[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verminderung von Störschall am menschlichen
Ohr, mit einem den Störschall aufnehmendem Mikrofon und einem Wiedergabewandler, dem
über eine mit dem Mikrofon verbundenen Kompensationsschaltung ein Signal zur Störschallkompensation
zugeführt wird.
[0002] Aus dem Stand der Technik gemäß EP-A-0-590 869 ist eine gattungsgemäße Einrichtung
zur Verminderung von Störschall am menschlichen Ohr bekannt. Die Einrichtung umfaßt
einen Telefonhörer, dessen Hörmuschel ein zentral vor dem Lautsprecher liegendes Gehäuse
aufweist. In dem Gehäuse ist das Mikrofon zur Aufnahme des Störschalls untergebracht.
Ein Abschnitt des Gehäuses erstreckt sich nach außen, so daß es sich bei Benutzung
des Telefonhörers in den äußeren Bereich des Gehörganges eines Benutzers erstreckt.
In dieser Position nimmt das Mikrofon den Schall am Eingang des Gehörganges auf und
erfaßt das genaue Schallfeld, welches auf das Ohr des Benutzers trifft. Das Gehäuse
ist mit zahlreichen seitlichen Öffnungen versehen, die einen kurzen Weg vom Mikrofon
zum Lautsprecher realisieren. Dadurch wird ein kleiner akustischer Widerstand und
eine geringe Phasenverzögerung zwischen Lautsprecher und Mikrofon erzielt. Weil die
Öffnungen in Verbindung mit dem Gehäuse einen Resonator darstellen, sind diese derart
aufeinander abgestimmt, daß keine Resonanzen mit im hörbaren Bereich liegenden Frequenzwerten
auftreten. Während das Mikrofon durch die Öffnungen möglichst ungehindert das vom
Ohr eines Benutzers ausgehende Schallfeld aufnehmen soll, ist zwischen dem Lautsprecher
und einem Abdeckgitter ein Stück Schaumstoff angeordnet, um vom Gehörgang eines Benutzers
ausgehende Reflektionen zu dämpfen.
[0003] Aus dem U.S. Patent US-A-5 182 774 ist ein geschlossener Kopfhörer mit einer Störschallverminderungseinrichtung
bekannt. Bei dieser Erfindung ist zwischen einem Lautsprecher und dem Ohr eines Nutzers
ein Mikrofon zur Aufnahme des in dem vom Kopfhörer umschlossenen Raum herrschenden
Schalldruckes vorgesehen. Dabei ist die Öffnung der Mikrofonkapsel dem Lautsprecher
zugewandt montiert, um das Mikrofon akustisch direkt mit dem Lautsprecher zu koppeln.
Das vorgelegte Dokument bedient sich einer gänzlich anderen Ausrichtung von Mikrofon
und Lautsprecher, bei der Ihre Erfindung überhaupt nicht zu realisieren wäre. Eine
Relevanz dieses Dokumentes kann nicht gesehen werden.
[0004] In der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 412 902 wird ein Kopfhörer beschrieben,
der zwei unabhängige, voneinander akustisch getrennte Schallwandler enthält, deren
Membrane in einer Ebene angeordnet sind, wobei der als Lautsprecher arbeitende erste
Schallwandler eine ringförmige, dem Ohr eines Nutzers zugewandte Membran aufweist,
und der als Mikrofon arbeitende zweite Schallwandler den von außen auftreffenden Schall
auffängt. Bei dieser Erfindung wird vom Mikrofon lediglich der von außen auftreffende
Störschall aufgefangen, welcher in ein elektrisches Signal umgewandelt, verstärkt
und mit einer Phasenverschiebung von 180° zum Nutzsignal addiert wird, um den in den
Gehörgang eintretenden Störschall zu kompensieren.
[0005] Das U.S. Patent US-A-4 494 074 beschreibt eine Regelungseinrichtung, um Störschall
bei der Reproduktion von Musik oder Stimmen zu reduzieren. Die Regelungseinrichtung
ist für eine Verwendung in einem Kopfhörer vorgesehen, der lediglich einen kleinen
Hohlraum zwischen einer Lautsprechermembran und dem Ohr eines Nutzers aufweist. Ein
Mikrofon zur Aufnahme eines Rückkopplungssignals ist nahe am Gehörgang des Nutzers
angeordnet, um im wesentlichen die Druckverhältnisse aufzunehmen, die an der äußeren
Mündung des Gehörgangs herrschen.
[0006] Aus dem U.S. Patent US-A-5 375 174 ist ein schnurloser Kopfhörer bekannt, der zusammen
mit einer Störschallverminderungseinrichtung eingesetzt werden kann. Die Erfindung
befaßt sich mit der Übertragungseinrichtung für die Übermittlung von Signalen zwischen
dem Kopfhörer und einem Basisgerät. Der vorgeschlagene Kopfhörer umfaßt eine Kopfbefestigung
mit Lautsprechern und Mikrofonen, die entsprechend mit der Übertragungs- und Empfangseinrichtung
verbunden sind.
[0007] Eine aus der DE-C-4 200 811 bekannte Einrichtung weist einen Kopfhörer mit akustisch
geschlossenen ohrumschließenden Muscheln auf. Das Mikrofon zur Aufnahme des Störschalls
ist vor dem Wiedergabewandler versetzt zur Hauptmittenachse des Wiedergabewandlers
angeordnet. Der vom Mikrofon aufgenommene Störschall wird zunächst einem Verstärker
zugeführt, dann gefiltert und dann wiederum verstärkt dem Wiedergabewandler zugeführt,
der ein zum Störschall gegenphasiges Störschallsignal erregt.
[0008] Die bekannten Einrichtungen arbeiten jedoch unter bestimmten Bedingungen nicht immer
zufriedenstellend. So bewirkt die ohrumschließende Form des Kopfhörers eine schlechte
Belüftung des Ohres, wodurch Schweißbildung des von dem Kopfhörer überdeckten Bereichs
unterstützt wird, zumal der Kopfhörer mit relativ hohem Andruck aufliegt. Dies führt
dazu, daß die bekannte Einrichtung aus Komfortgründen ungern getragen wird und ihr
Einsatz unbequem ist.
[0009] Zum anderen ist jedes menschliche Ohr und insbesondere der Ohrmuschelbereich wie
der menschliche Fingerabdruck individuell geformt. Dadurch ergeben sich bei jedem
menschlichen Ohr unterschiedliche Bedingungen der Schallreflexion und unterschiedliche
Schallvolumina. Dies hat zur Folge, daß eine einmal abgestimmte Kompensationsregelschaltung,
die auf ein durchschnittliches Ohrreflexionsverhalten und Schallvolumen abgestimmt
ist, beim Einsatz häufig in einem suboptimalen Zustand arbeitet.
[0010] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung die bekannte Einrichtung zu verbessern.
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer Einrichtung der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß das Mikrofon so angeordnet ist, daß es mit dem Mikrofon-Schalleinlaß
im Einsatz der Einrichtung zum Ohr beabstandet und auf das Ohr ausgerichtet ist, daß
das Mikrofon ein Ausgleichselement zur Verminderung der Wirkung von Reflexionen am
Ohr aufweist, daß das Ausgleichselement die Schalleintrittsöffnung des Mikrofons überdeckt
und daß die Einrichtung eine geschlossene Muschel aufweist, welche die äußere Öffnung
des Gehörganges des Ohres im wesentlichen dicht umschließt.
[0012] Eine solche geschlossene Muschel wird auf dem Ohr aufliegend getragen, um die äußere
Öffnung des Gehörganges im wesentlichen dicht zu umschließen. Dies gewährleistet gleichzeitig,
daß sich das den Störschall aufnehmende Mikrofon in einer im wesentlichen gleichbleibenden
vorgegebenen Position relativ zum Gehörgang des Ohres eines Benutzers befindet. Auf
die in dieser Position herrschenden akustischen Bedingungen läßt sich die Kompensationsschaltung
abstimmen. Des weiteren ist dadurch vorteilhafterweise der Bereich in der Nähe der
äußeren Öffnung des Gehörganges im wesentlichen akustisch von dem den Benutzer umgebenden
Raum getrennt. Dies gewährleistet im wesentlichen gleichbleibende akustische Bedingungen
zwischen Ohr und Muschel, auch bei Änderung äußerer Gegebenheiten.
[0013] Durch die Ausrichtung des Mikrofons im Einsatz der Einrichtung auf das Ohr des Benutzers
und den Einsatz eines erfindungsgemäßen Ausgleichselements werden die individuell
unterschiedlichen Ohrmuschelreflektionen ausgeglichen. Durch die Anordnung des Ausgleichselements
vor dem Schalleinlaß des Mikrofons wird eine quasi gleichbleibende Schallreflektion
definiert. Dies vermindert wesentlich die Auswirkung der individuellen Reflektionen
in der Kompensationsschaltung und verbessert dadurch erheblich die Wirksamkeit der
gesamten Störschallkompensation. Des weiteren steigt auch bei erhöhtem Andruck der
erfindungsgemäßen Einrichtung die Kreisverstärkung der Kompensationsschaltung weniger
an als bei einer Einrichtung ohne Reflektor und die Stabilität des Regelkreises ist
auch bei erhöhtem Andruck des Kopfhörers sichergestellt.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den unteren Ansprüchen beschrieben.
[0015] Es hat sich herausgestellt, daß die Verminderung der Reflexionswirkungen zufriedenstellend
erreicht wird, wenn das Mikrofon und der Kompensationswandler gleichfalls auf das
Ohr ausgerichtet sind und vorzugsweise mittig auf einer Symetrieachse, z.B. der Rotationssymetrieachse,
liegen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
[0016] Es ist zweckmäßig, wenn das Ausgleichselement durch eine kreisförmige Platte gebildet
wird, welche auf den Wandler gerichtete Vorsprünge zur Aufnahme des Mikrofons aufweist.
Dadurch ist eine Fixierung des Mikrofons bezüglich des Ausgleichselements möglich.
[0017] Bei einem Kopfhörer/Gehörschutz mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ist es darüber
hinaus vorteilhaft, wenn der Kopfhörer nicht ohrumschließend, sondern ohraufliegend
ausgestaltet ist, so daß sich eine geringere Baugröße und ein erheblich geringeres
Gewicht des Kopfhörers ergibt und trotz geringerem Andruck des Kopfhörers als bei
der bekannten Einrichtung, die Störschallverminderung gegenüber der bekannten Einrichtung
ausreichend gut ist und sogar verbessert wird. Der Tragekomfort eines so ausgestalteten
Kopfhörers/Gehörschutzes ist gegenüber der bekannten Einrichtung stark verbessert,
zumal das Gewicht des Kopfhörers gegenüber dem bekannten Kopfhörer um ca. 50 % vermindert
werden kann.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:
- Fig. 1
- zeigt einen Querschnitt eines ohraufliegenden Kopfhörers mit einer erfindungsgemäßen
Einrichtung zur Verminderung von Störschall am menschlichen Ohr.
- Fig. 2
- zeigt einen Querschitt eines Kopfhörers mit einer bekannten Einrichtung zur Verminderung
von Störschall.
- Fig. 3
- zeigen Blockschaltdiagramme der elektrischen Teile der Einrichtung zur Verminderung
von Störschall am menschlichen Ohr.
[0019] Fig. 1 zeigt einen Teil eines ohraufliegenden Kopfhörers 1 mit akustisch geschlossenem
Ohrpolster 2 und Muschel 3. Der zum Ohr gelangende Störschall 4 wird von einem Mikrofon
5 aufgenommen, welche das aufnehmende Signal an eine Kompensationsschaltung 6 überträgt,
welche ihrerseits zur Störschallkompensation ein Signal an einen Wiedergabewandler
7 abgibt, welcher das störschallkompensierende Signal erregt.
[0020] Das Mikrofon 5 weist eine Schalleintrittsöffnung 8 auf, welcher von einem Ausgleichselement
9 überdeckt ist. Sowohl der Wiedergabewandler 7, als auch das Mikrofon 5 sind in Richtung
des menschlichen Ohres 12 ausgerichtet, so daß das Ausgleichselement 9, das Mikrofon
5 als auch der Wiedergabewandler 7 eine gemeinsame Symetrieachse, welche vorzugsweise
die Rotationsachse ist, aufweisen.
[0021] Das Ausgleichselement 9 besteht, wie in Fig. 1b und 1c dargestellt, aus einer Platte
10, welche auf den Wiedergabewandler gerichtete Vorsprünge 11 aufweist. Der Abstand
zwischen der Platte 10 des Ausgleichselements und der Schalleintrittsöffnung des Mikrofons
beträgt etwa 1 bis 3 mm. Die Platte 10 ist kreisförmig ausgebildet und weist einen
Durchmesser von etwa 0,5 bis 3 cm, vorzugsweise etwa 1,5 cm auf und besteht aus Kunststoff.
[0022] Das Mikrofon wird von einer Hülse mit einer umlaufenden Wulst aufgenommen und die
Hülse paßt mit ihrem vorderen Teil in den Bereich zwischen den Vorsprüngen 11 des
Ausgleichselements 9 bis zur Anlage der umlaufenden Wulst an den Vorsprüngen. Somit
ist die Lage des Mikrofons bezüglich des Ausgleichselements 9 vollständig definiert.
[0023] Durch das Ausgleichselement gelangen Reflexionen von der menschlichen Ohrmuschel,
welche aufgrund der individuell ausgestalteten menschlichen Ohrmuschelform bei jedem
Menschen anders sind, in einer definierten Größe zum Mikrofon, in dem sie zu einem
entsprechenden elektrischen Signal umgewandelt werden. Durch die mittels des Ausgleichselements
definierte Schallreflexion steigt die Kreisverstärkung der in Fig. 3 dargestellten
Kompensationsschaltung weniger an als ohne den Reflektor, wenn der Andruck erhöht
wird. Mittels des Ausgleichselements wird also die Stabilität des Regelkreises der
Kompensationsschaltung auch bei erhöhtem Andruck des Kopfhörers sichergestellt.
[0024] Durch die ohraufliegende Form des erfindungsgemäßen Kopfhörers/Gehörschutzes wird
eine erheblich geringere Fläche des menschlichen Ohres bedeckt als bei einer ohrumschließenden
Form, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Dadurch wird die Schweißbildung gegenüber
der in Fig. 2 dargestellten Kopfhörerform erheblich vermindert und die geringere Baugröße
bei der ohraufliegenden Form vermindert insgesamt auch das Gewicht des Kopfhörers/Gehörschutzes
drastisch und trägt somit insgesamt zum erhöhten Tragekomfort bei. Darüber hinaus
kommt man bei der in Fig. 1 dargestellten ohraufliegenden Form mit einer relativ geringen
Anpresskraft von etwa 3,5 Newton aus, was weiter den Tragekomfort gegenüber der in
Fig. 2 dargestellten bekannten Einrichtung, bei der die Anpresskraft etwa 10 Newton
beträgt, erhöht.
[0025] In Fig. 2 sind gleiche Bauteile wie in Fig. 1 mit der gleichen Bezugsziffer bezeichnet.
Das Mikrofon 5 ist in der bekannten Einrichtung um 90° versetzt zur Hauptachse des
Wiedergabewandlers vor dem Wiedergabewandler angeordnet. Die Schalleintrittsöffnung
wird bei dem in Fig. 2 dargestellten Mikrofon nicht verdeckt. Darüber hinaus ist der
in Fig. 2 dargestellte Kopfhörer ein ohrumschließender Kopfhörer, dessen Anpresskraft
etwa 10 Newton und somit etwa das 3fache gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen
Kopfhöhrer betragen muß. Außerdem ist der in Fig. 2 dargestellte Kopfhörer etwa doppelt
so schwer wie der in Fig. 1 dargestellte Kopfhörer, der etwa 180 g wiegt.
[0026] Bei der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung liegen sehr definierte Verhältnisse aufgrund
des definierten Kopfhörervolumes vor. Die individuellen Ohr-Muschelausformungen haben
auf das gesamte Regelverhalten kaum Einfluß.
[0027] Hingegen liegen bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung zur Störschallkompensation
aufgrund des erheblich geringeren Anpressdruckes und der ohraufliegenden Form gegenüber
der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung relativ undefinierte Schallvolumina vor, auf
die die Ohrmuschelform relativ großen Einfluß hat. Würde man bei der in Fig. 1 dargestellten
Einrichtung das Ausgleichselement weglassen, so ist eine wirksame Störschallverminderung
kaum mehr möglich, weil der Regelkreis der Störschallkompensationsschaltung kaum stabil
zu halten ist. Erst das Ausgleichselement als Reflexionselement stellt für die Kompensationsschaltung
die notwendigen stabilen Verhältnisse her. Das Ausgleichselement sorgt dabei für eine
so starke, aber definierte Störung, daß die unterschiedlichen Ohrmuschelformen keine
Rolle mehr für die Kreisverstärkung spielen können.
[0028] Die Kompensationsschaltung für die erfindungsgemäße Einrichtung hat prinzipiell den
in Fig. 3 dargestellten Aufbau, welcher aus DE-4200811 im wesentlichen bekannt ist.
Das vom Mikrofon 5 erzeugte Ausgangssignal 17 wird von einem ersten Verstärker 14
vorverstärkt, in einem Filter 16 bewertet und in einem weiteren Verstärker 18 derart
verstärkt, daß sich eine gegenphasige Erregung des Wiedergabewandlers 7 ergibt.
1. Einrichtung zur Verminderung von Störschall am menschlichen Ohr, mit einem den Störschall
aufnehmendem Mikrofon (5) und einem Wiedergabewandler (7), dem von einer mit dem Mikrofon
(5) verbundenen Kompensationsschaltung (6) ein Signal zur Störschallkompensation zugeführt
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrofon (5) so angeordnet ist, daß es mit dem Mikrofon-Schalleinlaß
im Einsatz der Einrichtung zum Ohr beabstandet und auf das Ohr ausgerichtet ist, daß
das Mikrofon ein Ausgleichselement (9) zur Verminderung der Wirkung von Reflexionen
am Ohr aufweist, daß das Ausgleichselement (9) die Schalleintrittsöffnung (8) des
Mikrofons (5) überdeckt und daß die Einrichtung eine akustisch geschlossene Muschel
aufweist, welche die äußere Öffnung des Gehörganges des Ohres im wesentlichen dicht
umschließt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrofon (5) und der Wiedergabewandler (7) in der
gleichen Richtung ausgerichtet sind und vorzugsweise auf einer Rotationsachse (HA)
liegen, welche die Mittelachse des Wandlers (7), des Mikrofons (5) als auch des Ausgleichselements
(9) bildet.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement (9) eine Platte (10) ist, die auf
das Mikrofon (5) gerichtete Vorsprünge (11) zur Aufnahme des Mikrofons (5) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (10) kreisförmig ausgebildet ist und einen
Durchmesser von etwa 0,5 cm bis 3 cm, vorzugsweise etwa 1,5 cm aufweist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement (9) bzw. die Platte (10) aus Kunststoff
besteht.
6. Kopfhörer/Gehörschutz mit einer Einrichtung zur Verminderung von Störschall nach einem
der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder Kopfhörer/Gehörschutz ein akustisch geschlossenes
System in ohraufiegender Form aufweist.
7. Kopfhörer/ Gehörschutz nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfhörer/ Gehörschutz eine Hör-/ Sprechgarnitur mit
einem Sprechmikrofon aufweist.
8. Kopfhörer/ Gehörschutz nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfhörer/ Gehörschutz Mittel zur drahtlosen Kommunikation
mit einer Sende- und/oder Empfangsanlage aufweist.
1. Device for reducing noise at the human ear, having a microphone (5) which picks up
the noise, and a reproducing transducer (7) which is supplied with a signal by a compensating
circuit (6) connected to the microphone (5) for noise compensation, characterized
in that the microphone (5) is arranged in such a way that the microphone sound inlet
thereof, in the use of the device, is spaced from and directed at the ear, in that
the microphone has a compensating element (9) for reducing the effect of reflections
at the ear, in that the compensating element (9) covers the sound inlet aperture (8)
of the microphone (5) and in that the device has an acoustically enclosed ear cap
which surrounds the outer opening of the auditory canal of the ear in a substantially
sealed manner.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the microphone (5) and the reproducing
transducer (7) are oriented in the same direction and preferably lie on an axis of
rotation (HA) which forms the centre axis of the transducer (7), of the microphone
(5) and also of the compensating element (9).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the compensating element (9)
is a plate (10) which has projections (11) directed at the microphone (5) and intended
for receiving the microphone (5).
4. Device according to Claim 3, characterized in that the plate (10) is of circular construction
and has a diameter of approximately 0.5 cm to 3 cm, preferably approximately 1.5 cm.
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the compensating
element (9) or plate (10) consists of plastic.
6. Headphone/hearing protector having a device for reducing noise according to one of
the preceding claims, characterized in that the headphone/hearing protector comprises
an acoustically enclosed system in a form resting on the ear.
7. Headphone/hearing protector according to Claim 6, characterized in that the headphone/hearing
protector comprises a two-way communication headset with a speech microphone.
8. Headphone/hearing protector according to Claim 6 or 7, characterized in that the headphone/hearing
protector comprises means for wireless communication with a transmitting and/or receiving
system.
1. Dispositif pour réduire le bruit au niveau de l'oreille humaine, avec un microphone
(5) recevant le bruit et un émetteur acoustique (7), vers lequel est acheminé, depuis
un circuit d'équilibrage (6) relié au microphone (5), un signal destiné à équilibrer
le bruit,
caractérisé en ce que le microphone (5) est disposé de telle sorte que, lors de
l'utilisation du dispositif, avec l'admission du son du microphone, il est éloigné
par rapport à l'oreille et dirigé vers l'oreille, en ce que le microphone présente
un élément de compensation (6) pour réduire l'effet des réflexions au niveau de l'oreille,
en ce que l'élément de compensation (9) recouvre l'orifice d'entrée du son (11) du
microphone (5) et en ce que le dispositif présente une oreillette fermée qui entoure
de manière relativement serrée l'orifice extérieur du conduit auditif de l'oreille.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le microphone (5) et l'émetteur
acoustique (7) sont orientés dans la même direction et se trouvent de préférence sur
un axe de rotation (HA), lequel constitue l'axe central de l'émetteur (7), du microphone
(5) ainsi que de l'élément de compensation (9).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de compensation
(9) est une plaquette (10) qui présente des saillies (11) orientées vers le microphone
(5) pour recevoir le microphone (5).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la plaquette (10) est conçue
de manière à présenter une forme circulaire et présente un diamètre compris entre
0,5 cm et 3 cm environ, de préférence 1,5 cm.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'élément de compensation (9) ou la plaquette (10) est réalisé en matière plastique.
6. Casque combiné/protège-oreilles avec un dispositif destiné à réduire le bruit selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce le casque combiné/protège-oreilles
présente un système acoustique fermé se présentant sous une forme qui se pose sur
les oreilles.
7. Casque combiné/protège-oreilles selon la revendication 6, caractérisé en ce que le
casque combiné/protège-oreilles présente une garniture d'écoute et de conversation
avec un microphone permettant la conversation.
8. Casque combiné/protège-oreilles selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que
le casque combiné/protège-oreilles présente des moyens pour établir une communication
sans fil entre une installation émettrice et/ou réceptrice.