[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wechselanzeigevorrichtung mit mindestens einem
um eine Achse drehbaren im Querschnitt polygonalen oder lamellenförmigen Anzeigekörper,
der auf seiner Außenseite in gleichen Drehwinkelabständen mehrere zu einer Sichtseite
drehbare Anzeigeflächen aufweist, mit einem Antriebsmotor und mit einer zwischen diesem
und dem Anzeigekörper angeordneten Getriebevorrichtung, die eine Antriebswelle und
eine mit dem Anzeigekörper gekoppelte Abtriebswelle besitzt.
[0002] Eine Wechselanzeigevorrichtung dieser Art ist in der EP 0 370 414 A2 als bekannt
ausgewiesen. Hierbei wird die Rotation der Antriebswelle eines Elektromotors über
ein übliches Getriebe auf eine mit einem Anzeigekörper verbundene Abtriebswelle übertragen,
so daß die verschiedenen Anzeigeflächen des Anzeigekörpers zur Sichtseite gedreht
werden. Die Kurvenform des Geschwindigkeitsverlaufs der Abtriebswelle entspricht hierbei
bis auf den Betrag der Geschwindigkeit derjenigen der Antriebswelle. Über einen Hebelmechanismus
wird die Drehung der Abtriebswelle zur synchronen Bewegung auf weitere Anzeigekörper
übertragen. Hierdurch ist die Belastung des Motors insbesondere in der Anfangsphase
der Rotation relativ hoch, so daß ein relativ leistungsfähiger Motor oder eine entsprechende
elektrische Steuerung vorgesehen werden muß.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wechselanzeigevorrichtung der eingangs
angegebenen Art zu schaffen, bei der, gemessen an den zu bewegenden Anzeigekörpern,
ein Motor mit relativ geringer Leistung einsetzbar und der Steuerungsaufwand gering
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Hiernach
ist also vorgesehen, daß die Getriebevorrichtung zwischen der Antriebswelle und der
Abtriebswelle einen Getriebeabschnitt aufweist, mit dem eine während des Anzeigewechsels
gleichmäßige Rotationsgeschwindigkeit der Antriebswelle in eine Rotationsgeschwindigkeit
der Abtriebswelle umsetzbar ist, die stetig von einem minimalen anfänglichen Wert
auf einen momentanen maximalen Wert steigt und anschließend stetig auf einenminimalen
Wert am Ende des Anzeigewechsel fällt.
[0005] Infolge der derart aufgebauten Getriebevorrichtung ist die benötigte Leistung zum
Drehen des Anzeigekörpers insbesondere auch in der Anfangsphase des Anzeigewechsels
gering, da der bzw. die Anzeigekörper von einer sehr geringen Rotationsgeschwindigkeit
aus allmählich auf die maximale Rotationsgeschwindigkeit gebracht wird (werden). Auch
wirken sich die erfindungsgemäßen Maßnahmen günstig in der Endphase des Anzeigewechsels
aus, da durch den allmählichen Rückgang der Rotationsbewegung auf den minimalen Wert
und schließlich auf Null eine minimale Bremskraft erforderlich ist und der Anzeigekörper
exakt in die Anzeigestellung gedreht werden kann. Insbesondere bei verhältnismäßig
schweren Anzeigekörpern, wie sie zum Beispiel für großflächige Anzeigen im Straßenverkehr
benötigt werden, wirken sich die angegebenen Maßnahmen vorteilhaft aus. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß durch den angegebenen Aufbau der Getriebevorrichtung eine
auf die Anzeigefläche wirkende Windkraft praktisch keine Verdrehung der Anzeigekörper
bewirkt.
[0006] Ein einfacher und dabei zuverlässig arbeitender Aufbau ist derart, daß die Drehachsen
der Antriebswelle und der Abtriebswelle parallel unter einem ersten festen Abstand
zueinander ausgerichtet sind und an ihren einander zugekehrten Endbereichen je einen
quer zur Drehachse verlaufenden Hebelarm aufweisen, daß das Ende des einen Hebelarms
in einem von der zugehörigen Drehachse zweiten festen Abstand mit einem Koppelglied
versehen ist, wobei der zweite Abstand größer ist als erste der Abstand, daß das Koppelglied
in einer Führungsbahn des anderen Hebelarms während der Rotation in der Antriebswelle
und der Abtriebswelle radial geführt ist, so daß sich zwischen dem Koppelglied und
der Drehachse des anderen Hebelarms ein während der Rotation variabler Abstand ergibt,
und daß in einer Anzeigestellung des Anzeigekörpers die beiden Hebelarme in einer
Winkelstellung ausgerichtet sind, in der der variable Abstand minimal ist, während
er bei Rotation der Drehachsen um 180 ° maximal ist und bei weiterer Rotation wieder
auf das Minimum bei 360 ° zurückkehrt. Hiernach ist die maximale Rotationsgeschwindigkeit
der Abtriebswelle bei einer Drehung um 180 ° erreicht, d.h., auf halbem Weg während
des Anzeigewechsels. Ein neuer Anzeigewechsel beginnt somit wieder bei 0°, d.h., aus
der Ausgangsstellung der Antriebs- bzw. Abtriebswelle.
[0007] Eine volle Umdrehung der Antriebs- bzw. Abtriebswelle wird exakt erreicht, wenn vorgesehen
ist, daß die Getriebevorrichtung zwischen der Abtriebswelle und dem Anzeigekörper
einen Untersetzungsgetriebeteil aufweist, der eine volle Umdrehung der Abtriebswelle
in einen dem Drehwinkelabstand zweier aufeinanderfolgender Anzeigeflächen entsprechenden
Drehwinkel umsetzt. Hierzu kann der Aufbau in einfacher Weise derart vorgenommen werden,
daß der Untersetzungsgetriebeteil zwei aufeinander kämmende Zahnräder aufweist, deren
Zahnverhältnis dem Drehwinkelverhältnis von Abtriebswelle und Anzeigekörper umgekehrt
proportional ist.
[0008] Die Koppelung zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle kann bspw. so ausgeführt
sein, daß das Koppelglied einen parallel zu den Drehachsen der Antriebs- und Abtriebswelle
ausgerichteten Zapfen aufweist, und daß die Führungsbahn geradlinig verläuft und durch
eine Nut oder einen Schlitz gebildet ist. Hierdurch wird eine sichere Kopplung bei
einfacher Ausbildung des Koppelmechnismus erreicht. Eine leichtgängige Führung ergibt
sich dadurch, daß das Koppelglied mittels einer Rolle in der Führungsbahn gelagert
ist.
[0009] Eine exakte Positionierung der Anzeigefläche des Anzeigekörpers auf der Sichtseite
und das exakte Anfahren der Ausgangsstellung des Antriebsmechanismus wird dadurch
erzielt, daß eine Detektoreinrichtung vorgesehen ist, mit der die Positionierung der
jeweiligen Anzeigefläche in der Anzeigeposition feststellbar ist.
[0010] Ist vorgesehen, daß der eine, mit dem Koppelglied versehene Hebelarm an der Abtriebswelle
angebracht ist, während der andere, mit der Führungsbahn versehene Hebelarm an der
Antriebswelle angebracht ist, und daß bei dem Minimum des variablen Abstandes dieser
kleiner ist als der feste Abstand zwischen den Drehachsen der Antriebswelle und der
Abtriebswelle, so ergibt sich die Möglichkeit, einen sehr sanften Anlauf der Abtriebswelle
und des bzw. der Anzeigekörper zu verwirklichen, da der variable Hebelarm zu Beginn
und am Ende des Anzeigewechsels sehr klein gehalten werden kann.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische ausschnittsweise Darstellung einer Wechselanzeigevorrichtung,
aus der ein Antriebsmechanismus ersichtlich ist,
- Fig. 2A bis 2D
- eine Folge von Stellungsbildern des Antriebsmechanismus für verschiedene Drehstellungen,
und zwar links in Draufsicht und rechts in Seitenansicht,
- Fig.3A bis 3C
- eine gegenüber der Fig. 1 geringfügig abgewandelte Dar stellung, wobei in den Fig.
A bis C verschiedene Anzeigeflächen zur Sichtseite gerichtet sind, und
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines weiteren Antriebsmechanismus für eine Wechselanzeigevorrichtung.
[0012] Die Fig. 1 zeigt eine Wechselanzeigevorrichtung 10 mit einem Anzeigekörper 4 in Form
eines dreiseitigen Prismas mit drei flachen, nach außen kehrbaren Anzeigeflächen 1,
2 und 3, wobei die sichtseitige Anzeigefläche 1 mit einer fett dargestellten Ziffer
bezeichnet ist, während die beiden anderen Anzeigeflächen 2 und 3 mit in Hohlschrift
dargestellten Ziffern bezeichnet sind. Der Anzeigekörper 4 wird beim Anzeigewechsel
mittels eines Antriebsmechanismus gedreht, der einen Motor M, eine über ein Winkelgetriebeteil
angetriebene Antriebswelle 5 und eine Abtriebswelle 6 aufweist. Zwischen der Abtriebswelle
6 und dem Anzeigekörper 4 ist ein Untersetzungsgetriebe mit Zahnrädern 6.2 und 7 angeordnet,
deren Zahnverhältnis so gewählt ist, daß bei einer Umdrehung der Abtriebswelle 6 eine
Drittel Umdrehung des Anzeigekörpers 4 erfolgt und für den Anzeigewechsel von einer
Anzeigefläche auf eine benachbarte Anzeigefläche gerade eine Umdrehung der Abtriebswelle
6 erforderlich ist. Die Drehstellung des Anzeigekörpers 4 wird mittels einer Detektoreinrichtung
8 erfaßt, der bspw. drei Codierschreiben auf einer Achse aufweist.
[0013] Die Drehachsen der Antriebswelle 5 und der Abtriebswelle 6 sind parallel zueinander
ausgerichtet und um einen Abstand a (siehe Fig. 2A) versetzt. An den gegeneinander
gerichteten Endbereichen der Antriebswelle 5 und der Abtriebswelle 6 ist jeweils ein
Hebelarm 5.1 bzw. 6.1 festgelegt. Der Hebelarm 5.1 weist auf seiner der Abtriebswelle
6 zugewandten Seite eine U-förmige Nut auf, während der an der Abtriebswelle 6 festgelegte
Hebelarm 6.1 auf seiner der Antriebswelle 5 zugewandten Seite einen Zapfen 6.11 aufweist,
der in der U-förmigen Nut des anderen Hebelarms 5.1 geführt ist. Der Zapfen 6.11 ist
parallel zu den Drehachsen der Antriebswelle 5 und Abtriebswelle 6 ausgerichtet und
trägt zum drehbaren Lagern in der U-förmigen Nut eine Rolle. Wie ebenfalls aus Fig.
2A hervorgeht, ist der parallele Abstand b der Achse des Zapfens 6.11 von der Drehachse
der Abtriebswelle 6 größer als der Abstand a zwischen den Drehachsen der Antriebswelle
5 und der Abtriebswelle 6.
[0014] Durch die beschriebene Kopplung zwischen der Antriebswelle 5 und der Abtriebswelle
6 über die jeweiligen Hebelarme 5.1 und 6.1 und den in der U-förmigen Nut geführten
Zapfen 6.11 ergibt sich während eines Rotationszyklus um 360° für die Abtriebswelle
6 eine andere Kurvenform der Rotationsgeschwindigkeit als bei der Antriebswelle 5,
wie aus der Figurenfolge 2A bis 2D hervorgeht. Auf der linken Seite der Figurenfolge
sind die Stellungen der beiden Hebelarme 5.1 und 6.1 in Draufsicht von der Antriebswelle
5 her dargestellt, während auf der rechten Seite eine Seitenansicht mit dem Motor
M, der Antriebswelle 5, dem daran festgelegten Hebelarm 5.1, dem Zapfen 6.11, dem
Hebelarm 6.1, der Abtriebswelle 6 und einer Seite des Antriebskörpers 4 gezeigt ist.
In der Fig. 2A ist die Situation dargestellt, wie sie bei einer zur Sichtseite gekehrten
Anzeigefläche, zum Beispiel der Anzeigefläche 1, vorliegt. Der an der Abtriebswelle
6 festgelegte Hebelarm 6.1 zeigt hierbei in Richtung des Abstandes der Drehachse 5,
während der an der Antriebswelle 5 festgelegte Hebelarm 5.1 in dieselbe Richtung zeigt.
Wie ersichtlich, ist der feste Abstand zwischen der Drehachse der Abtriebswelle 6
und dem an dem Hebelarm 6.1 angeordneten Zapfen 6.11 b größer als der Abstand a zwischen
den Drehachsen der Antriebswelle 5 und der Abtriebswelle 6. Zwischen der Drehachse
der Antriebswelle 5 und der Achse des Zapfens 6.11 ergibt sich ein Abstand c, der
variabel ist und in der in Fig. 2A gezeigten Ausgangsstellung der Differenz zwischen
den Abständen b und a entspricht. Hierbei ist der variable Abstand c kleiner als der
feste Abstand a zwischen den Drehachsen der Antribswelle 5 und der Abtriebswelle 6.
[0015] Aus Fig. 2B ist ersichtlich, daß sich bei einer Drehung des antriebsseitigen Hebelarms
5.1 um 90° der abtriebsseitige Hebelarm 6.1 um einen wesentich geringeren Drehwinkel
gedreht hat. Gemäß Fig. 2C hat sich der antriebsseitige Hebelarm 5.1 um deutlich mehr
als 90° gedreht, während der abtriebsseitige Hebelarm 6.1 90° erreicht hat und in
Fig. 2D haben beide Hebelarme 5.1 und 6.1 einen Drehwinkel von 180° beschrieben. Entsprechend
den Drehwinkeln der Hebelarme 5.1 und 6.1 ändern sich auch die Drehwinkel der Antriebswelle
5 bzw. der Abtriebswelle 6.
[0016] Bei gleichmäßiger Drehung der Antriebswelle 5, die nach einer kurzen Anlaufphase
erreicht ist, dreht sich somit die Abtriebswelle 6 zunächst sehr langsam und dann
mit stetig zunehmender Geschwindigkeit bis zu einem Maximum bei 180°, wonach die Rotationsgeschwindigkeit
der Abtriebswelle 6 bei weiterhin gleichbleibender Rotationsgeschwindigkeit der Antriebswelle
5 stetig abnehmend wieder auf den minimalen Wert bei 360° bzw. 0° verringert. Bei
einem erneuten Anzeigewechsel läuft somit der Vorgang erneut ab, wobei stets ein langsamer
Anlauf des Anzeigekörpers 4 über eine maximale Rotationsgeschwindigkeit bei halbem
Drehwinkel zwischen zwei benachbarten Anzeigeflächen und danach eine Verringerung
der Drehgeschwindigkeit auf einen minimalen Wert bei Ende des Anzeigewechsels erreicht
ist.
[0017] Infolge der bis zum Maximum allmählich zunehmenden und danach allmählich abnehmenden
Rotationsgeschwindigkeit des bzw. der Anzeigekörper 4 ist die erforderliche Kraft
insbesondere in der Anfangsphase und der Endphase gering, so daß auch lediglich eine
geringe Antriebsleistung benötigt wird. Umgekehrt vermag eine auf die Anzeigefläche
drückende Windkraft den Anzeigekörper praktisch nicht aus der Anzeigestellung herauszudrehen,
da hierzu infolge der beschriebenen Getriebegeometrie des zwischen der Antriebswelle
5 und der Abtriebswelle 6 angeordneten Getriebeabschnitts eine sehr große Kraft erforderlich
wäre.
[0018] In den Figuren 3A bis 3C ist eine ähnliche Darstellung wiedergegeben wie in Fig.
1, wobei die verschiedenen Anzeigeflächen 1 bis 3 auf der Sichtseite angeordnet sind.
Aus den Figuren 3A bis 3C geht hervor, daß dies stets dann der Fall ist, wenn der
beschriebene Getriebeabschnitt die gleiche Ausgangsposition hat. In den Figuren 3A
bis 3C ist der antriebsseitige Hebelarm in teilweise geschnittener Darstellung gezeigt,
so daß auch der in der U-förmigen Nut abrollende Zapfen erkennbar ist.
[0019] Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Achse des Anzeigekörpers
4 und die Drehachsen der Antriebswelle 5 und der Abtriebswelle 6 in gleicher Richtung
angeordnet. In Fig. 4 ist hingegen die Achse des Anzeigekörpers 4 bezüglich der Abtriebswelle
6 und der Antriebswelle 5 rechtwinklig angeordnet. Die Übertragung der Rotation zwischen
Abtriebswelle 6 und dem Anzeigekörper 4 erfolgt hierbei über ein Kegelradgetriebe
mit Kegelrädern 6.2' und 7', deren Zahnverhältnis ebenfalls so gewählt ist, daß bei
einer vollen Umdrehung der Abtriebswelle 6 der Anzeigekörper 4 gerade soweit gedreht
wird, daß die nächste Anzeigefläche auf der Sichtseite erscheint. Im vorliegenden
Fall beträgt somit wegen der drei Anzeigeflächen das Zahnverhältnis des Kegelrads
7' zu dem Kegelrad 6.2' drei zu eins.
1. Wechselanzeigevorrichtung mit mindestens einem um eine Achse drehbaren im Querschnitt
polygonalen oder lamellenförmigen Anzeigekörper, der auf seiner Außenseite in gleichen
Drehwinkelabständen mehrere zu einer Sichtseite drehbare Anzeigeflächen aufweist,
mit einem Antriebsmotor und mit einer zwischen diesem und dem Anzeigekörper angeordneten
Getriebevorrichtung, die eine Antriebswelle und eine mit dem Anzeigekörper gekoppelte
Abtriebswelle besitzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Getriebevorrichtung (5,6,7) zwischen der Antriebswelle (5) und der Abtriebswelle
(6) einen Getriebeabschnitt (5.1, 6.1, 6.11) aufweist, mit dem eine während des Anzeigewechsels
gleichmäßige Rotationsgeschwindigkeit der Antriebswelle (5) in eine Rotationsgeschwindigkeit
der Abtriebswelle (6) umsetzbar ist, die stetig von einem minimalen anfänglichen Wert
auf einen momentanen maximalen Wert steigt und anschließend stetig auf einenminimalen
Wert am Ende des Anzeigewechsel fällt.
2. Wechselanzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachsen der Antriebswelle (5) und der Abtriebswelle (6) parallel unter
einem ersten festen Abstand zueinander ausgerichtet sind und an ihren einander zugekehrten
Endebereichen je einen quer zur Drehachse verlaufenden Hebelarm (5.1, 6.1) aufweisen,
daß das Ende des einen Hebelarms (6.1) in einem von der zugehörigen Drehachse zweiten
festen Abstand (b) mit einem Koppelglied (6.11) versehen ist, wobei der zweite Abstand
(b) größer ist als der erste Abstand (a), daß das Koppelglied (6.11) in einer Führungsbahn
des anderen Hebelarms (5.1) während der Rotation der Antriebswelle und der Abtriebswelle
(6) radial geführt ist, so daß sich zwischen dem Koppelglied (6.11) und der Drehachse
des anderen Hebelarms (5.1) ein während der Rotation variabler Abstand (c) ergibt,
und
daß in einer Anzeigestellung des Anzeigekörpers (4) die beiden Hebelarme (5.1, 6.1)
in einer Winkelstellung ausgerichtet sind, in der der variable Abstand (c) minimal
ist, während er bei Rotation der Drehachsen um 180° maximal ist und bei weiterer Rotation
wieder auf das Minimum bei 360 ° zurückkehrt.
3. Wechselanzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Getriebevorrichtung (5,6,7) zwischen der Abtriebswelle (6) und dem Anzeigekörper
(4) einen Untersetzungsgetriebeteil (6.2, 7) aufweist, der eine volle Umdrehung der
Abtriebswelle (6) in einen dem Drehwinkelabstand zweier aufeinanderfolgender Anzeigeflächen
(1,2,3) entsprechenden Drehwinkel umsetzt.
4. Wechselanzeigevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Untersetzungsgetriebeteil zwei aufeinander kämmende Zahnräder (6.2, 7; 6.2,
7) aufweist, deren Zahnverhältnis dem Drehwinkelverhältnis von Abtriebswelle (6) und
Anzeigekörper (4) umgekehrt proportional ist.
5. Wechselanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelglied (6.11) einen parallel zu den Drehachsen der Antriebs-(5) und Abtriebswelle
(6) ausgerichteten Zapfen aufweist, und
daß die Führungsbahn geradlinig verläuft und durch eine Nut oder einen Schlitz gebildet
ist.
6. Wechselanzeigevorrichtung nach einem der Anspruche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelglied (6.11) mittels einer Rolle in der Führungsbahn gelagert ist.
7. Wechselanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Detektoreinrichtung (8) vorgesehen ist, mit der die Positionierung der jeweiligen
Anzeigefläche in der Anzeigeposition feststellbar ist.
8. Wechselanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine, mit dem Koppelglied (6.11) versehene Hebelarm (6.1) an der Abtriebswelle
(6) angebracht ist, während der andere, mit der Führungsbahn versehene Hebelarm (5.1)
an der Antriebswelle (5) angebracht ist, und
daß bei dem Minimum des variablen Abstandes (c) dieser kleiner ist als der feste Abstand
(a) zwischen den Drehachsen der Antriebswelle (5) und der Abtriebswelle (6).