[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Anlage zum Regenerieren von Sulfatelektrolyt
bei der Stahlband-Verzinkung mittels Ausfällen von gelöstem Eisen aus dessen Kreislauf.
[0002] Bei der galvanischen Verzinkung durchläuft ein zu verzinkendes Stahlband in meist
kontinuierlichen Anlagen nach vorhergehender Behandlung in Reinigungs-, Entfettungs-
und Beizanlagen eine oder mehrere Beschichtungszellen aus säurebeständigem Werkstoff.
Darin sind in einem sauren Sulfatbad bevorzugt unlösliche Anoden zur elektrolytischen
Zinkabscheidung eingesetzt. Spezielle Strömungskörper und Düsenanordnungen im Inneren
der Zelle optimieren durch Ausbildung einer günstigen Strömungsverteilung des Elektrolyten
das gleichmäßige Abscheiden von Zink bzw. Zink-Nickel auf der Bandoberfläche.
[0003] Im Laufe des Betriebes ergeben sich im Verzinkungsbad Verunreinigungen mit Störmetallen
wie Fe, As, Cu, Cd, Sb und Pb. Diese würden zu unsauberen Überzügen und damit zum
Ausschuß führen. Um dies zu verhindern, werden die in einem separaten Anlagenteil
hergestellten und aufbereiteten Zink- bzw. Zink-Nickel-Elektrolyte durch umfangreiche
Meß- und Analysesysteme überwacht und ihre Qualität durch mechanische und chemische
Abscheidung der Verunreinigungen konstant gehalten. Der Elektrolyt arbeitet im Umlaufverfahren,
wobei frischer Elektrolyt am Bandauslauf der Zelle eintritt, in kontrollierter Strömung
zum Bandeinlauf fließt und durch Umpumpen im einem kontrollierten Kreislauf zurückgeführt,
filtriert und auf vorgesehene Konzentration gebracht sowie von Fremdmetallen gereinigt,
wieder zum Bandauslauf der Zelle zurückgepumpt wird.
[0004] Beim Stand der Technik ist es bekannt, während des Prozesses im Sulfat-Elektrolyten
anfallendes gelöstes Eisen in einem Kationenaustauscher wieder zu entfernen. Nachteilig
ergeben sich hierbei große Mengen sauren Abwassers sowie dadurch verursachte Betriebsprobleme
und hohe Entsorgungskosten.
[0005] Aus der Abwassertechnik ist es bekannt, daß gelöste Metalle durch Anheben des pH-Wertes
ausgefällt und anschließend konzentriert werden. Bei derartigen Anlagen können als
Neutralisationsmittel verwendete gelöste Salze problemlos eingesetzt werden, ohne
daß sie den Prozeß der Abwasserreinigung stören.
[0006] Im Gegensatz hierzu sind jedoch die bei der Abwassertechnik verwendeten Neutralisationsmittel
zum Einsatz in mit Zinksulfatelektrolyten arbeitenden Verzinkungsprozessen ungeeignet,
da sie den Elektrolyten mit Salzen anreichern, wodurch der Verzinkungsprozeß empfindlich
gestört wird.
[0007] Bekannt ist es ferner, das gelöste Eisen durch Zusatz von Zn-Verbindungen durch Ausfällen
von dem Sulfat-Elektrolyten abzutrennen.
[0008] So wird in der JP-A-1181000 ein Verfahren zur Regeneration eines zinkhaltigen Elektrolyten
beschrieben, bei dem Verunreinigungen des Elektrolyten durch beispielsweise Eisen,
Niob und Blei durch Zugabe von ZnO, Zn(OH)
2 oder ZnCO
3 ausgefällt und abgetrennt werden können, wodurch der pH-Wert in den Bereich von 5,0
bis 7,7 verschoben wird.
[0009] In der US-A-2,080,506 wird ein Verfahren zur Regeneration eines Sulfat-Elektrolyten
zur Stahlband-Verzinkung beschrieben, bei dem in mehreren Verfahrensstufen nach Zugabe
von Zink, Zinkoxyd oder Zinkkarbonat oder von Kaliumpermanganat als Oxidationsmittel
die durch diese Zugabe jeweils ausgefällten Verunreinigungen durch Filtration abgetrennt
werden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anlage zum Regenerieren
von Sulfat-Elektrolyt bei der Stahlband-Verzinkung mittels Ausfällen von gelöstem
Eisen aus
[0011] dessen Kreislauf durch Zugabe von ZnO oder ZnCO
3 anzugeben, welche die vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten vermeiden, indem
Neutralisationsmittel eingesetzt werden, welche den Verzinkungsprozeß nicht nachteilig
beeinflussen und mit besonders wirtschaftlichen Mitteln anwendbar sind.
[0012] Zur Lösung der Aufgabe wird mit der Erfindung eine Folge von Arbeitsschritten und
Einsatz von Mitteln nach dem Kennzeichnungsteil von Anspruch 1 a) bis e) vorgeschlagen.
Nach der Erfindung wird dem Kreislauf des Elektrolyten jeweils eine zu regenerierende
Teilmenge entnommen und durch redoxgesteuerte Zugabe der Oxidationsmitteln H
2O
2 und/oder Luft das darin gelöste Eisen zu Fe
3+ aufoxidiert und sodann durch Anheben des pH-Wertes bis zur Fällungsgrenze mittels
gesteuerter Zugabe einer ZnO- oder ZnCO
3-Wasser-Suspension das gelöste Eisen als Schlamm ausgefällt, wonach überschüssiges
ZnO bzw. ZnCO
3 durch Zugabe von frischem Elektrolyten in Lösung gebracht wird. Dabei wird mit Vorteil
die jeweils zu regenerierende Teilmenge des Elektrolyten vollständig von störenden
Verunreinigungen und insbesondere von gelöstem Eisen gereinigt. Der ausgefällte Eisenschlamm
wird durch ein geeignetes Filter, wie Filterpresse, Bandfilter, Dekanter etc. geführt
und dabei das ausgefällte Eisen abfiltriert. Danach wird die gereinigte Elektrolyt-Teilmenge
in den Kreislauf wieder zurückgeführt.
[0013] Das in Lösung gebrachte Zink liegt im Elektrolyten als ZnSO
4 vor und nimmt somit wieder am Verzinkungsprozeß verlustlos teil. Die bei einer automatischen
Verzinkungsanlage vorhandene Zink-Lösestation wird in ihrer Leistung um diejenige
Löserate reduziert, die der zur Ausfällung gebrachten Zinkmenge entspricht. Damit
bleibt das Säure-Metall-Gleichgewicht des Elektrolyten ungestört.
[0014] Das Verfahren der Erfindung sieht vor, daß als Oxidationsmittel H
2O
2 und/oder Luft verwendet wird. In beiden Fällen findet keine Eintragung störender
Salze in den Elektrolyten statt.
[0015] Bevorzugt kann die zu regenerierende Teilmenge aus dem Bereich des Bandauslaufs dem
Verzinkungsbad entnommen werden, wobei dann die regenerierte Teilmenge in den Bereich
des Bandeinlaufs in das Verzinkungsbad wieder zurückgeführt wird. Die Teilmenge kann
aber auch direkt aus dem Kreislaufsystem entnommen werden.
[0016] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Elektrolyt während der
Arbeitsschritte b) bis e) in ständige Umwälzbewegung versetzt wird.
[0017] Weiterhin ist vorgesehen, daß der Sauerstoffgehalt im Elektrolyten während des Arbeitsschrittes
b) gemessen und die Zugabe von Oxidationsmittel nach Maßgabe des Meßergebnisses dosiert
wird.
[0018] Und schließlich sieht die Erfindung vor, daß der pH-Wert im Elektrolyten während
des Arbeitsschrittes c) gemessen und die Zugabe von ZnO und/oder ZnCO
3 nach Maßgabe des Meßergebnisses dosiert wird.
[0019] Eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß diese einen an eine Beschichtungszelle des Verzinkungsbades mit einer Entnahmeleitung
und mit einer Rückführleitung angeschlossenen Reaktionsbehälter mit einem Rührwerk
aufweist, dem ein Zusatzbehälter für Oxidationsmittel mit einer Anschlußleitung und
einer Dosierpumpe sowie ein weiterer Zusatzbehälter für eine ZnO- und/oder ZnCO
3-Wasser-Suspension mit einer Anschlußleitung und einer Dosierpumpe zugeordnet sind,
wobei die eine Dosierpumpe mit einem pH-Wert-Geber und die andere Dosierpumpe mit
einem Meßorgan zur Ermittlung des Sauerstoffgehaltes im Elektrolyten in Wirkverbindung
stehen, und daß in der Rückführleitung ein Feststofffilter angeordnet ist.
[0020] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage sieht vor, daß die Entnahmeleitung
an eine Entnahmestelle der Beschichtungszelle im Bereich des Bandauslaufs und die
Rückführleitung an eine Zugabestelle der Beschichtungszelle im Bereich des Bandeinlaufs
angeschlossen sind.
[0021] Weiter ist vorgesehen, daß die Beschichtungszelle einen Kreislauf des Elektrolyten
aufweist, der mit einer der Bandlaufrichtung entgegengesetzten Strömung des Elektrolyten
und einer Kreislaufleitung mit Umwälzpumpe ausgebildet ist.
[0022] Das erfindungsgemäße Verfahren ist in der Zeichnung anhand einer bevorzugten Ausführung
der erfindungsgemäßen Anlage nach Art eines Stammbaums dargestellt.
[0023] Die Zeichnungsfigur zeigt die Aufbereitungsstation (10) zum Regenerieren von Sulfat-Elektrolyt
im Verzinkungsbad (15) einer Stahlband-Verzinkungsanlage, von der lediglich eine Beschichtungszelle
(20) gezeigt ist. Durch diese wird das zu verzinkende Band (40) unter Führung durch
nicht gezeigte Führungselemente hindurchgeführt und durchläuft diese vom Bandeinlauf
(11) bis zum Bandauslauf (12) in der Bandlaufrichtung (41). In Gegenrichtung wird
Elektrolyt im Verzinkungsbad (15) mit Strömungsrichtung (42) durch die Beschichtungszelle
(20) geführt und entsprechend einer rein schematischen Darstellung mit Hilfe einer
Kreislaufleitung (44) und einer darin angeordneten Umwälzpumpe (43) in einer kräftigen
Strömung umgewälzt. Frischer Elektrolyt wird mit der Zugabeleitung (45) der Beschichtungszelle
(20) nach Bedarf aufgegeben.
[0024] Die Aufbereitungsstation (10) weist einen Reaktionsbehälter (2) auf, der an die Beschichtungszelle
(20) des Verzinkungsbades (15) mit einer Entnahmeleitung (21) und einer Rückführleitung
(22) angeschlossen ist. Der Reaktionsbehälter (2) weist ein Rührwerk (8) auf. Weiterhin
sind ihm ein Zusatzbehälter (4) für Oxidationsmittel mit einer Anschlußleitung (26)
und einer Dosierpumpe (27) sowie ein weiterer Zusatzbehälter (3) für eine ZnO- und/oder
ZnCO
3-Wasser-Suspension mit einer Anschlußleitung (23) und einer Dosierpumpe (24) zugeordnet.
Die Dosierpumpe (24) steht mit einem pH-Wert-Geber (30) und die Dosierpumpe (27) mit
einem Meßorgan (28) zur Ermittlung des Sauerstoffgehaltes im Elektrolyten in Wirkverbindung.
In der Rückführleitung (22) ist ein Feststoffilter (5) mit Mitteln (46) zum Austragen
von ausgefälltem Eisenschlamm angeordnet. Gereinigter Elektrolyt wird mit der Rückführleitung
(22) an der Zugabestelle (6) im Bereich des Bandeinlaufs (11) in die Beschichtungszelle
(20) zurückgeführt.
[0025] Wie aus der Figur ersichtlich, ist die Entnahmeleitung (21) an eine Entnahmestelle
(1) der Beschichtungszelle (20) im Bereich des Bandauslaufs (12) und die Rückführleitung
(22) an eine Zugabestelle (6) der Beschichtungszelle (20) im Bereich des Bandeinlaufs
(11) angeschlossen. Die Funktion der Aufbereitungsstation kann wie folgt dargestellt
werden:
[0026] Zur Reinigung des Elektrolyten (15) wird der Beschichtungszelle (20) mit der Entnahmeleitung
(21) aus der Entnahmestelle (1) eine Teilmenge entnommen und in den Reaktionsbehälter
(2) eingefüllt. Die günstigste Entnahmestelle ist hinter einem nicht dargestellten
Zinklösesystem im Bereich des Bandauslaufs (12), da hier bereits eine geringfügige
pH-Anhebung erfolgt ist. Die Teilmenge kann aber auch direkt aus dem Kreislaufsystem
(42 - 44) der Beschichtungszelle (20) entnommen werden. Sobald der Reaktionsbehälter
gefüllt ist, wird durch eine mit Hilfe des Meßorgans (28) redoxgesteuerte Zugabe von
H
2O
2 aus dem Behälter (4) durch die Leitung (26) und die Dosierpumpe (27) oder alternativ
durch Einblasen von Luft im Elektrolyten gelöstes Eisen zu Fe
3+ aufoxidiert. Anschließend wird aus dem Behälter (3) eine Suspension von ZnO oder
ZnCO
3 und Wasser so hinzu dosiert, daß eine gesteuerte Anhebung des pH-Wertes im Elektrolyten
erfolgt. Hierbei soll das Rührwerk (8) in Aktion sein und die Pumpe (7) im Umwälzbetrieb
laufen. Die Anhebung des pH-Wertes erfolgt bis zur Fällungsgrenze von Fe
3+. Bei dem zugehörigen pH-Wert (ca. 2,9 bis 3,5) löst sich das ZnO im Normalfall noch
vollständig auf. Nach erfolgter Ausfällung von Fe
3+ wird nochmals ca. 10% des Behältervolumens an frischem Elektrolyt in den Behälter
(2) eingelassen, um fallweise überschüssiges ZnO in Lösung zu bringen. Anschließend
kann der Elektrolyt durch ein geeignetes Filter (5), beispielsweise eine Filterpresse,
Bandfilter, Dekanter etc. geführt werden, worin ausgefälltes Eisen abfiltriert wird.
Die von Eisenverunreinigungen befreite, regenerierte Elektrolyt-Teilmenge wird dem
Kreislauf wieder zugeführt. Das in Lösung gebrachte Zink liegt im Elektrolyten als
ZnSO
4 vor und nimmt somit am Verzinkungsprozeß teil.
1. Verfahren zum Regenerieren von Sulfatelektrolyt bei der Stahlband-Verzinkung mittels
Ausfällen von gelöstem Eisen aus dessen Kreislauf durch Zugabe von ZnO oder ZnCO
3 und Abtrennung des gefällten Eisens,
gekennzeichnet durch die hintereinander geschalteten Arbeitsschritte:
a) dem Elektrolyten wird eine zu regenerierende Teilmenge entnommen,
b) das darin gelöste Eisen wird durch redoxgesteuerte Zugabe der Oxidationsmittel
H2O2 und/oder Luft zu Fe3+ aufoxidiert,
c) das weiterhin noch gelöst im Elektrolyten enthaltene Fe3+ wird durch gesteuerte Zugabe einer ZnO- oder ZnCO3-Wasser-Suspension unter Anhebung des pH-Wertes bis zur Fällungsgrenze als Schlamm
ausgefällt,
d) nach der Ausfällung des Fe3+ wird überschüssiges ZnO bzw. ZnCO3 durch Zugabe von frischem Elektrolyten in Lösung gebracht,
e) das als Schlamm vorliegende ausgefällte Fe3+ wird vom Elektrolyten abgefiltert und die regenerierte Teilmenge wieder in den Kreislauf
zurückgeführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach der Ausfällung des Fe3+ zugesetzte Menge an frischem Elektrolyten ca. 10 % des Volumens des Behälters (2)
entspricht, in dem die Ausfällung des Fe3+ durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu regenerierende Teilmenge aus dem Bereich des Bandauslaufs dem Verzinkungsbad
entnommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die regenerierte Teilmenge in den Bereich des Bandeinlaufs in das Verzinkungsbad
zurückgeführt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt während der Arbeitsschritte b) bis d) in Umwälzbewegung versetzt
wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauerstoffgehalt im Elektrolyten während des Arbeitsschrittes b) gemessen
und die Zugabe von Oxidationsmittel nach Maßgabe des Meßergebnisses dosiert wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert im Elektrolyten während des Arbeitsschrittes c) gemessen und die
Zugabe von ZnO und/oder ZnCO3 nach Maßgabe des Meßergebnisses dosiert wird.
8. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den vorhergehenden Ansprüchen, mit wenigstens
einer Beschichtungszelle (20) und Mitteln zum Hindurchführen des zu beschichtenden
Bandes (40) sowie mit Mitteln (43, 44) zur Erzeugung eines Kreislaufs des Elektrolyten
durch die Beschichtungszelle (20), dadurch gekennzeichnet, daß diese einen an die Beschichtungszelle (20) des Verzinkungsbades (15) mit einer
Entnahmeleitung (21) und mit einer Rückführleitung (22) anschließbaren Reaktionsbehälter
(2) mit einem Rührwerk (8) aufweist, dem ein Zusatzbehälter (4) für Oxidationsmittel
mit einer Anschlußleitung (26) und einer Dosierpumpe (27) sowie ein weiterer Zusatzbehälter
(3) für eine ZnO- und/oder ZnCO3-Wasser-Suspension mit einer Anschlußleitung (23) und einer Dosierpumpe (24) zugeordnet
sind, wobei die Dosierpumpe (24) mit einem pH-Wert-Geber (30) und die Dosierpumpe
(27) mit einem Meßorgan (28) zur Ermittlung des Sauerstoffgehaltes im Elektrolyten
in Wirkverbindung stehen, und daß in der Rückführleitung (22) ein Feststofffilter
(5) angeordnet ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeleitung (21) an eine Entnahmestelle (1) der Beschichtungszelle (20)
im Bereich des Bandauslaufs (12) und die Rückführleitung (22) an eine Zugabestelle
(6) der Beschichtungszelle (20) im Bereich des Bandeinlaufs (11) angeschlossen sind.
10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungszelle (20) einen Kreislauf des Elektrolyten aufweist, der von
einer der Bandlaufrichtung (41) entgegengesetzten Strömung (42) des Elektrolyten und
einer Kreislaufleitung (44) mit einer Umwälzpumpe (43) gebildet wird.
1. Process for regenerating a sulfate electrolyte in the galvanizing of steel strips
by precipitating dissolved iron from its circuit by adding ZnO or ZnCO
3 and separating the removed iron, characterized by the working stages connected in
series:
a) a partial quantity to be regenerated is removed from the electrolyte,
b) the iron dissolved in it is oxidized up by redox-controlled addition of the oxidant
H2O2 and/or air into Fe3+,
c) the Fe3+ still contained in dissolved form in the electrolyte is precipitated as sludge by
controlled addition of a ZnO- or ZnCO3- water suspension while the pH is raised to the precipitation limit,
d) after the precipitation of the Fe3+, superfluous ZnO or ZnCO3 respectively is dissolved by adding fresh electrolyte,
e) the precipitated Fe3+ present as sludge is filtered off by the electrolyte and the partial quantity regenerated
is returned to the circuit.
2. Process according to claim 1, characterized in that the quantity of fresh electrolyte
added after precipitation of the Fe3+ corresponds to approx. 10 % of the volume of the vessel (2) in which the precipitation
of the Fe3+ is carried out.
3. Process according to claim 1 or claim 2, characterized in that the partial quantity
to be regenerated from the galvanizing bath is extracted from the strip discharge
area.
4. Process according to claim 1 or claim 2, characterized in that the partial quantity
regenerated is fed back into the strip intake area into the galvanizing bath.
5. Process according to one or more of claims 1 through 4, characterized in that the
electrolyte is set into circulating motion during working stages b) through d).
6. Process according to one or more of claims 1 through 5, characterized in that the
oxygen content in the electrolyte is measured during working stage b) and the addition
of oxidant is dosed according to the measured result.
7. Process according to one or more of claims 1 through 6, characterized in that the
pH in the electrolyte is measured during working stage c) and the addition of ZnO
and/or ZnCO3 is dosed according to the measured result.
8. Apparatus for implementing the process according to the preceding claims, with at
least one coating cell (20) and with means of guiding the strip to be coated (40)
through as well as with means (43, 44) of generating a circuit of the electrolyte
through the coating cell (20), characterized in that this apparatus has a reaction
vessel (2) with an agitator (8), which vessel is connectable at the coating cell (20)
of the galvanizing bath (15) with an extraction line (21) and with a feedback line
(22), to which vessel a supplementary vessel (4) for oxidant with a connecting line
(26) and a dosing pump (27) as well as a further supplementary vessel (3) for a ZnO-
and/or ZnCO3-water suspension with a connecting line (23) and a dosing pump (24) are assigned,
whereby the dosing pump (24) is in mechanical linkage with a pH sensor (30) and the
dosing pump (27) with a measuring unit (28) for determining the oxygen content in
the electrolyte, and that a solid-particle filter (5) is located in the feedback line
(22).
9. Apparatus according to claim 8, characterized in that the extraction line (21) is
connected to an extraction point (1) of the coating cell (20) in the strip discharge
area (12), and the feedback line (22) to a feed-in point (6) of the coating cell (20)
in the strip intake area (11).
10. Apparatus according to claim 8 or claim 9, characterized in that the coating cell
(20) has a circuit of the electrolyte, which circuit is formed by a flow (42) of the
electrolyte counter to the direction of strip movement (41) and by a circuit line
(44) with a circulating pump (43).
1. Procédé et installation pour la régénération d'un électrolyte à base de sulfate dans
le zingage des bandes d'acier par précipitation de fer dissous de ce même circuit
par l'addition de ZnO ou de Zn CO
3 et séparation du fer précipité, caractérisé par les étapes de travail se succédant
:
a) une quantité partielle à régénérer est prélevée de l'électrolyte,
b) le fer dissous qui est dedans est oxydé en Fe3+ par la l'addition contrôlée redox d'agents d'oxydation H2O2 et/ou d'air,
c) le reste de Fe3+ encore dissous dans l'électrolyte est précipité sous forme de boue en augmentant
la valeur pH jusqu'à la limite de précipitation par l'addition contrôlée d'une suspension
eau-ZnO ou eau-ZnCO3,
d) après la précipitation du Fe3+, le ZnO, voire ZnCo3 en surplus est dissous par l'addition d'un électrolyte frais,
e) Le Fe3+ en présence sous forme de boue est filtré par l'électrolyte et la quantité régénérée
est ramenée dans le circuit.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisée en ce que la quantité d'électrolyte fraîche ajoutée après la précipitation de Fe3+ correspond à environ 10% du volume de la cuve (2) dans laquelle la précipitation
de Fe3+ est réalisée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la quantité partielle à régénérer est prélevée du bain de zingage dans la zone de
sortie de la bande.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la quantité partielle à régénérer est ramenée dans le bain de zingage dans la zone
d'entrée de la bande.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pendant les étapes de travail b) à d), l'électrolyte est mis en mouvement de circulation.
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que pendant l'étape de travail b), la teneur en oxygène dans l'électrolyte est mesurée
et que l'addition de l'agent d'oxydation est dosé en fonction du résultat de la mesure.
7. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que pendant la phase de travail c), la valeur pH dans l'électrolyte est mesurée et que
l'addition de ZnO et/ou de ZnCo3 est dosée en fonction du résultat de la mesure.
8. Installation pour la réalisation du procédé selon les revendications ci-dessus, avec
au moins une cellule d'enduction (20) et des moyens pour conduire la bande à enduire(40)
ainsi qu'avec des moyens (43, 44) pour réaliser un circuit de l'électrolyte à travers
la cellule d'enduction (20), caractérisée en ce que celle-ci présente sur la cellule d'enduction (20) du bain de zingage (15) une cuve
de réaction (2) avec un mélangeur (8) raccordable à une conduite de prélèvement (21)
et une conduite de retour (22), à laquelle sont attribués une cuve complémentaire
(4) pour l'agent d'oxydation avec une conduite de raccordement (26) et une pompe de
dosage (27) ainsi qu'une autre cuve complémentaire (3) pour une suspension eau-ZnO
et/ou eau-ZnCO3 avec une conduite de raccordement (23) et une pompe de dosage (24), la pompe de dosage
(24) étant en liaison active avec un capteur de valeur pH (30) et la pompe de dosage
(27) l'étant avec un organe de mesure (28) pour calculer la teneur en oxygène contenue
dans l'électrolyte, et en ce qu'un filtre de matières solides (5) est installé dans
la conduite de retour (22).
9. Installation selon la revendication 8, caractérisée en ce que la conduite de prélèvement (21) est raccordée à un point de prélèvement (1) de la
cellule d'enduction (20) dans la zone de sortie de la bande (12) et que la conduite
de retour (22) l'est à un point d'addition (6) de la cellule d'enduction (20) dans
la zone d'arrivée de la bande (11).
10. Installation selon les revendications 8 ou 9, caractérisée en ce que la cellule d'enduction (20) présente un circuit de l'électrolyte qui est constitué
par un courant (42) de l'électrolyte dans le sens contraire de celui de la marche
de la bande (41) et par une conduite du circuit (44) avec une pompe de circulation
(43).