| (19) |
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(11) |
EP 0 734 508 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.12.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F28D 1/03 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9400/198 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9516/889 (22.06.1995 Gazette 1995/26) |
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| (54) |
PLATTENRADIATOR
PANEL RADIATOR
RADIATEUR A PANNEAU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
16.12.1993 AT 2557/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.1996 Patentblatt 1996/40 |
| (73) |
Patentinhaber: STELRAD RADIATOREN GESELLSCHAFT mbH |
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1051 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- SEIDL, Nikolaus
A-1051 Wien (AT)
- FUHRMANN, Klaus-Dieter
A-2320 Schwechat (AT)
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| (74) |
Vertreter: Weinzinger, Arnulf, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Sonn, Pawloy, Weinzinger & Wolfram
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 682 105
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DE-C- 3 632 223
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenradiator mit fest eingebauter Ventil-
und Anschlußgarnitur, welche mit einem an einer Seite des Plattenradiators oben angeordneten
Regelventil versehen ist, welches am gleichfalls dort placierten, in einen oberen
Radiatorplattensammelkanal einmündenden Radiatorplattenzulaufanschluß angeordnet ist,
und welche Verbindungsrohre beinhaltet, die vom Regelventil und von einem in einen
unteren Radiatorplattensammelkanal des Plattenradiators einmündenden Radiatorplattenrücklaufanschluß
zu unten am Plattenradiator vorgesehenen radiatorseitigen lösbaren Anschlußverschraubungen
führen.
[0002] Es sind Plattenradiatoren vorgenannter Art bekannt, bei denen die fest eingebaute
Ventil- und Anschlußgarnitur einem Seitenrand einer Radiatorplatte folgend angeordnet
ist und sich sowohl der Radiatorplattenzulaufanschluß, an welchem das Regelventil
angeordnet ist, als auch der Radiatorplattenrücklaufanschluß an der gleichen Seite
des Radiators befinden, und die Anschlußverschraubungen der Ventil- und Anschlußgarnitur,
welche mit den zum Radiator führenden Zuleitungen zu verbinden sind, gleichfalls im
Bereich jenes Randes, an dem sich das Regelventil und der Radiatorplattenrücklaufanschluß
befinden, angeordnet sind (DE-C-36 32 223). Eine solche Ausbildung eines Plattenradiators
kann bei verschiedenen Anwendungsfällen zu Leistungsminderungen und zu Unbequemlichkeiten
bzw. Erschwernissen bei der Montage solcher Radiatoren führen. So können sich bei
größeren Baulängen von Plattenradiatoren in den vom Radiatorplattenzulaufanschluß
und vom Radiatorplattenrücklaufanschluß fernen Bereichen des Radiators Zonen mit verminderter
Wärmeabgabe bilden, weil die Zirkulation mit zunehmender Entfernung von den Radiatorplattenanschlüssen
schwächer wird, eine Erscheinung die gerade bei Plattenradiatoren zufolge des bei
dieser Radiatorenart gegebenen höheren Durchflußwiderstandes vermehrt in Erscheinung
treten kann und zu Minderungen der Wärmeabgabe führen kann. Die im Bereich eines Seitenrandes
placierten Anschlußverschraubungen der Anschlußgarnituren verlangen eine exakte Placierung
der Zuleitungsenden, welche auf die an den einzelnen Radiatoraufstellungsplätzen einer
Anlage vorgesehenen, in der Regel verschiedenen, Radiatorgrößen genau anzupassen ist,
was erhöhte Sorgfalt bei der Leitungsverlegung erfordert. Falls sich die Notwendigkeit
ergibt, einen anderen Radiator einzubauen, als bei der Planung und bei der Verlegung
der Zuleitungen in Betracht gezogen war, kann daraus eine optisch ungünstige Placierung
des betreffenden Radiators folgen oder sogar die Notwendigkeit resultieren, die Zuleitungen
verändern zu müssen, um den Radiator überhaupt unterbringen zu können. Derartige Umstände
können z.B. dann auftreten, wenn die Radiatoren, wie dies häufig der Fall ist, in
Fensternischen montiert werden.
[0003] Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung einen Radiator eingangs erwähnter Art
zu schaffen, bei dem auch unter erschwerten Betriebsbedingungen eine gute und gleichmäßige
Wärmeabgabe gegeben ist und der auch die hinsichtlich Leitungsverlegung und Montage
erforderlichen Arbeiten sehr einfach und weitgehend standardisiert durchführen läßt.
[0004] Der erfindungsgemäße Plattenradiator eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbaren Anschlußverschraubungen in der Mitte der Unterseite des Radiators
angeordnet sind, wobei das eine der genannten Verbindungsrohre im Radiator fest angeordnet
ist und von einer Anschlußverschraubung zum Regelventil führt und das andere der genannten
Verbindungsrohre im Radiator fest angeordnet ist und von einer Anschlußverschraubung
zu einem in der dem Regelventil gegenüberliegenden Hälfte der Längserstreckung des
Plattenradiators in den genannten unteren Radiatorplattensammelkanal einmündenden
Radiatorplattenrücklaufanschluß führt, und daß diese Verbindungsrohre aus Stahl gebildet
sind. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen
werden. Die mittige Anordnung der Anschlußverschraubungen der Ventil- und Anschlußgarnitur
an der Unterseite des Radiators ermöglicht es, die Zuleitungen bzw. deren zum Anschluß
der Radiatoren vorgesehenen Enden in den zu beheizenden Räumen weitgehend standardisiert
anzuordnen bzw. zu verlegen und z.B. jeweils mittig in Fensternischen ausmünden zu
lassen und dabei weitgehend unabhängig von der Größe des am jeweiligen Anschlußort
vorzusehenden Radiators eine ausgewogene Anbringung desselben zu erzielen, z.B. im
Fall der Anbringung in einer Fensternische eine mittensymmetrische Anordung des Radiators,
unabhängig von der jeweils erforderlichen Größe desselben, was es auch ermöglicht,
im Bedarfsfall eine andere Größe eines solchen Radiators einzusetzen, als in einem
ursprünglichen Konzept vorgesehen war, ohne daß es dazu einer Veränderung der Lage
der Ausmündungen der Zuleitungen bedarf und ohne daß bei einer solchen Veränderung
der Radiatorgrößen eine deutlich merkbare Veränderung des Aussehens in Kauf genommen
werden muß. Die zusammen mit der mittigen Anordnung der Anschlußverschraubungen in
der Mitte der Unterseite des Radiators vorgesehene Verbindung dieser Anschlußverschraubungen
mit einem seitlich oben am Radiator angeordneten Regelventil und mit einem in der
diesem Regelventil gegenüberliegenden Hälfte der Längserstreckung des Plattenradiators
in den unten verlaufenden Radiatorplattensammelkanal einmündenden Radiatorplattenrücklaufanschluß,
wobei das Heizmedium in einen beim Regelventil angeordneten Radiatorplattenzulaufanschluß
in die betreffende Radiatorplatte eintritt, ergibt unabhängig von der Radiatorgröße
eine weitgehend gleichmäßige Durchströmung der Radiatorplatten, so daß praktisch keine
Minderungen der Wärmeabgabe, wie sie z.B. bei der oben erwähnten einseitigen Placierung
von Vorlaufanschluß und Rücklaufanschluß vorliegen, auftreten. Es besteht auch jederzeit
die Möglichkeit, bei Veränderung des Wärmebedarfs andere Radiatorgrößen als ursprünglich
konzipiert einzusetzen, ohne die Zuleitungen ändern zu müssen. Diese Vorteile treten
zu den günstigen Eigenschaften hinsichtlich Bedienung und Regelung, welche sich aus
der Anordnung des Radiatorregelventils seitlich oben am Radiator ergeben, hinzu. Es
sind auch die Nachteile bisher bekannt gewordener Radiatoren mit mittig placierten
Anschlußverschraubungenn, nämlich verminderte Wärmeabgabe und ungünstige Regelung
und Bedienung der Ventile, vermieden.
[0005] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäß ausgebildeten Plattenradiators,
bei der auch bei großen Radiatorlängen eine sehr gleichmäßige Durchströmung gegeben
ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Radiatorplattenrücklaufanschluß an der dem
Regelventil gegenüberliegenden Seite des Plattenradiators in den genannten unteren
Radiatorplattensammelkanal einmündet.
[0006] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform, welche insbesondere dahingehend Vorteile
bietet, daß im Bereich der Anschlußverschraubungen ein Wärmeübergang vom zulaufenden
auf das ablaufende Heizungsmedium hintangehalten wird, und weiter eine baulich sehr
einfache Ausbildung der Anschlußverschraubungen erlaubt, ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsanschlüsse getrennt nebeneinander angeordnet sind.
[0007] Die vorzugsweise vorgesehene Ausführung der Verbindungsrohre aus Stahl ist sowohl
hinsichtlich des Vermeidens galvanischer Korrosivwirkungen als auch hinsichtlich des
weitgehenden Vermeidensvon Unterschieden der thermischen Ausdehnung im Bereich des
Radiators von Vorteil und schafft weiter auch die Möglichkeit im Bereich des Radiators
mit einer einzigen Verbindungstechnologie, nämlich dem Schweißen, alle Verbindungen
auf wirtschaftliche Weise mit sehr guter Haltbarkeit herstellen zu können.
[0008] Im Interesse einer baulich weitgehenden Vereinfachung und einer Ersparnis an Montageschritten
im Bereich der Anschlußverschraubungen sowie im Interesse des Erzielens einer guten
mechanischen Stabilität im Bereich der Anschlußverschraubungen, sowie einem Vermeiden
des Vorsehens unterschiedlicher Metalle bis zu den Enden der Anschlußverschraubungen,
kann man vorteilhaft eine Ausführungsform vorsehen, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Anschlußverschraubungen mit Überwurfmutter-Rohrverbindungen ausgebildet
sind, welche aus den Endabschnitten der vom Regelventil und vom Radiatorplattenrücklaufanschluß
kommenden Verbindungsrohre und auf diese aufgefädelten Überwurfmuttern gebildet sind,
wobei der Endabschnitt dieser Verbindungsrohre mit einem durch eine spanlos geformte
radiale Ausfaltung gebildeten Bund versehen ist, an dem die Überwurfmutter beim Aufschrauben
auf ein an einer Zuleitung befindliches Gewindegegenstück zur Anlage kommt.
[0009] Es ist dabei für das Verbinden der Anschlußverschraubungen des Radiators mit den
zum Aufstellungsort des Radiators führenden Zuleitungen von Vorteil, wenn man vorsieht
daß, an den Verbindungsrohren auf den Bund folgend frei endende Rohrstutzen anschließen;
diese Ausbildung ermöglicht eine gegenseitige Führung der Anschlußverschraubungen
und der Zuleitungen beim Zusammenfügen und ergibt gleichzeitig auch eine gute Führung
bzw. einen guten Sitz von Ringdichtungen welche in die Überwurfmutter-Rohrverschraubungen
eingesetzt werden können.
[0010] Eine weitere im Rahmen der Erfindung vorgesehene Ausführungsform des Plattenradiators
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußverschraubungen an einer zwei Leitungswege
im konzentrischer Anordnung enthaltenden, verdrehbaren und lösbaren Kupplung gebildet
sind, welche einen Radiatoranschlußteil, an den die Verbindungsrohre angeschlossen
sind, und einen mit den Anschlußverschraubungen versehenen Zuleitungsanschlußteil
aufweist. Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß der Radiator bei der Montage
beliebig um die geometrische Achse der verdrehbaren Kupplung geschwenkt werden kann,
was zum einen die Verlegung der Zuleitungen vereinfacht, da Lagetoleranzen der Zuleitungen
durch die Möglichkeit des Verschwenkens des Radiators ausgeglichen werden können,
und durch Schwenken des Radiators unter Umständen auch die Lage des Regelventils geändert
werden kann, wenn der Wunsch oder die Notwendigkeit hierzu auftreten.
[0011] Der erfindungsgemäße Plattenradiator kann eine oder auch mehrere Radiatorplatten,
welche miteinander in Durchflußverbindung stehen, aufweisen, und es können die Radiatorplatten
ohne oder mit Konvektionsblechen ausgeführt sein.
[0012] Die Erfindung wird nun nachstehend an Hand von Beispielen unter Bezugnahme auf die
schematisch gehaltene Zeichnung weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig.1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Radiators mit einer Radiatorplatte
in Rückseitenansicht,
Fig.2 diesen Radiator im Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig.1,
Fig.3 eine Ansicht einer Anschlußverschraubung dieses Radiators in vergrößertem Maßstab,
teilweise aufgeschnitten, und
Fig.4 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Radiators mit einer Radiatorplatte
in Rückseitenansicht.
[0013] Der in Fig.1 und 2 dargestellte Plattenradiator 1 weist eine Radiatorplatte 2 auf
und hat eine fest eingebaute Ventil- und Anschlußgarnitur 3. Die Ventil- und Anschlußgarnitur
3 ist mit einem an der einen Seite 4a der Radiatorplatte 2 oben angeordneten Regelventil
5 versehen, welches am gleichfalls dort placierten Radiatorplattenzulaufanschluß 6
angeordnet ist, der seinerseits in den oberen Sammelkanal 7 der Radiatorplatte 2 mündet,
von dem aus das Heizmedium in die Durchflußkanäle 8 gelangt, welche zum unteren Sammelkanal
9 der Radiatorplatte 2 führen. Am unteren Sammelkanal 9 ist in der dem Regelventil
5 bzw. dem Radiatorplattenzulaufanschluß 6 gegenüberliegenden Hälfte 11a der Längserstreckung
11 des Plattenradiators 1 der Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 angeordnet. Hierbei
ist im in Fig.1 dargestellten Fall der Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 an der dem
Regelventil 5 gegenüberliegenden Seite 4b des Plattenradiators in den unteren Sammelkanal
9 einmündend placiert, d.h. dem Regelventil 5 diagonal gegenüberliegend. Der Radiatorplattenrücklaufanschluß
10 kann aber auch in der Hälfte lla der Längserstreckung des Plattenradiators weiter
nach innen versetzt vorgesehen sein, wie in Fig.1 mit dem Kreuz 10a angedeutet ist.
In der Mitte der Unterseite 4c des Plattenradiators 1 sind die zur Verbindung des
Plattenradiators mit Zuleitungen vorgesehenen Anschlußverschraubungen 12 angeordnet.
Zur fest eingebauten Ventil- und Anschlußgarnitur 3 des Plattenradiators 1 gehören
auch Verbindungsrohre, welche von den Anschlußverschraubungen 12 zum Regelventil 5
und zum Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 führen. Das Verbindungsrohr zum Regelventil
5 ist mit 13 bezeichnet und das zum Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 führende Verbindungsrohr
ist mit 14 bezeichnet. Diese Verbindungsrohre sind ebenso wie die Radiatorplatte 2
aus Stahl gebildet und an das gleichfalls stählerne Ventilgehäuse des Regelventils
5, welches gewünschtenfalls mit einem Thermostatkopf versehen sein kann, und an den
gleichfalls aus Stahl bestehenden Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 angeschweißt,
und es ist auch das erwähnte Gehäuse des Regelventils mit dem Radiatorplattenzulaufanschluß
6 verschweißt und dieser Radiatorplattenzulaufanschluß 6 ebenso wie der Radiatorplattenrücklaufanschluß
10 mit der Radiatorplatte 2 verschweißt. Die Verbindungsrohre 13, 14 sind mittels
Haltewinkeln 15 oder ähnlichen Halteelementen an der Radiatorplatte 2 befestigt.
[0014] Die Anschlußverschraubungen 12 sind bei der in Fig.1 und 2 dargestellten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Plattenradiators getrennt nebeneinander angeordnet.
[0015] Wie in Fig.3 näher dargestellt ist, sind die Anschlußverschraubungen mit Überwurfmutter-Rohrverbindungen
ausgebildet, welche aus den Endabschnitten 16 der Verbindungsrohre 13, 14 und aus
Überwurfmuttern 17 gebildet sind, welche auf diese Endabschnitte 16 aufgefädelt sind.
Die Endabschnitte 16 der Verbindungsrohre 13, 14 sind mit einem Bund 18 versehen,
der durch eine spanlos geformte radiale Ausfaltung gebildet ist, an dem die betreffende
Überwurfmutter 17 beim Aufschrauben auf ein an einer Zuleitung angebrachtes Gewindegegenstück
zur Anlage kommt. Solche Zuleitungen 19 mit Gewindegegenstücken 20 sind in Fig.1 dargestellt.
An den Bund 18, der an den Verbindungsrohren 13, 14 vorgesehen ist, schließen frei
endende Rohrstutzen 21 an, welche beim Zusammenfügen der Anschlußverschraubungen 12
mit den Zuleitungen 19 eine gegenseitige Führung vermitteln und weiter Dichtungsringe
22 positionieren.
[0016] Beim Plattenradiator 1, der in Fig.1 dargestellt ist, ist nur eine Radiatorplatte
2 vorgesehen. Ein solcher Radiator kann aber auch ohne weiteres mit mehreren parallelen
Platten versehen sein, welche über Verbindungsstutzen miteinander in Durchflußverbindung
stehen, wobei solche Verbindungsstutzen vorzugsweise am Radiatorplattenzulaufanschluß
6, am Radiatorplattenrücklaufanschluß 10, an einem Entlüftungsanschluß 23 und an einem
Entleerungsanschluß 24 vorgesehen sein können. Die Radiatorplatte bzw. die Radiatorplatten
können gewünschtenfalls mit Konvektionsblechen versehen sein.
[0017] Bei der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Plattenradiators
ist wieder der Radiatorplattenzulaufanschluß 6, an dem das Regelventil 5 sitzt, diagonal
zum Radiatorplattenrücklaufanschluß 10 placiert, analog wie dies bei der Ausführungsform
nach Fig.1 der Fall ist, und es führen in gleichfalls analoger Weise Verbindungsrohre
13, 14 zu mittig an der Unterseite 4c des Plattenradiators vorgesehenen Anschlußverschraubungen
12. Diese Anschlußverschraubungen 12 sind im Fall des in Fig.4 dargestellten Plattenradiators
an einer zwei Leitungswege in konzentrischer Anordnung enthaltenden verdrehbaren und
lösbaren Kupplung gebildet, welche einen Radiatoranschlußteil 25 und einen mit den
Anschlußverschraubungen versehenen Zuleitungsanschlußteil 26 aufweist, wobei an den
Radiatoranschlußteil 25 die Verbindungsrohre 13, 14 angeschlossen sind und die am
Zuleitungsanschlußteil 26 vorgesehenen Anschlußverschraubungen 12 zur Verbindung mit
den Zuleitungen 19 vorgesehen sind. Da der Radiatoranschlußteil 25 und der Zuleitungsanschlußteil
26 in Bezug aufeinander um die geometrische Achse 27 verschwenkbar sind, kann auch
der Radiator 1 gewünschtenfalls um diese geometrische Achse 27 verschwenkt werden.
1. Plattenradiator mit fest eingebauter Ventil- und Anschlußgarnitur (3), welche mit
einem an einer Seite (4a) des Plattenradiators (1) oben angeordneten Regelventil (5)
versehen ist, welches am gleichfalls dort placierten, in einen oberen Radiatorplattensammelkanal
(7) des Radiators (1) einmündenden Radiatorplattenzulaufanschluß (6) angeordnet ist,
und welche Verbindungsrohre (13, 14) beinhaltet, die vom Regelventil (5) und von einem
in einen unteren Radiatorplattensammelkanal (9) des Plattenradiators (1) einmündenden
Radiatorplattenrücklaufanschluß (10) zu unten am Plattenradiator vorgesehenen radiatorseitigen
lösbaren Anschlußverschraubungen (12) führen, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren
Anschlußverschraubungen (12) in der Mitte der Unterseite (4c) des Radiators (1) angeordnet
sind, wobei das eine (13) der genannten Verbindungsrohre im Radiator fest angeordnet
ist und von einer Anschlußverschraubung (12) zum Regelventil (5) führt und das andere
(14) der genannten Verbindungsrohre (13, 14) im Radiator fest angeordnet ist und von
einer Anschlußverschraubung (12) zu einem in der dem Regelventil (5) gegenüberliegenden
Hälfte der Längserstreckung des Plattenradiators in den genannten unteren Radiatorplattensammelkanal
(9) einmündenden Radiatorplattenrücklaufanschluß (10; 10a) führt, und daß diese Verbindungsrohre
(13, 14) aus Stahl gebildet sind.
2. Plattenradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radiatorplattenrücklaufanschluß
(10) an der dem Regelventil (5) gegenüberliegenden Seite (4b) des Plattenradiators
(1) in den genannten unteren Radiatorplattensammelkanal (9) einmündet.
3. Plattenradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußverschraubungen
(12) getrennt nebeneinander angeordnet sind.
4. Plattenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlußverschraubungen (12) mit Überwurfmutter-Rohrverbindungen (16, 17, 18) ausgebildet
sind, welche aus den Endabschnitten (16) der vom Regelventil (5) und vom Radiatorplattenrücklaufanschluß
(10) kommenden Verbindungsrohre (13, 14) und auf diese aufgefädelten Überwurfmuttern
(17) gebildet sind, wobei der Endabschnitt (16) dieser Verbindungsrohre (13, 14) mit
einem durch eine spanlos geformte radiale Ausstülpung gebildeten Bund (18) versehen
ist, an dem die Überwurfmutter (17) beim Aufschrauben auf ein an einer Zuleitung (19)
befindliches Gewindegegenstück (20) zur Anlage kommt.
5. Plattenradiator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsrohren
(13, 14) auf den Bund (18) folgend frei endende Rohrstutzen (21) anschließen.
6. Plattenradiator nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußverschraubungen
an einer zwei Leitungswege im konzentrischer Anordnung enthaltenden, verdrehbaren
und lösbaren Kupplung (25, 26) gebildet sind, welche einen Radiatoranschlußteil (25),
an dem die Verbindungsrohre (13, 14) angeschlossen sind, und einen mit den Anschlußverschraubungen
(12) versehenen Zuleitungsanschlußteil (26) aufweist.
1. A panel radiator having a fixedly mounted valve and connection fitting (3) which is
equipped with a control valve (5) placed on top of one side (4a) of the panel radiator
(1), which control valve is situated at the radiator panel supply connection (6) which
is also placed there and joins into an upper radiator panel collection conduit (7)
of the radiator (1), and which fitting includes connecting pipes (13, 14) leading
from the control valve (5) and from a radiator panel return connection (10), which
joins into a lower radiator panel collection conduit (9) of the panel radiator (1),
to detachable screw connections (12) of the radiator placed on the lower side of the
panel radiator, characterized in that the detachable screw connections (12) are placed
in the middle of the lower side (4c) of the radiator (1) with one (13) of said connecting
pipes being fixedly mounted in the radiator and leading from one screw connection
(12) to the control valve (5) and the other (14) of said connecting pipes (13, 14)
being fixedly mounted in the radiator and leading from one screw connection (12) to
a radiator panel return connection (10; 10a), which joins into said lower radiator
panel collection conduit (9) in the lengthwise half of the panel radiator opposite
the control valve (5), and in that said connecting pipes (13, 14) are made of steel.
2. A panel radiator as defined in claim 1, characterized in that the radiator panel return
connection (10) joins into said lower radiator panel collection conduit (9) on the
side (4b) of the panel radiator (1) opposite the control valve (5).
3. A panel radiator as defined in claim 1, characterized in that the screw connections
(12) are placed separately side by side.
4. A panel radiator as defined in any one of claims 1 to 3, characterized in that the
screw connections (12) are provided with union nut pipe connections (16, 17, 18) which
are formed by the terminal portions (16) of the connecting pipes (13, 14) extending
from the control valve (5) and from the radiator panel return connection (10) and
by union nuts (17) lined up thereupon, with the terminal portion (16) of said connecting
pipes (13, 14) being equipped with a collar (18) provided by a non-cuttingly formed
radial protrusion, on which collar the union nut (17) will rest when it is screwed
on a mating thread counterpart (20) on a supply pipe (19).
5. A panel radiator as defined in claim 4, characterized in that it is equipped with
freely ending pipe sockets (21) following upon the collar (18) on the connecting pipes
(13, 14).
6. A panel radiator as defined in claims 1, 2 or 3, characterized in that the screw connections
are provided on a rotatable and detachable coupling (25, 26) containing two conduit
paths in concentric arrangement, which coupling comprises a radiator connection (25)
to which the connecting pipes (13, 14) are connected and a supply pipe connection
(26) equipped with the screw connections (12).
1. Panneau de radiateur avec un jeu de vannes et de raccords (3) monté à demeure, qui
est pourvu d'une vanne de réglage (5), disposée en haut, sur l'un des côtés (4a) du
panneau de radiateur (1), vanne de réglage (5) qui est disposée sur le raccord d'alimentation
(6) du panneau de radiateur également placé à cet endroit et débouchant dans un canal
collecteur (7) supérieur du panneau de radiateur (1), et qui contient des tubes de
liaison (13, 14), qui vont de la vanne de réglage (5) et d'un raccord de retour (10),
qui débouche dans un canal collecteur inférieur (9) du panneau de radiateur (1), aux
raccords à vis (12), amovibles, situés du côté du radiateur, prévus en bas sur le
panneau de radiateur, caractérisé en ce que les raccords amovibles à vis (12) sont
disposés dans le milieu de la face inférieure (4c) du radiateur (1), l'un (13) des
tubes de liaison mentionnés étant disposé de façon fixe dans le radiateur, et passant
d'un raccord à vis (12) à la vanne de réglage (5) et l'autre (14) tube de liaison,
qui fait partie des tubes de liaison mentionnés (13 et 14), étant disposé de façon
fixe dans le radiateur et allant d'un raccord à vis (12) à un raccord de retour (10;
10a) du panneau de radiateur, qui débouche dans la moitié, faisant face à la vanne
de réglage, de l'étendue longitudinale du panneau de radiateur dans le canal inférieur
mentionné (9) du panneau de radiateur, et en ce que ces tubes de liaison (13, 14)
sont réalisés en acier.
2. Panneau de radiateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le raccord de
retour (10) du panneau de radiateur sur la face opposée (4b) à la vanne de réglage
(5) du panneau de radiateur (1) débouche dans le canal collecteur inférieur mentionné
(9) du panneau de radiateur.
3. Panneau de radiateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les raccords
à vis (12) sont disposés séparément les uns à côté des autres.
4. Panneau de radiateur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
raccords à vis (12) sont constitués par des liaisons tubulaires à écrous d'accouplement
(16, 17, 18), qui sont constituées à partir des sections terminales (16) des tubes
de liaison (13, 14), qui proviennent de la vanne de réglage (5) et du raccord de retour
(10) du panneau de radiateur, et sont formées sur ces écrous d'accouplement (17) enfilés,
la section terminale (16) de ces tubes de liaison (13, 14) étant pourvue d'un collet
(18), constitué par un sertissage radial, formé sans copeaux, collet sur lequel vient
en appui l'écrou d'accouplement (17) lors du vissage sur une pièce filetée en sens
inverse (20) qui se trouve sur une conduite d'admission (19).
5. Panneau de radiateur selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'aux tubes de liaison
(13, 14) se raccordent des ajutages tubulaires (21) qui se terminent librement à la
suite du collet (18).
6. Panneau de radiateur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les raccords
à vis sont formés sur un accouplement (25, 26) qui peut tourner, qui est amovible
et qui contient deux trajets de conduites selon une disposition concentrique, accouplement
(25, 26) qui présente une pièce de raccordement du radiateur (25), à laquelle sont
raccordés les tubes de liaison (13, 14), et une pièce de raccordement de conduite
d'amenée (26) pourvue des raccords à vis (12).

