[0001] Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für Plattenheizkörper, bestehend aus einem
oberen rechteckigen Abdeckgitter mit umlaufend nach unten rechtwinklig abgekanteten
Rändern und an den stirnseitigen Rändern des Abdeckgitters befestigten Seitenteilen,
wobei an den stirnseitigen Rändern zwei Paare mit jeweils zwei beabstandeten Laschen
oder Randabschnitten vorgesehen sind mit Verbindungselementen, die in entsprechende
Aufnahmen in den zwischen den Laschen klemmend aufgenommenen Abschnitten der Seitenabdeckteile
eingreifen, wobei jeweils eine Lasche eines Paares der in der Ebene des zugehörigen
stirnseitigen Randes ausgebildeten Laschen in einem um die Stärke dieser Lasche nach
innen zurückversetzten Abschnitt am Seitenabdeckteil eingreift.
[0002] Verkleidungen dieser Art sind aus dem DE-GM 89 12 436 bekannt. Das Abdeckgitter besteht
dabei aus einem gelochten Blech, an dem umlaufend um 90° nach unten abgekantete Ränder
vorgesehen sind. Die Verbindung des Abdeckgitters mit den beiden Seitenabdeckteilen
erfolgt durch einfaches Aufstecken, wobei die Seitenabdeckteile jeweils zwischen zwei
Laschen an den Stirnrändern des Abdeckgitters klemmend aufgenommen sind. Eine Verbindung
erfolgt über eine Verrastung. Dabei ist an einer Lasche eine nach innen gerichtete
, warzenartige Ausprägung vorgesehen, die in eine entsprechende Vertiefung unter einen
Durchbruch in einem um die Stärke dieser Lasche zurückversetzten Abschnitt am Seitenabdeckteil
eingreift. Jeweils zwei Paare von solchen Laschen, von denen jeweils eine die warzenartige
Ausprägung trägt, sind im Abstand voneinander in den beiden Randbereichen der abgekanteten
Ränder der Abdeckgitter vorgesehen. Diese Klemm- bzw. Rastverbindung erweist sich
in der Praxis zum Teil nicht als ausreichend. Bei einem Transport von Plattenheizkörpern
mit diesen Verkleidungen erfolgt häufig ein Lösen der Verbindung von Abdeckgitter
und Seitenabdeckteilen. Die Seitenabdeckteile stützen sich mit ihrem unteren Bereich
an den Plattenheizkörpern ab, beispielsweise in der aus dem DE-GM 88 13 617 oder dem
DE-GM 85 07 083 bekannten Art.
[0003] Bekannt ist auch eine Verbindung der Seitenabdeckteile mit dem Abdeckgitter durch
von außen einsetzbare Schrauben. Hierbei wird der Nachteil der möglichen Lösung der
Verbindung verhindert. Störend werden jedoch die von außen sichtbaren Schrauben empfunden.
Außerdem sind zur Montage mehrere solcher Schraubenverbindungen zu lösen bzw. anzuziehen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine sichere, einfache und unlösbare Verbindung
zwischen dem Abdeckgitter und den Seitenabdeckteilen einer gattungsgemäßen Verkleidung
für einen Plattenheizkörper vorzuschlagen.
[0005] Gelöst wird die Erfindungsaufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1.
[0006] Durch die Verhakung der beiden Abdeckelemente in senkrechter Richtung ist ein selbsttätiges
Lösen der Verbindung nicht möglich. Die Verbindung ist damit auch nach der Montage
am Heizkörper während des Transportes und der Behandlung auf Baustellen gesichert.
[0007] Eine bevorzugte Ausführungsart der erfindungsgemäßen Verkleidung wird mit den Ansprüchen
1 und 2 angegeben. Es handelt sich dabei um eine besonders einfache Ausbildung des
der Verbindung dienenden Verhakungselementes.
[0008] Anhand eines abgebildeten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im folgenden näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die perspektivische Darstellung eines mit einem Seitenabdeckteil zu verbindenden Abdeckgitters
einer Verkleidung für einen zweilagigen Plattenheizkörper
und
- Fig. 2
- einen Schnitt nach der Linie I-I in Figur 1 durch die beiden Teile in der Montagestellung.
[0009] Die abgebildete Verkleidung für einen zweilagigen Plattenheizkörper besteht aus dem
oben auf die beiden nicht dargestellten Heizkörperplatten aufgesetzten Abdeckgitter
1, in dem die Durchbrüche 13 vorgesehen sind, und aus den stirnseitig am Rand 11 zu
befestigenden Seitenabdeckteilen 2. Am Abdeckgitter 1, vorzugsweise aus einem lackierten
Blech, ist umlaufend ein rechtwinklig abgekanteter Rand 11 vorgesehen. Der stirnseitige
Rand trägt die Ziffer 11, der Seitenrand ist mit der Ziffer 12 bezeichnet.
[0010] An den stirnseitigen Rändern 11 des Abdeckgitters 1 sind nach unten gerichtet jeweils
paarweise Laschen 14 und 15 angeformt. Die Lasche 15 ist dabei jeweils in der Ebene
des stirnseitigen Randes 11 ausgebildet mit einem insgesamt mit der Ziffer 17 bezeichneten
Verhakungselement, welches nach innen gerichtet ist. Mit seitlichem Abstand zu der
Lasche 15 ist in der gleichen Ebene die zweite Lasche 14 angeformt. Sie ist im Querschnitt
dachförmig ausgebildet und liegt mit ihren Seitenrändern 141 und 142 im Montagezustand,
wie er aus Figur 2 erkennbar ist, an der Innenseite des Seitenabdeckteiles 2 an. Zwischen
den Laschen 14 und 15 ist der Spalt 16 zu erkennen.
[0011] An der Lasche 15 ist jeweils ein insgesamt mit der Ziffer 17 bezeichnetes Verhakungselement
ausgebildet. Dazu ist in dieser Lasche ein zur Ebene des Abdeckgitters paralleler
Freischnitt 17b mit seitlichen vertikalen Anschnitten vorgesehen. Der stehengebliebene
Teil ist als Laschenelement 17a geringfügig nach innen aus der Lasche 15 herausgedrückt
und steht unter einem spitzen Winkel an der Innenseite nach oben gerichtet vor. Bei
der Montage greift dieses Element 17a mit seinem oberen Rand zur Verhakung unter den
oberen Rand der etwa rechteckigen Durchbrechung 24 im jeweils nach innen zurückversetzten
Abschnitt 23 am Seitenabdeckteil 1.
[0012] In der Verbindungssituation, wie sie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist jeweils der
entsprechende obere Abschnitt des Seitenabdeckteiles 2 zwischen den Laschen 14 und
15 klemmend aufgenommen. Die Lasche 15 greift dabei in den um die Blechstärke der
Lasche 15 nach innen zurückversetzten Abschnitt 23 am Seitenabdeckteil ein. Die Elemente
17a sind dabei verhakt in den Durchbrüchen 24. Ein Lösen der Verbindung ist damit
nur durch Verformung der entsprechenden Blechabschnitte möglich.
[0013] Mit den Ziffern 21 und 22 sind die Seitenränder der Seitenabdeckteile 2 bezeichnet.
Um die Verbindung noch stärker zu stabilisieren, sind auch an den Stirnseiten der
Seitenabdeckteile 2 nach oben vorstehend in den äußeren Bereichen zwei Haltelaschen
25 vorgesehen, die um die Blechstärke des Randes 11 des Abdeckgitters 1 nach innen
verkröpft ausgebildet sind.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
[0014]
- 1
- Abdeckgitter
- 11
- stirnseitiger Rand
- 12
- Seitenrand
- 13
- Durchbruch
- 14
- Lasche
- 141
- Seitenränder
- 142
- Seitenränder
- 15
- Lasche
- 16
- Spalt
- 17
- Verhakungselement
- 17a
- Lasche
- 17b
- Einschnitt
- 2
- Seitenabdeckteil
- 21
- Seitenrand
- 22
- Seitenrand
- 23
- zurückversetzter Abschnitt
- 24
- Vertiefung
- 25
- Haltelasche
1. Verkleidung für Plattenheizkörper, bestehend aus einem oberen rechteckigen Abdeckgitter
mit umlaufend nach unten rechtwinklig abgekanteten Rändern und an den stirnseitigen
Rändern des Abdeckgitters befestigten Seitenabdeckteilen, wobei an den stirnseitigen
Rändern zwei Paare mit jeweils zwei beabstandeten Laschen oder Randabschnitten vorgesehen
sind mit Verbindungselementen, die in entsprechende Aufnahmen in den zwischen den
Laschen klemmend aufgenommenen Abschnitten der Seitenabdeckteile eingreifen, wobei
jeweils eine Lasche eines Paares der in der Ebene des zugehörigen stirnseitigen Randes
ausgebildeten Laschen in einem um die Stärke dieser Lasche nach innen zurückversetzten
Abschnitt am Seitenabdeckteil eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Lasche (15) ein Verhakungselement (17, 17a) ausgebildet ist, welches
zur Erzielung einer nicht lösbaren Verbindung in einen Durchbruch (24) im nach innen
versetzten Abschnitt (23) am Seitenabdeckteil (2) eingreift.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhakungselement ein durch einen zur Ebene des Abdeckgitters (1) parallelen
Schnitt (17b) freigeschnittenes und durch Drücken der Schnittkante des unterhalb dieses
Schnittes angeordneten Abschnittes nach innen gebildetes Element (17a) ist, welches
mit seiner Oberkante in den Durchbruch (24) im nach innen versetzten Abschnitt (23)
am Seitenteil (2) eingreift.
3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhakungselement eine von der Rückseite der Lasche (15) unter einem spitzen
Winkel schräg nach oben abstehende Lasche (17a) ist.