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<ep-patent-document id="EP96102281A1" file="EP96102281NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0727542" kind="A1" date-publ="19960821" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT..CHDE....FRGB..ITLI............SI............................................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0727542</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19960821</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>96102281.1</B210><B220><date>19960215</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19504944  </B310><B320><date>19950215</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19960821</date><bnum>199634</bnum></B405><B430><date>19960821</date><bnum>199634</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6E 04D  13/00   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Dachplatte und Verfahren zu deren Herstellung</B542><B541>en</B541><B542>Roof panel and method for its manufacturing</B542><B541>fr</B541><B542>Panneau de toiture et procédé de fabrication</B542></B540><B590><B598>3   </B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Weber, Hugo</snm><iid>01936930</iid><irf>WB 25016 EP</irf><adr><str>Lindenstrasse 8</str><city>D-86480 Waltenhausen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Weber, Hugo</snm><adr><str>Lindenstrasse 8</str><city>D-86480 Waltenhausen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Fiener, Josef</snm><iid>00070561</iid><adr><str>Patentanwälte Kahler, Käck, Fiener &amp; Sturm
P.O. Box 12 49</str><city>87712 Mindelheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>SI</ctry><date>19960314</date></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="12"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Zur Schaffung einer Dachplatte mit gleichmäßigem Aussehen und hoher Effektivität bei der Verhinderung von Moos- oder Flechtenbewuchs einer Dacheindeckung wird vorgeschlagen, daß die Dachplatte (1) zumindest in dem in Wasserabflußrichtung unteren Bereich (2) eine in die Ziegeloberfläche eingebrachte Metallpartikel-Beschichtung (3) aufweist, wobei kurzgebrochene Kupferspäne in die noch weiche, ungebrannte Ziegeloberfläche aufgestreut werden.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="96" he="90" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Dachplatte gemäß den oberbegrifflichen Merkmalen des Patentanspruches 1, sowie ein Herstellungsverfahren hierzu.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine derartige Dachplatte zum Reinigen und Sauberhalten der Gebäudedächer, beispielsweise bei Bewuchs- oder Umweltschmutz ist aus der DE-A-44 13 119 bekannt, wobei die Dachplatte aus plattenförmigem, kupferhaltigem Material durch Stanzen hergestellt ist, so daß in Verbindung mit der Feuchtigkeit eine chemische Reaktion hervorgerufen wird, die einen Bewuchs oder eine Verunreinigung der Gebäudedächer rückgängig machen kann, sowie zukünftig verhindern soll. Eine am äußeren Rand der Metall-Dachplatte eingeprägte Wulst verzögert hierbei das Abfließen der Feuchtigkeit aus Regen, Schnee oder Nebel. Hierdurch wird die Reaktionszeit zum Lösen von Kupferionen aus der Metall-Dachplatte erhöht, wodurch der Bewuchs der Dachplatten durch Moose und Gräser verhindert wird. Weiterhin kann in bevorzugter Ausführung die Reaktionsfläche von Feuchtigkeit und Metall-Dachplatte dadurch erhöht werden, daß in der unteren Hälfte der Metall-Dachplatte Noppen in erhabener Form eingeformt werden, beispielsweise durch Drücken, so daß die Feuchtigkeit auch auf die Unterseite der Metall-Dachplatte gelangen kann und dadurch eine Verdoppelung der Reaktionsfläche erreicht wird. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß je nach Größe der Gebäudedachfläche einige Reihen derartiger Metall-Dachplatten ausreichen, um die selbsttätige Reinigungswirkung zu erreichen, insbesondere Moosbewuchs zu unterdrücken.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der DE-A-41 30 365 ist ebenfalls eine Vorrichtung aus Kupfer zum Schutz von Dachbedeckungen und zur Unterdrückung von Moos oder Flechtenbewuchs bekannt, wobei das Regenwasser Bestandteile aus Kupfermitteln lösen soll, um somit einem Bewuchs durch Moose und Flechten entgegenzuwirken. Diese Kupfermittel sind im Sichtbereich der Dachfläche so angebracht, daß das von den Kupfermitteln abfließende Regenwasser eine möglichst große<!-- EPO <DP n="2"> --> Fläche der Dachabdeckung überfließt. Die Kupfermittel sind hierbei in Form von Firsthauben ausgebildet, bestehend vollständig aus Kupfer oder mit Kupferblech ummantelt oder einem im Bereich des Dachfirstes eingelegten Kupferblech.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine ähnliche Ausführung mit Kupferstreifen wird in der DE-A-41 11 813 beschrieben, wobei Kupfer auch als Lack oder Anstrich aufgebracht werden kann, in dem Pulver oder Granulat gebunden ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei dem vorstehend genannten Stand der Technik mit Anordnung von Kupferblechen im Sichtbereich der Dachfläche ist jedoch nachteilig, daß hierdurch die Gleichmäßigkeit der Dachfläche, zumindest im Neuzustand des Kupferbleches, unterbrochen wird, so daß das gleichmäßige Aussehen der Dachfläche gestört wird, was von manchen Bauherrn oder auch der Denkmalschutzbehörde, insbesondere bei historischen Altbauten, nicht akzeptiert wird. Zudem werden gerade historische Bauten mit roten, unglasierten Flachtonziegeln ("Biberschwänze") eingedeckt, so daß das im Laufe der Zeit oxidierende und damit dunkelbraune Kupferblech eine optische Unterbrechung der gleichmäßig roten Dachfläche bewirken würde.</p>
<p id="p0006" num="0006">Zudem weisen derartige Metall-Dachziegel oder Kupferbleche einen erhöhten Herstellungsaufwand auf, da im letzteren Falle häufig ein Spengler die fachgerechte Verlegung übernehmen muß, während im ersteren Falle die Metall-Dachplatten aufgrund des Rohstoffpreises für Kupfer ebenfalls einen gewissen Preisaufwand darstellen, zumal die aus Dachziegeln bestehende Unterkonstruktion zur Abstützung ohnehin erforderlich ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Das in der DE-A-41 11 813 angesprochene Lackieren bzw. Anstreichen ist ebenfalls herstellungsaufwendig, da für derartige Ziegelmaterialien spezielle Lacke erforderlich sind, die zudem Kupferpulver durch die Einbindung isolieren und damit einen Ionenaustausch verhindern. Zudem wird durch die Lackierung die Plattenoberfläche relativ glatt, so daß die Ablaufgeschwindigkeit steigt und somit die Reaktionszeit<!-- EPO <DP n="3"> --> verringert wird, sowie das Aussehen von unglasierten Dachziegeln verändert wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Dachplatte zu schaffen, die den störenden Bewuchs der Dacheindeckung durch Moose und Flechten effektiv unterbindet, ein möglichst gleichmäßiges Aussehen mit üblichen Dachziegeln aufweist und zudem geringe Herstellungs- und Dacheindeckungskosten aufweist.</p>
<p id="p0009" num="0009">Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Dachplatte mit den Merkmalen des Patentanspruches 1, sowie durch die im Verfahrensanspruch 6 angegebenen Merkmale.</p>
<p id="p0010" num="0010">Durch die in die Dachplatte in die Ziegeloberfläche eingebrachte Metallpartikel-Beschichtung im in Wasserabflußrichtung unteren Bereich kann die durch Regen, Schneefall, Nebel verursachte Feuchtigkeit mit den Metallpartikeln reagieren und hierdurch bei gleichmäßiger Verteilung der Feuchtigkeit über die Gebäudedachfläche Wachstum von Moos- und Pilzbewuchs verhindern. Durch die Einbettung der Metallpartikel, insbesondere von feinen Kupferspänen, in die Ziegeloberfläche wird eine besonders große aktive Reaktionsfläche gebildet, da die Metallpartikel bei einer Grundfläche von z. B. 1 mm<sup>2</sup> eine aktive Reaktionsoberfläche von ca. 5 mm<sup>2</sup> aufweisen, da die aufgestreuten Metallpartikel aus kurzgebrochenen Spänen geringfügig über die Ziegeloberfläche hervorstehen und somit diese erhabene Oberfläche der Metallpartikel als Reaktionsfläche dient. Diese raspelartige Reaktionsfläche kann dadurch erhöht werden, daß auch die Unterseite der Dachziegel mit der Metallpartikel-Beschichtung, insbesondere mit feingebrochenen Kupferspänen, beschichtet ist, so daß auch die Überdeckungsfläche zwischen der Unterseite eines Dachziegels und dem darunter befindlichen, eine Lattenreihe versetzten Dachziegel als Reaktionsfläche dient, da die durch Regen oder Nebel verursachte Feuchtigkeit durch Windeinwirkung auch hierin eindringt. Zugleich wird durch die feinstrukturierte Oberfläche aufgrund der Metall-Beschichtung eine gleichmäßige<!-- EPO <DP n="4"> --> Belüftung des Daches erreicht. Weiterhin dient die Metallpartikel-Beschichtung zugleich als Schneebremse, da die in die Ziegeloberfläche eingebetteten Metallpartikel, ähnlich einer groben Raspel, das Rutschen einer Schneeschicht zumindest weitgehend bremsen können.</p>
<p id="p0011" num="0011">Zur weiteren Erhöhung der Reaktionsfläche können in dem in Wasserabflußrichtung unteren Bereich des Dachziegels Durchbrüche in Form von Schlitzen oder Löchern vorgesehen sein, damit abfließendes Wasser durch diese Durchbrüche hindurch an die Unterseite des Dachziegels gelangen kann, wobei die Innenumfangsbereiche der Durchbrüche ebenfalls mit einer Metallpartikel-Beschichtung versehen werden können. Hierdurch wird die Aktivierungs-Reaktionszeit bei abfließender Feuchtigkeit erhöht, so daß eine besonders intensive Reaktion mit den Metallpartikeln erreicht wird, wodurch der Bewuchs der Dacheindeckung sicher verhindert wird, auch wenn nur eine oder einige Reihen einer solchen Dachplatte vorgesehen sind. Zudem weist die Metallpartikel-Beschichtung durch Aufstreuen von feingebrochenen Kupferspänen in die weiche Ziegeloberfläche noch vor dem Brennen des Dachziegels eine praktisch unveränderte Farbstruktur des Dachziegels auf, so daß derartige Dachziegel in unglasierter Ausführung auch für die Eindeckung von denkmalgeschützten Gebäuden geeignet sind.</p>
<p id="p0012" num="0012">Ein derartiger Dachziegel kann, wie vorstehend beschrieben, durch einfaches Aufstreuen von Metallpartikeln in die noch weiche, ungebrannte Dachziegeloberfläche hergestellt werden, wobei als Metallpartikel bevorzugt kurzgebrochene Kupferspäne verwendet werden, die aus der Metallbearbeitung stammen und dadurch, im Gegensatz zu Kupferblechen oder Kupferstanzteilen, sehr preiswert sind. Zudem kann ein derartig hergestellter Dachziegel in üblicher Weise verlegt werden, so daß keine zusätzlichen Spenglerarbeiten oder dergleichen erforderlich sind.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Nachfolgend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Dachplatte gemäß der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben. Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Draufsicht auf eine Dachplatte in der Ausführung als Flachziegel ("sogenannter Biberschwanz");</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Querschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1; und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Längsschnittdarstellung durch die Mittelebene der Dachplatte, zur Verdeutlichung der Funktionsweise eines derartigen Dachziegels.</dd>
</dl></p>
<p id="p0015" num="0015">In Fig. 1 ist ein Dachziegel 1 in der Ausführung als "Biberschwanz" dargestellt, wobei in dem in Wasserabflußrichtung unteren Bereich 2 in der Ziegeloberfläche eine Metallpartikel-Beschichtung 3 vorgesehen ist. Diese Metallpartikel-Beschichtung 3 besteht aus einer Vielzahl von Metallpartikeln 4, 4' usw., die bevorzugt aus kleingebrochenen Kupferspänen bestehen, die einen durchschnittlichen Durchmesser von wenigen Millimetern, bevorzugt ca. 1 bis 3 mm, aufweisen. Obwohl hier eine vollkommen gleichmäßige Rasterung der Metallpartikel 4, 4' usw. dargestellt ist, können die Metallpartikel durch eine einfache Streuanlage auf die noch weiche, ungebrannte Ziegeloberfläche aufgebracht werden und dann eingewalzt werden oder durch ein Abzuglineal abgestreift werden, wodurch sich eine leicht ungleichförmige Verteilung der Metallpartikel 4, 4' ergeben kann. Dies schadet jedoch der Wirksamkeit der Dachplatte 1 hinsichtlich der Bewuchsverhinderung nicht.</p>
<p id="p0016" num="0016">Es sei darauf hingewiesen, daß anstatt der Kupferspäne als Metallpartikel 4, 4' usw. auch ein relativ feines Metallpulver verwendet werden kann, wobei jedoch die Größe der Metallpartikel so gewählt ist, daß zumindest ein kleiner Bereich der eingebetteten Metallpartikel 4, 4' aus der Ziegeloberfläche<!-- EPO <DP n="6"> --> hervorsteht, um hier eine große aktive Reaktionsfläche für die auf der Dachplatte 1 abfließende Feuchtigkeit zu bieten.</p>
<p id="p0017" num="0017">In Fig. 2 ist ein Querschnitt gemäß der Schnittlinie A-A dargestellt, woraus die aufgerauhte Struktur an der Oberfläche der Dachplatte 1 im unteren Bereich 2 ersichtlich ist. Zur Erhöhung der aktiven Reaktionsfläche mit Feuchtigkeit kann auch die Unterseite 5 der Dachplatte 1 mit einer derartigen Metallpartikel-Beschichtung 3 versehen sein. Zudem können in dem an der Abrundung des Biberschwanzes hin gelegenen Bereich, also dem in Wasserabflußrichtung unteren Bereich 2, Durchbrüche 6 in Form von Schlitzen oder in den Ziegelrohling eingestanzten oder eingedrückten Löchern vorgesehen sein, deren Umfangsfläche ebenfalls mit der Metallpartikel-Beschichtung 3 versehen ist, wie dies durch die Wellenlinie angedeutet ist. Wie hieraus ersichtlich ist, überstreicht die von der Dachplatte 1 abfließende Feuchtigkeit zunächst die Ziegeloberfläche, wobei ein Teil der abfließenden Feuchtigkeit in die Durchbrüche 6 gelangt und dann an der Unterseite 5 weiter abfließt (vgl. auch Fig. 3). Entlang diesem Abflußweg ist hierbei die Feuchtigkeit ständig in Kontakt mit den geringfügig aus den Oberflächen hervorstehenden Metallpartikeln 4, 4', so daß eine besonders große Reinigungseffektivität erreicht wird. Zudem sind an der Oberseite der Dachplatte 1 ein Mittelsteg 7 und zwei Randstege 8 ausgebildet, so daß dazwischen eine geringfügige, flache Vertiefung 9 gebildet ist, wodurch sich selbst bei relativ hohen Windgeschwindigkeiten eine exakte Zuleitung des abfließenden Wassers zu der Metallpartikel-Beschichtung 3 im unteren Bereich 2 ergibt.</p>
<p id="p0018" num="0018">In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine derartige Dachziegel-Eindeckung gezeigt, wobei der Wasserabfluß zunächst über den unteren Bereich 2 der Oberseite und die dort eingebettete Metallpartikel-Beschichtung 3, dann durch die Durchbrüche 6 zur Unterseite 5 hin erfolgt, wobei entlang dem gesamten Wasserabflußweg eine intensive Reaktion mit den eingebetteten Metallpartikeln 4, 4' möglich ist, die aus der Ziegeloberfläche,<!-- EPO <DP n="7"> --> ähnlich wie bei einem Schleifpapier mit grober Körnung, hervorstehen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Wie vorstehend angegeben, wird die vorgeschlagene Metallpartikel-Beschichtung durch Aufstreuen von Metallpartikeln, insbesondere von kurzgebrochenen Kupferspänen, auf die noch ungebrannte Ziegeloberfläche im unteren Bereich 2 und/oder Ziegelunterseite 5 und anschließendem, üblichem Brennen des Dachziegels 1 erreicht. Um eine sichere Einbettung der Metallpartikel 4, 4' an der Ziegeloberfläche und der Ziegel-Unterseite 5 zu erreichen, können die Metallpartikel vor dem Brennen in die noch weiche Ziegelfläche eingewalzt werden. Die zumindest teilweise Beschichtung der Durchbrüche 6 ergibt sich dadurch, daß beim Aufstreuen der Metallpartikel diese teilweise in die Durchbrüche 6 hineinfallen und beim anschließenden Abstreifen oder Einwalzen auch Metallpartikel seitlich an die Umfangsflächen der Durchbrüche 6 eingebettet werden. Durch dieses Herstellungsverfahren wird die Dachziegel-Herstellung kaum verteuert oder aufwendiger, so daß die Fabrikation auf üblichen Dachziegel-Herstellanlagen mit zusätzlicher Metallpartikel-Aufstreuung in einfacher Weise realisiert werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Unter Dachziegel bzw. Ziegeloberfläche sind hierbei auch Betonziegel oder Beton-Dachplatten wie z. B. die sog. "Frankfurter Pfanne" zu verstehen, wobei aufgrund der dort vorgesehenen gewölbten Querschnittsform und geringer Überdeckung eine Metallpartikel-Aufstreuung oder -Beschichtung auch auf der gesamten Platten-Oberseite vorgesehen sein kann. Im Falle von Betonplatten erfolgt die Aufstreuung und/oder Einwalzung im unausgehärteten Zustand des geformten Dachplatten-Rohlings.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Dachplatte mit metallischen Mitteln zum Reinigen und Sauberhalten von Gebäudedächern, insbesondere zur Bewuchsverhinderung,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß<br/>
die Dachplatte (1) wenigstens in dem in Wasserabflußrichtung unteren Bereich (2) eine in die Plattenoberfläche eingebrachte Metallpartikel-Beschichtung (3) aus aufgestreuten Metallpartikeln (4, 4'...) aufweist, wobei die Metallpartikel (4, 4'...) raspelartig geringfügig über die Plattenoberfläche hervorstehen und aus kurzgebrochenen Kupferspänen bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Dachplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallpartikel-Beschichtung (3) an der Unterseite (5) im Überdeckungsbereich der Dachplatten (1) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Dachplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich (2) der Dachplatte (1) Durchbrüche (6) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Dachplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (6) an ihrer Innenumfangsfläche ebenfalls eine Metallpartikel-Beschichtung (3) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Dachplatte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (6) schlitzförmig ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren zum Herstellen einer Dachplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß<br/>
vor dem Brennen der Dachplatte (1) Metallpartikel (4, 4'...) auf die ungebrannte bzw. unausgehärtete Plattenoberfläche (2, 5) aufgestreut werden.<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgestreuten Metallpartikel (4, 4'...) in die ungebrannte Plattenoberfläche (2, 5) eingewalzt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgestreuten Metallpartikel (4, 4'...) kurzgebrochene Kupferspäne aus der spanabhebenden Metallbearbeitung sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="215" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="11"> -->
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