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(11) |
EP 0 729 432 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 18/20 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9403/835 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9513/980 (26.05.1995 Gazette 1995/22) |
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| (54) |
WICKELMASCHINE
WINDING MACHINE
ENROULEUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
19.11.1993 DE 9317616 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.1996 Patentblatt 1996/36 |
| (73) |
Patentinhaber: BELOIT TECHNOLOGIES, INC. |
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Wilmington,
Delaware 19803 (US) |
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Erfinder: |
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- DÖRFEL, Walter
D-73087 Boll (DE)
- DEEG, Rudi
Lee, MA 01238 (US)
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Vertreter: Schumacher, Horst, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Phys. Dr. Peter Palgen,
Dipl.-Phys. Dr. Horst Schumacher,
Frühlingstrasse 43A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 561 154 DE-A- 2 154 295 DE-U- 9 201 791 US-A- 2 461 387
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DE-A- 2 128 097 DE-C- 678 585 DE-U- 9 204 667 US-A- 3 377 033
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wickelmaschine zum Aufwickeln, von ggf. längsgeteilten
Bahnen, vorzugsweise Papierbahnen, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Um bei immer schwerer werdenden zu wickelnden Rollen ein möglichst gleichmäßiges
Wickelergebnis, d. h. eine möglichst gleichmäßige Rollenstruktur zu erreichen und
Wickelfehler zu minimieren, ist es bekannt, zumindest eine der vorzugsweise zwei Tragwalzen
mit einem elastisch verformbaren Mantel zu versehen. Die möglichen Kombinationen sind
in der DE 92 04 667 U beschrieben. Gemäß dieser Druckschrift sollen die besten Wickelergebnisse
dann erzielt werden, wenn folgende Merkmalskombination für eine derartige Tragwalzenanordnung
realisiert ist:
- Das Wickelbett wird ausschließlich aus den beiden Tragwalzen gebildet,
- die in Bahnlaufrichtung zweite Tragwalze weist einen Mantel auf, der wesentlich stärker
verformbar ist, als der Mantel der in Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze,
- die in Bahnlaufrichtung zweite Tragwalze ist gegenüber der in Bahnlaufrichtung ersten
Tragwalze abgesenkt, so daß eine durch die Achsen der beiden Tragwalzen gelegte Ebene
mit der Horizontalen einen Winkel bildet.
[0003] Es wurde gefunden, daß diese bekannte Tragwalzenanordnung nur in Ausnahmefällen wirklich
zufriedenstellende Wickelergebnisse ermöglicht.
[0004] Davon ausgehend liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Wickelmaschine dahingehend zu verbessern, daß die Wickelqualität
auch bei großen Rollengewichten weiter optimiert wird.
[0005] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird eine Wickelmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
[0006] Die Erfindung hat erstmals erkannt, daß die dynamische Tragwalzenbelastung beim Wickeln
bei der Festlegung der Nachgiebigkeit bzw. Starrheit der Tragwalzenoberfläche berücksichtigt
werden muß. Es hat sich gezeigt, daß die aus dynamischer und statischer Belastung
resultierende Gesamtbelastung der von der ankommenden Bahn teilweise umschlungenen,
d. h. in Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze in aller Regel relativ höherals die der
anderen Tragwalze ist.
[0007] Eine weitere wesentliche Verbesserung des Wickelergebnisses läßt sich dadurch erzielen,
daß die in Bahnlaufrichtung zweite Tragwalze im Bereich ihrer von der Bahn berührter
Oberfläche einen relativ höhere- Reibwert aufweist, als die entsprechende Oberfläche
der in Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze. Insbesondere in Kombination mit dem Merkmal
des Anspruchs 1 oder 2 läßt sich nierdurch das Maß des Spanners oder Entlastens der
Papierbahn an der äußeren Rollenoberfläche in optimaler Weise einstellen bzw. vorgeben.
Besonders bevorzugt ist eine solche Ausführungsform, bei der die Gewichtsbelastung
der in Bahnlaufrichtung zweiten Tragwalze im Vergleich zur Gewichtsbelzstung der in
Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze besonders klein ist.
[0008] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, den durch die Tragwalzen
und dem bereits zum Teil hergestellten Wickel begrenzten Raum über den zwischen den
Tragwalzen gebildeten Spalt mit einem Gasdruck in im übrigen bekannter Weise zu beaufschlagen
und somit eine Entlastung des Eigengewichtes des Wickels zu bewirken (Anspruch 4).
Es versteht sich, daß zu diesem Zweck vor allem die Stirnenden des druckbeaufschlagten
Raumes in geeigneter Weise abgedichtet werden, damit sich der Entlastungsdruck aufbauen
kann. Ein derartiger, sogenannter Airlift ist für Doppeltragwalzenroller mit relativ
unelastischen Tragwalzenoberflächen seit langem bekannt, u. a. aus der US-A-3 346
209 der Anmelderin sowie der US-A-3 497 151, der DE-C-1 047 001, der DE-C-1 111 496
und der DE-U-92 01 791.
[0009] Bei diesen bekannten Airlift-Vorrichtungen für Doppeltragwalzenroller kommt es darauf
an, einen möglichst gleichmäßigen Spalt zwischen der Oberfläche der bereits gewickelten
Rolle und der von der zugeführten Bahn umschlungenen Tragwalze zu erzielen, weil ansonsten
das Druckentlastungsfluid von der einzuwickelnden Bahn eingezogen und zwischen dieser
und der gewickelten Rolle eingeschlossen wird.
[0010] Die Erfindung hat erkannt, daß dieser Spalt nur dann gleichmäßig erhalten werden
kann, wenn die zu wickelnde Bahn hinreichend porös ist, um die eingezogene Druckluft
durchtreten zu lassen. In den meisten Fällen wirken sich Unregelmäßigkeiten in der
Oberfläche der bereits gewickelten Rolle entlang der Berührungslinie zu der umschlungenen
Tragwalze äußerst negativ auf die Menge der miteingezogenen Druckentlastungsluft aus.
Bei der erfindungsgemäßen Kombination führt die Nachgiebigkeit der Ummantelung der
von der zugeführten Bahn umschlungenen Tragwalze dazu, daß sich die Walzenoberfläche
entlang der Berührungslinie mit der bereits gewickelten Rolle an die Welligkeit der
Rolle in dieser Berührungslinie anpaßt. Hierdurch werden mögliche Lufteinzugsspalte
zwischen der eingezogenen Bahn und der gewickelten Rolle minimiert und damit die eingezogene
Luft auf ein verträgliches Maß (Menge) reduziert. - Es versteht sich, daß die erfindungsgemäße
Kombination eines Airliftes mit einer nachgiebigen Ummantelung der umschlungenen Tragwalze
auch dann höchst vorteilhaft einsetzbar ist, wenn die nicht umschlungene (zweite)
Tragwalze eine harte, anstelle einer nachgiebigen, Ummantelung aufweist.
[0011] Die vorgenannten, erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe,
Formgestaltung, Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt
Anwendung finden können.
[0012] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstands der Erfindung ergeen
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der - beispielhaft
- eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt
ist.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Wickelmaschine in schematisierter Stirnseitenansicht;
- Fig. 2
- eine andere Ausführungsform der Wickelmaschine, ebenfalls in Stirnseitenansicht sowie
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Tragwalze mit teilweise gewickelter Rolle in Seitenansicht (alle
Figuren stark schematisiert).
[0014] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 sind zwei im Durchmesser gleiche angetriebene
Tragwalzen TW1 und TW2 vorgesehen, die beide eine nachgiebig verformbare Ummantelung
M1, M2 aufweisen, wobei die Ummantelung M1 den relative nachgiebigeren und die Ummantelung
M2 den relative weniger nachgiebigen Belag bildet. Die zugeführte Papierbahn PB umschlingt
die erste Tragwalze TW1 etwa 180° und wird zu der Rolle R mit dem Rollengewicht G
gewickelt. Für den Start jedes Wickelvorganges kann die Gewichtsbelastung auf die
beiden Tragwalzen durch eine Belastungswalze, wie an sich bekannt, künstlich erhöht
werden (GBLW). Die durch das Rollengewicht auf die beiden Tragwalzen ausgeübte Normalbelastung
N1 und N2 ist bei diesem Ausführungsbeispiel gleich groß. Die dynamische Belastung
der umschlungenen Walze TW1 und damit die Gesamtbelastung dieser Walze ist allerdings
höher als die der Walze TW2.
[0015] Ein als AL bezeichnetes Gehäuse eines an sich bekannten Airliftes ist von unten im
wesentlichen randdichtend in der unteren Zwickelbereich zwischen den beiden Tragwalzen
eingeführt. Durch den achsparallelen Austrittsspalt kann Druckluft, die dem Airliftgenäuse
in nicht dargestellter Weise zugeführt wird, durch den Abstangsspalt zwischen den
beiden Tragwalzen in den darüber liegenden, oben von der Rolle R abgedichteten Raum
als Gewichtentlastungsdruckluft einströmen, wobei die Stirnseiten dieses Druckentlastungsrsumes
DR in bekannter Weise abgedichtet sind.
[0016] Die Ausführungsform nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 u. a. dadurch,
daß der Durchmesser der umschlungenen Tragwalze TW1 größer als der Durchmesser der
Tragwalze TW2 ist und die Achse der letzteren höher als die der ersteren gelegen ist,
wobei die Belastungswalze mit einem Winkel zur Vertikalen wirksam wird. Durch diese
Anordnung ist die Normalbelastung N1 der Tragwalze TW1 spürbar größer als die Normalbelastung
N2 der Tragwalze TW2. Bei dieser besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Oberfläche
der nicht umschlungenen Tragwalze TW2 mit einem ihren Reibwert erhöhenden Belag RB
versehen. Ein Airlift ist lediglich als Option und daher gestrichelt dargestellt.
[0017] Die Darstellung in Fig. 3 verdeutlicht, wie die stark übertrieben dargestellte Welligkeit
der gewickelten Rolle R von dem nachgiebig verformbaren Mantel M1 der Tragwalze TW1
nachgebildet und Lufteinzugsspalte somit minimiert oder unterdrückt werden.
1. Wickelmaschine zum Aufwickeln gegebenenfalls längsgeteilter Bahnen, vorzugsweise von
Papierbahnen (PB),
mit zwei Tragwalzen (TW1, TW2), die den herzustellenden Wickel (R; R'; R''; R''')
in einem Wickelbett tragen, wobei die in Bahnlaufrichtung zweite Tragwalze (TW2) eine
verformbare Ummantelung (M2) aufweist und
wobei die in Bahnlaufrichtung erste Tragwalze (TW1) während des Wickelns von der Bahn
teilweise umschlungen, ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ummantelung (M1) der ersten Tragwalze (TW1) stärker nachgiebig verformbar
als die Ummantelung (M2) der in Bahnlaufrichtung zweiten Tragwalze (TW2) ist.
2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Bahn, nämlich
der Rollenaußenfläche berührte Oberfläche der in Bahnlaufrichtung zweiten Tragwalze
(TW2) einen höheren Reibwert (µ) als die von der Bahn berührte Oberfläche der in Bahnlaufrichtung
ersten Tragwalze (TW1) aufweist.
3. Wickelmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die beiden
Tragwalzen (TW1 und TW2) und dem bereits zum Teil hergestellten Wickel (R) begrenzte
Raum (DR) an seinen Stirnenden und von unten her im Rahmen des Möglichen abgedichtet
ist und in dem Raum (DR) ein Überdruck zur Entlastung des Eigengewichtes des Wickels
(R) erzeugbar ist.
4. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
der von der Bahn teilweise umschlungenen, d.h. in Bahnlaufrichtung ersten Tragwalze
(TW1) größer als der Durchmesser der zweiten Tragwalze (TW2) ist.
5. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der in Bahnlaufrichtung
zweiten Tragwalze (TW2) höher als die Achse der ersten Tragwalze (TW1) gelegen ist.
6. Wickelmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Belastungswalze vorgesehen
ist, die mit einem Winkel zur Vertikalen an dem Wickel (R, R', R'', ...) wirksam wird.
1. A winding machine for winding webs, optionally divided longitudinally, preferably
webs of paper (PB),
with two support rollers (TW1, TW2) supporting the rolls (R; R'; R''; R''') to be produced in a roll bed, wherein the second support roller (TW2) in the running direction of the web is provided with a deformable covering (M2), and
wherein the first support roller (TW1) in the running direction of the web is passed around in part during the winding
of the web,
characterized in that
the covering (M1) of the first support roller (TW1) is more resiliently deformable than the covering (M2) of the second support roller (TW2) in the running direction of the web.
2. A winding machine according to Claim 1, characterized in that the surface - touched by the web, namely the exterior face of the roll - of the second
support roller (TW2) in the running direction of the web has a higher coefficient of action (µ) than the surface - touched by the web - of the first support roller (TW1) in the running direction of the web.
3. A winding machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the space (DR) bounded by the two support rollers (TW1 and TW2) and the roll (R) already produced in part is sealed off at its front faces and at the bottom insofar
as is possible, and an over-pressure for relieving the inherent weight of the roll
(R) can be produced in the space (DR).
4. A winding machine according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the diameter of the support roller (TW1) passed-around in part by the web, i.e. the first support roller in the running direction of the web, is greater than the
diameter of the second support roller (TW2).
5. A winding machine according to Claim 4, characterized in that the axis of the second support roller (TW2) in the running direction of the web is situated at a higher level than the axis
of the first support roller (TW1).
6. A winding machine according to Claim 5, characterized in that a loading roller is provided which acts upon the roll (R, R', R'', ...) at an angle to the vertical.
1. Enrouleuse pour enrouler des bandes divisées le cas échéant en longueur, de préférence
de bandes en papier (PB),
avec deux rouleaux porteurs (TW1, TW2), qui portent le rouleau à fabriquer (R ; R'
; R'' ; R''') dans un lit d'enroulement, où le second rouleau porteur (TW2) dans la
direction de déplacement de la bande présente une enveloppe déformable (M2) et
où le premier rouleau porteur (TW1) dans la direction de déplacement de la bande est
entouré partiellement pendant l'enroulement par la bande,
caractérisée en ce que
l'enveloppe (M1) du premier rouleau porteur (TW1) est plus fortement déformable, en
cédant, que l'enveloppe (M2) du second rouleau porteur (TW2) dans la direction de
déplacement de la bande.
2. Enrouleuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface, avec laquelle
vient en contact la bande, à savoir la face extérieure du rouleau, du deuxième rouleau
porteur (TW2) dans la direction de déplacement de la bande a une valeur de frottement
(µ) plus élevée que la surface, avec laquelle vient en contact la bande, du premier
rouleau porteur (TW1) dans la direction de déplacement de la bande.
3. Enrouleuse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'espace (DR) délimité
par les deux rouleaux porteurs (TW1 et TW2) et le rouleau (R) déjà partiellement fabriqué
est rendu étanche à ses extrémités frontales et depuis en dessous autant que possible
et qu'on peut produire dans l'espace (DR) une surpression pour décharger le poids
propre du rouleau (R).
4. Enrouleuse selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le diamètre
du rouleau porteur (TW1) entouré partiellement par la bande, c'est-à-dire le premier
dans la direction de déplacement de la bande, est plus grand que le diamètre du second
rouleau porteur (TW2).
5. Enrouleuse selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'axe du second rouleau
porteur (TW2) dans la direction de déplacement de la bande est situé plus haut que
l'axe du premier rouleau porteur (TW1).
6. Enrouleuse selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'il est prévu un rouleau
de charge qui agit selon un angle à la verticale sur le rouleau (R, R', R'', ...).
