der US-A-3 993 303 ist ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zur Bogenabnahme und Bogenkontrolle eines Bogenanlegers bekannt. Hier ist eine Einrichtung zur Feststellung von Fehlbogen in einem Bogenentnahmeorgan angeordnet.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derartig zu gestalten, so daß die oben genannten Nachteile vermieden werden können.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß nach Feststellung eines Doppel- oder Fehlbogens in Förderrichtung der Bogen kurz hinter dem Anlegerstapel noch die vor diesem Doppel- oder Fehlbogen liegenden Bogen in die Druckmaschine eingefördert werden und das Sperren der Anlage erst dann erfolgt, wenn der letzte noch korrekt liegende Bogen vor dem Doppel- oder Fehlbogen in die Maschine eingelaufen ist. Es wird also ausgenutzt, daß sich auf dem Fördertisch etwa 5-7 Bogen vor dem Doppel- oder Fehlbogen in der Schuppe<!-- EPO <DP n="5"> --> befinden und somit noch korrekt angelegt und auch bedruckt werden können. Der den Stopper auslösende Doppel- oder Fehlbogen kann dann vom Drucker an der Anlage entnommen werden, wobei in der Regel die dem Doppel- oder Fehlbogen folgenden Bogen wieder korrekt in der Schuppe liegen, so daß vom Drucker nur eine minimale Anzahl, insbesondere nur der Doppel- bzw. Fehlbogen selbst entnommen werden muß.</p>
<p id="p0012" num="0012">Dadurch, daß nach Feststellen des Doppel- oder Fehlbogens eine dem Unterschuppungsgrad sowie der Lange zwischen Bogenabtastung und Anlage entsprechende Anzahl an Bogen noch korrekt gefördert der Maschine zugeführt werden, kann insbesondere im ersten und zweiten Druckwerk die Farb- oder Feuchtmittelzufuhr eine vorgegebene Anzahl von Umdrehungen vor Einzug des letzten, korrekt an der Anlage anliegenden Bogens abgestellt werden. Es erfolgt somit noch eine Farbabnahme von Gummituch und Druckplatte, so daß eine überhöhte Farbmenge, welche beim Wiederanfahren zu einer Überfärbung der ersten Bogen führt, vermieden wird.</p>
<p id="p0013" num="0013">Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung. Diese zeigt dabei den Anleger 1 sowie das erste Druckwerk 5 einer Bogenoffsetdruckmaschine. Durch nicht dargestellte und an sich bekannte Transportmittel werden von der Oberseite eines Anlegerstapels Bogen entnommen und über eine Transportrolle 7 auf einen als Saugbändertisch ausgebildeten Fördertisch 2 gefördert. Die Bogen 6 auf der Oberseite des Fördertisches 2 werden dann durch Saugbänder in unterschuppter Weise zur Anlage 3 gefördert, wo nach einem Ausrichtvorgang bei nach korrekt festgestellter Lage der Bogen von einem Vorgreifer 4 erfaßt und auf Umfangsgeschwindigkeit der Zylinder im Druckwerk 5 beschleunigt wird.</p>
<p id="p0014" num="0014">In Förderrichtung der Bogen 6 ist im Bereich der Transportrolle 7 des Anlegers 1 eine insbesondere mit der Transportrolle 7 zusammenwirkende Bogenkontrolle 8 angeordnet, welche insbesondere die korrekte Bogenvereinzelung im Hinblick auf Doppelbogen prüft. Diese Bogenkontrolle 8 ist mit einer noch weiter unten stehend erläuterten Steuerung 9 verbunden. Sind über die Formatbreite bzw. über die Länge der Transportrolle 7 mehrere Bogenkontrollen 8 angeordnet, so kann an dieser Stelle auch eine Erfassung von Schrägbogen erfolgen.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Es befinden sich auf dem Fördertisch 2 entsprechend der Formatlänge, der Unterschuppung sowie dem Abstand zwischen der Anlage 3 und der Transportrolle 7 eine bestimmte Anzahl von Bogen 6. Im dargestellten Beispiel sind dies sechs Bogen, wenn das Ende des obersten Bogens die Transportrolle 7 verlassen hat und der unterste Bogen an der Anlage 3 anliegt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Vorgehensweise sei nun gemäß Darstellung der Figur angenommen, daß der zwischen der Transportrolle 7 und der Bogenkontrolle 8 befindliche Bogen ein Doppelbogen ist. Die Bogenkontrolle 8 leitet dazu der Steuerung 9 ein entsprechendes Signal zu. Aus der Formatlange der Bogen 6, der vorgesehenen Unterschuppung sowie dem Abstand zwischen Anlage 3 und Transportrolle 7 ist nun in einfacher Weise errechenbar, wieviele Bogen 6 über den Fördertisch 2 noch in das erste Druckwerk 5 der Maschine einlaufen können. Im dargestellten Beispiel waren dies sechs Bogen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Unmittelbar nach Feststellen des Doppelbogens im Bereich der Transportrolle 7 durch die Bogenkontrolle 8 erfolgt über die Steuerung 9 das Abschalten der hier nicht dargestellten Bogenvereinzelungs- und Fördermittel des Anlegers 1. Die Steuerung 9 steht dazu mit diesen hier nicht dargestellten Mittel in Wirkverbindung. Die sechs vor dem Doppelbogen liegenden Bogen 6 aufdem Fördertisch 2 werden nun noch durch den Vorgreifer 4 in das Druckwerk 5 eingefördert, bis der Doppelbogen die Anlage 3 erreicht hat, woraufhin ein Sperren des Vorgreifers 4 sowie der Anlage 3 erfolgt. Die Steuerung 9 steht dazu in Wirkverbindung mit der Anlage 3 sowie dem Vorgreifer 4. Die Steuerung 9 steht ferner mit einem an einer Eintourenwelle des Druckwerkes 5 angebrachten Inkremental- oder Absolutwinkelgeber in Wirkverbindung, so daß aus diesen Signalen die noch mögliche Zahl von in die Maschine hineinzufordernden Bogen über die Maschinenumdrehungen ermittelbar ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Steuerung 9 steht ferner mit nicht dargestellten Schaltmitteln zur Unterbrechung der Farbzufuhr in einem hier symbolisch dargestellten Farbwerk 11 des Druckwerkes 5 in Wirkverbindung. Die nicht dargestellten Schaltmittel bewirken insbesondere das An- und Abstellen von Farbauftragswalzen gegenüber einem Plattenzylinder sowie das Sperren bzw. Entsperren der Bewegung eines Farbhebers. Nicht dargestellt aber entsprechend analog ist die Wirkverbindung der Steuerung 9 mit entsprechenden Schaltmitteln zu dem Feuchtwerk in Druckwerk 5. Ebenfalls steht die Steuerung 9 in Wirkverbindung mit nicht<!-- EPO <DP n="7"> --> dargestellten Schaltmitteln, um den Gummituchzylinder 12 gegenüber dem hier doppelt großen Gegendruckzylinder sowie dem darüberliegenden Plattenzylinder an- und abzustellen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Nach dem Feststellen eines Doppelbogens im Bereich der Transportrolle 7 durch die Bogenkontrolle 8 und dem darauf folgenden Abschalten der Bogenvereinzelungsmitttel erfolgt nach einer vorgegebenen Anzahl von Eintourenumdrehungen, also während die dem Doppelbogen vorausgehenden korrekt geförderten Bogen 6 noch in die Maschine einlaufen ein Unterbrechen der Farbzufuhr des Farbwerkes 11. Nachdem dann der letzte dem Doppelbogen vorausgehende, korrekt geforderte Bogen von dem Gummituchzylinder 12 bedruckt wurde, also während der Doppelbogen an der Anlage 3 angekommen ist, erfolgt das Abstellen des Gummituchzylinders 12 vom Gegendruckzylinder sowie auch von dem darüberliegenden Plattenzylinder. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß die dem letzten dem Doppelbogen vorausgehenden Bogen vom Gummituchzylinder 12 noch bedruckt werden, wobei die Farbzufuhr des Farbwerkes 11 auf die Platte des darüberliegenden Plattenzylinders bereits unterbrochen ist. Durch diese beiden letzten Bogen erfolgt somit eine Farbabnahme. Die Schaltzeitpunkte, zu welcher die Steuerung 9 die zuvorstehend geschilderten Vorgänge auslöst, richten sich dabei nach den konstruktiven Gegebenheiten der Drucktnaschine sowie ferner auch empirisch gewonnenen Vorgaben. Letzteres gilt insbesondere für die Zahl an Bogen, welche bei unterbrochener Farbzufuhr des Farbwerkes 11 noch vom Gummituchzylinder 12 bedruckt werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Steuerung 9 steht mit einer Anlegerkupplung 10 in Wirkverbindung, mittels der vom Antrieb der Druckmaschine getriebene Anleger 1 stillsetzbar ist. Das Schalten also Abkuppeln des Anlegers 1 vom Antrieb der Druckmaschine erfolgt dabei genau zu dem Zeitpunkt, wenn die letzten, vor dem Doppelbogen liegenden Bogen in die Maschine eingefördert wurden und der Doppelbogen an der Anlage 3 zum Stillstand gekommen ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der zuvorstehend gemachte Ablauf wird dabei in den übrigen, nicht dargestellten Druckwerken einer Mehrfarben-Offsetdruckmaschine entsprechend ausgelöst. Insbesondere wird in den einzelnen Druckwerken derartig verfahren, daß die letzten beiden zu bedruckenden Bogen in allen Druckwerken vom Gummituchzylinder bedruckt werden, wobei die Farbzufuhr in den zugehörigen Farbwerken bereits abgestellt wurden. So liegen dann bei einem<!-- EPO <DP n="8"> --> Wiederanfahren der Druckmaschine in allen Druckwerken die gleichen Verhältnisse hinsichtlich der verbleibenden Schichtdicken auf dem Platten- und Gummituchzylindern vor.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<heading id="h0001"><u><b>Bezugszeichenliste</b></u></heading>
<p id="p0022" num="0022">
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Anleger</dd>
<dt>2</dt><dd>Fördertisch</dd>
<dt>3</dt><dd>Anlage</dd>
<dt>4</dt><dd>Vorgreifer</dd>
<dt>5</dt><dd>Druckwerk</dd>
<dt>6</dt><dd>Bogen</dd>
<dt>7</dt><dd>Transportrolle</dd>
<dt>8</dt><dd>Bogenkontrolle</dd>
<dt>9</dt><dd>Steuerung</dd>
<dt>10</dt><dd>Anlegerkupplung</dd>
<dt>11</dt><dd>Farbwerk</dd>
<dt>12</dt><dd>Gummituchzylinder</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Steuerung der Bogenzufuhr bei einer bogenverarbeitenden Druckmaschine, bei welcher die zu bedruckenden Bogen (6) von der Oberseite eines Anlegerstapels (1) entnommen und daraufhin hinsichtlich des Vorhandenseins von Doppel- bzw. Fehlbogen geprüft werden und ein Transport der Bogen (6) über eine vorgegebene Förderstrecke zur Anlage (3) der Druckmaschine erfolgt, wobei ein Stillsetzen des Bogentransportes in Abhängigkeit der Bogenkontrolle (8) vorgesehen ist, bei Feststellung eines Doppel- bzw. Fehlbogens die Entnahme der Bogen (6) vom Anlegerstapel (1) sofort stillgesetzt wird und die in Bogentransportrichtung dem Doppel- bzw. Fehlbogen vorausgehenden Bogen noch in die Druckmaschine hineingefördert werden,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß ein Abschalten der Farbzufuhr noch vor Einlaufen des letzten in Bogentransportrichtung vor dem Doppel- bzw. Fehlbogen liegenden Bogens (6) in die Maschine erfolgt, und daß das Stillsetzen der Bogenförderung genau dann erfolgt, wenn der Doppel- bzw. Fehlbogen die Anlage (3) erreicht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß die Anzahl der in Transportrichtung vor dem Doppel- bzw. Fehlbogen liegenden und noch in die Maschine hineinzufördernden Bogen (6) aus dem Abstand zwischen der Anlage (3) und der Bogenkontrolle (8) in Verbindung mit dem Unterschuppungsgrad bei unterschuppter Bogenzufuhr sowie der Formatlänge der Bogen (6) bestimmt wird.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Process for control of the sheet feed in a sheet treating printing press in which the sheets (6) to be printed are taken from the upper side of a feeder pile (1) and then checked with reference to the presence of doubled or mis-fed sheets and transport of the sheets (6) over a predetermined feed path to the stop (3) of the printing press takes place, whereon a rendering stationary of the sheet transport in dependence on the sheet checker (8) is provided, on detection of a double or mis-fed sheet the removal of the sheet (6) from the feeder pile (1) is immediately rendered stationary and the sheets in the sheet transport direction preceding the doubled or mis-fed sheets are still fed into the printing press, characterised in that a switching off of the ink feed takes place even prior to the running into the press of the last sheet (6) lying in the sheet transport direction prior to the doubled or mis-fed sheet and that the rendering stationary of the sheet feeding then takes place exactly when the doubled or mis-fed sheet reaches the stop (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Process according to Claim 1, characterised in that the number of the sheets (6) which are still to be fed into the press and which lie seen in the transport direction in front of the double or mis-fed sheet is determined from the distance between the stop (3) and the sheet checker (8) in combination with the degree of underlapping with underlapped sheet feed as well as the format length of the sheet (6).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de commande de l'alimentation en feuilles dans une machine d'impression traitant des feuilles dans laquelle on prélève les feuilles à imprimer (6) du dessus d'une pile de margeur (1) puis on effectue un contrôle pour détecter la présence de doubles feuilles ou de feuilles mal introduites et on effectue un transport des feuilles (6) par l'intermédiaire d'un trajet de transport prédéterminé vers la marge (3) de la machine d'impression, un arrêt du transport de feuilles étant prévu en fonction du contrôle de feuilles (8), le prélèvement des feuilles (6) de la pile de margeur (1) étant immédiatement arrêté lors de la détection d'une double feuille ou d'une feuille mal introduite et les feuilles précédant, dans le sens de transport des feuilles, la double feuille ou la feuille mal introduite étant encore introduites dans la machine d'impression,<br/>
   caractérisé en ce qu'on effectue un arrêt de l'alimentation en encre avant l'introduction dans la machine d'impression de la dernière feuille (6) se trouvant, dans le sens de transport des feuilles, avant la double feuille ou la feuille mal introduite et on effectue l'arrêt du transport de feuilles juste lorsque la double feuille ou la feuille mal introduite atteint la marge (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
   caractérisé en ce qu'on détermine le nombre des feuilles (6), se trouvant dans le sens de transport avant la double feuille ou la feuille mal introduite et devant encore être introduites dans la machine, à partir de la distance entre la marge (3) et le contrôle de feuilles (8) en relation avec le degré de superposition en nappe dans le cas d'une alimentation en feuilles en nappe ainsi qu'à partir de la longueur du format des feuilles (6).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="153" he="188" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
