[0001] Die Erfindung betrifft einen Bandspanner mit einem Spannband, welches zum Umschlingen
eines oder mehrerer Werkstücke eine äußere Schlinge bildet, mit einer Spannvorrichtung,
relativ zu welcher ein erstes Ende der Schlinge festlegbar ist, mittels welcher die
äußere Schlinge zum Spannen des Werkstücks oder der Werkstücke zusammenziehbar ist
und welche ein an der Schlinge mit einer Schlingendurchführung abgestütztes Grundelement
sowie ein Zugelement umfaßt, mit einer Verstellvorrichtung, mittels welcher das Zugelement
und das Grundelement relativ zueinander bewegbar sind, wobei bei einer Relativbewegung
von Grundelement und Zugelement die äußere Schlinge unter Wirkung eines Flaschenzuges
zusammenziehbar ist.
[0002] Ein derartiger Bandspanner gemäß dem oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1 ist
aus der US 3,584,860 bekannt und dient zum Umspannen von Werkstücken unterschiedlichster
Formen, wobei ein Spannen des Bandes nach dem Prinzip eines einfachen Flaschenzugs
erfolgt.
[0003] Bei einer aus der EP-0 302 806 bekannten Ausführung eines Bandspanners ist die Spannvorrichtung
so ausgebildet, daß sie an beiden Enden der äußeren Schlinge zieht, wobei das als
Spannband verwendete Textilband beim Spannen auf zwei Rollen aufgewickelt wird. Diese
Lösung hat jedoch den Nachteil, daß aufgrund der unterschiedlichen Umfangsmaße beim
Aufwickeln des Spannbandes auf die Rollen ein ungleiches Ziehen an beiden Seiten der
äußeren Schlinge entsteht.
[0004] Darüber hinaus ist auch die Handhabung der Spannvorrichtung über einen einzigen Drehknopf
nachteilig, der in mehreren Stellungen unterschiedliche Funktionen hat. Eine Stellung
dient zum freien Auszug des Spannbandes, eine zum schnellen Aufwickeln des Spannbandes
und eine dritte Stellung zum Spannen des Spannbandes in kleinen Raststellungen.
[0005] Besonders geeignet sind derartige Bandspanner zum Zusammenhalten unförmiger Teile
oder Teile mit unterbrochenen Umfangsflächen, wie z. B. Stuhllehnen oder Stuhlfüße.
Zu den unförmigen Teilen zählen auch Säulen, nierenförmige Möbel oder ovalrunde Werkstücke.
[0006] Mit derartigen Bandspannern können auch normale Rahmen in Viereck-, Sechseck- oder
Achteckform gespannt werden.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es bei derartigen Bandspannern zum besseren und schonenden
Spannen von Werkstücken mit Ecken im Bereich der Ecken zusätzlich Eckelemente - oder
auch Spannecken genannt - zu verwenden.
[0008] Bandspanner sind in unterschiedlichsten konstruktiven Ausführungen bekannt.
[0009] So sind beispielsweise Bandspanner bekannt, bei welchen ein Zurrgurt mit Gurtratsche
zum Einsatz kommt. Andere Ausführungsformen von Bandspannern verwenden eine Spindel
mit Spindelmutter zum Betätigen der Bandführung. Bei diesen Lösungen ist es allerdings
erforderlich, die beiden Bandseiten oder Bandenden festzuklemmen, wobei das Halten
des Bandes beim Spannen davon abhängig ist, wie gut die Klemmung ist.
[0010] Werden als Spannbänder Textilbänder eingesetzt, so ist deren große Dehnung nachteilig,
die sich besonders bei einer großen Ausdehnung der Schlinge bemerkbar macht. Aus diesem
Grund werden bei Bandspannern auch Metallbänder eingesetzt, diese haben allerdings
den Nachteil, daß sie umständlich handhabbar sind und aufspringen.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bandspanner der gattungsgemäßen
Art derart zu verbessern, daß dieser möglichst vorteilhaft handhabbar ist.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einem Bandspanner der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Schlinge so zwischen dem Grundelement und dem Zugelement verläuft
und an diesem angreift, daß bei einer Relativbewegung von Grundelement und Zugelement
die äußere Schlinge unter Wirkung eines doppelten Flaschenzuges zusammenziehbar ist,
daß die Größe der Schlinge variierbar ist und daß ein zweites Ende der Schlinge an
der Spannvorrichtung mittels einer Fixiereinrichtung fixierbar ist.
[0013] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß sich bereits bei
einer einfachen Relativbewegung zwischen Zugelement und Grundelement ein möglichst
rasches und effizientes Verkleinern der äußeren Schlinge und somit Spannen durch die
doppelte Flaschenzugwirkung bei der Relativbewegung von Grundelement zu Zugelement
ergibt.
[0014] Darüber hinaus ist der erfindungsgemäße Bandspanner einfach betätigbar, da zum Zusammenziehen
der äußeren Schlinge lediglich eine Relativbewegung zwischen Grundelement und Zugelement
mittels der Verstellvorrichtung durchführbar ist.
[0015] Erfindungsgemäß ist die Größe der Schlinge variierbar, um diese an unterschiedlichsten
Werkstücken anlegen zu können, wobei zum einfachen Variieren der Größe der Schlinge
eine Fixiereinrichtung vorgesehen ist, mit welcher die zwei Ende in der Spannvorrichtung
fixierbar sind.
[0016] Die Wirkung eines doppelten Flaschenzugs läßt sich mit unterschiedlichsten Führungen
der Schlinge zwischen Grundelement und Zugelement erreichen.
[0017] Ein aufgrund seiner Einfachheit besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht
vor, daß die Schlinge mit einer ersten Stelle am Grundelement und mit mindestens zwei
weiteren Stellen am Zugelement angreifend anliegt.
[0018] Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Schlinge zwei Schlaufen bildet, deren
Umbiegungen die zwei weiteren Stellen bilden, mit denen die Schlinge am Zugelement
angreifend anliegt. Mit diesen beiden Schlaufen ist in einfacher Weise die Wirkung
des doppelten Flaschenzugs darstellbar, wobei vorzugsweise jeweils an einem Ende jeder
Schlaufe ein Ende der Schlinge liegt und am anderen Ende der Schlaufe das Spannband
sich bis zur äußeren Schlinge fortsetzt.
[0019] Dies kann beispielsweise dadurch realisiert werden, daß eine separate Verstellvorrichtung
an irgendeiner Stelle auf die Schlinge wirkt, um deren Größe zu variieren.
[0020] Ein besonders einfaches Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandspanners sieht
dabei vor, daß ein erstes Ende der Schlinge an einer festgelegten Stelle des Spannbandes
angeordnet ist und daß sich das Spannband über ein zweites Ende der Schlinge hinaus
als Spannbandreserve fortsetzt und daß die Größe der Schlinge durch Verkleinern oder
Vergrößern der Spannbandreserve variierbar ist, wobei die Größe der Schlinge durch
exakte Positionierung des ersten Endes relativ zum zweiten Ende festlegbar ist.
[0021] Diese Lösung schafft in einfacher und auch für eine Bedienungsperson leicht durchsichtiger
Weise die Möglichkeit, die Größe der Schlinge zu variieren.
[0022] Das erste und das zweite Ende der Schlinge könnten beispielsweise an einer separaten
Feststellvorrichtung angeordnet sein, welche zur Variation der Größe der Schlinge
dient.
[0023] Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das erste Ende und das zweite Ende der
Schlinge an der Spannvorrichtung angreifen.
[0024] Beispielsweise wäre es möglich, das erste Ende in der Spannvorrichtung unabhängig
von der Fixiereinrichtung festzulegen.
[0025] Eine besonders zweckmäßige Lösung sieht jedoch vor, daß das erste Ende und das zweite
Ende in der Fixiereinrichtung der Spannvorrichtung fixierbar sind, so daß die Zugkraft
an einem Ende der Schlinge unmittelbar auf das andere Ende der Schlinge wirkt.
[0026] Um eine Fixierung des Spannbandes in beliebiger Stellung in der Fixiereinrichtung
zu ermöglichen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Fixiereinrichtung kraftschlüssig
auf das Spannband wirkt.
[0027] In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn sowohl das erste Ende als auch
das zweite Ende der Schlinge in der Fixiereinrichtung fixierbar sind, da dann die
Fixiereinrichtung auf beide Enden wirkt und beispielsweise beide Enden gegeneinander
preßt, was insbesondere bei einem geflochtenen oder textilen Spannband aufgrund der
hohen Oberflächenreibung dazu führt, daß in der Fixiereinrichtung die beiden Enden
aufgrund der Reibung zwischeneinander unmittelbar relativ zueinander festgelegt sind.
[0028] Die Fixiereinrichtung kann in unterschiedlichster Art und Weise ausgeführt sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Fixiereinrichtung sieht vor, daß diese ein Fixierelement
und ein Widerlager aufweist, zwischen welchen das Spannband einspannbar ist.
[0029] Zum Einspannen des Spannbandes zwischen dem Fixierelement und dem Widerlager kann
prinzipiell eine separate Betätigungsvorrichtung, beispielsweise mit einem Knebelmechanismus,
vorgesehen sein.
[0030] Eine besonders einfach zu handhabende Lösung sieht vor, daß die Fixiereinrichtung
und die Verstellvorrichtung gleichzeitig, insbesondere mittels desselben Betätigungselements,
betätigbar sind, so daß zusätzlich zur einfachen Handhabung auch noch sichergestellt
ist, daß beim Betätigen der Verstelleinrichtung zum Spannen des Spannbandes auch die
Fixiereinrichtung im Sinne eines Festlegens mindestens eines Endes der Schlinge betätigbar
ist.
[0031] Besonders sicher handhabbar ist eine Lösung, bei welcher die Betätigung der Fixiereinrichtung
zwangsläufig erfolgt, wenn die Verstelleinrichtung im Sinne eines Spannens des Spannbandes
betätigt wird.
[0032] Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lösung sieht
jedoch vor, daß das Fixierelement beim Bewegen des Grundelements und des Zugelements
relativ zueinander durch die Verstellvorrichtung betätigbar ist.
[0033] Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß sich die Verstellvorrichtung über die
Fixiereinrichtung am Grundelement abstützt und somit die Fixiereinrichtung mindestens
das zweite Ende der Schlinge und gegebenenfalls auch das erste Ende relativ zum Grundelement
fixiert.
[0034] In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn das von der Fixiereinrichtung fixierte
Ende der Schlinge die eine Stelle darstellt, mit welcher die Schlinge am Grundelement
angreifend anliegt.
[0035] Hinsichtlich der Wirkung des Zugelements auf die Schlinge wurden im Zusammenhang
mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben
gemacht. So sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß das Zugelement zwei
Zugkörper aufweist, von denen jeweils einer an einer der mindestens zwei weiteren
Stellen auf die Schlinge wirkt.
[0036] Vorzugsweise sind dabei die Zugkörper beiderseits der Verstellvorrichtung an dem
Zugelement angeordnet.
[0037] Hinsichtlich der Verstellvorrichtung wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung
der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So ist als Verstellvorrichtung
jede Art von Stellglied denkbar, welche eine Relativbewegung zwischen Grundelement
und Zugelement erzeugt.
[0038] Eine aufgrund ihrer Einfachheit hinsichtlich des Aufbaus und der einfachen Bedienbarkeit
besonders günstige Verstellvorrichtung, mit welcher außerdem hohe Kräfte erzeugbar
sind, umfaßt eine Spindel und eine auf der Spindel laufende Spindelmutter.
[0039] Eine derartige Spindel hat den Vorteil, daß sie bei einfacher Bedienbarkeit in der
Lage ist, über relativ große Wege eine hohe Kraft zu erzeugen, was insbesondere im
vorliegenden Fall, in welchem die Relativbewegung zwischen Zugelement und Grundelement
die eines doppelten Flaschenzuges auf die äußere Schlinge hat, von Bedeutung ist.
[0040] Eine derartige Verstellvorrichtung kann in unterschiedlichster Art und Weise nun
auf das Grundelement und das Zugelement wirken. Eine konstruktiv besonders günstige
und einfache Ausführungsform sieht vor, daß die Spindelmutter an dem Zugelement gehalten
ist und sich die Spindel an dem Grundelement abstützt.
[0041] Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß sich die Spindel mit einem Spindelende
auf dem Fixierelement der Fixiereinrichtung abstützt.
[0042] Um das die Spindelmutter tragende Zugelement drehfest relativ zur Verstellspindel
zu führen, ist vorzugsweise vorgesehen, daß das Zugelement an einer mit dem Grundelement
verbundenen Linearführung in Richtung auf dieses zu und von diesem weg bewegbar, jedoch
unverdrehbar geführt ist.
[0043] Diese Linearführung könnte in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Linearführung sieht vor, daß diese Teil eines Gehäuses,
vorzugsweise durch Wände desselben gebildet, ist, an welchem insbesondere auch das
Grundelement gehalten ist.
[0044] Im einfachsten Fall ist dabei vorgesehen, daß das Grundelement Teil, vorzugsweise
ein Bodenteil, des Gehäuses bildet.
[0045] Hinsichtlich der Ausbildung des Grundelements wurden bislang hinsichtlich der Ausbildung
der Schlingendurchführung keine näheren Angaben gemacht. So wäre es beispielsweise
denkbar, im Grundelement eine einzige Öffnung vorzusehen, durch welche die Schlinge
zum Zugelement hindurchgeführt ist. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn das
Grundelement zwei Führungsdurchbrüche für jeweils ein Trum der Schlinge aufweist.
[0046] Vorzugsweise sind dabei die Führungsdurchbrüche so gelegt, daß sich das jeweilige
Trum der Schlinge im Anschluß an die jeweils gebildete Schlaufe zwischen Grundelement
und Zugelement durch den jeweiligen Führungsdurchbruch hindurch erstreckt.
[0047] Hinsichtlich der Art und Weise, wie die Spannbandreserve an oder in der Spannvorrichtung
angeordnet sein soll, wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. Grundsätzlich
wäre es möglich, die Spannbandreserve einfach frei fallend aus der Spannvorrichtung
herauslaufen zu lassen oder einen Hohlraum vorzusehen, in welchen die Spannbandreserve
ungeordnet ablegbar ist.
[0048] Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht jedoch vor, daß die Spannvorrichtung
einen Träger für die Spannbandreserve aufweist, auf welchem insbesondere die Spannbandreserve
geordnet ablegbar ist.
[0049] Vorzugsweise ist dabei dieser Träger als Wickelkörper für die Spannbandreserve ausgebildet,
auf welchem sich somit die Spannbandreserve geordnet aufwickeln läßt.
[0050] Der Wickelkörper könnte einerseits durch das Gehäuse selbst gebildet sein, so daß
sich die Spannbandreserve einfach auf den vom Gehäuse gebildeten Wickelkörper aufwickeln
läßt.
[0051] Noch vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Wickelkörper eine relativ zum Gehäuse
drehbare Spule bildet, auf welcher die Spannbandreserve in Form eines Wickels aufwickelbar
ist.
[0052] Die Spule ist vorzugsweise mit einer Kurbel zum Aufwickeln der Spannbandreserve drehbar.
[0053] Hinsichtlich der Beaufschlagung der Werkstücke durch die äußere Schlinge des Spannbandes
wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele
keine näheren Angaben gemacht.
[0054] So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, daß die äußere Schlinge zum Beaufschlagen
der Werkstücke mit Eckelementen versehen ist.
[0055] Diese Eckelemente könnten beispielsweise beim die Werkstücke umschlingenden Anlegen
der äußeren Schlinge frei zwischen Spannband und den jeweiligen Werkstücken einlegbar
sein. Dies hat jedoch den Nachteil, daß damit eine einfache Bedienung des erfindungsgemäßen
Bandspanners nicht mehr möglich ist.
[0056] Aus diesem Grund ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Eckelemente unverlierbar an
dem Spannband fixierbar sind.
[0057] Vorzugsweise sind dabei zur Fixierung am Spannband die Eckelemente mit am Spannband
angreifenden Halteelementen versehen, die in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet
sein können.
[0058] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß die Halteelemente so ausgebildet
sind, daß das Spannband quer zu seiner Längsrichtung in eine durch die Halteelemente
fixierte Stellung an den Eckelementen einschiebbar ist, so daß nicht die Notwendigkeit
besteht, die äußere Schlinge zu öffnen und beispielsweise das Spannband durch eine
dieses allseitig umgebende Durchführung hindurchzuführen.
[0059] Die Halteelemente sind dabei vorzugsweise so ausgebildet, daß sie das Spannband von
einer Seitenkante her auf einer Flachseite übergreifen.
[0060] Um zusätzlich das Spannband gegen ein Herausgleiten aus dem jeweiligen Halteelement
zu sichern, ist zweckmäßigerweise noch ein Sicherungselement vorgesehen, welches das
Spannband gegen ein Herausgleiten aus dem Halteelement sichert. Dieses Sicherungselement
kann im einfachsten Fall eine Nase sein, an welcher das Spannband mit der Seitenkante
anliegt, welche nicht vom Halteelement übergriffen ist.
[0061] Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Sicherungselement ebenfalls ein Halteelement
darstellt und somit die beiden Halteelemente von jeweils einander gegenüberliegenden
Seitenkanten des Spannbandes ausgehend dieses übergreifen.
[0062] Die Eckelemente können in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein.
[0063] Um sicherzustellen, daß mit diesen unterschiedlichste Winkel aufweisende Ecken von
Werkstücken übergriffen werden können, ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Eckelemente
einen Hohlraum U-förmig umgreifen und endseitig der Schenkel des U Drucknasen aufweisen,
mit welchen die Eckelemente auf die Werkstücke wirken. Beispielsweise sind die Eckelemente
dabei so auf Ecken von Werkstücken aufsetzbar, daß die Drucknasen auf gegenüberliegenden
Seiten der Ecken anliegen.
[0064] Die Eckelemente können dabei so ausgebildet sein, daß sie mit ihren Drucknasen unmittelbar
auf das Werkstück wirken. Noch vorteilhafter ist es jedoch, wenn die Eckelemente im
Bereich ihrer Drucknasen mit schwenkbar an diesen gelagerten Druckteilen versehen
sind, welche ihrerseits Druckflächen aufweisen, mit welchen die Druckteile auf das
Werkstück wirken.
[0065] Beispielsweise sind dabei die Druckteile mit ebenen oder leicht gewölbten Druckflächen
versehen.
[0066] Vorzugsweise sind die Eckelemente so ausgebildet, daß auf diesen das Spannband quer
zu seiner Längsrichtung vollflächig aufliegt, um eine möglichst gute Druckwirkung
zu erreichen.
[0067] Darüber hinaus sind die Eckelemente ferner vorzugsweise so ausgebildet, daß die Drucknasen
symmetrisch zu einer Mittellinie des Spannbandes angeordnet sind.
[0068] Darüber hinaus sind auch die Druckteile vorzugsweise so ausgebildet, daß sie sich
symmetrisch zu einer Mittelebene des Spannbandes erstrecken.
[0069] Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandspanners
sieht vor, daß dieser für das Umspannen von Werkstücken von symmetrischer und unförmiger
Gestalt mit Textilband und mehreren zu unterlegenden Spannecken zum Schutze der Werkstücke
und zum besseren Gleiten des Spannbandes entlang dieser beim Spannen mittels eines
üblichen Spannelements innerhalb eines Spanngeräts oder einer Spannvorrichtung ausgebildet
ist, wobei das Spannband innerhalb des Spanngeräts oder der Spannvorrichtung in Spannkanälen
von Umlenkecken - oder auch Zugkörper genannt - geführt wird, so daß sich die Wirkung
eines doppelten Flaschenzugs ergibt und beim Spannen vorzugsweise mit einer Spindel
zwischen einer am Ende angebrachten Druckplatte und dem umgebenden Gehäuse die beiden
Spannbandseiten festgeklemmt werden.
[0070] Noch vorteilhafter ist es, wenn bei dieser Lösung das Spanngerät - oder die Spannvorrichtung
- aus der Bandführung, dem Gehäuse der Spannvorrichtung sowie dem Spannelement und
dem Spannband besteht, wobei das Gehäuse die Bandführung derart umschließt, daß für
das Band eine exakte Führung besteht, die kein Ausweichen zuläßt.
[0071] Eine weitere vorteilhafte Variante der erfindungsgemäßen Lösung sieht vor, daß zwei
Durchtrittsöffnungen im Gehäuse auf der Seite zum Werkstück zum Bandaustritt vorhanden
sind, durch die das Band auf einem Radius beim Spannen nach innen gezogen wird.
[0072] Eine weitere günstige Variante sieht vor, daß die Bandführung Bandkanäle zum Umlenken
auf die Tiefe der Bandbreite besitzt und zur Erleichterung bei notwendiger Montage
Markierungen fest im vorzugsweise als Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellten Teil
auf der offenen Seite angebracht sind.
[0073] Weiter ist es bei der erfindungsgemäßen Lösung zweckmäßig, wenn die Führung des Bandes
in der Bandführung derart erfolgt, daß das Ende, das am Festpunkt eingehängt ist,
und die Gegenseite, die aus- und eingezogen wird, zwischen Druckplatte und der Oberseite
des Gehäuses festgeklemmt werden kann. Je stärker über die Spindel gespannt wird,
um so fester halten dabei die Spannbänder.
[0074] Alternativ hierzu ist es vorteilhaft, wenn für die Druckplatte eine Vertiefung vorgesehen
ist, um durch das Zurückdrehen die Spannbänder zum besseren Durchziehen völlig entlasten
zu können.
[0075] Eine weitere im Rahmen der Erfindung zweckmäßige Lösung sieht vor, daß auf der Außenseite
des Gehäuses eine Markierung angebracht ist, die die Richtung des Aus- und Einziehens
angibt.
[0076] Vorzugsweise sind am Gehäuse Nocken angebracht, die zum Aufwickeln des Bandes bei
Aufbewahrung des Spanngerätes dienen, und ein Schlitz zur Bandsicherung.
[0077] Eine weitere zweckmäßige erfindungsgemäße Lösung sieht vor, daß das Spanngerät oder
die Spannvorrichtung zusätzlich mit zwei und mehr Eckelementen oder Spannecken zum
Schutze der Werkstückkanten ausgerüstet ist und zum besseren Gleiten des Spannbandes
um diese Kanten, wobei diese für Kanten oder Gehrungswinkel von 45 bis 120° stufenlos
verwendbar und unverlierbar nach Bedarf nachträglich auf das Spannband montierbar
sind.
[0078] Vorzugsweise ist dabei die Spannecke oder das Eckelement einteilig aus einer offenen
Zylinderform hergestellt, wobei die Öffnung so festgelegt ist, daß spitze Winkel und
stumpfe Winkel im inneren Hohlraum des Hohlzylinders Platz haben.
[0079] Weiter ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die Bandführung in einem Schlitz erfolgt,
der nach oben offen ist und nach unten einen Ansatz und oben eine Einführungsschräge
besitzt und auf beiden Seiten je einen Nocken.
[0080] Zweckmäßigerweise ist dieser Nocken an dem Zylinder angeformt und weist eine Einführschräge
mit einem als Widerhaken funktionierenden Ansatz zur Bandsicherung auf. Der Ansatz
liegt dabei tiefer als der Schlitzablauf.
[0081] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn zur besseren Anlage am Werkstück mit Spannflächen
versehene Teile auf einem zylindrischen, einen Durchmesser aufweisenden Abschnitt
der Spannecken aufgeklipst werden.
[0082] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bandspanners schafft
die Möglichkeit, mit einfachstem Bedienungskomfort schnell nach Umfassen des Werkstücks
auf hohe Spannkraft zu kommen.
[0083] Ferner ist der Bandspanner als kompaktes Gerät mit Bandein- und -ausgang ausgebildet.
[0084] Zur Betätigung sollte dieser Bandspanner mit einem allgemein bekannten Spannelement
versehen sein.
[0085] Der Bandspanner ist ferner vorzugsweise ausgerüstet mit Schutz- oder Spannecken für
die gängigsten Gehrungswinkel.
[0086] Beim Spannen soll das Spannband beidseitig gleichmäßig eingezogen werden. Die Spannecken
sollten stufenlos für Gehrungswinkel bzw. umspannte Ecken von 45 bis 120° verwendet
werden können, sich dem gefertigten Winkel anpassen und leicht federnd anliegen. Sie
sollen je nach Bedarf auf das Band aufgesteckt werden können, ohne dieses ab- oder
aufwickeln zu müssen, um schnell umzustellen auf Spannen mit oder ohne Spannecken.
Sie sollen außerdem unverlierbar am Spannband festhalten. Zur Aufbewahrung ist es
vorteilhaft, das Spannband aufwickeln zu können und die Schutzecken unverlierbar an
der Spannvorrichtung anzubringen.
[0087] Weitere Merkmale und Vorteile sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie
der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Gesamtdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Bandspanners;
- Fig. 2
- eine Darstellung einer Spannvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Bandspanners mit teilweise aufgebrochenem Gehäuse;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch einen Teilbereich der Spannvorrichtung längs Linie 3-3 in Fig.
2;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung in Richtung des Pfeils A in Fig. 2;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht eines Eckelements ohne Druckteile;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht des Eckelements mit Druckteilen;
- Fig. 7
- einen Schnitt längs Linie 7-7 in Fig. 6;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf das Eckelement in Richtung des Pfeils B in Fig. 5;
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bandspanners;
- Fig. 10
- einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 9;
- Fig. 11
- eine vergrößerte Gesamtansicht des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Bandspanners beim Spannen mit Eckelementen oder Spannecken;
- Fig. 12
- einen Schnitt längs Linie 12-12 in Fig. 11;
- Fig. 13
- einen Schnitt längs Linie 13-13 in Fig. 11;
- Fig. 14
- eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Eckelements;
- Fig. 15
- eine Draufsicht auf das Eckelement in Richtung des Pfeils C in Fig. 14;
- Fig. 16
- eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des Eckelements in Fig. 14 mit
Druckteilen und
- Fig. 17
- eine Ansicht eines montierten Druckteils in Richtung des Pfeils D in Fig. 16.
[0088] Ein in Fig. 1 als Ganzes dargestellter Bandspanner umfaßt eine aus einem Spannband
10, vorzugsweise einem Textilband, gebildete äußere Schlinge 12a, welche beispielsweise
zwei Werkstücke 14 und 16 auf ihrer Außenseite umschlingend umgreift und zu einer
als Ganzes mit 20 bezeichneten Spannvorrichtung geführt ist, welche dazu dient, die
äußere Schlinge 12a zusammenzuziehen.
[0089] Die Spannvorrichtung 20 umfaßt ein Gehäuse 22, in welchem, wie in Fig. 2 dargestellt,
ein Zugelement 24 angeordnet ist, das mittels einer als Ganzes mit 26 bezeichneten
Verstellvorrichtung relativ zu einem mit 28 bezeichneten Grundelement, welches eine
Grundseite des Gehäuses 22 bildet und welches zwei Schlingendurchführungen 30 und
32 aufweist, über die das Spannband 10 von der äußeren Schlinge 12a in ein Inneres
des Gehäuses 22 geführt ist.
[0090] Die äußere Schlinge 12a ist mit einem Schloß Z mit miteinander verbindbaren und lösbaren
Schloßelementen Z
1 und Z
2 versehen, welches es ermöglicht, die äußere Schlinge 12a zu öffnen, um die äußere
Schlinge 12a um die Werkstücke 14 und 16 herumlegen zu können, ohne daß diese von
seitlich der Schlinge durch diese hindurch geschoben werden müssen. Ferner schafft
das Schloß Z die Möglichkeit, für den Fall, daß eine besonders große äußere Schlinge
12a erforderlich ist, das Schloß Z zu öffnen und zwischen die Schloßteile Z
1 und Z
2 ein Verlängerungsstück einzusetzen, welches an seinen beiden Enden mit dem Schloßteil
Z
1 bzw. Z
2 verbindbare Schloßteile aufweist.
[0091] Das Zugelement 24 umfaßt, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, zwei parallel zueinander
verlaufende Seitenwangen 40 und 42, zwischen denen eine Spindelmutter 44 liegt und
zwischen denen sich außerdem beiderseits der Spindelmutter 44 und vorzugsweise symmetrisch
zu dieser liegende Zugrollen 46 und 48 erstrecken, die jeweils drehbar an den Seitenwangen
42 und 44 gelagert sind, so daß deren Drehachsen 50 und 52 vorzugsweise parallel und
in einer senkrecht zu einer Achse 54 der Spindelmutter 44 liegenden Ebene 56 verlaufen.
[0092] Zusätzlich sind auf einer dem Grundelement 28 abgewandten Seite der Ebene 56 in einer
zu dieser parallelen Ebene 58 liegende Führungsrollen 60 und 62 vorgesehen, die sich
ebenfalls zwischen den Seitenwangen 40 und 42 erstrecken. Die Führungsrollen 60 und
62 liegen dabei gegenüber den Zugrollen 46 und 48 zur Spindelmutter 44 hin versetzt,
und zwar so weit, daß eine der Spindelmutter 44 zugewandte Umfangsfläche 64, 66 derselben
einen geringeren Abstand von der Spindelmutter 44 aufweist, als eine der Spindelmutter
44 zugewandte Umfangsfläche 68, 70 der Zugrollen 46, 48.
[0093] Vorzugsweise ist das gesamte Zugelement 24 aus zwei Teilen 24a und 24b aufgebaut,
wobei das Teil 24a die Seitenwange 40 und eine Lagerung für die Zugrollen 46 und 48
sowie die Führungsrollen 60 und 62 umfaßt, die einstückig an diese angeformt sind.
Ferner ist an die Wange 40 auch noch die Spindelmutter 44 einstückig angeformt.
[0094] Das zweite Teile 24b umfaßt vorzugsweise die Seitenwange 42 sowie Aufnahmen für die
Lagerungen der Zugrollen 46 und 48 und der Führungsrollen 60 und 62 und ein an der
Spindelmutter 44 anliegendes und diese zusätzlich stabilisierendes Stützelement 72.
Dabei sind die beiden Teile 24a und 24b durch übliche Sicherungselemente miteinander
verbunden.
[0095] Wie ferner in Fig. 2 dargestellt, geht die Schlinge 12 aus von einem in einer Fixiereinrichtung
80 fixierbaren ersten Ende 82 und bildet im Anschluß an das erste Ende mit einem ersten
Schlingentrum 12e eine von der Fixiereinrichtung 80 ausgehende, die Zugrolle 46 umschlingende
U-förmige Schlaufe 84, im Anschluß an welche dann das Trum 12e durch die Schlingendurchführung
30 in Form eines gekrümmten Durchführungsschlitzes durch das Grundelement 18 aus dem
Gehäuse 22 austritt, um dann die außerhalb der Spannvorrichtung 20 liegende äußere
Schlinge 12a zu bilden.
[0096] Ferner erstreckt sich das Spannband 10 über das erste Ende 82 der Schlinge 12 hinaus
und bildet ein Endstück 86, welches an dem Grundelement 28 mittels eines Haltezapfens
88 festgelegt ist, wobei der Haltezapfen 88 eine vom Endstück 86 gebildete Öse 90
durchgreift.
[0097] Von einem zweiten Ende 92, welches ebenfalls in der Fixiereinrichtung 80 fixierbar
ist, erstreckt sich ein zweites Trum 12z der Schlinge 12 ebenfalls in Form einer U-förmigen
Schlaufe 94 über die Zugrolle 48, um dann ebenfalls durch die Schlingendurchführung
32 in Form eines gekrümmten Schlitzes im Grundelement 28 hindurchzulaufen und aus
dem Gehäuse 22 auszutreten, um die außerhalb der Spannvorrichtung 20 liegende äußere
Schlinge 12a zu bilden.
[0098] Ferner erstreckt sich im Anschluß an das zweite Ende 92 der Schlinge 12 das Spannband
10 über die Fixiereinrichtung 80 hinaus und bildet eine Spannbandreserve 96, welche
über die der Spindelmutter 44 zugewandte Umfangsfläche 64 der Führungsrolle 60 des
Zugelements 24 geführt ist und im Anschluß an die Führungsrolle 60 auf einer Spule
98 in Form eines Wickels 100 aufwickelbar ist.
[0099] Die Spule 98 ist, wie in Fig. 4 dargestellt, zwischen zwei Seitenwänden 102 und 104
des Gehäuses 22 angeordnet und mittels einer die Seitenwände 102 und 104 durchsetzenden
Welle 106 um eine Achse 108 drehbar gelagert. Auf einer Seite ist drehfest mit der
Welle 106 eine Kurbel 110 verbunden, mit welcher die Spannbandreserve 96 in Form des
Wickels 100 auf der Spule 98 aufwickelbar ist.
[0100] Wie ferner in Fig. 2 und 3 dargestellt, sind die Seitenwände 102 und 104 noch mit
Längsschlitzen 112 und 114 versehen, in welchen das Zugelement 24 in einer Verstellrichtung
116 relativ zum Grundelement 28 bewegbar geführt ist, wobei das Zugelement 24 in die
Längsschlitze 112 und 114 mit Vorsprüngen 118 bzw. 120 eingreift. Ferner liegt das
Zugelement 24 an Innenseiten 122 und 124 der Seitenwände 102 und 104 mit Außenseiten
126 bzw. 128 an und wird dadurch zusätzlich noch unverdrehbar, jedoch in Verstellrichtung
116 verschieblich geführt.
[0101] Dabei verlaufen die Längsschlitze 112 und 114 parallel zur Verstellrichtung 116.
[0102] Die zur Bewegung des Zugelements 24 relativ zum Grundelement 28 vorgesehene Verstellvorrichtung
26 umfaßt eine Spindel 130, welche die Spindelmutter 44 durchsetzt und mit ihrem Spindelende
132 in ein Druckstück 134 eingreift, das zusätzlich noch mit einem Fixierschuh 136
versehen ist.
[0103] Die Spindel 130 mit dem an ihrem Spindelende 132 angeordneten Druckstück 134 ist
vorzugsweise als eine bei Spannzwingen übliche Spannspindel mit einem üblichen Druckstück
134 ausgestattet, wobei die Spindel 130 durch einen ebenfalls bei Spannzwingen üblichen
Spindelgriff 138 drehbar ist.
[0104] Der auf das Druckstück 134 aufgesetzte Fixierschuh bildet zusammen mit einem am Grundelement
28 angeordneten Widerlager 140 die Fixiereinrichtung 80, in welcher das erste Ende
82 und das zweite Ende 92 der Schlinge 12 fixierbar sind. Die Fixierung erfolgt dadurch,
daß die beiden Enden 82 und 92 der Schlinge 12 zwischen dem Widerlager 140 und dem
Fixierschuh 136 dann eingespannt werden, wenn die Spindel 130 durch Drehen am Spindelgriff
138 so gedreht wird, daß sich das Zugelement 24 vom Grundelement 28 weg bewegt und
somit die auf die Schlaufen 84 und 94 im Sinne einer Vergrößerung derselben wirkenden
Zugrollen 46 und 48 letztlich dazu führen, daß sowohl über das erste Trum 12e als
auch das zweite Trumm 12z das Spannband der äußeren Schlinge 12a durch die Schlingendurchführungen
30 und 32 in das Gehäuse 22 unter Verkleinerung der äußeren Schlinge 12a hineingezogen
wird. Um die Kraft aufzubringen, mit welcher die Zugrollen 46 und 48 auf die Schlaufen
84 und 94 zur Vergrößerung derselben wirken, muß sich die Spindel 130 über das Druckstück
134 und den Fixierschuh 136 letztlich an dem Grundelement 28 abstützen, wobei dies
über die zwischen dem Fixierschuh 136 und dem Widerlager 140 eingespannten Enden 82
und 92 der Schlinge 12 erfolgt, so daß letztlich die Abstützung der Spindel 130 über
die Fixiereinrichtung 80 am Grundelement 28 erfolgt und dadurch gleichzeitig auch
die Enden 82 und 92 der Schlinge relativ zum Grundelement 28 fixiert.
[0105] Der von dem Zugelement 24 bei seiner Bewegung vom Grundelement 28 weg durchlaufene
Weg wirkt sich durch die Vergrößerung der zwei Schlaufen 84 und 94 letztlich in vierfacher
Weise auf die außerhalb der Spannvorrichtung 20 liegende äußere Schlinge 12a im Sinne
einer Verkürzung derselben aus.
[0106] Zum Spannen der Werkstücke 14 und 16 wird somit zunächst die außerhalb der Spannvorrichtung
20 liegende äußere Schlinge 12a entweder mit oder ohne noch zu erläuternde Eckelemente
140 um die Werkstücke 14 und 16 gelegt und durch Aufwickeln der Spannbandreserve 96
auf der Spule 98 bei gelöster Verstellvorrichtung 26 die äußere Schlinge 12a so weit
zusammengezogen, daß entweder diese unmittelbar oder über die Eckelemente die Werkstücke
14, 16 umschließend an diesen anliegt.
[0107] In dieser gelösten Stellung der Verstellvorrichtung 26 liegt das Zugelement 24 in
seiner dem Grundelement nächstkommenden Position, und somit stützt sich auch der Fixierschuh
136 nicht auf dem Widerlager 140 ab, so daß das sich über das zweite Trum 12z in Form
der Spannbandreserve 96 fortsetzende Spannband 10 durch die Fixiereinrichtung 80 hindurchgezogen
werden kann, und dann bei an den Werkstücken 14 und 16 anliegender äußere Schlinge
12a das zweite Ende 92 dann in der Fixiereinrichtung 80 liegt.
[0108] Wird nunmehr den Spindelgriff 180 so gedreht, daß durch Wirkung der Spindel 130 das
Zugelement 24 sich vom Grundelement 28 wegbewegt, stützt sich zwangsläufig das Spindelende
132 über das Druckstück 134 und den Fixierschuh 136 auf dem Widerlager 140 ab, so
daß die durch den Fixierschuh 136 und das Widerlager 140 gebildete Fixiereinrichtung
80 die Enden 82 und 92 der Schlingen durch Klemmung kraftschlüssig fixiert und sich
nunmehr die durch die Bewegung des Zugelements 24 bedingte Vergrößerung der Schlaufen
84 und 94 im Sinne einer Verkleinerung der außerhalb der Spannvorrichtung 20 liegenden
äußeren Schlinge 12a auswirkt, so daß dadurch die Werkstücke 14 und 16 zusammengespannt
werden.
[0109] Um die Werkstücke 14, 16 gezielt, vorzugsweise im Bereich ihrer Ecken mit einer von
der äußeren Schlinge 12a ausgehenden Spannkraft beaufschlagen zu können, sind vorzugsweise
Eckelemente 140 im Rahmen des erfindungsgemäßen Bandspanners einsetzbar.
[0110] Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, umfaßt jedes dieser Eckelemente 140 einen Grundkörper
142, welcher zwei Drucknasen 144 und 146 bildet, zwischen denen ein Hohlraum 148 liegt,
den der sich bis zu den Drucknasen 144 und 146 erstreckende Grundkörper 142 im Querschnitt
U-förmig umgreift.
[0111] Der Hohlraum 148 dient dazu, eine Ecke eines der Werkstücke 14 oder 16 aufzunehmen,
wobei sich der Grundkörper 142 beiderseits der Ecke an dem Werkstück abstützt.
[0112] Dabei kann sich der Grundkörper 142 unmittelbar mit den Drucknasen 144 und 146 abstützen,
sofern dadurch keine oberflächliche Beschädigung der Werkstücke 14 oder 16 erfolgt.
[0113] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Drucknasen 144 und 146 noch mit Druckteilen
148, 150 versehen sind, welche, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, ebene Druckflächen
152 aufweisen, mit welchen die Druckteile 148 und 150 auf der Oberfläche des jeweiligen
Werkstücks 14, 16 auflegbar sind. Die Druckflächen 152 bilden dabei die Oberfläche
einer Druckplatte 154, von deren einander gegenüberliegenden Schmalseiten auf einer
der Druckfläche 152 gegenüberliegenden Seite der Druckplatte 154 Lagerplatten 156
und 158 abstehen, mit welchen die Druckteile 148 an den Drucknasen 144 oder 146 um
eine Achse 160 schwenkbar gelagert sind.
[0114] Vorzugsweise weisen die Lagerplatten 156 und 158 dabei Bohrungen 162 auf, in welche
ein an jeweils gegenüberliegenden Außenseiten 164, 166 der Drucknasen angeordneter
zylindrischer Vorsprung 168 und 170 eingreift und dadurch ein Schwenklager für die
Druckteile 148 bildet.
[0115] Der Grundkörper 142 hat dabei in Richtung der Schwenkachse 160 und somit auch in
Längsrichtung der Druckfläche 152 eine Ausdehnung, welche eine sichere Auflage des
Spannbandes 10 mit seiner ganzen Breite quer zu seiner Längsrichtung gewährleistet.
[0116] Hierzu bildet der Grundkörper 142, wie in Fig. 5 und 8 dargestellt, auf seiner dem
Hohlraum 148 gegenüberliegenden Seite eine vorzugsweise gewölbte Auflagefläche 180
für das Spannband 10, wobei beiderseits der Auflagefläche 180 vom Grundkörper 142
sich über die Auflagefläche 180 erhebende Seitenstege 182 und 184 gebildet werden,
zwischen welchen das Spannband 10 auf der Auflagefläche 180 aufliegend geführt ist
und welche eine seitliches Hinweggleiten des Spannbandes über die Auflagefläche 180
verhindern.
[0117] Darüber hinaus erstrecken sich von jedem der Seitenstege 182 und 184 ungefähr bis
zu einer Mittellinie 186 der Auflagefläche 180, die auch eine Mittellinie des auf
dieser liegenden Spannbandes 10 darstellt, reichende und in Längsrichtung des Spannbandes
10 einen Abstand voneinander aufweisende Vorsprünge 188 und 190, welche die Auflagefläche
180 im Abstand von dieser übergreifen und einen Zwischenraum 192 bzw. 194 zwischen
sich und der Auflagefläche 180 freilassen, so daß durch diesen Zwischenraum das Spannband
10 hindurchziehbar ist. Damit ist das Spannband 10 nicht nur beiderseits der Auflagefläche
180 durch die Seitenstege 182 und 184 sondern auch der Auflagefläche 180 gegenüberliegend
durch die Vorsprünge 188 und 190 so an dem Grundkörper 142 fixierbar, daß das Spannband
10 nicht von selbst über den Grundkörper 142 hinweggleiten kann, so daß der Grundkörper
142 auch am losen Spannband in Längsrichtung desselben geführt ist, da die Vorsprünge
188 und 190 ein vollständiges Lösen von der Auflagefläche 180 verhindern.
[0118] Dadurch, daß sich die Vorsprünge 188 und 190 jeweils lediglich bis zur Mittellinie
186 der Auflagefläche 180 erstrecken, ist das Einführen des Spannbandes 10 in die
Zwischenräume 192 und 194 in einfacher Weise möglich, nämlich dadurch, daß das Spannband
in Richtung des den jeweiligen Vorsprung 188 oder 190 tragenden Seitenstegs 182 bzw.
184 in den Zwischenraum 192 bzw. 194 einschiebbar ist.
[0119] Vorzugsweise wird der Grundkörper 142 durch zwei Hälften 142a und 142b gebildet,
welche identisch ausgebildet sind und in einer längs der Mittellinie 186 verlaufenden
Ebene aneinander anliegen und relativ zueinander fixiert sind.
[0120] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, dargestellt in den Figuren 9 bis 15, umfaßt
die in Fig. 9 mit 210 bezeichnete Spannvorrichtung eine Bandführung 212 - welche das
Zugelement darstellt - ein Gehäuse 214, eine Spannspindel 216 mit einer Druckplatte
218 und einen Spindelgriff 220.
[0121] Das Spannband 222 ist - beispielsweise mit seiner äußeren Schlinge - freiliegend
um zwei Werkstücke 224 und 226 dargestellt.
[0122] Beim Ziehen des Spannbandes in Richtung des Pfeils 223 legt sich das Spannband im
einfachsten Fall unmittelbar an den Werkstücken 224 und 226 an. Am Spindelgriff 220
wird über die Spindel 216 die Druckplatte 218 aus ihrer Nullstellung in einer Senkung
213 herausgeführt und legt sich am oberen Teil 215 des Gehäuses 214 -welcher das Grundelement
bildet - an.
[0123] Dabei klemmt die Druckplatte 218 zwischen sich und dem oberen Teil des Gehäuses 214
die Bandseiten 225 und 227 - oder auch Enden der Schlinge des Spannbandes genannt
- ein und macht mit dem Spannvorgang ein zusätzliches Festspannen der Bandseiten 225
und 227 überflüssig.
[0124] Es entfallen somit sonst notwendige Feststellelemente.
[0125] Das in Fig. 9 oben gezeigte Bandende 225 ist in einem Bereich 203 des Gehäuses 214
fest gehalten und wird in der anderen Richtung um eine Umlenkecke 230 durch eine Gehäuseöffnung
209 des Gehäuses 214 nach außen geführt. Das untere dargestellte Bandende 227 wird
um eine Ecke 233 zu einer Betätigungsseite hin aus dem Gehäuse 214 geführt.
[0126] In die andere Richtung läuft es um eine Umlenkecke 232 und bildet nach Durchlauf
einer Gehäuseöffnung 207 die Gegenseite der Werkstückumschließung.
[0127] Durch ein Mutterngewinde 217 in der Bandführung 212 schiebt die Druckplatte 218 das
Gehäuse 214 in Richtung des Werkstücks 26 und zieht das Spannband zweifach um die
Umlenkecken 230 und 232 der Bandführung 212.
[0128] Hierdurch kommt ein zweifacher Flaschenzug zur Wirkung und verdoppelt auf beiden
Seiten den Hub der Spindel 216 beim Spannvorgang. Ist der Hub der Spindel 216 h, dann
beträgt der Gesamtweg des Bandes s = 2x2h, also s = 4h.
[0129] Das Gehäuse 214 umschließt die Bandführung 212 - oder auch Zugelement genannt -,
eng und ergibt mit seitlichen Innenflächen 234 oder 235 eine exakte Führung für die
Bandführung 212 beim Spannvorgang.
[0130] Um ein völliges Herausfallen der Bandführung 212 zu verhindern, können an einem der
beiden vorzugsweise in Kunststoff ausgeführten Teile 212 und 214 Rastnocken in allgemein
bekannter Ausführung vorgesehen werden.
[0131] Vorzugsweise erhält die Bandführung 212 - oder auch Zugelement genannt - Pfeilmarkierungen
236, die ein Einlegen des Spannbandes erleichtern, wie in Fig. 9 dargestellt.
[0132] Am Gehäuse 214 sind Vorsprünge vorgesehen, vorzugsweise dargestellt durch Nocken
237 und 238, zwischen denen das Spannband 222 bei Aufbewahrung der Spannvorrichtung
aufgewickelt werden kann. In einem Schlitz 239 kann ein Ende des Spannbandes gegen
selbständiges Aufwickeln gesichert sein.
[0133] In Fig. 10 ist eine Draufsicht auf eine Spannvorrichtung 210 ohne die Werkstücke
224 und 226 dargestellt. Das herausgeführte Spannband 222 ist beidseitig abgeschnitten
gezeichnet.
[0134] Das vorzugsweise vorgesehene verstärkte breite Spannband 222 wird exakt zwischen
einer Längsseite 240 des Gehäuses 214 und der Bandführung 212, d. h. dem Zugelement,
geführt, ein Verdrehen und Auslenken ist nicht möglich.
[0135] Für das Spannband 222 in der Bandführung 212 vorgesehene Bandkanäle haben eine Tiefe
bis zu einem stabilen Unterteil 241 der Bandführung 212, die der Bandbreite mit etwas
zusätzlichem Spiel entspricht. Dadurch erhält eine Bandmitte oder eine Betätigungsachse
205 eine unsymmetrische Lage, die der Betätigung mit der Hand bei Aufliegen auf einer
Unterlage entgegenkommt.
[0136] In Fig. 12 ist die Spannvorrichtung 210 zusammen mit vier eingehängten Eckelementen
oder Spannecken 250 und einem eingelegten Werkstück 252 dargestellt. Eine vergrößerte
Darstellung 254 einer der vier Spannecken 250 zeigt deutlicher die konstruktive Ausführungsform.
[0137] Ein Grundkörper 256 ist als Hohlkörper, vorzugsweise mit Eigenfederung ausgeführt,
im vorliegenden Fall als offener Zylinder, der mit einer Öffnung 258 die Ecken und
Gehrungen federnd umspannt. Die Anlage am Werkstück 252 erfolgt mit einer Abrundung
260, welche für alle Winkel passend ist.
[0138] In einem Innenraum des als Hohlkörper ausgeführten Grundkörpers 256 ist Raum für
Werkstückspitzen, die zur Beobachtung freiliegen, wie beispielsweise alternativ für
spitze Winkel 261 oder stumpfe Winkel 262 im Bereich der Werkstückspitzen in Fig.
3 dargestellt.
[0139] Die ebenfalls zylindrische Außenform der Spannecke 254 läßt das Spannband 222 beim
Spannen ohne große Reibungsverluste entlanggleiten. Es läuft innerhalb eines Schlitzes
264 an dem im Schnitt entlang einer Linie 12-12 sichtbaren Absatz 265 (in Fig. 12).
[0140] Auf der Gegenseite ist eine Einführungsschräge 266 vorgesehen. Zwei als Widerhaken
ausgebildete Vorsprünge 267 und 268 verhindern ein unbeabsichtigtes Verlieren der
Spannecken 254.
[0141] In einem in Fig. 13 dargestellten Schnitt längs Linie 13-13 sind ein entsprechender
Absatz 269 und eine Einführungsschräge 270 dargestellt.
[0142] Um eine einfache Bedienbarkeit für einen Benutzer sichtbar zu machen, ist in der
dargestellten Ausführungsform ein Doppelpfeil 271 auf dem Gehäuse 214 vorgesehen,
der deutlich die Richtung für ein Herein- oder Herausziehen des Spannbandes anzeigt.
[0143] Die Anordnung von Nasen 267 und 268 und des Absatzes 269 ist nochmals deutlich in
Fig. 14 und 15 dargestellt, wobei der Absatz 269 der Nasen 267 und 268 deutlich unterhalb
eines Endes 272 des Schlitzes liegt, so daß das Spannband vor Herausrutschen gesichert
ist.
[0144] In Fig. 16 und 17 sind Spannecken 250 mit einer drehbar angeordneten Spannfläche
274 dargestellt. In einer Öffnung, welche in einer Höhe, gekennzeichnet durch einen
Punkt 275, endet und in einer Tiefe, gekennzeichnet mit einem Punkt 276, Spiel zuläßt,
ist ein Teil 277 drehbar auf einen eine Zylinderfläche mit einem Durchmesser 278 bildenden
Teilabschnitt des Grundkörpers 256 aufgeklipst.
[0145] Die Spannfläche 274 hat rund um einen Übergangsradius 280. Die Drehachse 279 der
Druckplatte 277 entspricht der unsymmetrisch angeordneten Achse 205 in Fig. 10.
[0146] Besonders vorteilhaft ist ein Bandspanner mit einer Spannvorrichtung oder einem Spanngerät
210, welches zusätzlich mit zwei oder mehr Spannecken 250 zum Schutze der Werkstückkanten
und zum besseren Gleiten des Spannbandes 222 um diese Kanten versehen ist.
[0147] Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Spannecken 250 oder Eckelemente für Kanten-
bzw. Gehrungswinkel von 45° bis 120° stufenlos verwendbar sind.
[0148] Zweckmäßigerweise sind diese Spannecken 250 oder Eckelemente unverlierbar nach Bedarf
nachträglich auf das Spannband 222 montierbar.
[0149] Ferner ist es besonders zweckmäßig, wenn - wie in Fig. 14 und 15 dargestellt, die
Spannecke 250 einteilig in einer offenen Zylinderform hergestellt ist. Vorzugsweise
ist dabei die Öffnung 258 - wie in Fig. 11 dargestellt - so festgelegt, daß spitze
Winkel - mit dem Bezugszeichen 261 bezeichnet - oder auch stumpfe Winkel - mit dem
Bezugszeichen 262 bezeichnet - im inneren Raum oder Hohlraum des Hohlzylinders Platz
haben.
[0150] Ferner ist es besonders vorteilhaft, wenn die Bandführung in einem Schlitz 264 erfolgt,
der nach oben offen ist, nach unten einen Ansatz 265 und oben eine Einführschräge
266 aufweist und auf beiden Seiten je ein Nocken 267 und 268 an dem Zylinder angeformt
ist, mit einer Einführschräge 270 und einem als Widerhaken funktionierenden Ansatz
269 zur Sicherung des Spannbandes. Der Ansatz 269 liegt dabei tiefer als der Schlitzauslauf
272.
[0151] Ferner ist zweckmäßigerweise - wie in Fig. 16 und 17 dargestellt - zur besseren Anlage
am Werkstück 252 die jeweilige Spannecke 250 - oder auch Eckelement genannt - mit
mit Spannflächen 274 versehenen Teilen 277 - oder auch Druckteile genannt - versehen,
welche auf einen eine Rundung mit einem Durchmesser 278 bildenden Teil der Spannecke
256 aufgeklipst sind.
[0152] Darüber hinaus ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Mittellinie 279 der in
der Spannecke 256 vorgesehenen Aussparung, gebildet von den Begrenzungen 275 und 276,
der mit 205 gekennzeichneten Mittellinie in Fig. 10 entspricht.
1. Bandspanner mit einem Spannband (10, 222), welches zum Umschlingen eines oder mehrerer
Werkstücke (14, 16, 224, 226) eine äußere Schlinge (12a) bildet, mit einer Spannvorrichtung
(20, 210), relativ zu welcher ein erstes Ende (82, 225) der Schlinge (12a) festlegbar
ist, mittels welcher die äußere Schlinge (12a) zum Spannen des Werkstücks oder der
Werkstücke (14, 16, 224, 226) zusammenziehbar ist und welche ein an der Schlinge (12)
mit einer Schlingendurchführung (30, 32; 209) abgestütztes Grundelement (28; 215)
sowie ein Zugelement (24; 212) umfaßt, mit einer Verstellvorrichtung (26, 216), mittels
welcher das Zugelement (24; 212) und das Grundelement (28; 215) relativ zueinander
bewegbar sind, wobei bei einer Relativbewegung von Grundelement (28; 215) und Zugelement
(24; 212) die äußere Schlinge (12a) unter Wirkung eines Flaschenzuges zusammenziehbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schlinge (12) so zwischen dem Grundelement (28; 215) und dem Zugelement
(24; 212) verläuft und an diesem angreift, daß bei einer Relativbewegung von Grundelement
(28; 215) und Zugelement (24; 212) die äußere Schlinge (12a) unter Wirkung eines doppelten
Flaschenzuges zusammenziehbar ist, daß die Größe der Schlinge (12) variierbar ist
und daß ein zweites ende (92; 227) der Schlinge (12) an der Spannvorrichtung (20,
210) mittels einer Fixiereinrichtung (80) fixierbar ist.
2. Bandspanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlinge (12) mit einem
ersten Abschnitt (82, 92; 225, 227) am Grundelement (28; 215) und mindestens zwei
weiteren Abschnitten (84, 94) am Zugelement (24; 212) angreifend anliegt.
3. Bandspanner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlinge (12) zwei Schlaufen
(84, 94) bildet, deren Umbiegungen die zwei weiteren Stellen bilden, mit denen die
Schlinge (12) am Zugelement (24, 212) anliegt.
4. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
erstes Ende (82; 225) der Schlinge (12) an einer festgelegten Stelle des Spannbandes
(10; 220) angeordnet ist und daß sich das Spannband (10; 220) über ein zweites Ende
(92; 227) der Schlinge (12) hinaus als Spannbandreserve (96) fortsetzt und daß die
Größe der Schlinge (12) durch Verkleinern oder Vergrößern der Spannbandreserve (96)
variierbar ist.
5. Bandspanner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ende (82; 225)
und das zweite Ende (92; 227) der Schlinge (12) an der Spannvorrichtung (20, 210)
angreifen.
6. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste Ende (82; 225) und das zweite Ende (92; 227) in der Fixiereinrichtung (80) der
Spannvorrichtung (20, 210) fixierbar sind.
7. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fixiereinrichtung (80) kraftschlüssig auf das Spannband (10, 222) wirkt.
8. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fixiereinrichtung (80) ein Fixierelement (136; 218) und ein Widerlager (140; 215)
aufweist, zwischen welchen das Spannband (10; 222) einspannbar ist.
9. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fixiereinrichtung (80) und die Verstellvorrichtung (26) gleichzeitig betätigbar sind.
10. Bandspanner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Fixierelement (136; 218)
beim Bewegen des Grundelements (28; 215) und des Zugelements (24; 212) relativ zueinander
durch die Verstellvorrichtung (26) betätigbar ist.
11. Bandspanner nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verstellvorrichtung
(26) über die Fixiereinrichtung (80) am Grundelement (28; 215) abstützt.
12. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugelement (24; 212) zwei Zugkörper (46, 48; 230, 252) aufweist, von denen jeweils
einer an einer der mindestens zwei Stellen (84, 94) auf die Schlinge (12) wirkt.
13. Bandspanner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkörper (46, 48; 230,
232) beiderseits der Verstellvorrichtung (26) an dem Zugelement (24; 212) angeordnet
sind.
14. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verstellvorrichtung eine Spindel (130; 216) und eine auf der Spindel (130; 216) laufende
Spindelmutter (44; 213) umfaßt.
15. Bandspanner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (44; 213)
am Zugelement (24; 212) gehalten ist und sich die Spindel (130; 216) an dem Grundelement
(28; 215) abstützt.
16. Bandspanner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spindel (130, 216)
mit einem Spindelende (132) auf dem Fixierelement (136; 218) der Fixiereinrichtung
(80) abstützt.
17. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Zugelement (24; 212) an einer mit dem Grundelement (28; 215) verbundenen Linearführung
in Richtung auf dieses zu oder von diesem weg bewegbar, jedoch unverdrehbar geführt
ist.
18. Bandspanner nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Linearführung Teil eines
Gehäuses (22; 214) der Spannvorrichtung (20, 210) ist.
19. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Grundelement (28; 215) ein Teil des Gehäuses (22; 214) ist.
20. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Grundelement (28; 215) zwei Führungsdurchbrüche (30, 32; 209) für jeweils ein Trum
(12e, 12z) der Schlinge (12) aufweist.
21. Bandspanner nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsdurchbrüche
(30, 32; 209) so gelegt sind, daß sich das jeweilige Trum (12e, 12z) der Schlinge
(12) im Anschluß an die jeweils gebildete Schlaufe (84, 94) zwischen Grundelement
(28; 215) und Zugelement (24; 212) durch den jeweiligen Führungsdurchbruch (30, 32;
209) hindurcherstreckt.
22. Bandspanner nach einem der Ansprüche 4 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung
(20; 210) einen Träger (98; 214) für die Spannbandreserve (96) aufweist.
23. Bandspanner nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (98; 214) als
Wickelkörper für die Spannbandreserve (96) ausgebildet ist.
24. Bandspanner nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
äußere Schlinge (12a) zum Beaufschlagen der Werkstücke (14, 16; 252) mit Eckelementen
(140; 250) versehen ist.
25. Bandspanner nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckelemente (140; 250)
unverlierbar am Spannband (10, 222) fixierbar sind.
26. Bandspanner nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckelemente (140; 250)
mit am Spannband (210; 222) angreifenden Halteelementen (188, 190) versehen sind.
27. Bandspanner nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (188,
190) so ausgebildet sind, daß das Spannband (10) quer zu seiner Längsrichtung in eine
durch die Halteelemente (188, 190) fixierte Stellung an den Eckelementen (140) einschiebbar
ist.
28. Bandspanner nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente
(188, 190) das Spannband (10) von einer Seitenkante her auf einer Flachseite übergreifen.
29. Bandspanner nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband
(10) gegen ein Herausgleiten aus dem jeweiligen Halteelement (188, 190) gesichert
ist.
30. Bandspanner nach einem der Ansprüche 24 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckelemente
(140; 250) einen Hohlraum (148) U-förmig umgreifen und endseitig der Schenkel des
U Drucknasen (144, 146) aufweisen, mit welchen die Eckelemente (140; 250) auf die
Werkstücke (14, 16; 252) wirken.
31. Bandspanner nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucknasen (144, 146)
auf gegenüberliegenden Seiten der Ecken der Werkstücke (14, 16) anliegen.
32. Bandspanner nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckelemente
(140, 250) im Bereich ihrer Drucknasen (144, 146) mit schwenkbar an diesen gelagerten
Druckteilen (148, 150) versehen sind, welche ihrerseits Druckflächen (152; 274) aufweisen,
mit welchen die Druckteile (148, 150) auf das Werkstück (14, 16; 252) wirken.
33. Bandspanner nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckteile (148, 150)
mit ebenen oder leicht gewölbten Druckflächen (152; 274) versehen sind.
34. Bandspanner nach einem der Ansprüche 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckelemente
(140; 250) so ausgebildet sind, daß das Spannband (10; 222) vollflächig auf diesen
aufliegt.
1. Strap clamping device with a clamping strap (10, 222) forming an outer loop (12a)
to wrap around one or several workpieces (14, 16, 224, 226), with a tightening device
(20, 210) relative to which a first end (82, 225) of the loop (12a) is fixable, and
by means of which the outer loop (12a) is tightenable to clamp the workpiece or workpieces
(14, 16, 224, 226), the tightening device (20, 210) including a base element (28;
215) supported on the loop (12) with a guide opening (30, 32; 209) through which the
loop is guided, and a pull element (24; 212), with an adjusting device (26, 216) by
means of which the pull element (24; 212) and the base element (28; 215) are moveable
relative to each other, the outer loop (12a) being tightenable under the effect of
a pulley upon relative movement of base element (28; 215) and
pull element (24; 212), characterized in that the loop (12) runs between the base
element (28; 215) and the pull element (24; 212) and engages the pull element (24;
212) such that upon relative movement of base element (28; 215) and pull element (24;
212), the outer loop (12a) is tightenable under the effect of a double pulley, in
that the size of the loop (12) is variable, and in that a second end (92; 227) of
the loop (12) is fixable on the tightening device (20, 210) by means of a fixing device
(80).
2. Strap clamping device as defined in claim 1, characterized in that the loop (12) rests
with a first section (82, 92; 225, 227) on the base element (28; 215) and at least
at two further sections (84, 94) on the pull element (24; 212) in engagement therewith.
3. Strap clamping device as defined in claim 2, characterized in that the loop (12) forms
two loop sections (84, 94) whose turns form the two further locations at which the
loop (12) rests on the pull element (24, 212).
4. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that a first end (82; 225) of the loop (12) is arranged at a fixed location on
the clamping strap (10; 220), and in that the clamping strap (10; 220) continues beyond
a second end (92; 227) of the loop (12) as clamping strap reserve (96), and in that
the size of the loop (12) is variable by increasing or decreasing the clamping strap
reserve (96).
5. Strap clamping device as defined in claim 4, characterized in that the first end (82;
225) and the second end (92; 227) of the loop (12) engage the tightening device (20,
210).
6. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the first end (82; 225) and the second end (92; 227) are fixable in the fixing
device (80) of the tightening device (20, 210).
7. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the fixing device (80) acts on the clamping strap (10, 222) to secure it by
force.
8. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the fixing device (80) comprises a fixing element (136; 218) and an abutment
(140; 215) between which the clamping strap (10, 222) is clampable.
9. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the fixing device (80) and the adjusting device (26) are simultaneously actuatable.
10. Strap clamping device as defined in claim 9, characterized in that the fixing element
(136; 218) is actuatable by the adjusting device (26) when the base element (28; 215)
and the pull element (24; 212) move relative to each other.
11. Strap clamping device as defined in claim 10, characterized in that the adjusting
device (26) is supported via the fixing device (80) on the base element (28; 215).
12. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the pull element (24; 212) comprises two pull members (46, 48; 230, 252),
each of which acts on the loop (12) at one of the at least two locations (84, 94).
13. Strap clamping device as defined in claim 12, characterized in that the pull members
(46, 48; 230, 232) are arranged on either side of the adjusting device (26) on the
pull element (24; 212).
14. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the adjusting device comprises a spindle (130; 216) and a spindle nut (44;
213) running on the spindle (130; 216).
15. Strap clamping device as defined in claim 14, characterized in that the spindle nut
(44; 213) is held on the pull element (24; 212) and the spindle (130; 216) is supported
on the base element (28; 215).
16. Strap clamping device as defined in claim 15, characterized in that the spindle (130,
216) is supported with a spindle end (132) on the fixing element (136; 218) of the
fixing device (80).
17. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the pull element (24; 212) is guided so as to be non-rotatable, but moveable
on a linear guide connected to the base element (28; 215) in the direction towards
or away from the latter.
18. Strap clamping device as defined in claim 17, characterized in that the linear guide
is part of a housing (22; 214) of the tightening device (20, 210).
19. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the base element (28; 215) is part of the housing (22; 214).
20. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the base element (28; 215) has two guide openings (30, 32; 209), each of which
is for one respective strand (12e, 12z) of the loop (12).
21. Strap clamping device as defined in claim 20, characterized in that the guide openings
(30, 32; 209) are located such that the respective strand (12e, 12z) of the loop (12)
following on the respectively formed loop section (84, 94) between the base element
(28; 215) and the pull element (24; 212) extends through the respective guide opening
(30, 32; 209).
22. Strap clamping device as defined in any one of claims 4 to 21, characterized in that
the tightening device (20; 210) has a carrier (98; 214) for the clamping strap reserve
(96).
23. Strap clamping device as defined in claim 22, characterized in that the carrier (98;
214) is designed as a winding member for the clamping strap reserve (96).
24. Strap clamping device as defined in any one of the preceding claims, characterized
in that the outer loop (12a) is provided with corner elements (140; 250) for acting
on the workpieces (14, 16; 252).
25. Strap clamping device as defined in claim 24, characterized in that the corner elements
(140; 250) are fixable on the clamping strap (10, 222) such that they cannot be lost.
26. Strap clamping device as defined in claim 25, characterized in that the corner elements
(140; 250) are provided with holding elements (188, 190) which engage the clamping
strap (210; 222).
27. Strap clamping device as defined in claim 26, characterized in that the holding elements
(188, 190) are designed such that the clamping strap (10) is pushable transversely
to its longitudinal direction into a position fixed by the holding elements (188,
190) at the corner elements (140).
28. Strap clamping device as defined in claim 26 or 27, characterized in that the holding
elements (188, 190) engage over the clamping strap (10) from a side edge on a flat
side.
29. Strap clamping device as defined in any one of claims 26 to 28, characterized in that
the clamping strap (10) is secured against sliding out of the respective holding element
(188, 190).
30. Strap clamping device as defined in any one of claims 24 to 29, characterized in that
the corner elements (140; 250) surround a cavity (148) in U-shaped configuration and
at the ends of the legs of the U have pressure noses (144, 146) with which the corner
elements (140; 250) act on the workpieces (14, 16; 252).
31. Strap clamping device as defined in claim 30, characterized in that the pressure noses
(144, 146) rest on opposite sides of the corners of the workpieces (14, 16).
32. Strap clamping device as defined in claim 30 or 31, characterized in that the corner
elements (140, 250) are provided in the region of their pressure noses (144, 146)
with pressure parts (148, 150) which are pivotably mounted on the pressure noses (144,
146) and, for their part, have pressure surfaces (152; 274) with which the pressure
parts (148, 150) act on the workpiece (14, 16; 252).
33. Strap clamping device as defined in claim 32, characterized in that the pressure parts
(148, 150) are provided with plane or slightly curved pressure surfaces (152; 274).
34. Strap clamping device as defined in any one of claims 24 to 33, characterized in that
the corner elements (140; 250) are designed such that the clamping strap (10; 222)
rests fully on these.
1. Tendeur de bande comportant une bande de serrage (10, 222), qui pour l'enveloppement
d'une ou de plusieurs pièces (14, 16, 224, 226), forme une boucle extérieure (12a),
comportant un dispositif de tension (20, 210), par rapport auquel une première extrémité
(82, 225) de la boucle (12a) peut être fixée et au moyen duquel la boucle extérieure
(12a) peut être contractée pour serrer la pièce ou les pièces (14, 16, 224, 226) et
qui comprend un élément de base (28; 215), qui prend appui sur la boucle (12) au moyen
d'un passage de guidage (30, 32; 209) pour la boucle, ainsi qu'un élément de traction
(24; 212), et comportant un dispositif de réglage (26, 216), à l'aide duquel l'élément
de traction (24; 212) et l'élément de base (28; 215) sont déplaçables l'un par rapport
à l'autre, la boucle extérieure (12a) pouvante être contractée sous l'action d'un
moufle dans le cas d'un déplacement relatif de l'élément de base (28; 215) et de l'élément
de traction (24; 212),
caractérisé en ce que la boucle (12) s'étend entre l'élément de base (28; 215) et
l'élément de traction (24; 212) et s'applique contre ce dernier de telle sorte que
dans le cas d'un déplacement relatif de l'élément de base (28; 215) et de l'élément
de traction (24; 212), la boucle extérieure (12a) peut se contracter sous l'action
d'un moufle double, que la taille de la boucle (12) peut être modifiée et qu'une seconde
extrémité (92; 227) de la boucle (12) peut être fixée sur le dispositif de tension
(20, 210) à l'aide d'un dispositif de fixation (80).
2. Tendeur de bande selon la revendication 1, caractérisé en ce que la boucle (12) s'applique
par une première partie (82, 92; 225, 227) contre l'élément de base (28; 215) et s'applique
par au moins deux autres parties (84, 94) contre l'élément de traction (27; 212).
3. Tendeur de bande selon la revendication 2, caractérisé en ce que la boucle (12) forme
deux lacets (84, 94), dont les parties déviées forment les deux autres zones, au niveau
desquelles la boucle (12) s'applique contre l'élément de traction (24, 212).
4. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une
première extrémité (82; 225) de la boucle (12) est disposée sur une zone fixée de
la bande de serrage (10; 220) et que la bande de serrage (10; 220) se prolonge au-delà
d'une seconde extrémité (92; 227) de la boucle (12), sous la forme d'une réserve de
bande de serrage (96), et que la taille de la boucle (12) peut être modifiée par réduction
ou augmentation de la réserve de bande de serrage (96).
5. Tendeur de bande selon la revendication 4, caractérisé en ce que la première extrémité
(82; 225) et la seconde extrémité (92; 227) de la boucle (12) s'appliquent contre
le dispositif de tension (20, 210).
6. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la première extrémité (82; 225) et la seconde extrémité (92; 227) peuvent être fixées
dans le dispositif de fixation (80) du dispositif de tension (20, 210).
7. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de fixation (80) agit selon une liaison de force sur la bande de serrage
(10, 222).
8. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de fixation (80) comporte un élément de fixation (136; 218) et une butée
(140; 205) entre lesquels la bande de serrage (10; 222) peut être serrée.
9. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de fixation (80) et le dispositif de réglage (26) peuvent être actionnés
simultanément.
10. Tendeur de bande selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément de fixation
(136; 218) peut être actionné par le dispositif de réglage (26) lors du déplacement
relatif des éléments de base (28; 215) et de l'élément de traction (24; 212).
11. Tendeur de bande selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif de
réglage (26) prend appui sur l'élément de base (28; 215) par l'intermédiaire du dispositif
de fixation (80).
12. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'élément de traction (24; 212) comporte deux corps de traction (46, 48; 230, 252),
dont l'un respectif agit sur la boucle (12) au niveau de l'une des au moins deux zones
(84, 94).
13. Tendeur de bande selon la revendication 12, caractérisé en ce que les corps de traction
(46, 48; 230; 232) sont disposés des deux côtés du dispositif de réglage (226) sur
l'élément de traction (24; 212).
14. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le dispositif de réglage comprend une branche (130; 216) et un écrou de broche (44;
213) qui circule sur la branche (130; 216).
15. Tendeur de bande selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'écrou de broche
(44; 213) est retenu sur l'élément de traction (24; 212) et que la broche (130; 216)
prend appui sur l'élément de base (28; 215).
16. Tendeur de bande selon la revendication 15, caractérisé en ce que la broche (130,
216) prend appui par une extrémité de broche (132) sur l'élément de fixation (136;
218) du dispositif de fixation (80).
17. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'élément de traction (24; 212) est guidé sur un guide linéaire relié à l'élément
de base (28; 215) de manière à se rapprocher ou à s'écarter de ce guide, mais sans
possibilité de rotation.
18. Tendeur de bande selon la revendication 17, caractérisé en ce que le guide linéaire
fait partie d'un boîtier (22; 214) du dispositif de tension (20, 210).
19. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'élément de base (28; 215) est une partie du boîtier (22; 214).
20. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'élément de base (28; 215) comporte deux passages de guidage (30, 32; 209) pour un
brin respectif (12e, 12z) de la boucle (12).
21. Tendeur de bande selon la revendication 20, caractérisé en ce que les passages de
guidage (30, 32; 209) sont agencés de telle sorte que le brin respectif (12e, 12z)
de la boucle (12) traverse le passage de guidage respectif (30, 32; 209), à la suite
du lacet (84, 94) respectivement formé entre l'élément de base (28; 215) et l'élément
de traction (24; 212).
22. Tendeur de bande selon l'une des revendications 4 à 21, caractérisé en ce que le dispositif
de tension (20; 210) possède un support (98, 214) pour la réserve de bande de serrage
(96).
23. Tendeur de bande selon la revendication 22, caractérisé en ce que le support (98;
214) est agencé sous la forme d'un corps enroulé pour la réserve de bande de serrage
(96).
24. Tendeur de bande selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la boucle extérieure (12a) servant à charger les pièces (14, 16; 252) est équipée
d'éléments d'angle (140; 250).
25. Tendeur de bande selon la revendication 24, caractérisé en ce que les éléments d'angle
(140; 250) peuvent être fixés d'une manière imperdable sur la bande de serrage (10,
222).
26. Tendeur de bande selon la revendication 25, caractérisé en ce que les éléments d'angle
(140; 250) sont pourvus d'éléments de retenue (188, 190) qui s'appliquent la bande
de serrage (210; 222).
27. Tendeur de bande selon la revendication 26, caractérisé en ce que les éléments de
retenue (188, 190) sont choisis de telle sorte que la bande de serrage (10) peut être
insérée transversalement par rapport à sa direction longitudinale, en un emplacement
fixé par les éléments de retenue (188, 190) sur les éléments d'angle (140).
28. Tendeur de bande selon la revendication 26 ou 27, caractérisé en ce les éléments de
retenue (188, 190) enserrent la bande de serrage (10) à partir d'un bord latéral sur
un côté plat.
29. Tendeur de bande selon l'une des revendications 26 à 28, caractérisé en ce que le
tendeur de bande (10) est protégé contre tout dégagement par glissement hors de l'élément
de retenue respectif (188, 190).
30. Tendeur de bande selon l'une des revendications 24 à 29, caractérisé en ce que les
éléments d'angle (140; 250) entourent sous la forme d'un U une cavité (58) et possèdent,
au niveau de leurs extrémités, la branche du bec de compression du U (144, 146), avec
lequel les éléments d'angle (140; 250) agissent sur les pièces (14, 16; 252).
31. Tendeur de bande selon la revendication 30, caractérisé en ce que les becs de compression
(144, 146) s'appliquent sur des côtés opposés des coins des pièces (14, 16).
32. Tendeur de bande selon la revendication 30 ou 31, caractérisé en ce que les éléments
d'angle (140; 250) sont équipés, au niveau de leurs becs de compression (144, 146)
de parties de compression (148, 150) montées de manière à pouvoir pivoter sur ces
becs et qui comportent pour leur part des surfaces de compression (152; 274), au moyen
desquelles les parties de compression (148, 150) agissent sur la pièce (14, 16; 252).
33. Tendeur de bande selon la revendication 32, caractérisé en ce que les parties de compression
(148, 150) comportent des surfaces de pression planes ou légèrement cintrées (152;
274).
34. Tendeur de bande selon l'une des revendications 24 à 33, caractérisé en ce que les
éléments d'angle (140; 250) sont agencés de telle sorte que la bande de serrage (10;
222) s'applique sur toute la surface de ces éléments.