(19)
(11) EP 0 734 821 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
02.10.1996  Patentblatt  1996/40

(21) Anmeldenummer: 96810064.4

(22) Anmeldetag:  31.01.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B28D 1/18
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 30.03.1995 DE 19511721

(71) Anmelder: HILTI Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • Rupprecht, Hans
    81477 München (DE)
  • Von Keudell, Leopold
    82279 Eching a.A. (DE)

(74) Vertreter: Wildi, Roland et al
Hilti Aktiengesellschaft Patentabteilung
9494 Schaan
9494 Schaan (LI)

   


(54) Mauerschlitzgerät


(57) Das Mauerschlitzgerät weist ein Gehäuse (1), eine Antriebseinheit (2) für ein Schlitzwerkzeug (4) und einen Schlitten (3) auf, gegenüber dem das Gehäuse (1) um ein in einem ersten Endbereich des Gehäuses (1) angeordnetes Drehlager (6) verschwenkbar ist. In beiden Endbereichen besitzt das Gehäuse (1) jeweils einen Handgriff (9, 10), der im wesentlichen zylindrisch ausgebildete, parallel zueinander verlauende, rechtwinklig zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges (4) verlaufende Griffbereiche (12, 13) aufweist. Im Griffbereich (13) eines ersten Handgriffes (10) ist ein Elektroschalter (13) angeordnet, mit dem die Antriebseinheit (2) in Bewegung versetzbar ist, während im Griffbereich (12) eines zweiten Handgriffes (9) ein mit einem Arretierungselement (8) zusammenwirkender Verriegelungsschalter (11) angeordnet ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Mauerschlitzgerät mit einem Gehäuse, das in einem ersten Endbereich einen ersten Handgriff und in einem zweiten Endbereich einen zweiten Handgriff aufweist, einer mit dem Gehäuse in Verbindung stehenden, mittels eines Elektroschalters betätigbaren Antriebseinheit für ein aus wenigstens einer Scheibe bestehendes Schlitzwerkzeug und einem Schlitten, gegenüber dem das Gehäuse parallel zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges um ein im ersten Endbereich des Gehäuses angeordnetes Drehlager gegen die Kraft eines Federelementes verschwenkbar ist, wobei zur Begrenzung zwischen Gehäuse und Schlitten ein Arretierungselement im zweiten Endbereich des Gehäuses vorgesehen ist, das von einem, in dem zweiten Handgriff angeordneten Verriegungsschalter betätigbar ist.

[0002] Bei Elektro-Installationen in Neu-, Um- oder Zubauten sind Elektrorohre zu verlegen, die der Aufnahme einzelner Elektrokabel dienen. Bei betonierten Bauteilen wie Böden, Decken oder Wänden werden die Elektrorohre in der Regel in der Schalung befestigt, bevor diese mit Beton ausgegossen wird. Für die weitere Verlegung der aus den betonierten Bauteilen ragenden Elektrorohre in gemauerten Wänden werden Mauerschlitzgeräte verwendet, mit deren Hilfe zwei parallel zueinander verlaufende Schlitze in die gemauerte Wand eingefräst werden. Die Tiefe und der Abstand beider Schlitze voneinander hängen ab von der Anzahl und dem Durchmesser der zu verlegenden Elektrorohre. Mittels eines geeigneten Ausbrechwerkzeuges wird der sich zwischen den Schlitzen befindliche Teil der gemauerten Wand ausgebrochen, so das eine der Aufnahme der Elektrorohre dienende Aufnahmenut entsteht.

[0003] Aus der DE-OS 38 15 245 ist ein Mauerschlitzgerät mit einem zwei Handgriffe aufweisenden Gehäuse, eine mit dem Gehäuse in Verbindung stehende, mittels eines Elektroschalters betätigbare Anstriebseinheit für ein aus wenigstens einer Scheibe bestehendes Schlitzwerkzeug und einem Schlitten bekannt. Das Gehäuse ist parallel zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges um ein Drehlager gegen die Kraft eines Federelementes verschwenkbar, wobei zur Begrenzung der Schwenkbewegung zwischen Gehäuse und Schlitten ein Arretierungselement vorgesehen ist, das von einem, in einem der Handgriffe angeordneten Verriegungsschalter betätigbar ist.

[0004] Die Antriebseinheit dieses bekannten Gerätes ist einschaltbar, ohne dass eine Hand einen der Handgriffe erfassen muss. Eine Verletzungsgefahr ist vorhanden, wenn eine Hand unter gleichzeitiger Betätigung des Verriegelungsschalters den einen Handgriff umfasst und die andere Hand den Schlitten gegen das Gehäuse verschwenkt, ohne dass der Schlitten zur Gänze auf der zu bearbeitenden Oberfläche des Untergrundes aufliegt. Das den Schlitten überragende, sich drehende Schlitzwerkzeug kann auf diese Weise genau entsprechend einer Markierung angesetzt werden. Gelangt dabei beispielsweise die den Schlitten erfassende Hand aufgrund einer Unachtsamkeit in den Bereich des Schlitzwerkzeuges, so können starke Verletzungen, insbesondere im Bereich der Hand, die Folge davon sein.

[0005] Nicht ausser Acht gelassen werden darf der Schlitzvorgang in grossen Höhen, für dessen Durchführung es notwendig ist, beispielsweise eine Leiter zu besteigen. Hier kann es vorkommen, dass die Bedienungsperson von der Leiter fällt und sich mit dem Gerät insbesondere dann verletzen kann, wenn sie auf das Gerät fällt. Selbst wenn sich beim Abheben des Schlittens von dem Untergrund das Gehäuse mit Hilfe des Federelementes gegenüber dem Schlitten in eine Ausgangsstellung selbstständig verschwenkt und mit Hilfe des Arretierungselements gegen Verschwenken gesichert wird, kann es bei einem starken Aufprall zu einer Beschädigung des Arretierungselementes kommen. Die Folge davon ist, dass der Schlitten gegen das Gehäuse drückbar ist und das von der Antriebseinheit angetriebene Schlitzwerkzeug den Schlitten überragt und dadurch die Bedieungsperson verletzt.

[0006] Die Handgriffanordnung gewährleistet kein sicheres Anpressen des Gerätes an die Oberfläche des Mauerwerkes während der Herstellung der Schlitze. Der den Verriegelungsschalter aufweisende Handgriff weist einen Griffbereich auf, dessen Längsachse in der Arbeitsposition des Gerätes parallel zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges und nach aussen hin zur Schlittenebene geneigt verläuft. Die von der Hand ausgeübte Anpresskraft wird auf diese Weise nur sehr ungünstig auf den Handgriff übertragen, so dass sich schnell Ermüdungserscheinungen einstellen. Die Folge davon sind Schlitze mit unterschiedlicher Tiefe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Mauerschlitzgerät zu schaffen, mit dem Schlitze in Mauerwerken schnell, genau, sicher und ermüdungsfrei herstellbar sind.

[0007] Erfindungsgemäss wir die Aufgabe dadurch gelöst, dass beide Handgriffe einen im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Griffbereich aufweisen, wobei die Längsachsen der Griffbereiche im wesentlichen rechtwinklig zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges sowie parallel zueinander verlaufen und dass der Elektroschalter im ersten Handgriff angeordnet ist.

[0008] Durch die erfindungsgemäss angeordneten Handgriffe kann die von den Händen der Bedienungsperson erzeugte Anpresskraft besser auf das Gerät übertragen werden. Die zum Betätigen des Verriegelungsschalters und des Elektroschalters notwendigen Finger beider Hände sind beim Anpressen des Gerätes im wesentlichen frei beweglich, da die Anpresskraft hauptsächlich von den Handflächen auf die Handgriffe abgegeben werden kann, ohne dass die Hände von den Griffbereichen abrutschen können.

[0009] Da der Verriegelungsschalter im zweiten Handgriff und der Elektroschalter im ersten Handgriff angeordnet ist, müssen wie bei einer "Zwei.Hand.Steuerung" beide Hände zum Betätigen beider Schalter jeweils einen Handgriff umgreifen. Beim Loslassen des Elektroschalters schaltet die Antriebseinheit ab und die schelbenförmigen Schlitzwerkzeuge bleiben stehen. Lässt man hingegen den Verriegelungsschalter und den zweiten Handgriff los, so bewegen sich das Gehäuse und der Schlitten mit Hilfe der Kraft des vorgespannten Federelementes auseinander, so dass die Schlitzwerkzeuge den Schlitten nicht mehr überragen.

[0010] Bei der Erzeugung von Schlitzen an schlecht zugänglichen Mauerwerken, insbesondere im Bereich von Ecken ist es notwendig, dass die Geräte aussermittig gehalten werden können, um Verletzungen der Hände in Form von Abschürfungen zu vermeiden. Zu diesem Zweck entsprechen vorzugsweise die Länge der Griffbereiche der den Verriegelungsschalter und den Elektroschalter aufweisenden Handgriffe, der 0,5- bis 1-fachen, rechtwinklig zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges gemessene Breite des Gehäuses.

[0011] Aus herstelltechnischen Gründen sind der Verriegelungsschalter und der Elektroschalter in den Handgriffen angeordnet, wobei der Verriegelungsschalter und der Elektroschalter zweckmässigerweise leistenförmig ausgebildete Tasten aufweisen, die parallel zur Längserstreckung der Griffbereiche verlaufend an den Griffbereichen angeordnet sind. Die Tasten sind dabei vorzugsweise in der Mitte der Griffbereiche angeordnet. Diese besondere Ausgestaltung und Anordnung der Tasten ermöglicht Rechtshändem und Linkshändem gleichermassen die Betätigung des Gerätes.

[0012] Damit der Verriegelungsschalter und der Elektroschalter auch dann betätigt werden können, wenn die Handgriffe aussermittig umgriffen werden, entspricht die Länge der Tasten vorteilhafterweise der 0,5- bis 1-fachen Länge des Griffbereiches.

[0013] Das Umgreifen der Griffbereiche erfolgt in der Regel von aussen, so das die Finger beider Hände die Unterseite der Griffbereiche untergreifend auf der Innenseite der Griffbereiche anliegen. Ein geeigenetes Betätigen des Verriegelungsschalters und des Elektroschalters mit Hilfe der Finger kann erreicht werden, wenn vorzugsweise die Tasten des Verriegelungsschalter und des Elektroschalters an einander zugewandten Seiten der Griffbereiche angeordnet sind.

[0014] Mit wenig Kraftaufwand können die Tasten des Verriegelungsschalters und des Elektroschalters betätigt werden, wenn die Wirkrichtungen der Tasten des Verriegelungsschalters und des Elektroschalters zweckmässigerweise in Richtung Schlitten geneigt angeordnet sind.

[0015] Damit die von den Fingern erzeugte Kraft so gut wie möglich ausgenützt wird, sind die Tasten beider Schalter derart an den Griffbereichen beider Handgriffe angeordnet, dass vorteilhafterweise die Wirkrichtungen der Tasten einen Winkel von 80° bis 180° einschliessen.

[0016] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel wiedergeben, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
ein erfindungsgemässes Mauerschlitzgerät in der Ruhestellung;
Fig. 2
das Mauerschlitzgerät gemäss Fig. 1 in Arbeitsposition;
Fig. 3
eine Draufsicht auf das sich in Arbeitsposition befindliche Mauerschlitzgerät gemäss Fig. 1 und 2.


[0017] Das in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Mauerschlitzgerät setzt sich aus einem die Breite B aufweisenden Gehäuse 1, einer mit dem Gehäuse 1 in Verbindung stehenden Antriebseinheit 2 für ein aus zwei nebeneinander angeordneten Scheiben 25 bestehendes Schlitzwerkzeug 4 und einem Schlitten 3 zusammen. Gegenüber dem Schlitten 3 ist das Gehäuse 1 parallel zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges 4 um ein in einem ersten Endbereich des Gehäuses angeordnetes Drehlager 6 gegen die Kraft eines Federelementes 7 verschwenkbar.

[0018] Sowohl in dem über das Drehlager 6 mit dem Schlitten 3 verbundenen ersten Endbereich als auch in einem zweiten Endbereich besitzt das Gehäuse 1 jeweils einen, von dem Gehäuse 1 abragenden Handgriff 9, 10. Parallel zu den Breitseiten des Gehäuses 1 erstrecken sich im wesentlichen zylindrisch ausgebildete Griffbereiche 12, 13 der Handgriffe 9, 10.

[0019] Im Griffbereich 13 des im ersten Endbereich des Gehäuses 1 angeordneten Handgriffes 10 ist ein Elektroschalter 5 angeordnet, der bei Betätigung die Antriebseinheit 2 in Bewegung setzt.

[0020] Im Griffbereich 12 des im zweiten Endbereich des Gehäuses 1 angeordneten Handgriffes 9 ist ein Verriegelungsschalter 11 angeordnet, der bei Betätigung ein der Begrenzung der Schwenkbewegung zwischen Gehäuse 1 und Schlitten 3 dienendes Arretierungselement 8 versetzt.

[0021] Der Verriegelungsschalter 11 und der Elektroschalter 5 sind mit jeweils einer leistenförmigen Taste 14, 15 versehen,die die Griffbereiche 12, 13 radial überragen und sich im wesentlichen über die gesamte Länge L3, L4 der Griffbereiche 12, 13 erstrecken. Die Länge der Taste 14 ist mit L1 und die Länge der Taste 15 ist mit L2 bezeichnet. Die Tasten 14, 15 beider Schalter sind an einander zugewandten Seiten der Griffbereiche 12, 13. in Richtung Schlitten 3 geneigt angeordnet, so dass die Wirkrichtungen der Tasten 14, 15 einen Winkel W von 110° einschliessen.

[0022] Damit ein unbeabsichtiges Einschalten der Antriebseinheit 2 verhindert werden kann, ist zwischen dem Elektroschalter 5 und dessen zugeordneter Taste 15 eine nicht näher dargestellte Kulisse angeordnet, gegenüber der die Taste 15 zuerst um einen Betrag parallel zur Längserstreckung des Griffbereiches 13 versetzt werden muss, bevor zumindest ein Endbereich der Taste 15 in radialer Richtung, bezogen auf die Längsaches des Griffbereiches 13, versetzbar ist.

[0023] Wenn der Verriegelungsschalter 11 nicht gedrückt ist, befindet sich das mit dem Verriegelungsschalter 11 betätigbare Arretierungselement 8 in der verriegelten Stellung und stützt sich an einer von dem Schlitten 3 abragenden Verriegelungsschiene 17 ab. An dieser Verriegelungsschiene 17 ist ein Tiefenanschlag 18 angeordnet, der entlang der Verriegelungsschiene 17 stufenweise verstellbar ist. Mit Hilfe einer ebenfalls vom Schlitten 3 abragenden Einstellskala 19 kann der Tiefenanschlag 18 auf eine gewünschte Schlitztiefe T eingestellt werden. Beim Betätigen des Verriegelungsschalters 11 ist das Gehäuse 1 gegenüber dem Schlitten 3 verschwenkbar, bis es an dem Tiefenanschlag 18, wie in Fig. 2 dargestellt, zur Anlage gelangt. Das Schlitzwerkzeug 4 überragt dabei den Schlitten 3 um den zuvor über den Tiefenanschlag 18 eingestellten Wert.

[0024] Eine nicht näher dargestellte Motorwelle der in dem Gehäuse 1 angeordneten Antriebseinheit 2 erstreckt sich in Längsrichtung des Gehäuses 1. Ein mit der Antriebseinheit in Verbindung stehendes, nicht dargestelltes Getriebe weist eine Abtriebswelle 24 auf, die rechtwinklig zur Längsrichtung des Gehäuses 1 verläuft und an der das sich aus zwei Scheiben 25 zusammensetzende Schlitzwerkzeug 4 befestigt ist.

[0025] Auf der Oberseite des Gehäuses 1, zwischen beiden Handgriffen 9, 10, ist ein Absaugstutzen 20 befestigt, an den sich ein Saugschlauch 21 anschliesst. Der Saugschlauch 21 ist mit Halterungselementen 22 versehen, mit deren Hilfe ein zwischen den Handgriffen 9, 10 aus dem Gehäuse 1 ragendes Elektrokabel 16 an dem Saugschlauch 21 anklipsbar ist.

[0026] Wie aus der Fig. 3 ersichtlich ist, hat der Schlitten 3 des Gerätes eine im wesentlichen rechteckig ausgebildete Aussenkontur. In den Ecken des Schlittens 3 sind Rollen 23 angeordnet, die dem besseren Verschieben des Schlittens 3 auf einem zu bearbeitenden Untergrund U dienen sollen. Die Rollen 23 sind derartig angeordnet, dass ein Verschieben des Schlittens 3 bzw. des gesamten Gerätes nur in den parallel zur Längserstreckung des Gerätes verlaufenden Richtungen erfolgen kann. Damit ein Verdrehen der Rollen 23 auch dann gewährleistet ist, wenn eine Längsseite des Schlittens 3 an einer nicht daragestellten Wand oder einem Längsanschlag entlanggeführt wird, sind die Rollen 23 gegenüber den Längsseiten des Schlittens 3 zurückversetzt angeordnet. Das Drehlager 6 ist als Achse ausgebildet, wobei dessen Mittelachse im wesentlichen koaxial zu den Längsachsen der Rollen 23 verläuft. Das Gehäuse 1 hat ebenfalls eine rechteckig ausgebildete Aussenkontur, die im wesentlichen der Aussenkontur des Schlittens 3 entspricht.


Ansprüche

1. Mauerschlitzgerät mit einem Gehäuse (1), das in einem ersten Endbereich einen ersten Handgriff (10) und in einem zweiten Endbereich einen zweiten Handgriff (9) aufweist, einer mit dem Gehäuse (1) in Verbindung stehenden, mittels eines Elektroschalters (5) betätigbaren Antriebseinheit (2) für ein aus wenigstens einer Scheibe (25) bestehendes Schlitzwerkzeug (4) und einem Schlitten (3), gegenüber dem das Gehäuse (1) parallel zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges (4) um ein im ersten Endbereich des Gehäuses (1) angeordnetes Drehlager (6) gegen die Kraft eines Federelementes (7) verschwenkbar ist, wobei zur Begrenzung zwischen Gehäuse (1) und Schlitten (3) ein Arretierungselement (8) im zweiten Endbereich des Gehäuses (1) vorgesehen ist, das von einem, in dem zweiten Handgriff (9) angeordneten Verriegungsschalter (11) betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass beide Handgriffe (9, 10) einen im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Griffbereich (12, 13) aufweisen, wobei die Längsachsen der Griffbereiche (12, 13) im wesentlichen rechtwinklig zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges (4) sowie parallel zueinander verlaufen und dass der Elektroschalter (5) im ersten Handgriff (10) angeordnet ist.
 
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L3, L4) der Griffbereiche (12, 13) der den Verriegelungsschalter (11) und den Elektroschalter (5) aufweisenden Handgriffe der 0,5- bis 1-fachen, rechtwinklig zur Scheibenebene des Schlitzwerkzeuges (4) gemessene Breite (B) des Gehäuses (1) entsprechen.
 
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschalter (11) und der Elektroschalter (5) leistenförmig ausgebildete Tasten (14, 15) aufweisen, die parallel zur Längserstreckung der Griffbereiche (12, 13) verlaufend an den Griffbereichen (12, 13) angeordnet sind.
 
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (L1, L2) der Tasten (14, 15) der 0,5 bis 1-fachen Länge (L3, L4) des Griffbereiches (12, 13) entsprechen.
 
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (14, 15) des Verriegelungsschalter (11) und des Elektroschalters (5) an einander zugewandten Seiten der Griffbereiche (12, 13) angeordnet sind.
 
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkrichtungen der Tasten (14, 15) in Richtung Schlitten (3) geneigt angeordnet sind.
 
7. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkrichtungen der Tasten (14, 15) einen Winkel (W) von 80° bis 180° einschliessen.
 




Zeichnung