[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Druckgasschalter mit einer Kontaktanordnung,
die ein feststehendes Kontaktstück, ein Anschlußstück und ein von einem Antrieb bewegbares
Schaltstück enthält,
mit einer Kompressionseinrichtung zum Erzeugen einer Löschgasströmung mit einem Kompressionskolben
und einem Kompressionszylinder, die beim Ausschaltvorgang von einer Einschaltstellung
aus von dem Antrieb relativ zueinander verschiebbar sind, und
mit einem abschaltstromerregbaren Stator, dessen Magnetfeld eine antriebsunterstützende
Axialbewegung mindestens eines Ankers bewirkt.
[0002] Ein derartiger Druckgasschalter ist aus der DE-A1-40 10 006 und der DE-A1-40 10 007
bekannt. Die Kontaktanordnung des bekannten Druckgasschalters enthält ein von einem
Antrieb bewegbares Schaltstück, das im eingeschalteten Zustand (Einschaltstellung)
ein festes Kontaktstück mit einem laststromdurchflossenen Anschlußstück verbindet.
Die Kompressionseinrichtung umfaßt einen Kompressionskolben und einen Kompressionszylinder,
die einen Kompressionsraum begrenzen. Beim Ausschaltvorgang werden Kolben und Zylinder
relativ zueinander bewegt. In dem Kompressionsraum befindliches Löschgas wird dabei
komprimiert und dient zur Beblasung des beim Ablaufen des Schaltstücks von dem Kontaktstück
entstehenden Lichtbogens. Als Löschgas wird beispielsweise SF
6 verwendet. Um die magnetische Wirkung des Abschalt- oder Kurzschlußstroms zur Antriebsunterstützung
auszunutzen, ist die Kontaktanordnung teilweise von einem aus ferromagnetischem Material
bestehenden und mindestens einen durchgehenden Schlitz aufweisenden Stator umgeben.
Der Kompressionszylinder (DE-A1-40 10 006) oder der Kompressionskolben (DE-A1 40 10
007) weist zumindest einen stabförmigen Anker auf. Erst nach einer Teilbewegung des
Kompressionszylinders während des Ausschaltvorgangs gelangt der Anker in den Einflußbereich
des Magnetfeldes des abschaltstromerregten Stators, das den Anker antriebsunterstützend
in den Schlitz des Stators hineinzieht. Die erst nach Beginn der Kompressionszylinderbewegung
einsetzende antriebsunterstützende Axialbewegung des Ankers steht somit zur Anfangsbeschleunigung
des Kompressionszylinders nicht zur Verfügung.
[0003] Bei einem weiteren bekannten (DE-C2-31 41 324) Druckgasschalter fließt der Nennstrom
über den Kompressionszylinder. Beim Ausschaltvorgang kommutiert der Abschaltstrom
nach einer bestimmten Bewegungsstrecke des Zylinders auf eine Gradientenspule und
bewirkt die Bewegung eines Ringkolbens, der die Lichtbogen-Beblasung unmittelbar unterstützt.
[0004] Die US-PS 4,438,308 beschreibt einen Druckgasschalter, bei dem eine Hilfsblaswirkung
durch sich infolge des Abschaltstroms kontrahierende Federwindungen erst einsetzt,
nachdem der Kompressionszylinder von einem Antrieb erheblich bewegt worden ist.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Druckgasschalters, bei dem
insbesondere zu Beginn der Ausschaltbewegung des Kompressionszylinders die magnetische
Wirkung des Abschaltstroms bereits annähernd vollständig zur Verfügung steht und der
bei vergleichsweise geringer erforderlicher Antriebsleistung eine schnelle Schaltbewegung
ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Druckgasschalter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
gelöst, indem ein Energiespeicher in Form einer Kompressionskammer mit einem Kolben-Zylinder-System
vorgesehen ist, dessen verschiebbares Element mit dem Anker mechanisch verbunden ist,
und indem Anker und Stator derart angeordnet sind, daß das Magnetfeld bereits in der
Einschaltstellung die Ankerbewegung bewirkt und daß der Energeispeicher so angeordnet
ist, daß die Entladung des Energiespeichers unterstützend auf den Antrieb wirkt. Der
beispielsweise bei Kurzschluß erheblich erhöhte (Kurzschluß) Strom bewirkt noch vor
Auslösen des Druckgasschalters und vor Bewegungsbeginn von Schaltstück und Kompressionszylinder
eine Ankerbewegung, die zu einer Volumenverringerung der Kompressionskammer führt.
Die Kompressionskammer bildet so einen pneumatischen Energiespeicher. Ein wesentlicher
Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Energiespeicher schon vor der Auslösung
des Schalters geladen ist, so daß die zum Auslösungszeitpunkt gespeicherte Energie
vollständig zur Antriebsunterstützung zur Verfügung steht. Die bei Beginn des Ausschaltvorgangs
für die bewegten Schalterteile notwendige Beschleunigungsenergie kann vorteilhafterweise
zu einem großen Teil von dem Energiespeicher zur Verfügung gestellt werden, so daß
der Antrieb mit insgesamt vergleichsweise niedriger Leistung kostengünstig dimensioniert
werden kann. Der erfindungsgemäße Schalter kann vergleichsweise schnell schalten.
[0007] Eine konstruktiv bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Energiespeicher
innerhalb des Kompressionszylinders angeordnet ist.
[0008] Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß der Energiespeicher
innerhalb des Anschlußstücks angeordnet ist und daß die der Kontaktanordnung abgewandte
Seite der Kompressionskammer von einem Abtriebskolben gebildet ist, der mit dem Antrieb
mechanisch verbunden ist. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung kann der Anker unmittelbar
als Antriebskolben der Kompressionskammer dienen. Zur vorteilhaften Anpassung an den
erforderlichen Hub- und Kraftbedarf können der Antriebskolben und der Abtriebskolben
unterschiedliche Querschnitte aufweisen. Damit bildet die Kompressionskammer in vorteilhafter
Weise zusätzlich einen Hub- und Kraftumsetzer.
[0009] Zur Erhöhung der Durchflutung und einer dadurch verbesserten Ausnutzung der magnetischen
Wirkung des Abschaltstromes sieht eine bevorzugte Fortbildung der Erfindung vor, daß
der Stator eine Spule ist. Eine diesbezüglich konstruktiv bevorzugte Ausgestaltung
der Erfindung besteht darin, daß die Spule aus einem Abschnitt des Anschlußstücks
besteht, dessen Wandung von einem schraubenartig gewundenen Radialschlitz durchzogen
ist.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert; es zeigen:
Figur 1 einen ersten erfindungsgemäßen Druckgasschalter in Einschaltstellung,
Figur 2 den Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 1 und
Figur 3 einen weiteren Druckgasschalter.
[0011] Gemäß Figur 1 hat der Druckgasschalter eine Kontaktanordnung 1 mit einem festen Kontaktstück
2, einem in festem Abstand koaxial gegenüberstehenden laststromdurchflossenen Anschlußstück
3 und einem bewegbaren Schaltstück 5. Das bewegbare Schaltstück 5 ist mit einem Kompressionszylinder
6 fest verbunden. Dieser bildet zusammen mit einem feststehenden Kompressionskolben
7 und einem Füllkörper 8 eine mechanische Kompressionseinrichtung 10 für ein Löschgas
11. Der Kompressionszylinder 6 ist über eine nur andeutungsweise gezeigte Schaltstange
12 mit einem mechanischen Antrieb 13 verbunden, von dem mit einer Stange 14 und einer
Gabel 15 nur Teile gezeigt sind. Das Anschlußstück 3, auf das sich der Kompressionszylinder
6 bei einer Ausschaltbewegung in Richtung des Pfeiles A zubewegt, ist an seinem dem
Lichtbogenraum 18 abgewandten Ende 19 von zwei etwa halbmondförmigen ca. 90 mm hohen
Jochen 20, 21 (Figur 2) umgeben. Zwischen ihren Polflächen 20a, 20b und 21a, 21b sind
Führungsschächte gebildet, die zwei Anker 23, 24 aufnehmen. Im Zentralbereich 26 der
Joche 20, 21 sind zwei gleichsinnig von dem Nennstrom bzw. Abschaltstrom durchflossene
Leiter 27, 28 angordnet. Diese Anordnung bildet zusammen mit den Jochen 20, 21 einen
Stator 29 für die Anker 23, 24.
[0012] Die Anker 23, 24 sind über Zugstangen 30, 31 mit einem Ringkolben 32 verbunden. Der
Kolben 32 begrenzt eine Kompressionskammer 34, die außenseitig vom Kompressionszylinder
6 und innen- und bodenseitig von einem Führungsteil 36 abgeschlossen ist. Das Kolben-Zylinder-System
32, 36, 6 bildet einen pneumatischen Energiespeicher 37. Figur 1 zeigt die Verhältnisse
in "Einschaltstellung" 38.
[0013] Bei Kurzschluß steigt der Laststrom (Kurzschlußstrom) vor dem Auslösen des Schalters
soweit an, daß sich ein so starkes Magnetfeld des Stators 29 aufbaut, daß die Anker
23, 24 in dessen Wirkbereich gelangen und zwischen die Polflächen 20a, 21a und 20b,
21b des Stators 29 gezogen werden (In der Ansicht nach Figur 2 sind die Anker in dieser
Position gezeigt und ihre Bezugszeichen in Klammern gesetzt). Der über die Zugstangen
30, 31 starr mit den Ankern 23, 24 verbundene Kolben 32 wird demzufolge unter Komprimierung
des in der Kompressionskammer 34 enthaltenen Löschgases in Richtung des Pfeils A bewegt.
Die Bewegung des Kolbens 32 endet vor dem Auslösen des Schalters, d. h. bevor der
Kompressionszylinder 6 freigegeben und von dem Antrieb 12 über die nur angedeutete
Schaltstange 16 in Pfeilrichtung A bewegt wird. Zu Beginn der Ausschaltbewegung des
Kompressionszylinders 6 steht damit die in der Kompressionskammer 34 gespeicherte
pneumatische Energie sofort zur Verfügung. Der Bodenbereich des Führungsteils 36 ist
mit dem Kompressionskammerüberdruck beaufschlagt, der während der Anfangsbewegung
(Beschleunigung) des Kompressionszylinders 6 und ggf. weiterer Schalterteile stark
antriebsunterstützend wirkt, so daß eine schnelle Schaltung bei vergleichsweise geringer
Antriebsleistung möglich ist.
[0014] Um den Kolben 32 nach dem Ausschaltvorgang beim Wiedereinschalten in seine Ausgangsposition
zurückzubringen, umgeben Positionierdruckfedern 40a, 40b die Zugstangen 30, 31.
[0015] Figur 3 zeigt eine hinsichtlich der Ankeranordnung und des Stators modifizierte Ausführung
eines Druckgasschalters in Einschaltstellung 38. Der Figur 1 entsprechende Teile sind
mit denselben Bezugszeichen versehen. Ein Anker 50 ist in einem mit Isolierstoff 51
ausgekleideten Führungsrohr 52 entgegen der Kraft einer Positionierfeder 53 in Richtung
auf einen rückwärtigen Flansch 55 bewegbar. Der Anker 50 begrenzt mit seiner einen
Stirnseite 56 eine Kompressionskammer 58, deren Mantel von dem Isolierstoff 51 und
einem hinteren Teil 59 des Anschlußstücks 3 umgeben ist. Die andere Stirnseite der
Kompressionskamer 58 ist von einem Abtriebskolben 60 begrenzt, der über ein Rohr 61
mechanisch mit einer Gabel 62 verbunden ist. Ein Abschnitt 64 des Anschlußteils 59
bildet eine die Kompressionskammer 58 umgebende Spule 65, indem die Wandung des Abschnitts
64 von einem schraubenartig gewundenen, durchgehenden Radialschlitz 66 durchzogen
ist. Die Windungen sind gegeneinander elektrisch gut isoliert.
[0016] Ein durch die Spule 65 fließender Abschaltstrom erzeugt in dem von der Spule 65 gebildeten
Stator 67 ein Magnetfeld, das den Anker 50 in Pfeilrichtung A zum Flansch 55 bewegt.
Dabei wird in der Kompressionskammer 58 enthaltenes Löschgas komprimiert. Die Kompressionskammer
58 wirkt als Energiespeicher und gibt die gespeicherte Energie über den Abtriebskolben
60 an die Gabel 62 weiter. Durch entsprechende Freigabe des Antriebs kann der Zeitpunkt
der Energieabgabe bestimmt und auf die von dem (nicht gezeigten) Antrieb über die
Gabel 62 und die Zugstangen 68 bewirkte Bewegung des Kompressionszylinders 6 abgestimmt
werden. Eine Öffnung 69 dient zum Löschgasaustritt während der Bewegung des Kompressionszylinders
6.
[0017] Die vorstehend genannte Ausgestaltung eines Druckgasschalters erlaubt neben einem
steuerbaren Einsatz der aus dem Abschaltstrom gewonnenen und gespeicherten Energie
eine besonders kompakte Anordnung der Kompressionskammer, die sich für die Verwendung
einer Spule als Stator besonders eignet. Durch die Gestaltung der druckbeaufschlagten
Oberfläche 56 des Ankers 50 und der Fläche 70 des Abtriebskolbens 60 ist eine optimale
Anpassung der Antriebsunterstützung an den Hub- und Kraftbedarf möglich. Ferner kann
vorgesehen sein, den Anker 50 derart zu verklinken, daß die Klinke erst in der Einschaltstellung
des Schalters wieder lösbar ist. Das Lösen kann über eine Führungsstange 71 der Positionierfeder
53 erfolgen. Dadurch kann verhindert werden, daß die Kompressionskammer 58 bei Einschaltung
auf einen Kurzschluß entgegen der Einschaltbewegung wirkt.
1. Elektrischer Druckgasschalter
- mit einer Kontaktanordnung (1), die ein feststehendes Kontaktstück (2), ein Anschlußstück
(3) und ein von einem Antrieb (13) bewegbares Schaltstück (5) enthält,
- mit einer Kompressionseinrichtung (10) zum Erzeugen einer Löschgasströmung mit einem
Kompressionskolben (7) und einem Kompressionszylinder (6), die beim Ausschaltvorgang
von einer Einschaltstellung (38) aus von dem Antrieb (13) relativ zueinander verschiebbar
sind, und
- mit einem abschaltstromerregbaren Stator (29), dessen Magnetfeld eine antriebsunterstützende
Axialbewegung mindestens eines Ankers (23, 24) bewirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Energiespeicher (37) in Form einer Kompressionskammer (34) mit einem Kolben-Zylinder-System
(32;6,36) vorgesehen ist, dessen verschiebbares Element (32) mit dem Anker (23,24)
mechanisch verbunden ist, und daß Anker (23,24) und Stator (29) derart angeordnet
sind, daß das Magnetfeld bereits in der Einschaltstellung (38) die Ankerbewegung bewirkt
und daß der Energiespeicher so angeordnet ist, daß die Entladung des Energiespeichers
unterstützend auf den Antrieb wirkt.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Energiespeicher (37) innerhalb des Kompressionszylinders (6) angeordnet ist.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Energiespeicher innerhalb des Anschlußstücks (59) angeordnet ist und daß die der
Kontaktanordnung (1) abgewandte Seite der Kompressionskammer (58) von einem Abtriebskolben
(60) gebildet ist, der mit dem Antrieb mechanisch verbunden ist.
4. Druckgasschalter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stator (67) eine Spule (65) ist.
5. Druckgasschalter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule (65) aus einem Abschnitt (64) des Anschlußstücks (59) besteht, dessen Wandung
von einem schraubenartig gewundenen Radialschlitz (66) durchzogen ist.
1. Electrical gas-blast switch
- having a contact arrangement (1), which contains a fixed contact piece (2), a connection
piece (3) and a switching piece (5) which can be moved by a drive (13),
- having a compression device (10) for producing a flow of quenching gas, which compression
device has a compression piston (7) and a compression cylinder (6), which during the
disconnect procedure can be shifted relative to each other by the drive (13), starting
from a closed position (38), and
- having a stator (29), which can be excited by the cut-off current and the magnetic
field of which effects a drive-supporting axial movement of at least one armature
(23, 24),
characterised in that there is provided an energy store (37) in the form of a
compression chamber (34) having a piston-cylinder system (32, 6, 36), the shiftable
element (32) of which is mechanically connected to the armature (23, 24), and in that
armature (23, 24) and stator (29) are arranged in such a way that the magnetic field
effects the armature movement already in the closed position (38), and in that the
energy store is arranged in such a way that the discharging of the energy store has
a supporting effect on the drive.
2. Gas-blast switch according to claim 1,
characterised in that the energy store (37) is arranged inside the compression cylinder
(6).
3. Gas-blast switch according to claim 1,
characterised in that the energy store is arranged inside the connection piece (59),
and in that the side of the compression chamber (58) that faces away from the contact
arrangement (1) is formed by an output piston (60), which is mechanically connected
to the drive.
4. Gas-blast switch according to claim 3,
characterised in that the stator (67) is a coil (65).
5. Gas-blast switch according to claim 4,
characterised in that the coil (65) comprises a section (64) of the connection piece
(59), through the wall of which passes a radial slit (66) which is wound in a screw-like
manner.
1. Disjoncteur électrique à gaz comprimé, comportant
- un dispositif de contacts (1), qui comprend une pièce fixe de contact (2), une pièce
de connexion (3) et une pièce de commutation (5) qui peut être déplacée par un dispositif
d'entraînement (13),
- un dispositif de compression (10) pour produire un flux de gaz d'extinction et présentant
un piston de compression (7) et un cylindre de compression (6), qui peuvent être déplacés
l'un par rapport à l'autre par le dispositif d'entraînement (13) lors du processus
d'ouverture à partir d'une position de fermeture (38), et
- un stator (29), qui peut être excité par le courant de rupture et dont le champ
magnétique provoque un mouvement axial, aidant à l'entraînement, d'au moins un induit
(23, 24),
caractérisé par le fait qu'on prévoit un accumulateur d'énergie (37) sous la forme
d'une chambre de compression (34) avec un système de piston et cylindre (32 ; 6, 36)
dont l'élément mobile (32) est relié mécaniquement à l'induit (23, 24), et que l'induit
(23, 24) et le stator (29) sont disposés de telle manière que le champ magnétique
provoque, déjà dans la position de fermeture (38), le mouvement de l'induit, et que
l'accumulateur d'énergie est disposé de telle manière que la décharge de l'accumulateur
d'énergie agisse à l'appui de l'entraînement.
2. Disjoncteur à gaz comprimé selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que l'accumulateur d'énergie (37) est disposé à l'intérieur
du cylindre de compression (6).
3. Disjoncteur à gaz comprimé selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que l'accumulateur d'énergie est disposé à l'intérieur
de la pièce de connexion (59), et que le côté de la chambre de compression (58), éloigné
du dispositif de contacts (1), est constitué par un piston mené (60), qui est relié
mécaniquement au dispositif d'entraînement.
4. Disjoncteur à gaz comprimé selon la revendication 3,
caractérisé par le fait que le stator (67) est une bobine (65).
5. Disjoncteur à gaz comprimé selon la revendication 4,
caractérisé par le fait que la bobine (65) consiste en un tronçon (64) de la pièce
de connexion (59), dont la paroi est traversée par une fente radiale (66) en spirale
à la manière d'une vis.