| (19) |
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(11) |
EP 0 731 314 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.06.2002 Patentblatt 2002/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.11.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F21V 11/00 |
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| (54) |
Scheinwerfer für Fahrzeuge
Headlamp for vehicles
Phare pour véhicules
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
10.03.1995 DE 19508639
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1996 Patentblatt 1996/37 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Boebel, Doris, Dipl.-Ing.
D-70193 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 487 366
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DE-B- 1 197 825
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Scheinwerfer für Fahrzeuge nach der Gattung des
Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Scheinwerfer ist durch die CH-A-487 366 bekannt. Dieser Scheinwerfer
dient zur wahlweisen Erzeugung eines Abblendlichts und eines Fernlichts. Der Scheinwerfer
weist eine Lichtquelle auf, einen Reflektor und eine der Lichtquelle zugeordnete Abschirmvorrichtung,
durch die ein Teil des von der Lichtquelle ausgesandten Lichts abgeschirmt wird und
eine obere Helldunkelgrenze des aus dem Scheinwerfer austretenden Abblendlichtbündels
erzeugt wird. Die Abschirmvorrichtung weist beiderseits der optischen Achse jeweils
einen entlang der optischen Achse des Reflektors verlaufenden lichtundurchlässigen
Steg auf, wobei die Stege sich jeweils über einen Teil des Umfangs der Lichtquelle
erstrecken. Zwischen den oberen Kanten der Stege ist eine Öffnung vorhanden ist, durch
die von der Lichtquelle ausgesandtes Licht hindurchtreten kann, das von einem oberen
Bereich des Reflektors zur Bildung des Abblendlichtbündels reflektiert wird. Die Helldunkelgrenze
des Abblendlichtbündels wird durch die oberen Kanten der Stege erzeugt. Die Abschirmvorrichtung
weist zusätzlich zu den Stegen eine unterhalb der Lichtquelle angeordnete lichtundurchlässige
Kappe auf, die sich über einen Teil des Umfangs der Lichtquelle erstreckt. Wenn der
Scheinwerfer zur Erzeugung des Abblendlichts genutzt wird, so befindet sich die Kappe
in einer Stellung, in der deren obere Kappenränder in der Höhe der Stege verlaufen,
deren Oberkanten aber nicht überragen. Es sind somit zwischen der Kappe und den Stegen
keine Öffnungen vorhanden, durch die Licht hindurchtreten könnte. Aus dem Scheinwerfer
tritt daher nur das Abblendlichtbündel mit der Helldunkelgrenze aus. Wenn der Scheinwerfer
zur Erzeugung des Fernlichts genutzt wird, so wird die Kappe in eine Stellung bewegt,
in der deren obere Kappenränder unterhalb der Stege angeordnet sind und somit Öffnungen
zwischen der Kappe und den Stegen vorhanden sind, durch die Licht hindurchtreten kann,
das von einem unteren Bereich des Reflektors reflektiert wird und ein aus dem Scheinwerfer
austretendes, mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze des Abblendlichtbündels verlaufendes
zusätzliches Lichtbündel bildet. Bei diesem bekannten Scheinwerfer sind für die Erzeugung
des Abblendlichts zwischen der Kappe und den Stegen keine Öffnungen vorhanden, da
ansonsten eine Blendung des Gegenverkehrs verursacht würde, was nicht zulässig ist.
Bereiche der Verkehrssituation vor dem Fahrzeug, die mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze
des Abblendlichtbündels angeordnet sind, werden dabei jedoch nicht oder nur unzureichend
beleuchtet, so daß der Fahrzeuglenker dort befindliche Gegenstände oder Hindernisse,
wie beispielsweise hoch angebrachte Verkehrsschilder, nicht oder nur schwer erkennen
kann.
[0003] Durch die DE-B-11 97 825 ist außerdem ein Scheinwerfer bekannt, der eine Lichtquelle
aufweist, einen Reflektor und eine der Lichtquelle zugeordnete Abschirmvorrichtung,
durch die ein Teil des von der Lichtquelle ausgesandten Lichts abgeschirmt wird und
eine obere Helldunkelgrenze des aus dem Scheinwerfer austretenden Abblendlichtbündels
erzeugt wird. Die Abschirmvorrichtung weist beiderseits der optischen Achse jeweils
einen entlang der optischen Achse des Reflektors verlaufenden lichtundurchlässigen
Steg auf, wobei die Stege sich jeweils über einen Teil des Umfangs der Lichtquelle
erstrecken. Zwischen den oberen Kanten der Stege ist eine Öffnung vorhanden ist, durch
die von der Lichtquelle ausgesandtes Licht hindurchtreten kann, das von einem oberen
Bereich des Reflektors zur Bildung des Abblendlichtbündels reflektiert wird. Die Helldunkelgrenze
des Abblendlichtbündels wird durch die oberen Kanten der Stege erzeugt. Zwischen den
unteren Kanten der Stege ist ebenfalls eine Öffnung vorhanden, durch die von der Lichtquelle
ausgesandtes Licht hindurchtreten kann, das durch einen unteren Bereich des Reflektors
als ein zusätzliches Lichtbündel reflektiert wird, das mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze
des Abblendlichtbündels verläuft. Bei dieser Ausbildung des Scheinwerfers kann dieser
aber-nur für die Erzeugung des Fernlichts genutzt werden, da das zusätzliche Lichtbündel
eine Blendung des Gegenverkehrs verursacht.
Vorteile der Erfindung
[0004] Der erfindungsgemäße Scheinwerfer mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 hat demgegenüber
den Vorteil, daß durch das zusätzliche Lichtbündel bei Abblendlicht ein Bereich vor
dem Fahrzeug mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze des Abblendlichtbündels und
somit die dort befindliche Verkehrssituation ausreichend beleuchtet wird, ohne daß
eine Blendung des Gegenverkehrs auftritt.
[0005] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung angegeben.
Zeichnung
[0006] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Scheinwerfer
für Fahrzeuge mit einer Abschirmvorrichtung in einem vertikalen Längsschnitt, Figur
2 den Scheinwerfer in einem Querschnitt entlang Linie II-II in Figur 1 mit der Abschirmvorrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, Figur 3 die Lichtquelle und die Abschirmvorrichtung
von Figur 2 in einer Seitenansicht gemäß Pfeil III in Figur 2, Figur 4 den Scheinwerfer
in einem Querschnitt mit der Abschirmvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Figur 5 die Lichtquelle und die Abschirmvorrichtung von Figur 4 in einer Seitenansicht
gemäß Pfeil V in Figur 4, Figur 6 einen vor dem Scheinwerfer angeordneten Meßschirm,
der durch die vom Reflektor bei der Abschirmvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
reflektierten Lichtbündel beleuchtet wird, Figur 7 den Meßschirm bei der Beleuchtung
durch die vom Reflektor reflektierten und durch eine Abdeckscheibe hindurchgetretene
Lichtbündel und Figur 8 den Meßschirm bei der Beleuchtung durch die vom Reflektor
bei der Abschirmvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel reflektierten Lichtbündel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0007] Ein in Figur 1 dargestellter Scheinwerfer für Fahrzeuge weist einen Reflektor 10
mit einer optischen Achse 11 auf, wobei der Reflektor 10 einen oberen Bereich 12 und
einen unteren Bereich 13 aufweist. Der Reflektor 10 weist in seinem Scheitelbereich
eine Öffnung 14 auf, in die eine Lichtquelle 15 eingesetzt ist. Die Lichtquelle 15
kann eine Glühlampe oder eine Gasentladungslampe sein und kann in einem Lampenträger
16 gehalten sein, der wiederum am Reflektor 10 befestigt ist. Die Lichtquelle 15 ragt
mit ihrem Glaskolben 18, in dem deren Leuchtkörper 20 angeordnet ist, der entweder
eine Glühwendel oder ein sich beim Betrieb der Lichtquelle 15 ausbildender Lichtbogen
ist, in den Reflektor 10 hinein. Die Form des Reflektors 10 ist so bestimmt, daß von
der Lichtquelle 15 ausgesandtes Licht in einer bestimmten Weise reflektiert wird.
In Lichtaustrittsrichtung 22 nach dem Reflektor 10 ist eine lichtdurchlässige Abdeckscheibe
24 angeordnet, durch die die Lichtaustrittsöffnung des Scheinwerfers abgedeckt ist.
Die Abdeckscheibe 24 kann glatt ausgebildet sein, so daß das vom Reflektor 10 reflektierte
Licht beim Druchtritt durch die Abdeckscheibe 24 nicht beeinflußt wird. Alternativ
kann die Abdeckscheibe 24 auch optische Elemente 25 in Form von Linsen und/oder Prismen
aufweisen, durch die das vom Reflektor 10 reflektierte Licht beim Durchtritt beeinflußt,
das heißt abgelenkt und/oder gestreut wird.
[0008] Der Lichtquelle 15 ist eine Abschirmvorrichtung 26 zugeordnet, durch die ein Teil
des vom Leuchtkörper 20 der Lichtquelle 15 ausgesandten Lichts abgeschirmt wird, so
daß es nicht auf den Reflektor 10 treffen kann. Die Abschirmvorrichtung 26 ist in
den Figuren 2 und 3 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abschirmvorrichtung
26 weist dabei seitlich neben dem Glaskolben 18 der Lichtquelle 15 beiderseits der
optischen Achse 11 jeweils einen sich entlang der optischen Achse 11 erstreckenden
Steg 28 und 29 auf. Die Stege 28,29 sind lichtundurchlässig und in Richtung der optischen
Achse 11 betrachtet im Bereich des Leuchtkörpers 20 angeordnet sind. Die Stege 28,29
sind als separates Bauteil ausgeführt und außerhalb des Glaskolbens 18 der Lichtquelle
15 angeordnet. Die Stege 28,29 können am Lampenträger 16 befestigt sein und können
auch einstückig mit dem Lampenträger 16 ausgebildet sein. Alternativ können die Stege
28,29 auch am Reflektor 10 befestigt sein, beispielsweise in dessen Scheitelbereich
oder auch an dessen in Lichtaustrittsrichtung 22 weisendem Vorderrand.
[0009] Die Stege 28,29 erstrecken sich jeweils über einen Teil des Umfangs des Glaskolbens
18 der Lichtquelle 15 und weisen jeweils eine obere Kante 31 bzw. 32 und eine untere
Kante 33 bzw. 34 auf. Zwischen den oberen Kanten 31 bzw. 32 der Stege 28,29 bleibt
eine Öffnung 36 frei, durch die vom Leuchtkörper 20 ausgesandtes Licht hindurchtreten
kann, das vom oberen Bereich 12 des Reflektors 10 reflektiert wird und aus dem Scheinwerfer
austritt und ein Abblendlichtbündel bildet. Das Abblendlichtbündel weist eine obere
Helldunkelgrenze auf, die durch die oberen Kanten 31,32 der Stege 28,29 erzeugt ist.
Beispielsweise ist der in Lichtaustrittsrichtung 22 gesehen linke Steg 28 mit seiner
oberen Kante 31 etwa auf Höhe der optischen Achse 11 angeordnet und der rechte Steg
29 ist mit seiner oberen Kante 32 unterhalb der optischen Achse 11 angeordnet. Die
obere Kante 32 des rechten Stegs 29 ist vorzugsweise bezogen auf eine durch die optische
Achse 11 gelegte horizontale Linie 37 unter einem Winkel α von etwa 15° tiefer angeordnet.
[0010] Zwischen den unteren Kanten 33 und 34 der Stege 28,29 bleibt ebenfalls eine Öffnung
38 frei, durch die vom Leuchtkörper 20 ausgesandtes Licht hindurchtreten kann. Unterhalb
des Glaskolbens 18 der Lichtquelle 15 ist als weiterer Teil der Abschirmvorrichtung
26 eine lichtundurchlassige Kappe 40 angeordnet, die die Öffnung 38 teilweise verdeckt.
Die Kappe 40 erstreckt sich über einen Teil des Umfangs der Öffnung 38 und weist den
unteren Kanten 33 und 34 der Stege 28,29 benachbarte obere Kanten 42 und 43 auf. Zwischen
den oberen Kanten 42 und 43 der Kappe 40 und den unteren Kanten 33 und 34 der Stege
28,29 verbleibt jeweils eine spaltartige Öffnung 45 und 46, durch die vom Leuchtkörper
20 ausgesandtes Licht hindurchtreten kann, das vom unteren Bereich 13 des Reflektors
10 reflektiert wird und ein zusätzliches Lichtbündel bildet. Die Breite der Öffnungen
45 und 46 ist über deren Längserstreckung entlang der optischen Achse 11 etwa konstant.
Die Breite der Stege 28,29, das heißt deren Erstreckung über den Umfang des Glaskolbens
18 der Lichtquelle 15, ist ebenfalls über deren Längserstreckung entlang der optischen
Achse 11 etwa konstant. Die Erstreckung der Öffnungen 45,46 über den Umfang der Lichtquelle
15 ist gegenüber ihrer Längserstreckung entlang der optischen Achse 11 geringer. Die
Kappe 40 ist als separates Bauteil außerhalb des Glaskolbens 18 der Lichtquelle 15
ausgebildet und kann wie die Stege 28,29 mit dem Lampenträger 16 verbunden sein, mit
diesem einstückig ausgebildet sein oder auf andere Weise am Reflektor 10 befestigt
sein. Die Stege 28,29 und die Kappe 40 können auch einstückig ausgebildet sein.
[0011] In den Figuren 6 und 7 ist ein Meßschirm 50 dargestellt, der mit Abstand vor dem
Scheinwerfer senkrecht zur optischen Achse 11 angeordnet ist und der die Projektion
einer vor dem Scheinwerfer angeordneten Fahrbahn repräsentiert. In Figur 6 sind Bereiche
des Meßschirms 50 markiert, die durch die vom Reflektor 10 reflektierten Lichtbündel
beleuchtet werden, wobei die Abdeckscheibe 24 entfernt ist. Der mit 52 bezeichnete
Bereich des Meßschirms 50 wird durch das vom oberen Bereich 12 des Reflektors 10 reflektierte
Abblendlichtbündel beleuchtet. Der Bereich 52 ist nach oben durch die durch die oberen
Kanten 31 und 32 der Stege 28,29 erzeugte Helldunkelgrenze 54 begrenzt, wobei die
Helldunkelgrenze links der vertikalen Mittelebene VV des Meßschirms 50 einen horizontal
angeordneten Abschnitt 54a aufweist, der durch die Kante 31 des Stegs 28 erzeugt ist,
und rechts der vertikalen Mittelebene VV einen zum rechten Rand des Meßschirms 50
hin ansteigenden Abschnitt 54b, der durch die Kante 32 des Stegs 29 erzeugt ist. Der
ansteigende Abschnitt 54b der Helldunkelgrenze ist bezüglich des horizontalen Abschnitts
54a um den Winkel α nach oben geneigt, bezogen auf den Schnittpunkt HV der vertikalen
Mittelebene VV und der horizontalen Mittelebene HH des Meßschirms 50. Der Winkel α,
unter dem der Abschnitt 54b der Helldunkelgrenze 54 ansteigt ist gleich dem Winkel
α unter dem die obere Kante 32 des Stegs 29 bezüglich der horizontalen Linie 37 nach
unten geneigt angeordnet ist.
[0012] Direkt oberhalb der Helldunkelgrenze 54 ist auf dem Meßschirm 50 ein Bereich 56,
der nicht beleuchtet wird und dessen Höhe durch die Breite der Stege 28,29 bestimmt
ist, das heißt wie weit sich die Stege 28,29 über den Umfang der Lichtquelle 15 erstrecken.
Oberhalb des Bereichs 56 sind wieder Bereiche 58 und 59, die durch das durch die Öffnungen
45 und 46 zwischen den Stegen 28,29 und der Kappe 40 hindurchtretende und vom unteren
Bereich 13 des Reflektors 10 reflektierte zusätzliche Lichtbündel beleuchtet werden.
Der Bereich 58 ist dabei mit Abstand oberhalb des horizontalen Abschnitts 54a der
Helldunkelgrenze angeordnet und der Bereich 59 ist mit Abstand oberhalb des geneigten
Abschnitts 54b der Helldunkelgrenze angeordnet. Die Höhe der Bereiche 58,59, das heißt
deren Erstreckung in vertikaler Richtung nimmt ausgehend von der vertikalen Mittelebene
VV mit zunehmendem Abstand von dieser zu. Oberhalb der Bereiche 58,59 ist wiederum
ein Bereich 60, der nicht beleuchtet wird, da das Licht, welches diesen Bereich 60
beleuchten würde, durch die Kappe 40 abgeschirmt wird.
[0013] In Figur 7 ist der Meßschirm 50 bei der Beleuchtung durch die aus dem Scheinwerfer
austretenden Lichtbündel mit vorgesetzter Abdeckscheibe 24 dargestellt. Die Abdeckscheibe
24 ist dabei mit optischen Elementen versehen, durch die eine Streuung des hindurchtretenden
Lichts in horizontaler Richtung bewirkt wird. Auf dem Meßschirm 50 ist der durch das
vom oberen Bereich 12 des Reflektors 10 reflektierte Abblendlichtbündel beleuchtete
Bereich mit 52' bezeichnet und die Helldunkelgrenze wie in Figur 6 mit 54a,b bezeichnet.
Die durch das vom unteren Bereich 13 des Reflektors 10 reflektierte zusätzliche Lichtbündel
beleuchteten Bereiche sind mit 58' und 59' bezeichnet und durch die Wirkung der optischen
Elemente der Abdeckscheibe 24 in horizontaler Richtung verbreitert, so daß sie sich
einander teilweise überlagern. Durch die Beleuchtung der Bereiche 58',59' durch das
durch die Öffnungen 45 und 46 hindurchtretende zusätzliche Lichtbündel sind in den
Bereichen 58',59' befindliche Gegenstände sichtbar, während durch den zwischen den
Bereichen 58',59' und der Helldunkelgrenze 54a,b liegenden nicht beleuchteten Bereich
56' eine Blendung entgegenkommender Verkehrsteilnehmer vermieden ist.
[0014] Die vorstehend beschriebene Ausführung der Abschirmvorrichtung 26 ist für den Einsatz
des Scheinwerfers bei Rechtsverkehr vorgesehen. Für den Einsatz bei Linksverkehr sind
entsprechend die Stege 28,29 umgekehrt anzuordnen, das heißt der in Lichtaustrittsrichtung
22 gesehen rechte Steg 29 ist so angeordnet, daß dessen obere Kante 32 etwa auf Höhe
der optischen Achse 11 angeordnet ist und der linke Steg 28 ist so angeordnet, daß
dessen obere Kante 33 bezogen auf eine durch die optische Achse 11 gelegte Linie unter
dem Winkel α von etwa 15° tiefer angeordnet ist.
[0015] In den Figuren 4 und 5 ist die Abschirmvorrichtung 126 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Dabei ist der grundsätzliche Aufbau des Scheinwerfers gegenüber den Figuren
1 bis 3 unverändert. Der Lichtquelle 115 ist ein lichtdurchlässiger Hüllkolben 170
zugeordnet, der den in den Reflektor ragenden Glaskolben 118 der Lichtquelle 115 mit
Abstand umgibt. Der Hüllkolben 170 bildet eine Umhüllung für die Lichtquelle 115 und
besteht vorzugsweise aus Glas, beispielsweise Hartglas. Der Hüllkoben 170 ist beispielsweise
am Lampenträger 116 gehalten. Auf den Hüllkolben 170 sind als Teil der Abschirmvorrichtung
126 die beiden Stege 128,129 in Form einer lichtundurchlässigen Beschichtung aufgebracht.
Die Stege 128,129 erstrecken sich jeweils über einen Teil des Umfangs des Hüllkolbens
170 und diese weisen obere Kanten bzw. Ränder 131,132 und untere Kanten 133,134 auf.
Zwischen den oberen Kanten 131,132 der Stege 128,129 ist eine Öffnung 136 vorhanden,
durch die vom Leuchtkörper 20 der Lichtquelle 115 ausgesandtes Licht hindurchtreten
kann, das am oberen Bereich 12 des Reflektors 10 reflektiert wird und das Abblendlichtbündel
bildet. Zwischen den unteren Kanten 133,134 der Stege 128,129 ist eine lichtundurchlässige
Kappe 140 angeordnet, die obere Kanten bzw. Ränder 142,143 aufweist, die den unteren
Kanten 133,134 der Stege 128,129 mit Abstand benachbart angeordnet sind. Die Kappe
140 kann als separates Bauteil innerhalb oder außerhalb des Hüllkolbens 170 angeordnet
sein, oder, wie in den Figuren 4 und 5 dargestellt, als eine auf den Hüllkolben 170
aufgebrachte lichtundurchlässige Beschichtung.
[0016] Zwischen den oberen Kanten 142,143 der Kappe 140 und den unteren Kanten 133,134 der
Stege 128,129 verbleibt jeweils eine spaltartige Öffnung 145,146. Die oberen Kanten
131,132 der Stege 128,129 sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel angeordnet. Die
unteren Kanten 133,134 und/oder die oberen Kanten 142,143 der Kappe 140 sind so angeordnet,
daß die Breite der spaltartigen Öffnungen 145,146, das heißt deren Erstreckung über
den Umfang des Hüllkolbens 170 bzw. den Umfang der Lichtquelle 115, über ihre Längserstreckung
entlang der optischen Achse 11 veränderlich ist. Die Breite der Öffnungen 145,146
ist dabei gegenüber deren Längserstreckung entlang der optischen Achse 11 geringer
und so so gewählt, daß das vom Leuchtkörper 20 ausgesandte, durch diese hindurchtretende
Licht, das am unteren Bereich 13 des Reflektors 10 reflektiert wird und das zusätzliche
Lichtbündel bildet auf dem Meßschirm 50 wie in Figur 8 dargestellt, Bereiche 158 und
159 mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze 154 beleuchtet. Die Höhe der Bereiche
158,159 ist über deren horizontaler Erstreckung etwa konstant.
[0017] In Figur 8 ist der Meßschirm 50 bei der Beleuchtung durch das vom oberen Bereich
12 des Reflektors 10 reflektierte Abblendlichtbündel und das vom unteren Bereich 13
des Reflektors 10 reflektierte zusätzliche Lichtbündel dargestellt, wobei die Abdeckscheibe
24 entfernt ist. Durch das Abblendlichtbündel wird der Bereich 152 auf dem Meßschirm
50 beleuchtet, der nach oben durch die Helldunkelgrenze 154a,b begrenzt ist. Der vom
zusätzlichen Lichtbündel beleuchtete Bereich 158 erstreckt sich dabei mit Abstand
oberhalb des horizontalen Abschnitts 154a der Helldunkelgrenze etwa parallel zu diesem
und der Bereich 159 erstreckt sich mit Abstand oberhalb des geneigten Abschnitts 154b
der Helldunkelgrenze etwa parallel zu diesem. Zwischen der Helldunkelgrenze 154a,b
und den Bereichen 158,159 ist der nicht beleuchtete Bereich 156 angeordnet. Bei der
Bestimmung der veränderlichen Breite der Öffnungen 145,146 sind auch die Abbildungseigenschaften
des unteren Bereichs 13 des Reflektors 10 zu berücksichtigen, damit das von diesem
reflektierte zusätzliche Lichtbündel auf dem Meßschirm 50 die Bereiche 158,159 mit
etwa konstanter Höhe beleuchtet. Durch die optischen Elemente der Abdeckscheibe 24
wird dann wie beim ersten Ausführungsbeispiel das zusätzliche Lichtbündel horizontal
gestreut.
[0018] Die vorstehend beschriebene Kappe 40 bzw. 140 der Abschirmvorrichtung 26 bzw. 126
kann auch entfallen, wenn entsprechend der untere Bereich 13 des Reflektors 10 in
seiner Form so bestimmt wird, daß durch diesen das zwischen den Stegen 28,29 bzw.
128,129 nach unten hindurchtretende Licht als ein horizontal gestreutes Lichtbündel
mit einer geringen Höhe reflektiert wird und die vorstehend beschriebenen Bereiche
58,59 bzw. 158,159 des Meßschirms 50 beleuchtet.
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge zur Erzeugung eines Abblendlichts mit einer Lichtquelle
(15;115), mit einem Reflektor (10) und mit einer der Lichtquelle (15;115) zugeordneten
Abschirmvorrichtung (26;126), durch die ein Teil des von der Lichtquelle (15;115)
ausgesandten Lichts abgeschirmt wird und eine obere Helldunkelgrenze (54;154) des
aus dem Scheinwerfer austretenden Abblendlichtbündels erzeugt wird, wobei die Abschirmvorrichtung
(26;126) beiderseits der optischen Achse (11) jeweils einen entlang der optischen
Achse (11) des Reflektors (10) verlaufenden lichtundurchlässigen Steg (28,29;128,129)
aufweist, wobei die Stege (28,29;128,129) sich jeweils über einen Teil des Umfangs
der Lichtquelle (15;115) erstrecken, wobei zwischen deren oberen Kanten (31,32;131,132)
eine Öffnung (36) vorhanden ist, durch die von der Lichtquelle (15;115) ausgesandtes
Licht hindurchtreten kann, das von einem oberen Bereich (12) des Reflektors (10) zur
Bildung des Abblendlichtbündels reflektiert wird, wobei die Helldunkelgrenze (54:154)
des Abblendlichtbündels durch die oberen Kanten (31,32;131,132) der Stege (28,29;128,129)
erzeugt wird, wobei die Abschirmvorrichtung (26:126) zusätzlich zu den Stegen (28,29;128,129)
eine unterhalb der Lichtquelle (15:115) angeordnete lichtundurchlässige Kappe (40;140)
aufweist, die sich über einen Teil des Umfangs der Lichtquelle (15;115) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (40;140) obere Kanten (42,43;142,143) aufweist, zwischen denen und den
unteren Kanten (33,34;133,134) der Stege (28,29;128,129) jeweils eine Öffnung (45,46;145,146)
vorhanden ist, durch die von der Lichtquelle (15;115) ausgesandtes Licht hindurchtreten
kann, das von einem unteren Bereich (13) des Reflektors (10) reflektiert wird und
ein mit Abstand oberhalb der Helldunkelgrenze (54:154) des Abblendlichtbündels verlaufendes
zusätzliches Lichtbündel zur Beleuchtung der Verkehrssituation oberhalb der Helldunkelgrenze
(54;154) ohne Blendung des Gegenverkehrs bildet.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Öffnung (45,46;145,146), durch die von der Lichtquelle (15;115)
ausgesandtes Licht zur Bildung des zusätzlichen Lichtbündels hindurchtritt, spaltartig
ausgebildet ist und deren Erstreckung entlang der optischen Achse (11) größer ist
als deren Erstreckung über den Umfang der Lichtquelle (15;115).
3. Scheinwerfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung, die die wenigstens eine Öffnung (45,46) über den Umfang der Lichtquelle
(15) aufweist, über die Längserstreckung der wenigstens einen Öffnung (45,46) entlang
der optischen Achse (11) etwa konstant ist.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung, die die wenigstens eine Öffnung (145,146) über den Umfang der Lichtquelle
(115) aufweist, über die Längserstreckung der wenigstens einen Öffnung (145,146) entlang
der optischen Achse (11) veränderlich ist.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstreckung der wenigstens einen Öffnung (145,146) über den Umfang der Lichtquelle
(115) über die Längserstreckung der wenigstens einen Öffnung (145,146) entlang der
optischen Achse (11) derart veränderlich ist, daß das durch diese hindurchtretende
Licht nach Reflexion am Reflektor (10) das zusätzliche Lichtbündel bildet, welches
eine etwa konstante Höhe über dessen Erstreckung in horizontaler Richtung aufweist.
6. Scheinwerfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtquelle (115) eine lichtdurchlässige Umhüllung (170) zugeordnet ist, auf
der die Stege (128,129) in Form einer lichtundurchlässigen Beschichtung aufgebracht
sind.
7. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtquelle (115) eine lichtdurchlässige Umhüllung (170) zugeordnet ist, auf
der die Kappe (140) in Form einer lichtundurchlässigen Beschichtung aufgebracht ist.
8. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (28,29) als außerhalb der Lichtquelle (15) angeordnete separate Bauteile
ausgebildet sind.
9. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (40) als ein außerhalb der Lichtquelle (15) angeordnetes separates Bauteil
ausgebildet ist.
1. A vehicle headlamp for generating a dipped beam, having a light source (15; 115),
having a reflector (10) and having a screening device (26, 126), which is associated
with the light source (15; 115) and by means of which part of the light emitted by
the light source (15; 115) is screened and an upper light/dark boundary (54; 154)
of the dipped beam of light emerging from the headlamp is generated, the screening
device (26; 126) having on each side of the optical axis (11) an opaque web (28, 29;
128, 129) extending along the optical axis (11) of the reflector (10), the webs (28,
29; 128, 129) each extending over part of the periphery of the light source (15; 115),
an opening (36) being present between the upper edges (31, 32; 131, 132) of said webs,
it being possible for light emitted by the light source (15; 115) to pass through
said opening, said light being reflected by an upper region (12) of the reflector
(10) for the purpose of forming the dipped beam of light, the light/dark boundary
(54; 154) of the dipped beam of light being generated by the upper edges (31, 32;
131, 132) of the webs (28, 29; 128, 129), the screening device (26; 126) having in
addition to the webs (28, 29; 128, 129) an opaque cap (40; 140) which is arranged
below the light source (15; 115) and extends over part of the periphery of the light
source (15; 115), characterised in that the cap (40; 140) has upper edges (42, 43; 142, 143) between which and the lower
edges (33, 34; 133, 134) of the webs (28, 29; 128, 129) there is in each case an opening
(45, 46; 145, 146) through which light emitted by the light source (15; 115) can pass,
said light being reflected by a lower region (13) of the reflector (10) and forming
an additional beam of light extending at a spacing above the light/dark boundary (54;
154) of the dipped beam of light for the purpose of illuminating the traffic situation
above the light/dark boundary (54; 154) without dazzling the oncoming traffic.
2. A headlamp according to Claim 1, characterised in that the at least one opening (45, 46; 145, 146), through which light emitted by the light
source (15; 115) passes for the purpose of forming the additional beam of light, is
designed in the manner of a gap and its extent along the optical axis (11) is greater
than its extent over the periphery of the light source (15; 115).
3. A headlamp according to one of the preceding claims, characterised in that the extent of the at least one opening (45, 46) over the periphery of the light source
(15) is approximately constant over the longitudinal extent of the at least one opening
(45, 46) along the optical axis (11).
4. A headlamp according to one of Claims 1 to 2, characterised in that the extent of the at least one opening (145, 146) over the periphery of the light
source (115) may vary over the longitudinal extent of the at least one opening (145,
146) along the optical axis (11).
5. A headlamp according to Claim 4, characterised in that the extent of the at least one opening (145, 146) over the periphery of the light
source (115) may vary over the longitudinal extent of the at least one opening (145,
146) along the optical axis (11), such that the light passing through this forms the
additional beam of light after reflection against the reflector (10), said beam of
light having an approximately constant height over its extent in the horizontal direction.
6. A headlamp according to one of the preceding claims, characterised in that a translucent covering (170) is associated with the light source (115) and has the
webs (128, 129) applied thereto in the form of an opaque coating.
7. A headlamp according to one of Claims 1 to 6, characterised in that a translucent covering (170) is associated with the light source (115) and has the
cap (140) applied thereto in the form of an opaque coating.
8. A headlamp according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the webs (28, 29) are constructed as separate components arranged outside the light
source (15).
9. A headlamp according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the cap (40) is constructed as a separate component arranged outside the light source
(15).
1. Projecteur de véhicules pour créer des faisceaux de feux de croisement comprenant
une source lumineuse (15, 115), un réflecteur (10) et un dispositif d'occultation
(26, 126) associé à la source lumineuse (15, 115) qui coupe une partie de la lumière
émise par la source lumineuse (15, 115) et forme une limite d'éclairage supérieure
(54, 154) pour le faisceau de feux de croisement sortant du projecteur,
le dispositif d'occultation (26, 126) ayant des deux côtés de l'axe optique (11),
une branche (28, 29, 128, 129) dirigée le long de l'axe optique (11) du réflecteur
(10), les branches (28, 29, 128, 129) s'étendant sur une partie de la périphérie de
la source lumineuse (15, 115), avec entre leurs arêtes supérieures (31, 32, 131, 132)
une ouverture (36) à travers laquelle peut sortir la lumière émise par la source lumineuse
(15, 115) qui est réfléchie par une zone supérieure (12) du réflecteur (10) pour former
le faisceau de feux de croisement, dont la limite d'éclairage (54, 154) est formée
par l'arête supérieure (31, 32, 131, 132) des branches (28, 29, 128, 129), tandis
que le dispositif d'occultation (26, 126) comporte en plus des branches (28, 29, 128,
129), un capuchon (40, 140) opaque placé sous la source lumineuse (15, 115) et qui
s'étend sur une partie de la périphérie de la source lumineuse (15, 115),
caractérisé en ce que
le capuchon (40, 140) comporte des arètes supérieures (42, 43, 142, 143) avec entre
celles-ci et les arêtes inférieures (33, 34, 133, 134) des branches (28, 29, 128,
129) chaque fols une ouverture (45, 46, 145, 146) à travers laquelle peut passer la
lumière émise par la source lumineuse (15, 115) qui est réfléchie par une zone inférieure
(13) du réflecteur (10) et forme à une certaine distance au-dessus de la limite d'éclairage
(54, 154) du faisceau des feux de croisement, un faisceau lumineux supplémentaire
pour éclairer les éléments de circulation au-dessus de la limite d'éclairage (54,
154) sans éblouir la circulation venant en sens inverse.
2. Projecteur selon la revendication 1,
caractérisé par
au moins une ouverture (45, 46, 145, 146) à travers laquelle la lumièle émise par
la source lumineuse (15, 115) peut passer pour former le faisceau de lumière supplémentaire,
cette ouverture étant en forme de fente et ayant son extension le long de l'axe optique
(11) supérieure à son extension à la périphérie de la source lumineuse (15, 115).
3. Projecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'extension de l'ouverture (45, 46) sur la périphérie de la source lumineuse (15)
est sensiblement constante tout le long de son extension longitudinale le long de
l'axe optique (11).
4. Projecteur selon l'une des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
l'extension de l'ouverture (145, 146) à la périphérie de la source lumineuse (115),
suivant la longueur de cette ouverture (145, 146) est variable le long de l'axe optique
(11).
5. Projecteur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'extension de l'ouverture (145, 146) sur la périphérie de la source lumineuse (115)
suivant la longueur de cette ouverture (145, 146) le long de l'axe optique (11) est
variable de façon que la lumière sortant, après réflexion sur le réflecteur (10) forme
le faisceau de lumière supplémentaire qui se trouve sensiblement à une hauteur constante
au-dessus de son extension dans la direction horizontale.
6. Projecteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la source lumineuse (115) comporte une enveloppe transparente (170) portant les branches
(128, 129) sous la forme d'un revêtement opaque.
7. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
la source lumineuse (115) comporte une enveloppe transparente (170) sur laquelle est
rapporté le capuchon (140) sous la forme d'une zone opaque.
8. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les branches (28, 29) sont des pièces distinctes Installées à l'extérieur de la source
lumineuse (15).
9. Projecteur selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le capuchon (40) est une pièce distincte à l'eattérieur de la source lumineuse (15).