| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 733 751 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.01.1996 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 1/68 |
|
| (54) |
Fugenplatte
Joint plate
Plaque à joints
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.03.1995 DE 29504707 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
25.09.1996 Patentblatt 1996/39 |
| (73) |
Patentinhaber: SCHÖCK BAUTEILE GmbH |
|
D-76534 Baden-Baden (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bähr, Michael
D-76751 Jockgrim (DE)
- Schumacher, Armin
D-76470 Otigheim (DE)
- Edelmann, Thomas
D-77955 Ettenheim (DE)
- Wagner, Oliver
D-77836 Rheinmünster (DE)
- Luz, Eckart
D-77836 Rheinmünster (DE)
- Liebich, Claudia
D-76534 Baden-Baden (DE)
- Roth, Heike
D-76547 Sinzheim (DE)
- Trunz, Gerhard
D-77830 Bühlertal (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Brommer, Hans Joachim, Dr.-Ing. |
|
Lemcke, Brommer & Partner
Patentanwälte
Postfach 11 08 47 76058 Karlsruhe 76058 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 116 557 US-A- 4 834 576
|
DE-A- 3 408 556
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fugenplatte zur insbesondere schalldämmenden Beabstandung
von Bauteilen wie Treppen, Wänden und dergleichen, welche über Vorsprünge miteinander
verbunden sind, wobei in der Fugenplatte zumindest eine Öffnung vorgesehen ist zum
Durchlaß des von einem Bauteil ausgehenden und sich in eine entsprechende Ausnehmung
des anderen Bauteils erstreckenden Vorsprungs, und wobei die Öffnung der Fugenplatte
größer als der Querschnitt des Vorsprungs ausgebildet ist.
[0002] Derartige Fugenplatten werden beispielsweise zwischen Treppen und Treppenpodesten
eingebaut, um eine Trittschallübertragung zwischen den beiden Bauteilen zu verhindern.
Als Vorsprünge zur gegenseitigen Verbindung dienen meist Querkraftdorne, angeformte
Lagerungszapfen und dergleichen, die ihrerseits selbst schalldämmend ausgebildet sein
können. Dabei muß die aus insbesondere Kunststoffweichschaum oder sonstigem Schalldämmaterial
hergestellte Fugenplatte Öffnungen für den Durchtritt der Vorsprünge aufweisen, die
- je nach Material - bereits herstellerseitig oder auch erst auf der Baustelle aus
der Fugenplatte herausgeschnitten werden kann.
[0003] Aus der DE-A 34 08 556 ist eine Fugenplatte der eingangs genannten Art bekannt, die
eine Öffnung zum Durchlaß des Lagerungsvorsprungs aufweist, wobei diese Öffnung größer
als der Lagerungsvorsprung ausgeführt ist, um zusätzlich noch das Durchstecken einer
den Lagerungsvorsprung umgebenden Umhüllung zu ermöglichen. Diese Umhüllung erstreckt
sich von dem einen Bauteil durch die Fuge in das andere Bauteil und umschließt dort
den Lagerungsvorsprung vollständig mit Ausnahme von in die Umhüllung eingeformten
Elastomerplatten, die zur Lastübertragung zwischen dem anderen Betonbauteil und dem
Lagerungsvorsprung dienen. Die Umhüllung ist aus dauerhaft weichem, aber formfesten
Material wie Kunststoffschaum gebildet und dient zur Lagefixierung des Lagerungsvorsprunges
während des Herstellens des anderen Bauteils aus Ortbeton, dient also gleichzeitig
als verlorene Schalung beim Vergießen des Betons. In der Öffnung der Fugenplatte ist
eine Manschette angeordnet, die sich an die Fugenplatte anschließt, wobei diese Manschette
eine Durchstecköffnung für den Vorsprung aufweist, deren Größe etwa dem Querschnitt
des Vorsprungs entspricht.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt hiervon ausgehend die Aufgabe zugrunde, die bekannten
Fugenplatten insbesondere hinsichtlich ihrer Funktion und ihres Kosten- und Arbeitsaufwandes
weiter zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Manschette mit der Fugenplatte
eine Fläche bildet, und daß die Manschette aus feuerhemmendem Material besteht.
[0006] Durch die Beabstandung von Vorsprung und Fugenplatte aufgrund der erfindungsgemäßen
Manschette ergibt sich der Vorteil, daß im Falle eines Brandes im Bereich der Trennfuge
die Vorsprünge auch dann noch zuverlässig vor Feuer und Hitze geschützt werden, wenn
die Fugenplatte selbst bereits zerstört ist. Somit bleibt auch in solchen Notfällen,
von denen die Brandschutzbestimmungen ausgehen, die Funktion der Vorsprünge, beispielsweise
also die Querkraftlagerung der beiden benachbarten Bauteile, sicher gewährleistet,
während beim beschriebenen Stand der Technik die von der Umhüllung umgebenen und damit
im Hinblick auf eine Brandbeaufschlagung ungeschützten Vorsprünge zerstört werden
und somit meist nicht nur die Lagerung, sondern auch die angrenzenden Bauteile erneuert
werden müssen. Anstatt die Fugenplatte vollständig aus feuerhemmendem Material herzustellen
und den Brandschutz durch die die Fugenplatte durchquerende Umhüllung zu unterbrechen,
was eine Verteuerung und/oder Verschlechterung der Schalldämmeigenschaften mit sich
bringen und auch keinen Schutz des besonders kritischen Bereichs des Vorsprungs ermöglichen
würde, erlaubt es die vorliegende Erfindung, den Brandschutzbereich auf die Umgebung
der Vorsprünge zu beschränken und den Bereich der restlichen Fugenplatte ausschließlich
im Hinblick auf optimale Schalldämmeigenschaften auszuwählen, wofür sich beispielsweise
Kunststoffweichschaum empfiehlt. Auf diese Weise lassen sich Kosten und Verarbeitungsaufwand
einsparen, da der Anteil des teuren und schlecht handhabbaren Brandschutzmaterials
drastisch reduziert wird, wobei die Schalldämmeigenschaften der Fugenplatte beibehalten
werden.
[0007] Bei vorgefertigten Fugenplatten empfiehlt es sich, daß die Manschette an die Fugenplatte
angeklebt ist, was zum einen durch Verkleben der jeweiligen Stoßkanten oder zum anderen
mit Hilfe von Klebestreifen erfolgen kann, die seitlich auf die Übergangsbereiche
zwischen Fugenplatte und hierzu bündig angeordneter Manschette aufgebracht werden.
Die Manschette kann aber auch in die Fugenplatte eingeschweißt sein oder in irgendeiner
Weise einstückig mit dieser verbunden sein, wobei sich in jedem Fall eine lückenlose
Verbindung beider Elemente empfiehlt, um die Schalldämmeigenschaften nicht zu beeinträchtigen.
Dies gilt insbesondere für den Fall, daß die Fugenplatte gleichzeitig als verlorenes
Schalelement fungiert, nämlich wenn eines der angrenzenden Bauteile aus Ortbeton hergestellt
wird. Wäre hierbei die Manschette auch nur in Teilbereichen von der Fugenplatte beabstandet,
so bestünde die Möglichkeit, daß flüssiger Beton in diese Lücken fließt und eine Schallverbindung
zwischen den beiden angrenzenden Bauteilen herstellt.
[0008] Bei nicht aus Ortbeton hergestellten Bauteilen kann die Manschette etwas dünner als
die Fugenplatte ausgeführt sein, um einen Luftspalt zur Schallisolierung zu erzeugen;
eine optimale Schalldämmung wird aber insbesondere dann erzielt, wenn das feuerhemmende
Material der Manschette selbst gute Schalldämmeigenschaften aufweist und beispielsweise
weich elastisch ausgebildet ist, wofür sich insbesondere feuerfeste Mineralwolle empfiehlt.
[0009] Neben der Möglichkeit, die Fertigung der Fugenplatte mit Manschette herstellerseitig
und somit automatisiert durchzuführen, wobei die Fugenplatten auf der Baustelle dann
so positioniert werden müssen, daß die vorgefertigten Öffnungen im Bereich der Vorsprünge
zu liegen kommen, kann das Ausschneiden der Öffnungen und das Einfügen der Manschetten
natürlich auch erst auf der Baustelle erfolgen, wodurch die Fugenplatte frei positioniert
werden kann, ohne daß auf vorgefertigte Öffnungen Rücksicht genommen werden muß. Damit
eine solche baustellenseitige Herstellung der Öffnungen nicht zu einem Qualitätsverlust
der Fugenplatte führt, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Fugenplatte zur Herstellung
von an die Position der Vorsprünge angepaßten Öffnungen Sollbruchstellen in Form von
Linien geschwächten Querschnitts aufweist. Hierdurch kann aus den zweckmäßigerweise
rasterartig über die Oberfläche der Fugenplatte verteilten Sollbruchstellen diejenige
Öffnung ausgewählt und herausgetrennt werden, die zu der Größe und Position des jeweiligen
Vorsprungs paßt. Die anderen Sollbruchstellen bleiben unbenutzt, so daß die Schalldämmeigenschaften
nicht beeinträchtigt sind. Nach dem baustellenseitigen Heraustrennen des Fugenplattenmaterials
wird in die Öffnung eine Manschette eingefügt und beispielsweise mit Klebebändern
befestigt. Aufgrund der Vielzahl von vorgeprägten Öffnungen ist eine Standardisierung
der Fugenplatten und somit ein größerer Einsatzbereich möglich; darüber hinaus können
bei einer solchen Fugenplatte auch mehrere Öffnungen herausgetrennt werden unter Berücksichtigung
des jeweiligen Vorsprungabstandes.
[0010] Damit nicht nur die Bauteile selbst, sondern auch die auf diese aufgebrachten Elemente
wie Putz, Estrich, Fußböden etc. vom benachbarten Bauteil in zuverlässiger Weise beabstandet
werden, ist es vorteilhaft, wenn die Fugenplatte im oberen, unteren und/oder seitlichen
Angrenzungsbereich der benachbarten Bauteile einen Überstand aufweist. Dieser Überstand
ersetzt somit etwaige Dämmstreifen, die ansonsten zur Schallentkopplung der aufzubringenden
Elemente verwendet werden müßten bzw. erleichtert den Anschluß weiterer Dämmaterialien.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen; hierbei zeigen
- Figur 1
- eine an ein Treppenbauteil angrenzende erfindungsgemäße Fugenplatte, die von einem
Querkraftdorn durchquert wird in perspektivischer Seitenansicht;
- Figur 2
- die gleiche Ansicht ohne Querkraftdorn;
- Figur 3
- eine erfindungsgemäße Fugenplatte mit zwei Manschetten in Vorderansicht und
- Figur 4
- eine zwischen einem Treppenelement und einen Treppenpodest eingebaute Fugenplatte
in seitlicher Schnittdarstellung.
[0012] In Figur 1 ist ein Treppenbauteil 1 dargestellt, an dessen auf ein angrenzendes,
nicht dargestelltes Treppenpodest gerichtete Vorderfläche eine Fugenplatte 2 flächig
anliegt. Diese Fugenplatte 2 weist eine rechteckige Öffnung 3 auf, in die eine Manschette
4 aus feuerhemmendem Material eingeformt ist. Diese Manschette liegt mit ihren Umfangskanten
bündig an den Öffnungskanten der Fugenplatte 2 an, so daß beide Teile eine durchgehende
ebene Fläche bilden. In ungefähr der Flächenmitte der Manschette 4 ist eine Durchstecköffnung
5 vorgesehen, durch die sich ein vom Treppenbauteil 1 ausgehender Querkraftdorn 6
erstreckt.
[0013] Dieser Querkraftdorn 6 besteht aus einem Metall-Rechteckprofil und ist in das Treppenbauteil
1 einbetoniert oder in eine in das Treppenbauteil einbetonierte Ausnehmung (Hülse)
eingesteckt, während sein vorstehendes Ende nach Durchqueren der Durchtrittsöffnung
5 zur Verankerung in einer entsprechenden Ausnehmung des nicht dargestellten Treppenpodests
dient, so daß der Dorn Querkräfte vom Treppenbauteil auf das Treppenpodest überträgt.
Die Größe der Durchtrittsöffnung 5 wird zweckmäßig einige Millimeter kleiner gewählt
als der Querschnitt des Querkraftdornes 6, wodurch eine allseitige dichte Anlage entlang
des Umfanges sichergestellt ist und wodurch der Querkraftdorn zuverlässig von dem
feuerhemmendem Material geschützt wird.
[0014] Figur 2 zeigt die gleiche Fugenplatte ohne Querkraftdorn. Hier ist eine Ausnehmung
7 im Treppenbauteil vorgesehen, die deckungleich hinter der Durchtrittsöffnung 5 angeordnet
ist und in die der Querkraftdorn dann eingesteckt wird.
[0015] Figur 3 zeigt eine Fugenplatte 22 mit zwei Manschetten 241 bzw. 242. Das Vorsehen
von zwei Manschetten in einer Fugenplatte ist in solchen Fällen relevant, wenn standardisierte
Bauteile mit vorgegebenen Positionen für die Vorsprünge verwendet werden. Beide Manschetten
241 bzw. 242 weisen wiederum zwei rechteckige Durchstecköffnungen 251 bzw. 252 auf
und sind lückenlos mit der sie umgebenden Fugenplatte 22 verbunden.
[0016] In Figur 4 ist eine Fugenplatte 32 in eingebautem Zustand zwischen einem Treppenbauteil
31 und einem hieran angrenzenden Treppenpodest 38 dargestellt. Wiederum ist in die
Fugenplatte 32 zumindest eine Manschette 34 eingeformt mit einer Durchstecköffnung
35, durch die sich ein Querkraftdorn 36 vom Treppenpodest 38 in das benachbarte Treppenbauteil
31 erstreckt. Dabei ist der Dorn schalldämmend in einer Hülse im Treppenbauteil 31
gelagert.
[0017] Wie aus Figur 4 außerdem zu erkennen ist, ist die Fugenplatte 32 mit einem oberen
und unterem Überstand ausgebildet, der sich über den angrenzenden Bereich von Treppenbauteil
und Treppenpodest erstreckt. Hierdurch werden auch die auf das Treppenpodest aufgebrachten
Schichten wie Estrich, Bodenbelag, Isolierung und dergleichen vom benachbarten Treppenbauteil
31 schalltechnisch abgekoppelt.
[0018] Zusammenfassend ergibt sich durch die vorliegende Erfindung der Vorteil, daß die
Vorsprünge auch in Notfällen wie Bränden oder ähnlichem geschützt werden und die ihnen
entsprechende Funktion sicher erfüllen können unter gleichzeitiger Reduzierung des
Kosten- und Arbeitsaufwandes bei der Verarbeitung und Montage der Fugenplatte.
1. Fugenplatte zur insbesondere schalldämmenden Beabstandung von Bauteilen wie Treppen,
Wänden und dergleichen, welche über Vorsprünge miteinander verbunden sind, wobei in
der Fugenplatte zumindest eine Öffnung vorgesehen ist zum Durchlaß eines von einem
Bauteil ausgehenden und sich in eine entsprechende Ausnehmung des anderen Bauteils
erstreckenden Vorsprungs, wobei die Öffnung (3) der Fugenplatte (2, 22, 32) größer
als der Querschnitt des Vorsprungs (6, 36) ausgebildet ist, wobei in der Öffnung der
Fugenplatte eine Manschette (4, 241, 242, 34) angeordnet ist, die sich an die Fugenplatte
anschließt und wobei die Manschette eine Durchstecköffnung (5, 251, 252, 35) für den
Vorsprung aufweist, deren Größe etwa dem Querschnitt des Vorsprungs entspricht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette mit der Fugenplatte eine Fläche bildet, und daß die Fugenplatte
aus schalldämmendem und die Manschette aus feuerhemmendem Material besteht.
2. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (4, 241, 242, 34) und die Fugenplatte (2, 22, 32) eine ebene durchgehende
Fläche bildet.
3. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (4, 241, 242, 34) an die Fugenplatte (2, 22, 32) angeklebt oder
angeschweißt ist.
4. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (4, 241, 242, 34) an der Fugenplatte (2, 22, 32) einstückig verbunden
ist.
5. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das feuerhemmende Material der Manschette (4, 241, 242, 34) selbst gute Schalldämmeigenschaften
aufweist.
6. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fugenplatte (2, 22, 32) aus Kunststoffweichschaum besteht.
7. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fugenplatte (2, 22, 32) zur Herstellung von an die Position der Vorsprünge
(6, 36) angepaßten Durchstecköffnungen (5, 251, 252, 35) Sollbruchstellen in Form
von Linienzügen geschwächten Querschnitts aufweist.
8. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchstecköffnung (5, 251, 252, 35) etwas kleiner als der Querschnitt des
Vorsprunges (6, 36) ausgebildet ist.
9. Fugenplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fugenplatte (2, 22, 32) im oberen, unteren und/oder seitlichen Angrenzungsbereich
der benachbarten Bauteile (1, 31, 38) einen Überstand aufweist.
1. Joint panel for, in particular, the sound-attenuating spacing of structural parts
such as stairs, walls, etc., which are joined together via projections, wherein at
least one opening is provided in the joint panel for the passage of a projection starting
from one structural part and extending into a corresponding recess in the other structural
part, wherein the opening (3) in the joint panel (2, 22, 32) is larger than the cross
section of the projection (6, 36), wherein a packing (4, 241, 242, 34) is disposed
in the opening in the joint panel, which packing adjoins the joint panel, and wherein
the packing has an insertion opening (5, 251, 252, 35) for the projection, the size
of which opening corresponds approximately to the cross section of the projection,
characterised in that the packing forms a face with the joint panel, and that the
joint panel consists of sound-attenuating material and the packing of fire-retarding
material.
2. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the packing (4, 241, 242, 34) and the joint panel (2, 22, 32)
form a plane continuous face.
3. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the packing (4, 241, 242, 34) is stuck or welded to the joint
panel (2, 22, 32).
4. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the packing (4, 241, 242, 34) is integrally joined to the joint
panel (2, 22, 32).
5. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the fire-retarding material of the packing (4, 241, 242, 34)
itself has good sound attenuation properties.
6. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the joint panel (2, 22, 32) consists of flexible plastics foam.
7. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the joint panel (2, 22, 32) has predetermined breaking points
in the form of continuous lines of weakened cross section in order to produce insertion
openings (5, 251, 252, 35) adapted to the position of the projections (6, 36).
8. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the insertion opening (5, 251, 252, 35) is slightly smaller
than the cross section of the projection (6, 36).
9. Joint panel according to Claim 1,
characterised in that the joint panel (2, 22, 32) has a projecting length in the upper,
lower and/or lateral adjoining region of the adjacent structural parts (1, 31, 38).
1. Plaque à joints, en particulier pour l'espacement insonorisant d'éléments de construction,
tels qu'escaliers, murs et équivalents, qui sont reliés entre eux par des éléments
faisant saillie, au moins une ouverture étant prévue dans la plaque à joints pour
la traversée d'un élément faisant saillie partant d'un élément de construction et
s'étendant dans un évidement correspondant de l'autre élément de construction, l'ouverture
(3) de la plaque à joints (2, 22, 32) étant conçue de façon à être plus grande que
la section transversale de l'élément faisant saillie (6, 36), une manchette (4, 241,
242, 34) étant disposée dans l'ouverture de la plaque à joints et se raccordant à
la plaque à joints, et la manchette comportant une ouverture traversante (5, 251,
252, 35) pour l'élément faisant saillie, dont la dimension correspond approximativement
à la section transversale de l'élément faisant saillie, caractérisée en ce que la
manchette forme une surface avec la plaque à joints et en ce que la plaque à joints
se compose d'un matériau insonorisant et la manchette d'un matériau coupe-feu.
2. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la manchette (4,
241, 242, 34) et la plaque à joints (2, 22, 32) forment une surface plane de bout
en bout.
3. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la manchette (4,
241, 242, 34) est collée ou soudée à la plaque à joints (2, 22, 32).
4. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la manchette (4,
241, 242, 34) est reliée d'un seul tenant à la plaque à joints (2, 22, 32).
5. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que le matériau coupe-feu
de la manchette (4, 241, 242, 34) présente lui-même de bonnes propriétés insonorisantes.
6. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque à joints
(2, 22, 32) se compose d'un matériau de mousse synthétique souple.
7. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque à joints
(2, 22, 32), pour réaliser des ouvertures traversantes (5, 251, 252, 35) adaptées
à la position des éléments faisant saillie (6, 36), comporte des points destinés à
la rupture sous forme de contours polygonaux de section transversale affaiblie.
8. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ouverture traversante
(5, 251, 252, 35) est conçue de façon à être légèrement plus petite que la section
transversale de l'élément faisant saillie (6, 36).
9. Plaque à joints selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque à joints
(2, 22, 32) comporte une extrémité en porte à faux dans la zone d'interface supérieure,
inférieure et/ou latérale des éléments de construction voisins (1, 31, 38).