[0001] Mit Geschossen die Subprojektile enthalten kann wie beispielsweise aus einer Druckschrift
OC 2052 d 94 der Firma Oerlikon Contraves, Zürich, bekannt, ein angreifendes Ziel
durch mehrfache Treffer zerstört werden, wenn nach Ausstossen der Subprojektile das
Erwartungsgebiet des Zieles von einer durch die Subprojektile gebildeten Wolke belegt
ist. Das Ausstossen der Subprojektile erfolgt hierbei durch eine im Geschoss untergebrachte
Sprengladung, bei deren Zündung der die Subprojektile tragende Teil des Geschosses
abgetrennt und an Sollbruchstellen aufgerissen wird. An solche Geschosse werden hohe
Anforderungen gestellt, so ist es z.B. wichtig, dass die Subprojektile fest und verdrehungssicher
im Geschoss gehalten werden. Auf diese Weise wird die Rotation auf die Subprojektile
übertragen, so dass das Geschoss eine stabile Flugbahn beschreibt. Mit der vollständigen
Übertragung der Rotation soll ausserdem eine Drallstabilisierung der Subprojektile
nach deren Ausstossen erreicht werden.
[0002] Um weiterhin eine bessere Treffwahrscheinlichkeit zu erzielen, sollten die Subprojektile
möglichst gleichmässig auf Kreisflächen liegend verteilt sein, wobei die gleichmässige
Verteilung in erster Linie durch die geometrische Anordnung der Subprojektile im Innern
des Geschosses bestimmt wird.
[0003] Ein Projektil bzw. eine Bombe mit Subprojektilen in gleichmässiger Verteilung ist
aus der Anhaltspunkte über das Verfahren, nach welchem die Subprojektile in das Projektil
eingefüllt werden, und über eventuell benutzte Vorrichtungen zur Durchführung eines
solchen Verfahrens. bekannt. Die Subprojektil-Längsachsen sind parallel zur Längsachse
des Projektils angeordnet, und das Projektil enthält drei Schichten, die als Cluster
bezeichnet werden, und die hintereinander angeordnet sind. Die
US-A-3,093,072 beschreibt den Verlauf der Längs- und Rotationsgeschindigkeiten der Subprojektile
nachdem sie das Projektil verlassen haben, und das Trefferbild, das in Abhängigkeit
von diesen Geschwindigkeiten erzeugt werden kann.
[0004] Auch die
FR-A-2 606 135 beschreibt ein Projektil mit Subprojektilen. Die Subprojektilachsen sind parallel
zur Projektilachse, und die Subprojektile sind in mehreren Schichten hintereinander
angeordnet. Die Subprojektile sind so angeordnet, dass sich ihre Mäntel berühren.
Jedes Subprojektil weist an seinem hinteren Ende drei Leitflügel auf, deren radiale
Abmessung im wesentlichen dem Radius der Subprojektilmäntel entspricht. Die gegenseitige
Anordnung der Sunbprojektile ist so, dass sich - in einem Schnitt senkrecht zur Projektilachsejeweils
die Leitflügel von sechs Subprojektilen im Zentrum eines Kreises treffen, in welchem
kein Projektilmantel vorhanden ist. Hätten die Subprojektile keine Leitflügel und
wäre in diesem Kreis auch ein Subprojektil vorhanden, so wären die Subprojektile in
dichtesmöglicher Packung angeordnet. Freiräume zwischen den Subprojetilen sind mit
einer pulverartigen Masse gefüllt, um die Rigidität des Projektils zu erhöhen. Es
wird nicht beschrieben, nach welchem Verfahren und ggfs. mit Hilfe welcher Vorrichtung
die Subprojektile in das Projektil eingefüllt werden.
[0005] Um weiterhin eine bessere Treffwahrscheinlichkeit zu erzielen, sollten die Subprojektile
möglichst gleichmässig auf Kreisflächen liegend verteilt sein, wobei die gleichmässige
Verteilung in erster Linie durch die geometrische Anordnung der Subprojektile im Innern
des Geschosses bestimmt wird.
[0006] Jedes Geschoss der vorstehend beschriebenen Art enthält eine relativ grosse Anzahl
Subprojektile, die zwecks Erreichen gleichbleibender Eigenschaften sorgfältig in der
erforderlichen geometrischen Anordnung eingefüllt werden müssen. Mit den herkömmlichen
Auffüllverfahren kann das nur unter grossem Zeitaufwand bewerkstelligt werden.
[0007] Anhaltspunkte über das Verfahren, nach welchem die Subprojektile in das Projektil
eingefüllt werden, und über eventuell benutzte Vorrichtungen zur Durchführung eines
solchen Verfahrens sind weder der
US-A-3,093,072 noch der
FR-A-2 606 135 zu entnehmen.
[0008] Zwar sind aus der
EP-A-0 180 002 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einfüllen von länglichen Gegenständen, nämlich
Würstchen, in Dosen bekannt. Hierbei ist vorgesehen, dass die Würstchen in der Dose
so angeordnet sind, dass sich ihre Länge parallel zur Längsachse der Dose erstreckt.
Die Würstchen werden vor dem Einschieben in die Dose zu Schichten von sechs Würstchen
zusammengefasst. Innerhalb jeder Schicht nehmen die sechs Würstchen diejenige Lage
ein, die sie nach dem Einschieben in der Dose einnehmen. Jede gefüllte Dose enthält
nur eine einzige Schicht, und die Anordnung der Würstchen in Schichten kann in der
beschriebenen Weise nur mit länglichen Gegenständen wie Würstchen und nur für genau
sechs Würstchen durchgeführt werden, während ein Geschoss im allgemeinen eine bedeutend
grössere Anzahl von Teilgeschossen enthält, deren Länge ausserdem so kurz sein kann,
dass sie sich vermutlich nicht in gleicher Weise zu Schichten zusammenfassen lassen
wie die Würstchen.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, die vorstehend erwähnte Nachteile nicht aufweist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 und 7 angegebene Erfindung
gelöst. Hierbei werden die Subprojektile vor dem Auffüllen zu Schichten zusammengefasst,
die so dick wie die Länge der Subprojektile sind und die in Ebenen quer zur Längsachse
des Geschosskörpers verlaufen. Die Subprojektile nehmen in der Schicht eine Lage ein,
die ihrer geometrischen Anordnung in einem Hohlraum des Geschosskörpers entspricht.
Der Umfang der Schichten wird bei der Zusammenfassung derart geformt, dass die Subprojektile
nach dem Einschieben einer Schicht in den Hohlraum in diesem unter Einhaltung der
vorher gebildeten geometrischen Anordnung verdrehsicher gehalten werden.
[0011] Gemäss einer bevorzugten Ausführung weist der Umfang der Schicht die Form eines regelmässigen
Sechseckes auf, wobei die aus Zylindern bestehenden Subprojektile mit ihren Achsen
parallel zur Längsachse des Geschosskörpers verlaufen.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung werden mehrere Schichten gleichzeitig erzeugt
und hintereinander liegend gleichzeitig in den Hohlraum des Geschosskörpers eingeschoben.
[0013] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass die Auffüllzeit
wesentlich verkürzt wird und Kosten gespart werden können. Ausserdem werden Fehler,
die z.B. durch Umlagerung von Subprojektilen entstehen könnten weitgehend vermieden,
so dass der Ausschuss auf ein Minimum reduziert werden kann.
[0014] Mit der vorgeschlagenen Weiterbildung der Erfindung, mehrere Reservoire für die gleichzeitige
Bildung mehrerer Schichten von Subprojektilen zu verwenden, kann die Auffüllzeit nochmals
reduziert werden. Durch die besondere Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung,
die Subprojektile zu Schichten in Form eines regelmässigen Sechseckes zusammenzufassen
und in dieser Form im Geschoss zu plazieren, wird nach deren Ausstossen eine optimale
gleichmässige, auf Kreisflächen liegende Verteilung der Subprojektile und damit eine
bessere Treffwahrscheinlichkeit erzielt.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang
mit der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt der erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss der I-I in der Fig. 2,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Vorrichtung in Pfeilrichtung A der Fig. 1,
Fig. 3a 3b 3c Geometrische Anordnungen von Subprojektilen in quer zur Längsachse eines Geschosskörpers
verlaufenden Ebenen,
Fig. 4a 4b 4c Weitere Ausführungen geometrischer Anordnungen von Subprojektilen in quer zur Längsachse
des Geschosskörpers verlaufenden Ebenen,
Fig. 5a 5b 5c Querschnittsformen eines Schiebers der Vorrichtung für Anwendung bei Anordnungen
gemäss Fig. 3a bis 3c,
Fig. 6a 6b 6c Querschnittsformen des Schiebers der Vorrichtung für Anwendung bei Anordnungen gemäss
Fig. 4a bis 4c,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch Reservoire einer zweiten Ausführung der Vorrichtung gemäss
der Linie VII-VII in der Fig. 8,
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Ansicht des ersten Reservoirs in Pfeilrichtung B der
Fig. 7,
Fig. 9 einen Querschnitt durch zwei Reservoire der zweiten Ausführung gemäss der Linie IX-IX
in Fig. 8,
Fig. 10 einen Querschnitt eines Schiebers der zweiten Ausführung der Vorrichtung,
Fig. 11a 11b die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 während eines ersten Verfahrensschrittes,
Fig. 12a 12b die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 während eines zweiten Verfahrensschrittes,
Fig. 13a 13b die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 während eines dritten Verfahrensschrittes, und
Fig. 14 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 2 während eines vierten Verfahrensschrittes.
[0016] In den
Fig. 1 und
2 ist mit
1 eine senkrecht angeordnete, im Querschnitt u-förmige Montagezentrierung bezeichnet,
die mit einer Abdeckung
2 verschraubt ist. Die Montagezentrierung
1 und die Abdeckung
2 bilden ein Reservoir
3, das im Querschnitt die Form eines schlitzartigen Rechteckes aufweist, dessen Breite
der Länge von zylindrischen Subprojektilen (
20, Fig. 3, 4) entspricht und dessen Länge sich aus dem Durchmesser und der Anzahl der Subprojektile
sowie deren geometrischer Anordnung ergibt (
Fig. 3, 4). Am oberen Ende der Montagezentrierung
1 ist eine Deckplatte
4 befestigt, die einen Schlitz
5 aufweist, der annähernd deckungsgleich mit dem Querschnitt des Reservoirs
3 ist. In einem im unteren Bereich des Reservoirs
3 mit der Montagezentrierung
1 verschraubten Flansch
6 wird ein Schieber
7 horizontal geführt, der zwecks Betätigung mit einem Griff
8 verbunden ist. Im Querschnitt entspricht die Breite des Schiebers
7 der Länge des rechteckigen Querschnittes des Reservoirs
3. An seiner Oberseite weist der Schieber
7 eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende v-förmige Einkerbung auf, deren Schrägflächen
(
7.1, Fig. 5) in einer bevorzugten Ausführungsform einen Winkel von
120 DEG einschliessen und die den Seiten eines regelmässigen Sechseckes entsprechen.
[0017] Die Unterseite des Schiebers
7 ist dachförmig ausgebildet, wobei die Schrägflächen (
7.2, Fig.
5) einen Winkel von 120 DEG einschliessen und wie die Schrägflächen der v-förmigen
Einkerbung den Seiten eines regelmässigen Sechseckes entsprechen. Die Montagezentrierung
1 weist einen koaxial zum Schieber
7 verlaufenden eingangsseitig mit dem Reservoir
3 verbundenen Durchbruch
9 auf, dessen Umriss in einem ersten Teil der Montagezentrierung
1 annähernd mit dem vorstehend beschriebenen Umriss des Schiebers
7 übereinstimmt. Am Ausgang des Durchbruches
9 ist ein Ansatz
10 für die Führung der in einen Geschosskörperteil (
41, Fig. 14) zu füllenden Subprojektile vorgesehen. Das Geschosskörperteil wird während des Auffüllvorganges
in einem koaxial zum Ansatz
10 verlaufenden an der Montagezentrierung
1 befestigten Haltering
11 zentriert.
[0018] An den Seiten der Montagezentrierung
1 sind Aussparungen
12 vorgesehen, die über Öffnungen
13 mit dem Durchbruch
9 in Verbindung stehen. Die Aussparungen
12 weisen Gleitflächen
14 auf, die um einen Winkel von z.B. 30 DEG aus der Horizontalen nach unten geneigt
sind und die ihren Anfang annähernd an oberen Eckpunkten
15 der vom Durchbruch
9 gebildeten vertikalen Seiten des regelmässigen Sechseckes nehmen.
[0019] Die Montagezentrierung
1 ist mit einem Auffangbehälter
16 und einer Grundplatte
17 verschraubt. Der Auffangbehälter
16 weist zwei zu beiden Seiten der Montagezentrierung 1 im Bereich der Öffnungen
13 angeordnete geneigte Zuführflächen
18 für überzählige Subprojektile auf.
[0020] Gemäss den
Fig. 3a bis
3c sind zylindrische Subprojektile
20 mit einem Durchmesser d zu Schichten (
40, Fig. 14) in Form von regelmässigen Sechsecken zusammengefasst, die Geschosskörpern mit verschiedenen
Durchmessern zugeordnet sind. Die Schichten sind in quer zur Längsachse (
43, Fig. 14) eines Geschosskörperteiles (
41, Fig. 14) verlaufenden Ebenen angeordnet, wobei die Achsen der Subprojektile
20 parallel zur Längsachse ausgerichtet sind. Mit U ist der Umkreis der regelmässigen
Sechsecke bezeichnet, dessen Durchmesser D sich aus einem ganzen Vielfachen des Subprojektildurchmessers
d ergibt. Der Abstand b zwischen zwei parallel verlaufenden Seiten der regelmässigen
Sechsecke ergibt sich, wie vorstehend bereits erwähnt, aus dem Durchmesser d und der
Anzahl der Subprojektile
20 sowie deren geometrischer Anordnung.
[0021] Wie in den
Fig. 4a bis
4c dargestellt, sind die zylindrischen Subprojektile
20 mit dem Durchmesser d zu Schichten in Form von unregelmässigen Sechsecken zusammengefasst,
die Geschosskörpern mit verschiedenen Durchmessern zugeordnet sind. Hierbei müssen
sowohl der Abstand b als auch der Durchmesser D aus der Anzahl und dem Durchmesser
d der Subprojektile
20 sowie deren geometrischer Anordnung bestimmt werden.
[0022] Gemäss den
Fig. 5a bis
5c und
6a bis
6c sind die überzähligen Subprojektile, die beim Auffüllen ausgeworfen werden, mit
20.1 bezeichnet.
[0023] In den
Fig. 7 bis
10 sind mit
30 weitere u-förmige Montagezentrierungen bezeichnet, die mit der Montagezentrierung
1 verschraubt sind, wobei entsprechend der Anzahl Montagezentrierungen
1, 30 gleich viele Reservoire
3 gebildet werden. In den weiteren Montagezentrierungen
30 sind Durchbrüche
31 vorgesehen, die in einem ersten Teil der Montagezentrierungen
30 im Querschnitt die gleiche Form aufweisen wie der Durchbruch
9 der Montagezentrierung
1 (Fig.1) und die konzentrisch zu diesem verlaufen. An den Seiten der weiteren Montagezentrierung
30 sind Aussparungen
32 vorgesehen, die über Öffnungen
33 mit dem Durchbruch
31 in Verbindung stehen. Die Aussparungen
32 weisen Gleitflächen
34 auf, die um einen Winkel von z.B. 30 DEG aus der Horizontalen nach unten geneigt
sind und die ihren Anfang annähernd an oberen Eckpunkten der vom Durchbruch
31 gebildeten vertikalen Seiten eines regelmässigen Sechseckes nehmen. Im Durchbruch
31 sind Auswerfernasen
35 angeordnet, die in Nuten
37 eines durch die Durchbrüche
9, 31 verschiebbaren weiteren Schiebers
36 hineinragen. Der Querschnitt des weiteren Schiebers
36 stimmt bis auf die Nuten
37 mit dem Querschnitt des Schiebers
7 der
Fig. 1 überein, weist jedoch eine Länge auf, die sich mindestens über alle Montagezentrierungen
1, 30 erstreckt. Wie nicht weiter dargestellt, ist die vorstehend beschriebene Vorrichtung
ähnlich wie die Vorrichtung gemäss
Fig. 1 und
2 mit einem Auffangbehälter und einer Grundplatte verbunden, sowie mit einem Haltering
11 für das Geschosskörperteil
41, einem Flansch für die Führung des Schiebers
36 und mit einer Abdeckung
2 versehen.
[0024] Die anhand der
Fig. 1 und
2 beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt:
[0025] Die Subprojektile
20 werden in einem ersten Schritt (
Fig. 11a, 11b) mittels eines nicht dargestellten Vibrationswendelförderers dem Reservoir
3 zugeführt, in welchem sie auf eine erste, durch die Oberseite des Schiebers
7 gebildete Begrenzung senkrecht nach unten fallen. Hierbei wird entsprechend der Form
des Schiebers
7 und der Querschnittslänge des Reservoirs
3 die gewünschte geometrische Anordnung gebildet und der Umfang einer aus Subprojektilen
20 bestehenden Schicht
40, der in einer bevorzugten Ausführung ein regelmässiges Sechseck sein möge, teilweise
geformt. In einem zweiten Schritt (
Fig. 12a, 12b) wird der Schieber
7 zurückgezogen, so dass die Subprojektile
20 um einen bestimmten Betrag, der dem Durchmesser D des Umkreises des gewählten regelmässigen
Rechteckes entspricht, auf eine zweite, tiefere Begrenzung fallen. Da die zweite Begrenzung
durch die Form des unteren Teiles des Durchbruches
9 bzw. Reservoirs
3 gebildet wird, bleibt hierbei die geometrische Anordnung und der teilweise geformte
Umfang der Schicht
40 erhalten. In einem dritten Schritt (
Fig. 13a, 13b) werden die zwischen der ersten und zweiten Begrenzung befindlichen Subprojektile
20 in Auffüllrichtung mit dem Schieber
7 vom Reservoir
3 in den Durchbruch
9 geschoben, wobei die endgültige Formung des Umfanges der Schicht
40 erfolgt, indem die überzähligen Subprojektile
20.1 (
Fig. 5) durch die Öffnungen
13 abgeführt werden und an den Gleitflächen
14 herunterrollen. Dabei fallen sie auf die Zuführflächen
18, von wo aus sie in den Auffangbehälter
16 gelangen. Von dort können sie entnommen und dem Vibrationswendelförderer zwecks Weiterverarbeitung
wieder zugeführt werden. Gleichzeitig mit dem dritten Schritt wird eine folgende,
vorgeformte Schicht
40 Subprojektile auf der Oberseite des Schiebers
7 gehalten. In einem vierten Schritt (
Fig. 14) werden die endgültig geformten Schichten in einen Hohlraum
42 des Geschosskörperteiles
41 eingeführt, wobei bei wiederholter Hin- und Herbewegung des Schiebers
7 die vorhergehenden Schichten
40 von der jeweils nachfolgenden letzten Schicht
40 verschoben werden, bis der Hohlraum gefüllt ist. Hierbei können gemäss Ausführungsbeispiel
unter Anwendung der Anordnung nach
Fig. 3c acht, aus je neunzehn Subprojektilen
20 bestehende Schichten
40 im Geschosskörperteil
41 plaziert werden.
[0026] Die anhand der
Fig. 7 bis
10 beschriebene zweite Ausführung der Vorrichtung arbeitet während des ersten und zweiten
Schrittes sowohl in der Montagezentrierung
1 als auch in den weiteren Montagezentrierungen
30 gleich wie vorstehend beschrieben, wobei sich jedoch die Rückzugsbewegung des weiteren
Schiebers
36 über alle Montagezentrierungen
1, 30 erstreckt. Beim dritten Schritt erfolgt die endgültige Formung des Umfanges der Schicht
in der Montagezentrierung
1 ebenfalls wie weiter oben beschrieben.
[0027] In den weiteren Montagezentrierungen
30 stossen bei der Hubbewegung des Schiebers
36 die untersten der überzähligen Subprojektile
20.1 gegen die Auswerfernasen
35, so dass alle überzähligen Subprojektile
20.1 durch die Öffnungen
33 abgeführt werden und an den Gleitflächen
34 herunterrollen können. Der vierte Schritt ist der gleiche wie weiter oben beschrieben,
wobei jedoch die Anzahl der Hubbewegungen entsprechend der Anzahl Reservoire
3 reduziert wird. Ein optimales Ergebnis kann erreicht werden, wenn die Anzahl Reservoire
3 gleich der Anzahl der benötigten Schichten ist, da dann für die Auffüllung eines
Geschosskörpers nur ein einziger Hub des Schiebers erforderlich ist.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Montagezentrierung
- 2
- Abdeckung
- 3
- Reservoir
- 4
- Deckplatte
- 5
- Schlitz
- 6
- Flansch
- 7
- ' Schieber
- 7.1
- I Schrägflächen
- 7.2
- Schrägflächen
- 8
- Griff
- 9
- Durchbruch
- 10
- Ansatz
- 11
- Haltering
- 12
- Aussparungen
- 13
- Öffnungen
- 14
- Gleitflächen
- 15
- Obere Eckpunkte
- 16
- Auffangbehälter
- 17
- Grundplatte
- 18
- Zuführflächen
- 20
- Subprojektile
- 20.1
- Subprojektile
- 30
- Weitere Montagezentrierungen
- 31
- Durchbrüche
- 32
- Aussparungen
- 33
- Öffnungen
- 34
- Gleitflächen
- 35
- Auswerfernasen
- 36
- Weiterer Schieber
- 37
- Nuten
- 40
- Schicht
- 41
- Geschosskörperteil
- 42
- Hohlraum
- 43
- Längsachse
- d
- Durchmesser
(Subprojektile)
- U
- Umkreis
- D
- Durchmesser
(Umkreis)
- b
- Abstand (Länge des rechteckigen Querschnittes des Reservoirs)
1. Verfahren für das Auffüllen eines Hohlraums eines Geschosskörpers mit zylindrischen
Subprojektilen, wobei die Subprojektile im Hohlraum so angeordnet sind, dass sich
ihre Länge in Richtung der Längsachse des Geschosskörpers erstreckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Subprojektile (20) vor dem Auffüllen des Hohlraums zu Schichten (40) zusammengefasst werden, die so dick wie die Länge der Subprojektile (20) sind und die in Ebenen quer zur Längsachse (43) des Geschosskörpers liegen, wobei die Subprojektile (20) in jeder Schicht (40) eine Lage einnehmen, die ihrer geometrischen Anordnung im Hohlraum (42) eines Geschosskörperteiles (41) entspricht, und wobei der Umfang der Schichten (40) derart geformt wird, dass die Subprojektile (20) nach dem Einschieben der Schichten (40) in den Hohlraum (42) in diesem unter Einhaltung der vorher gebildeten geometrischen Anordnung gehalten
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Subprojektile (20) in einem ersten Schritt einem Reservoir (3) zugeführt werden, in welchem sie auf eine erste Begrenzung senkrecht nach unten
fallen, wobei die bestimmte geometrische Anordnung gebildet und der Umfang einer Schicht
(40) teilweise geformt wird,
die Subprojektile (20) in einem zweiten Schritt um einen bestimmten Betrag auf eine zweite, tiefere Begrenzung
fallen, wobei die geometrische Anordnung und der teilweise geformte Umfang der Schicht
(40) erhalten bleibt,
die zwischen der ersten und zweiten Begrenzung befindlichen Subprojektile (20) in einem dritten Schritt aus dem Reservoir (3) geschoben werden, wobei die endgültige Formung des Umfanges der Schicht (40) erfolgt,
gleichzeitig die Subprojektile (20) einer folgenden Schicht im Reservoir (3) auf der ersten Begrenzung gehalten werden, und
die endgültig geformten Schichten (40) in einem vierten Schritt in den Hohlraum (42) des Geschosskörperteiles (41) eingeführt werden, wobei die vorhergehenden Schichten (40) von der jeweils nachfolgenden Schicht (40) verschoben werden, bis der Hohlraum (42) gefüllt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Subprojektile (20) aus zylindrische Mantelflächen aufweisenden Körpern bestehen, deren Achsen parallel
zur Längsachse (43) des Geschosskörperteiles (41) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umfang der die Subprojektile (20) enthaltenden Schicht (40) zu einem regelmässigen Sechseck geformt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Subprojektile (20) aus zylindrische Mantelflächen aufweisenden Körpern bestehen, deren Achsen parallel
zur Längsachse (43) des Geschosskörperteiles (41) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Umfang der die Subprojektile (20) enthaltenden Schicht (40) zu einem unregelmässigen Sechseck geformt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der bestimmte Betrag dem Durchmesser des Umkreises des Sechseckes entspricht.
6. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Schichten (40) gleichzeitig erzeugt und hintereinanderliegend gleichzeitig in den Hohlraum (42) des Geschosskörperteiles (41) eingeschoben werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, in der
eine senkrecht angeordnete u-förmige Montagezentrierung (1) mit einer Abdeckung (2) verbunden ist, wobei ein Reservoir (3) gebildet wird, das im Querschnitt die Form eines schlitzartigen Rechteckes aufweist,
im unteren Bereich des Reservoirs (3) ein Flansch (6) an der Montagezentrierung (1) befestigt ist, in welchem ein Schieber (7) horizontal geführt wird, dessen Breite der Länge des schlitzartigen Rechteckes entspricht,
der Schieber (7) an der Oberseite eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende v-förmige Einkerbung
aufweist,
der Schieber (7) an der Unterseite eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende dachförmige Ausbildung
aufweist,
in der Montagezentrierung (1) ein koaxial zum Schieber (7) verlaufender Durchbruch (9), der in einem ersten Teil annähernd mit dem Umriss des Schiebers (7), und in einem zweiten Teil annähern mit dem Umriss der Schicht (40) übereinstimmt,
am Ausgang des Durchbruches (9) ein Ansatz (10) für die Führung der in den Geschosskörperteil (41) zu füllenden Subprojektile (20) vorgesehen ist, und
ein Haltering (11) koaxial zum Ansatz (10) verlaufend an der Montagezentrierung (1) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberseite des Schiebers (7) eine erste Begrenzung der im Reservoir (3) befindlichen Subprojektile (20) bildet, und dass der untere Teil des Durchbruchs (9) bzw. des Reservoirs (3) eine zweite Begrenzung für die Subprojektile (20) bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberseite des Schiebers (7) und der untere Teil des Durchbruches (9) so geformt sind, dass die Anordnung der Subprojektile (20) in der Schicht (40) auf dem Schieber (7) und im Durchbruch (9) gleich ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schrägflächen (7.1) der v-förmigen Einkerbung und die Schrägflächen (7.2) der dachförmigen Ausbildung je einen Winkel von 120 DEG einschliessen und den Seiten
eines regelmässigen Sechsecks entsprechen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schrägflächen (7.1) der v-förmigen Einkerbung und die Schrägflächen (7.2) der dachförmigen Ausbildung je einen Winkel von 120 DEG einschliessen und den Seiten
eines unregelmässigen Sechseckes entsprechen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Distanz zwischen der Spitze der v-förmigen Einkerbung und der Spitze der dachförmigen
Ausbildung des Schiebers (7) annähernd dem Durchmesser (D) des Umkreises (U) des Sechseckes entspricht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den Seiten der Montagezentrierung (1) Aussparungen (12) vorgesehen sind, die über Öffnungen (13) mit dem Durchbruch (9) in Verbindung stehen, und dass die Aussparungen (12) Gleitflächen (14) aufweisen, die um einen bestimmten Winkel aus der Horizontalen nach unten geneigt
sind und die ihren Anfang annähernd an oberen Eckpunkten (15) der vom Durchbruch (9) gebildeten vertikalen Seiten des Sechseckes nehmen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite des schlitzartigen Rechteckes des Reservoirs (3) der Länge von zylindrischen Subprojektilen (20) und die Länge des schlitzartigen Rechteckes dem Abstand (b) zwischen zwei parallel verlaufenden Seiten des Sechseckes entspricht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der einen Montagezentrierung (1) und der Abdeckung (2) eine oder mehrere weitere u-förmige Montagezentrierungen (30) vorgesehen sind, wobei entsprechend der Anzahl Montagezentrierungen (1, 30) gleich viele Reservoire (3) gebildet werden, und
dass in den weiteren Montagezentrierungen (30) Durchbrüche (31) vorgesehen sind, die in einem ersten Teil der weiteren Montagezentrierungen (30) im Querschnitt die gleiche Form wie der erste Teil des Durchbruchs (9) der Montagezentrierung (1) aufweisen und die konzentrisch zu diesem verlaufen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
an den Seiten der weiteren Montagezentrierungen (30) Aussparungen (32) vorgesehen sind, die über Öffnungen (33) mit dem Durchbruch (31) in Verbindung stehen, und dass die Aussparungen (32) Gleitflächen (34) aufweisen, die um einen bestimmten Winkel aus der Horizontalen nach unten geneigt
sind, und die ihren Anfang annähernd an oberen Eckpunkten der vom Durchbruch (31) gebildeten vertikalen Seiten eines Sechseckes nehmen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
im zweiten Teil des Durchbruchs (31) Auswerfernasen (35) angeordnet sind, die in Nuten (37) eines durch die Durchbrüche (31, 9) verschiebbaren weiteren Schiebers (36) hineinragen.
1. Method for filling a cavity of a projectile with cylindrical submunitions, the submunitions
being so arranged in the cavity that their length extends in the direction of the
longitudinal axis of the projectile,
characterised in that
prior to the filling of the cavity the submunitions (20) are combined into layers
(40) which are as thick as the submunitions (20) are long, and which are located in
planes at a right angle to the longitudinal axis (43) of the projectile, the submunitions
(20) in each layer (40) assuming a position that corresponds to their geometric arrangement
in the cavity (42) of a projectile element (41), and the circumference of the layers
(40) being shaped in such a manner that after the layers (40) have been inserted into
the cavity (42) the submunitions (20) are held in said cavity (42) in a manner that
retains the geometrical arrangement previously formed.
2. Method according to claim 1,
characterised in that in a first step the submunitions (20) are passed to a reservoir
(3) in which they drop vertically downwards onto a first limit stop, thereby partly
moulding the particular geometric arrangement and the circumference of a layer (40),
in a second step the submunitions (20) drop by a given amount onto a second, lower-lying
limit stop, and the geometric arrangement and the partly moulded circumference of
the layer (40) are retained,
in a third step the submunitions (20) located between the first and second limit stop
are pushed out of the reservoir (3), with final moulding of the circumference of the
layer (40) taking place,
at the same time the submunitions (20) of a following layer in the reservoir (3) are
held on the first limit stop, and
in a fourth step the finally shaped layers (40) are introduced into the cavity (42)
of the projectile element (41), with the preceding layers (40) being displaced by
the respective following layer (40), until the cavity (42) has been filled.
3. Method according to claim 2, the submunitions (20) consisting of bodies presenting
cylindrical generated surfaces and whose axes run parallel to the longitudinal axis
(43) of the projectile element (41),
characterised in that
the circumference of the layer (40) containing the submunitions (20) is moulded into
a regular hexagon.
4. Method according to claim 2, the submunitions (20) consisting of bodies presenting
cylindrical generated surfaces and whose axes run parallel to the longitudinal axis
(43) of the projectile element (41),
characterised in that
the circumference of the layer (20) containing the submunitions (20) is moulded into
an irregular hexagon.
5. Method according to claim 3,
characterised in that
the given amount corresponds to the diameter of the circle circumscribing the hexagon.
6. Method according to claim 2,
characterised in that
a plurality of layers (40) are produced simultaneously and one behind the other are
simultaneously inserted into the cavity (42) of the projectile (41).
7. Device for carrying out the method according to claim 2,
in which a vertically arranged U-shaped centring fitting (1) is joined to a cover
(2), thereby forming a reservoir (3) which in cross-section has the shape of a slot-like
rectangle,
secured to the centring fitting (1) in the lower region of the reservoir (3) is a
flange (6) in which there is horizontally guided a slide (7) whose width matches the
length of the slot-like rectangle,
on its upper face the slide (7) features a V-shaped notched area which extends in
the longitudinal direction thereof,
on its lower face the slide (7) features a roof-shaped construction which extends
in the longitudinal direction thereof,
in the centring fitting (1) is a passage (9) running coaxially with the slide (7)
and which in a first portion coincides approximately with the basic outline of the
slide (7) and in a second portion coincides approximately with the basic outline of
the layer (40),
provided at the exit of the passage (9) is a shoulder (10) for guiding the submunitions
(20) with which the projectile element (41) is to be filled, and
extending coaxially with the shoulder (10) a holding ring (11) is secured to the centring
fitting (1).
8. Device according to claim 7,
characterised in that
the upper face of the slide (7) forms a first limit stop for the submunitions (20)
situated in the reservoir (3), and the lower part of the passage (9), or rather of
the reservoir (3), forms a second limit stop for the submunitions (20).
9. Device according to claim 7,
characterised in that
the upper face of the slide (7) and the lower part of the passage (9) are moulded
in such a way that the arrangement of the submunitions (20) in the layer (40) is the
same on the slide (7) and in the passage (9).
10. Device according to claim 7,
characterised in that
the oblique surfaces (7.1) of the V-shaped notched area and the oblique surfaces (7.2)
of the roof-shaped construction in each case enclose an angle of 120 degrees and correspond
to the sides of a regular hexagon.
11. Device according to claim 7,
characterised in that
the oblique surfaces (7.1) of the V-shaped notched area and the oblique surfaces (7.2)
of the roof-shaped construction in each case enclose an angle of 120 degrees and correspond
to the sides of an irregular hexagon.
12. Device according to claim 11,
characterised in that
the distance between the tip of the V-shaped notched area and the tip of the roof-shaped
construction of the slide (7) is approximately the same as the diameter (D) of the
circle (U) circumscribing the hexagon.
13. Device according to claim 11,
characterised in that
provided at the sides of the centring fitting (1) are recesses (12) which communicate
with the passage (9) via openings (13), and that the recesses (12) incorporate sliding
surfaces (14) which are downwardly inclined by a given angle from the horizontal and
which commence approximately at the top corner points (15) of the vertical sides of
the hexagon formed by the passage (9).
14. Device according to claim 11,
characterised in that
the width of the slot-like rectangle of the reservoir (3) is the same as the length
of cylindrical submunitions (20) and the length of the slot-like rectangle is the
same as the distance (b) between two parallel sides of the hexagon.
15. Device according to claim 7,
characterised in that
between one centring fitting (1) and the cover (2) there are provided one or more
additional U-shaped centring fittings (30), there being formed the same number of
reservoirs (3) as the number of centring fittings (1, 30), and that provided in the
additional centring fittings (30) are passages (31) which in a first portion of the
additional centring fittings (30) have the same shape in cross-section as the first
part of the passage (9) of the centring fitting (1) and which extend concentrically
to said first part.
16. Device according to claim 15,
characterised in that
provided on the sides of the additional centring fittings (30) are recesses (32) which
communicate via openings (33) with the passage (31), and that the recesses (32) feature
sliding surfaces (34) which are downwardly inclined by a given angle from the horizontal,
and which commence approximately at top corner points of the vertical sides, formed
by the passage (9), of a hexagon.
17. Device according to claim 16,
characterised in that
arranged in the second part of the passage (31) are knockout lugs (35) which project
into slots (37) of an additional slide (36) which is adapted to be displaceable through
the passages (31, 9).
1. Procédé de remplissage d'une cavité du corps d'un projectile avec des munitions cylindriques,
les munitions étant disposées dans la cavité de telle sorte que leur longueur soit
placée en direction de l'axe longitudinal du corps du projectile,
caractérisé en ce que
les munitions (20) sont rassemblées, avant le remplissage de la cavité, dans des couches (40) dont l'épaisseur est égale à la longueur des munitions (20) et qui sont situées dans des plans perpendiculaires à l'axe longitudinal (43) du corps du projectile, les munitions (20) prenant dans chaque couche (40) une position correspondant à leur disposition géométrique dans la cavité (42) d'une partie (41) du corps de projectile, et le périmètre des couches (40) étant formé de telle sorte que les munitions (20), après l'introduction des couches (40) dans la cavité (42), soient maintenues dans cette dernière en conservant la disposition géométrique
préalablement obtenue.
2. Procédé conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
les munitions (20) sont amenées, lors d'une première étape, à un réservoir (3), dans lequel elles tombent verticalement vers le bas jusqu'à une première limite,
ce qui permet d'obtenir la disposition géométrique définie et la formation partielle
du périmètre d'une couche (40),
les munitions (20) tombent d'une valeur déterminée, lors d'une deuxième étape, jusqu'à une deuxième
limite plus basse, tout en conservant la disposition géométrique et la formation partielle
du périmètre de la couche (40), les munitions (20) se trouvant entre la première et la deuxième limites sont poussées, lors d'une troisième
étape, hors du réservoir (3), ce qui entraîne la formation définitive du périmètre de la couche (40),
les munitions (20) d'une couche suivante sont simultanément maintenues dans le réservoir (3) jusqu'à la première limite, et
les couches (40) formées de façon définitive sont introduites, lors d'une quatrième étape, dans la
cavité (42) de la partie (41) du corps du projectile, les couches (40) précédentes étant poussées par la couche (40) suivante jusqu'à ce que la cavité (42) soit pleine.
3. Procédé conforme à la revendication 2, où les munitions (20) sont constituées d'éléments avec des enveloppes cylindriques, dont l'axe court parallèlement
à l'axe longitudinal (43) de la partie (41) du corps du projectile,
caractérisé en ce que
le périmètre de la couche (40) contenant les munitions (20) est formé pour obtenir un hexagone régulier.
4. Procédé conforme à la revendication 2, où les munitions (20) sont constituées d'éléments avec des enveloppes cylindriques, dont l'axe court parallèlement
à l'axe
longitudinal (43) de la partie (41) du corps du projectile,
caractérisé en ce que
le périmètre de la couche (40) contenant les munitions (20) est formé pour obtenir un hexagone irrégulier.
5. Procédé conforme à la revendication 3,
caractérisé en ce que
la valeur déterminée correspond au diamètre de la circonférence de l'hexagone.
6. Procédé conforme à la revendication 2,
caractérisé en ce que
plusieurs couches (40) sont constituées en même temps et introduites simultanément, les unes après les
autres, dans la cavité (42) de la partie (41) du corps du projectile.
7. Dispositif de mise en oeuvre du procédé conforme à la revendication 2,
dans lequel un élément de centrage (1) en forme de U, placé verticalement, est relié à un volet (2), ce qui forme un réservoir (3) ayant en coupe transversale la forme d'un rectangle fendu,
une bride (6) est fixée, dans la zone inférieure du réservoir (3), sur l'élément de centrage (1), une coulisse (7), dont la largeur est égale à la longueur du rectangle fendu, étant placée horizontalement
dans cette bride,
la coulisse (7) présente sur sa partie supérieure une encoche en forme de V s'étendant dans la direction
longitudinale de la coulisse,
la coulisse (7) présente sur sa partie inférieure un segment en forme de toit s'étendant dans la
direction longitudinale de la coulisse,
une percée (9) est constituée dans l'élément de centrage (1), passant de façon coaxiale par rapport à la coulisse (7), et coïncidant presque, dans une première partie, avec le contour de la coulisse
(7) et dans une deuxième partie, avec le contour de la couche (40),
une saillie (10), destinée au guidage des munitions (20) à introduire dans la partie (41) du corps du projectile, est prévue à la sortie de la percée (9), et
une bague de support (11), passant de façon coaxiale par rapport à la saillie (10), est fixée sur l'élément de centrage (1).
8. Dispositif conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
la partie supérieure de la coulisse (7) forme une première limite pour les munitions (20) se trouvant dans le réservoir (3), et que la partie inférieure de la percée (9) ou du réservoir (3) forme une deuxième limite pour les munitions (20).
9. Dispositif conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
la partie supérieure de la coulisse (7) et la partie inférieure de la percée (9) sont formées de façon à ce que la disposition des munitions (20) dans la couche (40) soit la même sur la coulisse (7) et dans la percée (9).
10. Dispositif conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
les surfaces obliques (7.1) de l'encoche en forme de V et les surfaces obliques (7.2) du segment en forme de toit comprennent chacune un angle de 120° et correspondent aux faces d'un hexagone régulier.
11. Dispositif conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
les surfaces obliques (7.1) de l'encoche en forme de V et les surfaces obliques (7.2) du segment en forme de toit comprennent chacune un angle de 120° et correspondent aux faces d'un hexagone irrégulier.
12. Dispositif conforme à la revendication 11,
caractérisé en ce que
la distance entre la pointe de l'encoche en forme de V et la pointe du segment en
forme de toit de la coulisse (7) correspond approximativement au diamètre (D) de la circonférence (U) de l'hexagone.
13. Dispositif conforme à la revendication 11,
caractérisé en ce que
des évidements (12) sont prévus sur les côtés de l'élément de centrage (1), reliés à la percée (9) par des ouvertures (13), et que les évidements (12) présentent des surfaces de glissement (14) inclinées vers le bas, à partir de l'horizontale, selon un angle déterminé, et commençant
presque aux points d'angles (15) supérieurs des faces verticales, formées par la percée (9), de l'hexagone.
14. Dispositif conforme à la revendication 11,
caractérisé en ce que
la largeur du rectangle fendu du réservoir (3) correspond à la longueur des munitions (20) cylindriques et que la longueur du rectangle fendu correspond à l'écart (b) entre
deux faces parallèles de l'hexagone.
15. Dispositif conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
un ou plusieurs autres éléments de centrage (30) en forme de U sont prévus entre le premier élément de centrage (1) et le volet (2), autant de réservoirs (3) que d'éléments de centrage (1,30) étant ainsi constitués, et que des percées (31) sont prévues dans les autres éléments de centrage (30), ayant, en coupe transversale, dans la première partie de ces éléments (30), la même forme que la première partie de la percée (9) de l'élément de centrage (1) et étant placées de manière concentrique par rapport à ce dernier.
16. Dispositif conforme à la revendication 15,
caractérisé en ce que
des évidements (32) sont prévus sur les côtés des autres éléments de centrage (30), reliés à la percée (31) par des ouvertures (33), et que les évidements (32) présentent des surfaces de glissement (34) inclinées vers le bas, à partir de l'horizontale, selon un angle déterminé, et commençant
presque aux points d'angles supérieurs des faces verticales, formées par la percée
(31), d'un hexagone.
17. Dispositif conforme à la revendication 16,
caractérisé en ce que
des taquets d'éjection (35) sont placés dans la deuxième partie de la percée (31), entrant dans les rainures (37) d'une autre coulisse (36) coulissant à travers les percées (31,9).