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EP 0 739 452 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.1998 Patentblatt 1998/45 |
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Anmeldetag: 04.01.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F04D 29/22 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9500/016 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9519/503 (20.07.1995 Gazette 1995/31) |
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MIT ENTLASTUNGSÖFFNUNGEN AUSGESTATTETES KREISELPUMPENLAUFRAD AUS BLECH
SHEET-METAL CENTRIFUGAL PUMP IMPELLER WITH DISCHARGE APERTURES
ROUE MOBILE DE POMPE CENTRIFUGE EN TOLE AVEC ORIFICES DE DECHARGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK FR IT |
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Priorität: |
12.01.1994 DE 4400633
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.1996 Patentblatt 1996/44 |
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Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- JÄGER, Christoph
D-67229 Gerolsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-86/06799 US-A- 3 632 220
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FR-A- 972 528
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein aus Blech geformtes Kreiselpumpenlaufrad, welches
in der druckseitigen Deckscheibe angeordnete Entlastungsöffnungen besitzt.
[0002] Bisher wurden die Entlastungsöffnungen, die dem Ausgleich des Axialschubes des Laufrades
dienen, bei Blechlaufrädern durch Ausstanzen in der druckseitigen Deckscheibe angebracht.
Ein Beispiel hierfür ist das Laufrad der WO-A-8 606 799. Der Entlastungsstrom, der
von dem auf der Deckscheibe des Laufrades gelegenen Nabenraum über die Entlastungsöffnungen
in den Laufradeintritt gelangte, wurde hierbei in eine der Laufradströmung entgegengesetzte
Richtung gelenkt oder er traf die Laufradströmung in einem ungünstigen Winkel. Dies
beeinträchtigte die hydraulische Leistung des Laufrades, vor allem dessen Saugverhalten,
und verminderte den Wirkungsgrad der Kreiselpumpe.
[0003] Durch die FR-A-972 528 ist auch bereits ein Kreiselpumpenlaufrad bekannt, dessen
Entlastungsöffnungen in ihrem Mündungsbereich derart geführt sind, daß der Entlastungsstrom
in einem spitzen Winkel zum Hauptstrom des Laufrades verläuft. Die durch den Entlastungsstrom
verursachte Störung des Hauptstroms wurde somit stark verringert. Die Entlastungsöffnungen
hatten einen winkelförmigen Verlauf, waren in dieser Form also nur in einer massiven
Deckscheibe, nicht aber in einem aus Blech bestehenden Laufrad zu verwirklichen.
[0004] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein Kreiselpumpenlaufrad
aus Blech zu schaffen, dessen mit geringem Aufwand zu fertigende Entlastungsöffnungen
die Entlastungsströmung in eine die Strömung im Laufradeintritt wenig beeinträchtigende
Richtung lenken.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entlastungsöffnungen
jeweils durch mindestens eine in das Blech der Deckscheibe geformte Ausbuchtung und
eine damit verbundene Öffnung gebildet werden, wobei die Ausbuchtungen und die Öffnung
einen Verlauf besitzen, der den Entlastungsstrom in eine in etwa mit dem Hauptstrom
gleichlaufende Richtung lenkt.
[0006] Die Herstellung der Entlastungsöffnungen läßt sich auf einfache Weise, gegebenenfalls
gleichzeitig mit einer oder mehreren weiteren Formgebungsmaßnahmen zur Herstellung
des Laufrades, bewerkstelligen. Dabei kann die einzelne Entlastungsöffnung mit einer,
nur von einer Seite in die Deckscheibe geprägte Ausbuchtung oder mit zwei einander
gegenüberliegenden Ausbuchtungen gebildet werden. Die am erhöhten Ende einer Ausbuchtung
bzw. zwischen zwei Ausbuchtungen gelegene Öffnung kann bereits bei der Ausformung
der Ausbuchtungen entstehen, so daß ein weiterer Arbeitsschritt hierfür nicht notwendig
ist.
[0007] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt in
- Fig. 1
- die Teilansicht eines im Schnitt dargestellten erfindungsgemäßen Kreiselpumpenlaufrades,
und in
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine als Einzelheit dargestellte Entlastungsöffnung des Laufrades
der Fig. 1.
[0008] Das aus Blech bestehende Kreiselpumpenlaufrad 1 ist mit einer Nabe 2 auf einer nicht
dargestellten Welle angeordnet. Das Kreiselpumpenlaufrad 1 besitzt mehrere über seinen
Umfang gleichmäßig verteilte Laufradschaufeln 3, die zwischen einer vorderen, saugseitigen
Deckscheibe 4 und einer hinteren, druckseitigen Deckscheibe 5 angeordnet sind.
[0009] In der druckseitigen Deckscheibe 5 sind mehrere gleichmäßig über den Umfang verteilte
Entlastungsöffnungen 6 angeordnet, die jeweils durch zwei mit entgegengesetzter Richtung
in die Deckscheibe 5 gepreßte Ausbuchtungen 7 und 8 und eine zwischen diesen angeordnete
Öffnung 9 gebildet werden. Durch den Preßvorgang wird die zunächst zwischen den Ausbuchtungen
7 und 8 vorhandene Verbindung aufgerissen, wodurch die Öffnung 9 entsteht. Die Ausbuchtungen
7 und 8 sowie die Öffnung 9 sind so ausgerichtet, daß der vom Nabenraum 10 in den
Laufradeintritt 11 fließende Entlastungsstrom, hier durch einen Pfeil 12 dargestellt,
etwa die gleiche Richtung hat wie die durch einen Pfeil 13 symbolisierte Hauptströmung
am Laufradeintritt 11.
[0010] Abweichend von der hier dargestellten Form der Entlastungsöffnung 6 mit zwei Ausbuchtungen
7 und 8, kann die Entlastungsöffnung auch durch eine einzige Ausbuchtung 7 oder 8
gebildet werden, die jeweils die gleiche Ausformrichtung besäße, wie hier dargestellt.
1. Kreiselpumpenlaufrad aus Blech, welches in der druckseitigen Deckscheibe angeordnete
Entlastungsöffnungen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsöffnungen (6) jeweils durch mindestens eine in das Blech der Deckscheibe
(5) geformte Ausbuchtung (7, 8) und eine damit verbundene Öffnung (9) gebildet werden,
wobei die mindestens eine Ausbuchtung (7,8) und die Öffnung (9) einen Verlauf besitzen,
der den Entlastungsstrom (12) in eine in etwa mit dem Hauptstrom (13) gleichlaufende
Richtung lenkt.
2. Kreiselpumpenlaufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsöffnung
(6) durch zwei, von beiden Seiten in das Blech der Deckscheibe (5) geformte Ausbuchtungen
(7 und 8) und eine zwischen diesen angeordnete Öffnung (9) gebildet wird.
3. Verfahren zur Herstellung eines Kreiselpumpenlaufrades nach Anspruch 1 oder 2 gekennzeichnet
durch einen Preßvorgang, bei dem sowohl eine oder zwei Ausbuchtungen (7, 8) und, durch
Aufreißen des Bleches der Deckscheibe (5), eine Öffnung (9) gebildet werden.
1. Centrifugal pump impeller made of sheet metal, which has discharge apertures arranged
in the deliveryside cover disc, characterized in that the discharge apertures (6)
are each formed by at least one pocket (7, 8) shaped out of the sheet metal of the
cover disc (5) and an opening (9) connected thereto, the at least one pocket (7, 8)
and the opening (9) having a course which directs the discharge flow (12) in approximately
the same direction as the main flow (13).
2. Centrifugal pump impeller according to Claim 1, characterized in that the discharge
aperture (6) is formed by two pockets (7 and 8), shaped out of the sheet metal of
the cover disc (5) from both sides, and an opening (9) arranged between them.
3. Method of producing a centrifugal pump impeller according to Claim 1 or 2, characterized
by a pressing operation, in which both one or two pockets (7, 8) and, by tearing open
the sheet metal of the cover disc (5), an opening (9) are formed.
1. Roue mobile de pompe centrifuge en tôle, possédant des orifices de décharge disposés
dans le disque de recouvrement côté refoulement, caractérisée en ce que les orifices de décharge (6) sont constitués chacun par au moins une courbure (7,
8) formée dans la tôle du disque de recouvrement (5) et par un orifice (9) qui leur
est affecté, l'au moins une courbure (7, 8) et l'orifice (9) possédant un tracé qui
oriente le courant de décharge (12) dans une direction cocourante avec le courant
principal (13).
2. Roue mobile de pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'orifice
de décharge (6) est formé par deux courbures (7 et 8) formées des deux côtés dans
la tôle du disque de recouvrement (5) et par un orifice (9) disposé entre celles-ci.
3. Procédé de fabrication d'une roue mobile de pompe centrifuge selon la revendication
1 ou 2, caractérisé par un cycle de moulage, au cours duquel sont formés une ou deux
courbures (7, 8) et, par ouverture de la tôle du couvercle de recouvrement (5), un
orifice (9).
