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(11) |
EP 0 732 451 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.1999 Patentblatt 1999/43 |
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Anmeldetag: 04.03.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E01B 27/17 |
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Arbeitsfahrzeug zur Durchführung von Gleisbauarbeiten
Work vehicle for carrying out railway work
Véhicule pour réaliser des travaux sur voie ferrée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FI FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.03.1995 AT 47195
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.1996 Patentblatt 1996/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Franz Plasser
Bahnbaumaschinen-
Industriegesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Theurer, Josef
1010 Wien (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 397 956 US-A- 5 301 548
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US-A- 4 203 367
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gleisbaumaschine, die einen auf Schienenfahrwerken abgestützten
Fahrzeugrahmen mit endseitigen Kupplungseinrichtungen zur lösbaren Verbindung mit
Gleisfahrzeugen sowie eine Einrichtung zur Verbindung von Hydraulikleitungen und eine
mit Antrieben ausgestattete Arbeitsvorrichtung zur Durchführung von Gleisbauarbeiten
aufweist.
[0002] Durch EP 0 397 956 A1 ist eine derartige Gleisstopfmaschine bekannt, die im Bereich
beider Maschinenenden mit einem weiteren Maschinenrahmen verbunden bzw. gekuppelt
ist. Diese zusätzlichen Maschinenrahmen sind mit einem Schotterpflug bzw. einer Kehrbürste
ausgerüstet und werden über Hydraulikleitungen von einer auf der Gleisstopfmaschine
befindlichen Energieeinheit mitversorgt.
[0003] Durch die US 5 301 548 ist ein Arbeitsfahrzeug zur Durchführung von Gleismeßarbeiten
bekannt. Dieses auf Schienenfahrwerken abgestützte Arbeitsfahrzeug wird in Verbindung
mit einer Gleisstopfmaschine zur Einsatzstelle überstellt und dort mit Hilfe eines
eigenen Fahrantriebes unabhängig verfahren. Am vorderen Ende des Arbeitsfahrzeuges
ist ein weiteres Kleinfahrzeug lösbar befestigt, das mit einem Lasersender ausgestattet
und ebenfalls unabhängig verfahrbar ist. Damit während der Überstellfahrt eine ungehinderte
Sicht von einer Fahrkabine der Gleisstopfmaschine aus gewährleistet ist, ist die obere
Umrißlinie des Fahrzeuges im Winkel zur Gleisebene verlaufend ausgebildet.
[0004] Durch die AT 380 279 B ist auch eine Gleisstopfmaschine bekannt, die sich im wesentlichen
aus einem im Arbeitseinsatz kontinuierlich verfahrenden Hauptrahmen und einem schrittweise
von Stopf- zu Stopfstelle verfahrenden Satellitenrahmen zusammensetzt. Dieser weist
ein höhenverstellbares Stopfaggregat und ein Gleishebe-Richtaggregat auf und ist gemäß
einer in Fig. 4 ersichtlichen Ausführungsvariante in Arbeitsrichtung unmittelbar vor
dem Hauptrahmen angeordnet. Beide Rahmen sind durch einen Längsverschiebeantrieb miteinander
verbunden, der dem Satellitenrahmen unabhängig von der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt
des Hauptrahmens die Beschleunigungsund Verzögerungskräfte für eine schrittweise Arbeitsvorfahrt
erteilt.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Gleisbaumaschine,
die besonders zur raschen Durchführung kurzfristig geplanter und bezüglich des Arbeitsumfanges
eingeschränkter Gleisbauarbeiten mit minimalem konstruktivem Aufwand geeignet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer gattungsgemäßen Maschine gelöst, die gekennzeichnet
ist durch einen über die Hydraulikleitung vom Gleisfahrzeug mit Energie versorgbaren
und am Fahrzeugrahmen befestigten Hydraulikmotor, der durch eine Antriebswelle mit
einem Pumpenverteilergetriebe sowie Hydropumpen in Verbindung steht, die ihrerseits
zur Beaufschlagung der verschiedenen Antriebe der Arbeitsvorrichtung der Gleisbaumaschine
vorgesehen sind, und daß im Bereich der Arbeitsvorrichtung eine Arbeitskabine mit
einer zentralen Steuereinrichtung am Fahrzeugrahmen befestigt und wenigstens eine
Arbeitsvorrichtung aus der Gruppe: Stopfaggregat, Stabilisationsaggregat, Schotterpflug,
Kehrbürste, Gleishebe-Richtaggregat, Schottersaugeinrichtung, Gleismeßsystem, Schwellenwechsler
und Schienen-Schleifeinrichtung gebildet ist, und daß eine obere Begrenzungslinie
des Fahrzeugrahmens gebildet ist, die im Bereich der Hydraulikkupplung höchstens 4
m von einer Schienenoberkante eines die Schienenfahrwerke abstützenden Gleises und
am gegenüberliegenden Ende des Fahrzeugrahmens höchstens 3 m von der Schienenoberkante
distanziert ist.
[0007] Ein derartige Merkmale aufweisendes Arbeitsfahrzeug eignet sich unter Einsparung
eines eigenen Fahrantriebes besonders zum Ankuppeln an einen Oberbau-Motorwagen und
in dieser Verbindung ganz besonders zur Durchführung verschiedener kurzfristiger und
örtlich eingeschränkter Gleisbauarbeiten, die den Einsatz einer großen und leistungsfähigen
Spezialmaschine wirtschaftlich nicht rechtfertigen würden. In Kombination mit einem
Oberbau-Motorwagen läßt sich auch dessen Einsatzbereich in vorteilhafter Weise erweitern,
indem z.B. die für einen Schwellenwechsler des Arbeitsfahrzeuges erforderlichen Neuschwellen
sowie die anfallenden Altschwellen auf der Ladefläche des Oberbau-Motorwagens transportiert
werden. Da das Arbeitsfahrzeug nicht an ein bestimmtes Fahrzeug zur Energieversorgung
sowie zum Transport gebunden ist, ist eine vielseitigere Anpassung an zum Einsatzzeitpunkt
gerade verfügbare Gleisbaufahrzeuge möglich. Beispielsweise kann das Arbeitsfahrzeug
ohne Beeinträchtigung seiner Funktionsfähigkeit auch in Verbindung mit einer zum Einsatzzeitpunkt
gerade zur Verfügung stehenden Verschublokomotive eingesetzt werden.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben.
[0010] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Arbeitsfahrzeuges zur Durchführung von Gleisbauarbeiten,
das mit einem Oberbau-Motorwagen gekoppelt ist,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht des Arbeitsfahrzeuges gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 bis 7 jeweils verschiedene Ausführungsvarianten des Arbeitsfahrzeuges.
[0011] Die in Fig. 1 ersichtliche Maschinenkombination setzt sich aus einem Arbeitsfahrzeug
1 zur Durchführung von Gleisbauarbeiten und einem Oberbau-Motorwagen 2 zusammen. Der
auf Schienenfahrwerken 3 auf einem Gleis 4 verfahrbare Oberbau-Motorwagen 2 weist
einen Fahrzeugrahmen 5 mit einer Ladefläche 6 und einem durch Antriebe 7 höhen- und
seitenverstellbaren Kran 8 auf. Die Energieversorgung erfolgt durch einen Motor 9,
dessen Antriebswelle über ein Getriebe 10 dem einen Schienenfahrwerk 3 zugeführt ist.
Wahlweise ist vom Motor 9 auch eine Hydraulikpumpe 11 baufschlagbar, die über eine
Hydraulikleitung 12 und eine Hydraulikkupplung 13 an eine Hydraulikleitung 14 des
Arbeitsfahrzeuges 1 anschließbar ist. In einer endseitig angeordneten Fahrkabine 15
befindet sich eine Steuereinrichtung 16.
[0012] Das durch Schienenfahrwerke 17 am Gleis 4 verfahrbare Arbeitsfahrzeug 1 weist einen
nach oben gekröpft ausgebildeten Fahrzeugrahmen 18 mit einem im Winkel zur Gleisebene
bzw. geneigt angeordneten Längsträger 19 auf. Über die Hydraulikkupplung 13 und die
Hydraulikleitung 14 wird einem zentralen Hydraulikmotor 20 vom Motor 9 des Oberbau-Motorwagens
2 erzeugte Energie zugeführt. Der Hydraulikmotor 20 treibt seinerseits ein Pumpenverteilergetriebe
21 und daran angeschlossene Hydropumpen 63 an, die die Antriebe von verschiedenen
Arbeitsvorrichtungen 22 mit der erforderlichen Energie versorgen.
[0013] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist eine Vielzahl von verschiedenartigen Arbeitsvorrichtungen
22 vorgesehen, die in Abhängigkeit vom Arbeitseinsatz des Arbeitsfahrzeuges 1 in unterschiedlicher
Kombination zum Einsatz kommen können. Zur Durchführung einer Gleisunterstopfung sind
ein Stopfaggregat 23, ein Gleishebe-Richtaggregat 24 und ein Gleismeßsystem 25 als
Arbeitsvorrichtung 22 vorgesehen. Das durch einen Antrieb 26 höhenverstellbare Stopfaggregat
23 ist mit durch Beistellantriebe 27 zueinander beistellbaren und vibrierbaren Stopfpickeln
28 ausgestattet. Dem Gleishebe-Richtaggregat 24 sind Antriebe 29 zur Aufbringung von
Hebe- und Richtkräften zugeordnet. Das eine gespannte Sehne aufweisende Gleismeßsystem
25 ist mit am Gleis 4 abrollbaren Tastrollen 30 versehen.
[0014] Als weitere Arbeitsvorrichtung 22 ist ein Schotterpflug 31 mit dem Fahrzeugrahmen
18 verbunden. Dieser durch Antriebe 32 höhen- und seitenverstellbare Schotterpflug
31 setzt sich aus einem zur Bearbeitung des Gleisbereiches vorgesehenen zentralen
Mittelpflug 33 und zwei in Fahrzeugquerrichtung voneinander distanzierten Flankenpflügen
34 zusammen.
[0015] Der nach oben gekröpft ausgebildete Längsträger 19 des Fahrzeugrahmens 18 ist derartig
geneigt angeordnet, daß eine obere Begrenzungslinie 35 des Fahrzeugrahmens 18 am der
Hydraulikkupplung 13 benachbarten Ende höchstens 4 Meter von einer Schienenoberkante
36 des Gleises 4 distanziert ist. Die Begrenzungslinie 35 ist am der Hydraulikkupplung
13 gegenüberliegenden Ende 37 des Fahrzeugrahmens 18 höchstens 3 Meter von der Schienenoberkante
36 distanziert. An beiden Enden des Fahrzeugrahmens 18 sind Kupplungseinrichtungen
38 zur Eingliederung in einen Zugverband bzw. zum Anschluß an ein Energie und Traktion
lieferndes Fahrzeug vorgesehen, im dargestellten Ausführungsbeispiel an einen Oberbau-Motorwagen
2. An einer Unterseite des Längsträgers 19 ist zwischen Flankenpflügen 34 und dem
Gleishebe-Richtaggregat 24 eine Arbeitskabine 39 mit einer zentralen Steuereinrichtung
40 befestigt. Am hinteren Ende 37 des Fahrzeugrahmens 18 ist eine höhenverstell- und
durch einen Antrieb 41 in Rotation versetzbare Kehrbürste 42 mit einem Querförderband
43 als weitere Arbeitsvorrichtung 22 vorgesehen.
[0016] Bei den im folgenden beschriebenen weiteren Ausführungsbeispielen werden funktionsgleiche
Teile der Einfachheit halber mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 und 2 bezeichnet.
[0017] Gemäß Fig. 3 weist das Arbeitsfahrzeug 1 eine einzige Arbeitsvorrichtung 22 in Form
eines bereits beschriebenen Gleismeßsystems 25 auf. Dieses setzt sich aus zwei in
Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Sehnen 44 zur Erfassung der Höhenlagefehler und
einer weiteren Sehne 45 zur Erfassung der Seitenlagefehler zusammen. Drei in Fahrzeuglängsrichtung
voneinander distanzierte Paare von Tastrollen 30 sind am Gleis 4 abrollbar und höhenverstellbar
am Fahrzeugrahmen 18 gelagert. Mit 46 sind Antriebe zur Höhenverstellung der Tastrollen
30 bezeichnet. Ein Meß- und Aufzeichnungsgerät 47 dient zur Registrierung der durch
das Gleismeßsystem 25 ermittelten Gleislagefehler. Als Transportmöglichkeit dient
eine Ladefläche 48. Dieses für Meßzwecke einsetzbare Arbeitsfahrzeug 1 bietet sich
für eine bedarfsweise Ergänzung mit verschiedenen anderen Gleismeßeinrichtungen, wie
z.B. Querneigungsmesser, Spurweitenmesser usw. an. Über die Kupplungseinrichtungen
38 ist das Arbeitsfahrzeug 1 an irgendein Gleisfahrzeug, z.B. einen Oberbau-Motorwagen
2 anschließbar, wobei die Energieversorgung von diesem Obaubau-Motorwagen 2 über die
Hydraulikkupplung 13 erfolgt.
[0018] Das in Fig. 4 ersichtliche Arbeitsfahrzeug 1 weist verschiedene Arbeitsvorrichtungen
22 zur Schotterbettprofilierung auf, die bereits in Fig. 2 näher beschrieben wurden.
Zusätzlich ist an einem Ende eine durch Antriebe 49 höhenverstellbare Schienen-Schleifeinrichtung
50 vorgesehen. Über dem Mittelpflug 33 befindet sich eine Mannschaftskabine 51 und
ein durch Antriebe 52 höhen- und seitenverstellbarer Ladekran 53. Eine Ladefläche
48 kann als Transportmöglichkeit eingesetzt werden.
[0019] Das in Fig. 5 ersichtliche Arbeitsfahrzeug 1 weist zusätzlich zum Stopfaggregat 23
und Gleishebe-Richtaggregat 24 eine Schottersaugeinrichtung 54 als Arbeitsvorrichtung
22 auf. Eine durch Antriebe 55 höhen- und seitenverstellbare Saugdüse 56 der Schottersaugeinrichtung
54 ist über ein flexibles Saugrohr 57 mit einer Vakuumeinrichtung 58 verbunden.
[0020] Das in Fig. 6 dargestelle Arbeitsfahrzeug 1 weist ein durch Antriebe 59 höhenverstellbares
und in Vibration versetzbares Stabilisationsaggregat 60 auf. Diese Arbeitsvorrichtung
22 wird zweckmäßigerweise nach erfolgter Unterstopfung des Gleises 4 in einem abschließenden
Arbeitsdurchgang eingesetzt, um eine kontrollierte Gleisabsenkung vorzunehmen.
[0021] Dem Arbeitsfahrzeug 1 gemäß Fig. 7 ist ein Schwellenwechsler 61 als Arbeitsvorrichtung
22 zusätzlich zu einer Schottersaugeinrichtung 54 zugeordnet. Eine Ladefläche 62 dient
zum Transport der Alt- bzw. Neuschwellen.
1. Gleisbaumaschine, die einen auf Schienenfahrwerken abgestützten Fahrzeugrahmen (18)
mit endseitigen Kupplungseinrichtungen zur lösbaren Verbindung mit Gleisfahrzeugen
sowie eine Einrichtung (13) zur Verbindung von Hydraulikleitungen (14) und eine mit
Antrieben ausgestattete Arbeitsvorrichtung (22) zur Durchführung von Gleisbauarbeiten
aufweist, gekennzeichnet durch einen über die Hydraulikleitung (14) vom Gleisfahrzeug
(2) mit Energie versorgbaren und am Fahrzeugrahmen (18) befestigten Hydraulikmotor
(20), der durch eine Antriebswelle mit einem Pumpenverteilergetriebe (21) sowie Hydropumpen
(63) in Verbindung steht, die ihrerseits zur Beaufschlagung der verschiedenen Antriebe
(26,29,32) der Arbeitsvorrichtung (22) der Gleisbaumaschine (1) vorgesehen sind, und
daß im Bereich der Arbeitsvorrichtung (22) eine Arbeitskabine (39) mit einer zentralen
Steuereinrichtung (40) am Fahrzeugrahmen (18) befestigt und wenigstens eine Arbeitsvorrichtung
(22) aus der Gruppe: Stopfaggregat (23), Stabilisationsaggregat (60), Schotterpflug
(31), Kehrbürste (42), Gleishebe-Richtaggregat (24), Schottersaugeinrichtung (54),
Gleismeßsystem (25), Schwellenwechsler (61) und Schienen-Schleifeinrichtung (50) gebildet
ist, und daß eine obere Begrenzungslinie (35) des Fahrzeugrahmens (18) gebildet ist,
die im Bereich der Hydraulikkupplung (13) höchstens 4 m von einer Schienenoberkante
(36) eines die Schienenfahrwerke (17) abstützenden Gleises (4) und am gegenüberliegenden
Ende (37) des Fahrzeugrahmens (18) höchstens 3 m von der Schienenoberkante (36) distanziert
ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Arbeitsvorrichtung (22)
ein Stopfaggregat (23) und ein Gleishebe-Richtaggregat (24) zwischen den beiden Schienenfahrwerken
(17) am Fahrzeugrahmen (18) angeordnet sind und daß ein Gleismeßsystem (25) zur Erfassung
der Gleislage vorgesehen ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Anordnung der Arbeitsvorrichtungen
(22) in Richtung von der Hydraulikkupplung (13) zum gegenüberliegenden Ende (37) des
Fahrzeugrahmens (18): der Mittelpflug (33) vor dem vorderen Schienenfahrwerk (17),
die beiden Flankenpflüge (34) unmittelbar hinter dem vorderen Schienenfahrwerk (17)
bzw. vor der Arbeitskabine (39), das Gleishebe-Richtaggregat (24) und das Stopfaggregat
(23) zwischen Arbeitskabine (39) und hinterem Schienenfahrwerk (17) und die höhenverstell-
und rotierbare Kehrbürste (42) unmittelbar nach dem hinteren Schienenfahrwerk (17).
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Schottersaugeinrichtung
(54) mit einer über ein flexibles Saugrohr (57) mit einer Vakuumeinrichtung (58) verbundenen
Saugdüse (56).
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Arbeitsvorrichtung
(22) ein Stopfaggregat (23) und ein Gleishebe-Richtaggregat (24) zwischen den beiden
Schienenfahrwerken (17) am Fahrzeugrahmen (18) angeordnet sind und daß ein Gleismeßsystem
(25) zur Erfassung der Gleislage vorgesehen ist.
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Schotterpflug
(31) zwei in Fahrzeugquerrichtung voneinander distanzierte, durch Antriebe (32) quer-
und höhenverstellbare Flankenpflüge (34) vorgesehen sind.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Schotterpflug
(31) ein zur Bearbeitung des Gleisbereiches vorgesehener, durch Antriebe (32) höhenverstellbarer
Mittelpflug (33) vorgesehen ist.
8. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Anordnung
der Arbeitsvorrichtungen (22) in Richtung von der Hydraulikkupplung (13) zum gegenüberliegenden
Ende (37) des Fahrzeugrahmens (18): der Mittelpflug (33) vor dem vorderen Schienenfahrwerk
(17), die beiden Fiankenpflüge (34) unmittelbar hinter dem vorderen Schienenfahrwerk
(17) bzw. vor der Arbeitskabine (39), das Gleishebe-Richtaggregat (24) und das Stopfaggregat
(23) zwischen Arbeitskabine (39) und hinterem Schienenfahrwerk (17) und die höhenverstell-
und rotierbare Kehrbürste (42) unmittelbar nach dem hinteren Schienenfahrwerk (17).
9. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Schottersaugeinrichtung
(54) mit einer über ein flexibles Saugrohr (57) mit einer Vakuumeinrichtung (58) verbundenen
Saugdüse (56).
1. A track maintenance machine comprising a vehicle frame (18) supported on on-track
undercarriages, with coupling devices provided at the ends for the detachable connection
to track vehicles, as well as a device (13) for connection of hydraulic leads (14)
and a working device (22), equipped with drives, for implementing track maintenance
operations, characterized by a hydraulic motor (20), fastened to the vehicle frame
(18), which may be supplied with energy from the track vehicle (2) by way of the hydraulic
lead (14) and which is connected by a driving shaft to a pump distributor gearbox
(21) and hydraulic pumps (63) which for their part are provided for actuating the
various drives (26,29,32) of the working device (22) of the track maintenance machine
(1), and in that, in the area of the working device (22), an operator's cabin (39)
with a central control unit (40) is fastened to the vehicle frame (18), and at least
one working device (22) is formed from the group: tamping unit (23), stabilizer unit
(60), ballast plough (31), sweeping broom (42), track lifting-lining unit (24), ballast
suction device (54), track measuring system (25), sleeper exchanger (61) and rail
grinding device (50). and in that an upper boundary line (35) of the vehicle frame
(18) is formed which, in the vicinity of the hydraulic coupling (13), is a maximum
of 4 m away from the top (36) of a rail of a track (4) supporting the on-track undercarriages
(17) and a maximum of 3 m away from the top (36) of the rail at the opposite end (37)
of the vehicle frame (18).
2. A vehicle according to claim 1, characterized in that as the working device (22),
a tamping unit (23) and a track lifting-lining unit (24) are arranged on the vehicle
frame (18) between the two on-track undercarriages (17), and in that a track measuring
system (25) is provided to determine the track geometry.
3. A vehicle according to claim 1 or 2, characterized by the following arrangement of
the working devices (22) in the direction from the hydraulic coupling (13) to the
opposite end (37) of the vehicle frame (18): the centre plough (33) preceding the
front on-track undercarriage (17), the two shoulder ploughs (34) immediately following
the front on-track undercarriage (17) and preceding the operator's cabin (39), the
track lifting-lining unit (24) and the tamping unit (23) between the operator's cabin
(39) and the rear on-track undercarriage (17), and the vertically adjustable and rotatable
sweeping broom (42) immediately following the rear on-track undercarriage (17).
4. A vehicle according to one of claims 1, 2 or 3, characterized by a ballast suction
device (54) with a suction nozzle (56) connected by means of a flexible suction pipe
(57) to a vacuum device (58).
5. A vehicle according to one of claims 1 to 4, characterized in that as the working
device (22), a tamping unit (23) and a track lifting-lining unit (24) are arranged
on the vehicle frame (18) between the two on-track undercarriages (17), and in that
a track measuring system (25) is provided to determine the track geometry.
6. A vehicle according to one of claims 1 to 5, characterized in that two shoulder ploughs
(34) which are spaced apart from each other in the transverse direction of the vehicle
and are transversely and vertically adjustable by means of drives (32) are provided
as the ballast plough (31).
7. A vehicle according to one of claims 1 to 6, characterized in that a centre plough
(33) which is provided for treating the track region and is vertically adjustable
by means of drives (32) is provided as the ballast plough (31).
8. A vehicle according to one of claims 1 to 7, characterized by the following arrangement
of the working devices (22) in the direction from the hydraulic coupling (13) to the
opposite end (37) of the vehicle frame (18): the centre plough (33) preceding the
front on-track undercarriage (17). the two shoulder ploughs (34) immediately following
the front on-track undercarriage (17) and preceding the operator's cabin (39), the
track lifting-lining unit (24) and the tamping unit (23) between the operator's cabin
(39) and the rear on-track undercarriage (17), and the vertically adjustable and rotatable
sweeping broom (42) immediately following the rear on-track undercarriage (17).
9. A vehicle according to one of claims 1 to 8, characterized by a ballast suction device
(54) with a suction nozzle (56) connected by means of a flexible suction pipe (57)
to a vacuum device (58).
1. Machine de construction de voie ferrée, qui comprend un châssis de véhicule (18) prenant
appui sur des trains de roulement sur rails, avec des installations d'accouplement
au côté des extrémités pour l'assemblage détachable avec des véhicules sur voie ainsi
qu'une installation (13) pour l'assemblage de conduits hydrauliques (14) et un dispositif
de travail (22) équipé de commandes pour exécuter des travaux sur la voie, caractérisée
par un moteur hydraulique (20) pouvant être alimenté en énergie par le conduit hydraulique
(14) du véhicule sur voie (2) et fixé au châssis de véhicule (18), qui est en liaison
par un arbre menant avec un engrenage distributeur à pompes (21) et avec des pompes
hydrauliques (63) qui sont prévues pour la sollicitation des différentes commandes
(26, 29, 32) du dispositif de travail (22) de la machine de construction de voie (1),
et en ce qu'il est fixé au voisinage du dispositif de travail (22) une cabine de travail
(39) avec une installation de commande centrale (40) au châssis de véhicule (18),
et qu'il est formé au moins un dispositif de travail (22) à partir du groupe : appareil
de bourrage (23), appareil de stabilisation (60), charrue de ballast (31), brosse
de balayage (42), appareil de levage et de dressage de voie (24), installation d'aspiration
de ballast (54), système de mesure de voie (25), échangeur de traverses (61) et installation
de meulage de rails (50), et en ce qu'il est formé une ligne de délimitation supérieure
(35) du châssis de véhicule (18) qui, au voisinage de l'accouplement hydraulique (13)
est espacée au maximum de 4m d'un niveau supérieur de rail (36) d'une voie (4) supportant
les trains de roulement sur rails (17) et que celle-ci est espacée à l'extrémité opposée
(37) du châssis de véhicule (18) au maximum de 3m du niveau supérieur de rail (36).
2. Véhicule selon la revendication 1, caractérisé en ce que sont disposés, comme dispositif
de travail (22), un appareil de bourrage (23) et un appareil de levage et de dressage
de voie (24) entre les deux trains de roulement sur rails (17) au châssis de véhicule
(18) et en ce qu'il est prévu un système de mesure de voie (25) pour détecter la position
d'assiette de la voie.
3. Véhicule selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par l'agencement suivant des dispositifs
de travail (22) en direction de l'accouplement hydraulique (13) vers l'extrémité opposée
(37) du châssis de véhicule (18) : la charrue centrale (33) devant le train de roulement
sur rail avant (17), les deux charrues de flancs (34) directement derrière le train
de roulement sur rail avant (17) respectivement devant la cabine de travail (39),
l'appareil de levage et de dressage de voie (24) et l'appareil de bourrage (23) entre
la cabine de travail (39) et le train de roulement sur rail arrière (17), et la brosse
de balayage (42) ajustable en hauteur et pouvant être entraînée en rotation directement
derrière le train de roulement sur rail arrière (17).
4. Véhicule selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé par une installation
d'aspiration de ballast (54) avec une buse d'aspiration (56) reliée par un tuyau d'aspiration
flexible (57) à une installation à vide (58).
5. Véhicule selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que sont disposés,
comme dispositif de travail (22), un appareil de bourrage (23) et un appareil de levage
et de dressage de voie (24) entre les deux trains de roulement sur rails (17) au châssis
de véhicule (18), et en ce qu'il est prévu un système de mesure de voie (25) pour
détecter la position d'assiette de la voie.
6. Véhicule selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sont prévues,
comme charrue de ballast (31), deux charrues de flanc espacées l'une de l'autre dans
la direction transversale du véhicule et ajustables transversalement et en hauteur
par des commandes (32).
7. Véhicule selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il est prévu,
comme charrue de ballast (31), une charrue centrale (33) prévue pour traiter la zone
de la voie, ajustable en hauteur par des commandes (32).
8. Véhicule selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par l'agencement suivant
des dispositifs de travail (22) en direction de l'accouplement hydraulique (13) vers
l'extrémité opposée (37) du châssis de véhicule (18) : la charrue centrale (33) devant
le train de roulement sur rails avant (17), les deux charrues de flanc (34) directement
derrière le train de roulement sur rails avant (17) respectivement devant la cabine
de travail (39), l'appareil de levage et de dressage de voie (24) et l'appareil de
bourrage (23) entre la cabine de travail (39) et le train de roulement sur rails arrière
(17) et la brosse de balayage (42) ajustable en hauteur et pouvant être entraînée
en rotation directement derrière le train de roulement sur rails arrière (17).
9. Véhicule selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par une installation d'aspiration
de ballast (54) avec une buse d'aspiration (56) reliée par un tuyau d'aspiration flexible
(57) à une installation à vide (58).

