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(11) |
EP 0 739 854 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.12.1999 Patentblatt 1999/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.03.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B66F 9/12 |
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Gabelzinke
Fork arm
Bras de fourche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
29.04.1995 DE 19515834
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.1996 Patentblatt 1996/44 |
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Patentinhaber: Vetter Umformtechnik GmbH |
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57299 Burbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Buhl, Joachim
57290 Neunkirchen (DE)
- Vetter, Arnold
57072 Siegen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 560 524 DE-A- 3 542 619 DE-U- 8 536 516 SE-B- 417 812
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DD-A- 265 050 DE-C- 4 315 891 GB-A- 666 102
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gabelzinke, insbesondere für Gabelstapler, bestehend
aus einem im wesentlichen senkrecht verlaufenden Gabelrücken und einem sich über einen
Gabelknick anschließenden, im wesentlichen waagerecht verlaufenden Gabelblatt, wobei
an der Rückseite des Gabelrückens eine Gabelbefestigung, in der Regel mindestens ein
Gabelauge oder Gabelhaken, vorzugsweise zwei Gabelhaken, für die lösbare Befestigung
der Gabelzinke an einem Gabelträger angeordnet sind und wobei mindestens ein Teil
der aus Gabelrücken, Gabelknick und Gabelblatt bestehenden Gabelzinke aus einer Mehrzahl
einzelner, aneinander liegender Scheiben gebildet ist, die gegeneinander unverschiebbar
gehalten sind.
[0002] Da es trotz internationaler und deutscher Normung eine Vielzahl von Gabelzinken-Formen
und Gabelzinken-Querschnitten gibt, werden Gabelzinken nur in begrenzten Losgrößen
mit großem Fertigungsaufwand hergestellt. Es müssen sowohl werkzeug- als auch energieaufwendige
Verfahren zur Herstellung der aus Vollmaterial bestehenden Gabelzinken eingesetzt
werden.
[0003] Neben dem Schmieden einer Gabelzinke aus einem Block mit Strecken und Umformen ist
das Stauch-Schmiede-Verfahren gebräuchlich, bei dem ein Walzstahlstück zur Bildung
des späteren Gabelknickes gestaucht und anschließend zur Bildung von Gabelrücken und
Gabelblatt gebogen wird. Weiterhin ist es, beispielsweise aus der DE 43 15 891 C1
bekannt, Gabelzinken aus getrennt hergestellten Gabelrücken und Gabelblättern zusammenzuschweißen,
ggf. unter Verwendung jeweils eines getrennt hergestellten Gabelknickes. Schließlich
ist es bekannt, auch die Gabelhaken getrennt als Einzelteile herzustellen und an den
Gabelrücken anzuschweißen oder gemäß DE 32 44 770 C2 form- und kraftschlüssig in eine
Aussparung des Gabelrückens unverschweißt einzusetzen.
[0004] Insgesamt erfordern diese bekannten Verfahren einen großen Fertigungsaufwand und
hohe Energiekosten, da bei sämtlichen bekannten Verfahren für jede Form eigene Werkzeuge
und/oder auf die jeweilige Form abgestimmte Ausgangsmaterialien benötigt werden. Da
es sich bei Gabelzinken um dynamisch hochbelastete Bauteile handelt, muß bereits bei
der Herstellung auf den späteren Kraftfluß geachtet werden. Zu diesem Zweck werden
energieaufwendige Wärmebehandlungen und Behandlungen der Oberflächen eingesetzt, um
bei hoher Materialfestigkeit eine genügende Zähigkeit zu erzielen. Außerdem werden
die Zugzonen insbesondere des Gabelknicks häufig spanabhebend bearbeitet, um Kerbwirkungen
zu vermeiden.
[0005] Aus der GB-PS 666 102 ist eine Gabelzinke der eingangs beschriebenen Art bekannt,
die aus einem L-förmigen Stegblech und mehreren Tragflanschen besteht. Das mit seiner
Vorderfläche die waagerechte Lastauflagefläche und die senkrechte Lastanlagefläche
bildende Stegblech ist an seiner Rückenfläche mit den im Abstand parallel zueinander
verlaufenden, Verstärkungsrippen bildenden Tragflanschen zu einer Art Kastenkonstruktion
verschweißt, wobei zur Verstärkung im Bereich des Gabelknicks zusätzliche Füllstücke
in dem Raum zwischen den Tragflanschen angeordnet sind, die ebenso wie die Tragflansche
mit dem Stegblech verschweißt sind, so daß die Gabelzinke einer Wärmebehandlung unterzogen
werden muß. Diese im Bereich des Gabelknicks eine Mehrzahl von aneinander liegenden,
scheibenartigen Teilen umfassende Gabelzinke hat den Nachteil, daß zu ihrer Herstellung
ein hoher Fertigungsaufwand bei großem Energiebedarf erforderlich ist und daß sich
trotz der abschließenden Wärmebehandlung aufgrund der Vielzahl der für die Kastenkonstruktion
anzubringenden Schweißnähte in der Praxis keine ebenen und definierten Lastauflage-
und Lastanlageflächen erzielen lassen.
[0006] Die aus der schwedischen Offenlegungsschrift 417 812 bekannte Gabelzinke besteht
gemäß Fig. 1 aus mehreren unmittelbar flächig aneinanderliegenden Scheiben bzw. Lamellen,
diese sind jedoch gemäß der Schnittdarstellung in Fig. 2 an ihren Längsrändern miteinander
verschweißt.
[0007] Dieses aus Fig. 2 der schwedischen Offenlegungsschrift 417 812 bekannte Verschweißen
der Längsränder der nebeneinander liegenden Scheiben erfordert einerseits eine Bearbeitung
der Scheiben zur Vorbereitung der im Querschnitt V-förmigen Schweißnähte. Da diese
Vorbereitung vorzugsweise durch ein spanabhebendes Verfahren erfolgt, ergeben sich
erhebliche Aufwendungen, so daß die bekannte Gabelzinke nicht mehr preisgünstig aus
einfach herzustellenden Scheiben hergestellt werden kann.
[0008] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, Gabelzinken zu schaffen, die mit geringem Energieaufwand und unter Einsatz
universeller Werkzeuge mit den unterschiedlichsten Formen und Abmessungen auch in
kleinsten Losgrößen kostengünstig hergestellt werden können.
[0009] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die in
Seitenansicht die alle Kontur des mindestens einen Teils der Gabelzinke aufweisenden,
unmittelbar flächig aneinanderliegenden Scheiben an ihren der Last zugewandten, die
Lastauflage- bzw. Lastanlagefläche bildenden Umfangsflächen unverschweißt sind.
[0010] Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, zumindest den für die jeweilige
Gabelzinken-Ausführung hinsichtlich seiner Form sowie Abmessungen und/oder Belastungen
wichtigen Teil der Gabelzinke nicht aus aufwendig herzustellendem bzw. zu bearbeitenden
Vollmaterial, sondern aus einer Mehrzahl einzelner Scheiben zu bilden, die mit üblichen
Werkzeugen und geringem Aufwand unter Einhaltung enger Fertigungstoleranzen aus Blechen
geringer Dicke kostengünstig und energiesparend hergestellt werden können. Da keine
Verschweißung der einzelnen Scheiben miteinander oder mit einem zusätzlichen, die
Lastauflage- und Lastanlagefläche bildenden Bauteil zu einer Schweißkonstruktion erfolgt,
sondern die unmittelbar flächig und an ihren Längsrändern unverschweißt aneinanderliegenden
Scheiben einen modulartigen Aufbau ergeben, wird der Energieaufwand zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Gabelzinke durch - Wegfall eines Erwärmungs- und Wärmebehandlungsvorganges
erheblich gesenkt. Außerdem entfällt eine zeit-, kosten- und energieintensive spanende
Bearbeitung, beispielsweise durch Bearbeiten der Hohlkehle, da die Scheiben problemlos
entsprechend den jeweiligen Formen und Abmessungen des Gabelzinkenteils ausgebildet
werden können, so daß durch die entsprechende Anzahl der nebeneinander liegenden Scheiben
nicht nur die jeweils benötigte Stärke des Gabelzinkenteils erreicht wird, sondern
auch auf einfache Weise die jeweilige Kontur geschaffen werden kann, beispielsweise
durch an den Scheiben ausgebildete Verstärkungen, Rundungen und Konturverläufe. Insbesondere
lassen sich unterschiedliche Tiefen der Scheiben im Bereich von Gabelrücken und Gabelblatt
einfach realisieren und die Verschleißzone in Größe und Länge so variabel ausbilden,
wie es beim bekannten Stauch- und Biegeverfahren nicht möglich ist. Auch Sonderausführungen
können somit preisgünstig hergestellt werden. Die Tiefe der Scheibe im Rücken kann
verschieden von der Tiefe der Scheibe im Blatt ausgebildet sein, was eine hohe Stabilität
bringt und ein Einfahren des Blattes in niedrige Räume ermöglicht.
[0011] Da bei der Herstellung der einzelnen Scheiben durch Scheren, Stanzen oder Schneiden,
insbesondere mittels Laser-, Plasma- oder Wasserstrahl-Schneidverfahren, keine oder
nur vernachlässigbar geringe Wärmemengen in das Material eingebracht werden, ergeben
sich keine Gefügeveränderungen im Ausgangsmaterial, so daß energieaufwendige Wärmebehandlungen
vermieden werden. Da die einzelnen Scheiben aus Blechen geringer Dicke hergestellt
werden, ergeben sich an den Schnittflächen glatte Oberflächen, so daß auf aufwendige
spanabhebende Nachbearbeitungen verzichtet werden kann. Da für den Fall, daß in einer
einzelnen Scheibe durch Überlastung Anrisse entstehen, diese sich nicht im gesamten
Querschnitt der Gabelzinke ausdehnen können, sondern auf die jeweilige Scheibe beschränkt
sind, ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine Vergrößerung der Lebensdauer
und eine erheblich erhöhte Sicherheit gegen einen plötzlichen, vorher nicht feststellbaren
Ausfall der Gabelzinke durch Bruch, wie er bei einer aus Vollmaterial hergestellten
Gabelzinke auftreten kann.
[0012] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Gabelzinkenausbildung ist darin zu sehen,
daß die Belastbarkeit eines aus einzelnen Scheiben gebildeten Gabelzinkenteils im
Vergleich zu einem aus Vollmaterial bestehenden Teil gleicher Querschnittsabmessungen
höher ist, so daß die Querschnittsabmessungen der erfindungsgemäßen Gabelzinke ggf.
reduziert werden können. Durch die Ausbildung der Gabelzinke aus mehreren Scheiben
kann auch die Lagestabilität (Sicherung gegen Rutschen, speziell bei Kurvenfahrt des
Staplers) der Transportgüter verbessert werden, da die Oberfläche in einer Art Mikrostruktur
herstellbar ist. Durch Tiefersetzen der Oberfläche des Gabelblattes mindestens einer
Scheibe können vorteilhafterweise rutschhemmende oder verschleißhemmende Elemente
ohne zusätzliche mechanische Bearbeitung eingefügt werden.
[0013] Schließlich können nicht nur Scheiben unterschiedlicher Dicke, sondern auch Scheiben
aus unterschiedlichen Materialien nebeneinander zur Bildung des jeweiligen Gabelzinkenteils
angeordnet werden, so daß sich die Gabelzinke erheblich besser als bei Verwendung
von Vollmaterial den jeweiligen Anforderungen und Einsatzzwecken anpassen läßt. Beispielsweise
können innen Stahlscheiben und außen Scheiben aus Messing oder Edelstahl für Ex-Schutz
u.s.w. verwendet werden. In diesen Fällen können auch die Randscheiben höher ausgebildet
werden als die inneren Scheiben, und die Blatt- oder Rückenflächen können mit Messing
oder Edelstahl belegt werden.
[0014] Da es sich bei dem Gabelrücken hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Führungseigenschaften
der Gabelzinke um den wichtigsten Bestandteil handelt, wird gemäß einem weiteren Merkmal
der Erfindung bevorzugt der Gabelrücken aus einer Mehrzahl von Scheiben gebildet.
Dieser aus einer Mehrzahl von Scheiben gebildete Gabelrücken kann entweder unter gleichzeitiger
Bildung eines Gabelknicks mit einem aus Vollmaterial hergestellten Gabelblatt oder
mit einem aus Vollmaterial hergestellten Gabelknick verschweißt werden. Weiterhin
ist es gemäß der Erfindung möglich, Gabelrücken und Gabelknick gemeinsam durch eine
Mehrzahl von einstückigen Scheiben zu bilden. An den Gabelknick kann erfindungsgemäß
ein entweder aus Vollmaterial oder aus einzelnen Scheiben gebildetes Gabelblatt angeschweißt
werden.
[0015] Bei einer alternativen, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können
die einzelnen Scheiben die Form der kompletten, aus Gabelrücken, Gabelknick und Gabelblatt
bestehenden Gabelzinke haben. Da bei der Herstellung der einzelnen Scheiben ein vernachlässigbarer
geringer Wärmeeintrag in das Material erfolgt, ergeben sich verwerfungsfreie und scharfkantige
Scheiben mit präziser Ausbildung der die Gabelzinkenform bestimmenden Kontur, die
durch Aneinanderfügen zu einer Gabelzinke hoher Formgenauigkeit führen. Durch Veränderung
der Schneidwerkzeugsteuerung lassen sich abweichende Scheibenkonturen leicht herstellen,
so daß auf kostengünstige Weise sowohl hinsichtlich der Form als auch der Abmessungen
unterschiedliche Gabelzinken wirtschaftlich hergestellt werden können, und zwar unter
Berücksichtigung idealer Übergänge zwischen den Gabelzinkenbestandteilen, nämlich
Gabelrücken, Gabelknick, Gabelblatt und Gabelhaken, zur Reduzierung von Spannungen
und Durchbiegungen.
[0016] Durch die präzise Ausbildung der Gabelhaken können diese mit enger Toleranz zum Gabelträger
hergestellt werden, um ein klapperarmes Staplerfahren auch bei Leerfahrten zu gewährleisten.
[0017] Um den Lärmdämmeffekt zu erhöhen, können erfindungsgemäß mindestens im Bereich des
Rückens oder der Gabelhaken Zwischenscheiben oder -segmente aus beispielsweise Messing,
Sintermetall, Teflon-beschichtetem Stahl, Kunststoff, Gummi oder Hartholz angeordnet
werden. Hierdurch ergibt sich zugleich eine gute Verschiebbarkeit der Gabelzinken
auf den Gabelträgern.
[0018] Als weitere vorteilhafte Variante wird vorgeschlagen, den Lärmdämmeffekt dadurch
zu vergrößern, daß im Bereich des Gabelrückens bzw. der Gabelhaken diese Zwischenscheiben
oder -segmente minimal in das Lichtraumprofil der Gabelhaken hineinragen.
[0019] Selbstverständlich ist es gemäß der Erfindung auch möglich, das Gabelblatt aus einer
Mehrzahl von Scheiben zu bilden. An diesem aus einer Mehrzahl von Scheiben gebildeten
Gabelblatt kann entweder unter Ausbildung des Gabelknicks ein aus Vollmaterial hergestellter
Gabelrücken oder ein aus Vollmaterial hergestellter Gabelknick angeschweißt werden.
Weiterhin ist es möglich, das Gabelblatt und den Gabelknick gemeinsam durch eine Mehrzahl
von einstückigen Scheiben zu bilden, wobei an den Gabelknick ein Gabelrücken entweder
aus Vollmaterial oder aus einer Mehrzahl von Scheiben angeschweißt werden kann.
[0020] Da die Spitze des Gabelblattes einem sehr starken Verschleiß unterworfen ist, wird
mit der Erfindung weiterhin vorgeschlagen, die Spitze des Gabelblattes durch ein separates,
aus Vollmaterial hergestelltes Teil zu bilden, so daß die Möglichkeit besteht, dieses
separate Teil aus einem besonders verschleißfesten Material herzustellen.
[0021] Um die Herstellung der Gabelhaken zu vereinfachen und eine besonders tragfähige Konstruktion
zu schaffen, kann an die den Gabelrücken bildenden Scheiben mindestens ein Gabelhakenteil
einstückig angeformt sein. Der Gabelhaken wird somit gemeinsam mit den den Gabelrücken
bildenden Scheiben hergestellt. Durch die einstückige Ausführung des unteren Gabelhakens
mit den Scheiben wird die besonders für dynamische Beanspruchung nachteilige Quernaht
zur Befestigung des dem Gabelknick benachbarten Gabelhakens durch Schweißen vermieden,
was zusätzliche Bedeutung für Umkehrgabelzinken hat. Außerdem wird der hochbeanspruchte
Knick durch die Einbeziehung des unteren Gabelhakens in die Tragkonstruktion entlastet
und die Spannung im Knick durch einen guten Übergang zwischen Knick und unterem Haken
erheblich herabgesetzt, was zu einer weiteren Steigerung der Lebensdauer führt. Selbstverständlich
ist es erfindungsgemäß auch möglich, an den den Gabelrücken bildenden Scheiben mindestens
einen einstückig als separates Bauteil hergestellten Gabelhaken anzuordnen, wobei
dieser entweder angeschweißt wird oder durch Formschluß an den Gabelrücken angesetzt
wird.
[0022] Da die exakte Breite der Gabelhaken maßgeblich für die Führungseigenschaften der
Gabelzinke verantwortlich ist, können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung im
Bereich mindestens eines Gabelhakens zusätzliche, den Gabelhaken verbreiternde Gabelhakenscheiben
angesetzt werden.
[0023] Insgesamt ergibt sich mit der Erfindung eine Gabelzinke, die unabhängig von der jeweiligen
Form und Größe energiesparend, preisgünstig und mit hoher Genauigkeit auch in kleinen
Losgrößen hergestellt werden kann, wobei die Dicke und/oder das Material der den Gabelrücken
und/oder den Gabelknick und/oder das Gabelblatt und/oder einen Gabelhaken bildenden
Scheiben unterschiedlich gewählt werden können.
[0024] Die einzelnen Scheiben können miteinander durch Befestigungselemente, wie Schrauben,
Nieten oder Stifte verbunden oder miteinander verklebt oder partiell verschweißt sein,
sofern die beispielsweise zur Verschweißung der einzelnen Gabelzinkenbestandteile
oder zur Befestigung der Gabelhaken vorgesehenen Schweißnähte nicht ausreichen, die
nebeneinander liegenden Scheiben gegen relatives Verschieben zueinander zu halten.
[0025] Die erfindungsgemäße Ausbildung mindestens eines Teiles der aus Gabelrücken, Gabelknick
und Gabelblatt bestehenden Gabelzinke aus einer Mehrzahl von Scheiben bietet auch
die Möglichkeit, bei der Benutzung der Gabelzinke entstehende Geräusche dadurch zu
dämpfen, daß zwischen den einzelnen Scheiben erfindungsgemäß geräuschmindernde Folien
angeordnet werden. Der Einsatz der mindestens im Bereich des Gabelblattes aus Scheiben
gebildeten Gabelzinken ist besonders vorteilhaft im Wärmebetrieb, beispielsweise bei
der Entnahme von Gütern aus Öfen, da die Wärmeübertragung durch die Scheiben behindert
ist; durch isolierende Beschichtungen kann die Wärmeübertragung weiter reduziert werden,
um trotz hoher Umgebungstemperaturen eine hohe Tragfähigkeit der Gabelzinken zu erzielen.
[0026] Schließlich besteht die Möglichkeit, durch Aussparungen in mindestens einer der Scheiben
Kanäle oder Hohlräume zu bilden, in denen beispielsweise Meßelemente und Meßleitungen
untergebracht werden können, durch die die Belastung bzw. Beladung der Gabelzinke
überwacht wird. Die Ausbildung derartiger Kanäle und Hohlräume zur Unterbringung von
Sensoren und Leitungen ist an sich aus der DE 35 42 619 A1 bekannt.
[0027] In den Fig. 1 bis 8 sind insgesamt acht verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Gabelzinke perspektivisch dargestellt.
[0028] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt eine Gabelzinke, deren Gabelrücken 1 aus
einer Mehrzahl von Scheiben 1a gebildet ist; beim Ausführungsbeispiel sind sieben
nebeneinander liegende Flachstäbe gezeigt. An diesen Gabelrücken 1 ist ein aus Vollmaterial
hergestelltes Gabelblatt 2 unter Ausbildung eines Gabelknickes 3 angeschweißt, und
zwar durch zwei Schweißnähte, deren obere die Ausrundung des Gabelknickes 3 zwischen
der Lastauflagefläche des Gabelblattes 2 und der Lastanlage des Gabelrückens 1 bildet.
An die Rückseite des Gabelrückens 1 sind ein oberer Gabelhaken 4 und ein unterer Gabelhaken
5 angeschweißt, die jeweils einstückig aus Vollmaterial hergestellt sind. Die hierbei
gelegten Schweißnähte sorgen für die unverschiebbare Halterung der den Gabelrücken
1 bildenden Scheiben 1a.
[0029] Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist auch das Gabelblatt 2 aus mehreren
Scheiben 2a hergestellt. Die Scheiben 1a des Gabelrückens 1 und die Scheiben 2a des
Gabelblattes 2 sind jeweils mit einem einstückig und separat hergestellten Gabelknick
3 verschweißt. Bei diesem Gabelknick 3 handelt es sich vorzugsweise um ein hochbelastbares
Schmiedeteil, das identisch für mehrere unterschiedliche Gabelzinken hergestellt wird
und demzufolge mit unterschiedlich ausgebildeten Scheiben 1a für den Gabelrücken 1
und Scheiben 2a für das Gabelblatt 2 versehen wird. Auch beim zweiten Ausführungsbeispiel
sind die Gabelhaken 4 und 5 einstückig aus Vollmaterial hergestellt. Der obere Gabelhaken
4 ist mit den Scheiben 1a des Gabelrückens 1 und der untere Gabelhaken 5 mit dem Gabelknick
3 verschweißt.
[0030] Bei den beiden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 und 5 sind der Gabelrücken 1
und der Gabelknick 3 jeweils gemeinsam durch einstückig hergestellte Scheiben 6 gebildet,
an denen zugleich der untere Gabelhaken 5 angeformt ist. An das vordere Ende der den
Gabelknick 3 bildenden Scheiben 6 ist ein einstückiges Gabelblatt 2 aus Vollmaterial
angeschweißt.
[0031] Der Unterschied zwischen den Ausführungsformen nach den Fig. 3 und 5 besteht darin,
daß beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der obere Gabelhaken 4 einstückig aus Vollmaterial
hergestellt und an die Rückseite des Gabelrückens 1 angeschweißt ist, wogegen beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 auch der obere Gabelhaken 4 an den den Gabelrücken
1 und den Gabelknick 3 bildenden Scheiben 6 angeformt ist. Der obere Gabelhaken 4
ist durch jeweils eine seitlich angesetzte Gabelhakenscheibe 4a verbreitert. Um im
Bereich des oberen Gabelhakens 4 die Scheiben 6 zueinander unverschiebbar zu halten,
ist im Kopfbereich der Gabelzinke eine Schweißnaht 7 angeordnet.
[0032] Derartige Schweißnähte 7 sind auch erforderlich, wenn gemaß dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4 die Gabelzinke insgesamt aus Scheiben 8 gebildet wird, die jeweils die
Form der kompletten, aus Gabelrücken 1, Gabelknick 3 und Gabelblatt 2 bestehenden
Gabelzinke haben, wobei beim dargestellten Ausführungsbeispiel sowohl der obere Gabelhaken
4 als auch der untere Gabelhaken 5 an den Scheiben 8 angeformt ist.
[0033] Eine ähnliche Ausgestaltung wie Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6.
Dieses unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 dadurch, daß die eigentliche
Spitze 9 der Gabelzinke aus einem separaten, aus besonders verschleißfesten Material
bestehenden Teil hergestellt ist, das an die Stirnseite der Scheiben 8 angeschweißt
ist.
[0034] Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 7 und 8 zeigen schließlich eine Gabelzinke,
deren Gabelrücken 1 jeweils aus Vollmaterial gebildet wird. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 7 ist der Gabelrücken 1 unter Ausbildung eines Gabelknickes 3 mit einem
durch mehrere Scheiben 2a gebildeten Gabelblatt 2 verschweißt. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 8 werden Gabelblatt 2 und Gabelknick 3 durch einstückig diese Teile der
Gabelzinke bildende Scheiben 10 gebildet, die mit dem unteren Ende des aus Vollmaterial
hergestellten Gabelrückens 1 verschweißt sind.
1. Gabelzinke, insbesondere für Gabelstapler, bestehend aus einem im wesentlichen senkrecht
verlaufenden Gabelrücken (1) und einem sich über einen Gabelknick (3) anschließenden,
im wesentlichen waagerecht verlaufenden Gabelblatt (2), wobei an der Rückseite des
Gabelrückens (1) eine Gabelbefestigung, in der Regel mindestens ein Gabelauge oder
Gabelhaken (4), vorzugsweise zwei Gabelhaken (4, 5), für die lösbare Befestigung der
Gabelzinke an einem Gabelträger angeordnet sind und wobei mindestens ein Teil der
aus Gabelrücken (1), Gabelknick (3) und Gabelblatt (2) bestehenden Gabelzinke aus
einer Mehrzahl einzelner, nebeneinander liegender Scheiben (1a, 2a, 6, 8, 10) gebildet
ist, die gegeneinander unverschiebbar gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Seitenansicht die volle Kontur des mindestens einen Teils der Gabelzinke
aufweisenden, unmittelbar flächig aneinanderliegenden Scheiben (1a, 2a, 6, 8, 10)
an ihren der Last zugewandten, die Lastauflage- bzw. Lastanlagefläche bildenden Umfangsflächen
unverschweißt sind.
2. Gabelzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelrücken (1) aus einer
Mehrzahl von Scheiben (1a) gebildet ist.
3. Gabelzinke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einer Mehrzahl von
Scheiben (1a) gebildete Gabelrücken (1) unter Ausbildung eines Gabelknicks (3) mit
einem aus Vollmaterial hergestellten Gabelblatt (2) verschweißt ist.
4. Gabelzinke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einer Mehrzahl von
Scheiben (1a) gebildete Gabelrücken (1) mit einem aus Vollmaterial hergestellten Gabelknick
(3) verschweißt ist.
5. Gabelzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelrücken (1) und der
Gabelknick (3) gemeinsam durch eine Mehrzahl von einstückigen Scheiben (6) gebildet
sind.
6. Gabelzinke nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gabelknick (3)
ein aus Vollmaterial hergestelltes Gabelblatt (2) angeschweißt ist.
7. Gabelzinke nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gabelknick (3)
ein aus einzelnen Scheiben (2a) gebildetes Gabelblatt (2) angeschweißt ist.
8. Gabelzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Scheiben (8)
die Form der kompletten, aus Gabelrücken (1), Gabelknick (3) und Gabelblatt (2) bestehenden
Gabelzinke haben.
9. Gabelzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gabelblatt (2) aus einer
Mehrzahl von Scheiben (2a) gebildet ist.
10. Gabelzinke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an das aus einer Mehrzahl
von Scheiben (2a) gebildete Gabelblatt (2) unter Ausbildung des Gabelknicks (3) ein
aus Vollmaterial hergestellter Gabelrücken (1) angeschweißt ist.
11. Gabelzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gabelblatt (2) und der
Gabelknick (3) gemeinsam durch eine Mehrzahl von einstückigen Scheiben (10) gebildet
sind.
12. Gabelzinke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gabelknick (3) ein
Gabelrücken (1) aus Vollmaterial angeschweißt ist.
13. Gabelzinke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gabelknick (3) ein
aus mehreren Scheiben gebildeter Gabelrücken (1) angeschweißt ist.
14. Gabelzinke nach Anspruch 3, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (9)
des Gabelblattes (2) durch ein separates, aus Vollmaterial hergestelltes Teil gebildet
ist.
15. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
an die den Gabelrücken (1) bildenden Scheiben (1a) mindestens ein Gabelhakenteil (4
bzw. 5) angeformt ist.
16. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
an den den Gabelrücken (1) bildenden Scheiben (1a) mindestens ein einstückig als separates
Bauteil hergestellter Gabelhaken (4 bzw. 5) angeordnet ist.
17. Gabelzinke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelhaken (4 bzw. 5)
angeschweißt ist.
18. Gabelzinke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Gabelhaken (4 bzw. 5)
durch Formschluß an den Gabelrücken (1) angesetzt ist.
19. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich mindestens eines Gabelhakens (4) zusätzliche, den Gabelhaken (4) verbreitendere
Gabelhakenscheiben (4a) angesetzt sind.
20. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dicke und/oder das Material der den Gabelrücken (1) und/oder den Gabelknick (3)
und/oder das Gabelblatt (2) und/oder einen Gabelhaken (4 bzw. 5) bildenden Scheiben
(1a,2a,4a,6,8,10) unterschiedlich ist.
21. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gabelzinke mit unterschiedlichen Dicken und/oder unterschiedlichen Breiten von
Gabelblatt (2) und Gabelrücken (1) ausgeführt ist.
22. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Scheiben (1a,2a,4a,6,8,10) miteinander durch Befestigungselemente, wie
Schrauben, Nieten oder Stifte, unverschiebbar verbunden sind.
23. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Scheiben (1a,2a,4a,6,8,10) miteinander verklebt oder verschweißt sind.
24. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den einzelnen Scheiben (1a,2a,6,8,10) geräuschmindernde Folien oder isolierende
Schichten angeordnet sind.
25. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
durch Aussparungen in mindestens einer der Scheiben (1a,2a,6,8,10) Kanäle oder Hohlräume
zur Unterbringung von beispielsweise Meßelementen und Meßleitungen ausgebildet sind.
26. Gabelzinke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens im Bereich des Gabelrückens (1) und/oder der Gabelhaken (4,5) Zwischenscheiben
oder -segmente, vorzugsweise aus Messing, Sintermetall, Teflon-beschichtetem Stahl,
Kunststoff, Gummi oder Hartholz angeordnet sind.
27. Gabelzinke nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenscheiben oder
-segmente geringfügig in das Lichtraumprofil der Gabelhaken (4,5) hineinragen.
1. Fork arm, in particular for fork-lift trucks, comprising an essentially vertically
running fork spine (1) and an essentially horizontally running fork blade (2) adjoining
via a fork bend (3), there being arranged on the rear side of the fork spine (1) a
fork fastening, usually at least one fork eyelet or fork hook (4), preferably two
fork hooks (4, 5), for the releasable fastening of the fork arm on a fork carrier,
and at least one part of the fork arm, which comprises the fork spine (1), fork bend
(3) and fork blade (2), being formed from a plurality of individual plates (1a, 2a,
6, 8, 10) which are located one beside the other and are retained in a non-displaceable
manner in relation to one another, characterized in that the plates (1a, 2a, 6, 8,
10), which in side view have the full contour of the at least one part of the fork
arm and have their surface areas butting directly against one another, are not welded
on their peripheral surfaces which are directed towards the load and form the load-bearing
or load-abutment surface.
2. Fork arm according to Claim 1, characterized in that the fork spine (1) is formed
from a plurality of plates (1a).
3. Fork arm according to Claim 2, characterized in that the fork spine (1), formed from
a plurality of plates (1a), is welded to a fork blade (2) produced from solid material,
a fork bend (3) being formed in the process.
4. Fork arm according to Claim 2, characterized in that the fork spine (1), formed from
a plurality of plates (1a), is welded to a fork bend (3) produced from solid material.
5. Fork arm according to Claim 1, characterized in that the fork spine (1) and the fork
bend (3) are formed together by a plurality of single-piece plates (6).
6. Fork arm according to Claim 4 or 5, characterized in that a fork blade (2) produced
from solid material is welded onto the fork bend (3).
7. Fork arm according to Claim 4 or 5, characterized in that a fork blade (2) formed
from individual plates (2a) is welded onto the fork bend (3).
8. Fork arm according to Claim 1, characterized in that the individual plates (8) are
in the form of the complete fork arm comprising the fork spine (1), fork bend (3)
and fork blade (2).
9. Fork arm according to Claim 1, characterized in that the fork blade (2) is formed
from a plurality of plates (2a).
10. Fork arm according to Claim 9, characterized in that a fork spine (1) produced from
solid material is welded onto the fork blade (2), formed from a plurality of plates
(2a), the fork bend (3) being formed in the process.
11. Fork arm according to Claim 1, characterized in that the fork blade (2) and the fork
bend (3) are formed together by a plurality of single-piece plates (10).
12. Fork arm according to Claim 11, characterized in that a fork spine (1) made of solid
material is welded onto the fork bend (3).
13. Fork arm according to Claim 11, characterized in that a fork spine (1) formed from
a plurality of plates is welded onto the fork bend (3).
14. Fork arm according to Claim 3, 6, 7 or 8, characterized in that the tip (9) of the
fork blade (2) is formed by a separate part produced from solid material.
15. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 14, characterized in that at least
one fork hook part (4 or 5) is integrally formed on the plates (1a), which form the
fork spine (1).
16. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 14, characterized in that at least
one fork hook (4 or 5) produced in a single piece as a separate component is arranged
on the plates (1a), which form the fork spine (1).
17. Fork arm according to Claim 16, characterized in that the fork hook (4 or 5) is welded
on.
18. Fork arm according to Claim 16, characterized in that the fork hook (4 or 5) is attached
to the fork spine (1) by a form fit.
19. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 18, characterized in that additional
fork hook plates (4a), which widen the fork hook (5), are attached in the region of
at least one fork hook (4).
20. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 19, characterized in that the thicknesses
and/or the materials of the plates (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10), which form the fork spine
(1) and/or the fork bend (3) and/or the fork blade (2) and/or a fork hook (4 or 5),
are different.
21. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 19, characterized in that the fork
arm is designed with different thicknesses and/or different widths of the fork blade
(2) and fork spine (1).
22. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 21, characterized in that the individual
plates (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10) are connected to one another in a non-displaceable manner
by fastening elements, such as screws, rivets or pins.
23. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 22, characterized in that the individual
plates (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10) are adhesively bonded or welded to one another.
24. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 23, characterized in that noise-reducing
sheets or insulating layers are arranged between the individual plates (1a, 2a, 6,
8, 10).
25. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 24, characterized in that recesses
in at least one of the plates (1a, 2a, 6, 8, 10) form channels or cavities for accommodating,
for example, measuring elements and measuring lines.
26. Fork arm according to at least one of Claims 1 to 25, characterized in that intermediate
plates or segments, preferably made of brass, sintered metal, Teflon-coated steel,
plastic, rubber or hardwood, are arranged at least in the region of the fork spine
(1) and/or of the fork hooks (4, 5).
27. Fork arm according to Claim 26, characterized in that the intermediate plates or segments
project a little way into the outer clearance profile of the fork hooks (4, 5).
1. Bras de fourche destiné notamment à des chariots élévateurs à fourche, constitué d'un
dos (1) de fourche s'étendant sensiblement verticalement, et d'une lame (2) de fourche
sensiblement horizontale s'y raccordant par l'intermédiaire d'un coude (3) de fourche,
une fixation de fourche, en règle générale au moins un anneau de fourche ou un crochet
(4) de fourche, de préférence deux crochets (4, 5) de fourche, étant prévue sur la
face arrière du dos (1) de fourche pour la fixation amovible du bras de fourche sur
un support de fourche, et un élément au moins du bras de fourche, constitué du dos
(1) de fourche, du coude (3) de fourche et de la lame (2) de fourche, étant formé
d'une pluralité de tranches individuelles (1a, 2a, 6, 8, 10) situées côte à côte,
qui sont maintenues fixes les unes par rapport aux autres,
caractérisé en ce que
les tranches (1a, 2a, 6, 8, 10) situées directement côte à côte dans un plan, qui
présentent en vue latérale le contour intégral du seul élément au moins du bras de
fourche, ne sont pas soudées au niveau de leurs surfaces périphériques orientées vers
la charge, qui forment la surface d'appui ou d'application de la charge.
2. Bras de fourche selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dos (1) de fourche
est constitué d'une pluralité de tranches (1a).
3. Bras de fourche selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dos (1) de fourche
constitué d'une pluralité de tranches (1a) est soudé sur une lame (2) de fourche réalisée
en matériau massif en formant un coude (3) de fourche.
4. Bras de fourche selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dos (1) de fourche
constitué d'une pluralité de tranches (1a) est soudé sur un coude (3) de fourche réalisé
en matériau massif.
5. Bras de fourche selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dos (1) de fourche
et le coude (3) de fourche sont formés en commun par une pluralité de tranches (6)
réalisées d'un seul tenant.
6. Bras de fourche selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'une lame (2) de
fourche réalisée en matériau massif est soudée au coude (3) de fourche.
7. Bras de fourche selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'une lame (2) de
fourche constituée de tranches individuelles (2a) est soudée au coude (3) de fourche.
8. Bras de fourche selon la revendication 1, caractérisé en ce que les différentes tranches
(8) ont la forme du bras de fourche complet constitué du dos (1) de fourche, du coude
(3) de fourche et de la lame (2) de fourche.
9. Bras de fourche selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (2) de fourche
est constituéé d'une pluralité de tranches (2a).
10. Bras de fourche selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un dos (1) de fourche
réalisé en matériau massif est soudé à la lame (2) de fourche constituée d'une pluralité
de tranches (2a) en formant le coude (3) de fourche.
11. Bras de fourche selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (2) de fourche
et le coude (3) de fourche sont formés en commun par une pluralité de tranches (10)
réalisées d'un seul tenant.
12. Bras de fourche selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un dos (1) de fourche
en matériau massif est soudé au coude (3) de fourche.
13. Bras de fourche selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un dos (1) de fourche
constitué de plusieurs tranches est soudé au coude (3) de fourche.
14. Bras de fourche selon la revendication 3, 6, 7 on 8, caractérisé en ce que la pointe
(9) de la lame (2) de fourche est constituée d'une pièce séparée réalisée en matériau
massif.
15. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 14, caractérisé en ce
qu'au moins un élément de crochet (4 ou 5) de fourche est formé sur les tranches (1a)
constituant le dos (1) de fourche.
16. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 14, caractérisé en ce
qu'au moins un crochet (4 ou 5) de fourche réalisé d'un seul tenant sous la forme
d'un composant séparé est disposé sur les tranches (1a) constituant le dos (1) de
fourche.
17. Bras de fourche selon la revendication 16, caractérisé en ce que le crochet (4 ou
5) de fourche est soudé.
18. Bras de fourche selon la revendication 16, caractérisé en ce que le crochet (4 ou
5) de fourche est rapporté par complémentarité de forme au dos (1) de fourche.
19. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 18, caractérisé en ce
que des tranches supplémentaires (4a) de crochet de fourche, élargissant le crochet
(4) de fourche, sont rapportées dans la zone d'au moins un crochet (4) de fourche.
20. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 19, caractérisé en ce
que l'épaisseur et/ou le matériau des tranches (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10) constituant
le dos (1) de fourche et/ou le coude (3) de fourche et/ou la lame (2) de fourche et/ou
un crochet (4 ou 5) de fourche sont différents.
21. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 19, caractérisé en ce
que le bras de fourche est réalisé avec des épaisseurs et/ou des largeurs différentes
de lame (2) de fourche et de dos (1) de fourche.
22. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 21, caractérisé en ce
que les différentes tranches (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10) sont reliées entre elles de façon
fixe par des éléments de fixation tels que des vis, des rivets ou des chevilles.
23. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 22, caractérisé en ce
que les différentes tranches (1a, 2a, 4a, 6, 8, 10) sont collées ou soudées entre
elles.
24. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 23, caractérisé en ce
que des films réduisant le bruit ou des couches isolantes sont disposés entre les
différentes tranches (1a, 2a, 6, 8, 10).
25. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 24, caractérisé en ce
que des canaux ou des espaces creux sont formés par des évidements pratiqués dans
l'une au moins des tranches (1a, 2a, 6, 8, 10), qui sont par exemple destinés au logement
d'éléments de mesure et de lignes de mesure.
26. Bras de fourche selon l'une au moins des revendications 1 à 25, caractérisé en ce
que des rondelles ou segments intermédiaires, de préférence en laiton, en métal fritté,
en acier revêtu de Téflon, en matière plastique, en caoutchouc ou en bois dur, sont
disposées au moins dans la zone du dos (1) de fourche et/ou des crochets (4, 5) de
fourche.
27. Bras de fourche selon la revendication 26, caractérisé en ce que les rondelles ou
segments intermédiaires pénètrent légèrement dans le profil de l'espace libre des
crochets (4, 5) de fourche.