[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Beleuchtungssystem für einen Innenraum gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Seit einigen Jahren sind in der Beleuchtungstechnik Beleuchtungssysteme bekannt geworden,
die man als Sekundärbeleuchtungssysteme bezeichnen kann und die darauf beruhen, mindestens
eine Lichtquelle mit nach oben gerichteter Lichtaustrittsöffnung einzusetzen, deren
abgestrahltes Licht mittels einer über der Lichtquelle angeordneten Reflektoreinheit
in eine Vielzahl von Teilstrahlen zerlegt wird, die auf die auszuleuchtende Fläche
gerichtet sind.
[0003] Eine derartige Beleuchtungseinrichtung ist aus EP-A2-0 479 042 bekannt, die mit Vorteil
zur Lösung bestimmter Beleuchtungsaufgaben im Außenraum, so beispielsweise zur blendungsfreien
Vorfeldbeleuchtung eines Flugplatzes einzusetzen ist. Ein wesentlicher Vorteil dieser
bekannten Beleuchtungsanordnung besteht darin, daß die Reflektoreinheit aus einer
Vielzahl von in einem Raster angeordneten, im wesentlichen einzeln verstellbaren Reflektoren
besteht, die einem Betrachter als eine Vielzahl von individuellen nicht blendenden
kleinen Leuchtflächen erscheinen, wobei durch die Verstellbarkeit der Reflektoren
für diese bekannte Beleuchtungsanordnung eine Vielzahl von Anwendungsfällen zur Lösung
unterschiedlicher Beleuchtungsaufgaben gegeben ist. Insbesondere bei komplexen Beleuchtungsaufgaben
in der Außenbeleuchtung ist diese Flexibilität der bekannten Beleuchtungsanordnung
von hoher Wirtschaftlichkeit. Andererseits ist einschränkend festzustellen, daß diese
außerordentliche Flexibilität aufgrund der Verstellbarkeit der einzelnen Reflektoren
einen nur bei komplexen Beleuchtungsaufgaben zu rechtfertigenden Montage- bzw. Justieraufwand
erfordert.
[0004] Als ein weiteres Beispiel für derartige Sekundärbeleuchtungssysteme ist aus AT-B-386
670 eine Straßenleuchte mit einem senkrechten Leuchtenmast und einem im Bereich der
Mastspitze angeordneten Reflektorsystem bekannt. Unterhalb dieses Reflektorsystemes
ist eine Lichtquelle - davon räumlich völlig getrennt - in einem vorgegebenen Abstand
an dem Leuchtenmast angeordnet und als eine Werfereinheit ausgebildet, deren Licht
von dem Reflektorsystem reflektiert und nach unten auf die Nutzfläche verteilt wird.
Auch bei diesem Beispiel besteht die Möglichkeit, vorzugsweise das Reflektorsystem,
das insbesondere aus am Leuchtenmast gelenkig gelagerten konvexen Einzelspiegeln besteht,
auf bestimmte Beleuchtungsaufgaben einzustellen.
[0005] Schließlich ist aus DE-A1-27 07 143 eine indirekte Deckenleuchte bekannt, die eine
deckennahe angeordnete Reflektoranordnung sowie eine unterhalb dieses Reflektors festgelegte
Lichtquelle aufweist. Diese Lichtquelle ist von einem Sekundärreflektor umgeben, der
das auf ihn fallende Licht nach oben auf die Reflektoranordnung wirft, die als ein
Feld mit einer Mehrzahl von Einzelreflektoren ausgebildet ist, wobei jeder der Einzelreflektoren
das von ihm aufgefangene Licht über die unter der Leuchte befindliche Nutzebene annähernd
gleichmäßig verteilt.
[0006] Ein Nachteil dieser bekannten Deckenleuchte ist darin zu sehen, daß die Reflektoranordnung
aus Freiformflächen zusammengesetzt ist, die einander fest zugeordnet sind, wodurch
der Anwendungsbereich dieser Deckenleuchte eingeschränkt ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Beleuchtungssystem
der eingangs genannten Art eine weitere Ausführungsform zu schaffen, die insbesondere
auf ihre Verwendung bei der Innenbeleuchtung ausgerichtet ist und es bei relativ einfachem
konstruktivem Aufwand dennoch ermöglicht, damit gezielt unterschiedliche Beleuchtungsaufgaben
im Innenraum, insbesondere bei der zielgerichteten Beleuchtung von Arbeitsplätzen
zu lösen.
[0008] Bei einem Beleuchtungssystem der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
[0009] Die vorliegende Erfindung hat unter anderem den Vorteil, daß die den Hauptreflektor
bildenden Teilreflektoren in Anbetracht der durch übliche Raumgrößen vorgegebenen
Geometrie eine relativ kleine, an sich im wesentlichen ebene Grundfläche aufweisen,
in die in einem vorgegebenen Raster eine Vielzahl von gleichartigen lokalen Reflektorelementen
eingeprägt ist. Derartige Teilreflektoren lassen sich mit einem relativ geringen Fertigungsaufwand
bei lichttechnisch einwandfreier Qualität herstellen. Mit nur wenigen unterschiedlichen
Typen derartiger Teilreflektoren, die sich gegebenenfalls im Rastermaß, insbesondere
aber in der Krümmung der lokalen Reflektorelemente unterscheiden, können lichttechnisch
völlig unterschiedliche Charakteristiken erzeugt werden. Wenn man die lokalen Reflektorelemente
als Kugelkalottenflächen ausbildet und bei verschiedenen Teilreflektoren die Radien
der lokalen Reflektorelemente unterschiedlich wählt, ändert sich dann auch die Reflexionscharakteristik
über den jeweiligen Teilreflektor gesehen entsprechend. Wenn man dann den Hauptreflektor
aus so unterschiedlich gestalteten Teilreflektoren zusammensetzt, die individuell
in bezug auf die Ausstrahlungsrichtung der Werferleuchte einstellbar sind, hat man
die Möglichkeit, gezielt sowohl einzelne Zonen eines Innenraumes wie gewünscht auszuleuchten
als auch eng begrenzte Bereiche, wie z. B. einen Arbeitsplatz mit der erforderlichen
Beleuchtungsstärke zu beleuchten.
[0010] Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet, deren vorteilhafte
Ausgestaltung bei der Beschreibung von Ausführungsbeispielen dargelegt ist.
[0011] Derartige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung
näher erläutert. Dabei zeigt:
Figur 1 die schematische Darstellung eines Beleuchtungssystems gemäß der Erfindung
mit einer bodennah angeordneten Werferleuchte, deren nach oben abgestrahltes Licht
von einem aus Teilreflektoren zusammengesetzten Hauptreflektor nach unten auf die
Nutzebene reflektiert wird,
Figur 2 bzw. Figur 3 schematisch je einen Teilreflektor mit einer aufgrund unterschiedlicher
Ausgestaltung lokaler Reflektorelemente verschiedenen Streucharakteristik, die als
eng strahlend bzw. als breit strahlend zu bewerten ist,
Figur 4 eine Prinzipdarstellung der konstruktiven Ausgestaltung des an der Raumdecke
festgelegten Hauptreflektors mit seinen Teilreflektoren und
Figur 5 die konstruktive Ausgestaltung eines Teilreflektors.
[0012] In Figur 1 ist schematisch ein Büroraum mit einem Arbeitsplatz dargestellt, seitlich
davon ist eine Werferleuchte 1 auf dem Raumboden aufgestellt. Werferleuchten dieser
Art sind an sich bekannt. Sie besitzen aus geometrischen Gründen eine möglichst punktförmige
Lichtquelle, die von einem Sekundärreflektor umgeben ist. Dieser lenkt das von der
Lichtquelle abgegebene Licht in einem Lichtbündel durch die Lichtaustrittsöffnung
101 der Werferleuchte 1 hindurch nach oben gegen die Raumdecke. Wenn der Ausstrahlungswinkel
des Lichtbündels der Werferleuchte 1 z. B. durch Positionsverschiebung einer Lampe
als Lichtquelle gegenüber einem die Lampe umgebenden Reflektor einstellbar ist, lassen
sich auch unterschiedliche Lichtwirkungen erzielen. Ein enges Lichtbündel wirkt als
"hartes" Licht, dagegen ergibt ein weiteres Lichtbündel "weiches" Licht. Im Lichtkegel
der Werferleuchte 1, der aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich durch zwei Randstrahlen
102 verdeutlicht ist, ist deckennah ein Hauptreflektor 2 angeordnet.
[0013] Wie Figur 1 schematisch zeigt, besteht dieser Hauptreflektor 2 in diesem Ausführungsbeispiel
aus vier Teilreflektoren 21 bis 24, die - wie noch zu erläutern sein wird - jeweils
individuell um die beiden Achsen ihrer planen Grundfläche dreh- bzw. kippbar angeordnet
sind. In Figur 1 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung für diese Teilreflektoren
21 bis 24 lediglich angedeutet, daß diese auf ihrer dem Raum zugekehrten Oberfläche,
rasterartig angeordnet, eine Vielzahl von lokalen Reflektorelementen 26 bzw. 28 aufweisen,
die bei den einzelnen Teilreflektoren 21, 22, 23 bzw. 24 unterschiedlich ausgebildet
sein können und damit eine unterschiedliche Streucharakteristik bewirken.
[0014] Dies ist schematisch in den Figuren 2 bzw. 3 verdeutlicht. In diesen beiden Figuren
ist die Werferleuchte 1 jeweils durch eine punktförmige Lichtquelle 103 verdeutlicht,
die von einem Sekundärreflektor 104 umgeben ist. Lediglich aus Gründen der Darstellung
ist örtlich relativ nah jeweils oberhalb der Werferleuchte 1 ein Teilreflektor z.
B. 21 bzw. 22 in Seitenansicht dargestellt. Diese Teilreflektoren besitzen lokale,
alternativ konkav oder konvex ausgebildete Reflektorelemente 26 bzw. 28 in diesem
Ausführungsbeispiel, in Form von regelmäßig angeordneten, kugelkalottenförmigen Facetten,
die in den Figuren 2 bzw. 3 mit deutlich unterschiedlichen Radien R1 bzw. R2 gezeigt
sind. Tatsächlich sind die Unterschiede der Krümmungsradien R1 bzw. R2 in der Praxis
nicht derart groß, die Darstellung wurde aber so gewählt, um in der Zeichnung zu verdeutlichen
und damit zu zeigen, daß mit unterschiedlichem Krümmungsradius R1 bzw. R2 auch eine
unterschiedliche Streucharakteristik der lokalen Reflektorelemente 26 bzw. 28 in mehr
eng strahlender Form einerseits bzw. breit strahlender Form andererseits zu erzielen
ist.
[0015] Figur 4 verdeutlicht nun in einer Seitenansicht die konstruktive Ausgestaltung eines
derartigen Hauptreflektors 1. Die Reflektoranordnung weist eine Befestigungsscheibe
201 auf, die an der Raumdecke, wie angedeutet, anschraubbar ausgestaltet ist. Die
Befestigungsscheibe 201 trägt auf ihrer Unterseite für jeden der Teilreflektoren 21
bis 24 jeweils einen Rundstab 202, der einerseits beispielsweise über ein Endgewinde
an der Befestigungsscheibe 201 festgelegt ist und an seinem anderen Ende durch eine
Versteifungsplatte 203 hindurchgesteckt ist. Von unten ist über diese eine ausladende
Abblendscheibe 204 geschoben, die über Abspannseile 205 an der Befestigungsscheibe
201 festgelegt ist (in Figur 4 ist nur eines dieser Abspannseile 205 im einzelnen
dargestellt). An unteren Ende der Rundstäbe 202 ist jeweils ein Lagerbolzen 206 über
ein Schraubgewinde festgelegt. Wie Figur 4 schematisch zeigt, ist dieser Lagerbolzen
mit einer Innenverschraubung zweiteilig ausgelegt und damit in seiner Länge verstellbar.
Am äußeren Ende ist an jedem der Lagerbolzen 206 ein Kugelgelenk 207 festgelegt, das
seinerseits je einen der Teilreflektoren z. B. 21 bzw. 22 trägt. Wie Figur 4 verdeutlicht,
sind die Teilreflektoren 21 bzw. 22 über dieses Kugelgelenk 207 jeweils in der Zeichenebene
verschwenkbar, darüber hinaus sind sie aber auch um eine in der Zeichenebene liegende
Achse kippbar angeordnet. Diese drehbewegliche Lagerung ist in Figur 4 durch maximale
Schwenkwinkel α1 bzw. α2 angedeutet, die sich durch eine entsprechende Justage der
Lagerbolzen 206 ergeben.
[0016] In Figur 5 ist schließlich der Aufbau eines Teilreflektors z. B. 21 in Verbindung
mit seiner Befestigung an einem der Lagerbolzen 206 über eines der Kugelgelenke 207
dargestellt. Diese Darstellung verdeutlicht, daß jeder Teilreflektor 21 einen auf
seinen vier Seiten abgekanteten Rahmen 210 aufweist, dessen Bodenplatte über einen
Versteifungswinkel 211 an dem Kugelgelenk 207 festgelegt ist. Die eigentliche Reflektorfläche
jedes Teilreflektors z. B. 21 besteht aus einer Platte mit Abkantungen an allen vier
Seiten, die auf Anschlag in den Rahmen 210 eingeschoben ist. Diese Platte besteht
aus hochglänzendem Spiegelmaterial und trägt in ihrer Grundfläche die eingeprägten,
noppenartig vorstehenden lokalen Reflektorelemente, z. B. 26, die als Kugelkalotten
mit entsprechender Krümmung, beispielsweise Krümmungsradius R1 ausgebildet sind.
[0017] Die beschriebene Ausgestaltung von Ausführungsbeispielen der Erfindung läßt erkennen,
daß es mit einer beliebigen Kombination unterschiedlich facettierter Teilreflektoren,
deren Zahl nicht unbedingt auf vier beschränkt sein muß, möglich ist, die Voraussetzungen
für eine optimierte Lichttechnik zur Lösung unterschiedlicher Beleuchtungsaufgaben
in einem Innenraum zu schaffen. Da es möglich ist, das von einer Werferleuchte abgestrahlte
Licht in Teillichtströmen sowohl eng gebündelt und damit platzorientiert als auch
relativ breit strahlend auf größere Zonen des beleuchteten Innenraumes zu verteilen,
kann bei diesem Beleuchtungssystem gegebenenfalls auch auf zusätzliche Lichtquellen
zur Allgemeinbeleuchtung des Raumes verzichtet werden. Im allgemeinen wird zur Ergänzung
der Raumbeleuchtung der Direktanteil der Beleuchtung in der Nutzebene durch einen
Indirektanteil über Deckenanstrahlung ergänzt.
[0018] Vor allem bietet dieses Beleuchtungssystem den Vorteil, daß einzelne Punkte in der
beleuchteten Nutzebene Licht von einer Vielzahl lokaler Reflektorelemente des Hauptreflektors
empfangen. Dies bedeutet nicht nur eine größere Gleichförmigkeit der Beleuchtungsstärke
in den einzelnen voneinander zu unterscheidenden Bereichen der Nutzebene, sondern
verringert auch die Gefahr einer Reflexblendung an einem Arbeitsplatz. Darin kann
zusätzlich die auf den oder die Arbeitsplätze bezogene Anordnung des Spiegel/Werfersystemes
beitragen.
[0019] Schließlich kann die bodennah aufgestellte Werferleuchte im Raum so angeordnet werden,
daß sie den Benutzer nicht stört. Aus der Geometrie des Beleuchtungssystemes ergibt
sich, daß die Lichtaustrittsöffnung der Werferleuchte trotz eines hohen abgegebenen
Lichtstromes immerhin eine ausreichend niedrige Leuchtdichte in Richtung eines Betrachters
besitzt, die es dann sogar zuläßt, die Werferleuchte unmittelbar neben Arbeitsplätzen
bzw. sogar in Arbeitsmöbel integriert anzuordnen. Schließlich bietet dieses Beleuchtungssystem
auch die Flexibilität, es optisch ansprechend auszustatten und damit in eine Raummöblierung
architektonisch einzupassen. Das beschriebene Beleuchtungssystem trägt damit speziell
auch den Anforderungen moderner Arbeitsplätze an die Beleuchtungstechnik Rechnung.
Dabei ist zwischen reiner Schreibtischtätigkeit und Bildschirmarbeit zu unterscheiden,
die unterschiedliche Beleuchtungsstärken erfordern, was in diesem Fall über unterschiedlich
facettierte Teilreflektoren zu realisieren ist.
[0020] Lichttechnisch gesehen, ist dabei die beschriebene, zwischen dem Hauptreflektor und
der Raumdecke angeordnete Abblendscheibe ein zusätzliches, optisch wirksames Hilfsmittel,
das dazu dient, starke Leuchtdichteunterschiede der Raumdecke in der Umgebung des
Hauptreflektors zu vermeiden. Dazu ist diese Abdeckscheibe aus einem durchscheinenden,
möglichst wenig Licht absorbierenden Material, beispielsweise einem PMMA-Kunststoff
mit reflexfreier Oberfläche hergestellt, um den durchtretenden Lichtanteil als Ergänzung
zur indirekten Allgemeinbeleuchtung zu nutzen.
1. Beleuchtungssystem für einen Innenraum mit einer bodennah angeordneten, nach oben
gerichtet strahlenden Werferleuchte (1) und einem deckennah im Lichtkegel der Werferleuchte
angeordneten Hauptreflektor (2) zum Reflektieren des von der Werferleuchte abgestrahlten
Lichtes auf eine Nutzebene im Raum, dadurch gekennzeichnet, daß die Werferleuchte (1) als eine vorzugsweise eng strahlende Leuchte ausgebildet
ist und der Hauptreflektor (2) modulartig aus Teilreflektoren (21 bis 24) zusammengesetzt
ist, die jeweils in einem Raster regelmäßig angeordnet eine Vielzahl von in sich gleichartigen
lokalen Reflektorelementen (26 bzw. 28) mit sphärisch gekrümmter Oberfläche aufweisen
und die unabhängig voneinander in ihrer relativen Position in bezug auf die Hauptstrahlrichtung
der Werferleuchte (1) einstellbar sind.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lokalen Reflektorelemente (26 bzw. 28) der Teilreflektoren (21 bis 24) jeweils
in einer planen Fläche angeordnet sind, aus der sie in Richtung des einstrahlenden
Lichtes noppenartig hervortretend ausgebildet sind.
3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lokalen Reflektorelemente (26 bzw. 28) der Teilreflektoren (21 bis 24) jeweils
in einer sphärisch gekrümmten Fläche angeordnet sind, aus der sie in Richtung des
einstrahlenden Lichtes noppenartig hervortretend ausgebildet sind.
4. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lokalen Reflektorelemente (26 bzw. 28) kugelkalottenförmig ausgebildet sind.
5. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastermaß einzelner Teilreflektoren (21 bis 24) des Hauptreflektors (2) unterschiedlich
ausgebildet ist.
6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptreflektor (1) aus Teilreflektoren (21 bis 24) modulartig zusammengesetzt
ist, von denen jeder für sich betrachtet lokale Reflektorelemente (26 bzw. 28) aufweist,
die identisch ausgebildet sind, jedoch die Teilreflektoren im Vergleich betrachtet
jeweils lokale Reflektorelemente (26 bzw. 28) mit unterschiedlicher Krümmung ihrer
sphärischen Fläche besitzen.
7. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptreflektor (2) aus vier, jeweils paarweise identischen Teilreflektoren
(21 bis 24) zusammengesetzt ist.
8. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Lichtausstrahlung der Werferleuchte (1) hinter dem Hauptreflektor
(2) eine den Umfang des Hauptreflektors (2) überdeckende Abblendscheibe (204) aus
einem transluzenten Material mit reflexfreier Oberfläche angeordnet ist.