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EP 0 734 815 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
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Anmeldetag: 29.02.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25B 27/06 |
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Abziehwerkzeug für Lagerringe
Pulling tool for removing bearings
Outils pour ôter des paliers
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
25.03.1995 DE 29505146 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.1996 Patentblatt 1996/40 |
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Patentinhaber: Johann Peffeköver GmbH & Co. KG Werkzeugfabrik |
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D-51789 Lindlar (DE) |
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Erfinder: |
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- Peffeköver, Hans Joachim
51789 Lindlar (DE)
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Vertreter: Freischem, Werner, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Freischem,
An Gross St. Martin 2 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 512 498 DE-U- 9 402 355 US-A- 4 852 235
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DE-B- 1 269 069 US-A- 2 154 867 US-A- 5 276 951
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Abziehwerkzeug für Lagerringe, insbesondere Kegelrollenlager-Innenringe,
mit einer Greifhülse, die mehrere über ihren Umfang verteilte federnde Greiffinger
aufweist, welche an ihren freien Enden mit sich radial nach innen oder nach außen
erstreckenden Greifelementen zum Hintergreifen des Lagerringes versehen sind, und
mit einer Spannhülse, die eine gegen die Endbereiche der Greiffinger wirkende Steuerfläche
aufweist, welche bei einer Relativbewegung zwischen Spannhülse und Greifhülse die
Greifelemente nach innen oder nach außen drückt.
[0002] Derartige Abziehwerkzeuge sind seit langem bekannt und beispielsweise in der DE-AS
12 69 069, der DE-OS 41 14 994 oder dem DE-GM 94 00 044 beschrieben. Die Spannhülse
ist in der Regel ein zylinderförmiges Bauteil, die Greifelemente sind meist krallenförmige
Enden der Greiffinger. Die Steuerflächen der Spannhülse sind in der Regel kegelförmig
und bewirken entweder bei einer Relativbewegung der Spannhülse in Abziehrichtung des
Lagerrings (DE-GM 94 00 044) oder bei einer Relativbewegung in der entgegengesetzten
Richtung (DE-AS 12 69 069) ein Zusammendrücken der Greiffinger, wodurch die Greifelemente
die Lagerringe hintergreifen.
[0003] Die Spannhülse weist am Ende der federnden Greiffinger einen Öffnungsdurchmesser
auf, der etwas größer ist als der Außendurchmesser des Lagerringes. So ist gewährleistet,
daß der Lagerring leicht aus der Spannhülse entnehmnbar ist und daß die Greiffinger
durch eine relativ kurze Bewegung in Eingriff mit dem Lagerring bringbar sind. Ein
Nachteil dieser bekannten Abziehwerkzeuge ist, daß die Greifhülse beim Spannen der
Greiffinger in einer derartigen Stellung gehalten werden muß, daß die Greiffinger
sich über den Lagerring hinaus erstrecken und die Greifelemente beim Spannen durch
die Spannhülse den Lagerring hintergreifen. Bei einer falschen Handhabung der Greifhülse
ist es möglich, daß die Greifelemente der Greiffinger durch die Spannhülse von außen
gegen den Lagerring gedrückt werden, ohne diesen zu hintergreifen.
[0004] Aus der DE-GM 94 02 355 ist eine Abziehvorrichtung bekannt, die ebenfalls die Merkmale
des Oberbegriffes dem unabhängigen Patentanspruchs 1 aufweist und den zu der vorliegenden
nächstliegenden Stand der Technik bildet. Bei dieser Abziehvorrichtung ist mit einem
Spannelement zum Spannen der Greifelemente nach innen ein in der Greifhülse befindliches
Spreizelement verbunden, welches die Greifelemente nach außen spreizt. Hierdurch ist
es möglich, eine Greifhülse zu verwenden, die in elastisch neutraler Position der
Greiffinger im Bereich der Greifelemente einen etwas kleineren Durchmesser aufweist
als der Lagerring. Beim Aufschieben der Greifhülse auf den Lagerring drückt dieser
die Greiffinger nach außen, bis sie ihre Greifstellung erreichen. Dann federn die
Greiffinger durch ihre Elastizität wieder nach innen, so daß sie sich schon vor dem
Spannen mittels der Spannhülse in der den Lagerring hintergreifenden Greifstellung
befinden. Bei dieser Abziehvorrichtung ist durch das Spreizelement ein zusätzliches
Bauteil vorzusehen, welches die Fertigungskosten und die Anfälligkeit des Werkzeuges
gegen Beschädigung erhöht. Außerdem können durch Verbindungselemente zwischen Spannelement
und Spreizelement nach außen ragende Vorsprünge entstehen, die eine Verletzungsgefahr
hervorrufen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Abziehwerkzeuge derart weiterzubilden,
daß ohne Notwendigkeit eines zusätzlichen Spreizelementes das Einschnappen der Greiffinger
in der Greifstellung sowie die zuverlässige Freigabe des abgezogenen Lagerrings ermöglicht
wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Spannhülse eine zweite
Steuerfläche aufweist, die bei einer Relativbewegung zwischen Spannhülse und Greifhülse
die Greiffinger nach innen drückt und die gegen einen im Abstand zum freien Ende liegenden
Bereich der Greiffinger wirkt. Der Abstand ist so gewählt, daß das federnde Material
der Greiffinger zwischen der zweiten Steuerfläche und den Greifelementen eine federnde
Bewegung der Greifelemente nach außen ermöglicht.
[0007] Wie bei den oben genannten vier Druckschriften des Standes der Technik ist die Spannhülse
derart ausgebildet, daß sie in neutraler Stellung der federnden Greiffinger den Lagerring
vollständig freigibt. Hierdurch ist eine einfache Entnahme des Lagerrings aus der
Spannhülse sichergestellt. Durch die zusätzliche, im Abstand zum freien Ende der Greiffinger
liegende Steuerfläche der Spannhülse ist es möglich, die Greiffinger vor dem Aufschieben
der Spannhülse in eine "Bereitschaftsstellung" zu bewegen. In dieser Bereitschaftsstellung
weist die Greifhülse im Endbereich ihrer Greiffinger einen Durchmesser auf, der geringfügig
kleiner ist als der Außendurchmesser des Lagerrings. Da die Greiffinger-Enden weiterhin
nach außen federn können, ist es möglich, die Greifhülse über den Lagerring zu schieben,
wobei in der Greifstellung der Greifhülse die Greifelemente hinter den Außendurchmesser
des Lagerrings schnappen und den Lagerring so hintergreifen. Anschließend kann durch
weiteres Verschieben der Spannhülse relativ zur Greifhülse mit der ersten Steuerfläche
das Andrücken der Greiffinger-Enden gegen den Lagerring bewirkt werden und der Abziehvorgang
eingeleitet werden.
[0008] Die Entnahme des abgezogenen Lagerrings erfolgt, indem beide Steuerflächen die Greiffinger
der Greifhülse vollständig freigeben, so daß die Greifelemente im entspannten Zustand
der federnden Greiffinger den Lagerring nicht mehr hintergreifen.
[0009] Im Grunde ist jede Rampe als Steuerfläche geeignet, die gegen ein Widerlager der
Greifelemente der Greifhülse wirkt. Vorteilhafterweise sind die Steuerflächen - wie
beim Stand der Technik - konisch ausgebildet und wirken bei radialer Verschiebung
der Spannhülse zur Greifhülse gegen die Greifelemente. Bei einer besonders bevorzugten
Ausführungsform öffnen sich die konischen Steuerflächen entgegen der Abziehrichtung
des Lagerrings, d.h. zu den Greifelementen der Greiffinger hin. Durch ein Verschieben
der Spannhülse entgegen der Abziehrichtung wird damit ein Einfedern der Greifelemente
nach innen bewirkt.
[0010] Das Widerlager für die zweite konische Steuerfläche der Spannhülse wird vorzugsweise
durch einen Ringbund am Wurzelbereich der Greiffinger gebildet.
[0011] Schließlich kann innerhalb der Greifhülse ein Anschlag für den Lagerring vorgesehen
sein, der vorzugsweise ringförmig ausgebildet ist.
[0012] Der unabhängige Patentanspruch 7 bezieht sich auf ein Abziehwerkzeug für einen in
einer Bohrung befindlichen Lageraußenring. Die Merkmale des Oberbegriffes dieses Anspruchs
sind aus der Druckschrift US-A-4 852 235 bekannt. Bei dieser Abziehvorrichtung ist
der Außendurchmesser der Greifelemente in der neutralen Position der Greiffinger etwas
größer, als der Innendurchmesser des abzuziehenden Lagerrings. Zum Entfernen des abgezogenen
Lagerrings müssen die Greifelemente manuell nach innen gedrückt werden. Auch der Gegenstand
des Anspruchs 7 ist gekennzeichnet durch eine zweite Steuerfläche. Die Wirkungsweise
der beiden Steuerflächen des Spannteils ist hier identisch zu der Wirkungsweise der
Steuerflächen der Spannhülse aus Anspruch 1, mit dem Unterschied, daß die Greifelemente
radial nach außen bewegt werden.
[0013] Die Erfindung wird im folgenden beispielhaft anhand einer bevorzugten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnungen zeigen
in
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Abziehwerkzeug im Längsschnitt in seiner Bereitschaftsstellung,
- Fig. 2
- das Werkzeug aus Fig. 1 im Längsschnitt in der Abziehstellung,
- Fig. 3
- das Werkzeug aus Fig. 1 und 2 in der Öffnungsstellung, die die Entnahme des Lagerrings
erlaubt und
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform des Abziehwerkzeugs mit Anschlag für den Lagerring in
teilgeschnittener Darstellung in der Bereitschaftsstellung.
[0014] Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Werkzeug besteht aus einer Greifhülse 1 mit
vier regelmäßig auf ihrem Umfang verteilten federnden Greiffingern 2. Die Greifhülse
1 ist zum Abziehen von Kegelrollenlager-Innenringen 11 vorgesehen. Aus diesem Grund
verlaufen die inneren Endbereiche der Greiffinger 2 kegelförmig. Die Enden der Greiffinger
2 weisen sich radial nach innen erstreckende, krallenförmige Greifelemente 3 auf.
Der obere Bereich der Greifhülse 1 ist mit einem Anschlußgewinde 10 versehen, auf
das ein Abziehspindelhalter (nicht dargestellt) aufschraubbar ist.
[0015] Der Abziehvorgang mit dieser Greifhülse 1 ist in Fig. 2 dargestellt. Die Spannhülse
6 drückt mit ihrer unteren kegelförmigen Steuerfläche 7 gegen die konische Umfangsfläche
8 des Endbereichs der Greifhülse 1. Dadurch werden die Greifelemente 3 radial nach
innen bewegt und hintergreifen die Rollen des Kegelrollenlager-Innenrings 11.
[0016] Im mittleren Bereich der Spannhülse 6 befindet sich eine zweite konische Steuerfläche
9, die mit einem Ringbund 5 der Greifhülse 1 zusammenwirkt. Der Ringbund 5 befindet
sich im Wurzelbereich der Greiffinger 2 der Greifhülse 1, d.h. kurz hinter dem Bereich,
in dem sich die zylinderförmige Greifhülse in die Greiffinger 2 aufteilt. Bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich der Ringbund 5 an der Stelle, wo kreisförmige
Öffnungen 4 in der Greifhülsenwand in die Längsspalte 12 übergehen, die jeweils zwei
Greiffinger 2 voneinander trennen. Die Lage des Ringbundes 5 ist einerseits derart
zu wählen, daß der Bereich zwischen dem geschlossenen zylindrischen Abschnitt der
Spannhülse 1 und dem Ringbund 5 ausreichende Federelastizität aufweist, um ein Einfedern
der Greiffinger 2 durch den Druck der Steuerfläche 9 auf den Ringbund 5 zu ermöglichen.
Andererseits muß der Ringbund 5 einen ausreichend großen Abstand vom Ende der Greiffinger
2 aufweisen, so daß die Greiffinger 2 zwischen Ringbund 5 und den an ihren Enden befindlichen
Greifelementen 3 ausreichende Federelastizität aufweisen, um ein Federn der Greifelemente
3 nach außen zu ermöglichen.
[0017] Wie in Fig. 1 erkennbar, ist in der Bereitschaftsstellung, in der die Greiffinger
2 durch die Steuerfläche 9 um einen gewissen Betrag nach innen eingefedert sind, der
Innendurchmesser der Greifhülse 1 im Bereich ihrer Greifelemente 3 ein wenig kleiner
als der größte Außendurchmesser des Kegelrollenlager-Innenrings 11 an dem unteren
Ende seiner Rollen. Beim Aufschieben der Greifhülse 1 auf den Kegelrollenlager-Innenring
11 werden die Greifelemente 3 radial nach außen gedrückt, bis sie in ihrer Endstellung
den größten Außendurchmesser des Kegelrollenlager-Innenrings 11 hintergreifen (vgl.
Fig. 2) und der oben beschriebene Abziehvorgang eingeleitet werden kann. Soll das
Werkzeug dem Abziehen von Zylinderrollenlagerringen oder anderen, nicht kegelförmigen
Lagerringen dienen, so sind die Stirnflächen bzw. die inneren Umfangsflächen der Greifelemente
3 kegelförmig abzuschrägen. Diese kegelförmige Abschrägung bewirkt das Auseinanderdrücken
der Greiffinger 2 beim Aufschieben auf einen zylinderförmigen Lagerring.
[0018] Zur Entnahme des Kegelrollenlager-Innenrings 11 aus der Greifhülse 1 ist die Spannhülse
6 in die neutrale Stellung zu bewegen, in der die Greiffinger 2 durch ihre Eigenelastizität
in die Stellung der größten Öffnung der Greifelemente 3 bewegt werden. In dieser,
in Fig. 3 dargestellten Stellung übt weder die erste Steuerfläche 7 noch die zweite
Steuerfläche 9 einen radialen Druck auf die Greiffinger aus, und der Kegelrollenlager-Innenring
11 kann einfach aus der Greifhülse entnommen werden.
[0019] Die in der Fig. 4 dargestellte Ausführungsform des Abziehwerkzeugs weist eine Greifhülse
1 mit sechs Greiffingern 2 auf. In der Nähe der mit den Greifelementen 3 versehenen
Enden der Greiffinger 2 und etwa in dem Bereich, in dem die konische Umfangsfläche
8 in den zylindrischen Bereich der Greifhülse 1 übergeht, weisen die Greiffinger 2
sich radial nach innen erstreckende Vorsprünge 13 auf. Diese Vorsprünge 13 bilden
einen Anschlag für den Kegelrollenlager-Innenring 11. Damit ist gewährleistet, daß
der Kegelrollenlager-Innenring 11 nicht zu weit in die Greifhülse 1 eingeschoben wird.
Bezugszeichenliste:
[0020]
- 1
- Greifhülse
- 2
- Greiffinger
- 3
- Greifelement
- 4
- Loch
- 5
- Ringbund
- 6
- Spannhülse
- 7
- erste konische Steuerfläche
- 8
- konische Umfangsfläche
- 9
- zweite konische Steuerfläche
- 10
- Anschlußgewinde
- 11
- Kegelrollenlager-Innenring
- 12
- Längsspalt
- 13
- radialer Vorsprung
1. Abziehwerkzeug für Lagerinnenringe, insbesondere Kegelrollenlager-Innenringe (11),
mit einer Greifhülse (1), die mehrere über ihren Umfang verteilte federnde Greiffinger
(2) aufweist, welche an ihren freien Enden mit sich radial nach innen erstreckenden
Greifelementen (3) zum Hintergreifen des Lagerringes (11) versehen sind, und mit einer
Spannhülse (6), die eine gegen die Endbereiche der Greiffinger (2) wirkende Steuerfläche
(7) aufweist, welche bei einer Relativbewegung zwischen Spannhülse (6) und Greifhülse
(1) die Greifelemente (3) nach innen drückt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannhülse (6) eine zweite Steuerfläche (9) aufweist, die bei einer Relativbewegung
zwischen Spannhülse (6) und Greifhülse (1) die Greiffinger (2) nach innen drückt und
die gegen einen im Abstand zum freien Ende liegenden Bereich der Greiffinger (2) wirkt,
wobei der Abstand so gewählt ist, daß das elastische Material der Greiffinger (2)
zwischen der zweiten Steuerfläche (9) und den Greifelementen (3) eine federnde Bewegung
der Greifelemente (3) nach außen ermöglicht.
2. Abziehwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen (7,9) eine konische Form haben und bei axialer Verschiebung
der Spannhülse (6) relativ zur Greifhülse (1) die Bewegung der Greifelemente (3) bewirken.
3. Abziehwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Steuerflächen (7,9) sich zu den Greifelementen (3) der Greiffinger
(2) hin öffnen.
4. Abziehwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifhülse (1) in dem dem freien Ende abgewandten Bereich der Greiffinger
(2) einen Ringbund (5) aufweist, der mit der zweiten konischen Steuerfläche (9) der
Spannhülse (6) zusammenwirkt.
5. Abziehwerkzeug nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Greifhülse (1) ein Anschlag für den Lagerring (11) angeordnet ist.
6. Abziehwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag von einem sich radial nach innen erstreckenden Vorsprung (13) gebildet
wird.
7. Abziehwerkzeug für Lageraußenringe mit einem Greifteil, das mehrere über seinen Umfang
verteilte federnde Greiffinger aufweist, welche an ihren freien Enden mit sich radial
nach außen erstreckenden Greifelementen zum Hintergreifen des Lagerringes versehen
sind, und mit einem Spannteil, das eine gegen die Endbereiche der Greiffinger wirkende
Steuerfläche aufweist, welche bei einer Relativbewegung zwischen Spannteil und Greifteil
die Greifelemente nach außen drückt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Spannteil eine zweite Steuerfläche aufweist, die bei einer Relativbewegung
zwischen Spannteil und Greifteil die Greiffinger nach außen drückt, und die gegen
einen im Abstand zum freien Ende liegenden Bereich der Greiffinger wirkt, wobei der
Abstand so gewählt ist, daß das federnde Material der Greiffinger zwischen der zweiten
Steuerfläche und den Greifelementen eine federnde Bewegung der Greifelemente nach
innen ermöglicht.
1. Pulling tool for bearing inner races, in particular taper roller bearing inner races
(11), with a gripping sleeve (1) having several resilient gripping fingers (2) distributed
about its circumference, whose free ends are provided with gripping elements (3) extending
radially in an inward direction for gripping behind the bearing race (11), and with
a clamping sleeve (6) having a control surface (7) which acts against the ends of
the gripping fingers (2) and pushes the gripping elements (3) inwards in case of a
relative movement between the clamping sleeve (6) and the gripping sleeve (1),
characterised in that
the clamping sleeve (6) has a second control surface (9) which, in case of a relative
movement between the clamping sleeve (6) and the gripping sleeve (1), pushes the gripping
fingers (2) inwards and acts against an area of gripping fingers (2) at a distance
from the free end, the distance being such that the resilient material of the gripping
fingers (2) between the second control surface (9) and the gripping elements (3) allows
a springing outward movement of gripping elements (3).
2. Pulling tool according to claim 1, characterised in that the control faces (7, 9) are tapered and effect the movement of the gripping
elements (3) in case of an axial displacement of the clamping sleeve (6) relative
to the gripping sleeve (1).
3. Pulling tool according to claim 2, characterised in that the tapered control faces (7, 9) open towards the gripping elements (3) of the
gripping fingers (2).
4. Pulling tool according to claim 2 or 3, characterized in that the gripping sleeve (1) has a circular shoulder (5) in the area opposite the
free end of the gripping fingers (2) which acts together with the second tapered control
surface (9) of the clamping sleeve (6).
5. Pulling tool according to at least one of the preceding claims, characterised in that a stop for the bearing race (11) is arranged inside the gripping sleeve (1).
6. Pulling tool according to claim 5, characterized in that the stop is formed by a projection (13) extending radially inwards.
7. Pulling tool for bearing outer races with a gripping part having several resilient
gripping fingers distributed about its circumference, whose free ends are provided
with gripping elements extending radially in an inward direction for gripping behind
the bearing race, and with a clamping part having a control surface which acts against
the ends of the gripping fingers and pushes the gripping elements outwards in case
of a relative movement between the clamping part and the gripping part,
characterised in that the clamping part has a second control surface which, in case of relative movement
between the clamping part and the gripping part, pushes the gripping fingers outwards
and acts against an area of the gripping fingers at a distance from the free end,
the distance being such that the resilient material of the gripping fingers between
the second control surface and the gripping elements allows a springing inward movement
of the gripping elements.
1. Extracteur pour bagues de roulements intérieures, en particulier bagues intérieures
(11) de roulements à rouleaux coniques, avec un manchon de prise (1) présentant plusieurs
doigts de crochet (2) à ressorts répartis sur sa circonférence et dotés à leurs extrémités
libres d'éléments de prise (3) s'étendant radialement vers l'intérieur pour aller
par l'arrière saisir les bagues de roulement (11), et avec une douille de serrage
(6) présentant une surface de commande (7) prenant appui contre les extrémités des
doigts de crochet (2) et repoussant les éléments de prise (3) vers l'intérieur lors
d'un mouvement relatif entre la douille de serrage (6) et le manchon de prise (1),
caractérise en ce que
la douille de serrage (6) présente une deuxième surface de commande (9) qui, lors
d'un mouvement relatif entre la douille de serrage (6) et le manchon de prise (1),
repousse vers l'intérieur les doigts de crochet (2) et qui prend appui contre une
zone écarté des extrémités libres des doigts de crochet (2), l'écartement étant déterminé
de telle sorte que le matériau élastique des doigts de crochet (2), entre la deuxième
surface de commande (9) et les éléments de prise (3), permette un mouvement de suspension
des éléments de prise (3) vers l'extérieur.
2. Extracteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de commande (7,9) présentent une forme conique et génèrent le mouvement
des éléments de prise (3) lors d'un déplacement axial de la douille de serrage (6)
relativement au manchon de prise (1).
3. Extracteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les surfaces coniques de commande (7,9) s'ouvrent vers les éléments de prise
(3) des doigts de crochet (2).
4. Extracteur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le manchon de prise (1) présente, dans la zone des doigts de crochet (2) éloignée
de l'extrémité libre, une embase annulaire (5) coopérant avec la deuxième surface
conique de commande (9) de la douille de serrage (6).
5. Extracteur selon au moins une des revendications précitées, caractérisé en ce qu'un taquet pour la bague de roulement (11) est situé dans le manchon de prise (1).
6. Extracteur selon revendication 5, caractérisé en ce que le taquet est formé par une saillie (13) s'étendant radialement vers l'intérieur.
7. Extracteur pour bagues de roulements extérieures, avec un élément de prise, présentant
plusieurs doigts de crochet à ressort répartis sur toute sa circonférence et dotés
à leurs extrémités libres d'éléments de prise s'étendant radialement vers l'extérieur
pour aller saisir par l'arrière les bagues de roulement, et avec un élément de serrage
présentant une surface de commande prenant appui contre le bout des doigts de crochet
et repoussant les éléments de prise vers l'extérieur lors d'un mouvement relatif entre
l'élément de serrage et l'élément de prise,
caractérise en ce que
l'élément de serrage présente une deuxième surface de commande qui, lors d'un mouvement
relatif entre élément de serrage et élément de prise, repousse les doigts de crochet
vers l'extérieur et qui prend appui contre une zone écarté de l'extrémité libre des
doigts de crochet, l'écartement étant déterminé de telle sorte que le matériau élastique
des doigts de crochet, entre la deuxième surface de commande et les éléments de prise,
permette un mouvement de suspension des éléments de prise vers l'intérieur.

