[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer Werkstücke
unter Vakuum mit einem Rundtaktofen mit einem ringförmigen Drehteller sowie einer
Aufgabeschleuse und einer Ausgabeschleuse, wobei die Werkstückchargen mittels des
Drehtellers zu verschiedenen Bearbeitungspositionen verfahrbar sind.
[0002] Eine solche Vorrichtung, bei der die zu behandelnden Werkstücke mittels eines Drehtellers
verschiedenen Bearbeitungspositionen zuführbar sind, ist beispielsweise aus der DE-PS
40 05 956 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist der in einer Vakuumkammer angeordnete
Drehteller durch Trennwände in verschiedene Räume unterteilt, so daß unterschiedliche
Behandlungen an verschiedenen Bearbeitungspositionen möglich sind. Zur Behandlung
werden die in den abgetrennten Räumen angeordneten Werkstückchargen verschiedenen
Bearbeitungspositionen innerhalb der Vakuumkammer zugeführt, an denen die Werkstücke
verschiedenen Plasma-Behandlungen und/oder Wärmebehandlungen unterzogen werden können.
[0003] Zwar ist es bei dieser bekannten Vorrichtung möglich, verschiedene Chargen verschiedenen
Behandlungen zu unterziehen, jedoch leidet die Flexibilität dieser bekannten Vorrichtung
darunter, daß die Verweilzeit der Chargen in der Vakuumkammer von der längsten Behandlungsdauer
einer Charge abhängt, da alle Chargen auf einem gemeinsamen Drehteller angeordnet
sind und somit ein Verfahren des Drehtellers zu einer neuen Bearbeitungsposition oder
zur Ausgabeschleuse erst dann stattfinden kann, wenn alle Bearbeitungen an den einzelnen
Bearbeitungspositionen abgeschlossen sind.
[0004] Ferner ist beispielsweise aus der EP-PS 0 198 871 die Verwendung eines Rundtaktofens
zur Behandlung metallischer Werkstücke in einer Kohlungsatmosphäre bekannt. Bei dieser
bekannten Vorrichtung schließt sich an den ersten Rundtaktofen, in dem die Aufkohlungsphase
abläuft, ein weiterer Rundtaktofen oder ein Durchstoßofen für die Diffusionsphase
an. Dieses Anlagenkonzept ebenso wie das vorherbeschriebene Anlagenkonzept gemäß der
DE-PS 40 05 956 sind im wesentlichen für zweistufige Aufkohlungsprozesse anwendbar,
die aus einer Kohlungsphase und einer Diffusionsphase bestehen, die nacheinander ablaufen.
[0005] Für Vakuumprozesse oder Plasmaprozesse, bei denen mehrere Kohlungsphasen und mehrere
Diffusionsphasen abwechselnd nacheinander durchlaufen werden, sind diese bekannten
Vorrichtungen nicht geeignet oder aber nicht flexibel genug.
[0006] Aufgrund der hohen Stoffübertragungsrate bei Vakuumprozessen und Plasmaprozessen,
bei denen schon nach wenigen Minuten die Karbidgrenze erreicht wird, muß sich an diese
Stoffübertragungsphase eine Diffusionsphase anschließen, damit der Randkohlenstoffgehalt
vor einer erneuten Stoffübertragungsphase absinkt. Je nach gewünschter Einsatzhärtetiefe
muß dieser Wechsel zwischen Stoffübertragungsphase und Diffusionsphase mehrfach hintereinander
wiederholt werden. Da bei der Vorrichtung gemäß der DE-PS 40 05 956 in der gesamten
Vakuumkammer die gleiche Atmosphäre herrscht, können die Aufkohlungsbedingungen für
einzelne Chargen nicht geändert werden, ohne die anderen im Rundtaktofen angeordneten
Chargen in irgendeiner Weise zu beeinflussen.
[0007] Davon ausgehend liegt die Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer Werkstücke unter Vakuum
zu schaffen, die einen flexiblen Wechsel zwischen verschiedenen Chargen mit unterschiedlichen
Einsatzhärtetiefen gestattet, ohne das der Wechsel der Aufkohlungsbedingungen die
übrigen Chargen beeinflußt.
[0008] Die technische
Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rundtaktofen
als Vakuumringofen für die Diffusionsphase ausgebildet ist und daR am Umfang des Rundtaktofens
zumindest zwischen der Aufgabeschleuse und der Ausgabeschleuse mindestens eine gesonderte
Aufkohlungsofenkammer angeordnet ist, in die die Werkstückchargen für eine Aufkohlungsbehandlung
einbringbar sind.
[0009] Der wesentliche Vorteil einer solchen erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht darin,
daß der Rundtaktofen nur für die Diffusion verwendet wird und die Werkstückchargen
bedarfsweise für die Kohlungsphasen in die separat an dem Ring angeordneten einzelnen
Aufkohlungskammern einschiebbar sind. Nach Ablauf einer Kohlungsphase wird die Werkstückcharge
zur Diffusion zurück in den Rundtaktofen verfahren, bis diese für eine nächste Kohlungsphase
erneut in eine Aufkohlungsofenkammer verbracht werden oder aber nach Abschluß des
Aufkohlungsprozesses über die Ausgabeschleuse aus dem Rundtaktofen entnommen werden
kann. Die Aufkohlungsofenkammern können bei einem erfindungsgemäßen Rundtaktofen als
Plasmaöfen oder Vakuumöfen ausgebildet sein.
[0010] Um die Werkstücke vor der Aufgabe in den Rundtaktofen über die Aufgabeschleuse auf
die Behandlungstemperatur vorzuheizen, ist gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung
der Erfindung zwischen die Aufgabeschleuse und den Rundtaktofen mindestens eine Aufheizkammer
geschaltet. Da die Aufheizung der Werkstückchargen von außen erfolgt, kann es insbesondere
bei massiveren Werkstücken vorteilhaft sein, daß zwischen der Aufheizkammer und dem
Rundtaktofen eine Temperaturausgleichskammer zwischengeschaltet ist, in der sich eine
gleichmäßige Temperaturverteilung in der Werkstückcharge einstellen kann.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Ausgleichskammer als
Wasserstoffsputter-Kammer zur Oberflächenreinigung der Werkstücke ausgebildet sein.
Eine solche Reinigung der Werkstückoberflächen mittels eines Wasserstoffplasmas ist
insbesondere dann vorteilhaft, wenn die mindestens eine am Rundtaktofen angeordnete
Aufkohlungsofenkammer als Plasmaofen ausgebildet ist.
[0012] Bei einer alternativen Ausführungsform ist die Ausgabeschleuse als Kühlkammer ausgebildet.
Die direkte Ausbildung der Ausgabeschleuse als Kühlkammer ermöglicht eine besonders
platzsparende und kompakte Bauweise der Anlage. Gemäß weiteren Ausführungsformen der
Erfindung kann die Kühlkammer als Gasabschreckkammer ausgebildet oder mit einem Flüssigkeitsabschreckbad
ausgerüstet sein.
[0013] Um auch Werkstückchargen behandeln zu können, bei denen die Kohlungstemperatur in
der Aufkohlungsofenkammer deutlich über der Härtetemperatur liegt, kann zwischen dem
Rundtaktofen und der Kühlkammer ein Härteofen zwischengeschaltet sein, in dem die
Charge zuerst auf die Härtetemperatur abgekühlt wird, bevor sie anschließend in der
Kühlkammer abgeschreckt wird.
[0014] Zum Verfahren der Werkstückchargen vom Rundtaktofen in eine Aufkohlungsofenkammer
bzw. zum Verschieben aus einer Aufkohlungsofenkammer in den Rundtaktofen sind jeder
Aufkohlungsofenkammer zwei Stoßeinrichtungen zugeordnet, die entweder elektrisch,
pneumatisch oder hydraulisch betreibbar sind.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Vorrichtung schematisch dargestellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines flexiblen Ring-Vakuumofens
und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines flexiblen Ring-Vakuumofens.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer Werkstücke
in Chargen 1 besteht in Richtung des Transportweges der Chargen 1 aus einer Aufgabeschleuse
2, einer Aufheizkammer 3, einer Ausgleichskammer 4, einem Rundtaktofen 5 als Diffusionsofen,
zwei Aufkohlungsofenkammern 6 sowie einer Ausgabeschleuse 7.
[0017] Von einem nicht dargestellten Chargenspeicher wird die Aufgabeschleuse 2 über eine
Transportvorrichtung 8 mit den zu behandelnden Werkstückchargen beschickt. Nach dem
Beladen der Aufgabeschleuse 2 werden Türen 2a und 2b der Aufgabeschleuse 2 geschlossen
und wird die Aufgabeschleuse 2 über eine nicht dargestellte Pumpe evakuiert, da die
nachfolgende Behandlung der Chargen 1 in den Kammern 3 und 4 sowie dem Rundtaktofen
5 unter Vakuum erfolgt. Anschließend wird die Tür 2b geöffnet, die Charge 1 mittels
einer Stoßeinrichtung 2c in die Aufheizkammer 3 befördert und die Tür 2b wieder verschlossen.
[0018] In der mit zwei Chargenplätzen dargestellten Aufheizkammer 3 wird die Charge 1 mittels
nicht dargestellter Heizungen bis auf die Behandlungstemperatur aufgeheizt, d. h.
bis auf die Temperatur, die auch im Rundtaktofen 5 herrscht.
[0019] Der Aufheizkammer 3 schließt sich die Ausgleichskammer 4 an, wobei zwischen der Aufheizkammer
3 und der Ausgleichskammer 4 eine Tür 3a angeordnet ist und der Transport der Charge
1 innerhalb der Aufheizkammer 3 über eine Stoßeinrichtung 3c und der Transport von
der Aufheizkammer 3 in die Ausgleichskammer 4 über eine Stoßeinrichtung 3b erfolgt.
Sobald eine Charge 1 die Aufheizkammer 3 in die Ausgleichskammer 4 verlassen hat,
wird eine neue Charge 1 über die Aufgabeschleuse 2 in die Aufheizkammer 3 verbracht.
[0020] Da die Aufheizung der Chargen 1 in der Aufheizkammer 3 mittels der Heizungen nur
von außen über Strahlung erfolgt, weisen insbesondere massive Werkstücke noch keine
gleichmäßige Temperaturverteilung auf, wenn die Oberfläche bereits die Behandlungstemperatur
erreicht hat und deshalb die Charge 1 aus der Aufheizkammer 3 entfernt wird, um das
Werkstück nicht mit einer zu hohen Temperatur zu belasten. In der Ausgleichskammer
4, die ebenfalls mit nicht dargestellten Heizungen ausgerüstet ist, kann sich die
Temperatur im Werkstück ausgleichen. Hierzu ist die Temperatur in der Ausgleichskammer
4 so geregelt, daß sie immer auf einer gleichbleibenden Temperatur, nämlich der gewünschten
Behandlungstemperatur gehalten wird. Die üblichen Behandlungstemperaturen liegen zwischen
800°C und 1000°C.
[0021] Nach dem Erreichen der Behandlungstemperatur wird die Charge 1 nach dem Öffnen einer
Tür 4a mittels einer Stoßeinrichtung 4b in den Rundtaktofen 5 geschoben und die Tür
4a wieder verschlossen. Mittels des ringförmigen Drehtellers des Rundtaktofens 5 wird
die Charge 1 auf direktem Wege zu einer der Aufkohlungsofenkammern 6 transportiert.
Die Kammern 6 werden vor dem Einschieben einer Charge 1 mittels einer nicht dargestellten
Pumpe evakuiert. Dann wird eine Ofenkammertür 6a geöffnet und wird mittels einer,
auf der Innenseite des Rundtaktofens angeordneten Stoßeinrichtung 6b die Charge 1
in die Aufkohlungsofenkammer 6 geschoben und die Ofenkammertür 6a wieder verschlossen.
In der Aufkohlungsofenkammer, welche entweder als Plasmaofen oder als Vakuumofen ausgelegt
ist, wird der eigentliche Aufkohlungsprozeß vollzogen. Nach Beendigung der vorgesehenen
Kohlungsdauer wird der Aufkohlungsofen wieder abgeschaltet und ggfs. das Prozeßgas
aus der Aufkohlungsofenkammer 6 entfernt. Nach erneuter Evakuierung der Aufkohlungsofenkammer
6 wird die Ofenkammertür 6a wieder geöffnet und die Charge 1 mittels einer der Stoßeinrichtung
6b gegenüber angeordneten Stoßeinrichtung 6c wieder zurück in den Rundtaktofen 5 geschoben.
[0022] Im Rundtaktofen 5 findet anschließend an den Aufkohlungsprozeß unter Vakuum bei gleichbleibender
Temperatur die Diffusionsphase statt, bei der der Randkohlenstoffgehalt wieder absinkt.
Je nach gewünschter Einsatzhärtetiefe werden der beschriebene Aufkohlungsprozeß und
die Diffusionsphase mehrfach wiederholt. Aufgrund des Aufbaus der Vorrichtung mit
dem Rundtaktofen 5 für die Diffusionsphase und den außen liegenden Aufkohlungsofenkammern
6 für den eigentlichen Aufkohlungsprozeß ist eine optimale Ausnutzung der Vorrichtung
gewährleistet, da während eine bereits in einer Aufkohlungsofenkammer 6 behandelte
Charge 1 zur Diffusionsphase im Rundtaktofen 5 verweilt, eine andere Charge 1 mit
eventuell anderen Aufkohlungsbedingungen in die Aufkohlunsofenkammer 6 verbracht werden
kann. Je nachdem, wie viele Aufkohlungsofenkammern 6 entlang dem Umfang des Rundtaktofens
5 angeordnet sind, kann die Flexibilität dieser Vorrichtung gesteigert und die Behandlungsdauer
verkürzt werden.
[0023] Sobald der letzte Diffusionsprozeß im Rundtaktofen 5 abgelaufen ist, wird die Charge
1 vor eine Tür 7a der Ausgabeschleuse 7 transportiert. Anschließend wird die Ausgabeschleuse
7 evakuiert, die Tür 7a geöffnet und die Charge 1 mittels einer Stoßeinrichtung 7b
in die Ausgabeschleuse 7 befördert. Nach dem Verschließen der Tür 7a kann in der als
Kühlkammer ausgebildeten Ausgabeschleuse 7 die Charge 1 mit Gas oder in einem Flüssigkeitsbad
abgeschreckt werden.
[0024] Die in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsform der Vorrichtung ist bis auf den
Bereich der Ausgabeschleuse 7 identisch mit der Vorrichtung gemäß Fig. 1 ausgebildet.
Bei dieser alternativen Ausführungsform ist zwischen dem Rundtaktofen 5 und der als
Kühlkammer ausgebildeten Ausgabeschleuse 7 ein Härteofen 9 zwischengeschaltet. Ein
solcher Härteofen 9 ist notwendig, wenn die Kohlungstemperatur in den Aufkohlungsofenkammern
6 deutlich über der Härtetemperatur der Charge 1 liegt, und die Charge 1 nach dem
Aufkohlungsprozeß und vor dem Abschrecken auf die Härtetemperatur abgekühlt werden
muß. Zu diesem Zweck durchläuft die Charge 1 nach der letzten Diffusionsphase im Rundtaktofen
5 zuerst den Härteofen 9, um dann in der Kühlkammer der Ausgabeschleuse 7 abgeschreckt
zu werden.
[0025] Mit einer solchermaßen ausgestalteten Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer
Werkstücke wird somit gewährleistet, daß Werkstückchargen mit den unterschiedlichsten
Härtebedingungen gleichzeitig mittels einer Vorrichtung behandelt werden können, ohne
daß die anzuwendenden unterschiedlichen Härtebedingungen sich auf die anderen Chargen
auswirken. Neben der hohen Flexibilität der voranstehend beschriebenen Anlage ermöglicht
die Verwendung des Rundtaktofens 5 als reinem Diffusionsofen mit den angeschlossenen
einzelnen Aufkohlungsofenkammern 6 eine optimale Ausnutzung der Vorrichtung, ohne
daß einzelne Bearbeitungspositionen aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit anderen
Chargen leerstehen müßten.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Charge
- 2
- Aufgabeschleuse
- 2a
- Tür
- 2b
- Tür
- 2c
- Stoßeinrichtung
- 3
- Aufheizkammer
- 3a
- Tür
- 3b
- Stoßeinrichtung
- 3c
- Stoßeinrichtung
- 4
- Ausgleichskammer
- 4a
- Tür
- 4b
- Stoßeinrichtung
- 5
- Rundtaktofen
- 6
- Aufkohlungsofenkammer
- 6a
- Ofenkammertür
- 6b
- Stoßeinrichtung
- 6c
- Stoßeinrichtung
- 7
- Ausgabeschleuse
- 7a
- Tür
- 7b
- Stoßeinrichtung
- 8
- Fördervorrichtung
- 9
- Härteofen
1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung metallischer Werkstücke unter Vakuum mit einem Rundtaktofen
(5) mit einem ringförmigen Drehteller sowie einer Aufgabeschleuse (2) und einer Ausgabeschleuse
(7), wobei die Werkstückchargen (1) mittels des Drehtellers zu verschiedenen Bearbeitungspositionen
verfahrbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rundtaktofen (5) als Vakuumofen für die Diffusionsphase ausgebildet ist und
entlang dem Umfang des Rundtaktofens (5) zumindest zwischen der Aufgabeschleuse (2)
und der Ausgabeschleuse (7) mindestens eine Aufkohlungsofenkammer (6) angeordnet ist,
in die die Werkstückchargen (1) für eine Aufkohlungsbehandlung einbringbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Aufkohlungsofenkammer
(6) als Plasmaofen ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Aufkohlungsofenkammer
(6) als Vakuumofen ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
die Aufgabeschleuse (2) und den Rundtaktofen (5) mindestens eine Aufheizkammer (3)
geschaltet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die mindestens eine
Aufheizkammer (3) und den Rundtaktofen (5) mindestens eine Ausgleichskammer (4) geschaltet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Ausgleichskammer
(4) als Wasserstoffsputterkammer zur Oberflächenreinigung der Werkstückchargen (1)
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeschleuse (7) als
Kühlkammer ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkammer als Gasabschreckkammer
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkammer mit einem
Flüssigkeitsbad ausgerüstet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die als Kühlkammer
ausgebildete Ausgabeschleuse (7) und den Rundtaktofen (5) ein Härteofen (9) geschaltet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Aufkohlungsofenkammer
(6) zwei Stoßeinrichtungen (6b, 6c) zugeordnet sind, um elektrisch, pneumatisch oder
hydraulisch betrieben die Chargen (1) vom Rundtaktofen (5) in die Aufkohlungsofenkammer
(6) bzw. von der Aufkohlungsofenkammer (6) zurück in den Rundtaktofen (5) zu verschieben.