[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Brunnen mit Ultraschall
sowie mit mindestens einem magnetostriktiv arbeitenden Ultraschallschwinger.
[0002] In der Regel dienen Brunnen der hier interessierenden Art zur Versorgung der Bevölkerung
und/oder der Industrie mit Wasser und weisen einen Brunnenschacht auf, der mit einer
als Filterrohr bezeichneten Brunnenwand ausgekleidet ist. Diese Brunnenwand weist
schlitzförmige Öffnungen auf. Auf ihrer Außenseite befindet sich in der Regel eine
Kiesschicht und dahinter gewachsenes Erdreich. Im Laufe der Zeit läßt die Leistung
eines derartigen Brunnens nach, da sich Verunreinigungen sowohl in der Kiesschicht
als auch in den schlitzförmigen Öffnungen der Brunnenwand ablagern.
[0003] Diesem Nachlassen der Brunnenleistung wird mittels der eingangs beschriebenen Vorrichtung
begegnet, die aus DATABASE WPI Section PQ, Week 8643 3. Dezember 1986 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class Q42, Page 12, AN 86211444 & SU 1 214 863 A (IVANO-FRANK OIL
RES), 28. Februar 1986 bekannt ist. Die bekannte Reinigungsvorrichtung wird bis in
Höhe der schlitzförmigen Brunnenwandöffnungen abgesenkt, worauf der Ultraschallschwinger
betrieben wird, der sich innerhalb einer Reinigungskammer befindet, die gegenüber
dem restlichen Brunnenschacht durch eine mit der Brunnenwand zusammenwirkende Abdichtung
abgegrenzt ist. Das sich innerhalb der Reinigungskammer bildende Schmutzwasser wird
mittels einer Rohrleitung nach oben aus dem Brunnen gefördert. Der bei der bekannten
Vorrichtung verwendete Ultraschallschwinger weist einen magnetostriktiven Ring innerhalb
einer ringförmigen elektromagnetischen Spule auf. Diese Teile sind konzentrisch innerhalb
des beschallten Brunnenquerschnitts angeordnet, wobei keine Möglichkeit besteht, den
Abstand zur Brunnenwand anzupassen und auf die Leistung des Ultraschallschwingers
abzustimmen.
[0004] Aus US-A-5.184.678 ist eine ähnliche Vorrichtung mit einem magnetostriktiv arbeitenden
Ultraschallschwinger bekannt, der in eine Produktionsbohrung absenkbar ist und dazu
dient, die Viskosität der zu gewinnenden Flüssigkeit in der Formation herabzusetzen
und so die Produktionsleistung zu erhöhen. Hier arbeitet der Ultraschallschwinger
im Bereich von zwei bis dreißig und bevorzugt mit etwa 20 kHz und mit einer akustischen
Leistung von 0,5 Watt/cm
2 Gesteinsoberfläche. Dabei können zwei längs der Bohrungsachse versetzt angeordnete
Ultraschallschwinger vorgesehen sein. Eine Verstellung quer zur Bohrungsachse ist
jedoch auch hier nicht möglich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene bekannte Vorrichtung
so auszubilden, daß mit ihr eine effektivere Brunnenreinigung erzielt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Leistung von acht bis zwölf
Watt pro Quadratzentimeter (cm
2) schallstrahlender Fläche sowie mindestens eine Verstelleinrichtung oder mindestens
eine Führungseinrichtung derart, daß der/die Ultraschallschwinger mit Hilfe der Verstelleinrichtung/Führungseinrichtung
quer zur Brunnenachse einstellbar ist/sind.
[0007] Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0008] Der magnetostriktiv erzeugte Ultraschall setzt das Vorhandensein einer ausreichend
starken Stromquelle und eines Generators voraus. Der Ultraschallschwinger arbeitet
mit Schwingungen in Form von Longitudinalschwingungen. Sie strahlen radial nach außen,
wobei ferner mit Resonanzfrequenzen gearbeitet wird, die vorzugsweise in einer Größenordnung
zwischen 18 und 25 kHz liegen. Bei dem schwingenden Material handelt es sich vorzugsweise
um hochlegierte Nickelbleche.
[0009] Umfangreiche Versuche haben gezeigt, daß unter Berücksichtigung des die Brunnenwand
außen umgebenden Materials wie insbesondere einer Kiesschüttung mit Steinen, die einen
Durchmesser von z.B. 4 mm aufweisen, und unter Berücksichtigung der üblichen, schlitzförmigen
Öffnungen in der Brunnenwand bei Verwendung der Leistung von 8 bis 12 Watt pro Quadratzentimeter
schallstrahlender Fläche sich gute Reinigungswirkungen erzielen lassen.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung
dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine Prinzipskizze mit verschiedenen Komponenten, die zum Reinigen eines Brunnens
mit Hilfe von Ultraschall erforderlich sind;
- Fig. 2:
- in größerem Maßstab sowie im Schnitt eine Prinzipskizze einer mit Ultraschall arbeitenden
Reinigungseinheit in einem Brunnen;
- Fig. 3:
- eine Einzelheit des Ultraschallerzeugers in Seitenansicht in nochmals größerem Maßstab;
- Fig. 4:
- eine Draufsicht auf den Ultraschallerzeuger in nochmals anderem Maßstab;
- Fig. 5:
- eine Prinzipskizze einer Reinigungseinheit entsprechend Fig. 2 in kleinerem Maßstab;
- Fig. 6:
- eine Prinzipskizze wie in Fig. 5 von einer abgewandelten Ausführungsform;
- Fig. 7:
- in größerem Maßstab eine Prinzipskizze einer weiteren Ausführungsform eines Ultraschallerzeugers
und
- Fig. 8:
- eine Draufsicht auf den Ultraschallerzeuger längs der Schnittlinie VIII-VIII in Fig.
7.
[0011] Eine Vorrichtung 1 zum Reinigen von Brunnen 2, die zur Förderung von Trink- oder
Brauchwasser dienen, umfaßt eine in einen Brunnenschacht 3 absenkbare Reinigungseinheit
4, deren Ultraschallerzeuger 5 über ein zum Beispiel von einer Kabelrolle 6 abrollendes,
stromführendes Kabel 7 mit Strom versorgt wird. Hierzu sind ferner vorgesehen ein
Stromerzeuger 8 und ein Generator 9 sowie eine Schalteinrichtung 10, die über stromführende
Kabel 11 verbunden sind. Das anfallende Schmutzwasser wird über ein Rohrgestänge 12
abgepumpt und zum Beispiel in einem Absetzbehälter 13 gesammelt bzw. gereinigt. Eine
Hubeinrichtung 14 mit Kabeln 15 dient zum Absenken und schrittweisen Bewegen der Reinigungseinheit
4 sowie zum Aufholen nach Beendigung der Reinigung.
[0012] Gemäß Fig. 2 umfaßt der Brunnen 2 zur Begrenzung des Brunnenschachtes 3 eine Brunnenwand
16, die in Höhe der wasserführenden Schichten Öffnungen 17 aufweist. Auf der Außenseite
der Brunnenwand 16 befindet sich in der Regel eine Kiesschicht 18, die in gewachsenes
Erdreich 19 übergeht.
[0013] Die Reinigungseinheit 4 umfaßt gemäß Fig. 2 am unteren Ende des Rohrgestänges 12
eine Schmutzwasserpumpe 19' und einen nicht näher dargestellten Ultraschallerzeuger
5, der zweckmäßigerweise unterhalb der Schmutzwasserpumpe 19' angeordnet ist.
[0014] Der Ultraschallerzeuger 5 umfaßt in der Regel mindestens zwei und vorzugsweise mehrere,
auch gegebenenfalls in mehreren Ebenen 20, 21 bzw. 22 untereinander angeordnete Ultraschallschwinger
23. Mit Hilfe einer Verstelleinrichtung 24 sind die Ultraschallschwinger 23 auf den
jeweiligen Durchmesser des Brunnenschachtes 3 und auf optimalen Abstand zur Brunnenwand
16 einstellbar. Auch Abstandshalter 25 zum Beispiel in Gestalt von Rollen können vorgesehen
sein, um einen genau definierten Abstand zwischen der jeweils schallstrahlenden Fläche
26 eines jeden Ultraschallschwingers 23 und der Innenseite der Brunnenwand 16 bzw.
den dort befindlichen Öffnungen 17 sicherzustellen.
[0015] Wie vor allem auch aus Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 4 hervorgeht, sind die Ultraschallschwinger
23 jeweils an einem im Querschnitt zum Beispiel U-förmigen Träger 27 angeordnet, der
sich parallel zur Achse 28 des Brunnenschachtes 3 erstreckt. An den Trägern 27 sind
mit Hilfe geeigneter Lager 28' auch die als Abstandshalter 25 dienenden Rollen befestigt.
[0016] Die Ultraschallschwinger 23 sind mit Resonanzfrequenz in Longitudinalrichtung schwingende,
hochlegierte Nickelblech-Pakete und sind mit ihren schallstrahlenden Flächen 26 derart
der Brunnewand 16 zugewandt, daß die Ultraschall-Wellen aus kürzest-möglichem Abstand
sowie senkrecht auf die Innenseite 29 der Brunnenwand 16 bzw. auf die Öffnungen 17
treffen und sich dann auch hinter den Öffnungen 17 im Bereich der Kiesschicht 18 reinigend
auswirken.
[0017] Damit die Ultraschallschwinger 23 quer zur Brunnenachse 28 bewegbar und optimal zur
Brunnenwand 16 einstellbar sind, umfaßt die Verstelleinrichtung 24 gemäß dem in Fig.
3 dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils Parallel-Lenker 30, 30' bzw. 31, 31'.
Jedes Paar von Parallel-Lenkern 30, 30' bzw. 31, 31', die V-förmig zueinander angeordnet
sind, ist einerseits an den Trägern 27 angelenkt und mit den anderen Enden der von
den Ultraschallschwingern 23 nach unten gerichteten Parallel-Lenkern 31, 31' an einer
in der Brunnenmitte und zum Beispiel koaxial zur Brunnenachse 28 angeordneten Hülse
32 angelenkt. Ferner ist eine Gewindestange 33 mit der Brunnenachse 28 fluchtend bzw.
koaxial zur Hülse 32 vorgesehen und erstreckt sich durch diese hindurch und ist mit
ihrem einen Ende am unteren Ende der Schmutzwasserpumpe 19' drehbar gelagert und kann
an ihrem anderen Ende zum Beispiel mit einer Handkurbel 34 versehen sein. Die Gewindestange
33 mit der Handkurbel 34 dient zum Einstellen der Ultraschallschwinger 23 entsprechend
dem jeweiligen Durchmesser der Brunnenwand 16.
[0018] Zum Einstellen der Ultraschallschwinger 23 und somit zum Verstellen der Verstelleinrichtung
24 sind gemäß Ausführungsbeispiel die jeweils oberen Parallel-Lenker 30 und 30' mit
ihren gewindestangenseitigen Enden an einer auf der Gewindestange 33 angeordneten
Stellmutter 35 angelenkt. Dazu weist ferner die Hülse 32 ein ausreichend großes Langloch
36 auf, damit die Anlenkung der Lenker 30 und 30' an der Stellmutter 35 möglich ist
und wobei das Langloch 36 auch zur Erzielung eines ausreichend großen Einstellbereiches
dient bzw. geeignet sein muß.
[0019] Während die Hülse 32 starr am unteren Ende der Schmutzwasserpumpe 19' und sich in
Brunnenlängsachse erstreckend angeordnet ist, ist die Gewindestange 33 am unteren
Ende der Schmutzwasserpumpe 19' in beiden Richtungen frei drehbar gelagert.
[0020] Gemäß dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Schmutzwasserpumpe
19' Ansaugöffnungen 37 nur an ihrem den Ultraschallschwingern 23 zugewandten Ende
auf. Über den Ansaugöffnungen sowie unterhalb der Schmutzwasserpumpe 19' ist außen
eine Dichtung 38 zur Innenseite 29 der Brunnenwand 16 vorgesehen. Dies hat zur Folge,
daß die Schmutzwasserpumpe 19' im wesentlichen nur Flüssigkeit aus dem Teil des Brunnenschachtes
3 ansaugt, in dem sich auch die Ultraschallschwinger 23 befinden.
[0021] Eine zweite, gleichartig arbeitende Dichtung 38' befindet sich über der Schmutzwasserpumpe
19'.
[0022] Die Stromversorgung der Ultraschallschwinger 23 erfolgt über elektrische Kabel 39,
die sich durch den Pumpenraum hindurch nach unten erstrecken und über eine geeignete,
wasserdichte Kupplung 40 mit dem stromführenden Kabel 7 verbunden sind, das zu dem
Generator 9 bzw. zu der Schalteinrichtung 10 führt.
[0023] Ein weiteres, stromführendes Kabel 41 mit zugehöriger Kupplung 42 ist gemäß Fig.
5 vorgesehen und versorgt die Schmutzwasserpumpe 19' mit elektrischem Strom.
[0024] Das Rohrgestänge 12 trägt die Reinigungseinheit 4.
[0025] Für die Arbeitsweise der Reinigungseinheit 4 gemäß Fig. 5 ist charakteristisch, daß
der zu reinigende Bereich des Brunnenschachtes 3 zunächst beschallt wird, woraufhin
das Schmutzwasser abgesaugt wird. Daraufhin wird die gesamte Reinigungseinheit 4 um
einen Schritt oder Arbeitstakt nach unten verfahren.
[0026] Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, wobei grundsätzlich gleiche Teile
dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den Buchstabenindex a aufweisen.
[0027] Die Reinigungseinheit 4a stimmt bezüglich des Ultraschallerzeugers 5a im wesentlichen
identisch mit dem zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiel überein. Unterschiede bestehen
nur hinsichtlich der Schmutzwasserpumpe 19a' und hinsichtlich der Arbeitsweise.
[0028] Die Schmutzwasserpumpe 19a' weist über ihre gesamte Länge Ansaugöffnungen 37a auf.
Ferner befinden sich diese Ansaugöffnungen 37a zwischen einer unteren Dichtung 38a
und einer oberen Dichtung 38a', die jeweils die Schmutzwasserpumpe 19a' bzw. deren
Ansaugöffnungen 37a gegenüber der Innenseite 29a der Brunnenwand 16a weitgehend abdichten.
Die Schmutzwasserpumpe 19a' kann daher im wesentlichen Schmutzwasser immer nur aus
dem Teil des Brunnenschachtes 3a absaugen, der sich zwischen den beiden Dichtungen
38a und 38a' befindet.
[0029] Die Lage der Ansaugöffnungen 37a und der am unteren bzw. am oberen Ende der Schmutzwasserpumpe
19a' befindlichen Dichtungen 38a und 38a' hat zur Folge, daß die Reinigungseinheit
4a sofort nach dem Beschallen und nicht erst nach dem Absaugen des Schmutzwassers
um einen Arbeitsschritt verfahren wird. Im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 5 wird somit zwar wiederum zuerst mit Hilfe des Ultraschallerzeugers 5a der zu
reinigende Teil des Brunnenschachtes 3 beschallt, daraufhin wird jedoch die Reinigungseinheit
4 derart bewegt, daß sich die Schmutzwasserpumpe 19a' in dem beschallten Teil des
zu reinigenden Brunnenschachtes 3 befindet und daraufhin wird das Schmutzwasser abgesaugt.
Dabei versteht es sich, daß sich die Ansaugöffnungen 37a wenigstens über eine gleich
große Fläche und axiale Länge des jeweiligen Teiles des Brunnenschachtes 3 erstrecken
wie der Ultraschallerzeuger 5 mit seinen Ultraschallschwingern 23.
[0030] Ein weiteres Ausführungsbeispiel von einem Ultraschallerzeuger ist in den Figuren
7 und 8 dargestellt, wobei gleiche Teile dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den
Buchstabenindex b aufweisen.
[0031] Der Ultraschallerzeuger 5b ist nicht mit einer Verstelleinrichtung für die einzelnen
Ultraschallschwinger 23b, 23b' bzw. 23b'' versehen, sondern er weist Führungseinrichtungen
50b auf, damit die Ultraschallschwinger auf den jeweiligen Durchmesser des Brunnens
in radialer Richtung eingestellt werden können.
[0032] Jede Führungseinrichtung 50b umfaßt sich radial sowie parallel erstreckende Arme
51b und 52b. Die Arme 51b und 52b sind gemäß Ausführungsbeispiel Doppelarme und erstrekken
sich von der Brunnenachse 28b jeweils radial gleich weit nach außen. Zwischen den
Armen 51b und 52b sind die Ultraschallerzeuger 23b, 23b' bzw. 23b'' angeordnet. Sie
befinden sich zweckmäßigerweise in Gehäusen 53b und sind über diese Gehäuse 53b unmittelbar
an den Armen 51b und 52b befestigt.
[0033] Um eine stufenlose Einstellung der Ultraschallschwinger 23b zu erreichen, befinden
sich Langlöcher 54b und 55b in den Armen 51b und 52b, wie dies in Fig. 8 dargestellt
ist. Geeignete Befestigungsmittel 56b zum Beispiel in Gestalt von Gewindebolzen und
Muttern dienen zur Fixierung der Ultraschallschwinger 23b und ihrer Gehäuse 53b längs
und zwischen den Armen 51b und 52b der jeweiligen Führungseinrichtung 50b.
[0034] Jeweils zwei Ultraschallschwinger 23b und zwei zugehörige Arme 51b und 52b bilden
zusammen mit als Anschlußelementen dienenden Zwischenstücken 57b und Anschlußflanschen
58b eine Baueinheit 59b. Mit ihren fluchtend angeordneten Anschlußflanschen 58b und
mit Hilfe von Befestigungsmitteln 60b werden mehrere Baueinheiten 59b zu einem Ultraschallerzeuger
5b zusammengesetzt.
[0035] Wie vor allem Fig. 4 für das dort dargestellte Ausführungsbeispiel und die Figuren
7 und 8 für das zuletzt beschriebene Ausführungsbeispiel zeigen, sind die Ultraschallschwinger
23b grundsätzlich sternförmig angeordnet. Vorzugsweise befinden sich jedoch nur zwei
Ultraschallschwinger 23b gemäß dem in den Figuren 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel
in einer sich radial erstreckenden Ebene 20b bzw. 21b bzw. 22b. Die Ultraschallschwinger
23b, 23b' und 23b'' sind zusammen mit ihren Führungseinrichtungen 50b in Umfangsrichtung
derart versetzt zueinander angeordnet, daß kein Ultraschallschwinger 23b mit einem
anderen Ultraschallschwinger in Brunnenlängsrichtung fluchtet.
[0036] Jeder Ultraschallschwinger bestreicht mit den von ihm ausgesandten Schallwellen eine
Fläche, die deutlich größer ist als seine schallabstrahlende Fläche 26b. Durch ihre
Anordnung ist sichergestellt, daß keine Überschallung eintritt.
[0037] Zu jedem Arm 51b bzw. 52b gehört ein Zwischenstück 57b und ein Anschlußflansch 58b.
Zwischen den Armen 51b und 52b sind aus Platzgründen nur noch die radial einstellbaren
Ultraschallschwinger 23b angeordnet. Dies führt dazu, daß sie auch Rücken an Rücken
zwischen den Armen 51b und 52b einstellbar sind, wenn es darum geht, einen Brunnenschacht
mit geringstmöglichem Durchmesser zu reinigen. Dies ist nur dann erreichbar, wenn
jeweils nur zwei Ultraschallschwinger 23b in einer Ebene 20b bzw. 21b oder 22b diametral
zueinander angeordnet sind und sich im übrigen in axialem Abstand voneinander befinden.
1. Vorrichtung zum Reinigen von Brunnen (2) mit Hilfe von Ultraschall sowie mit mindestens
einem magnetostriktiv arbeitenden Ultraschallschwinger (23, 23b),
gekennzeichnet durch
a) eine Leistung von acht bis zwölf Watt pro Quadratzentimeter (cm2) schallstrahlender Fläche (26, 26b) sowie
b) mindestens eine Verstelleinrichtung (24) oder mindestens eine Führungseinrichtung
(50b) derart,
c) dass der/die Ultraschallschwinger (23, 23b) mit Hilfe der Verstelleinrichtung (24)/Führungseinrichtung
(50b) quer zur Brunnenachse (28, 28b) einstellbar ist sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Ultraschallerzeuger (5) mit mindestens zwei Ultraschallschwingern (23) in mindestens
einer Ebene (20, 21, 22) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallschwinger (23, 23b) sternförmig angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallschwinger (23, 23b) in mehreren Ebenen (20, 20b bzw. 21, 21b bzw.
22, 22b) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei Ultraschallschwinger (23, 23b) in einer Ebene (20, 20b bzw. 21, 21b
bzw. 22, 22b) diametral zueinander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungseinrichtung (50b) Langlöcher (54b, 55b) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet
dass die Führungseinrichtung (50b) sich radial sowie parallel erstreckende Arme (51b,
52b) umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallschwinger (23b) jeweils zwischen zwei Armen (51b, 52b) angeordnet
sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallschwinger (23b) einer Ebene (20b, 21b, 22b) und die zugehörigen Arme
(51b, 52b) zusammen mit Anschlußelementen jeweils eine Baueinheit (59b) bilden.
1. Device for cleaning wells (2) with the help of ultrasound as well as with at least
one magnetostrictively-operating ultrasound oscillator (23, 23b),
characterised by
a) an output of eight to twelve watts per square centimetre (cm2) of sound-radiating area (26, 26b) as well as
b) at least one adjusting device (24) or at least one guide device (50b) in such a
manner that
c) the ultrasound oscillator or oscillators (23, 23b) is or are adjustable transversely
relative to the well axis (28, 28b) with the help of the adjusting device (24) or
guide device (50b).
2. Device according to claim 1, characterised in that an ultrasound generator (5) with at least two ultrasound oscillators (25) is provided
in at least one plane (20, 21, 22).
3. Device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the ultrasound oscillators (23, 23b) are arranged in star shape.
4. Device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the ultrasound oscillators (23, 23b) are arranged in several planes (20, 20b or 21,
21b or 22, 22b).
5. Device according to one or more of the preceding claims, characterised in that in each instance two ultrasound oscillators (23, 23b) are arranged diametrically
opposite one another in one plane (20, 20b or 21, 21b or 22, 22b).
6. Device according to claim 1, characterised in that the guide device (50b) has elongate holes (54b, 55b).
7. Device according to claim 1 and 6, characterised in that the guide device (50b) comprises arms (51b, 52b) extending both radially and parallelly.
8. Device according to claim 1 and one or more of the preceding claims, characterised in that the ultrasound oscillators (23b) are in each case arranged between two arms (51b,
52b).
9. Device according to one or more of the preceding claims, characterised in that the ultrasound oscillators (23b) of one plane (20b, 21b, 22b) and the associated
arms (51b, 52b) together with connecting elements in each case form a constructional
unit (59b).
1. Dispositif pour nettoyer des puits (22) au moyen d'ultrasons et d'au moins un émetteur
d'ultrasons fonctionnant de manière magnétostrictive (23, 23b),
caractérisé par
a) une puissance de huit à douze watts par centimètre carré (cm2) de surface émettant
des ultrasons (26, 26b), ainsi que
b) au moins un dispositif de réglage (24) ou au moins un dispositif de guidage (50b)
tel que
c) le ou les émetteur(s) d'ultrasons (23, 23b) peut (peuvent) être réglé(s) au moyen
du dispositif de réglage (24) ou du dispositif de guidage (50b) transversalement à
l'axe (28, 28b) du puits.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un générateur d'ultrasons (5) doté d'au moins deux émetteurs d'ultrasons (23, 23b)
est prévu dans au moins un plan (20, 21, 22).
3. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons (23, 23b) sont disposés en étoile.
4. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons (23, 23b) sont disposés dans plusieurs plans (20, 20b ou
21, 21b ou 22, 22b).
5. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux émetteurs d'ultrasons (23, 23b) sont chaque fois disposés de façon diamétralement
opposée dans un plan (20, 20b ou 21, 21b ou 22, 22b).
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (50b) présente des trous oblongs (54b, 55b).
7. Dispositif selon la revendication 1 et 6, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (50b) comprend des bras s'étendant de manière radiale et
parallèles (51b, 52b).
8. Dispositif selon la revendication 1 et selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons (23b) sont chaque fois disposés entre deux bras (51b, 52b).
9. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les émetteurs d'ultrasons (23b) d'un plan (20b, 21b, 22b) et les bras qui y sont
associés (51b, 52b) forment avec des éléments de liaison un ensemble (59b).