[0001] Die Erfindung richtet sich auf einen Beschlag der im Oberbegriff des Anspruches 1
angegebenen Art.
[0002] Bei dem bekannten Beschlag dieser Art (DE 41 17 407 C2) sorgt der Flügelheber für
eine Entlastung eines zwischen dem Flügel und dem feststehenden Rahmen angeordneten
Drehlagers und einer Ausstellvorrichtung, wenn man den Flügel an den feststehenden
Rahmen heranbewegt. Der Flügelheber besteht aus einem am Flügel schwenkbeweglich gelagerten
Stützhebel, der mit einem am Rahmen befindlichen Stützteil zusammenwirkt. Fehlbedienungen
des Beschlags bei in Drehstellung oder Kippstellung befindlichem Flügel sind nicht
zu vermeiden. Sofern es darauf ankommt, wären zusätzliche Sperrmittel zwischen dem
Flügel und dem Rahmen erforderlich, die in diesen Stellungen blockierend auf die Treibstange
wirken. Diese Sperrmittel müssen gesondert hergestellt und montiert werden und benötigen
entsprechenden Platz, der nicht immer verfügbar ist.
[0003] Bei einem anderen, keinen Flügelheber aufweisenden Beschlag (DE 22 55 042 C3) verwendet
man als Sperrmittel eine mit einem endseitigen Profilnocken versehene Schwenklasche,
die über einen Lagerzapfen mit der Treibstange verbunden ist und daher bei einer die
Kippstellung des Flügels kennzeichnenden Längsposition der Treibstange in eine am
Rahmen befindliche, ein Gegenprofil aufweisende Tasche einfährt, die hinterschnitten
ist. Solange der Flügel in Kippstellung sich befindet, greift der Profilnocken an
der Schwenklasche hinter den Hinterschnitt der Tasche und verhindert unerwünschte
Fehlschaltungen der Treibstange. Außerdem sind zusätzliche Sperrmittel vorgesehen,
die aus einem am Lagerzapfen der Schwenklasche vorgesehenen Bund bestehen, der in
Kippstellung des Flügels aufgrund der Neigungslage der Schwenklasche mit einer Schulter
hinter eine Flanke greift, die in einem Längsschlitz einer Deckschiene angeordet ist.
Die Deckschiene ist ortsfest am Flügel angebracht und überdeckt die Treibstange. Ist
der Flügel an den Rahmen herangedrückt, so kann der am Lagerzapfen befindliche Bund
bei der Längsbewegung der Treibstange im Längsschlitz gleiten, weil vorausgehend die
Schwenklasche durch den in der Tasche des Rahmens befindlichen Profilnocken in eine
mit der Treibstange ausgerichtete Position zurückgeschwenkt worden ist. Diese bekannten,
Fehlschaltungen verhindernden Sperrmittel sind aufwendig und erfordern im Beschlag
viel Platz.
[0004] Bei einem weiteren, keinen Flügelheber aufweisenden Beschlag (DE 17 08 128 C3) ist
ein mit einer Aussparung vorgesehenes Auflaufstück am Flügel befestigt, in welches
ein profiliertes Ende eines an der Treibstange drehgelagerten Kippriegels dann einfährt,
wenn sich der Flügel in seiner Drehstellung befindet. Am gegenüberliegenden Ende besitzt
der Kippriegel eine Nase, die hinter eine Gegennase eines Einlaufblechs fährt, wenn
eine Kippstellung des Flügels vorliegt. Dann ist nämlich der Kippriegel über die Treibstange
soweit längsbewegt worden, daß sein profiliertes Ende aus der Aussparung des Auflaufstücks
herausgelangt ist und sich an einer Kante des Auflaufstücks abstützt. Dadurch wird
eine Längsbewegung der Treibstange über die Handhabe verhindert. Zwar sind dann Fehlbedienungen
ausgeschlossen, doch gibt es keinen Flügelheber, der ein Drehlager oder eine Ausstellvorrichtung
zwischen dem Flügel und dem Rahmen dann entlasten könnte, wenn man den Flügel an den
feststehenden Rahmen heranbewegt. Dazu wären weitere Steuerteile erforderlich.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen preiswerten, kompakten Beschlag der
im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu entwickeln, der zwar sowohl einen
Flügelheber als auch eine Fehlschaltsicherung aufweist und sich dennoch durch äußerst
raumsparende Bauweise auszeichnet. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung
zukommt.
[0006] Bei der Erfindung übernimmt der Flügelheber die weitere, neue Funktion einer Fehlschaltsicherung.
Dafür genügt es, an dem als Flügelheber fungierenden Stützhebel ein Profilstück vorzusehen,
das in einen profilierten Ausschnitt der Treibstange eingreift. Außer dem Profilstück
am Stützhebel ist kein weiterer, platzbeanspruchender Bauteil im Beschlag erforderlich,
denn die Treibstange muß im Beschlag ohnehin vorhanden sein. Mit dem erfindungsgemäßen
Flügelheber läßt sich eine Umsteuerung der Handhabe zwischen den diversen Arbeitsstellungen
des Beschlags zuverlässig verhindern, wenn sich der Flügel in seiner Dreh- oder Kippstellung
befindet. Die Treibstangen-Längsbewegung ist blockiert. Bei der Erfindung dient der
Flügelheber gleichsam als Sensor, der die ordnungsgemäße Anlage des Flügels am Rahmen
ermittelt und dann die Treibstange freigibt. Dann kann das Profilstück am Stützhebel
sich durch eine Passage im profilierten Ausschnitt der Treibstange hindurch bewegen.
Damit werden Fehlschaltungen zuverlässig verhindert.
[0007] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch, im Schnitt durch den Flügel, die Draufsicht auf ein Fenster mit einem
zwischen dessen Flügel und Rahmen montierten Beschlag nach der Erfindung,
- Fig. 2
- in einer Schnittansicht längs der in Fig. 1 angedeuteten Schnittlinie II-II die Ansicht
auf die beiden Bestandteile eines zum Beschlag gehörenden Flügelhebers, wenn sich
der strichpunktiert angedeutete Flügel gegenüber dem ebenfalls strichpunktierten feststehenden
Rahmen in seiner Offenlage befindet,
- Fig. 3
- in einer der Fig. 2 entsprechenden Ansicht die beiden Bestandteile des Flügelhebers,
wenn sich der Flügel in einer Andrücklage am Rahmen befindet,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch die beiden Bestandteile des Flügelhebers in der in Fig. 3
gezeigten Position längs der dortigen Schnittlinie IV-IV und
- Fig. 5a bis 5c
- Ansichten auf ein Teilstück des Beschlags in Blickrichtung des Pfeils V von Fig. 4,
wo drei verschiedene Arbeitsstellungen des Beschlags, teilweise mit zwei unterschiedlichen
Schwenkpositionen eines Profilstücks gezeigt sind, welches zu dem flügelseitigen Bestandteil
des Flügelhebers gehört.
[0008] Im Ausführungsbeispiel ist ein Dreh-Kipp-Beschlag zwischen einem feststehenden Rahmen
11 und einem demgegenüber sowohl drehbeweglichen als auch kippbeweglichen Flügel 10
angeordnet. Dieser Beschlag umfaßt an wenigstens einigen Kanten des Flügels 10 angeordnete
Treibstangen 12, die miteinander durch Eckverbinder 13 gekuppelt und von einer gemeinsamen
Handhabe 14 umsteuerbar sind. Zum Beschlag gehört auch eine Ausstellstange 47 und
dazu geeignet ausgebildete obere und untere Scharniere 15, 16. An der Treibstange
12 sind Steuerelemente 18 und am Rahmen 11 Schließelemente 19 vorgesehen, die im Falzbereich
17 zwischen den beiden Teilen 10, 11 angeordnet sind. Um die Elemente 47, 18, 19 wirksam
und unwirksam zu setzen, werden die Treibstangen 12 durch Betätigen der Handhabe 14
in verschiedene Arbeitsstellungen überführt, in welchen die Handhabe die ausgezogen
bzw. strichpunktiert in Fig. 1 angedeuteten Stellungen 14, 14', 14'' einnehmen kann,
die verschiedenen in Fig. 5a bis 5c näher erläuterten Längslagen der Treibstange 12
entsprechen. Die Handhabe und damit die Treibstangen 12 von Fig. 1 können zwischen
einer Drehstellung 14, einer Kippstellung 14' und einer Schließstellung 14'' um gesteuert
werden.
[0009] Zum Beschlag gehört noch ein besonderer Flügelheber, der zwei Bestandteile 20, 30
aufweist, die ebenfalls im Falzbereich 17 zwischen dem Rahmen 11 und dem Flügel 10
angeordnet sind und deren Aussehen und Funktion aus Fig. 2 und 4 zu entnehmen sind.
Der erste Bestandteil besteht aus einem Stützhebel 20, der mit einem Lagerbolzen 21
drehfest verbunden ist. Der Lagerbolzen 21 ist in einem Gehäuse 22 aufgenommen, welches
mittels einer Schraube 25 od. dgl. im Bereich der Deckschiene 23 einer im Flügel 10
eingelassenen Nut 24 befestigt ist. In der Nut 24 befindet sich die erwähnte Treibstange
12, die im Sinne des Doppelpfeils 26 von der Handhabe längsbewegbar ist. Das Innenende
des Lagerbolzens 21 trägt ein flaches Profilstück 27, welches in einen profilierten
Ausschnitt 40 der Treibstange 12 hineinragt.
[0010] Der Stützhebel 20 steht unter der Wirkung einer Feder 48, die bestrebt ist, ihn in
die aus Fig. 2 ersichtliche, durch Drehanschläge begrenzte Ausschwenkposition zu überführen,
was durch den Schwenkpfeil 28 in Fig. 2 veranschaulicht ist. Das Hebelende 29 ist
gestuft.
[0011] Der andere Bestandteil des Flügelhebers besteht aus einem ortsfest am Rahmen 11 durch
Schraubbefestigungen 35 od. dgl. angebrachten Stützteil 30, welches eine vorzugsweise
hinterschnittene Stufe 31 besitzt. Diese Stufe 31 ist in Ausrichtung mit dem vorerwähnten
Hebelende 29 ausgebildet, weshalb beim durch den Pfeil 32 verdeutlichten Heranbewegen
32 des Flügels 10 ein am Hebelende 29 befindlicher vorspringender Finger 29 in den
Hinterschnitt der Stufe 31 einfährt und eine gegenüber der Federbelastung 48 wirkende
Rückschwenkung im Sinne des Pfeiles 28' von Fig. 3 bewirkt. Dies geschieht, wenn man
den Flügel 10 aus seiner Offenlage oder seiner Kipplage an den Rahmen 11 heranführt.
In der Zuklapplage stützt sich das Hebelende 29 am Oberende des Stützteils 30 ab und
verhindert so, daß der Flügel 10 an seiner den Scharnieren 15, 16 gegenüberliegenden
freien Kanten durchhängen kann.
[0012] Ausweislich der Fig. 5a ist der Ausschnitt 40 der Treibstange 12 profiliert. Er ist
als Längsschlitz ausgebildet, der drei Schlitzerweiterungen 41, 42, 43 mit großer
lichter Weite mit dazwischenliegenden Schlitzverengungen 44, 45 kleiner lichter Weite
besitzt. Am Übergang zwischen diesen Erweiterungen und Verengungen befinden sich jeweils
Schultern 46, die blockierend mit dem oberen oder unteren Ende 33, 34 des am Stützhebel
20 sitzenden Profilstücks 27 zusammenwirken, wenn eine aus Fig. 2 ersichtliche Ausschwenklage
vorliegt. Dies ist in Fig. 5a gezeigt, wo die Treibstange 12 mit ihrem die Drehstellung
36 kennzeichnenden Längenbereich mit dem Profilstück 27 ausgerichtet ist. Dann ist,
wie durch den gestrichelten Doppelpfeil 26 in Fig. 5a veranschaulicht wird, eine Längsbewegung
der Treibstange 12, bis auf ein geringes Spiel, unmöglich. Die Handhabe kann aus ihrer
Position 14 in keine ihrer beiden anderen Positionen 14' oder 14'' überführt werden.
[0013] In der Andrücklage von Fig. 3 mag sich die Treibstange, gemäß Fig. 5b, immer noch
mit ihrem vorerwähnten Drehstellungsbereich 36 am Profilstück 27 befinden, doch ist
dieses Profilstück durch die vorbeschriebene Rückverschwenkung 28' des Stützhebels
20 sowohl mit der oberen als auch mit der unteren Schlitzverengung 44, 45 ausgerichtet,
weshalb jetzt eine Längsbewegung 26 der Treibstange 12 in beide Richtungen möglich
ist. So kann das Profilstück 27 die untere Schlitzverengung 45 passieren und - nach
einer Verschiebung der Treibstange 12 im Sinne des Pfeils 49 von Fig. 5b - in die
strichpunktiert in Fig. 5b verdeutlichte Position 27' in der untersten Schlitzerweiterung
43 gelangen. Der durch die Hilfslinie 38 gekennzeichnete Bereich 38 der Treibstange
liegt dann in Höhe des Profilstücks 27', wenn die Treibstange 12 Schwenkelementen
sich in ihrer Schließstellung befindet.
[0014] Die in Fig. 5c gezeigten Verhältnisse liegen dann vor, wenn sich die Treibstange
12 in ihrer Kippstellung befindet und mit ihrem durch die Hilfslinie 37 gekennzeichneten
Bereich in Höhe des Profilstücks 27 vom Flügelheber liegt. Fig. 5c zeigt dabei einen
in seiner Kipplage befindlichen Flügel 10, weshalb wieder die Ausschwenklage des Stützhebels
20 und damit die aus Fig. 5c ersichtliche Diagonallage des Profilstücks in der obersten
Schlitzerweiterung 42 vorliegt. Jetzt ergibt sich wieder eine Blockade zwischen dem
Profilende 34 vom Profilstück 27 und der in der Schlitzerweiterung 41 befindlichen
Schulter 46. Erst wenn wieder eine Andrucklage, analog zu Fig. 3, in dieser Kippstellung
37 vorliegt, gelangt das Profilstück in die strichpunktiert in Fig. 5c verdeutlichte
längsorientierte Position 27'', wo eine ausgerichtete Lage mit der daran angrenzenden
Schlitzverengung 44 vorliegt. Dann ist wieder eine Längsbewegung 26 der Treibstange
12 möglich.
Bezugszeichenliste:
[0015]
- 10
- Flügel
- 11
- feststehender Rahmen
- 12
- Treibstange
- 13
- Eckverbindungen für 12
- 14
- Handhabe (in Drehstellung)
- 14'
- Kippstellung von 14
- 14''
- Schließstellung von 14
- 15
- oberes Scharnier
- 16
- unteres Scharnier
- 17
- Falzbereich zwischen 10, 11
- 18
- Steuerelement an 12
- 19
- Schließelement an 11
- 20
- Flügelheber, Stützhebel
- 21
- Lagerbolzen von 20
- 22
- Gehäuse für 21
- 23
- Deckschiene
- 24
- Nut in 10
- 25
- Schraubbefestigung für 22
- 26
- Längsbewegungs-Doppelpfeil von 12
- 27
- Profilstück von 21
- 27'
- Schließstellungs-Position von 27
- 27''
- längsorientierte Position von 27 in Kippstellung
- 28
- Federbelastungs-Pfeil von 20
- 28'
- Rückschwenk-Pfeil von 20
- 29
- gestuftes Hebelende
- 30
- Flügelheber, Stützteil
- 31
- hinterschnittene Stufe bei 30
- 32
- Heranbewegungspfeil von 10 an 11
- 33
- Oberende von 27
- 34
- Unterende von 27
- 35
- Schraubbefestigung für 30 an 11
- 36
- Drehstellungs-Bereich von 12 für 27
- 37
- Kippstellungs-Bereich von 12 für 27
- 38
- Schließstellungs-Bereich von 12 für 27
- 39
- vorspringender Finger bei 29
- 40
- Ausschnitt in 12, Längsschlitz
- 41
- erste Schlitzerweiterung
- 42
- zweite Schlitzerweiterung
- 43
- dritte Schlitzerweiterung
- 44
- obere Schlitzverengung
- 45
- untere Schlitzverengung
- 46
- Schulter in 40
- 47
- Ausstellstange
- 48
- Feder
- 49
- Verschiebungs-Pfeil von 12 (Fig. 5b)
1. Dreh- und/oder Kipp-Beschlag für Fenster, Türen od. dgl.,
mit einer Handhabe (14), die bei ihrer Betätigung wenigstens eine Treibstange (12)
längsbewegt (26) und zwischen dem Flügel (10) und Rahmen (11) wirkende Verriegelungs-
und/oder Betätigungselemente (18, 19) zwischen mehreren Arbeitsstellungen umsteuert,
welche der Dreh-, Schließ- und ggf. der Kippstellung des Flügels (10) bezüglich des
Rahmens (11) entsprechen,
mit einem zwischen dem dreh- bzw. kippbeweglichen Flügel (10) und dem feststehenden
Rahmen (11) angeordneten Flügelheber (20, 30),
bestehend aus einem an dem einen Teil (Flügel 10 oder Rahmen 11) schwenkbeweglich
gelagerten Stützhebel (20), der im Ausschwenksinne (28), gegen den anderen Teil (Rahmen
11 oder Flügel 10), an welchem sich ein Stützteil (30) befindet, federbelastet ist,
wobei beim Heranbewegen (32) des Flügels (10) an den Rahmen (11) der Stützhebel (20)
mit seinem herausgeschwenkten Ende (29) auf den Stützteil (30) auffährt, gegen seine
Federbelastung zurückgeschwenkt (28') wird und sich - unter Anhebung des Flügels (10)
- am Stützteil (30) abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützhebel (20) drehfest mit einem Profilstück (27) verbunden ist,
welches in einen profilierten Ausschnitt (40) der Treibstange (12) eingreift und zusammen
mit dem Stützhebel (20) im TreibstangenAusschnitt (40) mitverschwenkt wird,
und das Ausschnittprofil (40) in der Treibstange (12) quergerichtete Schultern (46)
aufweist,
gegen welche das Profilstück (27) zwar bei herausgeschwenktem Stützhebel (20) stößt
und die Treibstangen-Bewegung (26) zwischen den Arbeitsstellungen blockiert,
aber zwischen den Schultern (46) Passagen (44, 45) aufweist, mit denen die Treibstange
(12) bei am Rahmen (11) anliegendem Flügel (10) am Profilstück (27) zur Umsteuerung
zwischen ihren Arbeitsstellungen ungehindert vorbei geht.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützhebel (20) drehfest
mit einem Lagerbolzen (21) verbunden ist und das Profilstück (27) am inneren Bolzenende
sitzt sowie ein Flachprofil aufweist.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschnittprofil
aus einem Längsschlitz (40) in der Treibstange (12) besteht, welcher Längenabschnitte
unterschiedlich großer Schlitzbreite besitzt,
nämlich jeweils eine Schlitzerweiterung (41, 42, 43) in denjenigen Längenbereichen
(36, 37, 38) der Treibstange (12), in denen das Profilstück (27) bei einer der Arbeitsstellungen
zu liegen kommt,
und die Schlitzerweiterung mindestens an ihrem einen Ende von einer Schulter (46)
begrenzt ist, die in eine Schlitzverengung (44, 45) übergeht,
und die Schlitzverengung (44, 45) als Passage zum Längsbewegen (26) der Treibstange
(12) am damit ausgerichteten Profilstück (27', 27'') dient.
4. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausschnittprofil (40) symmetrisch zur Längsmitte der Treibstange (12) ausgebildet
ist.