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<ep-patent-document id="EP96101165B1" file="EP96101165NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0733789" kind="B1" date-publ="19981209" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..........ESFRGB..IT..............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
 2100000/1 2100000/2</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0733789</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19981209</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>96101165.7</B210><B220><date>19960129</date></B220><B240><B241><date>19961024</date></B241><B242><date>19980525</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19510602</B310><B320><date>19950323</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19981209</date><bnum>199850</bnum></B405><B430><date>19960925</date><bnum>199639</bnum></B430><B450><date>19981209</date><bnum>199850</bnum></B450><B451EP><date>19980525</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6F 01N   7/08   A</B511><B512> 6F 01N   7/10   B</B512><B512> 6F 01N   7/18   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Fächerartiger Abgaskrümmer für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen</B542><B541>en</B541><B542>Fan-shaped exhaust manifold for multi-cylinder internal combustion engines</B542><B541>fr</B541><B542>Collecteur d'échappement en forme d'éventail pour moteurs à combustion interne multicylindre</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 284 466</text></B561><B561><text>DE-U- 8 312 091</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 164 (M-1106), 24.April 1991 &amp; JP-A-03 032421 (HONDA MOTOR CO LTD), 13.Februar 1991,</text></B562></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Blöcker, Henning, Dipl.-Ing.</snm><adr><str>Kiefernbruch 6</str><city>D-21435 Stelle</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Hülsberg, Thomas, Dipl.-Ing.</snm><adr><str>Kirchenstrasse 3a</str><city>D-21224 Rosengarten</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Pünjer, Ralf, Dipl.-Ing.</snm><adr><str>Mergellstrasse 20</str><city>D-21073 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00201015</iid><adr><str>Epplestrasse 225</str><city>70567 Stuttgart</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry></B840><B880><date>19961030</date><bnum>199644</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung geht aus von einem baumartig strukturierten, fächerartigen Abgassammler für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie er beispielsweise aus der DE 83 12 091.2 U1 als bekannt hervorgeht.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei dem danach bekannten Fächerkrümmer sind die Einzelrohrabschnitte der ersten Sammelebene an ihren stromab liegenden Enden paarweise spiegelbildlich D-förmig mit einer offenen Umfangsseite umgeformt und mit diesen Seiten Y-artig stumpf zusammengeschweißt, wobei der Endbereich der solcherart vorgefertigten Doppelrohre der ersten Sammelebene doppel-D-förmig mit annähernd kreisförmigem Gesamtquerschitt ausgebildet ist. Diese Doppelrohre der ersten Sammelebene werden dann mit den Rohrabschnitten der zweiten und dem der dritten Sammelebene zusammengefügt, wobei eine Stumpfschweißung an den Verbindungsstellen vorgesehen ist. Diese Art der Ausbildung des Fächerkrümmers ist fertigungstechnisch und unter Strömungsgesichtspunkten nicht optimal, weil die Teile in zwei unterschiedlichen Schritten zusammengeschweißt werden müssen, weil die Stumpfschweißungen eine hohe Fertigungsgenauigkeit der Einzelteile voraussetzen und weil trotzdem die Übergänge der lichten Querschnitten von der ersten zur zweiten Sammelebene nicht optimal gestaltet werden können. Außerdem bilden sich im Fall von Durchmessertoleranzen und/oder Querversatz der Rohrabschnitte Stufen an den Fügestellen aus, die sich der Strömung entgegenstellen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, den gattungsgemäß zugrundegelegten Fächerkrümmer dahingehend zu verbessern, daß er kostengünstiger herstellbar ist aber dennoch zugleich eine strömungsgünstige Führung der Abgase gewährleistet.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese Aufgabe wird bei Zugrundelegung des gattungsgemäßen Fächerkrümmers erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Die - abgesehen von Anschlußflanschen-insgesamt sechs erforderlichen Einzelteile des erfindungsgemäßen Fächerkrümmers sind im Fall eines Fächerkrümmers für eine vierfache Zylinderreihe gebildet zum einen von vier verschiedenen Rohrbiegern mit geradlinig begrenzten, u.U. schräg beschnittenen Enden und von zwei verschiedenen IHU-Teilen, die alle preisgünstig und mit hoher Formgenauigkeit herstellbar sind. Die Teile lassen sich in einer einzigen Vorrichtung lagerichtig zusammenstecken und in dieser einen Aufspannung zusammenschweißen. Aufgrund des Zusammensteckens der Teile lassen sich Längentoleranzen in relativ weiten Grenzen ohne weiteres aufnehmen. Durchmessertoleranzen im Bereich der Fügestellen können bei dieser Art zu Fügen ebenfalls ohne weiteres, vor allem aber ohne strömungshinderliche Vorsprünge aufgefangen werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Gegenüber der gattungsgemäß zugrunde gelegten Ausführung eines Fächerkrümmers liegen die Vorteile des erfindungsgemäßen Fächerkrümmers in Folgendem:
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li>▷ Aufgrund der Stecktechnik können innerhalb eines relativ großen Bereiches Längentoleranzen der Einzelteile beim Zusammensetzen des Fächerkrümmers ohne Beeinträchtigung der Schweißqualität oder der Innenoberfläche des Abgasrohres ausgeglichen werden.</li>
<li>▷ Die erforderlichen Schweißnähte sind alle von gleicher Art und Anordnung, nämlich umlaufende Kehlnäht; sie können alle in einer einzigen Werkstückaufspannung geschweißt werden.</li>
<li>▷ Die einzusteckenden Rohrenden müssen nicht in aufwendiger Weise geformt werden (z.B. keine D-Form), sondern brauchen lediglich unter einem bestimmten Winkel abgeschnitten zu werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></li>
<li>▷ Über die Länge hinweg erforderlich werdende Änderungen des Rohrquerschnitts hinsichtlich Querschnittsform und/oder Querschnittsfläche können ohne weiteres an den im IHU-Verfahren hergestellten Rohrabschnitten der zweiten Sammelebene ohne Mehrkosten angeformt werden.</li>
<li>▷ Es entstehen beim Zusammensetzen und -schweißen des Fächerkrümmers keine strömungshinderlichen Stufen.</li>
<li>▷ Durch die beiden zuvor genannten Gründe lassen sich gute Strömungsverhältnisse in dem Abgassammler gewährleisten.</li>
<li>▷ Aufgrund dieser Möglichkeit braucht bei der Bemessung des lichten Strömungsquerschnittes der Abgasleitungen keine "Reserve" berücksichtigt zu werden; vielmehr darf ohne fertigungsbedingte Funktionseinbuße an der unteren Bemessungsgrenze dimensioniert werden, was einer - geringeren - Rohrgröße, den Kosten und dem Gewicht des Fächerkrümmers zugute kommt.</li>
</ul></p>
<p id="p0006" num="0006">Die Vorteile des erfindungsgemäßen Fächerkrümmers im Vergleich zu einer Halbschalen-Bauweise eines Fächerkrümmers liegen in Folgendem:
<ul id="ul0002" list-style="none" compact="compact">
<li>▷ Es wird eine kostengünstige Fertigung ermöglicht, da die für eine Halbschalen-Bauweise erforderlichen, gesonderten Verzweigungsstücke und deren Zwischenfügen vermieden wird.</li>
<li>▷ Der Fächerkrümmer benötigt im Vergleich zu einer Ausführung mit gesonderten Verzweigungsstücken in Halbschalenbauweise wesentlich weniger Einzelteile, und zwar beispielsweise bei einem Fächerkrümmer mit endseitig vier Rohrabschnitten der ersten Sammelebene nur sechs Einzelteile gegenüber sonst 14 Einzelteilen.</li>
<li>▷ Es sind wesentlich weniger Schweißnähte zum Zusammenschweißen der geringeren Teilezahl erforderlich, und zwar beim gewählten Beispiel insgesamt nur fünf Umfangsnähte im Vergleich zu acht Umfangsnähten zuzüglich sechs Längsnähten an den halbschalig zusammengesetzten Verzweigungsstücken.</li>
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden; im übrigen ist die Erfindung an Hand<!-- EPO <DP n="4"> --> eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachfolgend noch erläutert; dabei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Ansicht auf einen Fächerkrümmer von außen quer auf den zylinderkopseitigen Flansch,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Ansicht auf den Fächerkrümmer nach Figur 1 parallel zu dem zylinderkopseitigen Flansch und</dd>
<dt>Fig. 3 bzw. 4</dt><dd>jeweils eine Einzeldarstellung der beiden Rohrabschnitte der zweiten Sammelebene des Fächerkrümmers nach den Figuren 1 und 2.</dd>
</dl></p>
<p id="p0008" num="0008">Die Figuren 1 und 2 zeigen einen baumartig strukturierten, fächerartigen Abgassammler - einen sog. "Fächerkrümmer" - zum Sammeln und Zusammenführen der Abgase einer - im Beispiel - vierzylindrigen Brennkraftmaschine. Der Fächerkrümmer weist demgemäß vier von einem Flansch 8 ausgehende Einzelrohrabschnitte 1, 2, 3 und 4 in einer ersten Sammelebene 16 auf, von denen je einer einem Arbeitsraum der Brennkraftmaschine zugeordet ist. Die aus gebogenen Rohren hergestellten Einzelrohrabschnitte sind zumindest bis zu den später noch näher zu erwähnenden Vereinigungsstellen innerhalb des Fächerkrümmers untereinander in grober Näherung etwa gleichlang ausgebildet und verlaufen unverzweigt. Sie sind paarweise zu ebenfalls untereinander etwa gleichlangen Strömungsstrecken einer zweiten Sammelebene 17 und diese wiederum zu einem einheitlichen Rohrabschnitt einer dritten Sammelebene 18 über Y-förmige Rohrausbildungen zusammengeführt. Die einzelnen, gebogenen und endseitig passend geformten und beschnittenen Rohrabschnitte des Fächerkrümmers sind Lagegerecht zusammengefügt und dichtend zusammengeschweiß.</p>
<p id="p0009" num="0009">Um den Fächerkrümmer kostengünstig herstellen, aber dennoch zugleich eine strömungsgünstige Führung der Abgase gewährleisten zu können, sind folgende Maßnahmen bzw. Merkmale an dem Fächerkrümmer vorgesehen:<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Die vier Einzelrohrabschnitte 1, 2, 3 und 4 der ersten Sammelebene 16 sind bis in den Bereich der Vereinigung zur zweiten Sammelebene 17 hinein im Durchmesser und in der Querschnittsform gleichbleibend ausgebildet und dort endseitig lediglich unter einem bestimmten Winkel beschnitten. Die Rohrabschnitte sind als kostengünstig herstellbare Rohrbieger ausgebildet, die aus einem preiswerten, nicht vorbearbeiteten Vorprodukt, nämlich Rundrohren gewonnen werden. Die einzusteckenden Rohrenden müssen nicht in aufwendiger Weise geformt werden (z.B. keine D-Form), sondern brauchen lediglich unter einem bestimmten Winkel abgeschnitten zu werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Rohrabschnitte 5, 6 der zweiten Sammelebene 17 sind für sich nahtlos ausgebildet und aus Rundrohren als Vorprodukt im Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU-Verfahren) hergestellt, womit relativ komplizierte Formen kostengünstig dargestellt werden können. Die Rohrabschnitte 5, 6 der zweiten Sammelebene reichen - entgegen der Strömungsrichtung 7 - mit einem integrierten Überstand 19, 19' baulich bis vor die Vereinigungsstelle 12 bzw. 12' der beiden jeweils zugehörigen Einzelrohrabschnitte 1 und 4 bzw. 2 und 3 der ersten Sammelebene 16. Im Bereich der stromauf liegenden Enden ist in die Rohrabschnitte der zweiten Sammelebene eine Y-artige Vereinigungsstelle 9 bzw. 10 integriert. Dadurch wird außer der stirnseitigen Öffnung 13 bzw. 13' auch noch eine umfangsseitige Öffnung 14 bzw. 14' geschaffen, so daß in jeder Öffnung je eines der vier Einzelrohrabschnitte der ersten Sammelebene angeschlossen werden kann. Die Einzelrohrabschnitte der ersten Sammelebene sind jeweils in die offenen, durchmessergrößeren Öffnungen 13, 13', 14, 14' der Y-artigen Vereinigungsstellen 9 und 10 eingesteckt und sind dort jeweils mittels einer umlaufenden Kehlnaht 15 dichten angeschweißt. Aufgrund der Stecktechnik können innerhalb eines relativ großen Bereiches Längentoleranzen der Einzelteile beim Zusammensetzen des Fächerkrümmers ohne Beeinträchtigung der Schweißqualität oder der Innenoberfläche des Abgasrohres ausgeglichen werden, weil die Rohrabschnitte ohne weiteres mehr oder weniger Tief (Maß t) in die entsprechende Aufnahmeöffnung eingesteckt werden können. Es entstehen<!-- EPO <DP n="6"> --> beim Zusammensetzen und -schweißen des Fächerkrümmers keine strömungshinderlichen Stufen. Dieses Fügen erfolgt - gemeinsam mit dem weiter unten erläuterten Fügen der Rohrabschnitte für die Strömungspfade der zweiten zur dritten Sammelebene - in einer Aufspann- und Schweißvorrichtung. Die erforderlichen Schweißnähte sind alle gleicher Art und Anordnung, nämlich umlaufende Kehlnähte. Es können alle fünf umlaufenden Kehlnähte bei einer einzigen Werkstückaufspannung geschweißt werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Einer, und zwar der größere Rohrabschnitte 5 der zweiten Sammelebene 17 reicht mit einem Überstand 20 in Strömungsrichtung 7 baulich bis hinter die Vereinigungsstelle 12" der beiden Strömungspfade der zweiten Sammelebene 17 und weist nahe seines stromab liegenden Endes eine weitere Y-artige Vereinigungsstelle 11 zum seitlichen Anschließen des kleineren Rohrabschnittes 6 der zweiten Sammelebene auf. Der größere Rohrabschnitt 5 geht hinter der weiteren Y-artige Vereinigungsstelle 11 mit seinem stromab liegenden Überstand 20 in die dritte Sammelebene 18 über, wo ein weiterführendes Abgasrohr lösbar angeschlossen oder auch angeschweißt werden kann. Das Ende des kleineren Rohrabschnittes 6 der zweiten Sammelebene ist in die durchmessergrößere Öffnung 22 der weiteren Y-artigen Vereinigungsstelle 11 eingesteckt und dort ebenfalls mittels einer umlaufenden Kehlnaht 15 dichtend angeschweißt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Im Bereich der Zusammenführung von zwei Strömungspfaden muß der Rohrquerschnitt über die Länge hinweg vergrößert werden, um eine gleichbleibende Strömung gewährleisten zu können. Diese erforderlichen Änderungen hinsichtlich Querschnittsform und/oder Querschnittsfläche können ohne weiteres an den im IHU-Verfahren hergestellten Rohrabschnitten der zweiten Sammelebene ohne Mehrkosten angeformt werden. Die Vergrößerung des lichten Strömungsquerschnitts vom Einzelquerschnitt der ersten Sammelebene 16 zu dem größeren Strömungsquerschnitt der zweiten Sammelebene 17 erfolgt aufgrund einer entsprechenden Formgebung der Rohrwandung im Bereich der Überstände 19 bzw. 19' der stromauf liegenden, Y-artige<!-- EPO <DP n="7"> --> Vereinigungsstellen 9 und 10 durch das Formgebungswerkzeug des IHU-Verfahrens. In ganz entsprechender Weise muß auch der lichte Strömungsquerschnitt vom Einzelquerschnitt der zweiten Sammelebene 17 zu dem größeren Strömungsquerschnitt der dritten Sammelebene 18 vergrößert werden, was auch hier im Bereich der stromab liegenden, weiteren, Y-artigen Vereinigungsstelle 11 aufgrund einer entsprechenden Formgebung der Rohrwandung erfolgt. Diese Formgebung wird durch das beim IHU-Verfahren eingesetzte Formgebungswerkzeug ohne Zusatzkosten bewirkt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Schließlich können auch platz- oder einbaubedintge Flachstellen 21 an den Rohrabschnitten 5, 6 der zweiten Sammelebene 17 ohne weiters durch eine Formgebung der Rohrwandung in diesem Bereich beim IHU-Verfahren angeformt werden. Der lichte Strömungsquerschnitt im Bereich dieser Flachstellen kann in einfacher Weise oval und in der lichten Querschnittsfläche größer als im Bereich des ungestörten Rundquerschnittes bemessen werden. Aufgrund dieser Möglichkeit braucht bei der Bemessung des lichten Strömungs querschnittes der Abgasleitungen keine "Reserve" berücksichtigt zu werden; vielmehr darf ohne fertigungsbedingte Funktionseinbuße an der unteren Bemessungsgrenze dimensioniert werden, was einer geringeren Rohrgröße, den Kosten und dem Gewicht des Fächerkrümmers zugute kommt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Baumartig strukturierter, fächerartiger Abgassammler - nachfolgend kurz "Fächerkrümmer" genannt - zum Sammeln und Zusammenführen der Abgase einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine, wobei der Fächerkrümmer mehrere, je einem Arbeitsraum der Brennkraftmaschine zugeordete, untereinander etwa gleichlange, unverzweigte, gebogene Einzelrohrabschnitte in einer ersten Sammelebene aufweist, die paarweise zu ebenfalls untereinander etwa gleichlangen Rohrabschnitten einer zweiten Sammelebene und diese wiederum zu einem einheitlichen Rohrabschnitt einer dritten Sammelebene über Y-förmige Rohrausbildungen zusammengeführt sind, wobei der Fächerkrümmer aus einzelnen, gebogenen und endseitig passend geformten und beschnittenen Rohrabschnitten zusammengeschweiß ist,<br/>
<b>gekennzeichnet durch</b> die Gemeinsamkeit folgender Merkmale:
<claim-text>▷ die Einzelrohrabschnitte (1, 2, 3, 4) der ersten Sammelebene (16) sind bis in den Bereich der Vereinigung zur zweiten Sammelebene (17) hinein im Durchmesser und in der Querschnittsform gleichbleibend ausgebildet und dort endseitig annähernd eben und unter einem bestimmten Winkel beschnitten,</claim-text>
<claim-text>▷ die für sich nahtlos ausgebildeten, im Innenhochdruck-Umformverfahren (IHU-Verfahren) hergestellten Rohrabschnitte (5, 6) der zweiten Sammelebene (17) reichen mit einem integrierten Überstand (19, 19') - entgegen der Strömungsrichtung (7) - baulich bis vor die Vereinigungsstelle (12, 12') der beiden zugehörigen Einzelrohrabschnitte (1 und 4 bzw.<!-- EPO <DP n="9"> --> 2 und 3) der ersten Sammelebene (16) und weisen dort eine integrierte, Y-artige Vereinigungsstelle (9, 10) mit Öffnungen (13, 13', 14, 14') zum stirnseitigen und umfangsseitigen Anschließen je eines Einzelrohrabschnittes (1, 2, 3, 4) der ersten Sammelebene (16) auf,</claim-text>
<claim-text>▷ die Einzelrohrabschnitte (1, 2, 3, 4) der ersten Sammelebene (16) sind jeweils in die offenen, durchmessergrößeren Öffnungen (13, 13', 14, 14') der Y-artigen Vereinigungsstelle (9, 10) des Rohrabschnittes (5, 6) der zweiten Sammelebene (17) eingesteckt und sind dort jeweils mittels einer umlaufenden Kehlnaht (15) dichtend angeschweißt,</claim-text>
<claim-text>▷ einer der Rohrabschnitte (5) der zweiten Sammelebene (17) reicht mit einem Überstand (20) in Strömungsrichtung (7) baulich bis hinter die Vereinigungsstelle (12") der Rohrabschnitte (5, 6) der zweiten Sammelebene (17) und weist nahe seines stromab liegenden Endes eine weitere Y-artige Vereinigungsstelle (11) zum seitlichen Anschließen eines anderen Rohrabschnittes (6) der zweiten Sammelebene (17) auf, wobei das Ende des Rohrabschnittes (5) mit der weiteren Y-artige Vereinigungsstelle (11) mit seinem stromab liegenden Ende in den Überstand (20) in die dritte Sammelebene (18) übergeht,</claim-text>
<claim-text>▷ der andere Rohrabschnitt (6) der zweiten Sammelebene (17) ist in die durchmessergrößere Öffnung (22) der weiteren Y-artigen Vereinigungsstelle (11) des einen Rohrabschnittes (5) der zweiten Sammelebene (17) eingesteckt und ist dort mittels einer umlaufenden Kehlnaht (15) dichtend angeschweißt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Fächerkrümmer nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß die Vergrößerung des lichten Strömungsquerschnitts vom Einzelquerschnitt der ersten Sammelebene (16) zu dem größeren Strömungsquerschnitt der zweiten Sammelebene (17) aufgrund einer entsprechenden Formgebung der Rohrwandung im Bereich der stromauf liegenden, Y-artige Vereinigungsstelle (9, 10) der Rohrabschnitte (5, 6) der zweiten Sammelebene (17) durch das IHU-Verfahren erfolgt.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Fächerkrümmer nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß die Vergrößerung des lichten Strömungsquerschnitts vom Einzelquerschnitt der zweiten Sammelebene (17) zu dem größeren Strömungsquerschnitt der dritten Sammelebene (18) aufgrund einer entsprechenden Formgebung der Rohrwandung im Bereich der stromab liegenden, weiteren, Y-artigen Vereinigungsstelle (11) des Rohrabschnittes (5) der dritten Sammelebene (18) durch das IHU-Verfahren erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Fächerkrümmer nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
daß der lichte Strömungsquerschnitt der Rohrabschnitte (5, 6) der zweiten Sammelebene (17) im Bereich von platzbedintgen Flachstellen (21) dieser Rohrabschnitte (5, 6) aufgrund einer ovalen, in der lichten Querschnittsfläche größer als im Bereich des ungestörten Rundquerschnittes bemessenen Formgebung der Rohrwandung in diesem Bereich durch das IHU-Verfahren erfolgt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Exhaust manifold of tree or fan-like structure - referred to hereinafter as a "fan manifold" for the sake of brevity - for the collection and merging of exhaust gases from a multiple-cylinder combustion engine, such that at a first manifold level the fan manifold comprises several individual tube sections each associated with a working chamber of the combustion engine, the said tube sections being of approximately the same length, unbranched, and bent to shape, which merge in pairs into the tube sections of a second manifold level which are also of approximately the same length as one another, and which again merge into a single tube section of a third manifold level via Y-shaped tubular structures, such that the fan manifold is welded together from the said tube sections which are bent and shaped or cut to fit together,<br/>
<b>characterized by</b><br/>
a combination of the following features:
<claim-text><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="5" he="4" img-content="character" img-format="tif" inline="yes"/> the individual tube sections (1, 2, 3, 4) of the first manifold level (16) are of constant diameter and cross-section shape as far as the area where they join to form the second manifold level (17), where they are cut at the ends approximately evenly and at a determined angle,</claim-text>
<claim-text><img id="ib0002" file="imgb0001.tif" wi="5" he="4" img-content="character" img-format="tif" inline="yes"/> the in themselves seamless tube sections (5, 6) of the second manifold level (17) are formed by the internal high-pressure forming (IHPF) process, and in the direction from which the flow (7) is coming, have integral extensions (19, 19') projecting structurally beyond the confluence points (12, 12') of the two respectively associated individual tube sections (1 and 4 or 2 and 3) of the first manifold level (16), where they comprise an integrated Y-shaped junction (9, 10) with apertures (13, 13', 14, 14') for the end and side connection in each case of one of the individual tube sections (1,2, 3, 4) of the first manifold level (16),</claim-text>
<claim-text><img id="ib0003" file="imgb0001.tif" wi="5" he="4" img-content="character" img-format="tif" inline="yes"/> the individual tube sections (1, 2, 3, 4) of the first manifold level (16) are each pushed into the open apertures (13, 13', 14, 14') with larger diameters of the Y-shaped junctions (9, 10) of the tube sections (5, 6) of the second manifold level (17), and are welded therein by a circumferential fillet weld (15) to prevent leakage,</claim-text>
<claim-text><img id="ib0004" file="imgb0001.tif" wi="5" he="4" img-content="character" img-format="tif" inline="yes"/> one of the tube sections (5) of the second manifold level (17) projects structurally with an extension (20) in the flow direction (7) to beyond the confulence point<!-- EPO <DP n="12"> --> (12") of the tube sections (5, 6) of the second manifold level (17) and near its downstream end has another Y-shaped junction (11) for the side connection of another tube section (6) of the second manifold level (17), such that the end of the tube section (5) comprising the said other Y-shaped junction (11), with its downstream end constituting the extension (20), forms the transition to the third manifold level (18),</claim-text>
<claim-text><img id="ib0005" file="imgb0001.tif" wi="5" he="4" img-content="character" img-format="tif" inline="yes"/> the other tube section (6) of the second collection level (17) is pushed into the aperture (22) with larger diameter of the other Y-shaped junction (11) of the first tube section (5) of the second manifold level (17), and is welded therein by a circumferential fillet weld (15) to prevent leakage.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Fan manifold according to Claim 1,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the open flow cross-section from the individual cross-section of the first manifold level (16) is enlarged to the larger flow cross-section of the second manifold level (17) by appropriately shaping the tube wall in the region of the upstream Y-shaped junctions (9, 10) of the tube sections (5, 6) of the second manifold level (17), by means of the IHPF process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Fan manifold according to Claim 1,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the open flow cross-section from the individual cross-section of the second manifold level (17) is enlarged to the larger flow cross-section of the third manifold level (18) by appropriately shaping the tube wall in the region of the downstream other Y-shaped junction (11) of the tube section (5) of the second manifold level (17), by means of the IHPF process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Fan manifold according to Claim 1,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the open flow cross-sections of the tube sections (5, 6) of the second manifold level (17) in the region of portions (21) of these tube sections (5, 6), are flattened due to considerations of space, to an oval shape with cross-sectional area larger than in the region of the undistorted circular cross-section, the tube walls being shaped in the said regions by means of the IHPF process.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Collecteur d'échappement à structure arborescente, en forme d'éventail - appelé ci-après brièvement "collecteur en éventail" - pour collecter et rassembler les gaz d'échappement d'un moteur à combustion interne multicylindre, collecteur en éventail qui comporte plusieurs tronçons de tuyau individuels, coordonnés chacun à un espace de travail du moteur à combustion interne, qui possèdent entre eux à peu près la même longueur, sont dépourvus de ramification et sont courbes, tronçons qui sont situés dans un premier plan de collecte et raccordés par paire, par l'intermédiaire de conformations de tuyau de forme en Y, à des tronçons de tuyau d'un deuxième plan de collecte, qui ont également entre eux à peu près la même longueur et sont à leur tour raccordés, par l'intermédiaire d'une conformation de tuyau en Y à un tronçon de tuyau unique d'un troisième plan de collecte, le collecteur en éventail étant obtenu par soudage ensemble de tronçons de tuyau séparés courbes, qui sont conformés et coupés de manière appropriée aux extrémités,<br/>
caractérisé par l'ensemble des caractéristiques suivantes:
<claim-text>◆ les tronçons de tuyau individuels (1, 2, 3, 4) du premier plan de collecte (16) sont réalisés à diamètre et forme de section droite constants jusque dans la zone de jonction menant au deuxième plan de collecte (17), zone dans laquelle leurs extrémités sont coupées approximativement suivant des plans de coupe et sous un angle déterminé,</claim-text>
<claim-text>◆ les tronçons de tuyau (5, 6) du deuxième plan de collecte (17) sont fabriqués en eux-mêmes sans joint selon le procédé de formage à haute pression interne ou procédé IHU ("Innenhochdruck-Umformverfahren") et s'étendent structurellement, par une saillie (19, 19') intégrée - dirigée en sens contraire à la direction d'écoulement (7) - jusque devant le point de jonction (12, 12') des deux tronçons de tuyau individuels coordonnés (1 et 4 respectivement 2 et 3) du premier plan de collecte (16) et présentent à cet endroit un point de jonction (9, 10) intégré, à peu près en Y, présentant des ouvertures (13, 13', 14, 14') pour le raccordement de chaque fois un tronçon de tuyau individuel (1, 2, 3, 4) du premier plan de collecte (16) respectivement à une extrémité et à la périphérie,</claim-text>
<claim-text>◆ les tronçons de tuyau individuels (1, 2, 3, 4) du premier plan de collecte (16) sont emboîtés chacun dans les ouvertures (13, 13', 14, 14') de plus grand diamètre et qui sont ouvertes du point de jonction (9, 10) en Y du<!-- EPO <DP n="14"> --> tronçon de tuyau (5, 6) du deuxième plan de collecte (17), auquel ils sont soudés chacun de façon étanche par un joint en congé circonférentiel (15),</claim-text>
<claim-text>◆ l'un des tronçons de tuyau (5) du deuxième plan de collecte (17) s'étend structurellement, par une saillie (20) dirigée dans la direction d'écoulement (17), jusque derrière le point de jonction (12") des tronçons de tuyau (5, 6) du deuxième plan de collecte (17) et présente, près de son extrémité située en aval, un point de jonction supplémentaire (11) à peu près en Y pour le raccordement latéral d'un autre tronçon de tuyau (6) du deuxième plan de collecte (17), l'extrémité du tronçon de tuyau (5), comprenant le point de jonction supplémentaire (11) en Y, s'étendant dans le troisième plan de collecte (18), en s'y raccordant, par son extrémité côté aval dans la saillie (20),</claim-text>
<claim-text>◆ l'autre tronçon de tuyau (6) du deuxième plan de collecte (17) est emboîté dans l'ouverture (22), de plus grand diamètre, du point de jonction supplémentaire (11) en Y dudit tronçon de tuyau (5) du deuxième plan de collecte (17), tronçon de tuyau auquel il est soudé de façon étanche par un joint en congé circonférentiel (15).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Collecteur en éventail selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agrandissement de la section intérieure de passage, à partir de la section individuelle du premier plan de collecte (16) à la plus grande section de passage du deuxième plan de collecte (17), est réalisé au moyen d'un façonnage adéquat de la paroi de tuyau, par le procédé IHU, dans la zone du point de jonction en Y (9, 10) situé en amont des tronçons de tuyau (5, 6) du deuxième plan de collecte (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Collecteur en éventail selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agrandissement de la section intérieure de passage, à partir de la section individuelle du deuxième plan de collecte (17) à la plus grande section de passage du troisième plan de collecte (18), est réalisé au moyen d'un façonnage adéquat de la paroi de tuyau, par le procédé IHU, dans la zone du point de jonction supplémentaire (11) en Y, situé en aval, du tronçon de tuyau (5) du troisième plan de collecte (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Collecteur en éventail selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section intérieure de passage des tronçons de tuyau (5, 6) du deuxième plan de collecte (17) dans la zone d'aplatissements (21) de ces tronçons de tuyau (5, 6), rendus<!-- EPO <DP n="15"> --> nécessaires par un manque de place, possède une forme ovale dont l'aire de la section intérieure de passage est plus grande que dans la zone à section circulaire non perturbée, la forme aplatie étant obtenue par le façonnage de la paroi de tuyau dans cette zone par le procédé IHU.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="176" he="238" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="140" he="236" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
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