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(11) |
EP 0 732 245 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2000 Patentblatt 2000/25 |
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Anmeldetag: 09.03.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61D 17/20 |
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Personenübergang für eine windschnittige Stirnfront aufweisende Schienenfahrzeuge
Entrance passageway for the aerodynamic front part of a railway vehicle
Passage d'intercirculation pour une face frontale aérodynamique d'un véhicule ferroviaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
15.03.1995 CH 73895
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.1996 Patentblatt 1996/38 |
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Patentinhaber: HÜBNER Gummi- und Kunststoff GmbH |
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D-34123 Kassel (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Richard
8212 Neuhausen (CH)
- Steinbrecher, Luigi
8212 Neuhausen (CH)
- Lack, Gerald
78250 Wiechs a.R. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG |
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Patentanwälte,
Siewerdtstrasse 95,
Postfach 8050 Zürich 8050 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 187 413 DE-A- 2 543 475 DE-B- 1 034 678 DE-B- 1 220 463 DE-U- 9 410 551 US-A- 2 642 816
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DE-A- 2 139 496 DE-A- 3 424 251 DE-B- 1 113 960 DE-C- 944 797 DE-U- 29 505 807 US-A- 2 859 705
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs
1, mit integriertem Personenübergang, vorzuggsweise ein eine windschnittige Stirnfront
aufweisendes Schienenfahrzeug, insbesondere für die Bildung von Zugseinheiten mit
einem durchgehend niederflurigen Fahrzeugboden, deren Fahrzeuge an der Fahrzeugstirnfront
eine mit ortsfesten Schliessmitteln verschliessbare Durchtrittsöffnung und im Bereich
der UIC - Seitenpuffer vorgesehene Stosseinrichtungen aufweisen, welche letztere sich
während des Aktivierungsvorgangs des Personenübergangs automatisch in das Fahrzeuginnere
zurückziehen, wobei die Fahrzeuge wahlweise für die Betriebsarten als angekuppelter
Durchgangswagen oder als Kopfwagen (Triebkopf und / oder Steuerwagen) geeignet sind,
unabhängig davon, ob deren Fahrzeugführerstand mit dem Fahrgastraum in annähernd einer
Ebene liegt oder weit höhenversetzt zu diesem angeordnet ist. Ein derartiger Personenübergang
bildet, ohne ein schnelles Kuppeln oder Trennen der Fahrzeuge zu behindern, in seiner
aktivierten Stellung mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeugs einen
nach aussen hin abgeschirmten Personen - Durchlass zwischen den gekuppelten Fahrzeugen,
welcher die Relativbewegungen beider Fahrzeuge aufzunehmen vermag und der für den
nicht aktivierten Zustand auf einfache Art in seine Ruhestellung verbringbar ist,
wobei an der Fahrzeugstirnfront im Bereich der UIC - Seitenpuffer vorgesehene Stosseinrichtungen
derart wirkverbunden sind, dass sie während des Deaktivierungsvorgangs des Personenübergangs
automatisch aus dem Fahrzeuginneren ausfahren und für Rangierzwecke etc. zur Verfügung
stehen.
[0002] In einem flexiblen Bahnbetrieb ist es beispielsweise bei der Bildung von Flügelzügen
erforderlich, Trieb- oder Steuerwagen in eine Zugeinheit zu integrieren, wobei auf
die Uebergangsmöglichkeit zwischen den Fahrzeugen auch dann nicht verzichtet werden
soll, wenn die Stirnpartie von Triebkopf und / oder Steuerwagen windschnittig ausgebildet
ist. Aus aerodynamischen und ästhetischen Gründen ist es dabei jedoch nicht möglich,
die Uebergangseinrichtung bei Nichtgebrauch ausserhalb der windschnittigen Stirnpartie
zu belassen.
[0003] So ist es bereits bekannt, die Uebergangseinrichtung im nichtaktivierten Zustand
in das Fahrzeuginnere zu verbringen und die Durchtrittsöffnung an der Fahrzeugstimwand
aussenhautbündig zu verschliessen.
[0004] Windschnittige Schienenfahrzeuge, die mit einem entsprechenden Fahrzeug unter Ausbildung
einer Personenübergangseinrichtung gekuppelt werden können, sind aus der DE - PS 25
43 475 und der US - PS 2 859 705 bekannt. Die Windschnittigkeit der gezeigten Fahrzeuge
bezieht sich jedoch lediglich auf das Anpfeilen ihrer Stirnfronten, da in beiden Fällen
der Personenübergang in aufrechter Stellung direkt dahinter verborgen ist und durch
Wegklappen von Fahrzeugbugteilen freigegeben wird, um ihn durch Ausschieben in der
Fahrzeuglängsrichtung durch die Durchtrittsöffnung hindurch in seine Betriebsstellung
zu bringen. Aus diesem Grund sind die gezeigten Lösungen ausschliesslich an einen
hochliegenden Fahrzeugführerstand gebunden. Ausserdem stören die weggeklappten Bug-
und Heckteile von miteinander gekuppelten und durch eine Uebergangseinrichtung verbundenen
Fahrzeuge die Aerodynamik in hohem Masse, da sie zwischen den Fahrzeugen unerwünschte
Wirbel verursachen.
[0005] In zunehmendem Masse bestehen die Stirnfronten windschnittiger Schienenfahrzeuge
daher nicht mehr aus ebenen lotrechten Flächen, sondern aerodynamischen Bedürfnissen
wegen aus Partien mit entsprechend gewölbten Formteilen. Derartig windschnittige Schienenfahrzeuge,
die mit einem entsprechenden Fahrzeug unter Ausbildung einer Personenübergangseinrichtung
gekuppelt werden können, sind aus der SE-PS 134 199 und der DE-AS 1 220 463 bekannt.
Hierbei wird das jeweils nicht in Betriebsstellung befindliche Bauteil (Stirnwandtür
oder Uebergangseinrichtung) wechselweise in einen eigens dafür vorgesehenen Raum des
Fahrzeuginneren verbracht, wobei der mit dem Fahrgastraum in einer Ebene liegende
Fahrzeugführerstand durch seine seitliche Anordnung hiervon nicht tangiert wird. Nachteilig
ist den vorbeschriebenen Lösungen gemeinsam, dass es sich um zwei grosse und schwere,
bei jedem Kuppelvorgang abwechslungsweise ins Fahrzeuginnere zu verbringende Bauteile
handelt, die einen speziellen Stauraum benötigen und deren Transport dorthin aufwendig
und zeitraubend ist.
[0006] Im Gegensatz zu den bislang bekannten windschnittigen Schienenfahrzeugen, die mit
einem entsprechenden Fahrzeug unter Ausbildung einer Personenübergangseinrichtung
gekuppelt werden können, zeigt die DE-U-94 10 551 ein Schienenfahrzeug mit integriertem
Personenübergang, bei welchem an der Fahrzeugstirnfront eine verschliessbare Durchtrittsöffnung
und im Bereich der UIC-Seitenpuffer vorgesehene Stosseinrichtungen vorgesehen sind,
wobei das Fahrzeug wahlweise für die Betriebsarten als angekuppelter Durchgangswagen
oder als Kopfwagen geeignet ist, unabhängig davon, ob deren Fahrzeugführerstand mit
dem Fahrgastraum in annähernd einer Ebene liegt oder weit höhenversetzt zu diesem
angeordnet ist und bei welchem der Personenübergang in seiner aktivierten Stellung
mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeuges einen nach aussen hin abgeschirmten
Personendurchlass zwischen den gekuppelten Fahrzeugen bildet, welcher die Relativbewegungen
beider Fahrzeuge aufzunehmen vermag, wobei die verschliessbare Durchtrittsöffnung
in der Betriebsart als Kopfwagen von einem aus dem Bereich der Durchtrittsöffnung
entfernbaren, Teil der Fahrzeugstirnwand bildenden Verschluss gebildet ist, hinter
welchem ein vom Verschluss unabhängiger Personenübergang angeordnet ist. Das Einrichten
eines Personen-Durchlasses wird sinngemäss in der zuvor beschriebenen Weise ermöglicht,
wobei bei der hier gezeigten Lösung ausser der Stirnwandtür zusätzlich noch der Fahrzeugführerstand
in einen eigens dafür vorgesehenen Raum des Fahrzeuginnern verbracht werden muss.
[0007] So ist vor der Inbetriebnahme des gezeigten Personenübergangs zunächst der Fahrzeugführerstand
analog der EP - PS 0 187 413 in seine Aufbewahrungsposition zu verbringen. Anschliessend
ist die, als nicht ortsfestetes Schliessmittel ausgebildete Stimwandtür wie bei der
SE - PS 134 119 im Dachbereich zu verstauen, ehe dann der Personenübergang ähnlich
wie in der DE - OS 34 24 251 aus einer hinteren Position in Fahrzeuglängsrichtung
durch die Durchtrittsöffnung hindurch in seine Betriebsstellung verschoben werden
kann. Durch diese umständliche Handhabung werden die mit schnellen Schienenfahrzeugen
erzielten kurzen Reisezeiten beim Kuppeln oder Trennen der Züge zu einem grossen Teil
wieder aufgezehrt.
[0008] Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, deren Aufgabe darin besteht, einen Personenübergang
für vorzugsweise eine windschnittige Stirnfront aufweisende Schienenfahrzeuge zu schaffen,
deren Fahrzeuge wahlweise für die Betriebsarten als angekuppelter Durchgangswagen
oder als Kopfwagen (Triebkopf und / oder Steuerwagen) geeignet sind. Die Fahrzeuge
sollen dabei auf einfachste weise für den Betrieb als Durchgangsfahrzeug einrichtbar
sein.
[0009] Die Aufgabe wird bei einem Schienenfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
d.h. basierend auf dem Stand der Technik nach DE-U-9 410 551, erfindungsgemäss dadurch
gelöst, dass der Personenübergang nach entferntem Verschluss für den Betrieb als Durchgangsfahrzeug
um eine horizontale Achse drehbeweglich aufrichtbar ist.
[0010] Die erfindungsgemässe Lösung unterstützt damit in besonderer Weise und ohne ein schnelles
Kuppeln oder Trennen der Fahrzeuge zu behindern, die Schaffung eines nach aussen hin
abgeschirmten Personen - Durchlasses bei windschnittigen Zugseinheiten, die insbesondere
einen durchgehend niederflurigen Fahrzeugboden aufweisen. Hierzu wird eine mit ortsfesten
Schliessmitteln verschlossene Durchtrittsöffnung in der Fahrzeugstirnwand freigegeben
und ein erfindungsgemäss ausgebildeter Personenübergang nach seinem Aufrichten um
eine horizontale Achse mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeugs verbunden,
so dass die dadurch entstehende Uebergangseinrichtung in der Lage ist, die zwischen
den beiden Fahrzeugen auftretenden Relativbewegungen aufzunehmen.
[0011] Beim Trennen der Zugsteile kann jeder Personenübergang auf einfache Art wieder in
seine für den nichtaktivierten Zustand vorgesehene Ruhestellung verbracht werden,
wonach die Durchtrittsöffnung in der Fahrzeugstirnwand mit ortsfesten Schliessmitteln
rasch und gegen Druckwellen dicht verschlossen werden kann und im Bereich der UIC
- Seitenpuffer vorgesehene Stosseinrichtungen während des Deaktivierungsvorgangs des
Personenübergangs automatisch aus dem Fahrzeuginneren ausfahren und für Rangierzwecke
etc. zur Verfügung stehen.
[0012] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Personenübergangs sind
in den Unteransprüchen dargestellt und anhand der Figuren bezüglich Aufbau und Funktion
näher erläutert.
[0013] Es zeigen in einer schematischen Darstellung:
Figur 1: als Schnittdarstellung in der Seitenansicht ein niederfluriges windschnittiges
Fahrzeug mit einem zum Fahrgastraum weit höhenversetzten Fahrzeugführerstand in der
Betriebsart als Kopfwagen (Triebkopf und / oder Steuerwagen) mit geschlossener Durchtrittsöffnung
und deaktiviertem Personenübergang bei aktivierten Stosseinrichtungen
Figur 2: ein Fahrzeug gemäss Figur 1, jedoch in der Stirnansicht
Figur 3: als Schnittdarstellung in der Seitenansicht ein Fahrzeug gemäss Figur 1,
jedoch in der Betriebsart als gekuppelter Durchgangswagen mit offener Durchtrittsöffnung
und aktiviertem Personenübergang bei deaktivierten Stosseinrichtungen
Figur 4: ein Fahrzeug gemäss Figur 3, jedoch in der Stirnansicht
Figur 5: als Schnittdarstellung in der Seitenansicht ein niederfluriges windschnittiges
Fahrzeug mit einem zum Fahrgastraum auf annähernd gleicher Ebene befindlichen Fahrzeugführerstand
in der Betriebsart als Kopfwagen (Triebkopf und / oder Steuerwagen) mit geschlossener
Durchtrittsöffnung und deaktiviertem Personenübergang bei aktivierten Stosseinrichtungen
Figur 6: ein Fahrzeug gemäss Figur 5, jedoch in Draufsicht nach einer Schnittlinie
V - V
Figur 7: ein Fahrzeug gemäss Figur 5, jedoch in der Stirnansicht
Figur 8: als Schnittdarstellung in der Seitenansicht ein Fahrzeug gemäss Figur 5,
jedoch in der Betriebsart als gekuppelter Durchgangswagen mit offener Durchtrittsöffnung
und aktiviertem Personenübergang bei deaktivierten Stosseinrichtungen
Figur 9: ein Fahrzeug gemäss Figur 8, jedoch in Draufsicht nach einer Schnittlinie
VIII - VIII
Figur 10: ein Fahrzeug gemäss Figur 8, jedoch in der Stirnansicht
[0014] In den Figuren 1 und 2 ist ein Schienenfahrzeug (1) mit einer windschnittigen Stirnfront
(2) und einem niederflurigen Fahrzeugboden (3), dass einen zu einem Fahrgastraum (4)
weit höhenversetzten Fahrzeugführerstand (5) aufweist in einer Betriebsart als Kopfwagen
(11) (Triebkopf und / oder Steuerwagen) mit einem deaktiviertem Personenübergang (21),
einer geschlossenen Durchtrittsöffnung (10) und zwei aktivierten Stosseinrichtungen
(20, 20') dargestellt. Hierbei weist die windschnittige Stirnfront (2) ausser den,
die äussere Kontur eines modernen Hochgeschwindigkeitszuges beschreibenden gewölbten
Formteilen (6, 6') auch eine in Fahrtrichtung geneigte sphäroidische Fläche (7) auf,
in der sich die Durchtrittsöffnung (10) befindet, die in der Betriebsart als Kopfwagen
(11) mit den ortsfesten Schliessmitteln (8) verschlossen sind.
Hierzu eignet sich insbesondere eine Rolljalusie (9), die bespielsweise vom Fahrzeugführerstand
(5) aus elektrisch oder über ein anderes Medium fembedienbar geöffnet und geschlossen
wird. In einer einfacheren Ausführung sind auch manuell bedienbare Einrichtungen,
wie beispielsweise in sich teleskopartig verschiebbare und / oder nach innen hin einklappbare
Abdeckflächen, sowie an sich bekannte, schwenkflügelartig ins Fahrzeuginnere aufgehende
und in sich faltbare Türflügel denkbar, deren Bestandteile in geöffnetem Zustand aus
aerodynamischen Gründen nicht nach aussen hinausragen und die bei geschlossener Durchtrittsöffnung
(10) druckwellendicht mit der windschnittigen Stirnfront (2) aussenhautbündig abschliessen
:
[0015] Anstelle einer aufwickelbaren Rolljalousie 9 kann die Durchtrittsöffnung 10 auch
von einer in sich lamellenartig zusammenfaltbaren und dabei nach oben oder/und unten
hin aufschiebbaren Faltjalousie 29 verschlossen sein.
[0016] Der hochliegende Fahrzeugführerstand (5), im wesentlichen bestehend aus je einem
Bedienelement (15) und Sitz (16) ist über eine seitlich im Fahrzeug (1) angeordnete,
eine genügende Durchschlupfbreite aufweisende Stiege (17) erreichbar. Hierbei ermöglicht
die in Fahrzeuglängsrichtung versetzte Anordnung von Stiege (17) und Durchtrittssöffnung
(10) an jeder Stelle eine im Verhältnis zum Querschnitt des Fahrzeugs (1) ausgesprochen
grossräumige Durchgangsbreite, die insbesondere Passagieren mit Gepäck oder dem Servicepersonal
zugute kommt.
[0017] Der niederflurige Fahrzeugboden (3) ist gegen die Stirnfront (2) hin leicht angerampt
und ermöglicht so die Unterbringung einer Fahrzeugkupplung (13), die vorzugsweise
als automatische Mittelpufferkupplung ausgebildet ist. Für den Rangierbetrieb etc.
sind im Bereich der UIC - Seitenpuffer zwei Stosseinrichtungen (20, 20') vorgesehen,
die ausschliesslich bei verschlossener Durchtrittsöffnung (10) und deaktiviertem Personenübergang
(21) zur Verfügung stehen.
[0018] In seiner Ruhestellung ist der Personenübergang (21) an einem Hauptrahmen (25) hinter
der windschnittigen Stirnfront (2) in einer, zu dieser in etwa parallelen Lage in
zwei, vorzugsweise unterhalb des Fahrzeugbodens (3) befindlichen Drehlagern (22, 22')
um eine horizontale Achse (23) drehbeweglich aufrichtbar gelagert.
[0019] Der Hauptrahmen (25) weist in Fahrzeuglängsrichtung gegen vorne hin eine gummielastische
Membrane (26) auf, an der ein die Trennfläche des Personenübergangs (21) bildender
Stirnrahmen (27) vorgesehen ist. Der Hauptrahmen (25), die gummielastische Membrane
(26) und der Stirnrahmen (27) des Personenübergangs (21) sind allesamt in sich tunnelartig
ausgebildet und weisen im Innern an sich bekannte, drehbeweglich verschieb- und /
oder ausziehbare Decken- und Seitenverkleidungsteile, sowie beggehbare Brückenbodenbleche
auf. Die gummielastische Membrane (26) ist in bekannter Falten- oder Wellenbalgmanier
ausgebildet und in Fahrzeuglängsrichtung ausziehbar.
[0020] Der Hauptrahmen (25) weist in Fahrzeuglängsrichtung gegen hinten hin eine in sich
feste haubenartige Abdeckung (28) auf, deren äussere Formgebung so angepasst ist,
dass sie bei einem aktivierten Personenübergang (21) nach entsprechender Verriegelung
die Durchtrittsöffnung (10) an der windschnittigen Stirnfront (2) druckwellendicht
abschliesst.
[0021] In den Figuren 3 und 4 ist ein Schienenfahrzeug (1) mit einer windschnittigen Stirnfront
(2) und einem niederflurigen Fahrzeugboden (3), dass einen zu einem Fahrgastraum (4)
weit höhenversetzten Fahrzeugführerstand (5) aufweist in einer Betriebsart als gekuppelter
Durchgangswagen (12) dargestellt.
[0022] Hierbei ist nach Oeffnen der Durchtrittsöffnung (10) ein Personenübergang (21) aktiviert
und nimmt, an seinem Hauptrahmen (25) um die horizontale Achse (23) drehbeweglich
aufgerichtet, eine annähernd vertikale Position ein. Gleichzeitig und mit dem Aufrichten
des Personenübergangs (21) wirkverbunden, ziehen sich die im Bereich der UIC - Seitenpuffer
vorgesehenen Stosseinrichtungen (20, 20') automatisch in das Fahrzeuginnere zurück.
[0023] Der in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne hin ausgezogene Personenübergang (21) ist
mit seinem Stirnrahmen (27) beispielsweise auf der Fahrzeugkupplung (13) abgestützt
und bildet mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeugs verriegelt, eine
sich an die windschnittige Stirnfront (2) druckwellendicht anschmiegenede Uebergangseinrichtung
(18) mit einem nach aussen hin abgeschirmten, grossräumigen Personen - Durchlass (19).
[0024] Das Aktivieren des Personenübergangs (21) und das gleichzeitige deaktivieren der
Stosseinrichtungen (20, 20') ist im Sinne eines schnellen Trennens oder Kuppelns der
Fahrzeuge vorzugsweise vom Fahrzeugführerstand (5) aus elektrisch oder über ein anderes
Medium fernbedienbar.
[0025] In einer einfacheren Ausführungsvariante, und / oder um Störungsfällen vorzubeugen,
kann das Aufrichten des Personenübergangs (21) beispielsweise vom Fahrzeuginnern her
auch manuell erfolgen. Alternativ ist es ebenfalls denkbar, das Aufrichten des Personenübergangs
(21) durch das Rangierpersonal per Handkurbel von aussen her bedienbar zu gestalten,
mit der die horizontale Achse (23) über ein, eine entsprechende Untersetzung aufweisendes
Getriebe verdreht wird.
[0026] Durch die, auch für eine manuelle Bedienung des Personenübergangs bestehende Wirkverbindung
zu den seitlichen Stosseinrichtungen (20, 20'), die in diesem Fall auf mechanischen
Wege erfolgt, werden die Stosseinrichtungen (20, 20') in Abhängigkeit des Aktivierungsvorgangs
des Personenübergangs (21) in das Fahrzeuginnere zurückgezogen.
[0027] Hierdurch ist die aus einem erfindungsgemässen Personenübergang (21), der in seiner
aktivierten Stellung mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen niederflurigen
Fahrzeuges verbunden ist, gebildete Uebergangseinrichtung (18) in der Lage, die zwischen
den beiden Fahrzeugen auftretenden Relativbewegungen aufzunehmen. Ausserdem ist insbesondere
ein niederflurig angeordneter Personenübergang (21) in Querrichtung nicht zwischen
den Stosseinrichtungen (20, 20') eingeengt und weist für den Personen - Durchlass
(19) eine im Verhältnis zum Querschnitt des Fahrzeugs (1) ausgesprochen grossräumige
Durchgangsbreite auf.
[0028] In den Figuren 5 bis 7 ist ein Schienenfahrzeug (31) mit einer windschnittigen Stirnfront
(2) und einem niederflurigen Fahrzeugboden (3), dass einen zu einem Fahrgastraum (4)
auf annähernd gleicher Ebene befindlichen Fahrzeugführerstand (35) aufweist in einer
Betriebsart als Kopfwagen (11) (Triebkopf und / oder Steuerwagen) mit einem deaktiviertem
Personenübergang (41), einer geschlossenen Durchtrittsöffnung (10) und zwei aktivierten
Stosseinrichtungen (20, 20') dargestellt. Hierbei weist die windschnittige Stirnfront
(2) ausser den, die äussere Kontur eines modernen Hochgeschwindigkeitszuges beschreibenden
gewölbten Formteilen (6, 6') auch eine in Fahrtrichtung geneigte sphäroidische Fläche
(7) auf, in der sich die Durchtrittsöffnung (10) befindet, die in der Betriebsart
als Kopfwagen (11) mit den ortsfesten Schliessmitteln (8) verschlossen sind.
[0029] Hierzu eignet sich insbesondere eine in Segmenten klappbare und / oder in sich teleskopartig
verschiebbare Abdeckung (39), die bespielsweise vom Fahrzeugführerstand (35) aus elektrisch
oder über ein anderes Medium fernbedienbar geöffnet und geschlossen wird und einem
aktivierten Personenübergang (41) als Deckenteil (37) dient. In einer weiteren Ausführung
ist auch eine nach oben hin ausstellbare Roll- oder Faltjalusie denkbar, die in geöffnetem
Zustand ebenfalls das Deckenteil (37) eines aktivierten Personenübergangs (41) bildet.
Alle Schliessmittel (8) sind so ausgebildet, dass sie bei geschlossener Durchtrittsöffnung
(10) druckwellendicht mit der windschnittigen Stirnfront (2) aussenhautbündig abschliessen.
[0030] Der Fahrzeugführerstand (35) besteht im wesentlichen aus einem für die Betriebsart
gekuppelter Durchgangswagen (12) seitwärts wegschwenkbaren Bedienelement (15) und
einem portablen Sitz (16), der an einen eigens dafür seitlich im Fahrzeug (31) vorgesehenen
Platz verbringbar ist. Hierbei ermöglicht die in Fahrzeuglängsrichtung versetzte Anordnung
von Bedienelement (15) und Sitz (16) an jeder Stelle eine im Verhältnis zum Querschnitt
des Fahrzeugs (31) ausgesprochen grossräumige Durchgangsbreite, die insbesondere Passagieren
mit Gepäck oder dem Servicepersonal zugute kommt.
[0031] Alternativ ist es auch denkbar, den Fahrzeugführerstand 35 ortsfest auszubilden.
Hierbei ist der Fahrzeugführerstand 35 aussermittig zu einer Fahrzeugseite hin so
angeordnet, dass für die Betriebsart als gekuppelter Durchgangswagen 12 bei geöffneter
Durchtrittsöffnung 10 ein genügend breiter Personen-Durchlass 19 erhalten bleibt.
[0032] Der niederflurige Fahrzeugboden (3) ist gegen die Stirnfront (2) hin leicht angerampt
und ermöglicht so die Unterbringung einer Fahrzeugkupplung (13), die vorzugsweise
als automatische Mittelpufferkupplung ausgebildet ist. Für den Rangierbetrieb etc.
sind im Bereich der UIC - Seitenpuffer zwei Stosseinrichtungen (20, 20') vorgesehen,
die ausschliesslich bei verschlossener Durchtrittsöffnung (10) und deaktiviertem Personenübergang
(41) zur Verfügung stehen.
[0033] In seiner Ruhestellung ist der Personenübergang (41) an einem Hauptrahmen (45) hinter
der windschnittigen Stirnfront (2) in einer annähernd horizontalen Lage in zwei, vorzugsweise
unterhalb des Fahrzeugbodens (3) befindlichen Drehlagern (22, 22') um eine horizontale
Achse (23) drehbeweglich aufrichtbar gelagert.
[0034] Der Hauptrahmen (45) weist an seiner Vorderseite eine gummielastische Membrane (26)
auf, an der ein die Trennfläche des Personenübergangs (41) bildender Stirnrahmen (27)
vorgesehen ist. Der Hauptrahmen (45), die gummielastische Membrane (26) und der Stirnrahmen
(27) des Personenübergangs (41) sind allesamt in sich tunnelartig ausgebildet und
weisen im Innern an sich bekannte, drehbeweglich verschieb- und / oder ausziehbare
Decken- und Seitenverkleidungsteile, sowie begehbare Brückenbodenbleche auf. Die gummielastische
Membrane (26) ist in bekannter Falten- oder Wellenbalgmanier ausgebildet und in aufgerichteter
Stellung in Fahrzeuglängsrichtung ausziehbar.
[0035] Beidseits vom Hauptrahmen (45) und gegenüber diesem in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar,
befindet sich je ein auf der horizontalen Achse (23) unabhängig vom Hauptrahmen (45)
drehbar gelagertes Seitenteil (38, 38'), deren äussere Formgebung so angepasst ist,
dass sie bei einem aktivierten Personenübergang (41) zusammen mit dem Deckenteil (37)
nach entsprechender Verriegelung die Durchtrittsöffnung (10) an der windschnittigen
Stirnfront (2) haubenartig umschliessen.
[0036] In den Figuren 8 bis 10 ist ein Schienenfahrzeug (31) mit einer windschnittigen Stirnfront
(2) und einem niederflurigen Fahrzeugboden (3), dass einen zu einem Fahrgastraum (4)
in annähernd einer Ebene liegenden Fahrzeugführerstand (35) aufweist, in einer Betriebsart
als gekuppelter Durchgangswagen (12) dargestellt.
[0037] Hierbei ist nach Oeffnen der Durchtrittsöffnung (10) ein Personenübergang (41) aktiviert
und nimmt, an seinem Hauptrahmen (45) um die horizontale Achse (23) drehbeweglich
aufgerichtet, eine annähernd vertikale Position ein. Dabei werden die Seitenteile
(38, 38') von der Schwenkbewegung des Hauptrahmens (45) derart mitgenommen, dass sie
sich in dessen Endstellung verriegelt, an die windschnittige Stirnfront (2) anschmiegen.
Gleichzeitig und mit dem Aufrichten des Personenübergangs (41) wirkverbunden, ziehen
sich die im Bereich der UIC - Seitenpuffer vorgesehenen Stosseinrichtungen (20, 20')
automatisch in das Fahrzeuginnere zurück.
[0038] Der in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne hin ausgezogene Personenübergang (41) ist
mit seinem Stirnrahmen (27) beispielsweise auf der Fahrzeugkupplung (13) abgestützt
und bildet mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeugs verriegelt, eine
Uebergangseinrichtung (18) mit einem nach aussen hin abgeschirmten, grossräumigen
Personen - Durchlass (19).
1. Schienenfahrzeug mit integriertem Personenübergang (21; 41), bei welchem an der Fahrzeugstirnfront
(2) eine verschliessbare Durchtrittsöffnung (10) und im Bereich der UIC-Seitenpuffer
vorgesehene Stosseinrichtung (20, 20') vorgesehen sind, wobei das Fahrzeug (1; 31)
wahlweise für die Betriebsarten als angekuppelter Durchgangswagen (12) oder als Kopfwagen
(11) geeignet ist, unabhängig davon, ob deren Fahrzeugführerstand (5; 35) mit dem
Fahrgastraum (4) in annähernd einer Ebene liegt oder weit höhenversetzt zu diesem
angeordnet ist und bei welchem der Personenübergang (21; 41) in seiner aktivierten
Stellung mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeuges einen nach aussen
hin abgeschirmten Personendurchlass (19) zwischen den gekuppelten Fahrzeugen bildet,
welcher die Relativbewegungen beider Fahrzeuge aufzunehmen vermag, wobei die verschliessbare
Durchtrittsöffnung (10) in der Betriebsart als Kopfwagen (11) von einem aus dem Bereich
der Durchtrittsöffnung (10) entfernbaren, Teil der Fahrzeugstirnwand (2) bildenden
Verschluss (8, 9) gebildet ist, hinter welchem ein vom Verschluss (8, 9) unabhängiger
Personenübergang (21; 41) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Personenübergang
(21; 41) nach entferntem Verschluss (8, 9) für den Betrieb als Durchgangsfahrzeug
(12) um eine horizontale Achse (23) drehbeweglich aufrichtbar ist.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Schienenfahrzeug (1, 31) vorzugsweise einen niederflurigen Fahrzeugboden (3) und
eine windschnittige Stirnfront (2) mit zwei aktivierbaren Stosseinrichtungen (20,
20') aufweist, die mit dem Personenübergang (21, 41) in einer Wirkverbindung stehen.
3. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet,
dass
das Fahrzeug eine windschnittige Stirnfront (2) aus gewölbten Formteilen (6, 6') und
einer in Fahrtrichtung geneigten, gewölbten, insbesondere sphäroidischen Fläche (7)
aufweist, welche eine Durchtrittsöffnung (10) aufweist, die mit ortsfesten Schliessmitteln
(8) verschlossen ist.
4. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
dass
die Durchtrittsöffnung (10) eine vom Fahrzeugführerstand (5, 35) aus elektrisch oder
über ein anderes Medium fernbedienbare Rolljalusie (9) aufweist oder manuell bedienbare
ortsfeste Schliessmittel (8), wie in sich teleskopartig verschiebbare und / oder klappbare
Abdeckungen (39), oder schwenkflügelartig in das Innere des Fahrzeugs (1, 31) aufgehende
und in sich faltbare Türflügel vorgesehen sind.
5. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 3-4, dadurch gekennzeichnet,
dass
die Bestandteile der ortsfesten Schliessmittel (8) in der Betriebsart als gekuppelter
Durchgangswagen (12) nicht nach aussen hinausragen und bei geschlossener Durchtrittsöffnung
(10) mit der windschnittigen Stirnfront (2) aussenhautbündig abschliessen.
6. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
dass
der Personenübergang (21, 41) im deaktivierten Zustand an einem Hauptrahmen (25, 45)
in Drehlagern (22, 22') unterhalb einem Fahrzeugführerstand (5, 35) schwenkbar gelagert
ist.
7. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
dass
ein Fahrzeugführerstand (5) weit höhenversetzt zu einem Fahrgastraum (4) vorgesehen
ist und aus je einem ortsfesten Bedienelement (15) und einem Sitz (16) besteht, sowie
eine Stiege (17) in Fahrzeuglängsrichtung zu einer Durchtrittsöffnung (10) versetzt
angeordnet ist und an jeder Stelle eine im Verhältnis zum Querschnitt des Fahrzeugs
(1) grossräumige Durchgangsbreite (19) vorgesehen ist.
8. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet,
dass
der niederflurige Fahrzeugboden (3) gegen die Stirnfront (2) eine Anrampung aufweist,
unterhalb welcher eine Fahrzeugkupplung (13) vorgesehen ist, auf der der drehbeweglich
aufrichtbarar Personenübergang (21, 41) in seiner aktivierten Stellung bei einer Betriebsart
als gekuppelter Durchgangswagen (12) abgestützt ist.
9. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet,
dass
im Bereich der UIC - Seitenpuffer zwei Stosseinrichtungen (20, 20') vorgesehen sind
und einerseits bei verschlossener Durchtrittsöffnung (10) und deaktiviertem Personenübergang
(21, 41) für Rangierzwecke zur Verfügung stehen und andererseits bei geöffneter Durchtrittsöffnung
(10) und aktiviertem Personenübergang (21, 41) automatisch in das Innere des Fahrzeugs
(1, 31) zurückgezogen sind.
10. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
dass
der Personenübergang (21) an einem Hauptrahmen (25) hinter der windschnittigen Stirnfront
(2) eines Schienenfahrzeugs (1) in einer, zu dieser in etwa parallelen Lage in zwei,
vorzugsweise unterhalb des Fahrzeugbodens (3) befindlichen Drehlagern (22, 22') um
eine horizontale Achse (23) drehbeweglich aufrichtbar gelagert ist.
11. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet,
dass
der Personenübergang (21, 41) im wesentlichen aus einem Hauptrahmen (25, 45), einer
gummielastischen Membrane (26) und einem, die Trennfläche einer Uebergangseinrichtung
(18) bildenden Stirnrahmen besteht, die allesamt in sich tunnelartig ausgebildet sind
und die im Bereich des Personen - Durchlasses (19) drehbeweglich verschieb- und /
oder ausziehbare Decken- und Seitenverkleidungsteile, sowie begehbare Brückenbodenbleche
aufweisen.
12. Schienenfahrzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
der Hauptrahmen (25) in Fahrzeuglängsrichtung gegen hinten hin eine in sich feste,
haubenartige Abdeckung (28) aufweist, deren äussere Formgebung für das druckwellendichte
Abschliessen eines aktivierten Personenübergangs (21) an der Durchtrittsöffnung (10)
einer windschnittigen Stirnfront (2) ausgebildet ist.
13. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet,
dass
nach Oeffnen einer Durchtrittsöffnung (10) der Personenübergang (21, 41) aktiviert
ist und ein Hauptrahmen (25, 45) um eine horizontale Achse (23) drehbeweglich aufgerichtet,
eine annähernd vertikale Position einnimmt.
14. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet,
dass
ein in Fahrzeuglängsrichtung nach vorne hin ausgezogener Personenübergang (21, 41)
abgestützt ist und mit der gegengleichen Einrichtung eines anderen Fahrzeugs eine
Uebergangseinrichtung (18) mit einem nach aussen hin abgeschirmten Personen - Durchlass
(19) bildet.
15. Schienenfahrzeug, nach mindestens einem der Ansprüche 3-14, dadurch gekennzeichnet,
dass
die ortsfesten Schliessmittel (8) der Durchtrittsöffnung (10) bei einem aktivierten
Personenübergang (41) als Deckenteil (37) ausgebildet sind.
16. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet,
dass
ein Fahrzeugführerstand (35) auf annähernd gleicher Ebene zu einem Fahrgastraum (4)
vorgesehen ist und aus je einem seitwärts wegschwenkbaren Bedienelement (15) und einen
portablen Sitz (16) besteht, welcher letzterer für die Betriebsart als gekuppelter
Durchgangswagen (12) an einen dafür seitlich im Fahrzeug (31) vorgesehenen Platz verbringbar
ist und an jeder Stelle eine im Verhältnis zum Querschnitt des Fahrzeugs (31) grossräumige
Durchgangsbreite (19) vorgesehen ist.
17. Schienenfahrzeug, nach mindestens einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet,
dass
der Personenübergang (41) an einem Hauptrahmen (45) hinter der windschnittigen Stirnfront
(2) eines Schienenfahrzeugs (1) in einer annähernd horizontalen Lage in zwei, vorzugsweise
unterhalb des Fahrzeugbodens (3) befindlichen Drehlagern (22, 22') um eine horizontale
Achse (23) drehbeweglich aufrichtbar gelagert ist.
18. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 11-17, dadurch gekennzeichnet,
dass
beidseits vom Hauptrahmen (45) und gegenüber diesem in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar
je ein, auf einer horizontalen Achse (23) unabhängig vom Hauptrahmen (45) drehbar
gelagertes Seitenteil (38, 38') angeordnet ist.
19. Schienenfahrzeug, nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenteile (38, 38') bei einem aktivierten Personenübergang (41) zusammen mit
dem Deckenteil (37) die Durchtrittsöffnung (10) an der windschnittigen Stirnfront
(2) haubenartig umschliessen.
20. Schienenfahrzeug, nach mindestens einem der Ansprüche 18-19, dadurch gekennzeichnet,
dass
die Seitenteile (38, 38') von der Schwenkbewegung eines um die horizontale Achse (23)
drehbeweglich aufrichtbaren Hauptrahmens (45) mitgenommen werden und sich in ihrer
Endstellung an die windschnittige Stirnfront anschmiegen.
21. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchtrittsöffnung (10) eine vom Fahrzeugführerstand (5, 35) aus fernbedienbare,
oder vor Ort manuell bedienbare, in sich lamellenartig zusammenfaltbare und dabei
nach oben oder/und unten hin aufschiebbare Faltjalousie (29) aufweist.
22. Schienenfahrzeug nach mindestens einem der Ansprüch 1-21, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fahrzeugführerstand (35) ortsfest und aussermittig zu einer Fahrzeugseite
hin angeordnet ist, und dass für die Betriebsart als gekuppelter Durchgangswagen (12)
bei geöffneter Durchtrittsöffnung (10) ein Personen-Durchlass (19) vorgesehen ist.
1. Rail vehicle with integrated intercommunicating gangway (21; 41), which is provided
at the front end (2) with a closable through-opening (10) and in the region of the
UIC side buffers with buffing devices (20, 20'), wherein the vehicle (1; 31) is suitable
for use either as a coupled vestibule coach (12) or as a front coach (11) irrespective
of whether its driver's cab (5; 35) is disposed approximately level with, or offset
far above the passenger compartment (4), and in which the intercommunicating gangway
(21; 41) in its activated position together with the diametrically opposed device
of another vehicle forms an outwardly screened passenger gangway (19) between the
coupled vehicles, which is capable of taking up the relative movements of both vehicles,
wherein the closable through-opening (10), when the vehicle is being used as a front
coach (11), is formed by a closure (8, 9), which is removable from the region of the
through-opening (10) and forms part of the vehicle front wall (2) and behind which
an intercommunicating gangway (21; 41) independent of the closure (8, 9) is disposed,
characterized in that, after removal of the closure (8, 9), to achieve operation as
a vestibule vehicle (12) the intercommunicating gangway (21; 41) is erectable through
rotation about a horizontal axle (23).
2. Rail vehicle according to claim 1, characterized in that the rail vehicle (1, 31)
preferably has a low-platform vehicle floor (3) and an aerodynamic front end (2) with
two actuable buffing devices (20, 20'), which are operationally connected to the intercommunicating
gangway (21, 41).
3. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 2, characterized in that the
vehicle has an aerodynamic front end (2) comprising curved shaped parts (6, 6') and
a curved, in particular spheroidal surface (7), which is inclined in the direction
of travel and has a through-opening (10), which is closed by stationary closing means
(8).
4. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 3, characterized in that the
through-opening (10) comprises a rolling shutter (9), which is operable electrically
or by another medium by remote control from the driver's cab (5, 35), or manually
operable stationary closing means (8), such as coverings (39) which are telescopically
displaceable and/or foldable one into another, or door leaves, which open in the manner
of swing leaves into the interior of the vehicle (1, 31) and are foldable one into
another, are provided.
5. Rail vehicle according to at least one of claims 3 - 4, characterized in that in the
operating mode as a coupled vestibule coach (12) the components of the stationary
closing means (8) do not protrude outwards and, when the through-opening (10) is closed,
terminate flush with the outer skin of the aerodynamic front end (2).
6. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 5, characterized in that the
intercommunicating gangway (21, 41) in the deactivated state is pivotally supported
at a main frame (25, 45) in pivot bearings (22, 22') below a driver's cab (5, 35).
7. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 6, characterized in that a driver's
cab (5) is provided offset far above a passenger compartment (4) and comprises one
stationary operator's control (15) and one seat (16), and a flight of stairs (17)
is disposed offset in vehicle longitudinal direction relative to a through-opening
(10) and an - in relation to the cross section of the vehicle (1) - generous passage
width (19) is provided at every point.
8. Rail vehicle according to at least one of claims 2 - 7, characterized in that the
low-platform vehicle floor (3) towards the front end (2) has an upward ramp, below
which a vehicle coupling (13) is provided, on which the rotatably erectable intercommunicating
gangway (21, 41) is supported in its activated position when the vehicle is used as
a coupled vestibule coach (12).
9. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 8, characterized in that in the
region of the UIC side buffers two buffing devices (20, 20') are provided and on the
one hand, when the through-opening (10) is closed and the intercommunicating gangway
(21, 41) deactivated, are available for shunting purposes and on the other hand, when
the through-opening (10) is open and the intercommunicating gangway (21, 41) activated,
are automatically retracted into the interior of the vehicle (1, 31).
10. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 9, characterized in that the
intercommunicating gangway (21) is supported against a main frame (25) behind the
aerodynamic front end (2) of a rail vehicle (1) in a position substantially parallel
to said front end in two pivot bearings (22, 22'), which are preferably situated below
the vehicle floor (3), so as to be erectable through rotation about a horizontal axle
(23).
11. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 10, characterized in that the
intercommunicating gangway (21, 41) substantially comprises a main frame (25, 45),
a flexible rubber membrane (26) and a front frame (27) forming the parting plane of
an intercommunicating gangway device (18), which are all of a substantially tunnel-like
design and which in the region of the passenger gangway (19) have rotatably displaceable
and/or extendable top and side lining parts as well as walkable bridge flooring plates.
12. Rail vehicle according to claim 11, characterized in that the main frame (25), in
vehicle longitudinal direction towards the rear, comprises a substantially solid,
hood-like covering (28), the external shape of which is designed for pressure wave-proof
termination of an activated intercommunicating gangway (21) against the through-opening
(10) of an aerodynamic front end (2).
13. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 12, characterized in that, after
opening of a through-opening (10), the intercommunicating gangway (21, 41) is activated
and a main frame (25, 45), having been erected through rotation about a horizontal
axle (23), adopts an approximately vertical position.
14. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 13, characterized in that an
intercommunicating gangway (21, 41) extended forward in vehicle longitudinal direction
is supported and together with the diametrically opposed device of another vehicle
forms an intercommunicating device (18) having an outwardly screened passenger gangway
(19).
15. Rail vehicle according to at least one of claims 3 - 14, characterized in that the
stationary closing means (8) of the through-opening (10) are designed as a top part
(37) in an activated intercommunicating gangway (41).
16. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 15, characterized in that a driver's
cab (35) is provided on approximately the same level as a passenger compartment (4)
and comprises one operator's control (15), which may be swivelled sidewards out of
the way, and one portable seat (16), which, for the mode of operation as a coupled
vestibule coach (12), is movable to a location provided for said purpose laterally
in the vehicle (31) and an - in relation to the cross section of the vehicle (31)
- generous passage width (19) is provided at every point.
17. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 16, characterized in that the
intercommunicating gangway (41) is supported against a main frame (45) behind the
aerodynamic front end (2) of a rail vehicle (1) in an approximately horizontal position
in two pivot bearings (22, 22'), which are preferably situated below the vehicle floor
(3), so as to be erectable through rotation about a horizontal axle (23).
18. Rail vehicle according to at least one of claims 11 - 17, characterized in that disposed
one on either side of the main frame (45) and displaceable relative to the latter
in vehicle longitudinal direction are side parts (38, 38'), which are supported on
a horizontal axle (23) so as to be rotatable independently of the main frame (45)
.
19. Rail vehicle according to claim 18, characterized in that, when an intercommunicating
gangway (41) is activated, the side parts (38, 38') together with the top part (37)
enclose the through-opening (10) of the aerodynamic front end (2) in the manner of
a hood.
20. Rail vehicle according to at least one of claims 16 - 19, characterized in that the
side parts (38, 38') are driven by the swivelling motion of a main frame (45), which
is erectable through rotation about the horizontal axle (23), and in their end position
fit snugly against the aerodynamic front end (2).
21. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 20, characterized in that the
through-opening (10) comprises a folding shutter (29), which is operable by remote
control from the driver's cab (5, 35) or manually in situ and may be folded up substantially
lamellarly and in the process is slidable in an upward and/or downward direction.
22. Rail vehicle according to at least one of claims 1 - 21, characterized in that a driver's
cab (35) is disposed in a stationary manner and eccentrically towards one side of
the vehicle, and that for the operating mode as a coupled vestibule coach (12), when
the through-opening (10) is open, a passenger gangway (19) is provided.
1. Véhicule ferroviaire à passerelle d'intercirculation intégrée (21 ; 41), pour lequel
sont prévus, à l'avant (2), une ouverture de passage apte à être fermée (10) et des
dispositifs de choc (20, 20') disposés dans la zone des tampons latéraux UIC, étant
précisé que le véhicule (1 ; 31) peut fonctionner, au choix, comme voiture de passage
attelée (12) ou comme voiture de tête (11), que son poste de conduite (5 ; 35) soit
situé à peu près au même niveau que l'espace pour passagers (4) du véhicule ou qu'il
soit très surélevé par rapport à celui-ci, et pour lequel la passerelle d'intercirculation
(21 ; 41), dans sa position activée, forme avec le dispositif correspondant opposé
d'un autre véhicule un passage d'intercirculation (19), protégé par rapport à l'extérieur,
entre les véhicules attelés, lequel passage peut absorber les mouvements relatifs
des deux véhicules, étant précisé qu'en mode de fonctionnement comme voiture de tête
(11), l'ouverture de passage apte à être fermée (10) est définie par un obturateur
(8, 9) qui peut être enlevé de la zone de ladite ouverture de passage (10), qui fait
partie de la paroi frontale (2) du véhicule et derrière lequel est disposée une passerelle
d'intercirculation (21 ; 41) indépendante dudit obturateur (8, 9),
caractérisé en ce que la passerelle d'intercirculation (21 ; 41), une fois que
l'obturateur (8, 9) a été enlevé, peut être relevée en pivotant autour d'un axe horizontal
(23) en vue du mode de fonctionnement comme véhicule de passage (12).
2. Véhicule ferroviaire (1, 31) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte
de préférence un plancher à plate-forme surbaissée (3) et un avant aérodynamique (2)
avec deux dispositifs de choc aptes à être activés (20, 20') qui sont en relation
fonctionnelle avec la passerelle d'intercirculation (21, 41).
3. Véhicule ferroviaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il comporte
un avant aérodynamique (2) formé de parties profilées bombées (6, 6') et d'une surface
(7) bombée, notamment spéroïdale, qui est inclinée dans le sens de marche et qui présente
une ouverture de passage (10) fermée par des moyens de fermeture fixes (8).
4. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que l'ouverture de passage (10) comporte un volet roulant (9) apte à être télécommandé
par voie électrique ou autre à partir du poste de conduite (5, 35), ou bien il est
prévu des moyens de fermeture fixes (8) à commande manuelle tels que des recouvrements
(39) télescopiques et/ou rabattables, ou des battants de portes aptes à s'ouvrir par
pivotement vers l'intérieur du véhicule (1, 31) et repliables.
5. Véhicule ferroviaire selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'en mode de
fonctionnement comme voiture de passage attelée (12), les éléments constitutifs des
moyens de fermeture fixes (8) ne dépassent pas vers l'extérieur, et quand l'ouverture
de passage (10) est fermée, ils forment une surface plane avec le revêtement de l'avant
aérodynamique (2).
6. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que la passerelle d'intercirculation (21, 41), en position désactivée, est montée
sur un châssis principal (25, 45) de manière à pouvoir pivoter dans des paliers de
pivotement (22, 22') situés au-dessous d'un poste de conduite (5, 35).
7. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 6, caractérisé en
ce qu'un poste de conduite (5) est très surélevé par rapport à un espace pour passagers
(4) et se compose d'un élément de commande fixe (15) et d'un siège (16), et il est
prévu un escalier (17) décalé par rapport à une ouverture de passage (10) dans le
sens longitudinal du véhicule et, partout, une largeur de passage (19) importante
par rapport à la section transversale du véhicule (1).
8. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 2 à 7, caractérisé en
ce que son plancher à plate-forme surbaissée (3) présente une rampe en direction de
l'avant (2), au-dessous de laquelle est prévu un attelage de véhicule (13) sur lequel
la passerelle d'intercirculation (21, 41) apte à être relevée par pivotement s'appuie,
en position activée, en mode de fonctionnement comme voiture de passage attelée (12).
9. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 8, caractérisé en
ce qu'il est prévu dans la zone des tampons latéraux UIC deux dispositifs de choc
(20, 20') qui, d'une part, sont disponibles pour des manoeuvres quand l'ouverture
de passage (10) est fermée et la passerelle d'intercirculation (21, 41) désactivée,
et qui, d'autre part, sont rétractés automatiquement à l'intérieur du véhicule (1,
31) quand l'ouverture de passage (10) est ouverte et la passerelle (21, 41) activée.
10. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé en
ce que la passerelle d'intercirculation (21) est montée sur un châssis principal (25)
situé derrière l'avant aérodynamique (2) d'un véhicule ferroviaire (1), dans une position
à peu près parallèle à l'avant (2), de manière à pouvoir être relevée en pivotant
autour d'un axe horizontal (23) dans deux paliers de pivotement (22, 22') situés de
préférence au-dessous du plancher de véhicule (3).
11. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 10, caractérisé en
ce que la passerelle d'intercirculation (21, 41) se compose essentiellement d'un châssis
principal (25, 45), d'une membrane élastique en caoutchouc (26) et d'un châssis frontal
définissant la surface de séparation d'un dispositif d'intercirculation (18), qui
ont tous la forme d'un tunnel et qui comportent, dans la zone du passage d'intercirculation
(19), des éléments de revêtement supérieurs et latéraux mobiles en rotation et/ou
télescopiques ainsi que des tôles de plancher de passerelle sur lesquelles on peut
marcher.
12. Véhicule ferroviaire selon la revendication 11, caractérisé en ce que le châssis principal
(25) comporte en direction de l'arrière, dans le sens longitudinal du véhicule, un
recouvrement solide en forme de capot (28) dont la forme extérieure est conçue pour
fermer de manière étanche aux ondes de pression une passerelle d'intercirculation
(21) activée, au niveau de l'ouverture de passage (10) d'un avant aérodynamique (2).
13. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 12, caractérisé en
ce qu'après l'ouverture d'une ouverture de passage (10), la passerelle d'intercirculation
(21, 41) est activée et un châssis principal (25, 45), relevé en pivotant autour d'un
axe horizontal (23), adopte une position approximativement verticale.
14. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 13, caractérisé en
ce qu'une passerelle d'intercirculation (21, 41) déployée vers l'avant, dans le sens
longitudinal du véhicule, est en appui et forme avec le dispositif correspondant opposé
d'un autre véhicule un dispositif d'intercirculation (18) présentant un passage d'intercirculation
(19) protégé par rapport à l'extérieur.
15. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 3 à 14, caractérisé en
ce que les moyens de fermeture fixes (8) de l'ouverture de passage (10) sont conçus
comme un élément de recouvrement (37), quand une passerelle d'intercirculation (41)
est activée.
16. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 15, caractérisé en
ce qu'un poste de conduite (35) est prévu à peu près au même niveau qu'un espace pour
passagers (4) et se compose d'un élément de commande (15) apte à être éloigné par
pivotement, latéralement, et d'un siège portatif (16) qui peut être placé à un endroit
prévu à cet effet sur le côté du véhicule (31), en mode de fonctionnement comme voiture
de passage attelée (12), et il est prévu partout une largeur de passage (19) importante
par rapport à la section transversale du véhicule (31).
17. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 16, caractérisé en
ce que la passerelle d'intercirculation (41) est montée sur un châssis principal (45)
situé derrière l'avant aérodynamique (2) d'un véhicule ferroviaire (1), dans une position
à peu près horizontale, de manière à pouvoir être relevée en pivotant autour d'un
axe horizontal (23) dans deux paliers de pivotement (22, 22') situés de préférence
au-dessous du plancher de véhicule (3).
18. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 11 à 17, caractérisé
en ce qu'un élément latéral (38, 38') monté en rotation sur un axe horizontal (23),
indépendamment du châssis principal (45), est disposé de chaque côté dudit châssis
principal en étant mobile par rapport à celui-ci dans le sens longitudinal du véhicule.
19. Véhicule ferroviaire selon la revendication 18, caractérisé en ce que lorsqu'une passerelle
d'intercirculation (41) est activée, les éléments latéraux (38, 38') et l'élément
de recouvrement (37) entourent l'ouverture de passage (10) à la manière d'un capot,
sur l'avant aérodynamique (2).
20. Véhicule ferroviaire selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que les éléments
latéraux (38, 38') sont entraînés par le pivotement d'un châssis principal (45) apte
à être relevé en pivotant autour de l'axe horizontal (23) et, dans leur position de
fin de course, épousent la forme de l'avant aérodynamique (2).
21. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 20, caractérisé en
ce que l'ouverture de passage (10) présente un volet pliant (29) qui est apte à être
télécommandé à partir du poste de conduite (5, 35) ou à être commandé manuellement
sur place, qui peut être replié à la manière de lamelles et qui peut coulisser vers
le haut ou/et vers le bas.
22. Véhicule ferroviaire selon l'une au moins des revendications 1 à 21, caractérisé en
ce qu'il est prévu un poste de conduite (35) fixe et excentré vers un côté du véhicule,
et en ce qu'il est prévu pour le mode de fonctionnement comme voiture de passage attelée
(12), quand l'ouverture de passage (10) est ouverte, un passage d'intercirculation
(19).