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(11) |
EP 0 729 431 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.11.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 77/28 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9403/792 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9514/625 (01.06.1995 Gazette 1995/23) |
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| (54) |
VERSCHLUSS FÜR EINEN FLÜSSIGKEITSBEHÄLTER, INSBESONDERE FÜR EINE FLASCHE
CLOSURE UNIT FOR A LIQUID CONTAINER SUCH AS A BOTTLE
SYSTEME DE FERMETURE POUR RECIPIENT A LIQUIDE, NOTAMMENT UNE BOUTEILLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
23.11.1993 DE 4339889
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.1996 Patentblatt 1996/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- WELTGEN, Paul-Otto
D-40724 Hilden (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 909 449 FR-A- 1 587 864
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FR-A- 1 130 524 US-A- 4 080 989
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschluß für einen Flüssigkeitsbehälter mit einer flaschenhalsartigen
Mündungsöffnung, auf den der aus Kunststoff bestehende Verschluß angebracht, insbesondere
aufgeschraubt, werden kann. Der Verschluß weist eine als außen konischen, nach oben
hin sich verengenden Spritznippel ausgebildete Ausgießöffnung auf. Beim Gebrauch des
Flüssigkeitsbehälters ist auf den Spritznippel ein trinkhalmartiges, mindestens eine
Knickstelle aufweisendes Röhrchen aufsetzbar.
[0002] Ein derartiger Verschluß ist aus der DE 29 09 449 A1, aus welcher der Oberbegriff
des Anspruchs 1 sich ableitet, bekannt. Er ist insbesondere für eine Spülmittelflasche
zum Einspülen von Klarspülmitteln in eine Geschirrspülmaschine vorgesehen. Das trinkhalmartige
Röhrchen dient als Ausgießhilfe. Die Einfüllöffnungen bei bekannten Geschirrspülmaschinen
erschweren nämlich das Nachfüllen, so daß ohne besondere Nachfüllhilfe häufig ein
erheblicher Teil der Flüssigkeit verschüttet wird. Bei der bekannten Nachfüllhilfe
ist das trinkhalmartige Rohr in eine in der Wand der Flasche eingebrachte, der Form
des Rohres angepaßte, rinnenförmige Vertiefung eingelegt, aus der es zum Gebrauch
entnommen werden kann. Das Röhrchen kann sowohl linear sein als auch eine Knickstelle
haben. Die Vertiefung im ebenen Wandteil der Flasche ist weder beim Abfüllen, Etikettieren
oder Verschließen noch beim Verpacken oder beim Einstellen der Kunststoffflasche in
das Ladenregal in irgendeiner Weise hinderlich. Die Herstellung der diese besondere
Vertiefung aufweisenden Flaschenform auf einer Flaschenblasmaschine erfordert jedoch
einen höheren Aufwand, da kein Standardwerkzeug eingesetzt werden kann. Der Grund
liegt in den Haltenocken der Vertiefung für das Röhrchen, also einer Hinterschneidung.
[0003] Es sind zwar Flüssigkeitsbehälter aus der US-PS 3,874,554 und der DE-OS 24 22 419
bekannt, bei denen ein Trinkhalm in einer Vertiefung eines ebenen Verschlußdeckels
eingelegt ist. Die Vertiefung weist keine Nocken auf. Um ein Herausfallen des Trinkhalms
zu verhindern, ist hier eine zerreißbare Verschlußfolie am Rand des Flüssigkeitsbehälters
angeschweißt, so daß der Trinkhalm zwischen der Verschlußfolie und der Deckelwand
liegt. Beim Gebrauch wird die Verschlußfolie abgerissen und der Trinkhalm entnommen.
Dieser Flüssigkeitsbehälter ist nicht für eine mehrfache Verwendung geeignet, da die
Haltevorrichtung, nämlich die Verschlußfolie, beim ersten Öffnen des Flüssigkeitsbehälters
zerstört wird. Nach der ersten Anwendung kann das Röhrchen nicht mehr sicher in seiner
Vertiefung gehalten werden, so daß die Gefahr besteht, daß es verloren geht und für
eine zweite Anwendung beim gleichen Flüssigkeitsbehälter nicht mehr zur Verfügung
steht.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Aufwand bei der Herstellung des
Flüssigkeitsbehälters mit dem eingangs genannten Verschluß zu verringern, ohne daß
der Vorteil einer festen und sicheren Halterung des trinkhalmartigen Röhrchens am
Flüssigkeitsbehälter verloren geht. Die erfindungsgemäße Verbesserung soll außerdem
weder beim Abfüllen, Etikettieren oder Verschließen noch beim Verpacken oder beim
Einstellen der Kunststoffflasche in das Ladenregal in irgendeiner Weise hinderlich
sein und auch keine zusätzlich an dem Flüssigkeitsbehälter anzubringende Teile wie
Klebestreifen, über den Flaschenhals zu stülpende Kragen und dergleichen erfordern.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verschluß mindestens eine
Halterung für das Röhrchen aufweist, die am oder im Verschluß einstückig angeformt
ist und daß das abgeknickte oder gebogene Röhrchen an der Halterung lösbar befestigt
ist und sich höchstens um die Röhrchendicke über die äußeren Abmessungen des Verschlusses
hinaus erstreckt. Erfindungsgemäß ist die Halterung für das Röhrchen nicht mehr am
Flaschenkörper, sondern am Verschluß vorgesehen. Der Flaschenkörper kann mit üblichen
Standardwerkzeugen auf den bekannten Flaschenblasmaschinen hergestellt werden. Da
der Flaschenverschluß andererseits in der Regel durch Spritzgießen hergestellt wird,
stellt die Abänderung des Verschlusses durch das zusätzliche Anbringen von Halterungen
keinen zusätzlichen Aufwand dar. Obwohl die üblichen Verschlüsse relativ geringe Abmessungen
aufweisen, läßt sich dennoch ein ausreichend langes Röhrchen unterbringen, da das
Röhrchen mindestens eine Knickstelle aufweist. Die Anbringung des Röhrchens verursacht
daher keinen zusätzlichen Platzbedarf. Es ist nicht erforderlich, daß das Röhrchen
nach außen ragt.
[0006] Besonders günstig für den direkten Spritzgußvorgang ist es, wenn die Halterungen
aus im oder am Verschluß einstückig angeformten Haltescheiben mit einem dem Querschnitt
des Röhrchens entsprechenden Einschnitt bestehen.
[0007] Zum besonders sicheren und festen Anbringen des Röhrchens im oder am Verschluß ist
es vorteilhaft, wenn die Haltescheiben einen Einschnitt mit Hinterschnitt aufweisen.
Es ist aber auch möglich, auf den Hinterschnitt zu verzichten, wenn das Röhrchen für
eine Unterbringung innerhalb eines aufklappbaren Verschlusses vorgesehen ist.
[0008] Eine besonders sicherer Befestigung wird erreicht, wenn mindestens zwei Haltescheiben
zur Befestigung der Enden des Röhrchens vorgesehen sind.
[0009] Wenn der Verschluß als Klappscharnierverschluß mit einem an der Mündungsöffnung der
Flasche befestigbaren Unterteil und einem mit dem Unterteil über ein Scharnier verbundenen
Deckel ausgebildet ist, wird eine besonders sichere und platzsparende Anbringung des
Röhrchens erreicht, wenn die Halterungen innerhalb des Klappscharnierverschlusses
vorgesehen sind.
[0010] Besonders vorteilhaft sind die Halterungen im Klappscharnierdeckel angebracht. Wenn
der Anwender hochklappt, sieht er die Ausgießhilfe sofort. Trotz der Unterbringung
innerhalb des Verschlusses verschmutzt das Röhrchen bei mehrmaligem Gebrauch nicht
durch aus dem Spritznippel herausgelaufene Flüssigkeit, da die Flüssigkeit nach dem
Abziehen des Röhrchens vom Spritznippel in das Unterteil des Verschlusses läuft und
nicht mehr mit dem Röhrchen oder dem Klappscharnierdeckel in Berührung kommt.
[0011] Alternativ kann das Röhrchen auch außerhalb des Klappscharnierverschlusses befestigt
werden. Daher wird in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen,
daß die Halterungen an der Außenseite des Klappscharnierverschlusses, insbesondere
an der Oberseite des Deckels oder an der Mantelfläche des Unterteils angebracht sind.
[0012] Die Erfindung bezieht sich jedoch nicht nur auf aufklappbare Verschlüsse, sondern
kann auf sämtliche üblichen Verschlüsse angewendet werden. In einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung wird die Verbesserung auf einen sogenannten Push-and-Pull-Verschluß
angewendet. Ein derartiger Verschluß hat eine längs der Verschlußachse verschiebbare
und dadurch das Öffnen und Schließen bewirkende, in der Achse des Verschlusses angeordnete
Verschlußkrone und ein äußeres unbewegliches Bodenteil. Die Verschlußkrone hat an
ihrem oberen Ende einen rohrförmigen Ansatz. Beim Herausziehen der Verschlußkrone
öffnet sich der Verschluß. Zum Verschließen wird die Verschlußkrone wieder nach unten
in Richtung auf das Bodenteil gedrückt. In dieser Ausführungsform der Erfindung sind
die Halterungen am Bodenteil des Verschlusses angebracht, so daß das Röhrchen um die
Verschlußkrone herum angeordnet werden kann, und der zum Aufstecken des Röhrchens
vorgesehene rohrförmige Ansatz verengt sich konisch nach oben hin.
[0013] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Längsschnitt A-A durch das Unterteil eines erfindungsgemäßen Klappscharnierverschlusses,
- Fig. 2
- einen senkrecht dazu verlaufenden Längsschnitt durch das Unterteil und den Deckel
des Verschlusses nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf den geöffneten Klappscharnierverschluß ohne eingesetztes Röhrchen
nach den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine Aufsicht entsprechend Fig. 3 mit eingelegtem Röhrchen,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch Unterteil und Deckel eines Klappscharnierverschlusses nach
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit Halterungen für das Röhrchen innerhalb
des Deckels,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den geöffneten Verschluß nach Fig. 5 ohne Röhrchen,
- Fig. 7
- eine Draufsicht entsprechend Fig. 6 mit Röhrchen,
- Fig. 8
- einen Längsschnitt durch Unterteil und Deckel eines Klappdeckelverschlusses entsprechend
einer dritten Ausführungsform der Erfindung mit außen an der Oberseite des Deckels
angebrachten Halterungen,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf den geöffneten Scharnierverschluß entsprechend Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf den geschlossenen Verschluß nach den Figuren 8 und 9 mit Röhrchen,
- Fig. 11
- eine Seitenansicht von außen auf einen Klappscharnierverschluß mit außen am Unterteil
angebrachten Halterungen entsprechend einer vierten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht auf den geschlossenen Verschluß nach Fig. 11 in einer Blickrichtung
senkrecht zu der vorigen,
- Fig. 13
- eine Aufsicht von oben auf den Verschluß nach den Figuren 11 und 12 ohne eingesetztes
Röhrchen,
- Fig. 14
- eine Aufsicht entsprechend Fig. 13 auf den Verschluß mit eingesetztem Röhrchen,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht auf einen Push-and-Pull-Verschluß entsprechend einer fünften Ausführungsform
der Erfindung und
- Fig. 16
- eine Aufsicht auf den Verschluß nach Fig. 15 mit Röhrchen.
[0014] Der Verschluß nach den Figuren 1 bis 4 besteht aus einem Unterteil 1 und einem über
ein Scharnier 2 damit verbundenen Deckel 3. Der Verschluß ist aus Kunststoff, z. B.
aus Polypropylen (PP) gefertigt. Der Verschluß wird mit dem Gewinde 4 auf den Flüssigkeitsbehälter,
insbesondere eine Flasche aufgeschraubt. Die Flüssigkeit kann dann über den Spritznippel
5 aus der Flasche entnommen werden. Zur Befestigung des Röhrchens 6 innerhalb des
Unterteils 1 des Verschlusses sind zwei blättchenförmige Haltescheiben 7 vorgesehen.
Sie haben Einschnitte 8 mit Hinterschneidungen 9, um das elastische Röhrchen 6 zu
halten und gegen Herausfallen zu sichern. Das Röhrchen 6 hat eine ziehharmonikaförmige
Knickstelle 10, die einerseits der raumsparenden Unterbringung des Röhrens dient und
andererseits Vorteile bei der Entleerung der Flasche mittels dieser Ausgießhilfe zeigt.
Die Knickstelle dient nämlich als Gelenk und ermöglicht eine beliebige Lage des Flüssigkeitsbehälters
relativ zu der oft engen und schwer zugänglichen Einfüllöffnung, z. B. eines Klarspülmittelbehälters
einer Geschirrspülmaschine.
[0015] Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Hier sind die
Halterungen für das Röhrchen innerhalb des Deckels eines Klappscharnierverschlusses
angebracht. Diese Ausführungsform ist wegen der bereits genannten Vorteile besonders
günstig. In den Fig. 5 bis 7 sowie den weiteren Zeichnungen haben die gleichen Bezugszeichen
die gleichen Bedeutungen wie in den Fig. 1 bis 4. Die entsprechenden, bereits genannten
Einzelteile des Verschlusses werden daher nicht noch einmal ausdrücklich genannt.
[0016] Abweichend von der ersten, in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform sind
hier statt zwei Haltescheiben 7 drei derartige Scheiben vorgesehen.
[0017] Der Klappscharnierverschluß nach den Fig. 8 bis 10 ist ebenso aufgebaut wie der Verschluß
der bisherigen Ausführungsformen. Unterschiedlich ist die Anordnung der Haltescheiben
7 außen auf dem Deckel 3 des Verschlusses.
[0018] Die vierte Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 11 bis 14 dargestellt. Auch
hier sind die Haltescheiben 7 außen am Verschluß, einem Klappscharnierverschluß, einstückig
angebracht. Im Gegensatz zur vorigen Ausführungsform befinden sich die Haltescheiben
7 jedoch außen an der Mantelfläche des zylindrischen Unterteils 1. Das Röhrchen 6
ist praktisch über seine gesamte Länge ziehharmonikaförmig gefaltet und wird kreisförmig
rings um die Mantelfläche 11 in die Haltescheiben 7 eingelegt, wie Fig. 14 zeigt.
[0019] Schließlich zeigen die Fig. 15 und 16 die Erfindung an einem Push-and-Pull-Verschluß.
Er besteht aus einer zum Öffnen und Schließen des Verschlusses senkrecht beweglichen
Verschlußkrone 12 und einem festen, mit der Flasche verschraubten Bodenteil 13. Auf
der ringförmigen horizontalen Fläche des Bodenteils 13 sind drei Haltescheiben 7 für
das Röhrchen 6 einstückig angeformt. Das Röhrchen 6 ist ebenfalls wie in der Ausführungsform
nach den Fig. 12 bis 14 über seine gesamte Länge hin gefaltet und wird vor und nach
dem Gebrauch der Flasche kreisförmig um die Verschlußkrone 12 herumgelegt und in die
Haltescheiben 7 eingeklemmt. Am oberen Ende der Verschlußkrone ist ein sich nach oben
hin konisch verengender rohrförmiger Ansatz 14 vorgesehen, auf den das Röhrchen 6
als Ausgießhilfe aufgesteckt werden kann.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Unterteil
- 2
- Scharnier
- 3
- Deckel
- 4
- Gewinde
- 5
- Spritznippel
- 6
- Röhrchen
- 7
- Haltescheiben
- 8
- Einschnitte
- 9
- Hinterschneidung
- 10
- Knickstelle
- 11
- Mantelfläche
- 12
- Verschlußkrone
- 13
- Bodenteil
- 14
- rohrförmiger Ansatz
1. Verschluß mit einem trinkhalmartigen, mindestens eine Knickstelle aufweisenden Röhrchen
(6) für einen Flüssigkeitsbehälter mit einer flaschenhalsartigen Mündungsöffnung,
auf dem der aus Kunststoff bestehende Verschluß angebracht, insbesondere aufgeschraubt
werden kann, wobei der Verschluß eine als außen konischen, nach oben hin sich verengenden
Spritznippel (5) ausgebildete Ausgießöffnung aufweist, auf den beim Gebrauch des Flüssigkeitsbehälters
das Röhrchen (6) aufsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß mindestens eine Halterung (7) für das Röhrchen (6) aufweist, die
am oder im Verschluß einstückig angeformt ist und daß das abgeknickte oder gebogene
Röhrchen (6) an der Halterung (7) lösbar befestigt ist und sich höchstens um die Röhrchendicke
über die äußeren Abmessungen des Verschlusses hinaus erstreckt.
2. Verschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (7) aus im oder am Verschluß einstückig angeformten Haltescheiben
(7) mit einem dem Querschnitt des Röhrchens (6) entsprechenden Einschnitt (8) bestehen.
3. Verschluß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltescheiben (7) einen Einschnitt (8) mit Hinterschnitt (9) aufweisen.
4. Verschluß nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei Haltescheiben (7) zur Befestigung der Enden des Röhrchens (6)
vorgesehen sind.
5. Verschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, der als Klappscharnierverschluß mit einem
an der Mündungsöffnung der Flasche befestigbaren Unterteil (1) und einem mit dem Unterteil
über ein Scharnier (2) verbundenen Deckel (3) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (7) und das Röhrchen (6) innerhalb des Klappscharnierverschlusses
vorgesehen sind.
6. Verschluß nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (7) und das Röhrchen (6) im Klappscharnierdeckel (3) angebracht
sind.
7. Verschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, der als Klappscharnierverschluß mit einem
an der Mündungsöffnung der Flasche befestigbaren Unterteil (1) und einem mit dem Unterteil
(1) über ein Scharnier (2) verbundenen Deckel (3) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (7) und das Röhrchen (6) an der Außenseite des Verschlusses, insbesondere
an der Oberseite des Deckels (3) oder an der Mantelfläche (11) des Unterteils (1)
angebracht sind.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 4, der als Push-and-Pull-Verschluß mit einer
längs der Verschlußachse verschiebbaren und dadurch das Öffnen und Schließen bewirkenden,
in der Achse des Verschlusses angeordneten Verschlußkrone (12), die an ihrem oberen
Ende einen rohrförmigen Ansatz (14) hat, und mit einem äußeren, unbeweglichen Bodenteil
(13) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (7) am Bodenteil (13) angebracht sind und das Röhrchen (6) um
die Verschlußkrone (12) herum angeordnet ist und daß der zum Aufstecken des Röhrchens
vorgesehene rohrförmige Ansatz (14) sich nach oben hin konisch verengt.
1. A closure with a small straw-like tube (6) having at least one kink for a liquid container
with a bottle-neck-like opening onto which the plastic closure can be fitted, more
particularly screwed, the closure comprising a pouring opening in the form of an externally
conical, upwardly tapering spray nipple (5) onto which the tube (6) can be fitted
when the liquid container is in use, characterized in that the closure has at least
one holder (7) for the tube (6) which is integrally formed on or in the closure and
in that the kinked or bent tube (6) is releasably fixed to the holder and extends
beyond the outer dimensions of the closure by at most the thickness of the tube.
2. A closure as claimed in claim 1, characterized in that the holders (7) consist of
holding discs (7) integrally formed on or in the closure with a notch (8) corresponding
to the cross-section of the tube (6).
3. A closure as claimed in claim 2, characterized in that the holding discs (7) comprise
a notch (8) with an undercut (9).
4. A closure as claimed in claim 2 or 3, characterized in that at least two holding discs
(7) are provided for fixing the ends of the tube (6).
5. A closure as claimed in any of claims 2 to 4 in the form of a folding hinge closure
comprising a lower part (1) designed to be fixed to the opening of the bottle and
a cover (3) joined to the lower part by a hinge (2), characterized in that the holders
(7) and the tube (6) are positioned inside the folding hinge closure.
6. A closure as claimed in claim 5, characterized in that the holders (7) and the tube
(6) are arranged in the folding hinge cover (3).
7. A closure as claimed in any of claims 2 to 4 in the form of a folding hinge closure
with a lower part (1) designed to be fixed to the opening of the bottle and a cover
(3) joined to the lower part (1) by a hinge (2), characterized in that the holders
(7) and the tube (6) are arranged on the outside of the closure, particularly on the
top of the cover (3) or on the outer surface (11) of the lower part (1).
8. A closure as claimed in any of claims 2 to 4 in the form of a push-and-pull closure
comprising a closure crown (12) which is displaceable along the closure axis and is
thus responsible for opening and closing and which is arranged in the axis of the
closure, comprising a tube-like extension at its upper end, and further comprising
an outer, fixed bottom part (13), characterized in that the holders (7) are disposed
on the bottom part (13) and the tube (6) is arranged around the closure crown (12)
and in that the tube-like extension (14) onto which the tube is fitted tapers conically
upwards.
1. Fermeture comprenant un petit tube (6), du type d'une paille servant à boire, présentant
au moins un point d'inflexion, pour un récipient pour liquide avec une embouchure
en forme de col de bouteille, récipient sur lequel on met la fermeture réalisée en
matière plastique, sur lequel on peut en particulier la visser, la fermeture présentant
un orifice de versage constitué sous la forme d'un raccord de pulvérisation (5), conique
à l'extérieur qui va en se rétrécissant vers le haut, orifice sur lequel on peut mettre
le petit tube (6) lors de l'utilisation du récipient pour liquide,
caractérisé en ce que
• la fermeture présente au moins une fixation (7) pour le petit tube (6) qui est formée
d'une seule pièce sur ou dans la fermeture et
• le petit tube (6) replié ou coudé est fixé de façon amovible sur la fixation (7)
et s'étend au plus de l'épaisseur du petit tube sur les dimensions extérieures de
la fermeture.
2. Fermeture selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les fixations (7) consistent en des plaquettes de maintien (7), formées d'une seule
pièce dans ou sur la fermeture, avec une entaille (8) qui correspond à la section
transversale du petit tube (6).
3. Fermeture selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
les plaquettes de maintien (7) présentent une entaille avec une contre-dépouille(9).
4. Fermeture selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que
l'on prévoit au moins deux plaquettes de maintien (7) pour fixer les extrémités du
petit tube (6).
5. Fermeture selon l'une des revendications 2 à 4 qui est constituée sous la forme d'une
fermeture à charnière repliable avec une partie inférieure (1) qui peut être fixée
sur l'embouchure du flacon, et un couvercle (3) qui est relié à la partie inférieure
par une charnière (2)
caractérisée en ce que
les fixations (7) et le petit tube (6) sont prévus à l'intérieur de la fermeture à
charnière repliable.
6. Fermeture selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
les fixations (7) et le petit tube (6) sont mis dans le couvercle à charnière repliable
(3).
7. Fermeture selon l'une des revendications 2 à 4 qui est constituée sous la forme d'une
fermeture à charnière repliable avec une partie inférieure (1) qui peut être fixée
sur l'embouchure du flacon, et un couvercle (3) qui est relié à la partie inférieure
(1) par une charnière (2)
caractérisée en ce que
les fixations (7) et le petit tube (6) sont mis sur la face extérieure de la fermeture,
en particulier sur la face supérieure du couvercle (3) ou sur la surface enveloppe(11)
de la partie inférieure (1).
8. Fermeture selon l'une des revendications 2 à 4 qui est constituée sous la forme d'une
fermeture Push-Pull avec une couronne (12) qui peut coulisser le long de l'axe de
la fermeture et qui provoque de cette façon l'ouverture et la fermeture, couronne
disposée dans l'axe de la fermeture et qui a à son extrémité supérieure, un appendice
(14) de forme tubulaire, et est munie d'une pièce de base, extérieure, stationnaire
(13),
caractérisée en ce que
• les fixations (7) sont mises sur la pièce de base (13) et le petit tube (6) est
disposé autour de la couronne (12) de la fermeture, et
• l'appendice de forme tubulaire (14) qui est prévu pour enfiler le petit tube va
en se rétrécissant de façon conique vers le haut.