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EP 0 733 329 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.1998 Patentblatt 1998/09 |
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Anmeldetag: 22.03.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47G 7/07 |
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Blumensteckschale
Flower arrangement dish
Coupe à arrangement de fleurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.1996 Patentblatt 1996/39 |
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Patentinhaber: Fücsek, Herbert |
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A-1210 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Fücsek, Herbert
A-1210 Wien (AT)
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 7 244 771 US-A- 1 596 716
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NL-A- 7 010 834
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen mit Wasser füllbaren Behälter zur Aufnahme von Blumen,
Zweigen, Gräsern u. dgl. gemäß dem Oberbegriff des einzigen Anspruchs. Im Inneren
des Behälters (3) sind mehrere Röhrchen (1) angeordnet, die senkrecht zur Unterseite
des Behälters befestigt werden. Die Röhrchen haben am unteren Ende seitliche Öffnungen
(2) für die Wasserversorgung der Pflanzen. Die Kontrolle des Wasserstandes ist beim
fertigen Gesteck mit einem Blick möglich. Außerdem ist die Form und Ausdruckskraft
des Gesteckes durch kein Steckhilfsmittel beeinträchtigt.
[0002] Aus dem japanischen Ikebana sind sogenannte Kenzan (Blumenigel) bekannt, die in Wassergefäßen
geeigneter Größe gestellt werden müssen und zur Arretierung von Blumen oder Pflanzenteilen
dienen. Der Kenzan besteht aus einer metallischen Grundplatte (Blei, Antimon), die
aufgrund ihres hohen Gewichtes ein Umstürzen der gesteckten Anordnung verhindert.
Viele darin eingelassene Nadelstifte halten die Pflanzenteile. Der Kenzan kann nur
relativ kurzstielige Blumen aufnehmen und ist deshalb nur für kleine Gestecke geeignet.
Die restlichen unbenützten Nadelstifte muß man mit einem geeigneten Material verdecken.
[0003] Außerdem benutzt man zum Stecken von Blumen etc. ein Material, das aus weichem Kunststoff
besteht und im Handel unter dem Namen "Moosy" erhältlich ist. In dieses Material können
Blumenteile hineingesteckt werden. Es ist sehr leicht und vorwiegend für kleine Gestecke
geeignet. Größere Gestecke sind schwierig herzustellen, da die Gefahr des Kippens
des Gesteckes zunimmt. Außerdem ist stets ein zusätzlicher Behälter für Wasser notwendig,
in dem das beschriebene Material mit Blumen hineingestellt wird. Von Nachteil ist,
daß die Wiederverwendbarkeit begrenzt ist und nur kurzstielige Blumen einsteckbar
sind.
[0004] Weiterhin sind halbkugelförmige Gebilde bekannt, in denen radial verlaufende Vertiefungen
geringen Durchmessers zur Aufnahme von Wasser und Blumen angeordnet sind. Es können
einerseits nur relativ kurzstielige Blumen eingesteckt werden und andererseits muß
das Wasser oft ergänzt werden. Eine Kontrolle des Füllstandes ist kaum möglich.
[0005] Außerdem sind diverse Einsätze für Vasen, Gefäße, etc. bekannt, siehe z. B. die US-PS-1
770 962 (M. T. Westheimer), die US-PS 706 258 (B. D. Sanders), die US-PS-1 857 140
(E. W. Carpenter) und die GB-PS 224 053 (T. Hamilton), die hülsenförmige Führungen
für die Blumenstengel aufweisen, jedoch kompliziert handhabbar sind, da einerseits
die Stengel in der Höhe nicht fixierbar sind bzw. am Hülsenboden keine Aufstandsfläche
haben, andererseits diese Einsätze allesamt instabil sind, da sie mit dem Wassergefäß
nicht fix befestigt sind. Weiters ist es unpraktisch, solche Einsätze mit gesteckten
Blumen in das Wassergefäß einzubringen.
[0006] Weiters ist aus der US-A-1596716 (Clarke) eine Blumensteckschale bekannt, die in
einem mit der Schale fest verbundenen Einsatzteil röhrenartige Bohrungen aufweist,
die an deren Unterseite in eine gemeinsame, wassergefüllte Kammer münden. In der als
nächstliegender Stand der Technik angesehenen NL-A-7010834 (Vermeulen) wird eine Blumensteckschale
aus Kunststoff gezeigt, bei der Kunststoffröhrchen mit seitlichen Öffnungen flexibel
mit einem Einsatz für die Schale verbunden sind. Weiters ist aus dem Gebrauchsmuster
DE-U-7244771 (Riess et. al.) eine Vorrichtung zum Stecken von Blumensträußen für Vasen
oder Schalen bekannt, die ebenfalls komplett aus Kunststoff besteht. In einer nach
oben gewölbten Einsatzplatte werden geschlitzte Kunststoffröhrchen in Bohrungen eingesteckt.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen gattungsgemäßen Behälter
so auszubilden, daß ein stabiler Halt der Stengel gegeben ist um auch bei größeren
Gestecken ein Kippen des Behälters zu vermeiden. Dies wird durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs erreicht. Die Einrichtung ist so ausgebildet, daß der dekorative
Charakter einer keramischen Vase oder Steckschale gegeben ist.
[0008] In der Figur 1 ist schematisch ein vertikaler Schnitt des erfindungsgemäßen Blumenbehälters
dargestellt und Figur 2 zeigt die Draufsicht auf den Behälter.
1. Ein mit Wasser füllbarer Behälter (3) zur Aufnahme von Blumen, Zweigen, Gräsern und
Pflanzen, wobei im Inneren des Behälters (3) mehrere Röhrchen (1) angeordnet sind,
an deren unteren Enden seitlich Öffnungen (2) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrchen senkrecht zur Unterseite des Behälters mit dem Behälter fix befestigt
sind.
1. A container,filled with water (3) to hold flowers, branches, grasses and plants,whereby
arranged inside the container ( 3) are several tubelets, which have lateral apertures
(2) at their lower ends; the characteristic feature is that the tubelets are firmly
fixed to the container perpendicularly to the container.
1. Un vase que l'on peut remplir d'eau (3) pour y mettre des fleurs, rameaux, herbes
et plantes et à l'intérieur duquel (3) sont disposés plusieurs petits tubes (1), à
l'extrémité inférieure desquels s'ouvrent des embouchures latérales (2), caractérisés par le fait que les petits tubes sont fixés perpendiculairement au bas du vase.