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(11) |
EP 0 731 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.02.1996 |
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Abschussvorrichtung für selbstangetriebene Flugkörper, insbesondere Artillerieraketen
Launcher for self-propelled missiles, in particular for artillery rockets
Dispositif de lancement pour missiles autopropulsés, en particulier pour roquettes
d'artillerie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
07.03.1995 DE 19508008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1996 Patentblatt 1996/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Wegmann & Co. GmbH |
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D-34127 Kassel (DE) |
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Erfinder: |
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- Gertz, Heinrich
34281 Gudensberg (DE)
- Vaihinger,Wolfram
D-34246 Vellmar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Feder, Wolf-Dietrich, Dr. Dipl.-Phys. |
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Dr. Wolf-D. Feder, Dr. Heinz Feder
Dipl.-Ing. P.-C. Sroka
Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 120 784 US-A- 4 455 916 US-H- H 405
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US-A- 3 610 095 US-A- 4 638 739
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- NAVY TECHNICAL DISCLOSURE BULLETIN, Bd. 8, Nr. 3, März 1983, WASHINGTON (USA), Seiten
55-57, XP002014112 D. EDMONDS: "Missile interface connector"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abschußvorrichtung für selbstangetriebene Flugkörper,
insbesondere Artillerieraketen, mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine derartige Abschußvorrichtung ist beispielsweise in dem Dokument US-A-36 10 095
beschrieben. Bei der bekannten Abschußvorrichtung stützt sich die Rakete an der Innenwand
des Abschußrohres über mehrere, an ihrem Umfang angeordnete, sich über den größten
Teil ihrer Länge erstreckende Stützkörper ab, die aus Balsaholz oder einem anderen
leichten Material bestehen.
[0003] Da in der letzten Zeit Raketenantriebe im Hinblick auf die Startgeschwindigkeit erheblich
verbessert worden sind, tritt bei den bekannten Abschußvorrichtungen das Problem auf,
daß die Stützkörper nach dem Verlassen des Abschußrohres nicht etwa mit dem Leitwerk
des Flugkörpers in Berührung kommen dürfen. Ein weiteres Problem besteht darin, daß
bisher die elektrische Signalübertragung beim Zünden des Flugkörpers im Abschußrohr
über Festkabelanschlüsse erfolgte, die beim Verlassen des Flugkörpers aus dem Abschußrohr
abreißen, wobei der zurückbleibende Teil als Wegwerfartikel definiert war.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abschußvorrichtung der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 beschriebenen Bauart zu schaffen, bei welcher einerseits die
elektrische Signalübertragung zum Flugkörper hin so durchgeführt wird, daß kein Abreißen
von Kabelanschlüssen in Kauf genommen werden muß und die andererseits Möglichkeiten
eröffnet, um zu verhindern, daß die Stützkörper nach dem Verlassen des Abschußrohres
in Kontakt mit Teilen des Flugkörpers geraten können.
[0005] Die Aufgabe wird hinsichtlich einer günstigeren Art der elektrischen Signalübertragung
mit den Mitteln aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine vorteilhafte
Weiterbildung der erfindungsgemäßen Abschußvorrichtung, bei der auch der Schutz des
Flugkörpers vor den Stützkörpern gewährleistet ist, ist gemäß der weiteren Erfindung
Gegenstand des Patentanspruchs 2. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Abschußvorrichtung sind in den Ansprüchen 3 und 4 beschrieben.
[0006] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht zunächst darin, die Stützkörper so auszubilden,
daß die elektrische Energieübertragung über unter der Kraft von Druckfedern stehende
Kontaktstifte erfolgt, die im abschußbereiten Zustand an Gegenkontakten an der Innenseite
des Abschußrohres anliegen und die jeweils mit ebenfalls unter der Kraft von Druckfedern
stehenden Kontaktstiften elektrisch verbunden sind, die an elektrischen Gegenkontakten
an der Außenseite des Flugkörpers anliegen. Die Kraft der verwendeten Druckfedern
dient hierbei lediglich dazu, den nötigen Kontaktdruck an den elektrischen Kontaktstiften
zu erzeugen. Nach einem ähnlichen Konstruktionsprinzip wird auch verhindert, daß die
Stützkörper nach dem Verlassen des Abschußrohres in Kontakt mit Teilen des Flugkörpers
geraten können. Die Stützkörper werden so ausgebildet, daß sie beim Verlassen des
Abschußrohres einen starken Impuls quer zur Abschußrichtung erhalten und somit nach
außen abgeschleudert werden, so daß sie sich in ausreichender Entfernung vom Flugkörper
befinden, wenn das Leitwerk das Abschußrohr verlassen hat. Dieser Impuls wird durch
federbelastete Stößel erzeugt, welche die Stützkörper vom Flugkörper abdrücken. Die
Kraft der hierzu verwendeten Druckfedern ist wesentlich größer als die Kraft der dem
Kontaktdruck an den elektrischen Kontaktstiften erzeugenden Druckfedern.
[0007] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für
eine Abschußvorrichtung nach der Erfindung näher erläutert.
[0008] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 bis 3 in einer stark schematisierten, teilweise geschnittenen Darstellung eine
Abschußvorrichtung für einen Flugkörper im Zustand vor dem Abschuß, sowie kurz vor
und kurz nach dem vollständigen Austreten des Flugkörpers aus dem Abschußrohr;
Fig. 4 einen Stützkörper der Abschußvorrichtung nach Fig. 1 bis 3 in vergrößerter
Seitenansicht;
Fig. 5 den Stützkörper nach Fig. 4 in einem Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 4;
Fig. 6 den Stützkörper nach Fig. 4 in einem Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 4;
Fig. 7 einen in Fig. 5 mit Z bezeichneten Teilbereich aus Fig. 5 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 8 einen Schnitt durch den Stützkörper nach Fig. 4 gemäß der Linie C-C in Fig.
4;
Fig. 9 einen Schnitt durch den Stützkörper nach der Linie D-D in Fig. 8;
Fig. 10 eine Aufsicht auf den Stützkörper nach Fig. 4.
[0009] Es wird zunächst anhand der Fig. 1 bis 3 eine Abschußvorrichtung für Flugkörper in
ihrem allgemeinen Aufbau und ihrer Wirkungsweise beschrieben.
[0010] Auf einem Grundgestell G sind ein oder mehrere Abschußrohre A angeordnet. Gemäß Fig.
1 befindet sich innerhalb des Abschußrohres A ein abschußbereiter Flugkörper F, der
sich an seinem hinteren Ende über ein Leitwerk L an der Innenwand des Abschußrohres
A abstützt, während er sich in seinem vorderen Bereich über insgesamt vier in gleichen
Winkelabständen an seinem Umfang angeordnete Stützkörper S1, S2 an der Innenwand des
Abschußrohres A abstützt. Zur Auslösung des Abschusses werden über elektrische Leitungen
Z, die mit in der Innenwand des Abschußrohres 8 angeordneten elektrischen Kontakten
GK1 verbunden sind, elektrische Signale zugeführt, die in weiter unten erläuterter
Weise durch die Stützkörper S1 und S2 hindurch zu elektrischen Kontakten GK2 gelangen,
welche sich in der Außenfläche des Flugkörpers F befinden.
[0011] Die Signale werden in an sich bekannter Weise dem Raketenantrieb zugeführt und der
Flugkörper F setzt sich in Abschußrichtung in Bewegung. Fig. 2 zeigt einen Augenblick
kurz vor dem vollständigen Austritt des Flugkörpers F aus dem Abschußrohr A. Der Flugkörper
F ist über das Leitwerk L noch innerhalb des Abschußrohres A abgestützt, während die
Stützkörper S1 und S2 - sowie zwei weitere, nicht dargestellte Stützkörper - aus dem
Abschußrohr A herausgeführt sind und aufgrund ihrer weiter unten genauer erläuterten
Konstruktion nach dem Austritt einen starken Impuls in Pfeilrichtung Q, also der Querrichtung
zur Abschußrichtung, erhalten. Fig. 3 zeigt, daß aufgrund dieses Impulses nach dem
vollständigen Austritt des Flugkörpers F aus dem Abschußrohr 8 die Stützkörper S1
und S2 sich soweit vom Flugkörper F in Querrichtung wegbewegt haben, daß keine Kollision
mit dem Leitwerk L mehr auftritt.
[0012] Im folgenden wird anhand der Fig. 4 bis 10 der genauere Aufbau des Stützkörpers S1
in Fig. 1 bis 3 näher erläutert. Die übrigen Stützkörper sind genau in der gleichen
Weise aufgebaut.
[0013] Der Stützkörper S1 besitzt ein Oberteil 1 und ein Unterteil 2, die miteinander über
eine Schraubverbindung 3 lösbar verbunden sind. Durch Ober- und Unterteil wird innerhalb
des Stützkörpers ein Innenraum 13 abgegrenzt. Die Oberseite des Oberteils 1 ist mindestens
in Teilbereichen 1.1 an die Innenfläche des Abschußrohres angepaßt, während die Unterseite
2.1 des Unterteils 2 an die Außenform des Flugkörpers F angepaßt ist. In Fig. 4 ist
der Abstand zwischen der Unterseite 2.1 des Unterteils 2 und der Oberseite 1.1 des
Oberteils 1 als Radiusabschnitt R eingezeichnet, der den Unterschied im Kaliber zwischen
dem Flugkörper F und dem Abschußrohr A bestimmt.
[0014] An der Außenseite des Oberteils 1 sind weiterhin Führungsnuten 1.3 angeordnet, durch
die in nicht eigens dargestellter und bekannter Weise Halterungsbänder gezogen werden,
mit denen die Stützkörper am Flugkörper befestigt werden, bevor dieser in das Abschußrohr
eingesetzt wird. Nach dem Einsetzen des Flugkörpers in das Abschußrohr werden, nachdem
sich die Stützkörper an der Innenwand des Abschußrohres abstützen, diese Bänder wieder
herausgezogen.
[0015] Im Unterteil 2 des Stützkörpers sind zwei Stößel 4 angeordnet, die an ihrem hinteren
Ende an Führungsstücken 2.2 mit Führungsflächen 2.3 in Richtung auf die Unterseite
2.1 bewegbar geführt sind. An den Führungsstücken 2.2 stützen sich starke Schraubendruckfedern
5 ab, die mit ihrem anderen Ende jeweils auf einem Kragen 4.2 des Stößels 4 aufliegen
und somit eine Kraftwirkung ausüben derart, daß jeweils das äußere Ende 4.1 des Stößels
4 im in den Figuren dargestellten, nicht eingebauten Zustand des Stützkörpers aus
Öffnungen aus der Unterseite 2.1 des Unterteils 2 um ein vorgegebenes Stück herausragt.
Die vorderen Enden 4.1 der Stößel 4 sind an Führungsflächen 2.4 im Unterteil 2 geführt.
Beim Anbau der Stützkörper an den Flugkörper sitzen die äußeren Enden 4.1 der Stößel
4 auf der Oberfläche des Flugkörpers auf und sind im abschußbereiten Zustand gegen
die Wirkung der Druckfedern 5 ganz in das Unterteil 2 eingedrückt. Beim Herausführen
der Stützkörper aus dem Abschußrohr während des Abschießens wird der Stützkörper aufgrund
der Kraft der Druckfedern 5 über die Stößel 4 mit einem starken Impuls vom Flugkörper
abgedrückt.
[0016] Der an den Flugkörper angesetzte Stützkörper ist am Flugkörper über ein unter der
Wirkung einer Druckfeder 10 stehendes Führungsteil 9 geführt, das sich in Längsrichtung
erstreckt und mit seinem äußeren Teil 9.1 in eine entsprechende Nut an der Oberfläche
des Flugkörpers eingreift (s.Fig. 5 und 7).
[0017] Im folgenden wird die bereits erwähnte Übertragung elektrischer Signale vom Abschußrohr
auf den Flugkörper über die Stützkörper genauer erläutert. Wie aus den Fig. 5 und
6 zu entnehmen, sind im Unterteil 2 mehrere in Richtung auf die Unterseite geführte
und bewegbare untere elektrische Kontaktstifte 7 - im dargestellten Ausführungsbeispiel
sind es fünf Kontaktstifte - angeordnet, die mit ihren äußeren Enden 7.1 aus der Unterseite
2.1 herausragen. In analoger Weise sind im Oberteil mehrere gegenüber der Oberseite
geführte und bewegbare obere elektrische Kontaktstifte 6 angeordnet, deren äußere
Enden 6.1 innerhalb von in Fig. 4 dargestellten Umfangsnuten 1.2 herausragen. Die
unteren und oberen elektrischen Kontaktstifte sind in nicht besonders dargestellter
Weise jeweils gegenüber dem Körper des Unterteils und des Oberteils isoliert, beispielsweise
in der Art, daß sie aus Kunststoff mit einem elektrisch leitenden Kern hergestellt
sind. Jeder der unteren Kontaktstifte 7 ist mit einem ihm zugeordneten oberen Kontaktstift
6 über einen Wendelleiter 8 verbunden, der sowohl die Funktion eines elektrischen
Leiters als auch die Funktion einer Druckfeder ausübt, gegen deren Wirkung die äußeren
Enden 6.1 bzw. 7.1 der Kontaktstifte zurückgedrückt werden können. Im abschußbereiten
Zustand liegen die äußeren Enden 7.1 bzw. 6.1 der Kontaktstifte an entsprechenden
Gegenkontakten GK2 bzw. GK1 (s.Fig. 1) des Flugkörpers bzw. des Abschußrohres an,
wobei der erforderliche Kontaktdruck von den Wendelleitern 8 erzeugt wird. Selbstverständlich
ist der durch die als Druckfedern wirkenden Wendel leiter 8 erzeugte Druck wesentlich
geringer als der von den Schraubendruckfedern 5 erzeugte Druck zum Abstoßen der Stützkörper
nach dem Abschuß.
[0018] Über die Kontaktstifte 6 bzw. 7 können außer den Zündsignalen weitere Signale zur
Übertragung von elektrischer Information zwischen einer außerhalb des Abschußrohres
liegenden Steuereinrichtung und dem Flugkörper geleitet werden.
1. Abschußvorrichtung für selbstangetriebene Flugkörper (F), insbesondere Artillerieraketen,
mit mindestens einem Abschußrohr (A), in dem der abzuschießende Flugkörper (F) im
abschußbereiten Zustand so angeordnet ist, daß er sich an seinem hinteren Ende über
ein Leitwerk (L) und im vorderen Bereich über mehrere, an seinem Umfang angeordnete
Stützkörper (51,52) an der Innenwand des Abschußrohres (A) abstützt, wobei die Stützkörper
(51,52) derart am Flugkörper (F) anliegen, daß sie beim Abschuß zusammen mit dem Flugkörper
(F) aus dem Abschußrohr (A) herausgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Stützkörper (S1) aus einem sich im abschußbereiten Zustand mit seiner Oberseite (1.1)
an die Innenwand des Abschußrohres (A) anlegenden Oberteil (1) und einem sich im abschußbereiten
Zustand mit seiner Unterseite (2.1) an den Flugkörper (F) anlegenden Unterteil (2)
aufgebaut ist und Oberteil (1) und Unterteil (2) über lösbare Verbindungen (3) fest
miteinander verbunden sind und im Unterteil (2) mehrere, in Richtung zur Unterseite
(2.1) gegenüber dem Stützkörper (S1) elektrisch isoliert geführte und bewegbare untere
elektrische Kontaktstifte (7) angeordnet sind, welche jeweils unter der Einwirkung
einer Druckfeder (8) stehen, derart, daß ihre äußeren Enden (7.1) im nicht eingebauten
Zustand des Stützkörpers aus Öffnungen an der Unterseite (2.1) um ein vorgegebenes
Stück herausragen, während sie im abschußbereiten Zustand mit elektrischen Gegenkontakten
(GK2) an der Außenseite des Flugkörpers (F) in Berührung stehen und im Oberteil (1)
mehrere, in Richtung zur Oberseite (1.1) gegenüber dem Stützkörper elektrisch isoliert
geführte und bewegbare obere elektrische Kontaktstifte (6) angeordnet sind, welche
jeweils unter der Einwirkung einer Druckfeder (8) stehen derart, daß ihre äußeren
Enden (6.1) im nicht eingebauten Zustand des Stützkörpers aus Öffnungen an der Oberseite
(1.1) um ein vorgegebenes Stück herausragen, während sie im abschußbereiten Zustand
mit elektrischen Gegenkontakten (GK1) an der Innenseite des Abschußrohres (A) in Berührung
stehen und jeder obere elektrische Kontaktstift (6) mit mindestens einem unteren elektrischen
Kontaktstift (7) elektrisch leitend verbunden ist.
2. Abschußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterteil mindestens
zwei in Richtung zur Unterseite (2.1) geführte und bewegbare Stößel (4) angeordnet
sind, welche jeweils unter der Einwirkung einer Druckfeder (5) stehen derart, daß
ihre äußeren Enden (4.1) im nicht eingebauten Zustand des Stützkörpers (S1) aus Öffnungen
an der Unterseite (2.1) des Unterteils (2) um ein vorgegebenes Stückherausragen, während
sie im abschußbereiten Zustand gegen die Wirkung der Druckfedern (5) ganz in das Unterteil
(2) eingedrückt sind.
3. Abschußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Oberteil (1)
und Unterteil (2) des Stützkörpers (S1) über Schraubverbindungen (3) miteinander verbunden
sind.
4. Abschußvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Verbindung
zwischen den oberen elektrischen Kontaktstiften (6) und den unteren elektrischen Kontaktstiften
(7) jeweils über einen Federkraft auf die miteinander verbundenen Kontaktstifte (6,
7) ausübenden Wendelleiter (8) erfolgt.
1. Launch device for self-propelled missiles (F), in particular artillery rockets, with
at least one launch tube (A), in which the missile (F) for launch is arranged in the
ready-for-launch condition in such a way that it is supported on the internal wall
of the launch tube (A) via a tail unit (L) at its rear end and in the front region
via several support bodies (S1, S2) arranged on its circumference, wherein the support
bodies (S1, S2) adjoin the missile (F) in such a way that they are ejected from the
launch tube (A) together with the missile (F) on launch, characterized in that each
support body (S1) is constructed from an upper part (1) adjoining the internal wall
of the launch tube (A) with its upper side (1.1) in the ready-for-launch condition
and a lower part (2) adjoining the missile (F) with its underside (2.1) in the ready-for-launch
condition and upper part (1) and lower part (2) are firmly connected together via
detachable connections (3), and several movable lower electrical contact pins (7)
guided in the direction of the underside (2.1) in an electrically insulated manner
with respect to the support body (S1) are arranged in the lower part (2), which contact
pins are under the effect of a compression spring (8) in each case, in such a way
that their outer ends (7.1) project by a specified portion from openings on the underside
(2.1) when the support body is not incorporated, whereas they are in contact with
electrical counter-contacts (GK2) on the outside of the missile (F) in the ready-to-launch
condition, and several movable upper electrical contact pins (6) guided in the direction
of the upper side (1.1) in an electrically insulated manner with respect to the support
body are arranged in the upper part (1), which contact pins are under the effect of
a compression spring (8) in each case, in such a way that their outer ends (6.1) project
by a specified portion from openings on the upper side (1.1) when the support body
is not incorporated whereas they are in contact with electrical counter-contacts (GK1)
on the inside of the launch tube (A) in the ready-to-launch condition and each upper
electrical contact pin (6) is connected in an electrically conductive manner to at
least one lower electrical contact pin (7).
2. Launch device according to Claim 1, characterized in that at least two movable rams
(4) guided in the direction of the underside (2.1) are arranged in the lower part,
which rams are under the effect of a compression spring (5) in each case, in such
a way that their outer ends (4.1) project by a specified portion from openings on
the underside (2.1) of the lower part (2) when the support body (S1) is not incorporated
whereas they are pressed completely into the lower part (2) against the effect of
the compression springs (5) in the ready-for-launch condition.
3. Launch device according to Claim 1 or 2, characterized in that upper part (1) and
lower part (2) of the support body (S1) are connected together via screw connections
(3).
4. Launch device according to Claim 2, characterized in that the conductive connection
between the upper electrical contact pins (6) and the lower electrical contact pins
(7) takes place in each case via a helical conductor (8) exerting spring force on
the contact pins (6, 7) connected together.
1. Dispositif de lancement pour engins volants autopropulsés (F), en particulier pour
missiles d'artillerie, comportant un canon de lancement (A), dans lequel l'engin volant
(F), à l'état prêt au lancement, est disposé de telle manière qu'il s'appuie sur son
extrémité arrière par un empennage (L) et dans la région antérieure par plusieurs
corps d'appui (51, 52) disposés sur son pourtour sur la paroi intérieure du canon
(A), lesdits corps d'appui (51, 52) s'appliquant contre l'engin volant (F), de telle
manière que, lors du lancement, ils sortent du canon (A) en même temps que l'engin
volant (F), caractérisé en ce que chaque corps d'appui (S1) est composé d'une partie
supérieure (1) qui s'applique à l'état prêt au lancement par sa face supérieure (1.1)
contre la paroi intérieure du canon (A) et une partie inférieure (2) s'appliquant
à l'état prêt au lancement par sa face inférieure (2.1) contre l'engin volant (F)
et en ce que la partie supérieure (1) et la partie inférieure (2) sont assemblées
mutuellement de manière solide par des liaisons détachables (3) et que dans la partie
inférieure (2) sont disposées plusieurs tiges de contact électriques (7) inférieures,
mobiles et se dirigeant sous isolement électrique par rapport au corps d'appui (S1)
en direction de la face inférieure (2.1), lesdites tiges de contact (7) étant placées
chacune sous l'effet d'un ressort de compression (8) de telle manière que leurs extrémités
extérieures (7.1), à l'état non monté du corps d'appui, émergent dans une proportion
prédéterminée d'orifices pratiqués sur la face inférieure (2.1), tandis qu'à l'état
prêt au lancement elles sont en contact avec des contre-fiches électriques (GK2) présentes
sur la face extérieure de l'engin volant (F) et que, dans la partie supérieure (1),
sont disposées plusieurs tiges de contact électriques (6) supérieures mobiles et se
dirigeant, sous isolement électrique par rapport au corps d'appui, en direction de
la face supérieure (1.1), chaque tige de contact (6) étant placée sous l'effet d'un
ressort de compression (8) de telle manière que leurs extrémités extérieures (6.1),
à l'état non monté du corps d'appui, émergent dans une proportion prédéterminée d'orifices
pratiqués sur la face supérieure (1.1), tandis qu'à l'état prêt au lancement elles
sont en contact avec des contre-fiches électriques (GK1) présentes sur la face intérieure
du canon de lancement (A) et que chaque tige de contact électrique (6) supérieure
est reliée de manière électriquement conductrice à au moins une fiche de contact électrique
(7) inférieure.
2. Dispositif de lancement selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la partie
inférieure sont disposés au moins deux pointeaux (4) mobiles et se dirigeant en direction
de la face inférieure (2.1), ces pointeaux étant chacun sous l'effet d'un ressort
de compression (5) de telle sorte que leurs extrémités extérieures (4.1), à l'état
non monté du corps d'appui (S1), émergent dans une proportion prédéterminée d'orifices
pratiqués sur la face inférieure (2.1) de la partie inférieure (2), tandis qu'à l'état
prêt au lancement ils sont totalement enfoncés, sous pression dans ladite partie inférieure
(2) en s'opposant à l'effet des ressorts de compression (5).
3. Dispositif de lancement selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la
partie supérieure (1) et la partie inférieure (2) du corps d'appui (S1) sont reliées
mutuellement par des boulonnages (3).
4. Dispositif de lancement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison
conductrice entre les tiges de contact électriques (6) supérieures et les tiges de
contact électriques (7) inférieures s'effectue respectivement par un conducteur spiralé
(8) lequel exerce l'effet d'un ressort sur les tiges de contact (6, 7) mutuellement
reliées.