(19) |
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(11) |
EP 0 740 280 A3 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(88) |
Veröffentlichungstag A3: |
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08.10.1997 Patentblatt 1997/41 |
(43) |
Veröffentlichungstag A2: |
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30.10.1996 Patentblatt 1996/44 |
(22) |
Anmeldetag: 26.04.1996 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G08G 1/065 |
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
(30) |
Priorität: |
28.04.1995 DE 19515229
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(71) |
Anmelder: INFORM Institut für Operations Research und Management GmbH |
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52076 Aachen (DE) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Krause, M.O.R. Berhard, Dipl.-Ing.
50859 Köln (DE)
- Pozybill, Martin
70599 Stuttgart (DE)
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(74) |
Vertreter: Bauer, Hubert, Dipl.-Ing. |
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Am Keilbusch 4 52080 Aachen 52080 Aachen (DE) |
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(54) |
Verfahren zur Störungserkennung im Strassenverkehr |
(57) Bei einem Verfahren zur Störungserkennung im Straßenverkehr innerhalb eines zu überwachenden
Sektors werden an je einem Meßquerschnitt am Sektoranfang und Sektorende als Meßdaten
die Anzahl und die Geschwindigkeit der die Meßquerschnitte passierenden Fahrzeugen
kontinuierlich erfaßt, während endlicher Meßintervalle gesammelt und zyklisch zu Durchschnittswerten
der Verkehrsstärke und der Geschwindigkeit verdichtet und dann ausgewertet. Dabei
umfaßt jeder Meßquerschnitt alle in einer Fahrtrichtung befahrbaren Fahrstreifen.
Um Störungen im Straßenverkehr unabhängig von der Verkehrssituation mit möglichst
kleinem Zeitverlust und mit einem geringen Datenverarbeitungsaufwand erkennen zu können,
wird vorgeschlagen, daß aus den für den Sektoranfang ermittelten Durchschnittswerten
zyklisch ein Prognosewert der Verkehrsstärke für die das Sektorende passierenden Fahrzeuge
unter Berücksichtigung der Länge des Sektors und einer Annahme über das Fahrverhalten
der erfaßten Fahrzeuge berechnet wird und bei der Bestimmung des Prognosewerts auftretende,
beschreibbare Unsicherheiten durch eine Fuzzy-Modellierung berücksichtigt werden,
daß zyklisch ein Vergleich des Prognosewerts und des aus den am Meßquerschnitt am
Sektorende erfaßten Meßdaten ermittelten Durchschnittswerts der Verkehrsstärke am
Sektorende durchgeführt und die jeweilige Differenzverkehrsstärke bestimmt wird, daß
eine zyklenübergreifende Summierung der Werte der Differenzverkehrsstärke durchgeführt
und fortlaufend die Anzahl der im zu überwachenden Sektor zusätzlich verbleibenden
Fahrzeuge bestimmt wird sowie daß bei Überschreitung eines Grenzwerts der Fahrzeuganzahl
im Sektor eine Störungsmeldung ausgelöst wird.
